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Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Über 125’000 Unterschriften gegen neue AKW

ohne Namen · Greenpeace Schweiz · 2026-09-19 · Zuerich · Quelle

Gerechtigkeit · tragend Verantwortung · tragend Wahrhaftigkeit

Die hohe Zahl der gesammelten Referendumsunterschriften belegt, dass die Schweizer Bevölkerung neue Atomkraftwerke ablehnt und der politische Wille des Parlaments nicht mit dem Volkswillen übereinstimmt.

Die hohe Unterschriftenzahl belegt nun das Gegenteil.

Der Text ist eine Medienmitteilung des Bündnisses «Nein zu neuen AKW» über den erfolgreichen Abschluss der Referendumsunterschriftensammlung gegen ein neues Atomgesetz in der Schweiz. Über 125'000 Unterschriften wurden in drei Monaten gesammelt, mehr als das Doppelte der erforderlichen Anzahl. Das Bündnis argumentiert, die Bevölkerung lehne neue Atomkraftwerke ab, weil diese teuer, gefährlich und mit Uranimporten aus Russland verbunden seien. Es wird betont, dass die Stimmbevölkerung bereits 2017, 2023 und 2024 für eine erneuerbare Energiezukunft gestimmt habe. Das Parlament habe dem Atomgesetz dennoch zugestimmt, was als Politik am Volk vorbei dargestellt wird. Die Unterschriften werden am 6. Oktober 2026 bei der Bundeskanzlei eingereicht, worauf eine Volksabstimmung folgen soll. Der Text richtet sich an Medien und Öffentlichkeit und lädt zur Teilnahme an der Einreichungszeremonie ein.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit; Bedrängnis der eigenen Gemeinschaft von außen (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
2 von 3, benannt: Atom-Lobby, Bundesrat und Parlament
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Über 125’000 Personen haben das Referendum gegen neue AKW unterzeichnet, mehr als doppelt so viele, wie es für ein Referendum braucht. Der Sammelerfolg zeigt: Die Bevölkerung will keine neuen Atomkraftwerke – denn diese sind teuer, gefährlich und machen uns abhängig von Uranimporten aus Russland. Am 6. Oktober wird das Bündnis «Nein zu neuen AKW» die Unterschriften bei der Bundeskanzlei in Bern einreichen. Am 30. Juni hat ein breites Bündnis von zahlreichen Organisationen, Politiker:innen aller Lager und Vertreter:innen aus der Wirtschaft das Referendum gegen das Atom-Gesetz lanciert. Mit dem Gesetz will das Parlament den Bau von Atomkraftwerken in der Schweiz wieder ermöglichen. Die Atom-Lobby wird dabei nicht müde zu behaupten, der Wind rund um den Bau neuer Atomkraftwerke in der Schweiz habe gedreht. Die hohe Unterschriftenzahl belegt nun das Gegenteil. Grosse Unterstützung aus der Bevölkerung Innerhalb von nur drei Monaten ist es gelungen, über 125’000 Unterschriften gegen neue AKW zu sammeln. Getragen wurde die Sammlung von Hunderten von engagierten Freiwilligen. Das grosse Engagement von Menschen aus allen politischen Lagern war während der Unterschriftensammlung in der ganzen Schweiz spürbar. Dass in so kurzer Zeit derart viele Unterschriften aus Überzeugung zusammen gekommen sind, zeigt, dass die Bevölkerung nach wie vor keine neuen Atomkraftwerke will. Das Risiko und die Kosten sind und bleiben zu hoch dafür. Bundesrat und Parlament politisieren am Volk vorbei Die Stimmbevölkerung hat sich dreimal klar für eine erneuerbare Zukunft entschieden – 2017 mit dem Ja zur Energiestrategie, 2023 in der Abstimmung zum Klimaschutzgesetz und 2024 mit einer deutlichen Annahme des Stromgesetzes. Dieser Weg ist erfolgreich: Die Schweiz deckt ihren Bedarf zunehmend mit einheimischer Solarenergie, Speichern, Wind- und Wasserkraft. Trotzdem hat das Parlament unter grossem Druck dem Atom-Gesetz des Bundesrats zugestimmt. Referendum wird eingereicht – Volksabstimmung folgt Darum wird auch jetzt die Stimmbevölkerung das letzte Wort haben. Die Vertreterinnen und Vertreter des Bündnisses, der politischen Parteien und der beteiligten Organisationen, zusammen mit vielen Freiwilligen, reichen die beglaubigten Unterschriften am 6. Oktober 2026 fristgerecht bei der Bundeskanzlei ein. Die Medien sind herzlich dazu eingeladen, an der Übergabe der Unterschriften teilzunehmen: Dienstag, 6. Oktober 2026, ab 13:30 Uhr (Einreichen um 14.00 Uhr) Bundeskanzlei Bundesterrasse, Bundeshaus West Wir freuen uns über Ihre Anmeldung aus organisatorischen Gründen. Kontakt für organisatorische Anliegen Dimitri Rougy Medienverantwortlicher Bündnis «Nein zu neuen AKW» 076 681 81 78, medien@neue-akw-nein.ch Medienstelle Greenpeace Schweiz, +41 44 447 41 11, pressestelle.ch@greenpeace.org Weitere Informationen Medienmitteilung des Bündnisses «Nein zu neuen AKW» vom 30. Juni 2026 zur Lancierung des Referendums