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Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Cheerful Giving

ohne Namen · Orthodox Christian Network (OCN) · 2026-10-03 · Quelle

Dankbarkeit · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Gemeinschaft · tragend

Geben ist kein Verzicht, sondern ein freudiges Zurückgeben dessen, was von Gott stammt, und sollte ohne Zwang oder Schuldgefühl geschehen.

Wenn wir wirklich verstanden, was es bedeutet zu geben, würden wir erkennen, dass wir nichts zu geben haben, sondern nur zurückzugeben von dem, was Gott uns zuerst gegeben hat.

Der Text nimmt die Bibelstelle 2. Korinther 9,6-11 als Ausgangspunkt und entwickelt daraus eine Predigt über das fröhliche Geben. Der Sprecher kritisiert, dass kirchliche Spendenkampagnen oft Druck ausüben, obwohl die Stelle ausdrücklich vor unwilligem oder erzwungenem Geben warnt. Er erweitert das Konzept des Gebens über Geld hinaus auf Zeit, Talente und alltägliche Zuwendung, etwa gegenüber Kindern oder Freunden. Die zentrale These lautet, dass alles Gute von Gott stammt und Geben daher eigentlich nur Zurückgeben ist. Der Text fordert dazu auf, Arbeit und Geben mit Freude zu verrichten und verheißt, dass man erntet, was man sät. Am Ende steht ein Auferstehungslied und eine konkrete Aufforderung, täglich nach Gelegenheiten zum fröhlichen Geben zu suchen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit; Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem als Angenommener und Beschenkter beschrieben
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

2 Kor 9,6-11 · Jak 1,17

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 2, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Der Punkt ist dieser: Wer sparsam sät, wird auch sparsam ernten, und wer reichlich sät, wird auch reichlich ernten. Ein jeder muss so tun, wie er es sich in seinem Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang, denn Gott liebt einen fröhlichen Geber. Und Gott ist imstande, euch jeden Segen in Fülle zu geben, damit ihr allezeit alles in Fülle habt und reichlich zu jedem guten Werk geben könnt. Wie geschrieben steht: „Er streut aus und gibt den Armen; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit." Der dem Säer Samen gibt und Brot zum Essen, wird auch euren Samen geben und euren Vorrat vermehren und die Frucht eurer Gerechtigkeit mehren. Ihr werdet in jeder Hinsicht bereichert zu großer Großzügigkeit, die durch uns Danksagungen an Gott hervorbringt. 2. Korinther 9,6-11 (Epistel des 18. Sonntags) Der Vers „Gott liebt einen fröhlichen Geber" wurde in so ziemlich jeder kirchlichen Spendenkampagne verwendet, auch in solchen, die den Geber scheinbar „unter Zwang" setzen. Wir Kirchenleute rationalisieren wohl, dass man mit genug Druck die Menschen irgendwann zur Freude am Geben bringen wird. Und das ist wahrscheinlich nicht der Fall. Das gesagt, wenn Menschen etwas geben, so sollte es mit Freude geschehen. Wenn du jemandem zum Geburtstag ein Geschenk machst, so sollte es mit Freude geschehen. Wenn du deinem Kind Zeit zum Spielen gibst, oder sein Sportereignis anschaust, oder bei den Hausaufgaben hilfst, so sollte dieses „Geschenk" mit Freude geschehen. Denn wer möchte schon ein Geschenk, das aus Schuldgefühl gegeben wurde? Kannst du dir vorstellen, dass jemand dir ein Weihnachtsgeschenk gibt und sagt: „Frohe Weihnachten! Ich fühlte mich verpflichtet, dir dieses Geschenk zu machen." Es gibt mehrere Punkte, die man aus der heutigen Epistellektion ziehen kann. Der erste ist, dass wir fröhlich sein sollten, wenn wir arbeiten. Wenn du die Arbeit tust, für die du bezahlt wirst, so gibst du nicht wirklich. Du tauschst Zeit und Anstrengung gegen Geld. Wenn also eine Sekretärin zwanzig Dollar die Stunde verdient, um ihrem Chef zu helfen, so sollte sie einen ehrlichen und fröhlichen Einsatz zeigen. Es gibt viele Menschen, die sich darauf einigen, eine Arbeit für ein bestimmtes Gehalt zu tun, und dann ihre Arbeit nicht fröhlich verrichten. Man muss nur auf den heute überteuerten Berufssportler schauen. Was auch immer deine Arbeit ist und wie viel du dafür bezahlt wirst, verrichte deine Arbeit fröhlich. Wir sollten fröhlich sein, wenn wir etwas weggeben. Denn wenn wir wirklich verstanden, was es bedeutet zu geben, würden wir erkennen, dass wir nichts zu geben haben, sondern nur zurückzugeben von dem, was Gott uns zuerst gegeben hat. Jakobus 1,17 sagt: „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, vom Vater des Lichtes." Das bedeutet, dass alles Gute, das wir haben, von Gott kommt. Wenn wir also Zeit haben, so ist das ein Geschenk von Gott. Wenn wir ein Talent haben, so ist das ein Geschenk von Gott. Und wenn dieses Talent es uns erlaubt, Geld zu verdienen, so ist das ein Geschenk von Gott. Ob wir also Zeit, Talent oder Geld geben, wir geben es wirklich zurück, weil all diese Dinge ihren Ursprung bei Gott haben. Das schließt das Geben von Zeit als Freiwilliger ein, oder das Helfen eines Freundes, oder das Geben an die Wohltätigkeit. Es ist alles wirklich Zurückgeben. Da ist die Frage des Gebens an die Kirche, was die meisten Menschen aus einem gewissen Gefühl des Zwangs oder der Schuld tun, statt aus Freude. Ich weiß nicht, warum die Menschen der Kirche Geld mit fast derselben Angst anbieten wie dem Finanzamt, wenn sie Steuern zahlen. Ich habe kürzlich einen Podcast gehört, in dem der Sprecher sagte, dass es keine edlere Sache gibt, für die man arbeitet, als die Arbeit der Kirche, weil die Kirche es ist, die das Evangelium Jesu Christi in die Welt trägt. Ob man also finanziell an die Kirche gibt oder als Freiwilliger arbeitet, es gibt wirklich nichts Edleres, als ein Partner des Herrn zu sein in der Verbreitung der christlichen Botschaft. Zuletzt, wie uns der heilige Paulus in 2 Korinther 9,6 sagt, werden wir ernten, was wir säen. Das gilt in der Landwirtschaft und es gilt im Christentum. Der Bauer, der nur eine geringe Menge an Saatgut sät, wird eine geringe Ernte haben. Das ist nicht tiefgründig. Es ist common sense. Es ist dasselbe mit uns auf unserem Weg zur Seligkeit. Wenn wir unser Leben damit verbringen, Barmherzigkeit zu zeigen, wird Gott uns Barmherzigkeit erweisen. Wenn wir anderen keine Barmherzigkeit erweisen, wird Er uns auch keine Barmherzigkeit erweisen. Wenn wir großzügig im Geben waren, wird Er großzügig sein, uns Seine Barmherzigkeiten und Vergebung zu geben. Wenn wir geizig waren, dann wird Er auch geizig mit uns sein. In 2 Korinther 9,11 sagt uns der heilige Paulus, dass wir „in jeder Hinsicht bereichert werden für große Großzügigkeit." So lasst uns das Geben von irgendetwas zu etwas machen, das wir fröhlich und mit Freude tun, in dem Bewusstsein, dass wir nichts zu geben haben, sondern nur zurückzugeben. Als Du, das Leben des Universums, ans Kreuz genagelt wurdest, * und Du zu den Toten gezählt wurdest, o Herr, der Unsterbliche, * o Retter, am dritten Tag erstandest Du, * und auferwecktest Adam aus dem Verfall. * Aus diesem Grund riefen die Mächte des Himmels zu Dir, o Lebensspender: * Ehre Deinen Leiden, o Christus; * Ehre Deiner Auferstehung; * Ehre Deiner Erniedrigung, Einziger, der die Menschheit liebt. (Zweites Auferstehungskathisma des zweiten Satzes, 1. Ton, Übers. von Pfr. Seraphim Dedes) Suche jeden Tag nach Gelegenheiten, irgendetwas jemandem zu geben, und tue es mit Fröhlichkeit und Freude! Der Beitrag Fröhliches Geben erschien zuerst auf OCN.
Wortlaut im Original
The point is this: he who sows sparingly will also reap sparingly, and he who sows bountifully will also reap bountifully. Each one must do as he has made up his mind, not reluctantly or under compulsion, for God loves a cheerful giver. And God is able to provide you with every blessing in abundance, so that you may always have enough of everything and may provide in abundance for every good work. As it is written, “He scatters abroad, he gives to the poor; his righteousness endures forever.” He who supplies seed to the sower and bread for food will supply and multiply your resources and increase the harvest of your righteousness. You will be enriched in every way for great generosity, which through us will produce thanksgiving to God. 2 Corinthians 9:6-11 (Epistle of the 18 th Sunday) The verse “God loves a cheerful giver” has been used in just about every church fundraising campaign, even the ones that seem to put the giver “under compulsion.” We church people I suppose rationalize that maybe with enough arm twisting, people will eventually find the joy of giving. And that is probably not the case. That having been said, if people are going to give anything, it should be done with joy. If you give a gift to someone for their birthday, it should be with joy. If you give time to your child to play, or to watch his or her sports event, or to help with homework, that “gift” should be with joy. After all, who wants a gift that has been given out of guilt? Can you imagine someone giving you a Christmas present and saying “Merry Christmas! I felt obligated to get you this gift.” There are several points to make from today’s Epistle lesson. The first is that we should be cheerful when we are working. When you are doing the job you get paid for, you are not really giving. You are exchanging time and effort for money. So, if a secretary is earning $20 an hour to help his or her boss, he or she should make an honest and cheerful effort. There are many people who agree to do a job for a certain salary and then don’t do their job cheerfully. Look no further than today’s overpriced professional athlete. Whatever your job is, and however much you get paid for it, do your job cheerfully. We should be cheerful when giving something away. Because if we truly understood what it means to give, we’d realize that we have nothing to give, but only to give back from what God first gave us. James 1:17 says “ For every good endowment and perfect gift is from Above, coming down from the Father of Lights” . This means that every good thing we have comes from God. So, if we have time, that is a gift from God. If we have a talent, that is a gift from God. And if that talent allows us to make money, that is a gift from God. So, whether we are giving time, talent or money, we really are giving it back, because all of these things have their origin with God. This includes giving time as a volunteer, or helping a friend, or giving to charity. It’s all really giving back. There is the matter of giving to the church, which most people do under some sense of compulsion or guilt, rather than joy. I don’t know why that is that people offer money to the church with almost the same angst that they do to the Internal Revenue Service when they pay taxes. I heard a podcast recently where the speaker said that there is no nobler of a cause to work for than the work of the church because the church is what spreads the Gospel of Jesus Christ to the world. So, whether one is giving financially to the church or working as a volunteer, there really is no nobler thing to do than to be a partner with the Lord in the spreading of the Christian message. Finally, as Saint Paul states for us in 2 Corinthians 9:6, we will reap what we sow. That is true in farming, and it is true in Christianity. The farmer who plants a meager amount of seed will have a meager harvest. This is not profound. It’s common sense. It is the same with us on our journey to salvation. If we spend our life showing mercy, God will show us mercy. If we do not show mercy to others, He will not show us mercy either. If we have been generous in giving, He will be generous in giving to us His mercies and forgiveness. If we have been stingy, then He will be stingy with us as well. In 2 Corinthians 9:11, St. Paul tells us that we will “ be enriched in every way for great generosity.” So, let us make giving of anything, something that we do cheerfully and with joy, realizing that we have nothing to give, only to give back. When You the Life of the universe were nailed unto the Cross, * and You were reckoned among the dead, O Lord, the Immortal One, * O Savior, on the third day You arose, * and resurrected Adam from decay. * For this reason were the powers of heaven crying out to You, O Life-giver: * Glory to Your sufferings, O Christ; * glory to Your Resurrection; * glory to Your condescension, only One who loves mankind. (Second Resurrectional Kathisma of the second set, 1st Tone, Trans. by Fr. Seraphim Dedes) Look for opportunities to give something to someone every day and to do so with cheerfulness and joy! The post Cheerful Giving appeared first on OCN .