Der größte Hindernis für den Glauben und das geistliche Leben ist nicht der Zweifel, sondern die menschliche Starrheit und die Weigerung, die eigene Meinung und Lebensweise im Licht der Wahrheit zu ändern.
Der Predigttext analysiert den historischen Konflikt zwischen Jesus und den religiösen Führern, den er auf deren Starrheit und Weigerung, ihre Meinung zu ändern, zurückführt. Am Beispiel des Gleichnisses von den zwei Söhnen wird die Unfähigkeit der Führer, auf die Botschaft des Johannes zu reagieren, als zentrales menschliches Problem identifiziert. Der Prediger verallgemeinert dies auf die moderne menschliche Neigung, unbequeme Wahrheiten zu vermeiden und in bequemen Glaubensstrukturen zu verharren. Als Gegenentwurf wird die geistliche Erneuerung vorgestellt, die durch den Heiligen Geist geschieht und eine tägliche Veränderung des Denkens und Handelns erfordert. Der Text nutzt den koreanischen Film 'Hope' als zeitgenössische Illustration für die Gefahr, an falschen Feindbildern festzuhalten. Abschließend wird die Notwendigkeit betont, das eigene Fachwissen und die eigenen Überzeugungen nicht als Hindernis für die kreativen Pläne des Geistes zu sehen, sondern offen für Veränderung zu bleiben.
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Während des Lebens von Jesus gab es eine Gruppe von Menschen, mit der Jesus häufig in Konflikt geriet. Wenn man sich durch die Evangelien liest, wird man feststellen, dass Jesus im Großen und Ganzen gute Beziehungen zu den Menschen hatte. Aber es gab immer diese eine Gruppe von Menschen, mit der er häufig aneinandergeriet. Und es waren nicht die Zöllner oder die Prostituierten oder jene, die er als Sünder betrachten mochte. Es waren tatsächlich die religiösen Führer, mit denen Jesus häufig in Konflikt geriet. Die Hohenpriester, die Schriftgelehrten, die Pharisäer und die Sadduzäer. All diese Menschen, diese religiösen Führer, wann immer sie und Jesus zusammenkamen, gerieten sie immer aneinander. In gewisser Weise waren Jesus und die religiösen Führer wie Öl und Wasser. Sie konnten einfach nicht miteinander vermengt werden. Wann immer sie sich versammelten, entstand eine sehr angespannte und streitbare Atmosphäre. In der Regel versuchten die religiösen Führer, Jesus herauszufordern. Sie wollten immer wissen, wie wir ihn zu Fall bringen können? Wie können wir ihn überrumpeln, damit er Fehler macht, indem er etwas sagt, wofür wir ihn anklagen können? Sie denken immer darüber nach, weil Jesu Anwesenheit sie störte. Sie mochten ihn nicht in ihrer Nähe. Also wollten sie ihn wirklich nur loswerden. Und sie versuchten alles, und als all ihre Lösungen und Optionen aufgebraucht waren, versuchten sie am Ende, ihn zu töten. Und wir sehen ein Beispiel dafür in der heutigen Textstelle. Jesus lehrt im Tempel, und die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes kommen herein, stören, was er tut, und stellen seine Autorität vor allen dort im Tempel in Frage. Ihre Absicht war, ihn als diesen falschen Lehrer bloßzustellen, der keinerlei Autorität besaß. Sie mochten nicht, was er tat. Also sagen sie: Durch wessen Vollmacht tust du all dies? Und sie wollten ihn dafür anklagen. Doch die Frage, Jesus antwortet darauf, treibt sie in die Enge. Jesus beantwortet ihre Frage nicht mit einer Antwort. Er beantwortet sie tatsächlich mit einer anderen Frage. Wenn ihr diese beantworten könnt, dann werde ich euch sagen, durch wessen Vollmacht ich dies tue. Das war die Frage, die Jesus ihnen stellte. Kam die Taufe des Johannes vom Himmel oder war sie von menschlicher Herkunft? Eine ziemlich seltsame Frage für viele von uns, die diese Textstelle zum ersten Mal lesen. Jesu Autorität wurde durch Johannes den Täufer bestätigt. Johannes war ein Zeuge dafür, wer Jesus war. Johannes zu bejahen, würde bedeuten, zu sagen, dass Jesus recht hat. Aber Johannes zu verneinen, würde eine sehr starke Reaktion bei all denen hervorrufen, die ihm nachfolgten. Also diese religiösen Führer, da keine dieser Antworten für sie vorteilhaft war, beschließen sie, zu sagen: Wir wissen es nicht. Und sie sprechen nicht mehr. Eine sehr feige Handlung. Sie waren es, die versuchten, Jesus herauszufordern. Und jetzt, da sie im Nachteil sind, behaupten sie Unschuld und versuchen davonzulaufen. Wann immer ich die Beziehung betrachte, die Jesus mit diesen religiösen Führern hatte, glaube ich nicht, dass Jesus irgendeine Feindseligkeit gegenüber ihnen hatte. Wenn überhaupt, dann waren es die religiösen Führer, die Jesus hassten. Aber Jesus, etwas an ihnen störte Jesus jedes Mal. Manchmal machte es ihn wirklich wütend. Und das verursachte einen ständigen Konflikt zwischen ihnen. Etwas an diesen Menschen störte ihn jedes Mal wirklich. Was Jesus an ihnen störte, war nicht ihr Hass auf ihn. Es war tatsächlich ihre Starrheit. Was Jesus an diesen religiösen Führern störte, war ihre Weigerung, sich zu ändern. Das war es, was er jedes Mal sah, wenn er mit ihnen interagiert. Und das war es, was ihn störte, frustrierte und manchmal wütend machte. Also direkt nach ihrer kleinen Debatte erzählt Jesus ihnen eine sehr einfache Gleichnis. Das ist die zweite Hälfte der heutigen Textstelle. Es geht um einen Mann mit zwei Söhnen. Der Vater sagt dem ersten Sohn: Geh und arbeite im Weinberg. Der eine Sohn sagt, der älteste Sohn sagt ja, aber am Ende geht er nicht. Er geht zum zweiten Sohn und sagt ihm dasselbe. Er sagt: Nein, ich werde nicht hingehen, aber am Ende ändert er seine Meinung und geht hin. Dieses einfache Gleichnis ist auf eine Art auch ein wenig lustig. Es ist so, wie wir zuhören. Manchmal scheinen diejenigen, die tatsächlich zuzuhören scheinen, nicht zuzuhören.
Sie ändern ihre Meinung. Manchmal sagen sie Nein und tun dann alles, was wir ihnen sagen. Aber durch die einfache Gleichnis offenbart Jesus, wie weit die religiösen Führer davon entfernt waren, in das Reich Gottes einzutreten. Hören Sie, was er am allerletzten Ende dieses Gleichnisses sagt. Denn Johannes kam zu euch auf dem Weg der Gerechtigkeit, und ihr glaubtet ihm nicht. Aber die Zöllner und die Huren glaubten ihm. Und selbst nachdem ihr es gesehen hattet, ändertet ihr eure Meinung nicht und glaubtet ihm nicht. Was sagt er? Es war euch so klar, und trotzdem weigertet ihr euch, es so zu sehen. Was ihr vor euch saht, war so klar. Wie könnt ihr das leugnen? Aber ihr habt eure Meinung nicht geändert. Das war Jesu Anklage gegen diese religiösen Führer. Aber meine Freunde, dies ist kein Problem, das einzigartig für diese Menschen ist. Ich erkenne an, dass dies ein menschliches Problem ist. Es ist unser Problem, weil Menschen wirklich nicht gerne etwas ändern. Es ist lästig. Das erkenne ich immer mehr. Menschen sind wahrscheinlich am widerstandsfähigsten gegen Veränderung. Wir mögen die Dinge so, wie sie sind. Wir wollen glauben, was wir glauben wollen. Wen kümmert die Wahrheit? Solange es mich gut und bequem fühlen lässt, ist das, was zählt. Solange ich recht habe, ist das, was zählt. Das Letzte, was wir wollen, ist herausgefordert oder gestört zu werden. Das Letzte, was wir wollen, ist, dass das, was wir denken und glauben, herausgefordert wird. Wir wollen tief im Inneren nicht wissen, dass wir in etwas falsch liegen. Deshalb wollen wir an unseren Meinungen, unseren Dogmen und Vorurteilen festhalten. Wir spielen dieselben alten Erzählungen in unseren Köpfen ab. Wir wählen einfach, so zu leben. Selbst wenn wir wissen, dass es uns nicht guttut, spielen wir dieselbe Geschichte immer und immer wieder ab. Wir würden lieber in einem von uns selbst geschaffenen Glashaus leben, als dass es zerschmettert wird. Ich habe kürzlich diesen koreanischen Film gesehen. Er heißt Hope. Ich weiß nicht, ob ihr je davon gehört habt. Das ist das Plakat. Er kam kürzlich heraus, ich denke im Sommer. Er hatte seine Premiere in Cannes in Frankreich. Aber er wurde ein echter großer Kassenerfolg. Die gesamte Geschichte dreht sich um diesen Konflikt zwischen Menschen und Außerirdischen. Das ist die ganze Geschichte. Für zweieinhalb Stunden ist es wie reine Action. Aber das ist die Geschichte. Zuerst scheint es, als ob die Quelle aller Probleme, die passieren, die Außerirdischen sind. Dann sehen wir, dass die echten Probleme die Menschen sind. Diese gesamte Katastrophe auf der Erde beginnt nicht, weil Außerirdische an den Ort kamen, an dem wir sind, sondern weil ein Mensch beschließt, das Leben eines außerirdischen Kindes zu nehmen, das keinerlei Bedrohung darstellte. Und das Ironische an diesem Film ist, dass die Menschen im gesamten Film sich weigern, ihre Meinung über ihre Vorstellung davon zu ändern, wer die Außerirdischen sind. Sie weigern sich, sich zu ändern. Sie haben ein bestimmtes Bild, das sie haben, und sie halten einfach daran fest. Und egal was es ist, sie behandeln sie einfach nur feindselig. So ist es auf der Oberfläche ein sehr unterhaltsamer Film. Einfache Handlung, sehr unterhaltsam, aber darunter liegt eine Botschaft. Es gibt tatsächlich eine theologische Botschaft, die in diesem Film verborgen ist. Also ermutige ich euch, ihn anzuschauen, wenn ihr Zeit habt. Der größte Stein des Anstoßes für unseren Glauben ist nicht der Zweifel. Das ist das, was wir oft denken. Der größte Stein des Anstoßes für unseren Glauben ist ein sturer Geist, der sich weigert, sich zu ändern. Das ist der größte Stein des Anstoßes, glaube ich. Das ist die Quelle unseres Kampfes mit anderen Menschen. Warum streiten wir die ganze Zeit? Warum haben wir diese Zusammenstöße? Weil die beiden Personen nicht denken, dass sie sich ändern müssen, sondern damit beschäftigt sind, den anderen Menschen zu ändern. Es ist auch die Quelle des anhaltenden Kampfes Gottes mit uns. Das ist die Geschichte der Schrift. Durchgehend Gott, der uns verfolgt, der zu uns spricht, und doch sind unsere Herzen verschlossen. Wir wollen nicht zuhören. Es gibt nichts, so habe ich erkannt, wie Spiritualität ohne Veränderung. Die Realität des geistlichen Lebens dreht sich um Veränderung. Es ist wie ein frischer Strom eines Flusses, der ständig fließt. In unserem geistlichen Leben gibt es immer neues Lernen und Entdeckung. Wir lernen mehr über uns selbst. Wir lernen mehr über Gott. Wir entdecken und lernen mehr über das Leben. Was auch immer unser altes Ich war, es ist weg, und unser
Ein neues Selbst entsteht. Unsere innere Person wird von Tag zu Tag erneuert. Wenn es also keine echte Veränderung in unserer Denkweise und in unserer Lebensweise gibt, müssen wir uns fragen: Lebe ich wirklich ein geistliches Leben? Doch diese Art von Veränderung können wir nicht nach unseren eigenen Bedingungen erzwingen, einfach wann immer wir wollen. Das ist nicht die Art von Veränderung, die wir selbst bewerkstelligen können. Denn es ist der Geist, der Veränderung in unser Leben bringt. Gott klopft an die Tür unseres Herzens in unerwarteten Momenten. Manchmal tut er es sanft, aber andere Male tut er es stärker, mit mehr Kraft. Das kann für viele von uns sehr beunruhigend sein, aber es verlangt eine Antwort von uns, wenn es geschieht. Und wie wir auf dieses Klopfen reagieren, liegt in unserer Hand. Letzten Montag gab es einen ganztägigen Treff in unserer Kirche. Der Zweck dieses Treffs war es, ein Schulungscurriculum, einen Bildungsplan für Laienführer, zu besprechen. Denn wie ihr wisst, ist in unserer Konfession die Zahl der Menschen, die in den Dienst eintreten, rückläufig. Es gibt viele Kirchen, aber Kirchen ohne Pfarrer. Deshalb hat sich unsere Konfession ernsthaft Gedanken gemacht, ob wir Laien so ausbilden können, dass sie etwas Ähnliches tun, um den Kirchen zu helfen, ihren Dienst zu verrichten. Und dieser Treff stand in diesem Zusammenhang. So hatten wir hier Vertreter von drei theologischen Hochschulen, einen aus Toronto, einen aus Montreal und einen aus Vancouver. Wir hatten den Generalsekretär der Konfession und einige Mitglieder des Leitungsteams für Veränderungen, dem Reverend Kim angehört. Das Leitungsteam für Veränderungen ist der Name des Teams, das tatsächlich die Entscheidungen über all diese strukturellen Veränderungen in unserer Konfession trifft. Da Reverend Kim im Leitungsteam für Veränderungen war, beschlossen wir, die Zusammenkunft zu beherbergen. Ich war dort, weil Reverend Chung abwesend war und Simon auch abwesend war, also war ich dort, um einfach bei der Tontechnik und allem anderen zu helfen. Und ich saß einfach nur da, um zu sehen, worum es ging. Reverend Kim führte alle zu Beginn des Treffs in eine kurze Meditation, aber es gab eine Sache, die er teilte, die mich besonders prägte. Er sagte, es sei wichtig, dass in einem solchen Treffen jeder seine Erfahrung und sein Fachwissen in die Diskussion über die so wichtigen anstehenden Angelegenheiten einbringt. Aber es sei ebenso wichtig, nicht zu erlauben, dass unser eigenes Fachwissen und unsere eigene Erfahrung zu einem Anstoß für das werden, was der Geist kreativ tun möchte. Es war also eine Botschaft, die sagte: Was wir wissen, ist in allem. Der Geist mag größere Pläne haben, von denen wir nichts wissen. Und diese Botschaft setzte den Gesamtton und die Richtung für den Rest des Treffs. Ja, unsere alten Gedanken und unsere alten Wege loszulassen ist schwer, weil es sich anfühlt, als würden wir etwas verlieren. Wir mögen es nicht, das Gefühl zu haben, etwas zu verlieren. Wir wollen daran festhalten. Aber unsere alten Gedanken und unsere alten Wege loszulassen ist ein notwendiger Schritt auf unserer Glaubensreise. Es spielt keine Rolle, ob du wie der Sohn bist, der zuerst ja sagte, aber später nicht ging. Denn es gibt immer eine Gelegenheit, unsere Meinung zu ändern, wie der andere Sohn, und in den Weinberg zu gehen. Die heutige Gleichnis ist nicht darüber, wer in das Reich Gottes eingetreten ist und wer nicht. Manchmal, wenn wir ein Gleichnis wie dieses lesen, versuchen wir zu identifizieren, welcher von ihnen ich bin? Aber ich glaube, dass diese beiden Söhne nur verschiedene Aspekte unserer geistlichen Reise darstellen. Was sagte Jesus über die Zöllner und die Huren? Hat er gesagt, dass nur sie in das Reich Gottes eingetreten sind? Das hat er nicht gesagt. Er sagte, die Zöllner und die Huren seien den religiösen Führern voraus. Das bedeutete, dass die religiösen Führer zurückblieben. Die Tür war noch nicht geschlossen. Auf dieselbe Weise glaube ich, dass, selbst wenn wir ein wenig Verlangen in uns haben, uns zu verändern, Gott uns helfen wird. Der Geist wird unsere Gedanken erneuern und uns zu einer neuen Schöpfung formen. Wenn man einen Abschnitt wie den heutigen liest, ist es schwer, nicht an jemanden wie den heiligen Paulus zu denken. Den heiligen Paulus, in diesen Tagen, heutzutage sprechen wir so hoch davon. Aber bevor er wurde, wer er ist, war er der Pharisäer der Pharisäer. Wenn er im heutigen Gleichnis gewesen wäre, hätte er
gewesen, der Sohn, der Ja sagte und tatsächlich ging. Aber in Wirklichkeit war er wie der Sohn, der Ja sagte, aber nicht ging. Denn er hatte keine Ahnung. Er hatte keine Ahnung, wie stur er war. Er war zu stur, es zu sehen oder es zuzugeben. Er weigerte sich, seine Meinung über Christus zu ändern. Er hatte ein bestimmtes Bild und Verständnis davon, wer Jesus war, und er wollte sich daran festhalten. Er wollte nicht, dass sich das ändert. Stattdessen versuchte er, diejenigen zu ändern, die an Christus glaubten. Er wollte den Namen Christi von der Oberfläche dieser Erde tilgen. Und ein Mann wie er, gut gebildet, mit starker Autorität, niemand konnte ihm widerstehen. Er war zu stark. Doch selbst ein so sturer Mensch wie Paulus war schließlich in der Lage, sich selbst zu sehen. Die Ironie an Paulus’ Geschichte ist, dass er sich am klarsten sah, als er blind war. Nicht, als er in der Lage war, Dinge zu sehen, sondern als er nichts mehr sehen konnte, war er in der Lage, sich selbst am klarsten zu sehen. Auf dem Weg nach Damaskus, beim Hören der sanften Stimme Christi, die sagte: Saul, Saul, warum verfolgst du mich? Er sah, wie weit er vom rechten Weg abgekommen war. Gott drehte Paulus in Damaskus um und sandte ihn nach Jerusalem, nicht um Christen ins Gefängnis zu werfen, sondern um die gute Nachricht zu verbreiten. In Damaskus wurde Paulus’ Geist verändert. Und in der Apostelgeschichte wird seine Erfahrung so beschrieben. So ging Ananias hin und trat in das Haus ein. Er legte seine Hand auf Saulus und sagte: Bruder Saulus, der Herr Jesus, der dir auf deinem Weg hierher erschienen ist, hat mich gesandt, damit du wieder deine Augen bekommst und mit dem Heiligen Geist erfüllt wirst. Und sogleich fielen etwas wie Schuppen von seinen Augen, und sein Gesicht wurde wiederhergestellt. Etwas wie Schuppen fiel von seinen Augen. Siehst du dieses Bild von Veränderung und Paulus. Wenn wir unsere Meinung ändern, bereuen wir. Das ist die wörtliche Bedeutung der Buße. Buße tun bedeutet nicht nur, schlechte Dinge nicht zu tun. Die wörtliche Bedeutung der Buße ist, anders zu denken. Es hat mit einer Veränderung unserer Haltung zu tun. Und um ein geistliches Leben zu führen, brauchen wir das. Wenn es keine Buße in unserem Wandel mit Gott gibt, dann ist es keine geistliche Reise. Deshalb ruft Gott uns alle auf, Buße zu tun. Es ist letztlich zu unserem eigenen Besten. Durch die Buße erleben wir einen Neuanfang. Durch die Buße gewinnen wir einen neuen Einblick. Wir sind in der Lage zu verstehen. Wir sind in der Lage zu vergeben. Wir sind in der Lage zu dienen. Und wir sind in der Lage zu lieben. Buße tun ist nicht nur etwas, das wir einmal tun und dann erledigt ist. Es ist etwas, das wir täglich, kontinuierlich tun. Deshalb betonte Paulus später, als er den Römerbrief schrieb, die Bedeutung der Buße auf diese Weise. Passt euch nicht dieser Zeit an, sondern lasst euch verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der Wille Gottes ist, was gut und gefällig und vollkommen ist. Wir sind mit diesem Vers vertraut. Aber dieser Vers, der Vers, der direkt vor diesem kommt, es ist ein Vers über Anbetung. Wenn er sagt, bietet euch selbst als lebendiges Opfer dar, heilig und Gott wohlgefällig. Und dann spricht er von der Erneuerung des Sinnes. In diesem Sinne ist Anbetung nicht nur der Ort, an den wir einmal in der Woche kommen. Es läuft einfach nur durch die Bewegungen. Dieser Raum, dieser Ort ist ein Raum, in dem wir unsere Gedanken und unsere Herzen zu Gott wenden. Wie weit wir auch in der Woche gewesen sein mögen, wir kommen und wir wenden unsere Herzen zu Gott und bereuen. Freunde, was müssen wir anerkennen und loslassen? Was liegt an der Wurzel unserer sturen Wege und unserer Weigerung, uns zu ändern? Ist es die Angst, im Unrecht zu sein? Ist es die Angst vor Ungewissheit? Ist es die Angst, das zu verlieren, was wir haben? Letztlich kommt es darauf an, wovor wir am meisten Angst haben. Was ist es, das wir loslassen müssen? Lasst uns zu Gott wenden, der uns kennt und unsere Herzen am klarsten sieht. Wie wir heute zusammen sangen, lasst uns darin verweilen. Gott wird uns zeigen, was wir sehen müssen. Wenn wir in Gott verweilen, beschneidet Gott unsere Gedanken, damit unser Leben wieder Frucht tragen kann. Deshalb sagte Jesus: Verweilt in mir, wie ich in euch verweile. Wie der Zweig nicht von sich selbst Frucht tragen kann, es sei denn, er bleibt am Weinstock, so könnt ihr auch nicht, es sei denn, ihr verweilt in mir. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Zweige. Wer in mir verweilt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts
Nichts. Abgesehen von mir könnt ihr nichts tun. Veränderung ist nur in Christus möglich. Möge der Geist uns allen einen neuen Verstand schenken, wenn wir alles verändern, sich alles andere verändert. Möge der Geist euer Leben auf eine völlig neue Weise öffnen. Und dann sind wir in der Lage, den guten und annehmbaren und vollkommenen Willen Gottes zu leben. Wenn wir unseren Verstand verändern, werden wir erkennen, was der Wille Gottes für uns ist. Und möge der Geist euren Verstand erneuern, während ihr in diese neue Woche eintretet.
Wortlaut im Original
During Jesus's life, there was a group of people that Jesus often clashed with. If you look throughout the Gospels, you will see that for the most part, Jesus had good relationships with people. But there was always one, this one group of people that he often butted heads with. And it wasn't the text collectors or the prostitutes or who he might think of as sinners. It was actually the religious leaders that Jesus often clashed with. The chief priests, the scribes, Pharisees and the Sadducees. All these people, these religious leaders, whenever them and Jesus got together, they always butted heads. In a way, Jesus and religious leaders were like oil and water. They just could not mix together. Whenever they gathered, it created a very tense and contentious atmosphere. Usually the religious leaders tried provoking Jesus. They always wanted to see how can we make him stumble? How can we catch him off guard so that he makes mistakes in saying something that we can accuse him for? They're always thinking about this because Jesus's presence bothered them. They didn't like him around them. So they really just wanted him gone. And they tried everything and when all their solutions and options run out, at the end, they tried to kill him. And we see an instance of that in today's passage. Jesus is teaching in the temple and the chief priests and the elders of the people, they come in, they disrupt whatever he's doing and they question his authority in front of everybody there in the temple. Their intention was to expose him as this false teacher who had no authority whatsoever. They didn't like what he was doing. So they say, by whose authority are you doing all this? And they wanted to accuse him of that. Yet the question, Jesus answers back, backs them into a corner. Jesus doesn't answer their question with an answer. He actually answers it with another question. If you can answer this, then I'll tell you by whose authority I am doing this. This was the question that Jesus asked them. Did the baptism of John come from heaven or was it of human origin? Kind of a strange question for a lot of us reading this passage for the first time. Jesus's authority was authenticated by John the Baptist. John was a witness to who Jesus was. To affirm, John would be to say that Jesus is right. But to deny, John would incite a very strong reaction from all those who followed him. So these religious leaders, since neither of these answers are advantageous to them, what they decide to do is they say, we don't know. And they don't speak anymore. Very cowardly thing to do. They were the ones that tried provoking Jesus. And now since they're at a disadvantage, they just claim innocence and try to walk away. Whenever I see the relationship that Jesus had with these religious leaders, I don't think Jesus had any animosity towards them. If anything, it was the religious leaders that hated Jesus. But Jesus, something about them bothered Jesus every time. Sometimes it made him really angry. And that created a constant clash between them. Something about these people really bothered him every time. What bothered Jesus about them wasn't their hatred of him. It was actually their stubbornness. What bothered Jesus about these religious leaders was their refusal to change. That's what he saw each time when he interacted with them. And that's what bothered him, frustrated him, and sometimes angered him. So right after their little debate, Jesus tells them a very simple parable. That's the second half of today's passage. It's about a man with two sons. The father tells the first son, go work in the vineyard. One son says, the oldest son says yes, but in the end he doesn't go. He goes to the second son and tells him the same thing. He says, no, I'm not going to go, but in the end he changes his mind and he goes. This simple parable is kind of funny in a way, too. It's like how we listen. Sometimes those who actually seem like they're listening, they're not listening. They change their mind. Sometimes they say no and they do whatever we tell them to do. But through the simple parable, Jesus reveals how far the religious leaders were from entering the kingdom of God. Listen to what he says at the very end of this parable. For John came to you in the way of righteousness and you did not believe him. But the text collectors and the prostitutes believed him. And even after you saw it, you did not change your minds and believe him. What is he saying? It was so clear to you and still you refused to see it that way. What you saw in front of you was so clear. How can you deny that? But you did not change your mind. That was Jesus's indictment to those religious leaders. But my friends, this is not a problem that's unique to those people. I realize that this is a human problem. It is our problem because people really don't like to change. It's bothersome. That's what I realize more and more. Human beings are probably the most resistant to change. We like the way things are. We want to believe what we want to believe. Who cares about the truth? As long as it makes me feel good and comfortable, that's what matters. As long as I'm right, that's what counts. The last thing we want is to be challenged or disturbed. The last thing we want is for what we think and believe to be challenged. We don't want to know deep down that we are wrong about something. That's why we want to hold on to our opinions, our dogmas and prejudices. We play the same old narratives in our minds. We just choose to live that way. Even if we know it doesn't do us any good, we just play the same story over and over again. We would rather live in a glass house of our own making than for it to be shattered. I recently saw this Korean movie. It's called Hope. I don't know if you've ever heard of it. That's the poster. It came out recently, I think during the summer. It premiered at Cannes in France. But it became a real big box office hit. The entire story is about this conflict between human beings and aliens. That's the whole story. For two and a half hours, it's like all action. But that's the story. At first, it seems like the source of all the problems that's happening are the aliens. Then we see that the real problems are the humans. This whole disaster on earth starts not because aliens came to where we are, but because one human being decides to take the life of an alien child who posed no threat whatsoever. And what's ironic about this movie is that throughout the movie, people refuse to change their mind about their idea of who the aliens are. They refuse to change. They have a certain image that they have and they just stick to it. And no matter what it is, they just treat them with hostility. So on the surface is a very entertaining movie. Simple storyline, very entertaining, but underneath there is a message. There's actually a theological message hidden in this movie. So I encourage you to go see it if you have time. The greatest stumbling block to our faith is not doubt. That's what we often think. The greatest stumbling block to our faith is a stubborn mind that refuses to change. That is the greatest stumbling block, I believe. That is the source of our struggle with other people. Why do we fight all the time? Why do we have these clashes? Because the two people don't think that they need to change, but they're busy trying to change the other person. It's also the source of God's ongoing struggle with us. That's the story of Scripture. All throughout, God pursuing us, speaking to us, and yet our hearts are closed. We don't want to listen. There's no such thing, I realized, as spirituality without change. The reality of spiritual life is about change. It's like a fresh stream of river that flows constantly. Fairly in our spiritual life, there is always new learning and discovery. We learn more about ourselves. We learn more about God. We discover and learn more about life. Whatever our old self was, it's gone, and our new self emerges. Our inner person is renewed day by day by day. So if there's no real change in the way we think, in the way we live, we need to ask ourselves, am I really living a spiritual life? This isn't the kind of change we can enforce on our own terms, though. Just whenever we want. This isn't the kind of change that we can do that. Because it is the spirit who brings change into our lives. God knocks on the door of our hearts at unexpected moments. Sometimes he does it gently, but other times he does it more strongly, more forcefully. That can be very unsettling for a lot of us, but it does ask for our response when it happens. And how we respond to this knocking is in our hands. This past Monday, there was an all-day meeting at our church. The purpose of this meeting was to discuss training curriculum, an educational curriculum for lay leaders. Because as you guys know, in our denomination, I mean the number of people going into ministry have been declining. There are a lot of churches, but churches without ministers. So our denomination has been really thinking about, can we train lay people to do something similar to help the churches do ministry? And this meeting was related to that. So here we had representatives of three theological colleges, one from Toronto, one from Montreal, and one from Vancouver. We had the general secretary of the denomination, and few members of the changed leadership team, which Reverend Kim is part of. Changed leadership team is the name of the team that's in charge of really making decisions of all these structural changes in our denomination. So since Reverend Kim was on the changed leadership team, we decided to host the gathering. I was there because Reverend Chung was away and Simon was away too, so I was there to just help with the sound and everything. And I just kind of sat just to see what it was about. Reverend Kim led everyone in a brief meditation at the start of the meeting, but there's one thing that he shared that particularly stuck with me. He said that it was important that in a meeting like that, that everyone brought their experience and expertise to the discussion of such important matters at hand. But it was just as important not to let our own expertise and experience be such a stumbling block to what the Spirit wants to do creatively. So it was a message of saying, what we know is in everything. The Spirit may have bigger plans that we are not aware of. And that message set the overall tone and direction for the rest of the meeting. Yes, to let go of our old thoughts and our old ways is hard because it feels like we're losing something. We don't like to feel like we're losing something. We want to hold on to it. But to let go of our old thoughts and our old ways is a necessary step in our journey of faith. It doesn't matter if you're like the Son that said yes at first but didn't go later on. Because there's always an opportunity to change our mind like the other Son and go into the vineyard. Today's parable is not about who got into the kingdom of God and who didn't. Sometimes when we read a parable like this, we're trying to identify which one am I? But I believe that these two sons represent just different aspects of our spiritual journey. What did Jesus say about the tax collectors in the prostitutes? Did he say that only them, they entered the kingdom of God? That's not what he said. He said tax collectors in the prostitutes were ahead of the religious leaders. That meant the religious leaders were behind. The door wasn't closed just yet. In the same way I believe, even if we have a little bit of desire within us to change God will help us. The Spirit will renew our minds and shape us into a new creation. Reading a passage like today, it's hard not to think of someone like Saint Paul. Saint Paul these days, nowadays we talk about it so highly. But before he became who he is, he was the Pharisee of the Pharisees. If he was in today's parable, he would have been the son that said yes and actually went. But in reality, he was like the son that said yes but didn't go. Because he had no idea. He had no idea how stubborn he was. He was too stubborn to see it or to admit to it. He refused to change his mind about Christ. He had a certain image and understanding of who Jesus was and he wanted to stick to that. He did not want that to change. Instead he tried changing those who believed in Christ. He wanted to erase the name of Christ on the face of this earth. And a man like him, well educated, with strong authority, no one could oppose him. He was too strong. Yet even a stubborn person like Paul was eventually able to see himself. The irony about Paul's story is that he saw himself most clearly when he was blind. Not when he was able to see things, but when he couldn't see anything anymore, he was able to see himself most clearly. In the road to Damascus, in hearing the gentle voice of Christ saying, Saul, Saul, why did you persecute me? He saw how far he had gone astray. God turned Paul around in Damascus and sent him to Jerusalem, not to put Christians in prison, but to spread the good news. In Damascus, Paul's mind was changed. And in Acts, his experience is described like this. So Ananias went and entered the house. He laid his hand on Saul and said, Brother Saul, the Lord Jesus who appeared to you on your way here has sent me so that you may regain your sight and be filled with the Holy Spirit. And immediately something like scales fell from his eyes and his sight was restored. Something like scales fell from his eyes. You see this image of change and Paul. When we change our mind, we repent. That's the literal meaning of repentance. Repenting is not about just not doing bad things. The literal meaning of repentance is think differently. It has to do with change in our attitude. And to live a spiritual life, we need that. If there's no repentance in our walk with God, then it's not a spiritual journey. That's why God calls all of us to repent. It's ultimately for our sake. Through repentance, we experience a new beginning. Through repentance, we gain a new insight. We are able to understand. We are able to forgive. We are able to serve. And we are able to love. Repenting is not just what we do once and done with. It's what we do daily, continuously. That's why Paul later on when he wrote Romans, emphasized the importance of repentance in this way. Do not be conformed to this age, but be transformed by the renewing of the mind so that you may discern what is the will of God, what is good and acceptable and perfect. We are familiar with this verse. But this verse, the verse that comes right before this, it's a verse about worship. When he says, offer yourself as a living sacrifice, holy and pleasing to God. And then he talks about renewing of the mind. In that sense, worship is not just where we come once a week. It just kind of goes through the motions. This space, this place is a space where we turn our minds and our hearts to God. However far we have been during the week, we come and we turn our hearts to God and repent. Friends, what do we need to acknowledge and let go? What is lying at the root of our stubborn ways and our refusal to change? Is it the fear of being wrong? Is it the fear of uncertainty? Is it the fear of losing what we have? Ultimately, it boils down to what it is that we are afraid of the most. What is it that we need to let go? Let us turn to God who knows us and sees our hearts most clearly. As we sang together today, let us abide in it. God will show us what we need to see. When we abide in God, God prunes our thoughts so that our lives can bear fruit once again. That's why Jesus said, Abide in me as I abide in you. Just as the branch cannot bear fruit by itself unless it abides in the vine, neither can you unless you abide in me. I am divine, you are the branches. Those who abide in me and I in them bear much fruit because apart from me, you can do nothing. Apart from me, you can do nothing. Change is possible only in Christ. May the Spirit give all of us a new mind when we change everything else changes. May the Spirit open up your life in a whole new way. And that is when we are able to live out God's good and acceptable and perfect will. When we change our mind, we will know what God's will for us is. And may the Spirit renew your mind as you head into this new week.