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Humanistisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Demonstration für sexuelle Selbstbestimmung und den Schutz reproduktiver Rechte in Berlin

Red. · Humanistischer Pressedienst · 2026-09-18 · Quelle

Gerechtigkeit · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend

Die bestehende Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland ist eine Verletzung der Selbstbestimmung und der reproduktiven Rechte und muss durch die Abschaffung der Paragrafen 218 und 219 StGB aufgehoben werden.

Die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und die Sicherung reproduktiver Rechte sind zentral für eine freie Gesellschaft, in der alle Menschen sicher und selbstbestimmt leben können

Der Text kündigt eine Demonstration am Internationalen Safe Abortion Day 2026 am Berliner Hauptbahnhof an. Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung fordert die Abschaffung der Paragrafen 218 und 219 StGB sowie flächendeckenden Zugang zu medizinischer Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen. Der Aktionstag positioniert sich explizit gegen den am selben Tag stattfindenden „Marsch für das Leben“ und bezeichnet dessen Teilnehmer als religiöse Fundamentalist*innen und Rechtspopulist*innen. Als Argumente werden die Abmahnungen der WHO und des Europarats an Deutschland sowie die Forderung nach Selbstbestimmung über den eigenen Körper angeführt. Der Text ruft zur Teilnahme an der Kundgebung auf und verweist auf ein Programm mit Kultur- und Redebeiträgen verschiedener Organisationen. Die zentrale Botschaft lautet, dass die Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen in der heutigen Zeit nicht mehr hinnehmbar sei.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse; Bedrängnis der eigenen Gemeinschaft von außen
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
3 von 3, benannt: Religiöse Fundamentalist*innen und Rechtspopulist*innen
Zeitbezug
früher 0, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
vor Ort Safe Abortion Day 2026 Demonstration für sexuelle Selbstbestimmung und den Schutz reproduktiver Rechte in Berlin Am Samstag findet im Rahmen des Internationalen „Safe Abortion Day“ eine Demonstration am Hauptbahnhof in Berlin statt. Unter dem Motto „Es reicht! Sichere und legale Schwangerschaftsabbrüche – JETZT!“ fordert das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen, den Schutz reproduktiver Rechte und einen flächendeckenden Zugang zu medizinischer Versorgung von ungewollt schwangeren Personen in Berlin und deutschlandweit. Red. 18.09.2026 Kundgebung „Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht“ 2025 Foto: © Frank Nicolai Der Aktionstag richtet sich gegen den sogenannten „Marsch für das Leben“, der am gleichen Tag in Berlin und Köln stattfindet. Religiöse Fundamentalist*innen und Rechtspopulist*innen fordern die vollständige Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und lehnen die Vielfalt von Lebensentwürfen, sexuellen Orientierungen und geschlechtlicher Identität ab. Mit dem Aktionstag stellt sich das Bündnis dagegen und setzt ein deutliches Zeichen für gesellschaftliche Vielfalt, reproduktive Rechte und Selbstbestimmung von FLINTA* in Deutschland und weltweit. Mit einem vielfältigen Programm aus Kultur- und Redebeiträgen von Doctors for Choice , Iranischen Aktivistinnen im Exil , Omas gegen Rechts , Bundesverband Trans* und vielen weiteren fordern die Veranstalter, dass Menschen, die einen Schwangerschaftsabbruch benötigen, durch die Abschaffung von Paragraf 218 StGB und 219 StGB entkriminalisiert und entstigmatisiert werden, dass schwangere Personen ortsnah die medizinische Versorgung bekommen, die sie brauchen und dass ein Schwangerschaftsabbruch endlich Teil der gynäkologischen Ausbildung wird. „In aktuellen Zeiten, in denen rechte Haltungen wieder salonfähig sind, braucht es starke zivilgesellschaftliche Bündnisse, die für eine vielfältige und selbstbestimmte Gesellschaft einstehen. Die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und die Sicherung reproduktiver Rechte sind zentral für eine freie Gesellschaft, in der alle Menschen sicher und selbstbestimmt leben können”, sagt Ines Scheibe, Koordinatorin und Sprecherin des Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung . Mit der Aktion stellen sich die Veranstalter aktiv gegen die Gefährdung von Rechten durch rechte Kräfte und bekräftigen ihre Forderungen an die Bundesregierung, die Abschaffung von Paragraf 218 in den Bundestag zu bringen. Sowohl die WHO als auch der Europarat haben Deutschland bereits mehrmals für die bestehende Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen abgemahnt. Dass schwangere Personen nicht selbstbestimmt über ihren Körper entscheiden dürfen, ist 2026 nicht mehr hinnehmbar. Die Kundgebung findet am 19.09.2026 um 12 Uhr am Hauptbahnhof, Ella-Trebe-Straße/Rahel-Hirsch-Straße, 10557 Berlin statt. Eine detaillierte Übersicht der Demonstration finden Sie hier . Der Protest wird auch online mit den Hashtags „SafeAbortionDay“, „wegmit218“ und „28Sept“ sichtbar sein. Share news Red. Mit "Red." sind Artikel gekennzeichnet, die redaktionell bearbeitete Pressemitteilungen beinhalten.