Katholisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
La conciencia para cumplir nuestros deberes es fundamental: Card. Carlos Aguiar Retes
ohne Namen ·
Arquidiócesis Primada de México – Homilías des Kardinals Carlos Aguiar Retes ·
2026-09-28
· Ciudad de Mexico
· Quelle
Verantwortung · Hauptbotschaft
Fürsorge · tragend
Umkehr · tragend
Das Gewissen, die eigenen Pflichten zu erfüllen, ist von grundlegender Bedeutung und erfordert, dass man durch Meditation und das Hineinlassen der Lehren Jesu in das Herz erkennt, was Gott will, und dies in der Tat umsetzt.
Das Gewissen, unsere Pflichten zu erfüllen, ist von grundlegender Bedeutung. Und deshalb hat uns die Liturgie zu dieser ersten Lesung vorgeschlagen zu singen: „Zeig uns, Herr, deine Wege.“
Der Text ist eine Predigt von Kardinal Carlos Aguiar Retes, die sich auf die Sonntagslesungen stützt. Die zentrale Botschaft lautet, dass das Gewissen, die eigenen Pflichten zu erfüllen, von grundlegender Bedeutung ist. Der Sprecher betont die Notwendigkeit, durch Meditation und das Hineinlassen der Lehren Jesu in das Herz zu erkennen, was Gott wirklich von einem will. Am Beispiel des Gleichnisses von den zwei Söhnen wird verdeutlicht, dass der Gehorsam nicht nur mündlich, sondern in der Tat umgesetzt werden muss. Der Text richtet sich an die Gläubigen, insbesondere an Eltern und Priester, und fordert sie auf, Verantwortung zu übernehmen und den Geist des Erkennens und Anwendens zu üben. Abschließend wird eine Marienandacht an die Mutter von Guadalupe gehalten, in der um Hilfe gebeten wird, die Pflichten mit Freude und Hoffnung zu erfüllen und die Brüderlichkeit, besonders gegenüber Migranten, zu fördern.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit; Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott (erschlossen)
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
- Wohin geht die Geschichte?
-
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor (erschlossen)
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
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Wozu der Text aufruft
- sein Herz in der Stille öffnen (innerlich)
- die Lehren Jesu in die Tat umsetzen (zwischenmenschlich)
- für Migranten um ein würdiges Leben bitten (gesellschaftlich)
Genannte Stellen
Ez 18,25-28 · Ps 25,4-5 · Phil 2,1-11 · Joh 10,27 · Mt 21,28-32
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 2, künftig 1
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Ist es nicht vielmehr euer Verhalten, das ungerecht ist?
Die erste Lesung des Propheten Ezechiel hat uns daran erinnert, dass das Gewissen, unsere Pflichten zu erfüllen, von grundlegender Bedeutung ist. Deshalb ist es notwendig, herauszufinden, was Gott von mir will und erwartet. Dies nennt die christliche Spiritualität die Unterscheidung: das, was Gott wirklich von mir will, von dem zu trennen, was lediglich meine Wünsche oder meine Anziehungen sind.
Das Gewissen, unsere Pflichten zu erfüllen, ist von grundlegender Bedeutung. Und deshalb hat uns die Liturgie zu dieser ersten Lesung vorgeschlagen zu singen: „Zeig uns, Herr, deine Wege.“ Die Wege des Herrn sind das, was wir entdecken müssen, das, was wir kennen müssen.
„Führe uns in der Wahrheit deiner Lehre.“ Das heißt, das Psalmbuch sagt uns, dass wir durch die Lehren Jesu, durch die Evangelien insbesondere, erkennen werden, was Gott von uns will, vor allem, wenn wir es ins Herz fallen lassen, nicht nur in den Kopf, in den Verstand. Dieser ist zum Verstehen da, aber wo sich der Wille bewegt, ist im Inneren, denn dort spricht Gott, was er von mir will.
Daher ist es unerlässlich, eine Zeit der Meditation zu haben, das heißt, herauszufinden, was sich in meinem Inneren bewegt. Zum Beispiel, wenn wir einen Migranten sehen, der nichts zu essen hat, und sich in meinem Inneren bewegt zu sagen: „Ich werde ihm das bringen.“ Das sind Bewegungen des Herrn, die sich in unserem Inneren vollziehen, und das sind die, die wir entdecken müssen.
Deshalb sind das Leben Jesu und seine Lehren der Weg, um zum Haus des Vaters zu gelangen, in den Himmel. Und in diesem Sinne ermahnt uns in der zweiten Lesung der heilige Paulus mit voller Klarheit: „Nichts tut aus Rivalität oder aus Hochmut.“
Das heißt, ah, diese Person hat mir das getan, ich werde es ihr so vergelten, weil ich mächtiger bin, nein! Was sagt uns der heilige Paulus? Er schließt damit: „Habt die gleichen Gesinnungen, die auch in Christus Jesus waren, … und alle erkennen öffentlich an, dass Jesus Christus der Herr ist.“ Er ist der Weg, er ist das Leben. Und dort, auf diese zweite Lesung, antworteten wir ebenfalls bejahend: „Meine Schafe hören meine Stimme, ich kenne sie und sie folgen mir.“
Deshalb haben Sie, die Gläubigen, die bereits Eltern sind, diese Verantwortung, der Kopf zu sein. Wir Priester haben noch mehr Verantwortung, der leitende Kopf zu sein, der Wegweiser für Sie, und so alle diesen Geist des Erkennens und Anwendens ausüben, was Gott von uns verlangt.
In dieser gleichen Linie bietet uns Matthäus im Evangelium ein neues Element: er beschreibt, dass der Gehorsam angenommen werden muss, nicht nur mündlich akzeptiert, sondern erfüllt und in die Tat umgesetzt.
Und deshalb erzählt er uns diese Gleichnis Jesu, der zu den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes sagte: „Was meint ihr dazu? Ein Mann hatte zwei Söhne. Dem ersten sagte er: ,Geh heute in den Weinberg und arbeite dort.' Er antwortete ihm: ,Ja, Herr.' Aber er ging nicht … Der Vater sagte es dem zweiten. Dieser antwortete: ,Ich will nicht.' Aber er bereute es und ging.“
„Welcher von den beiden hat den Willen des Vaters getan? … Der zweite.“
Obwohl der erste derjenige ist, der ja gesagt hat, aber nicht ging; der zweite, der nein sagte, bereut und nimmt den wahren Weg an, den Weg des Lebens.
Deshalb schlage ich vor, dass wir unser Herz unserer Mutter Maria öffnen, denn als Mutter, und hier sind viele Frauen anwesend, haben sie ein großes Herz und insbesondere, um ihren Kindern zu helfen.
Sie ist unsere Mutter. Bitten wir sie, dass sie uns hilft, für unsere Pflichten verantwortlich zu sein und sie immer mit Freude und mit Hoffnung zu erfüllen. Wir stellen uns auf, wir öffnen unser Herz ihr, in einem kurzen Moment der Stille.
Unsere Mutter Maria von Guadalupe, in der Erinnerung daran, dass du gekommen bist, um „den wahren Gott, durch den man lebt“, bekannt zu machen, bitten wir dich, uns zu helfen, ein volles Bewusstsein zu erlangen, von der vitalen Bedeutung, die die Lehren Jesu haben, und dafür zu sorgen, dass unser Verhalten die gleichen Gesinnungen deines Sohnes offenbart.
Du hast die Angst deines geliebten Sohnes San Juan Diego betrachtet und beschloss, ihm deine Liebe und Barmherzigkeit zu zeigen. Hilf uns, auf deine Liebe zu vertrauen, und fördere die Brüderlichkeit und die Solidarität in allen Bereichen des alltäglichen Lebens. Besonders heute bitten wir dich für die Migranten, die ein würdiges Leben suchen und deshalb ihren Herkunftsort verlassen haben.
Hilf uns, gute und dauerhafte Fundamente zu festigen, die es ermöglichen, die Zivilisation der Liebe in unserem geliebten Vaterland Mexiko zu verwirklichen. Und als Frucht dieses gemeinschaftlichen Bemühens seien wir voll und ganz davon überzeugt, dass Jesus Christus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.
Alle Gläubigen, die an diesem Sonntag hier anwesend sind, empfehlen sich dir, die auf unserem Weg als Zeichen der Erlösung und der Hoffnung leuchtest.
O gütige, o barmherzige, o süße Jungfrau Maria von Guadalupe! Amen.
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Wortlaut im Original
¿No es más bien el proceder de ustedes el injusto?
La primera lectura del profeta Ezequiel nos ha recordado, que la conciencia para cumplir nuestros deberes es fundamental . Por eso es necesario descubrir lo que Dios desea y espera de mí. A esto, la espiritualidad cristiana le llama el discernimiento: separar lo que realmente quiere Dios de mí, y no de lo que son simplemente mis deseos o mis atracciones.
La conciencia para cumplir nuestros deberes es fundamental. Y por eso es que a esta primera lectura, la liturgia nos ha propuesto cantar: “Descúbrenos, Señor, tus caminos”. Los caminos del Señor es lo que debemos descubrir, lo que debemos conocer.
“Guíanos con la verdad de tu doctrina”. Es decir, nos está diciendo el salmo que, a través de las enseñanzas de Jesús, de los Evangelios en particular, conoceremos qué es lo que Dios quiere de nosotros, sobre todo si lo dejamos caer al corazón, no solamente al cerebro, a la inteligencia. Esta es para entender, pero donde se mueve la voluntad es en el interior, porque allí Dios habla lo que quiere de mí.
De allí que es indispensable tener un tiempo de meditación, es decir, descubrir lo que se está moviendo en mi interior. Por ejemplo, cuando vemos a un migrante que no tiene para comer y se mueve en mi interior decir: “Le voy a llevar esto”. Esos son movimientos del Señor que se dan en nuestro interior, y esos son los que tenemos que descubrir.
Por eso, la vida de Jesús y sus enseñanzas son el camino para llegar a la casa del Padre, al cielo. Y en este sentido, en la segunda lectura, San Pablo nos exhorta con plena claridad: “Nada hagan por espíritu de rivalidad ni de presunción”.
Es decir, ah, esta persona me hizo esto, yo le voy a pagar así, porque yo soy más poderoso, ¡no! ¿Qué es lo que nos dice San Pablo? Termina diciendo: “Tengan los mismos sentimientos que tuvo Cristo Jesús,… y todos reconozcan públicamente que Jesucristo es el Señor”. Él es el camino, él es la vida. Y allí, a esta segunda lectura, respondíamos también afirmando: “Mis ovejas escuchan mi voz, yo las conozco y ellas me siguen”.
Por eso es que ustedes, los fieles, los que sean ya padres, tienen esta responsabilidad de ser cabeza. Nosotros los presbíteros, más responsabilidad de ser cabeza orientadora, guía para ustedes y así todos ejercer este espíritu de conocer y aplicar, lo que Dios nos pide.
En esta misma línea, nos ofrece un nuevo elemento San Mateo en el evangelio: describe que la obediencia debe ser asumida, no solo aceptada de palabra, sino cumplida y puesta en acción.
Y por eso nos narra esta parábola de Jesús, que le dijo a los sumos sacerdotes y a los ancianos del pueblo: “¿Qué opinan de esto? Un hombre tenía dos hijos. Al primero le ordenó: ‘Hijo, ve a trabajar hoy en la viña’. Él le contestó: ‘Ya voy, Señor’. Pero no fue… El Padre le dijo al segundo. Este le respondió: ‘No quiero ir’. Pero se arrepintió y fue”.
“¿Cuál de los dos hizo la voluntad del Padre?… El segundo”.
Aunque el primero es el que haya dicho sí, pero no fue; el segundo que dijo no, se arrepiente y asume el verdadero camino, el camino de la vida.
Por eso les propongo que abramos nuestro corazón a nuestra madre María, porque como madre, y aquí hay muchas mujeres presentes, tienen un gran corazón y especialmente para ayudar a sus hijos.
Ella es nuestra Madre. Pidámosle a ella que nos auxilie para ser responsables de nuestros deberes y los llevemos siempre a cabo con alegría y con esperanza. Nos ponemos de pie, le abrimos nuestro corazón a ella, en un breve momento de silencio.
Madre nuestra María de Guadalupe, recordando que viniste para dar a conocer “al verdadero Dios, por quien se vive”, te pedimos nos auxilies para adquirir plena conciencia, de la vital importancia, que tienen las enseñanzas de Jesús, y lograr que nuestra conducta manifieste los mismos sentimientos de tu Hijo.
Tú contemplaste la angustia de tu querido hijo San Juan Diego, y decidiste mostrarle tu amor y misericordia. Ayúdanos a confiar en tu amor y propiciar la fraternidad y la solidaridad en todos los ámbitos de la vida cotidiana. Especialmente hoy te pedimos por los migrantes que buscan una vida digna, y por ello han dejado su lugar de origen.
Ayúdanos a consolidar buenos y perdurables cimientos, que hagan posible lograr la civilización del amor, en nuestra querida patria de México. Y fruto de ese esfuerzo comunitario, quedemos plenamente convencidos de que Jesucristo es el Camino, la Verdad y la Vida.
Todos los fieles aquí presentes este domingo nos encomendamos a ti, que brillas en nuestro camino como signo de salvación y de esperanza.
¡Oh clemente, oh piadosa, oh dulce Virgen María de Guadalupe! Amén.
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