Katholisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Homilia do D. Henrique Soares da Costa – XXVII Domingo do Tempo Comum – Ano A
ohne Namen ·
Presbíteros – Sonntagshomilien brasilianischer Bischoefe ·
2026-09-28
· Quelle
Umkehr · Hauptbotschaft
Gemeinschaft · tragend
Verantwortung · tragend
Die Kirche als neues Volk Gottes ist aus der Ablehnung Christi durch Israel hervorgegangen und muss als Reben am Weinstock Christus Frucht bringen, ohne sich über das alte Volk zu erheben.
Wir sind nicht besser als die Juden, wir dürfen sie nicht verachten noch verurteilen! Es ist wahr, dass der Bund niemals an ein drittes Volk übergehen wird, niemals die Kirche ihren Zustand als Neues Volk Gottes verlieren wird.
Die Homilie nimmt das Gleichnis vom Weingarten (Mt 21,33-43) als zentralen Text und liest ihn als Heilsgeschichte: Gott pflanzt Israel als Weingarten, erwartet Gerechtigkeit und Güte, erhält aber Ungerechtigkeit und Gesetzlosigkeit. Die jüdischen Oberen werden als Weingärtner gedeutet, die die Propheten und schließlich den Sohn abweisen und töten. Daraus folgt die Übertragung des Weingartens an ein neues Volk, die Kirche, die aus dem Blut Christi geboren ist. Die Zuhörer werden als Reben am wahren Weinstock Christus beschrieben, die Frucht bringen sollen. Der Text mahnt zur Selbstprüfung der eigenen Früchte und zur Umkehr, ohne die Juden zu verurteilen. Die Eucharistie wird als Ort der Begegnung mit dem geliebten Weingarten Gottes verstanden.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott; Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst
- Wo sitzt das Übel?
-
in der eigenen Gemeinde, Familie, Religion
- Was hilft dagegen?
-
Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird; innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
- Wohin geht die Geschichte?
-
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
ausdrücklich auf beide
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- nach der eigenen Treue zu Gott fragen (innerlich)
- Früchte im Leben bringen (innerlich)
- sich bekehren (innerlich)
Genannte Stellen
Is 5,1-7 · Sl 79 · Phl 4,6-9 · Mt 21,33-43 · 1 Kor 10,6 · Joh 15,1 · Joh 15,5 · Joh 15,2
Gemessen
- Grundhaltung
- -1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 3 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3, benannt: jüdische Oberen / Israel als altes Volk
- Zeitbezug
- früher 3, jetzt 2, künftig 1
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Is 5,1-7
Sl 79
Phl 4,6-9
Mt 21,33-43
Das Wort Gottes dieses XXVII. Sonntags im Jahreskreis erinnert uns an eine Geschichte der Liebe, eine geheimnisvolle, traurige und dazu bestimmte, uns nachdenken zu lassen… Es ist die Geschichte des Volkes Israel. Nicht seine Geschichte einfach in Form einer Chronik, einer Kette von Fakten, der eine nach dem anderen, im Lauf der Zeit. Hier wird die Geschichte in Form einer Gleichnis erzählt, eines Gleichnisses der Liebe Gottes, des Geliebten, zu seinem Weingarten; eines Gleichnisses der Enttäuschung, von mörderischen Weingärtnern, von einem geliebten Sohn, der aus dem Weingarten hinausgeworfen wird…
In der ersten Lesung, aus Jesaja, beklagt Gott seinen Weingarten durch den Mund seines Propheten: „Ein Freund von mir pflanzte einen Weingarten mit ausgewählten Reben… Er erwartete, dass er gute Trauben hervorbrächte, aber er brachte wilde Trauben hervor.“ Hier ist die Geschichte Israels, des geliebten Weingartens: Der Herr pflanzte sein Volk: Er erwartete gute Früchte, aber es kamen saure Früchte: „Der Weingarten des Herrn der Heerscharen ist das Haus Israel, und das Volk Juda ist seine geliebte Pflanzung; er erwartete von ihnen Früchte der Gerechtigkeit – und siehe, es war Ungerechtigkeit; er erwartete Werke der Güte – und siehe, es war Gesetzlosigkeit.“ Angesichts dieser Treulosigkeit sagt der Herr durch den Propheten: „Ich will den Zaun niederreißen, und er wird verwüstet werden; ich will die Mauer einreißen, und er wird zertreten werden. Ich will ihn brach liegen lassen und verwildern lassen…“ Hier ist die traurige Zusammenfassung der Geschichte des Volkes Gottes des alten Bundes. So geliebt, so bevorzugt, Israel war dem Bund nicht treu, Israel brachte nicht die Früchte der Liebe, der Empfindsamkeit gegenüber seinem Gott, der Hingabe an ihn, die der Herr erwartete.
Liebste, diese Haltung des ersten Volkes erreichte den Höhepunkt in der Haltung der jüdischen Oberen zur Zeit Jesu: auf geheimnisvolle Weise lehnten sie Jesus ab, warfen ihn aus dem Weingarten Gottes und töteten ihn. Die Tatsache ist, dass Israel sich immer mehr dem Bund mit seinem Gott verschloss und, als der Messias kam, das geliebte Volk nicht die Fähigkeit hatte, ihn zu erkennen und aufzunehmen… Erinnern wir uns, wie Jesus in dem Gleichnis von heute von seinem eigenen Schicksal spricht: Der Eigentümer, der den Weingarten pflanzt, ist der Vater im Himmel, der geliebte Weingarten ist das Haus Israel – dieser Weingarten, der, wie wir bereits sahen, saure Früchte brachte; die Weingärtner sind die Oberen des Volkes, denen Gott seinen Weingarten anvertraute; der Herr sandte seine Diener, um die Früchte zu empfangen: es sind die Propheten und alle diejenigen, die das Volk Gottes warnten, dass es sich bekehrte. Die Weingärtner schlugen und töteten diese Gesandten. Der Vater sandte dann den Sohn, den Geliebten, den Erben. „Kommt, lasst uns ihn töten!“ – hier ist das furchtbare Wort der Weingärtner, das Urteil der jüdischen Oberen! Und sie nehmen den geliebten Sohn, werfen ihn hinaus wie einen Verfluchten und töten ihn! Angesichts dessen ist der Schluss des Evangeliums gewaltig, er ist geheimnisvoll: der Weingarten wird weggenommen und anderen gegeben. Die Erwählung Israels wird an ein neues Volk übergehen, die Kirche; Jesus, der abgelehnte Stein, wird der Eckstein eines neuen Bauwerks sein – das neue Volk Gottes, die Kirche des Neuen Testaments, geboren aus seinem Blut.
Liebste, was für eine beeindruckende Geschichte: ein so geliebtes Volk, ein einzigartiges Volk. Ein Volk von Heiligen… und das die Gelegenheit verlor, den so erwarteten und so ersehnten Messias zu erkennen und aufzunehmen! Ein Volk, das Diener der Rettung der gesamten Menschheit sein sollte und seine Mission nicht zu verstehen vermochte… Zur gleichen Zeit unsere geheimnisvolle Geburt: wir sind die Kirche, der Rest Israels, aus dem Gott in Christus ein neues Volk gemacht hat, um den Herrn zu bezeugen und seinen Namen bis an die Enden der Erde zu tragen. Wir sind ein Volk, liebste: mehr als Brasilianer sind wir Kirche; mehr als alles sind wir das Volk Gottes des neuen Bundes, wir sind der Weingarten des Herrn, veredelt auf den wahren Stamm, der Jesus ist, die wahre Rebe! Ohne es zu verdienen, aus Gnade Gottes, hier ist, was wir sind!
Brüder und Schwestern, die Schrift sagt uns, dass all diese Dinge geschehen sind, um uns als Beispiel zu dienen (vgl. 1 Kor 10,6). Wir sind nicht besser als die Juden, wir dürfen sie nicht verachten noch verurteilen! Es ist wahr, dass der Bund niemals an ein drittes Volk übergehen wird, niemals die Kirche ihren Zustand als Neues Volk Gottes verlieren wird. Verstehen wir: der wahre neue Weinberg ist Christus selbst: „Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner" (Joh 15,1). Gesegneter Weinberg, wahrer Rebstock des alten Weinbergs, Israel! Jesus ist der Weinstock, wir die Reben: „Ich bin der Weinstock und ihr die Reben" (Joh 15,5). Er ist der gesegnete Stamm und wir, seine Kirche, die Reben, die sich nicht von ihm trennen können! Deshalb wird diese Kirche, neuer Weinberg, verbunden mit dem Stamm, niemals den Zustand des auserwählten, geliebten und erwählten Weinbergs verlieren. Aber Achtung: die Reben, einzeln, können herausgerissen werden: „Jede Rebe, die in mir nicht Frucht bringt, reißt er ab" (Joh 15,2). Seht, meine Lieben: wir müssen ja nach unserer Treue zu Gott fragen, der uns in Jesus zu Reben seines neuen Weinbergs gemacht hat! Welche Früchte, ihr Liebsten, bringen wir? Süße Trauben? Saure Trauben? Keine Traube? Was sind unsere Früchte? Sind es unsere Werke, sind es unsere Haltungen, ist es unsere Art zu leben? Der Herr erwartet von uns ein Leben nach seinem Willen, nach dem, was uns der Herr Jesus gezeigt und gelebt hat; der Herr erwartet von uns ein Zeugnis tiefer Liebe zu ihm, damit die Welt seine Liebe entdeckt und ihr entspricht! In der zweiten Lesung ermahnt uns der Apostel: „Brüder, achtet auf alles, was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was rühmlich ist, was Tugend ist und was Lob verdient. Was ihr gelernt und empfangen habt, was ihr gehört und bei euch gesehen habt, das tut. So wird der Gott des Friedens mit euch sein." Hier ist ein schönes Programm von Früchten, die von einer Rebe gegeben werden, die in Christus veredelt ist!
Die Kirche Gottes, hier versammelt zur Eucharistie, ist der geliebte Weinberg des Herrn! Weinberg, derweilen bedroht von Verwüstung, sei es durch die Verfolgung der Welt, die nicht glaubt, sei es durch ihre eigenen Sünden, die die Früchte versauern, die süß sein sollten! Bekehrt euch, Kirche Gottes in Christus; bekehrt euch und bringt Früchte in eurem Leben!
Was dich betrifft, Herr Gott, Herr des Weinbergs: „Wendet euch zu uns, Gott des Allheiligen! Schaut herab vom hohen Himmel und seht! Besucht euren Weinberg und beschützt ihn! Es war eure rechte Hand, die ihn gepflanzt hat; beschützt ihn und den Spross, den ihr befestigt habt!" Schaut, heiliger Vater, das Angesicht eures Sohnes Jesus, gestorben und auferstanden, den wir im eucharistischen Opfer darbringen: habt Erbarmen mit uns; gebt uns Kraft, Leben und Frieden! Amen.
Dom Henrique Soares da Costa
Der Beitrag Homilie von D. Henrique Soares da Costa – XXVII. Sonntag im Jahreskreis – Jahr A erschien zuerst auf Presbíteros.
Wortlaut im Original
Is 5,1-7
Sl79
Fl 4,6-9
Mt 21,33-43
A Palavra de Deus deste XXVII Domingo Comum recorda-nos uma história de amor, misteriosa, triste e destinada a nos fazer pensar… É a história do Povo de Israel. Não sua história simplesmente na forma de crônica, de rosário de fatos, um após o outro, no correr do tempo. Aqui a história é apresentada em forma de parábola, uma parábola do amor de Deus, o Amado, por sua vinha; uma parábola de decepção, de vinhateiros assassinos, de um Filho querido jogado fora da vinha…
Na primeira leitura, de Isaías, Deus se queixa de sua vinha pela boca de seu profeta: “Um amigo meu plantou videiras escolhidas… esperava que ela produzisse uvas boas, mas produziu uvas selvagens” . Eis a história de Israel, a vinha amada: o Senhor plantou seu povo: esperou bons frutos, mas vieram frutos azedos: “A vinha do Senhor dos exércitos é a casa de Israel, e o povo de Judá é sua amada plantação; eu esperava deles frutos de justiça – e eis a injustiça; esperava obras de bondade – e eis a iniquidade”. Ante tal infidelidade, o Senhor diz pelo profeta: “Vou desmanchar a cerca, e ela será devastada, vou derrubar o muro, e ela será pisoteada. Vou deixá-la inculta e selvagem…” Eis o triste resumo da história do Povo de Deus da antiga aliança. Tão amado, tão preferido, Israel não foi fiel à aliança, Israel não deu os frutos de amor, de sensibilidade para com seu Deus, de total dedicação a ele que o Senhor esperava.
Caríssimos, essa atitude do primeiro povo chegou ao extremo na atitude dos chefes judeus da época de Jesus: misteriosamente, eles rejeitaram Jesus, expulsaram-no da vinha de Deus e mataram-no. O fato é que Israel foi se fechando para aliança com o seu Deus e, quando o Messias veio, o Povo amado não teve a capacidade para reconhecê-Lo e acolhê-Lo… Recordemos como Jesus fala de seu próprio destino na parábola de hoje: o proprietário que planta a vinha é o Pai do céu, a vinha amada é a casa de Israel – essa vinha que, já vimos, deu frutos azedos; os vinhateiros são os chefes do povo, aos quais Deus confiou sua vinha; o Senhor enviou seus empregados para receber os frutos: são os profetas e todos aqueles que advertiram o povo de Deus para que se convertesse. Os vinhateiros espancaram e mataram esses enviados. O Pai, então, enviou o Filho, o Amado, o Herdeiro. “Vinde, vamos matá-lo!” – eis a terrível palavra dos vinhateiros, a sentença dos chefes judeus! E tomam o Filho amado, expulsam-no como um maldito e matam-no! Diante disso, a conclusão do Evangelho é tremenda, é misteriosa: a vinha será tirada e dada a outros. A eleição de Israel passará para um novo Povo, a Igreja; Jesus, a pedra rejeitada, será a pedra angular de uma nova construção – o Novo Povo de Deus, a Igreja do Novo Testamento, nascida do seu sangue.
Caríssimos, que história impressionante: um povo tão amado, um povo singular. Um povo de santos… e que perdeu a oportunidade de reconhecer e acolher o Messias tão esperado e tão desejado! Um povo que deveria ser ministro da salvação de toda a humanidade e não soube compreender sua missão… Ao mesmo tempo, nosso misterioso nascimento: somos a Igreja, resto de Israel, do qual Deus fez, em Cristo, um Novo Povo, para testemunhar o Senhor e levar seu nome aos confins da terra. Somos um povo, caríssimos: mais que brasileiros, somos Igreja; mais que tudo, somos o Povo de Deus da nova aliança, somos a vinha do Senhor, enxertada no verdadeiro tronco, que é Jesus, a verdadeira videira! Sem merecer, por graça de Deus, eis o que somos!
Irmãos e irmãs, a Escritura nos diz que todas essas coisas aconteceram para nos servir de exemplo (cf. 1Cor 10,6). Não somos melhores que os judeus, não devemos desprezá-los nem condená-los! É verdade que jamais a aliança passará para um terceiro povo, jamais a Igreja perderá sua condição de Novo Povo de Deus. Compreendamos: a verdadeira vinha nova é o próprio Cristo: “Eu sou a verdadeira videira e meu Pai é o agricultor” (Jo 15,1). Vinha bendita, verdadeira cepa da antiga vinha, Israel! Jesus é a videira, nós, os ramos: “Eu sou a videira e vós os ramos” (Jo 15,5) . Ele é o tronco bendito e nós, sua Igreja, os ramos que não se podem separar dele! É por isso que jamais essa Igreja, nova vinha unida ao tronco, poderá perder a condição de videira escolhida, amada e eleita. Mas, atenção: os ramos, individualmente, podem ser arrancados: “Todo ramo que em mim não produz fruto o Pai o corta” (Jo 15,2) . Eis, meus caros: devemos, sim, perguntar pela nossa fidelidade a Deus que, em Jesus, nos fez ramos da sua nova vinha! Que frutos, caríssimos, estamos dando? Uvas doces? Uvas azedas? Nenhuma uva? Quais são nossos frutos? São nossas obras, são nossas atitudes, é nosso modo de viver? O Senhor espera de nós uma vida segundo a sua vontade, segundo aquilo que o Senhor Jesus nos mostrou e viveu; o Senhor espera de nós um testemunho de amor profundo a Ele, para que o mundo descubra e corresponda ao seu amor! Na segunda leitura, o Apóstolo nos exorta: “Irmãos, ocupai-vos com tudo o que é verdadeiro, respeitável, justo, puro, amável, honroso, tudo o que é virtude ou de qualquer modo mereça louvor. Praticai o que aprendestes e recebestes. Assim o Deus da paz estará convosco”. Eis aqui um belo programa de frutos dados por um ramo enxertado em Cristo!
Igreja de Deus, aqui reunida para a Eucaristia, é a vinha amada do Senhor! Vinha por vezes ameaçada de devastação, seja pela perseguição do mundo que não crê, seja pelos seus próprios pecados, que azedam os frutos que deveriam ser doces! Convertei-vos, Igreja de Deus em Cristo; convertei-vos e dai frutos em vossa vida!
Quanto a vós, Senhor Deus, Senhor da vinha, “Voltai-vos para nós, Deus do universo! Olhai dos altos céus e observai! Visitai a vossa vinha e protegei-a! Foi a vossa mão direita que a plantou; protegei-a, e ao Rebento que firmastes!” Olhai, Pai Santo, a face do vosso Filho Jesus, morto e ressuscitado, que oferecemos em sacrifício eucarístico: tende piedade de nós; dai-nos força, vida e paz! Amém.
Dom Henrique Soares da Costa
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