Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Staying Faithful Even When You Don’t Get the Desired Outcome
ohne Namen ·
Orthodox Christian Network (OCN) ·
2026-10-02
· Quelle
Hoffnung · Hauptbotschaft
Geduld · tragend
Gemeinschaft
Echter Glaube besteht darin, Gott zu vertrauen und seine Güte anzuerkennen, selbst wenn die erhofften Ergebnisse ausbleiben oder das Leiden nicht endet.
Glaube bedeutet, zu glauben, selbst wenn das gewünschte Ergebnis nicht eintritt.
Der Text analysiert die biblische Erzählung von Schadrach, Meschach und Abednego im Feuerofen als Modell für christlichen Glauben. Die Kernthese lautet, dass echter Glaube nicht davon abhängt, ob die erhofften Ergebnisse eintreten, sondern darin besteht, Gott auch bei unerwarteten oder schmerzhaften Outcomes zu vertrauen. Der Sprecher ermutigt die Gemeinde, diese Haltung insbesondere bei schweren medizinischen Krisen und persönlichen Enttäuschungen einzunehmen. Es wird betont, dass der Glaube im 'glühenden Ofen' der Prüfung aufgebaut wird, nicht in bequemen Zeiten. Die Zuhörer werden aufgefordert, ihre eigene Haltung zu Gottes Güte in Krisen zu reflektieren und sich dem göttlichen Willen zu unterwerfen, selbst wenn er dem eigenen Wunsch widerspricht. Der Text schließt mit einem Gebet, das diese bedingungslose Treue und das Ausharren in der Prüfung thematisiert.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Krankheit, Tod, Vergänglichkeit als Grundproblem
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
- Wohin geht die Geschichte?
-
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte (erschlossen)
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
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Wozu der Text aufruft
- Die eigene Haltung zu Gottes Güte in Krisen reflektieren (innerlich)
- Sich dem göttlichen Willen unterwerfen, auch bei Enttäuschung (innerlich)
- Gemeindeangehörige in Prüfungen begleiten (zwischenmenschlich)
Genannte Stellen
1. Korinther 13,13 · Daniel 3,16-18 · Daniel 3,15 · Daniel 3,18
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 3, künftig 1
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
So bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber das Größte unter diesen ist die Liebe.
1. Korinther 13,13
Sadrach, Mesach und Abednego antworteten dem König: „O Nebukadnezar, wir brauchen dich in dieser Sache nicht zu antworten. Wenn es so ist, so kann unser Gott, dem wir dienen, uns aus dem brennenden Feuerofen erretten; und er wird uns aus deiner Hand erretten, o König. Aber wenn nicht, so sei dir bekannt, o König, dass wir deine Götter nicht dienen und das goldene Bild, das du aufgestellt hast, nicht anbeten werden.“
Daniel 3,16-18
Guten Morgen, Gebetsgruppe! Wenn ihr das Alte Testament Buch Daniel noch nie gelesen habt, ermutige ich euch, es zu tun. Lest eine Bibel mit Anmerkungen, damit sie euch hilft, das zu verstehen, was ihr lest. Die heutige Reflexion stammt aus einer Stelle in Daniel 3. Zuerst ein wenig Hintergrund zur Geschichte.
Die Juden sind das auserwählte Volk Gottes. Sie erbten das verheißene Land Kanaan und lebten dort viele Generationen lang. Sie lebten unter Richtern und Königen, das Land wurde in ein nördliches und ein südliches Königreich geteilt, und schließlich wurden die Königreiche Israels von den Babyloniern erobert, und die Juden wurden nach Babylon in die Exil geschickt. Sie verloren ihre Heimat. Sie verloren ihre Freiheit. Und am schlimmsten: Sie glaubten, ihren Gott verloren zu haben. Denn ihr Glaube war, dass Gott im Tempel wohnte, und so, als der Tempel Jerusalems fiel, zusammen mit dem Rest ihres Landes, dachten die Menschen, sie hätten auch Gott verloren.
Die Babyloniern behandelten die in die Exil geschickten Juden nicht gut. Es gab drei treue junge Männer – Sadrach, Mesach und Abednego –, die immer noch an Gott glaubten und die die Gunst des Königs Nebukadnezar, des babylonischen Königs, errungen hatten. Er sah, dass sie gut ernährt und behandelt wurden. Er machte sie sogar zu besonderen Beratern.
König Nebukadnezar beschloss, eine goldene Statue zu bauen und die Menschen zu zwingen, sie anzubeten. Wenn sie weigerten, sich vor ihr niederzuwerfen, drohte er, sie in einem brennenden Feuerofen zu töten. Als der Befehl kam, dass die Menschen sich vor der Statue niederwerfen sollten, taten Sadrach, Mesach und Abednego es nicht. Dann kamen Menschen und sagten dem König, dass diese drei sich nicht vor der Statue niederwarfen. Der König rief die drei jungen Männer vor sich. Er war in wütendem Zorn und drohte mit dem Tod im Feuerofen, verspottete sie mit den Worten: „Und wer ist der Gott, der euch aus meinen Händen erretten wird?“ (Daniel 3,15)
Ihre Antwort war nicht nur eine der Widersetzlichkeit, sondern des Glaubens. Sie antworteten dem König: „O Nebukadnezar, wir brauchen dich in dieser Sache nicht zu antworten. Wenn es so ist, so kann unser Gott, dem wir dienen, uns aus dem brennenden Feuerofen erretten; und er wird uns aus deiner Hand erretten, o König. Aber wenn nicht, so sei dir bekannt, o König, dass wir deine Götter nicht dienen und das goldene Bild, das du aufgestellt hast, nicht anbeten werden.“ Sie setzten ihren Glauben auf Gott, aber sie fügten sich auch dem Willen Gottes für sie. Sie glaubten, dass Gott konnte und würde sie aus dem Feuerofen erretten. Aber sie sagten auch, dass selbst wenn Gott sie nicht erretten würde, wenn es sein Wille war, dass sie den Feuerofen nicht überleben, ihr Glaube an ihn dennoch nicht erschüttert würde.
Das Ergebnis dieses Gesprächs war, dass die drei jungen Männer in den Feuerofen geworfen wurden. Der König war so wütend, dass er befahl, den Ofen auf das Siebenfache seiner normalen Temperatur zu erhitzen. Der Ofen war so heiß, dass die Männer, die sie hineinwarfen, starben. Ein vierter Mann erschien im Ofen mit Sadrach, Mesach und Abednego; er hatte das Aussehen eines Engels. Die vier Männer gingen inmitten der Flammen, unverbrannt. Dann ließ der König sie frei, segnete ihren Gott und beförderte sie. Ihr Glaube wurde belohnt.
Was hier von tiefster Bedeutung ist, ist, dass diese drei Männer dem sicheren Tod gegenüberstanden. Ihre Überlebenschancen waren nicht existent. Und von Anfang an, bevor das Ergebnis ihnen möglicherweise bekannt sein konnte, verkündeten sie einen Glauben, der unabhängig vom Ergebnis nicht zusammenbrechen würde. Wenn Gott sie rettete, würden sie an Ihn glauben. Und wenn Er es nicht tat, würden sie dennoch glauben. Dies ist eine wichtige und entscheidende Lektion. Glaube bedeutet nicht, zu glauben, wenn man die Ergebnisse erhält, die man sich erhofft. Glaube bedeutet, zu glauben, selbst wenn das gewünschte Ergebnis nicht eintritt. Diese Aussage der drei jungen Männer – wir glauben, dass Gott uns rettet, aber selbst wenn Er es nicht tut, werden wir nicht zusammenbrechen – ist für uns als Christen wichtig, sie am Anfang jeder Herausforderung im Bewusstsein zu haben, insbesondere bei der Bewältigung schwerer Krankheiten.
Ich habe drei Fragen gestellt: Glaubst du an Gott? Glaubst du an die Güte Gottes? Glaubst du, dass Gott dir gegenüber gut ist? Dies sind kraftvolle Fragen, die man am ersten Tag einer Krise (insbesondere einer medizinischen Krise) beantworten sollte, wenn man eine Art „glühendes Ofen“-Erlebnis durchmacht. Dies sind kraftvolle Fragen, die man beantworten sollte, wenn man sich im „Ofen“ befindet und überleben hofft. Dies sind kraftvolle Fragen, die man beantworten sollte, wenn man den „Ofen“ überlebt. Und am wichtigsten sind sie entscheidende Fragen, die man beantworten sollte, wenn man erkennt, dass er oder sie den Ofen nicht verlassen wird, wenn das gewünschte Ergebnis nicht eintreten wird.
Glaube wird nicht im kühlen Nebel eines Wasserfalls aufgebaut, wo man entspannen und die Aussicht genießen kann. Glaube wird aufgebaut, wenn man vor einem „glühenden Ofen“ steht und glaubt, dass Gott mit uns hineingeht und uns schützt. Glaube ist, wenn wir in den Ofen eintreten und erkennen, dass Gottes Wille nicht darin besteht, uns davor zu retten, sondern uns zu etwas Besserem zu führen; Glaube ist der Glaube, dass es etwas Besseres gibt, sogar Besseres als das, was wir uns erhofft haben. Glaube ist nicht, enttäuscht von einem Ergebnis zu sein, sondern hoffnungsvoll zu sein, dass Gott ein noch größeres Ergebnis in unserer Zukunft hat.
Drei der mächtigsten Worte der Schrift stammen aus Daniel 3:18: „Aber wenn nicht.“ Schadrach, Meschach und Abednego sagten dem König, angesichts des beinahe sicheren Todes: „Wir glauben, dass unser Gott uns aus deiner Hand rettet. Aber wenn nicht, werden wir dennoch an Ihn glauben!“ „Aber, wenn nicht“ ist das Äquivalent zu „Dein Wille geschehe“, eine Erklärung des Vertrauens in Gott und eine Überlassung einer Situation in Seine Hände und gemäß Seinem Willen.
Denke an die größten Enttäuschungen deines Lebens – gibt es Momente, die deinen Glauben schwächen? Oder stärken sie ihn? Mögen wir alle die Stärke haben, treu zu bleiben, selbst bei enttäuschenden Ergebnissen.
Herr, sei bei mir in meinen Prüfungen und Herausforderungen. Ich bete, dass Du mit mir gehst und mich aus ihnen errettet. Aber wenn nicht, werde ich dennoch an Dich glauben. Möge Dein Wille in meinem Leben geschehen, selbst wenn er gegen meinen Willen geht. Hilf mir, dies all die Tage meines Lebens treu aussprechen zu können. Hilf mir, Deine Güte und Deine Güte mir gegenüber in allen Zeiten und in allen Situationen zu sehen. Sei bei denen, die an der Schwelle zum glühenden Ofen stehen, und bei denen, die bereits darin sind. Gib ihnen Glauben, Mut und Standhaftigkeit, damit sie, was auch immer das Ergebnis ist, mit Glauben ausharren. Amen.
Mögen wir den Glauben von Schadrach, Meschach und Abednego haben, wenn wir „glühenden Ofen“-Momente in unserem Leben erleben.
Der Beitrag „Staying Faithful Even When You Don’t Get the Desired Outcome“ erschien zuerst auf OCN.
Wortlaut im Original
So faith, hope, love abide, these three; but the greatest of these is love.
I Corinthians 13:13
Shadrach, Meshach, and Abednego answered the king, “O Nebuchadnezzar, we have no need to answer you in this matter. If it be so, our God Whom we serve is able to deliver us from the burning fiery furnace; and He will deliver us out of your hand, O king. But if not, be it known to you, O king, that we will not serve your gods or worship the golden image which you have set up.”
Daniel 3:16-18
Good morning Prayer Team! If you’ve never read the Old Testament book of Daniel, I encourage you to do so. Read a Bible that has annotations, so it will help you understand what you are reading. Today’s reflection is from a passage in Daniel 3. First, a little backdrop to the story.
The Jews are God’s chosen people. They inherited the promised land of Canaan, and for many generations lived there. They lived under judges and kings, the land became divided into Northern and Southern Kingdoms, and eventually, the Kingdoms of Israel were conquered by the Babylonians, and the Jews were exiled to Babylon. They lost their homeland. They lost their freedom. And worst of all, they thought they had lost their God. Because their belief was that God resided in the temple and so when the temple of Jerusalem fell, along with the rest of their country, the people thought they had lost God too.
The Babylonians did not treat the exiled Jews well. There were three faithful young men—Shadrach, Meshach and Abednego—who still believed in God, and who had garnered the favor of King Nebuchadnezzar, the Babylonian king. He saw that they were fed and treated well. He even made them special advisors.
King Nebuchadnezzar decided to build a statue of gold and require people to worship it. If they refused to bow to it, he threatened to kill them in a burning fiery furnace. When the command came for people to bow down to the statue, Shadrach, Meshach and Abednego did not. Then people came and told the king that these three did not bow to the statue. The king called the three young men before him. He was in a furious rage and threatened with death in the fiery furnace, taunting them with the words “And who is the god that will deliver you out of my hands?” (Daniel 3:15)
Their response was not one only of defiance but of faith. They answered the king, “O Nebuchadnezzar, we have no need to answer you in this matter. If it be so, our God whom we serve is able to deliver us from the burning fiery furnace; and he will deliver us out of your hand, O king.But if not, be it known to you, O king, that we will not serve your gods or worship the golden image which you have set up.” They were putting their faith in God, but they were also ceding to God’s will for them. They believed that God could, and would, deliver them from the fiery furnace. But they also said, that even if God did not deliver them, if it was His will that they do not survive the fiery furnace, that their faith in Him would still not be shaken.
The result of this conversation was that the three youths were thrown into the fiery furnace. The king was so angry he ordered the furnace heated to seven times its normal level. The furnace was so hot that the men that cast them into it died. A fourth man appeared in the furnace with Shadrach, Meshach and Abednego, he had the appearance of an angel. The four men walked in the midst of the flames, unburned. Then the king released them, blessed their God, and promoted them. Their faith was rewarded.
What is profound here is that these three men were facing certain death. Their odds of survival were non-existent. And from the get-go, before the outcome could possibly be known to them, they proclaimed a faith that would not crumble regardless of the outcome. If God delivered them, they would believe in Him. And if He did not, they would still believe. This is an important and critical lesson. Faith is not believing when one gets the outcomes he hopes for. Faith is believing even when the desired outcome does not happen. This statement of the three youths—we believe that God will deliver us, but even if He doesn’t, we will not crumble—is important for us as Christians, to have in our minds at the beginning of any challenge, especially when dealing with serious illness.
I have posed three questions: Do you believe in God? Do you believe in the goodness of God? Do you believe that God is good to you? These are powerful questions to answer on the first day of a crisis, (especially a medical crisis) when one is facing some kind of “fiery furnace” experience. These are powerful questions to answer when one is in the “furnace” hoping to survive. These are powerful questions to answer when one survives the “furnace.” And most important, they are critical questions to answer when one realizes that he or she is not going to escape the furnace, when their desired outcome is not going to happen.
Faith is not built in the cool mist of a waterfall, where one can relax and enjoy the view. Faith is built when standing in front of a “fiery furnace”, believing that God will enter with us, and protect us. Faith is when we enter the furnace and realize that God’s will is not to save us from that, but to deliver us to something better, faith is the belief that there is something better, even better than the thing we had hoped for. Faith is not being disappointed in an outcome but hopeful that God has an even greater outcome in our future.
Three of the most powerful words of Scripture come from 3:18, “But if not .” Shadrach, Meshach and Abednego said to the king, in the face of almost certain death, “We believe our God will deliver us our of your hand. But if not, we will still believe in Him!” “ But, if not,” is the equivalent of “ Thy will be done,” an explanation of trust in God and a release of a situation into His hands and according to His will.
Think of the worst disappointments of your life—are there moments that weaken your faith? Or strengthen it? May we each have the strength to remain faithful, even in the disappointing outcomes.
Lord, be with me in my trials and challenges. I pray that You will walk with me and deliver me from them. But if not, I will still believe in You. May Your will be done in my life, even when it goes against my will. Help me to be able to faithfully say this all the days of my life. Help me to see Your goodness, and Your goodness towards me, in all times and in all situations. Be with those who stand at the doorway to the fiery furnace, and those who are already in it. Give them faith and courage and steadfastness, so that whatever the outcome, they persevere with faith. Amen.
May we have the faith of Shadrach, Meshach and Abednego, when we face “fiery furnace” moments in our lives.
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