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Apostolic Journey to France: Holy Mass in the “Place de la Concorde” (Paris, 26 September 2026)
ohne Namen ·
Vatikan - Homilien von Papst Leo XIV. ·
2026-09-26
· Vatikanstadt
· Quelle
Hoffnung · Hauptbotschaft
Fürsorge · tragend
Gemeinschaft · tragend
Der Mensch ist ein Wesen der Sehnsucht, dessen tiefster Durst nach Sinn, Wahrheit und Erfüllung nur durch eine persönliche Begegnung mit Christus als Quelle des lebendigen Wassers gestillt werden kann, und wer daraus trinkt, wird selbst zur Quelle für andere.
Im Wesentlichen ist der Mensch ein Wesen der Sehnsucht, und nur Gott kann die Leere in uns füllen.
Der Text ist eine Predigt zur Eucharistiefeier auf dem Place de la Concorde in Paris. Die zentrale Metaphorik ist der Durst des Menschen nach Gott, der nur durch Christus als Quelle des lebendigen Wassers gestillt werden kann. Der Text verweist auf biblische Stellen (Ezechiel, Johannes, Psalm) und die Heilsgeschichte Frankreichs mit namentlich genannten Heiligen. Er beschreibt die innere Leere, die materielle Güter nicht füllen können, und ruft auf, aus dem durchbohrten Herzen Jesu zu trinken. Die Gläubigen werden ermutigt, selbst zu Quellen des Lebens zu werden und den Glauben in die Gesellschaft zu tragen. Familien, junge Menschen und Katechumenen werden ausdrücklich angesprochen. Der Text schließt mit einer Marienanhörung und dem Wunsch, dass das lebendige Wasser des Heiligen Geistes durch ganz Frankreich fließe.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Leere, Orientierungslosigkeit, Verzweiflung; Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen; Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
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gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
- Wohin geht die Geschichte?
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eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
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auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- aus der Quelle des durchbohrten Herzens Jesu trinken (innerlich)
- den Glauben an Jesus Christus teilen und weitergeben (zwischenmenschlich)
- Hoffnung bringen, wo Mutlosigkeit herrscht (gesellschaftlich)
Genannte Stellen
Ps 133,1 · Joh 7,37 · Röm 5,5 · Ps 42,2 · Ezech 47,1-2.8-9.12 · Joh 19,30-34 · Joh 7,37-38
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 2, künftig 2
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Liebe Brüder und Schwestern,
Ich danke Gott für die Gnade, heute hier bei euch zu sein, auf dem Place de la Concorde, um die Eucharistie zu feiern. Es ist wahrhaft gut und angenehm, wenn Brüder und Schwestern in Einheit beieinanderwohnen (vgl. Ps 133,1), um die Größe Gottes zu verkünden. In der Tat hoffe ich, dass mein Besuch euch im Glauben stärken und euch ermutigen wird, immer heller zu leuchten, indem ihr das Leben, den Frieden und die Liebe unseres Herrn Jesus Christus teilt.
„Wenn jemand Durst hat, komme er zu mir und trinke" (Joh 7,37). Brüder und Schwestern, in unserem Durst wenden wir uns Christus zu, der Quelle des lebendigen Wassers: Wasser, das unseren Durst stillt und das Leben blühen lässt, das Wasser der Liebe Gottes, das „in unsere Herzen gegossen wurde durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist" (Röm 5,5).
Die Sehnsucht nach Gott wohnt tief in unseren Herzen, und wir rufen mit dem Psalmsänger: „Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott" (Ps 42,2). Dies ist der Ruf eines demütigen und leidenschaftlichen Herzens, dessen tiefster, existenziellster Durst weiterwächst. Und es ist Jesus Christus, der durch seine Inkarnation kommt, um jeden Menschen inmitten seiner oder ihrer eigenen Geschichte zu begegnen, und sich als die wahre Quelle des lebendigen Wassers offenbart, die fähig ist, unseren Durst zu stillen. Dieser Durst, der in jedem menschlichen Herzen wohnt, ist nicht so sehr ein Durst nach materiellen Dingen, sondern ein Durst nach Sinn, nach Wahrheit und Erfüllung. Jesus antwortet auf unsere tiefe Sehnsucht nach Beziehung, nach Gemeinschaft mit Gott, in dem die Fülle des Lebens für immer wohnt.
In der ersten Lesung sah der Prophet Ezechiel Wasser, das aus dem Tempel herausfloss und sich durch die Wüste ausbreitete, alles reinigend und Leben spendend, was es berührte (vgl. Ezech 47,1-2.8-9.12). Später würde der heilige Johannes Wasser sehen, das aus der durchbohrten Seite Jesu floss, als er seinen Geist aufgab (vgl. Joh 19,30-34). Jeder kann nun aus dieser Quelle trinken, um das Geschenk des Geistes zu empfangen und neu geboren zu werden, Kinder Gottes zu werden, eine neue Schöpfung.
Brüder und Schwestern, wir müssen anerkennen, dass nichts in dieser Welt uns je vollständig befriedigen kann. Wenn wir denken, dass unsere Arbeit endlich vollendet ist und unsere Mühen belohnt wurden, kehrt oft jene innere Leere zurück, tiefer als zuvor. Und so, in dem Versuch, sie zu füllen, können wir nach neuen Freuden suchen, immer mehr Dinge besitzen wollen oder alles tun, was wir können, um uns abzulenken, um jene innere Unruhe zu betäuben.
Die heutige Liturgie des Wortes lädt uns ein, in unsere Herzen zu blicken und zu fragen: Was ist mein tiefster Durst? Was suche ich wirklich im Leben? Wir alle sehnen uns nach Glück, Liebe und Erfüllung. Aber von welcher Quelle suchen wir, unseren Durst zu stillen? Sind wir zufrieden mit materiellen Gütern, unmittelbaren Befriedigungen, den unzähligen kleinen Götzen, die uns alles versprechen, aber unsere Herzen leer lassen? Wir sind getauft worden und haben das lebendige Wasser empfangen, von dem das Evangelium spricht, aber haben wir Christus wirklich persönlich begegnet? Im Wesentlichen ist der Mensch ein Wesen der Sehnsucht, und nur Gott kann die Leere in uns füllen.
Ja, Brüder und Schwestern, Jesus Christus, der Gute Hirte, führt uns, wie ein Hirte seine Schafe führt, zur Quelle des Glücks und des Friedens. Er kennt jeden von uns beim Namen. Nichts an uns ist ihm verborgen – weder unsere Geheimnisse, noch unsere Absichten noch unsere Schwächen. Er durchforscht die Tiefen unserer Herzen. Er hat sein Leben für uns gegeben und gibt es uns weiterhin durch die Sakramente. Er trägt die müden und verwundeten Schafe auf seinen Schultern und bringt sanft diejenigen zurück, die sich verirrt haben. Jesus offenbart die bedingungslose Liebe Gottes für uns. In seinen Augen ist keiner von uns bloß eine Zahl oder ein Eintrag in einem Register, sondern eine einzigartige und unersetzliche Person.
Als ich euch hier versammelt sehe, meine Brüder und Schwestern, Erben der langen und schönen Geschichte des Glaubens Frankreichs, sage ich euch: Trinkt aus der Quelle, die das durchbohrte Herz Jesu ist. Ja, ihr dürstet nach Gott, nach Leben, nach Wahrheit, nach Einheit, nach Frieden, nach Gemeinschaft und nach Glück. Ihr sehnt euch danach, einen Horizont neu zu entdecken, der voller Licht ist, und eine erneuerte Nation auf Wurzeln zu bauen, die vom Glauben genährt werden. Haltet diesen Glauben an Jesus Christus nicht für euch allein. Lasst ihn überquellen, damit die, die ihr auf dem Weg trefft, erfrischt werden und ihr Durst gestillt wird. Ihr seid berufen, Hoffnung zu bringen, überall wo Mutlosigkeit und geistliche Trockenheit herrschen.
Wahrlich, es ist, indem wir bereit sind, wahrhaftig unter dem Blick Jesu zu leben, dass wir authentisch sein und ehrlich auf unser Leben schauen können. Es ist zerbrechlich, verwundbar und dazu bestimmt, durch den Tod zu gehen; doch es ist auch wunderbar und wunderbar, fähig, durch unsere Beziehungen erneuert zu werden und sich der wahren Liebe zu öffnen.
„Wenn jemand Durst hat, komme er zu mir und trinke. Wer an mich glaubt, von dessen Herzen werden, wie die Schrift gesagt hat, Ströme von lebendigem Wasser fließen" (Joh 7,37-38). Indem wir aus der Quelle trinken, die das Herz Christi ist, werden wir selbst, wie Origenes schrieb, Brunnen, Quellen und Ströme für andere (vgl. Homilie 12, 1, 2-3). Wahrlich, der Gläubige, der aus dieser Quelle trinkt, wird auch selbst eine Quelle des Lebens durch seine lebendige Beziehung zu Christus und teilt dieses gleiche Leben mit anderen.
Liebe Brüder und Schwestern, das lebendige Wasser des Heiligen Geistes ist in Fülle ausgegossen worden und trägt weiterhin Frucht in der Kirche durch Missionare und Zeugen in jeder Kultur und unter jedem Volk. Es schenkt Leben allen, die es berührt, und verwandelt sie, sodass sie Frucht bringen können. Das ist die Heiligkeit derer, die den wahren Gott anbeten und großzügig ihre Brüder und Schwestern in der Liebe dienen. In diesem schönen Land Frankreich haben viele im Laufe der Jahrhunderte von diesem lebendigen Wasser getrunken und ihr Leben ganz dem Wohl anderer gewidmet: die ersten Märtyrer, wie Blandina, Pothinus und Irenäus; die heiligen Gründer und Gründerinnen von Orden; heilige Bischöfe wie Martin und Franz von Sales; und Männer und Frauen, deren Herzen auf die Bedürfnisse anderer aufmerksam waren, wie Vinzenz von Paul, Frédéric Ozanam und Jeanne Jugan, und viele andere. Auch heute gibt es so viele Menschen in eurer Gesellschaft, in Pfarreien und in jedem Bereich des Lebens, die sich weiterhin der Sache des Lebens, der Familie, der Wahrheit, des Friedens, der Brüderlichkeit und der Gerechtigkeit widmen.
Von dieser schönen Stadt Paris aus bete ich inniglich, dass das lebendige Wasser des Heiligen Geistes durch ganz Frankreich fließen möge. Ich denke an euch, liebe Familien, die, trotz der vielen Schwierigkeiten, die ihr jeden Tag begegnet, mutig in eurer Berufung und Mission ausharren. Ich danke euch von ganzem Herzen für all das Gute, das durch euch vollbracht wird. Möge die spürbare Gegenwart Jesu in euch niemals versiegen. Ich denke an euch, liebe junge Menschen: ihr seid die Kirche von heute. Wie schön ist es, euren Enthusiasmus, eure Energie und euer Engagement zu sehen, und die Freude, die ihr den christlichen Gemeinden bringt. Ich denke auch an euch, liebe Katechumenen und Neugetaufnahme, die die Reise des Glaubens, der Umkehr und der christlichen Initiation begonnen haben. Mögt ihr denen um euch Zeugnis von der Reise geben, die ihr macht, und sie inspirieren, sich ebenfalls Fragen zu stellen. Möge das Geschenk des Heiligen Geistes euch zu lebendigen Zeugen machen, bereit, um euch herum eine Zivilisation der Liebe zu verbreiten.
Brüder und Schwestern, wenden wir uns der Mutter Gottes, der Quelle des Heils, zu, die uns zu ihrem Sohn führt, dem Urheber jeder Gnade. Durch ihr freies und vertrauensvolles „Ja" wurde sie das demütige Gefäß, das von Gott auserwählt wurde, in dem die Liebe des Vaters Fleisch annahm und sich der Welt schenkte.
Lassen wir sie mit Zuversicht anrufen, dass durch ihre Fürsprache Quellen von lebendigem Wasser im Volk Gottes aufquellen und Samen des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe in ganz Frankreich erblühen mögen. Amen.
Wortlaut im Original
Dear brothers and sisters ,
I give thanks to God for the grace of being here with you today, in the Place de la Concorde, to celebrate the Eucharist. It is truly good and pleasant when brothers and sisters dwell together in unity (cf. Ps 133:1) to proclaim God’s greatness. Indeed, I hope that my visit will strengthen you in faith and encourage you to shine forth ever more brightly, by sharing the life, peace and love of our Lord Jesus Christ.
“If anyone thirst, let him come to me and drink” ( Jn 7:37). Brothers and sisters, in our thirst, we turn toward Christ, the source of living water: water that quenches our thirst and makes life flourish, the water of God’s love “poured into our hearts through the Holy Spirit who has been given to us” ( Rom 5:5).
The desire for God dwells deep within our hearts, and we cry out with the psalmist: “My soul thirsts for God, for the living God” ( Ps 42:2). This is the cry of a humble and passionate heart whose deepest, most existential thirst continues to grow. And it is Jesus Christ, through his Incarnation, who comes to meet every person in the midst of his or her own story, and reveals himself as the true source of living water capable of quenching our thirst. This thirst that dwells in every human heart is not so much a thirst for material things, but a thirst for meaning, for truth and fulfilment. Jesus responds to our profound desire for relationship, for communion with God, in whom the fullness of life forever resides.
In the first reading, the prophet Ezekiel saw water flowing out from the Temple and spreading through the desert, purifying and bringing life to everything it touched (cf. Ezek 47:1-2, 8-9, 12). Later, Saint John would see water flowing from the pierced side of Jesus as he gave up his spirit (cf. Jn 19:30-34). Everyone can now drink from this fountain, so as to receive the gift of the Spirit and be born anew, becoming children of God, a new creation.
Brothers and sisters, we must acknowledge that nothing in this world can ever fully satisfy us. When we think that our work is finished at last and our efforts have been rewarded, that inner emptiness often returns, deeper than before. And so, in an attempt to fill it, we may seek new pleasures, want to possess more and more things, or do everything we can to distract ourselves in order to numb that inner restlessness.
Today’s Liturgy of the Word invites us to look into our hearts and ask, what is my deepest thirst? What am I really seeking in life? We all long for happiness, love and fulfilment. But from what source do we seek to quench our thirst? Are we content with material goods, immediate satisfactions, the countless little idols that promise us everything but leave our hearts empty? We have been baptized and received the living water of which the Gospel speaks, but have we truly encountered Christ personally? In essence, the human person is a being of desire, and only God can fill the emptiness within us.
Yes, brothers and sisters, Jesus Christ, the Good Shepherd, leads us, as a shepherd leads his sheep, to the source of happiness and peace. He knows each one of us by name. Nothing about us is hidden from him –— neither our secrets, nor our intentions nor our weaknesses. He searches the depths of our hearts. He gave his life for us and continues to give it to us through the sacraments. He carries the weary and wounded sheep on his shoulders, and gently brings back those who have gone astray. Jesus reveals God’s unconditional love for us. In his eyes, none of us is merely a number or an entry in a register, but a unique and irreplaceable person.
Seeing you gathered here, my brothers and sisters, heirs to France’s long and beautiful history of faith, I say to you: drink from the source that is the pierced heart of Jesus. Yes, you thirst for God, for life, for truth, for unity, for peace, for communion and for happiness. You long to rediscover a horizon filled with light and to build a renewed nation upon roots nourished by faith. Do not keep this faith in Jesus Christ to yourselves. Let it overflow, so that those you meet may be refreshed and their thirst satisfied. You are called to bring hope wherever discouragement and spiritual dryness prevail.
Indeed, it is by accepting to live truthfully under the gaze of Jesus that we can be authentic and look honestly at our lives. They are fragile, vulnerable and destined to pass through death; yet they are also wonderful and miraculous, capable of being renewed through our relationships and of opening themselves to true love.
“If any one thirst, let him come to me and drink. He who believes in me, as the scripture has said, ‘Out of his heart shall flow rivers of living water’” ( Jn 7:37-38). As we drink from the source that is the heart of Christ, we ourselves become, as Origen wrote, wells, springs and rivers for others (cf. Homily 12, 1, 2-3). Indeed, the believer who drinks from this source also becomes a source of life through their living relationship with Christ, and communicates that same life to others.
Dear brothers and sisters, the living water of the Holy Spirit has been poured out in abundance and continues to bear fruit in the Church through missionaries and witnesses in every culture and among every people. It brings life to all those whom it touches and transforms them, enabling them to bear fruit. This is the holiness of those who worship the true God and generously serve their brothers and sisters in charity. In this beautiful country of France, many have drunk from this living water throughout the centuries and devoted their lives entirely to the good of others: the first martyrs, such as Blandina, Pothinus and Irenaeus; the holy founders and foundresses of religious orders; holy bishops such as Martin and Francis de Sales; and men and women whose hearts were attentive to the needs of others, such as Vincent de Paul, Frédéric Ozanam and Jeanne Jugan, and many others. Even today, there are so many people in your society, in parishes and in every sphere of life, who continue to devote themselves to the cause of life, the family, truth, peace, fraternity and justice.
From this beautiful city of Paris, I pray fervently that the living water of the Holy Spirit may flow throughout France. I think of you, dear families, who, despite the many difficulties you face each day, persevere courageously in your vocation and mission. I thank you from the bottom of my heart for all the good that is accomplished through you. May the tangible presence of Jesus within you never run dry. I think of you, dear young people: you are today’s Church. How beautiful it is to see your enthusiasm, energy and commitment, and the joy you bring to Christian communities. I think also of you, dear catechumens and newly baptized, who have begun the journey of faith, conversion and Christian initiation. May you bear witness to those around you to the journey you are making, and inspire them to ask themselves questions as well. May the gift of the Holy Spirit make you living witnesses, ready to spread around you a civilization of love.
Brothers and sisters, let us turn to the Mother of God, Fountian of Salvation, who guides us toward her Son, the author of every grace. Through her free and trusting “yes”, she became the humble vessel, chosen by God, in which the Father’s love took flesh and gave itself to the world.
Let us invoke her with confidence, that through her intercession springs of living water may well up within the People of God and cause seeds of faith, hope and charity to blossom throughout France. Amen.