Sunnitisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Wedding of Fātimah radiyallahu anha
ohne Namen ·
Jamiatul Ulama KZN – Council of Muslim Theologians (Suedafrika) ·
2026-10-02
· Durban
· Quelle
Demut · Hauptbotschaft
Gemeinschaft · tragend
Verantwortung · tragend
Die Heirat Fātimahs mit ʿAlī zeigt, dass islamische Eheschließung schlicht, schuldenfrei und nach Sunnah zu vollziehen ist, während viele moderne Hochzeitsbräuche der Schariʿah widersprechen.
Wenn man diese sunnahaft Methode befolgt, wird eine Hochzeit sehr einfach und leicht zu erfüllen.
Der Text erzählt die islamische Überlieferung von der Heirat der Prophetentochter Fātimah mit ʿAlī. Er schildert den Antrag, die Bestimmung des Mahr, die Predigt des Propheten und die schlichte Ausstattung des Brautpaars. Anschließend leitet der Text 18 Punkte ab, die als sunnahaft gelten sollen. Diese Punkte kritisieren moderne Hochzeitsbräuche wie Verlobungsfeiern, Mischgetümmel, Bühnenauftritte und Schulden für Pracht. Der Text stellt die schlichte Praxis des Propheten als Maßstab für die Gegenwart dar. Er fordert Muslime auf, Hochzeiten einfach, schuldenfrei und nach Sunnah zu gestalten. Die zentrale Botschaft ist, dass islamische Eheschließung nicht aufwendig sein muss und viele heutige Bräuche der Schariʿah widersprechen.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
- Wo sitzt das Übel?
-
in der eigenen Gemeinde, Familie, Religion
- Was hilft dagegen?
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Gebote befolgen, Ordnung einhalten, Pflichten erfüllen; Genügsamkeit, Fasten, freiwilliges Opfer, Loslassen
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
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von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
- Wohin geht die Geschichte?
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es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
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auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
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den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Hochzeiten einfach und ohne Schulden abhalten (gesellschaftlich)
- Nikāh nicht unnötig verzögern (zwischenmenschlich)
- Mischgetümmel und Bühnenauftritte vermeiden (gesellschaftlich)
Genannte Stellen
Hadith: Fātimah ist ein Teil meines Körpers · Hadith: Die Königin der Frauen im Dschannah ist Fātimah
Gemessen
- Grundhaltung
- -1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 3 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3
- Zeitbezug
- früher 3, jetzt 2, künftig 0
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Fātimah radiyallahu anha ist die jüngste Tochter unseres geliebten Propheten sallallahu alayhi wasallam. Von allen Kindern war sie ihm die liebste. Er sagte: „Die Königin der Frauen im Dschannah ist Fātimah." Er sagte auch: „Fātimah ist ein Teil meines Körpers. Wer sie betrübt, betrübt mich." Als Fātimah radiyallahu anha das fünfzehnte Lebensjahr erreichte, begannen Heiratsanträge von hochgestellten und verantwortungsvollen Familien zu kommen. Aber der Prophet sallallahu alayhi wasallam blieb unreaktiv. ‚Ali radiyallahu anhu, der damals 21 Jahre alt war, sagt: „Es kam mir in den Sinn, dass ich hingehen und einen formellen Antrag stellen sollte, aber dann dachte ich: ‚Wie könnte dies vollbracht werden, da ich nichts besitze.' Schließlich, ermutigt durch die Güte des Propheten, ging ich zu ihm und drückte meine Absicht aus, Fātimah radiyallahu anha zu heiraten. Der Prophet sallallahu alayhi wasallam war außerordentlich erfreut und fragte: ‚Ali! Besitzt du etwas, um ihr als Mahr zu geben?' Ich antwortete: ‚Abgesehen von einem Pferd und einer Rüstung besitze ich nichts.' Der Prophet sallallahu alayhi wasallam sagte: ‚Ein Soldat muss natürlich sein Pferd haben. Geh und verkaufe deine Rüstung.' " So ging ‚Ali radiyallahu anhu und verkaufte seine Rüstung an Uthmān radiyallahu anhu für 480 Dirham und übergab sie dem Rasūlullāh sallallahu alayhi wasallam. Bilāl radiyallahu anhu wurde vom Propheten sallallahu alayhi wasallam beauftragt, etwas Parfüm und einige andere Dinge zu bringen, und Anas radiyallahu anhu wurde gesandt, Abū Bakr, Uthmān, Talhah und Zubayr mit einigen Gefährten aus den Ansār radiyallahu anhum zu rufen. Als diese Männer angekommen waren und ihre Plätze eingenommen hatten, rezitierte der Prophet sallallahu alayhi wasallam die Khutbah (Predigt) des Nikāh und gab Fātimah radiyallahu anha in die Ehe mit ‚Ali radiyallahu anhu. Er verkündete: „Seid ihr alle Zeugen, dass ich meine Tochter Fātimah in die Ehe mit ‚Ali für 400 Mithqāl Silber gegeben habe und ‚Ali dies angenommen hat." Dann hob er seinen Kopf und sprach Du‘ā und sagte: „O Allāh, schaffe Liebe und Harmonie zwischen diesen beiden. Segne sie und schenke ihnen gute Kinder."
Nach dem Nikāh wurden Datteln verteilt. Als die Zeit kam, dass Fātimah radiyallahu anha in das Haus von ‚Ali radiyallahu anhu gehen sollte, wurde sie ohne jegliches Getöse, ohne Lärm und Geschrei, begleitet von Umm Ayman radiyallahu anha, dorthin gebracht. Nach dem ‚Ishā-Salāh ging der Prophet sallallahu alayhi wasallam in ihr Haus, bat um Erlaubnis und trat ein. Er verlangte ein Becken mit Wasser, legte seine gesegneten Hände hinein und besprengte damit sowohl ‚Ali als auch Fātimah und sprach Du‘ā für sie. Der Herrscher beider Welten gab seiner geliebten Tochter ein silbernes Armband, zwei jemenitische Laken, vier Matratzen, eine Decke, ein Kissen, eine Tasse, eine Handmühle, ein Bettgestell, eine kleine Ledertasche für Wasser und einen Ledereimer. Auf diese einfache Weise wurde die Hochzeit der Tochter des Führers beider Welten vollzogen. Wenn man diese sunnahaft Methode befolgt, wird eine Hochzeit sehr einfach und leicht zu erfüllen.
Einige Punkte, die aus der oben erwähnten Ehe abgeleitet werden
1. Die vielen Bräuche in Bezug auf die Verlobung widersprechen der Sunnah. Tatsächlich sind viele der Schari‘ah zuwider und gelten als Sünden. Ein mündlicher Antrag und eine Antwort sind ausreichend.
2. Den Nikāh sowohl des Jungen als auch des Mädchens nach Erreichen des heiratsfähigen Alters unnötig zu verzögern, ist unrichtig.
3. Es ist nichts Falsches daran, enge Vertraute für die Gelegenheit des Nikāh einzuladen. Allerdings sollte keine besondere Mühe aufgewendet werden, um Menschen aus fernen Orten zusammenzubringen.
4. Es ist angemessen, dass der Bräutigam einige Jahre älter ist als die Braut.
5. Wenn der Vater des Mädchens ein ‚Ālim oder fromm und in der Lage ist, den Nikāh vorzunehmen, dann sollte er selbst die Ehe vollziehen.
6. Es ist besser, den Mahr Fātimi zu geben, und man sollte sich bemühen, dies zu tun. Aber wenn man nicht die Mittel dazu hat, dann ist es nichts Falsches, weniger zu geben.
7. Es ist völlig unislamisch, dass diejenigen, die nicht die Mittel besitzen, Schulden machen, um prunkvolle Hochzeiten abzuhalten.
8. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass man seinen Respekt verliert, wenn man keine aufwendige Hochzeit abhält und viele Menschen einlädt. Was ist unser Respekt im Vergleich zu dem des Rasūlullāh sallallahu alayhi wasallam?
9. Die heutige Praxis des Mischens der Geschlechter ist eine Sünde und steht völlig im Widerspruch zur Shari‘ah.
10. Es gibt nichts dergleichen wie Verlobungsfeiern und Mendhi-Feiern im Islām.
11. Es muss große Sorgfalt darauf verwendet werden, dass die salāh anlässlich einer Hochzeit von allen – der Braut, dem Bräutigam und allen Teilnehmern – verrichtet wird.
12. Es ist unislamisch, die Braut auf einer Bühne zu präsentieren.
13. Die unnötigen Ausgaben, die die Familie der Braut bei der Abhaltung eines Festmahls tätigt, haben keine Grundlage in der Shari‘ah.
14. Dass das verlobte Paar sich bei einer öffentlichen Versammlung trifft, wo der Junge die Hand des Mädchens hält und einen Ring an ihren Finger schiebt, ist ein Verstoß gegen das qur'anische Gesetz des hijāb.
15. Es ist unislamisch, dass das verlobte Paar einander trifft und auch gemeinsam ausgeht.
16. Drei Dinge sollten beachtet werden, wenn man seiner Tochter zum Zeitpunkt des nikāh Geschenke und Gaben macht: i) Geschenke sollten innerhalb der eigenen Möglichkeiten gemacht werden (es ist nicht zulässig, für solche Geschenke Darlehen mit Zins aufzunehmen); ii) Notwendige Gegenstände zu geben; iii) Es sollte kein Aufheben um das Gegebene gemacht werden.
17. Es ist Sunnah, dass die Familie des Bräutigams die walimah abhält.
HINWEIS: Bei der walimah sollte den Leuten das serviert werden, was leicht verfügbar ist, und es sollte darauf geachtet werden, dass keine Prachtentfaltung und kein Aufheben stattfindet und dass dabei keine Schulden eingegangen werden.
18. Den nikāh nach der Verlobung hinauszuzögern, ist unislamisch. Einige Bräuche: Infolge der heutigen modernen Trends haben wir viele Bräuche übernommen, die unislamisch sind und der Sunnah widersprechen. Einige Beispiele sind: i) Die Braut auf einer Bühne zu präsentieren; ii) Gäste für die Hochzeit aus fernen Orten einzuladen; iii) Gäste im Saal zu empfangen; iv) Dass die Leute der Braut unnötige Ausgaben bei der Abhaltung eines Festmahls tätigen, das keine Grundlage in der Shari‘ah hat.
Wir sollten uns daran erinnern, dass die walimah das Festmahl ist, das vom Bräutigam nach der Vollziehung der Ehe abgehalten wird; v) Es widerspricht der Sunnah (und der Praxis einiger nicht-muslimischer Stämme in Indien), Geschenke und Gaben für den Bräutigam von den Leuten der Braut zu wünschen, zu erhoffen oder zu verlangen. Wir sollten uns immer daran erinnern, dass unser Rasūl sallallahu alayhi wasallam ‘Ali radiyallahu anhu nichts als du‘ā gab.
Wortlaut im Original
Fātimah radiyallahu anha is the youngest daughter of our beloved Prophet sallallahu alayhi wasallam. Out of all the children, she was the most beloved to him. He said, ‘The queen of the ladies in Jannah is Fātimah.’ He also said, ‘Fātimah is part of my body. Whoever grieves her, grieves me. ’When Fātimah radiyallahu anha reached the age of fifteen, proposals for her marriage began to come from high and responsible families. But the Prophet sallallahu alayhi wasallam remained irresponsive.‘Ali radiyallahu anhu, who was 21 at the time, says:‘It occurred to me that I should go and make a formal proposal, but then I thought, “How could this be accomplished, for I possess nothing.” At last, encouraged by the Prophet’s kindness, I went to him and expressed my intention to marry Fātimah radiyallahu anha. The Prophet sallallahu alayhi wasallam was extremely pleased and asked, “Ali! Do you possess anything to give her in mahr?” I replied, “Apart from a horse and an armour I possess nothing.”The Prophet sallallahu alayhi wasallam said, “A soldier must, of course, have his horse. Go and sell away your armour.” ’So, ‘Ali radiyallahu anhu went and sold his armour to Uthmān radiyallahu anhu for 480 Dirham and presented it to Rasūlullāh sallallahu alayhi wasallam.Bilāl radiyallahu anhu was ordered by the Prophet sallallahu alayhi wasallam to bring some perfume and a few other things and Anas radiyallahu anhu was sent to call Abū Bakr, Uthmān, Talhah and Zubayr with some companions from the Ansār radiyallahu anhum.When these men arrived and had taken their seats, the Prophet sallallahu alayhi wasallam recited the khutbah (sermon) of nikāh and gave Fātimah radiyallahu anha in marriage to ‘Ali radiyallahu anhu. He announced, ‘Bear you all witness that I have given my daughter Fātimah in marriage to ‘Ali for 400 mithqāl of silver and ‘Ali has accepted. ’ He then raised his head and made du‘ā saying, ‘O Allāh, create love and harmony between these two. Bless them and bestow upon them good children.’
After the nikāh, dates were distributed.When the time came for Fātimah radiyallahu anha to go to ‘Ali’s radiyallahu anhu house, she was sent without any clamour, hue and cry accompanied by Umm Ayman radiyallahu anha. After the ‘Ishā Salāh, the Prophet sallallahu alayhi wasallam went to their house, took permission and entered. He asked for a basin of water, put his blessed hands into it and sprinkled it on both ‘Ali and Fātimah y and made du‘ā for them.The sovereign of both worlds gave his beloved daughter a silver bracelet, two Yemeni sheets, four mattresses, one blanket, one pillow, one cup, one hand-grinding mill, one bedstead, a small water skin and a leather pitcher.In this simple fashion, the wedding of the daughter of the leader of both the worlds was solemnized. In following this sunnah method, a wedding becomes very simple and easy to fulfill.
Some Points Derived from the Above Mentioned Marriage
1. The many customs as regards engagement are contrary to sunnah. In fact, many are against the Shari‘ah and are regarded sins. A verbal proposal and answer is sufficient.
2. To unnecessarily delay nikāh of both the boy and the girl after having reached the age of marriage is incorrect.
3. There is nothing wrong in inviting one’s close associates for the occasion of nikāh. However, no special pains should be taken in gathering the people from far off places.
4. It is appropriate that the bridegroom be a few years older than the bride.
5. If the father of the girl is an ‘ālim or pious and capable of performing nikāh, then he should himself solemnize the marriage.
6. It is better to give the Mahr Fātimi and one should endeavour to do so. But if one does not have the means then there is nothing wrong in giving less.
7. It is totally un-Islāmic for those, who do not possess the means, to incur debts in order to have grandiose weddings.
8. It is fallacy to think that one’s respect will be lost if one does not hold an extravagant wedding and invite many people. What is our respect compared to that of Rasūlullāh sallallahu alayhi wasallam?
9. The present day practice of the intermingling of sexes is an act of sin and totally against Shari‘ah.
10. There is nothing such as engagement parties and mendhi parties in Islām.
11. Great care must be taken as regards to salāh on occasions of marriage by all – the bride, the bridegroom and all the participants.
12. It is un-Islamic to display the bride on stage.
13. The unnecessary expenses incurred by the bride’s family in holding a feast has no basis in Shari‘ah.
14. For the engaged couple to meet at a public gathering where the boy holds the girl’s hand and slips a ring on her finger is a violation of the Qur’ānic law of hijāb.
15. It is un-Islamic for the engaged couple to meet each other and also go out together.
16. Three things should be borne in mind when giving one’s daughter gifts and presents at the time of nikāh:i) Presents should be given within one’s means (it is not permissible to take loans, on interest, for such presents);ii) To give necessary items;iii) A show should not be made of whatever is given.
17. It is Sunnah for the bridegroom’s family to make walimah.
NOTE: In walimah, whatever is easily available should be fed to the people and care should be taken that there is no extravagance, show and that no debts are incurred in the process.
18. To delay nikāh after the engagement is un-Islamic. Some Customs In following modern day trends, we have adopted many cutoms that are unislamic and contrary to the sunnah. Some examples are:i Displaying the bride on stage;ii Inviting guests for the wedding from far-off places;iii Receiving guests in the hall;iv The bride’s people incurring unnecessary expenses by holding a feast which has no basis in Shari‘ah.
We should remember that walimah is the feast arranged by the bridegroom after the marriage is consummated;v It is contrary to sunnah (and the practice of some non-Muslim tribes in India) to wish, hope for or demand presents and gifts for the bridegroom, from the bride’s people. We should always remember that our Rasūl sallallahu alayhi wasallam did not give ‘Ali radiyallahu anhu anything except du‘ā.