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Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Ο επιούσιος άρτος των πετεινών και των κρίνων

ohne Namen · Pemptousia (Kloster Vatopedi, griechisch) · 2026-09-30 · Quelle

Demut · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Gemeinschaft · tragend

Die Beschränkung der Sorge auf das tägliche Notwendige und das Vertrauen auf die göttliche Vorsehung befreien den Menschen von Habgier und Angst und eröffnen den Weg zur Fürsorge für den Nächsten.

Die Beschränkung der Fürsorge um das tägliche Brot, die sich als Beschränkung auf das Notwendige übersetzt, und die Befreiung von der Angst der Habgier öffnen den Weg zur Fürsorge für die anderen in der Logik, dass das Überflüssige ihnen gehört.

Der Text behandelt die christliche Lehre vom täglichen Brot und der göttlichen Vorsehung anhand der biblischen Bilder der Vögel und der Lilien. Er unterscheidet zwischen Menschen, die aus Zwang oder freiwillig nur das Notwendige anstreben, und solchen, die sich um Überfluss sorgen. Die ängstliche Sorge um das Zukünftige wird als Abkehr vom Vertrauen auf Gottes Vorsehung und als Quelle von Habgier und Angst dargestellt. Arbeit und Vorratshaltung werden nicht abgelehnt, sondern als menschliche Pflicht anerkannt, solange sie sich am Maß des Notwendigen orientieren. Die Wildblumen dienen als Vorbild für eine Haltung der Annahme, Einfachheit und des Vertrauens. Besitzlosigkeit wird als innere Freiheit verstanden, die es ermöglicht, sich Gott und den Nächsten zu widmen. Der Text schließt mit dem Hinweis, dass die göttliche Vorsehung auch durch die Fürsorge der Menschen füreinander wirkt.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr; Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Genügsamkeit, Fasten, freiwilliges Opfer, Loslassen; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Mt 6, 33 · Mt 6, 26 ff. · Mt 4, 4 · Spr 6, 6-8

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 2, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Der tägliche Brot der Vögel und der Lilien Ethik und der moderne Mensch 30.09.2026 Apostolos Nikolaidis, Ehrenprofessor der Universität Athen, Präsident des Instituts „Heiliger Maximus der Grieche" Wenige sind es schließlich, die sich tatsächlich nur um das tägliche Brot kümmern, andere aus Zwang aufgrund der Umstände und andere freiwillig als Frucht der Freiheit. Aus Zwang tun dies vor allem die Armen, die als solche geboren wurden und aufgrund ihrer Herkunft oder auch ihrer sozialen Stellung so bleiben, während freiwillig diejenigen, die den Sinn des Lebens nicht isolieren, indem sie der Deckung der materiellen Bedürfnisse, die mit dem Trinken, dem Essen und dem Bekleidetsein verbunden sind, den Vorrang geben, sondern dem Geistlichen, dem Reich der Himmel (Mt 6, 33). Es sind diejenigen, die die Taktik Christi befolgen, der im Herrn Gebet sich auf das tägliche Brot bezieht, nachdem er das Geistliche vorausgestellt hat, wie der heilige Chrysostomos schreibt: Siehe, wie der Herr in jedem Fall, nachdem er das Geistliche vorausgestellt hat, dann die Notwendigkeiten des Körpers erwähnt, und nicht für alles, sondern nur für das Brot, und auch nicht für den morgigen Tag, sondern für den heutigen. Dies aber befolgen wenige, alle anderen, Reiche und Arme, gehören zu der Kategorie derer, die sich nicht mit dem absolut Notwendigen begnügen, sondern sich um das Mehr sorgen. Da jedoch diese sorgenvolle Besorgnis nicht nur negative Auswirkungen auf die individuelle Psychologie und die zwischenmenschlichen Beziehungen hat, sondern auch auf das Verhältnis der Menschen zu Gott, verwendet Christus zwei Beispiele aus der natürlichen Welt, um dem Menschen die richtige und heilsame Weise beizubringen, mit der er die weltlichen Sorgen behandeln muss, indem er nicht alles aus seiner Arbeit schöpft, sondern auch aus dem Glauben an die Vorsehung Gottes: Die Vögel des Himmels und die Blumen des Feldes (Mt 6, 26 ff.), indem er die Jünger und Zuhörer auffordert, „zu betrachten" und „zu lernen", damit sie aus dem Gesehenen und dem Gedachten die entsprechenden Lehren ziehen, wie Johannes Chrysostomos kommentiert. Denn leicht mag jemand eine theoretische Lehre in Frage stellen, sehr schwer aber kann man das in Frage stellen, was alle mit ihren Sinnen im Alltag feststellen. Die Vögel also und die übrigen Tiere kümmern sich um das Heute und gar nicht um das Morgen. Die Wildblumen aber beschäftigen sich nicht selbst damit, wie sie sich schmücken, um die Insekten zu faszinieren und zu verlocken, sondern die Natur kümmert sich darum und derjenige, der hinter ihr steht, der Schöpfer selbst. Und Christus fragt sich, indem er auch die Zuhörer auffordert, dasselbe zu tun: Wie vernünftig ist es, dass Gott so sorgfältig für dasjenige sorgt, was für den Menschen da ist, und das an Wert unter ihnen steht, und nicht für ihn selbst, der König der Schöpfung ist und einen viel größeren Wert als jene hat? Christus möchte hier die Bedeutung hervorheben, die der Glaube an die göttliche Vorsehung hat, der eine Funktion der Wahl des Menschen ist, sich mit dem Notwendigen zu begnügen, statt zu mehren und manisch nach Mehr zu suchen. Bezeichnend für die Bedeutung einer solchen Haltung ist ihre Aufnahme in das Herrn Gebet mit dem Ausdruck „unser tägliches Brot gib uns heute". Und der heilige Chrysostomos kommentiert: Er hat uns nicht gesagt, zu bitten, dass Gott uns Reichtum, Wohlstand oder Luxus gebe, sondern nur das Brot. In diesem Rahmen können wir nun die folgenden Bemerkungen machen: - Die Vorsehung Gottes für die Natur und die Menschen drückt sich nicht auf magische und abstrakte Weise aus, sondern durch die Naturgesetze. Daher handelt die Natur nicht selbstmächtig als ein anderer Gott, sondern mit Mechanismen, die der Schöpfer selbst in sie gelegt hat. Die Verwendung natürlicher Beispiele durch Christus für die Lehre und das Verständnis großer Wahrheiten offenbart den bedeutenden Beitrag der natürlichen Welt zum Werk der göttlichen Ökonomie. - Der Glaube an die göttliche Vorsehung widerspricht weder dem Gebot des „ἐργάζεσθαι" (Arbeiten) noch ist er ihm hinderlich. In allen natürlichen Wesen, folglich auch im Menschen, ist der tägliche Einsatz zur Sicherung der Nahrung allgegenwärtig. Mögen die Tiere und die Vögel weder säen noch ernten noch für die Zukunft aufbewahren, so sind die Menschen doch verpflichtet, die Erde zu bebauen, zu säen und die Früchte derselben zu ernten. Das Problem liegt in der Aufbewahrung. Die Fragen in dieser Hinsicht sind vielfältig: Sollen wir aufbewahren, aus welchem Grund, für welchen Gebrauch und vor allem auf welche Weise? - Die Anhäufung von Gütern für die zukünftigen Bedürfnisse stellt zunächst eine Nachahmung der göttlichen Vorsehung dar, in der Logik, dass der Mensch nach dem Vorbild seines Schöpfers handelt, indem er das Vernünftige in Verbindung mit seiner Selbständigkeit und seiner Geselligkeit einsetzt, um vorzusorgen, insbesondere nach dem Fall, als er die negativen Reaktionen der natürlichen Umwelt bewältigen musste. Übrigens finden wir dies auch in der Natur selbst, denn mögen die Vögel und viele andere Tiere mit ihrer täglichen Nahrung auskommen, so gibt es doch andere, wie die Ameisen oder die Bienen, die hart arbeiten und die Produkte ihrer Arbeit für ihre unmittelbaren Ernährungsbedürfnisse anhäufen. Der Unterschied zu den Menschen besteht darin, dass sie von keiner Angst beseelt sind und auch nicht langfristig und unbegrenzt aufbewahren, wie es die Menschen tun oder zu tun wünschen. - Die ängstliche Sorge sowohl um den täglichen Brotbedarf als auch vor allem um das Brot der kommenden Tage und Jahre beraubt den Menschen des Glaubens an die Vorsehung Gottes, während sie den Geist der Selbstgenügsamkeit fördert. Gleichzeitig entfernt sie den Geist der Demut, in dem Sinne, dass sie alles auf die eigenen Kräfte stellt und die Vorsehung Gottes gänzlich verachtet, der doch auch das Geschenk der Arbeit verdankt. Es gibt natürlich auch das andere Extrem, dass der Mensch alles der Fürsorge Gottes überlässt und selbst gleichgültig und untätig bleibt unter dem Vorwand des absoluten Vertrauens in ihn. Allerdings, wie wir wiederholt betont haben, ist Gott unfähig zu wirken, ohne die aktive Zustimmung (Synergie) des Menschen. - Die Inanspruchnahme der Hilfe Gottes zur Sicherung des täglichen Brotes hilft dem Menschen, auch das geistliche Brot von Gott zu erbitten, da der Mensch als seelisch-körperliches Wesen nicht nur vom materiellen leben kann, nach den Worten des Herrn selbst, der klarstellte: „οὐκ ἐπ΄ ἄρτῳ μόνῳ ζήσεται ἄνθρωπος, ἀλλ΄ ἐπί παντί ρήματι εκπορευομένῳ διά στόματος Θεοῦ" (Nicht vom Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht) (Mt 4, 4). Die ängstliche Sorge um das Überflüssige und um das Kommende kann den Menschen sehr leicht zur absoluten und ausschließlichen Anhänglichkeit an das Irdische und Vorübergehende führen, sodass er nicht in der Lage ist, die wahre Antwort auf die Frage nach dem eigentlichen und wesentlichen Sinn des Lebens zu geben. - Wenn die Sorge das Notwendige und das Gegenwärtige überschreitet und sich auf das Zusätzliche und Zukünftige erstreckt, setzt sie den Menschen der Leidenschaft der Habgier aus und macht ihn zum Sklaven der Furcht und der Angst. Im Gegenteil, die Beschränkung der Fürsorge um das tägliche Brot, die sich als Beschränkung auf das Notwendige übersetzt, und die Befreiung von der Angst der Habgier öffnen den Weg zur Fürsorge für die anderen in der Logik, dass das Überflüssige ihnen gehört. Es ist ohnehin einer der Wege, auf denen die göttliche Vorsehung wirkt. Gott wirkt nicht unmittelbar, sondern durch die Menschen, da jeder verpflichtet ist, im Namen Gottes für den Nächsten vorzusorgen, indem er davon ausgeht, dass alles, was er hat, nicht für ihn selbst, sondern für die anderen bestimmt ist. Genau das wollte Christus mit der Parabel des törichten Reichen zeigen, der, anstatt den anderen das zu verteilen, was die Natur ihm in Fülle bot, darauf bedacht war, andere Speicher zu bauen, nicht für die unmittelbaren individuellen Bedürfnisse oder die Bedürfnisse der Bedürftigen, sondern für den lebenslangen Überfluss der Angehäuftheit. - In diesem Zusammenhang könnte die Vorratshaltung der Ameisen verstanden werden. Die Vorratshaltung betrifft nur die Bedürfnisse des nächsten Winters und nicht des gesamten Jahres. All dies wird vom Sprücher als Vorbild der Weisheit gedeutet (Spr 6, 6-8). Es entspricht unserer eigenen Sprichwort: „Die Kinder der Weisen kochen, bevor sie hungern." Mit derselben Logik können wir auch das Verhalten der Bienen betrachten: Sie speichern Nektar, produzieren Honig und sichern so ihr Überleben. Dasselbe tun auch andere Tiere, aber immer in der Logik des „Täglich Brotes". So kann niemand sie der Habgier oder der Torenheit beschuldigen, des Mangels an Vertrauen in Gott oder der Erzeugung von Angst. - Aus dem oben Gesagten werden die Dinge verständlich, die die asketische patristische Tradition in Bezug auf die Verwendung der Güter und die Tugend der Besitzlosigkeit theologisiert und anwendet. Wer den Geist der Besitzlosigkeit kultiviert und von ihm durchdrungen ist, verfügt über die notwendigen Voraussetzungen für ein richtiges Verständnis des christlichen Lebens. Besitzlosigkeit bedeutet nicht einfach die Vermeidung des Eigentums als Produkt der Vorratshaltung und Speicherung, wobei zu bedenken ist, dass jeder, der Güter ansammelt und hortet, sie den anderen entzieht, sondern a) dass der Besitzlose innerlich frei ist, indem er sich weigert, sich an Irdisches zu klammern, damit er sich ausschließlich und ganz Gott widmen kann, da jeder, der sich vom Eigentum befreit, sich leichter Gott und den Menschen zur Verfügung stellen kann, b) dass er nicht für sich selbst, sondern für andere arbeitet, c) dass alles, auch das Notwendige, Gaben Gottes und nicht sein eigener Besitz sind, d) dass er ohne Eigennutz lieben kann. In keinem Fall bedeutet Besitzlosigkeit jedoch Verachtung der Materie, sondern Unabhängigkeit von den Notwendigkeiten. - Sinnvoller ist der Verweis Christi auf die Wildblumen, die mehr als alles andere den Weg zeigen, auf dem die göttliche Vorsehung in der weltlichen Wirklichkeit wirkt. Sie arbeiten nicht, produzieren nicht und speichern nicht. Sie leben ausschließlich von dem, was die Natur ihnen bietet. Keines von ihnen sorgt für sich selbst, sondern existiert ausschließlich für die übrigen Wesen. Ihr Leben ist eine ständige Annahme der Bedingungen, die ihnen geboten werden. Das „tägliche Brot" drückt sich hier als die tägliche Ausreichendheit aus, die die Fortsetzung des Lebens ermöglicht. Und Christus stellt sie dar und beschreibt sie als ein überzeugendes Bild des Vertrauens in die göttliche Vorsehung. Er ruft die Zuhörer auf, nicht einfach zu glauben, sondern „zu lernen", das heißt, indem sie die Wildblumen beobachten, zu lernen. - Das Beeindruckendste am Lernen von den Wildblumen ist ihre Schönheit bei den folgenden Gegebenheiten: a) sie selbst tun absolut nichts, um schön und beeindruckend zu sein, b) ihre Schönheit hängt nicht von der Vergänglichkeit ab und wird auch nicht von ihr beeinflusst, c) ihre Schönheit konkurriert mit keiner Form künstlicher ästhetischer Intervention, d) sie strahlt eine asketische Einfachheit aus, trotz der Komplexität in ihrer Konstruktion, ohne unter Druck zu stehen, ihren Wert zu beweisen, e) sie ist nicht wettbewerbsorientiert gegenüber der Schönheit der anderen Blumen, f) sie ist ruhig und beruhigend, fremd der Angst, der Furcht und der Besorgnis, g) sie nimmt geduldig die klimatische Realität an, die Sonne, den Regen und die Winde, ohne Murren und Klagen, h) sie lehrt überzeugend den Geist der Vergänglichkeit der weltlichen Dinge, i) sie lässt den Weg nicht nur zum Glauben an die Existenz eines Schöpfers, sondern auch an seine ständige Fürsorge, sogar für die Blumen selbst, weit offen. Zusammenfassend: Wenn die genannten parabolischen Bilder für die Menschen der Zeit Christi nützlich waren, so nützen sie dem modernen Menschen umso mehr, der einem Umfeld ausgesetzt ist, das nicht nur künstliche Bedürfnisse schafft, sondern auch zu ihrer Befriedigung drängt, wodurch nicht nur enorme Angst, sondern auch vielfältige Probleme verursacht werden.
Wortlaut im Original
Ο επιούσιος άρτος των πετεινών και των κρίνων Ηθική και Σύγχρονος Άνθρωπος 30.09.2026 Απόστολος Νικολαΐδης, Ομ. Καθηγητής Πανεπιστημίου Αθηνών, Πρόεδρος Ινστιτούτου «Άγιος Μάξιμος ο Γραικός» Λίγοι τελικά είναι εκείνοι που πράγματι μεριμνούν μόνο για τον επιούσιο άρτο, άλλοι αναγκαστικά λόγω συνθηκών και άλλοι προαιρετικά ως καρπό ελευθερίας. Αναγκαστικά το κάνουν κυρίως οι πένητες, οι οποίοι γεννήθηκαν τέτοιοι και παραμένουν ίδιοι λόγω καταγωγής ή και κοινωνικής θέσης, ενώ ελεύθερα όσοι δεν απομονώνουν το νόημα της ζωής, δίνοντας προτεραιότητα στην κάλυψη των υλικών αναγκών που συνδέονται με την πόση, την βρώση και την ένδυση, αλλά στα πνευματικά, την Βασιλεία των Ουρανών (Ματθ. 6, 33). Είναι αυτοί που ακολουθούν την τακτική του Χριστού ο οποίος στην Κυριακή Προσευχή αναφέρεται στον επιούσιο άρτο αφού προτάσσει τα πνευματικά, καθώς γράφει ο ιερός Χρυσόστομος: Βλέπε, πως σε κάθε περίπτωση ο Κύριος αφού προτάξει τα πνευματικά, τότε μνημονεύει τα αναγκαία του σώματος, και όχι για όλα ει μη μόνο για τον άρτο, ούτε πάλι για την αυριανή ημέρα αλλά για την σημερινή.Αυτά όμως λίγοι τα ακολουθούν, όλοι οι υπόλοιποι, πλούσιοι και φτωχοί, ανήκουν στην κατηγορία εκείνων που δεν αρκούνται στα απολύτως απαραίτητα αλλά άγχονται για τα περισσότερα. Ωστόσο, επειδή αυτή η αγχώδης μέριμνα δεν έχει αρνητικές επιπτώσεις μόνο στην ατομική ψυχολογία και στις διανθρώπινες σχέσεις αλλά και στη σχέση των ανθρώπων προς το Θεό, ο Χριστός χρησιμοποιεί δύο παραδείγματα από το φυσικό κόσμο για να διδάξει στον άνθρωπο τον ορθό και σωτήριο τρόπο που πρέπει να αντιμετωπίζει τις κοσμικές φροντίδες, μην εξαντλώντας τα πάντα από την εργασία του, αλλά και από την πίστη στην πρόνοια του Θεού: Τα πτηνά του ουρανού και τα λουλούδια του αγρού (Ματθ. 6, 26 εξ.), καλώντας τους μαθητές και ακροατές να «εμβλέψουν» και να «καταμάθουν», ώστε από τα ορώμενα και τα νοούμενα να πάρουν τα ανάλογα μαθήματα, καθώς σχολιάζει ο Ιωάννης ο Χρυσόστομος. Γιατί εύκολα μεν μπορεί κάποιος να αμφισβητήσει μια θεωρητική διδασκαλία, πολύ δύσκολα όμως μπορεί να αμφισβητήσει αυτό που όλοι διαπιστώνουν με τις αισθήσεις τους στην καθημερινότητα. Τα πουλιά λοιπόν και τα υπόλοιπα ζώα φροντίζουν για το σήμερα και καθόλου για το αύριο. Τα δε αγριολούλουδα δεν ασχολούνται τα ίδια για το πώς θα στολιστούν για να συναρπάσουν και να θέλξουν τα έντομα, αλλά φροντίζει γι’ αυτό η φύση και αυτός που είναι πίσω από αυτή, ο ίδιος ο Δημιουργός. Και διερωτάται ο Χριστός, καλώντας και τους ακροατές να κάνουν το ίδιο: Πόσο λογικό είναι να φροντίζει τόσο σχολαστικά ο Θεός για αυτά που υπάρχουν για τον άνθρωπο, γι’ αυτό και είναι κατώτερα σε αξία από αυτά, και όχι για τον ίδιο, που είναι και βασιλιάς της κτίσεως και έχει πολύ μεγαλύτερη αξία από εκείνα; Ο Χριστός εν προκειμένω επιθυμεί να επισημάνει τη σημασία που έχει η πίστη στη θεία πρόνοια, η οποία είναι συνάρτηση της επιλογής του ανθρώπου να αρκείται στα αναγκαία αντί να πλεονεκτεί και να αναζητά μανιωδώς περισσότερα. Ενδεικτικό της σημασίας μιας τέτοιας στάσης είναι η συμπερίληψή της στην Κυριακή Προσευχή με τη φράση «τόν ἄρτον ἡμῶν τόν ἐπιούσιον δός ἡμῖν σήμερον». Και σχολιάζει ο ιερός Χρυσόστομος: Δεν μας είπε να ζητάμε να μας δώσει ο Θεός πλούτο, καλοπέραση ούτε και πολυτέλεια, αλλά μόνο τον άρτο. Μετά σ’ αυτό το πλαίσιο μπορούμε τώρα να κάνουμε τα παρακάτω σχόλια: -Η πρόνοια του Θεού για τη φύση και τους ανθρώπους δεν εκφράζεται με έναν μαγικό και αφηρημένο τρόπο αλλά μέσω των φυσικών νόμων. Επομένως η φύση δεν ενεργεί αυτοδύναμα ως ένας άλλος θεός αλλά με μηχανισμούς που ο ίδιος ο Δημιουργός ενέβαλε σ’ αυτή. Η χρήση φυσικών παραδειγμάτων από το Χριστό για τη διδαχή και κατανόηση μεγάλων αληθειών φανερώνει την σημαντική συμβολή του φυσικού κόσμου στο έργο της θείας οικονομίας. -Η πίστη στη θεία πρόνοια δεν αντιφάσκει ούτε είναι απαγορευτική στην εντολή του «ἐργάζεσθαι». Σε όλα τα φυσικά όντα, επομένως και στον άνθρωπο, είναι διάχυτη η προσπάθεια καθημερινής εξασφάλισης της τροφής. Μπορεί τα ζώα και τα πουλιά να μην σπέρνουν ούτε να θερίζουν ούτε και να αποθηκεύουν για το μέλλον, οι άνθρωποι όμως είναι υποχρεωμένοι να καλλιεργούν τη γη, να σπέρνουν και να θερίζουν τους καρπούς της. Το πρόβλημα εντοπίζεται στην αποθήκευση. Τα ερωτήματα εν προκειμένω είναι πολλαπλά: Πρέπει να αποθηκεύουμε, για ποιο λόγο, για ποια χρήση, και κυρίως με ποιο τρόπο; -Η συσσώρευση αγαθών για τις μελλοντικές ανάγκες συνιστά εν πρώτοις μια πράξη απομίμησης της θείας πρόνοιας, στη λογική ότι ο άνθρωπος ενεργεί καθ’ ομοίωση του Δημιουργού του, επιστρατεύοντας το λογικό σε συνάρτηση προς την αυτεξουσιότητα και την κοινωνικότητά να προνοεί, ιδιαίτερα μετά την πτώση του, όταν χρειάστηκε να αντιμετωπίζει τις αρνητικές αντιδράσεις του φυσικού περιβάλλοντος. Είναι άλλωστε κάτι που συναντούμε και στην ίδια τη φύση, γιατί μπορεί τα πουλιά και πολλά άλλα ζώα να αρκούνται στην επιούσια τροφή τους, υπάρχουν όμως άλλα, όπως τα μυρμήγκια ή οι μέλισσες, που εργάζονται σκληρά και συσσωρεύουν τα προϊόντα της εργασίας τους για τις άμεσες ανάγκες διατροφής τους. Η διαφορά από τους ανθρώπους έγκειται ότι δεν διακατέχονται από άγχος ούτε και αποθηκεύουν μακροπρόθεσμα και απεριόριστα, όπως κάνουν ή επιθυμούν να κάνουν οι άνθρωποι. -Η αγωνιώδης μέριμνα τόσο για τον επιούσιο άρτο όσο και κυρίως για τον άρτο των επόμενων ημερών και χρόνων αποστερεί από τον άνθρωπο την πίστη στην πρόνοια του Θεού, ενώ καλλιεργεί το πνεύμα της αυτάρκειας. Ταυτόχρονα απομακρύνει το πνεύμα της ταπείνωσης, με την έννοια ότι στηρίζει τα πάντα στις δικές του δυνάμεις, περιφρονώντας παντελώς την πρόνοια του Θεού, στην οποία άλλωστε οφείλεται και το χάρισμα της εργασίας.Υπάρχει βέβαια και το άλλο άκρο, να εναποθέτει ο άνθρωπος τα πάντα στην φροντίδα του Θεού και ό ίδιος να αδιαφορεί και να παραμένει ανενεργός με το πρόσχημα της απόλυτης εμπιστοσύνης σ’ αυτόν. Ωστόσο, όπως επανειλημμένα έχουμε υπογραμμίσει, ο Θεός αδυνατεί να ενεργήσει χωρίς την ενεργή συγκατάθεση (συνέργεια) του ανθρώπου. -Η επίκληση της βοήθειας του Θεού για την διασφάλιση του επιούσιου άρτου βοηθά τον άνθρωπο να αιτηθεί από τον Θεό και τον πνευματικό άρτο, μια και ο άνθρωπος ως ψυχοσωματικό ον δεν μπορεί να ζήσει μόνο με τον υλικό κατά το λόγο του ίδιου του Κυρίου, ο οποίος διευκρίνισε ότι «οὐκ ἐπ΄ ἄρτῳ μόνῳ ζήσεται ἄνθρωπος, ἀλλ΄ ἐπί παντί ρήματι εκπορευομένῳ διά στόματος Θεοῦ» (Ματθ. 4, 4). Η αγωνιώδης μέριμνα για τα περιττά και τα αυριανά είναι πολύ εύκολο να οδηγήσει τον άνθρωπο στην απόλυτη και αποκλειστική προσκόλληση στα γήινα και προσωρινά, αδυνατώντας να δώσει την αληθινή απάντηση στο ερώτημα για το πραγματικό και ουσιαστικό νόημα της ζωής. -Όταν η μέριμνα υπερβαίνει τα αναγκαία, τα σημερινά, και εκτείνεται στα επιπλέον και μελλοντικά εκθέτει τον άνθρωπο στο πάθος της πλεονεξίας ενώ τον καθιστά δούλο του φόβου και της αγωνίας.Αντίθετα, ο περιορισμός της φροντίδας για τον επιούσιο άρτο, που μεταφράζεται ως παραμονή στα αναγκαία, και η απαλλαγή από το άγχος της πλεονεξίας, ανοίγουν το δρόμο για τη φροντίδα των άλλων με τη λογική ότι τα περιττά ανήκουν σ΄ αυτούς.Είναι άλλωστε ένας από τους τρόπους που ενεργεί η θεία πρόνοια. Ο Θεός δεν ενεργεί απευθείας αλλά μέσω των ανθρώπων, αφού ο καθένας οφείλει να προνοεί για τον πλησίον στο όνομα του Θεού, θεωρώντας πώς ό,τι έχει δεν είναι για τον ίδιο αλλά για τους άλλους. Αυτό ακριβώς θέλησε να δείξει ο Χριστός με την παραβολή του άφρονος πλουσίου, ο οποίος αντί να διανείμει στους άλλους όσα η φύση άφθονα του πρόσφερε, φρόντισε να οικοδομήσει και άλλες αποθήκες όχι για τις άμεσες ατομικές ανάγκες ή τις ανάγκες των ενδεών αλλά για την διά βίου υπεραπόλαυση των συσσωρευμένων. -Στο πλαίσιο αυτό θα μπορούσε να κατανοηθεί η αποθηκευτική στάση των μυρμηγκιών. Η αποθήκευση αφορά μόνο στις ανάγκες του επόμενου Χειμώνα και όχι ολόκληρου του έτους. Όλο αυτό ερμηνεύεται από τον Παροιμιαστή ως προτύπωση της φρόνησης (Παρ. 6, 6-8). Αντιστοιχεί δε στην δική μας παροιμία: «Των φρονίμων τα παιδιά πριν πεινάσουν μαγειρεύουν». Με το ίδιο σκεπτικό μπορούμε να προσεγγίσουμε και την συμπεριφορά των μελισσών: Αποθηκεύουν νέκταρ, παράγουν μέλι και έτσι εξασφαλίζουν την επιβίωσή τους. Το ίδιο κάνουν και άλλα ζώα, αλλά πάντα στη λογική του «επιούσιου». Έτσι κανείς δεν μπορεί να τα κατηγορήσει για πλεονεξία ή αφροσύνη, για έλλειψη εμπιστοσύνης στο Θεό ή δημιουργία άγχους. -Από τα παραπάνω γίνονται κατανοητά όσα η ασκητική πατερική παράδοση θεολογεί και εφαρμόζει σε σχέση προς τη χρήση των αγαθών και την αρετή της ακτημοσύνης. Όποιος καλλιεργεί και διακατέχεται από το πνεύμα της ακτημοσύνης διαθέτει τις αναγκαίες προϋποθέσεις ορθής κατανόησης της χριστιανικής ζωής. Ακτημοσύνη δεν σημαίνει απλά την αποφυγή της ιδιοκτησίας, ως προϊόν της αποταμίευσης και αποθήκευσης, έχοντας υπόψη ότι όποιος αποταμιεύει και συσσωρεύει αγαθά τα αποστερεί από τους άλλους αλλά α) ότι ο ακτήμων είναι εσωτερικά ελεύθερος, αρνούμενος να προσκολληθεί στα γήινα, ώστε να μπορεί να αφιερωθεί αποκλειστικά και ολοκληρωτικά στο Θεό, με δεδομένο ότι όποιος αποδεσμεύεται από την ιδιοκτησία μπορεί ευκολότερα να διαθέσει τον εαυτό του στο Θεό και τους ανθρώπους, β) ότι δεν εργάζεται για τον εαυτό του αλλά για τους άλλους, γ) ότι όλα, ακόμα και τα αναγκαία, είναι δώρα του Θεού και όχι αποκτήματα δικά του, δ) ότι μπορεί να αγαπά χωρίς ιδιοτέλεια. Σε καμιά βέβαια περίπτωση η ακτημοσύνη δεν δηλώνει περιφρόνηση στην ύλη αλλά απεξάρτηση από τις αναγκαιότητες. -Παραγωγικότερη σε νοήματα είναι η παραπομπή του Χριστού στα αγριολούλουδα, τα οποία εικονίζουν περισσότερο από κάθε άλλο τον τρόπο που η θεία πρόνοια ενεργεί στην κοσμική πραγματικότητα. Ούτε εργάζονται, ούτε παράγουν ούτε και αποθηκεύουν. Ζουν αποκλειστικά με όσα η φύση τους παρέχει. Κανένα από αυτά δεν φροντίζει για τον εαυτό του αλλά υπάρχει αποκλειστικά για τα υπόλοιπα όντα. Η ζωή τους είναι μια διαρκής αποδοχή των συνθηκών που τους προσφέρονται. Ο «επιούσιος άρτος» εν προκειμένω εκφράζεται ως η καθημερινή επάρκεια που επιτρέπει τη συνέχιση της ζωής. Ο δε Χριστός τα εμφανίζει και τα περιγράφει ως μια πειστική εικόνα της εμπιστοσύνης στην θεία πρόνοια. Καλεί δε τους ακροατές όχι απλά να πιστέψουν αλλά να «καταμάθουν», δηλαδή να μαθητεύσουν παρατηρώντας τα αγριολούλουδα. -Το πλέον εντυπωσιακό από την μαθητεία στα αγριολούλουδα είναι η ομορφιά τους με τα ακόλουθα δεδομένα: α) τα ίδια δεν κάνουν απολύτως κάτι για να είναι όμορφα και εντυπωσιακά, β) η ωραιότητά τους δεν εξαρτάται ούτε και επηρεάζεται από την προσωρινότητα γ) το κάλλος τους δεν συναγωνίζεται καμιά μορφή τεχνητής αισθητικής παρέμβασης, δ) εκπέμπει μια ασκητική απλότητα παρά την πολυπλοκότητα στην κατασκευή της χωρίς να πιέζεται να αποδείξει την αξία της, ε) δεν είναι ανταγωνιστική προς την ομορφιά των άλλων λουλουδιών, στ) είναι ήρεμη και ηρεμιστική, ξένη προς το άγχος, το φόβο και την αγωνία, ζ) αποδέχεται υπομονετικά την καιρική πραγματικότητα, τον ήλιο, την βροχή και τους ανέμους, χωρίς γογγυσμούς και παράπονα, η) διδάσκει με πειστικότητα το πνεύμα της προσωρινότητας των κοσμικών πραγμάτων, θ) αφήνει ορθάνοικτο το δρόμο όχι μόνο για την πίστη στην ύπαρξη ενός Δημιουργού αλλά και στην διαρκή του φροντίδα ακόμα και για τα ίδια τα λουλούδια. Συμπερασματικά, αν οι συγκεκριμένες παραβολικές εικόνες ήταν χρήσιμες για τους ανθρώπους της εποχής του Χριστού πολύ περισσότερο ωφελούν τον σύγχρονο άνθρωπο που είναι εκτεθειμένος σε ένα περιβάλλον που όχι μόνο κατασκευάζει τεχνητές ανάγκες αλλά και πιέζει για την ικανοποίησή τους, προκαλώντας όχι μόνο τεράστιο άγχος αλλά και πολλαπλά προβλήματα.