Demonstration für sexuelle Selbstbestimmung und den Schutz reproduktiver Rechte in Berlin
Die bestehende Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland ist eine Verletzung der Selbstbestimmung und der reproduktiven Rechte und muss durch die Abschaffung der Paragrafen 218 und 219 StGB aufgehoben werden.
Die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und die Sicherung reproduktiver Rechte sind zentral für eine freie Gesellschaft, in der alle Menschen sicher und selbstbestimmt leben können
Der Text kündigt eine Demonstration am Internationalen Safe Abortion Day 2026 am Berliner Hauptbahnhof an. Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung fordert die Abschaffung der Paragrafen 218 und 219 StGB sowie flächendeckenden Zugang zu medizinischer Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen. Der Aktionstag positioniert sich explizit gegen den am selben Tag stattfindenden „Marsch für das Leben“ und bezeichnet dessen Teilnehmer als religiöse Fundamentalist*innen und Rechtspopulist*innen. Als Argumente werden die Abmahnungen der WHO und des Europarats an Deutschland sowie die Forderung nach Selbstbestimmung über den eigenen Körper angeführt. Der Text ruft zur Teilnahme an der Kundgebung auf und verweist auf ein Programm mit Kultur- und Redebeiträgen verschiedener Organisationen. Die zentrale Botschaft lautet, dass die Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen in der heutigen Zeit nicht mehr hinnehmbar sei.
Weltbild
was das heißt- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
- Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse; Bedrängnis der eigenen Gemeinschaft von außen
- Wo sitzt das Übel?
- in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
- Was hilft dagegen?
- gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
- selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
- Wohin geht die Geschichte?
- es wird besser, Entwicklung zum Guten
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
- auf Argument, Logik, Wissenschaft
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
- jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
- auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je TraditionPressemitteilung: Homosexuelle und Kirche e.V. zum Anschlag auf den CSD Berlin
Die HuK e.V. verurteilt den Anschlag auf den CSD Berlin als Angriff auf Menschenwürde und Vielfalt und ruft zu solidarischer Haltung und Liebe statt Hass auf.
SCHOFTIM
Der Text verknüpft die biblische Pflicht zur unabhängigen Justiz mit dem modernen demokratischen Auftrag, Gerechtigkeit gegen politische Missbräuche zu verteidigen.
Allein gegen den Hass - über Mut und Gegenrede - Ein Gespräch mit Karoline Preisler
Karoline Preisler erklärt ihr solo-Engagement gegen antisemitische Demos in Berlin als notwendigen Akt der Gegenrede und demokratischen Verteidigung.
Neujahrsbotschaft 2026 des Metropoliten von Deutschland und Exarchen von Zentraleuropa Augoustinos
Die göttliche Erneuerung beginnt leise im Vergeben, in Solidarität und im Gebet, nicht mit lautem Getöse.
Interreligiöse Gehmeditation in Hamburg
Einladung der OG Hamburg zu einer interreligiösen Gehmeditation für Frieden und Schöpfung im Rahmen der Nacht der Kirchen am 12. September 2026.
Wozu der Text aufruft
- an der Kundgebung teilnehmen (gesellschaftlich)
- die Abschaffung von Paragraf 218 im Bundestag fordern (gesellschaftlich)
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 3 von 3
- Abgrenzung
- 3 von 3, benannt: Religiöse Fundamentalist*innen und Rechtspopulist*innen
- Zeitbezug
- früher 0, jetzt 3, künftig 1