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Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Six ways the war on Iran exposed the real cost of plastics

ohne Namen · Greenpeace International · 2026-09-21 · Amsterdam · Quelle

Verantwortung · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Gerechtigkeit · tragend

Die Abhängigkeit der Kunststoffwirtschaft von fossilen Brennstoffen macht Volkswirtschaften und Haushalte verwundbar gegenüber geopolitischen Schocks; ein verbindlicher Vertrag, der die Kunststoffproduktion reduziert, ist ein Mittel zur wirtschaftlichen und geopolitischen Resilienz.

Ein verbindlicher Vertrag, der die Kunststoffproduktion wesentlich reduziert, ist nicht nur ein Gewinn für die öffentliche Gesundheit, Ökosysteme und das Klima. Er könnte ein Wendepunkt für die wirtschaftliche Sicherheit, die geopolitische Stabilität und die Widerstandsfähigkeit der Systeme sein, von denen wir alle abhängen.

Der Text analysiert, wie der Krieg gegen den Iran die Abhängigkeit der Kunststoffwirtschaft von fossilen Brennstoffen und globalen Lieferketten offengelegt hat. Er beschreibt konkrete Auswirkungen auf Preise, Verfügbarkeit und Versorgung in Haushalten, Krankenhäusern und Unternehmen weltweit. Der Autor argumentiert, dass die Krise die Verwundbarkeit einer auf Neuware-Kunststoff basierenden Wirtschaft sichtbar gemacht hat. Als Gegenentwurf werden Wiederverwendung, Reduktion und struktureller Wandel genannt, die in Südkorea, Taiwan und Frankreich bereits angegangen werden. Der Text plädiert für einen verbindlichen Globalen Kunststoffvertrag, der die Kunststoffproduktion wesentlich reduziert. Er verbindet wirtschaftliche Resilienz, öffentliche Gesundheit und geopolitische Stabilität als gemeinsame Ziele. Die zentrale Botschaft ist, dass ohne strukturellen Wandel der nächste Schock unvermeidlich ist.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Argument, Logik, Wissenschaft; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
(und warum das für den Globalen Kunststoffvertrag wichtig ist) Die schwerwiegendsten Folgen des Krieges tragen die Menschen im Iran und in der gesamten Region: verlorene Leben, vertriebene Familien und beschädigte essentielle Infrastruktur. Sein Schock für fossile Brennstoffe hat auch wirtschaftliche Folgen weit über das Schlachtfeld hinaus nach sich gezogen. Der Krieg gegen den Iran löste eine Ölmarktkrise aus, die Wellenschläge weit und breit verursachte, und einige Folgen sind noch im Gange. Die Auswirkungen wellten über Energie und Transport hinaus in Geschäfte und Supermärkte, Apotheken und Haushalte. Überall zahlen die Menschen noch. Nahezu alles, was wir kaufen, von Shampoo-Flaschen bis zu Erdbeerverpackungen, wird aus Petrochemikalien hergestellt oder mit ihnen, in Plastik verpackt, oder beides. Aber es muss nicht so sein, und die meisten Menschen wollen es auch nicht. Der Krieg legte ein verborgenes Risiko in der Kunststoffwirtschaft offen. Kunststoff hängt von fossilen Rohstoffen und globalen petrochemischen Lieferketten ab. Wenn die Öl- und Gasversorgung gestört wird, werden auch die Kosten und die Verfügbarkeit von Verpackungen, medizinischen Versorgungsmaterialien und Alltagsartikeln gestört. Haushalte, öffentliche Dienste und Gemeinden zahlen am Ende. Der Krieg hat die Bedingungen der Debatte um den Globalen Kunststoffvertrag verändert. Er hat die wahren Kosten aufgezeigt, an die Kunststofflieferkette gebunden zu sein. Bei der nächsten Runde der Vertragsverhandlungen haben die Regierungen eine Wahl. Sie können eine tiefere Verwundbarkeit gegenüber künftigen Preis- und Versorgungsschocks zementieren, oder Volkswirtschaften aufbauen, die widerstandsfähig genug sind, um ihnen standzuhalten. Hier sind sechs Dinge, die uns der Konflikt gezeigt hat. 1. Kunststofflieferketten sind anfällig für fossile Brennstoff-Schocks Petrochemische Anlage von ENI in Brindisi, Apulien. © Giuseppe Lanotte / Greenpeace Der Krieg störte die Kunststoffproduktion, -importe und -exporte gleichzeitig und trieb die Kosten weltweit in die Höhe. Formosa Petrochemical Corp (FPCC), einer der größten Kunststoffproduzenten der Welt, war gezwungen, höhere Gewalt zu erklären. Dies ist ein juristischer Begriff, der bedeutet, dass man vertragliche Verpflichtungen nicht erfüllen konnte, aufgrund von Umständen, die außerhalb seiner Kontrolle lagen. In Japan fiel die Polyethylenproduktion, ein Kunststoff, der weit verbreitet in Einkaufstüten und Verpackungen verwendet wird, Berichten zufolge im März um 62 %. Dann verbreiteten sich die Engpässe von Fabriken bis zu den Supermarktregalen. Die Nachwirkungen reichten über Lieferketten hinaus bis in Krankenhäuser, wo Südkorea das Horten von medizinischen Spritzen verbieten musste. Sie reichten bis in die Küchenschränke der Haushalte, wo der Preis von Duschgel Berichten zufolge innerhalb weniger Wochen um 7,7 % stieg. Sie reichten auch bis in die Spielzeugkästen der Kinder. Ein in den USA ansässiger Hersteller von Plüschtieren sagte, sein Lieferant in China habe Materialkostensteigerungen von 10 % bis 15 % innerhalb von drei Wochen nach Kriegsbeginn genannt. Petrochemikalien gehen in mehr als 6.000 Alltagsprodukte ein, laut dem US-Energieministerium. Die Frage ist nicht, ob jedes dieser Produkte über Nacht verändert werden kann. Es ist, wie viele Anwendungen reduziert, neu gestaltet oder durch sicherere, nicht fossile Brennstoff-Alternativen ersetzt werden können. 2. Die Krise schuf Gewinner und Verlierer Dieser Konflikt legte neue Druckpunkte für Länder offen, deren Industrien stark von Kunststoffen und petrochemischen Rohstoffen abhängen. Laut südkoreanischen Medien stiegen die Naphtha-Importpreise in einem einzigen Monat um 68 %, während kleine und mittlere Hersteller Materialengpässe und Kostensteigerungen von mehr als 20 % meldeten. Während einige Produzenten gezwungen waren, ihre Produktion zu drosseln, sah China den Konflikt als Möglichkeit, sich von Jahren der Überproduktion und niedrigen Margen zu lösen. Seine eigenen Bemühungen, destruktive Überkapazitäten und Preiswettbewerb einzudämmen, hatten sich als schwierig erwiesen, dieses Problem zu lösen. Es erhöhte seine Exporte in asiatische Märkte, nutzte angesammelten Lagerbestand, rampierte ungenutzte Kapazitäten hoch und absorbierte die Nachfrage, die von gestörten Wettbewerbern zurückgelassen wurde. Ein Branchenanalyst hat dies als einen potenziell dauerhaften Wechsel bei den Marktanteilen beschrieben. Inzwischen verwandelten die USA dieselbe Krise in einen Windfall. Ethan-gespeiste Anlagen waren weniger der Störung an der Straße von Hormus ausgesetzt und hielten die Inputkosten niedriger, selbst als die globalen Preise stiegen. Produzenten erhöhten die Preise, als die Märkte sich vertighten. Dow erhöhte die Nordamerika-Polyethylenpreise im März um 10 Cent pro Pfund, dann im April um 15 Cent, bevor er diese Erhöhung wenige Tage später verdoppelte. Eine weitere Erhöhung wurde im August angekündigt. LyondellBasell sagte, dass sein Gewinn im zweiten Quartal, ungewöhnliche Posten ausgenommen, um fast 600 % im Jahresvergleich auf 1,4 Mrd. US-Dollar stieg. Dow wechselte innerhalb weniger Quartale nach Kriegsbeginn von einem Verlust in einen Gewinn. Dies war nicht einfach eine Geschichte der Marktadjustierung. Unternehmen mit weniger Exposition gegenüber Naphthalin-Versorgungsstörungen waren besser positioniert, um zu profitieren, während Produzenten und Gemeinschaften anderswo die Risiken absorbierten. Die Vorteile und Schäden der petrochemischen Wirtschaft werden nicht fair verteilt. Gemeinschaften in der Nähe von Förder-, Raffinerie- und Petrochemieanlagen tragen oft die Belastungen durch Verschmutzung und Gesundheit, während Länder, die von importiertem Kraftstoff und Rohstoffen abhängen, Preisen ausgesetzt sind, die sie nicht kontrollieren können. 3. Haushalte, öffentliche Dienste und Gemeinschaften tragen die Kosten Ein Greenpeace-Freiwilliger betrachtet in Folie verpacktes Obst in einem Supermarkt © Patrick Cho / Greenpeace Laut NielsenIQ-Daten, die von Reuters berichtet wurden, stiegen die Lebensmittelpreise in den USA in den vier Wochen vom Kriegsbeginn bis zum 28. März um 2,9 % im Jahresvergleich. Dieselben Daten zeigten, dass die Preise für abgefülltes Wasser um 5,8 % stiegen, während Windeln, Binden und Tampons, die alle Kunststoffe enthalten, um zwischen 2 % und 6 % stiegen. Schulspeiseboxen stiegen um mehr als 26 %, die größte Erhöhung aller Schulartikel, laut Einzelhandelsdaten. Synthetische Schuhe könnten auch teurer werden. Da etwa 70 % der synthetischen Schuhmaterialien aus Petrochemikalien abgeleitet werden, prognostizieren Branchenanalysten, dass die Preise bis Ende Sommer und Herbst um weitere 1,5 % bis 3 % steigen könnten. In Taiwan verdoppelte sich der Preis einer einfachen Plastiktüte mehr als, und Costco musste reportedly die Anzahl der Lebensmittelbehälterbeutel rationieren, die ein einzelner Kunde kaufen konnte. Unternehmen und Regierungen trafen die Entscheidungen, die Volkswirtschaften dieser Krise aussetzten, aber es waren gewöhnliche Menschen, die dafür zahlten. Sie zahlten durch Benzin, öffentlichen Nahverkehr, Lebensmittel, Haushaltswaren und Grundversorgung. Die Auswirkungen werden nicht gleichmäßig geteilt. Haushalte mit niedrigerem Einkommen, kleine Unternehmen, informelle Arbeiter und Länder, die von importierten fossilen Brennstoffen und petrochemischen Rohstoffen abhängen, haben weit weniger Spielraum, um höhere Kosten oder Knappheit an Grundgütern zu absorbieren. 4. Einige Regierungen wählen Wiederverwendung und Resilienz Im März, nur wenige Wochen nach Beginn des Konflikts, sagte Südkoreas Präsident Lee Jae Myung seinem Kabinett, dass die tiefe Abhängigkeit des Landes von Petrochemikalien es schwierig mache, vorherzusagen, wo die nächste Störung zuschlagen würde. Er warnte, dass sie „eine ernste Bedrohung für den Alltag der Menschen darstellt". Bis April war er von der Notfallreaktion zu langfristiger Reform übergegangen und forderte eine „plastikfreie Wirtschaft". Taiwans Regierung erweiterte die Wiederverwendungsinfrastruktur, um eine resilientere Wirtschaft aufzubauen und die Exposition gegenüber Marktschwankungen zu reduzieren. Die Lektion ist nicht, dass Knappheit oder Rationierung wünschenswert ist. Es ist, dass geplante, öffentlich unterstützte Wiederverwendungs- und Reduktionssysteme Menschen besser schützen können als eine Wirtschaft, die von volatilen Jungplastik-Versorgungsketten abhängt. Die Frage ist, ob genug Regierungen rechtzeitig handeln, um die nächste Schockwelle zu vermeiden. 5. Wiederverwendung und Reduktion können im großen Maßstab funktionieren 2020: Taiwans größte Convenience-Store-Kette, TW 7-Eleven, führt ein Mietbechersystem in drei Filialen in der Stadt Tainan ein. © Greenpeace Die Branche hat lange argumentiert, dass Kunststoff zu bequem, zu billig und zu in den Alltag eingebettet sei, um sinnvoll reduziert zu werden. Aber als Taiwans Plastiktüten plötzlich knapp wurden, funktionierte das Land weiter. Einzelhändler passten sich an, die Regierung erweiterte Wiederverwendungsprogramme, und Menschen brachten ihre eigenen Taschen mit. Als die Preise für Neuware-Kunststoff stiegen, verpflichtete sich der französische Einzelhändler Carrefour, 5.000 Tonnen Kunststoff aus seinen Verpackungen zu entfernen, durch Nachfüllformate und Verpackungsreduzierungen. Es erklärte, die Einsparungen würden an die Kunden in Form niedrigerer Preise weitergegeben werden. Das bedeutet nicht, dass die Verantwortung auf Einzelpersonen fallen sollte. Es bedeutet, dass Regierungen und Unternehmen Systeme aufbauen können, die Wiederverwendung, Nachfüllen und weniger Verpackung einfach, zugänglich und erschwinglich machen. Einwegkunststoff ist in Einzelhandelssysteme eingebettet, aber er ist nicht so unverzichtbar, wie die Branche behauptet. Ein Rückbau ist möglich, und er kann sowohl Kosten als auch Verschmutzung reduzieren. 6. Ohne strukturellen Wandel ist der nächste Schock unvermeidlich Kriegsminister Pete Hegseth und der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs, US-Luftwaffengeneral Dan Caine, führen eine Pressekonferenz zur Operation Epic Fury im Pentagon, Washington, D.C., am 4. März 2026 durch. © Flickr / US Department of War / Alexander Kubitza Der Konflikt ist nicht vorbei, und selbst wenn er es ist, werden Unterbrechungen wiederkehren. Ein ähnliches Muster spielte sich 2021 ab, als die Ever Given den Suezkanal für sechs Tage blockierte, den Welthandel störte und zu den bestehenden Belastungen der Kunststoff-Versorgungsketten beitrug. Die Exposition wird ebenfalls zunehmen. Die IEA prognostiziert, dass Kunststoffe und Petrochemie auf dem besten Weg sind, der größte einzelne Treiber des Wachstums der weltweiten Ölnachfrage bis 2050 zu werden. Kunststoffproduzenten sind nicht getrennt von der fossilen Wirtschaft. Petrochemikalien werden aus fossilen Rohstoffen hergestellt, daher vertieft ein anhaltendes Wachstum der Neuware-Kunststoffproduktion die Nachfrage nach Öl und Gas. Es bindet auch Gemeinden und Volkswirtschaften in die Exposition gegenüber künftigen Preisschocks ein. Bei der nächsten Runde der Verhandlungen über den Globalen Kunststoffvertrag haben Regierungen eine entscheidende Gelegenheit, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern, die durch Kunststoffe verursachten Gesundheitsschäden zu reduzieren und Systeme aufzubauen, die widerstandsfähiger gegen die nächste Unterbrechung sind. Ein verbindlicher Vertrag, der die Kunststoffproduktion wesentlich reduziert, ist nicht nur ein Gewinn für die öffentliche Gesundheit, Ökosysteme und das Klima. Er könnte ein Wendepunkt für die wirtschaftliche Sicherheit, die geopolitische Stabilität und die Widerstandsfähigkeit der Systeme sein, von denen wir alle abhängen. Ein Globaler Kunststoffvertrag kann helfen, den Kreislauf zu durchbrechen August 2025: Aktivisten halten ein Banner mit der Aufschrift „Plastics Treaty Now" vor dem Jet d'Eau in Genf, Schweiz. © Jack Taylor Gotch / Greenpeace Die Lehre aus dem Krieg gegen Iran ist nicht, dass die Menschen lernen sollten, mit Knappheit zu leben. Es ist, dass Volkswirtschaften, die um fossile Brennstoffe und eine ständig wachsende Neuware-Kunststoffproduktion herum aufgebaut sind, Schocks ausgesetzt sind, die sie nicht kontrollieren können. Ein starker, verbindlicher Globaler Kunststoffvertrag kann helfen, das zu ändern. Durch die Reduzierung der Kunststoffproduktion, die Ausweitung zugänglicher Wiederverwendungssysteme und die Unterstützung eines gerechten Übergangs weg von der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen können Regierungen die Verschmutzung reduzieren und helfen, die Menschen vor dem nächsten Preisschock zu schützen. Regierungen sollten die Menschen jetzt schützen, während sie die künftige Exposition verringern. Sie sollten Wiederverwendungssysteme unterstützen, in zugängliche Nachfüll- und öffentliche Dienstleistungen investieren und die öffentlichen Investitionen weg von der Expansion fossiler Brennstoffe und Petrochemie lenken. Die Menschen und Gemeinden, die am wenigsten für dieses System verantwortlich sind, sollten nicht diejenigen sein, die dafür bezahlen müssen. Regierungen müssen das öffentliche Wohlergehen, die Widerstandsfähigkeit und eine bewohnbare Zukunft vor die Gewinne fossiler Brennstoff- und Petrochemieunternehmen stellen. Für eine vertiefte Analyse lesen Sie unser Briefing. Lindsey Jurca ist Senior Plastics Campaigner bei Greenpeace USA. Lasst uns das Zeitalter des Kunststoffs beenden! Fordern Sie die Weltführer auf, den Globalen Kunststoffvertrag zu unterstützen, damit wir endlich den Hahn zudrehen und das Zeitalter des Kunststoffs beenden können. Handeln Sie
Wortlaut im Original
(and why it matters for the Global Plastics Treaty) The gravest consequences of the war are borne by people in Iran and across the region: lives lost, families displaced and essential infrastructure damaged. Its fossil fuel shock has also carried economic consequences far beyond the battlefield . The war on Iran triggered an oil market crisis that sent shockwaves far and wide, and some consequences are still unfolding. Impacts rippled beyond energy and transport into shops and supermarkets, pharmacies and homes. People everywhere are still paying . Nearly everything we buy, from shampoo bottles to strawberry packaging, is made from or with petrochemicals, wrapped in plastic, or both. But it does not have to be, and most people do not want it to be. The war exposed a hidden risk in the plastics economy. Plastic depends on fossil fuel feedstocks and global petrochemical supply chains. When oil and gas supplies are disrupted, the cost and availability of packaging, medical supplies and everyday goods are disrupted too. Households, public services and communities ultimately pay. The war has changed the terms of the debate around the Global Plastics Treaty. It has revealed the real costs of being tethered to the plastics supply chain. At the next round of treaty negotiations, governments have a choice. They can lock in deeper vulnerability to future price and supply shocks, or build economies resilient enough to withstand them. Here are six things the conflict has shown us. 1. Plastic supply chains are vulnerable to fossil fuel shocks ENI petrochemical plant in Brindisi, Puglia. © Giuseppe Lanotte / Greenpeace The war disrupted plastic production, imports, and exports at once, sending costs soaring worldwide. Formosa Petrochemical Corp (FPCC), one of the world’s largest plastic producers, was forced to declare force majeure . This is a legal term meaning it could not meet contractual obligations because of circumstances beyond its control. In Japan, polyethylene production, a plastic widely used in shopping bags and packaging, reportedly fell 62% in March . Shortages then spread from factories to supermarket shelves. The fallout reached beyond supply chains to hospitals, where South Korea had to ban the hoarding of medical syringes . It reached household cupboards, where the price of body wash reportedly climbed 7.7% in a matter of weeks. It also reached children’s toy boxes. A US-based soft-toy manufacturer said its supplier in China had cited material cost increases of 10% to 15% within three weeks of the war starting. Petrochemicals go into more than 6,000 everyday products , according to the US Department of Energy. The question is not whether every one of these products can change overnight. It is how many uses can be reduced, redesigned or replaced with safer, non-fossil-fuel alternatives. 2. The crisis created winners and losers This conflict revealed new pressure points for countries whose industries depend heavily on plastics and petrochemical feedstocks. According to South Korean media, naphtha import prices rose 68% in a single month, while small and medium-sized manufacturers reported material shortages and cost increases of more than 20% . As some producers were forced to scale back, China saw the conflict as a way to move beyond years of oversupply and low margins. Its own efforts to curb destructive overcapacity and price competition had struggled to resolve this problem. It increased exports to Asian markets , used accumulated inventory, ramped up idle capacity and absorbed demand left by disrupted competitors. One industry analyst has described this as a potentially lasting shift in market share. Meanwhile, the US turned the same crisis into a windfall. Ethane-fed plants were less exposed to disruption at the Strait of Hormuz and kept input costs lower even as global prices climbed. Producers raised prices as markets tightened. Dow raised North American polyethylene prices by 10 cents a pound in March, then 15 cents in April, before doubling that increase days later. Another increase was announced in August . LyondellBasell said its second-quarter earnings, excluding unusual items, rose nearly 600% year on year to US$1.4bn. Dow swung from a loss to a profit within a few quarters of the war’s start. This was not simply a story of market adjustment. Companies with less exposure to naphtha supply disruptions were better positioned to profit while producers and communities elsewhere absorbed the risks. The benefits and harms of the petrochemical economy are not distributed fairly. Communities near extraction, refining and petrochemical facilities often carry pollution and health burdens , while countries dependent on imported fuel and feedstocks are exposed to prices they cannot control. 3. Households, public services and communities bear the costs A Greenpeace volunteer looks at plastic-wrapped fruit in a supermarket © Patrick Cho / Greenpeace According to NielsenIQ data reported by Reuters , grocery prices in the US rose 2.9% year on year in the four weeks from the start of the war to 28 March. The same data showed bottled-water prices rising 5.8%, while nappies, pads and tampons, all of which contain plastics, rose by between 2% and 6%. School lunchboxes rose by more than 26% , the biggest increase of any school item, according to retail data. Synthetic footwear could also become more expensive. With roughly 70% of synthetic shoe materials derived from petrochemicals , industry analysts project prices could rise by another 1.5% to 3% by late summer and autumn. In Taiwan, the price of a basic plastic bag more than doubled , and Costco reportedly had to ration the number of food storage bags a single customer could buy. Companies and governments made the decisions that left economies exposed to this crisis, but it was ordinary people who paid for it. They paid through petrol, public transport, food, household goods and essential supplies. The impacts are not shared equally. Lower-income households, small businesses, informal workers and countries reliant on imported fossil fuels and petrochemical feedstocks have far less room to absorb higher costs or shortages of essential goods. 4. Some governments are choosing reuse and resilience In March, just weeks into the conflict, South Korea’s president, Lee Jae Myung, told his cabinet that the country’s deep reliance on petrochemicals made it difficult to predict where the next disruption would hit. He warned it ‘ poses a serious threat to people’s daily lives ’. By April, he had moved from emergency response to longer-term reform, calling for a ‘plastics-free economy’. Taiwan’s government expanded reuse infrastructure to build a more resilient economy and reduce exposure to market fluctuations. The lesson is not that scarcity or rationing is desirable. It is that planned, publicly supported reuse and reduction systems can protect people better than an economy dependent on volatile virgin plastic supply chains. The question is whether enough governments act in time to avoid the next shockwave. 5. Reuse and reduction can work at scale 2020: Taiwan’s largest convenience store chain, TW 7-Eleven, introduces a rental cup system in three branches in Tainan city. © Greenpeace Industry has long argued that plastic is too convenient, too cheap and too embedded in everyday life to be meaningfully cut back. But when Taiwan’s plastic bags suddenly became scarce, the country continued to function. Retailers adjusted, the government expanded reuse programmes , and people brought their own bags. As virgin plastic prices climbed, French retailer Carrefour committed to removing 5,000 tonnes of plastic from its packaging through refill formats and packaging reductions. It said it would pass the savings on to customers through lower prices. This does not mean responsibility should fall on individuals. It means governments and businesses can build systems that make reuse, refill and less packaging easy, accessible and affordable. Single-use plastic is embedded in retail systems, but it is not as indispensable as the industry claims. Cutting back is possible, and it can reduce costs as well as pollution. 6. Without structural change, the next shock is inevitable Secretary of War Pete Hegseth and Chairman of the Joint Chiefs of Staff U.S. Air Force Gen. Dan Caine conduct a press briefing on Operation Epic Fury at the Pentagon, Washington, D.C., March 4, 2026. © Flickr / US Department of War / Alexander Kubitza The conflict is not over, and even when it is, disruptions will come again. A similar pattern played out in 2021, when the Ever Given blocked the Suez Canal for six days , disrupting global trade and adding to existing pressures on plastics supply chains. Exposure is also set to grow. The IEA predicts that plastics and petrochemicals are on track to become the single largest driver of growth in global oil demand through 2050 . Plastic producers are not separate from the fossil fuel economy. Petrochemicals are made from fossil fuel feedstocks, so continued growth in virgin plastic production deepens demand for oil and gas. It also locks communities and economies into exposure to future price shocks. At the next round of Global Plastics Treaty negotiations, governments have a critical opportunity to cut dependence on fossil fuels, reduce the health harms caused by plastics and build systems more resilient to the next disruption. A binding treaty that meaningfully cuts plastic production is not only a win for public health, ecosystems and the climate. It could be a turning point for economic security, geopolitical stability and the resilience of the systems we all depend on. A Global Plastics Treaty can help break the cycle August 2025: Activists hold up a banner saying “Plastics Treaty Now” in front of the Jet d’Eau of Geneva, Switzerland. © Jack Taylor Gotch / Greenpeace The lesson of the war on Iran is not that people should learn to live with shortages. It is that economies built around fossil fuels and ever-growing virgin plastic production are exposed to shocks they cannot control. A strong, binding Global Plastics Treaty can help change that. By cutting plastic production, expanding accessible reuse systems and supporting a just transition away from fossil fuel dependence, governments can reduce pollution and help protect people from the next price shock. Governments should protect people now while reducing future exposure. They should support reuse systems, invest in accessible refill and public services, and shift public investment away from fossil fuel and petrochemical expansion. The people and communities least responsible for this system should not be the ones left paying for it. Governments must put public wellbeing, resilience and a liveable future ahead of the profits of fossil fuel and petrochemical companies. For a more in-depth analysis, read our brief . Lindsey Jurca is a Senior Plastics Campaigner at Greenpeace USA. Let’s end the age of plastic! Ask world leaders to support Global Plastic Treaty so that we can finally turn off the tap and end the age of plastic. Take action