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Evangelisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Sermon preached at the Sung Eucharist on the feast of St Michael and Angels 2026

The Reverend Helena Bickley-Percival Sacrist · Westminster Abbey - Predigtarchiv · 2026-09-29 · London · Quelle

Hoffnung · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Wahrhaftigkeit · tragend

Die kulturelle Reduktion von Engeln auf kindliche Schutzfiguren verfehlt ihre biblische Funktion als dienende Geister, die Gottes Heil und Trost an alle Menschen, unabhängig von ihrem Alter oder ihrer Schuld, vermitteln sollen.

Wenn wir Engel nur für kleine Kinder machen, riskieren wir, uns selbst als unfähig zu positionieren, die liebenden Absichten Gottes für uns zu empfangen – wir riskieren, uns selbst aus der Geschichte zu streichen.

Der Text analysiert die kulturelle Verkindlichung von Engeln, exemplifiziert durch die Oper 'Hänsel und Gretel', und kontrastiert dies mit der biblischen Darstellung von Engeln als furchteinflößenden, dienenden Wesen. Die Predigt argumentiert, dass die Reduktion von Engeln auf kindliche Schutzfiguren die menschliche Fähigkeit, Gottes Heil zu empfangen, untergräbt. Durch die biblischen Beispiele Jakob und Nathanael wird gezeigt, dass Engel auch an Erwachsene und Schuldige gerichtet sind, die Gottes Nähe suchen. Der Text betont die Rolle des Erzengels Michael als Verteidiger gegen die Mächte der Dunkelheit und die Bedeutung des Gebets in der Komplet. Es wird davor gewarnt, Engel als bloße Dekoration oder kindliches Spielzeug zu betrachten, da dies die ernste Absicht Gottes zur Kommunikation und Heilung verfehlt. Stattdessen sollen Gläubige die Engelsbotschaft als Zeichen der göttlichen Fürsorge und des Sieges der Liebe über das Böse ernst nehmen. Der Text schließt mit dem Aufruf, das Gebet der Komplet als universelles Gebet für alle Verlorenen und Suchenden zu begreifen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
in der eigenen Gemeinde, Familie, Religion
Was hilft dagegen?
Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Was ist der Mensch nach diesem Text?
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Hebräer 1,14 · 1. Mose 28 · Johannes 1,45-51

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Zwei Kinder werden gemeinsam in den Wald geschickt. Da im Haus kein Essen ist, sagt die Mutter, sie sollen Himbeeren pflücken und nicht zurückkehren, bis ihr Korb voll ist. Wie Kinder es tun, verweilen sie und spielen, bis die Nacht hereinbricht und sie sich verirren. Aus Angst vor der Dunkelheit und den Geräuschen in der Nacht erscheint der wohlwollende Sandmann, um ihnen beim Einschlafen zu helfen, aber bevor sie einschlafen, müssen sie beten: Wenn ich nachts zu Bett gehe, wachen vierzehn Engel um mich: zwei bewachen meinen Kopf, zwei leiten meine Füße, zwei sind an meiner rechten Hand, zwei sind an meiner linken Hand, zwei decken mich warm zu, zwei schweben über mir, zwei, denen es gegeben ist, meine Schritte zum Himmel zu leiten. Während die Kinder einschlafen und Musik erklingt, erscheinen die vierzehn Engel um das schlafende Paar am Boden und umschließen sie in einer schützenden Umarmung, bis die Morgentaube kommt, um sie zu wecken. Dies ist das Ende des zweiten Akts der Oper Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck (dem Komponisten des 19. Jahrhunderts, nicht dem Sänger des 20. Jahrhunderts!). Diese Szene wurde zu einem der beliebtesten Momente in einer der beliebtesten Opern des 19. Jahrhunderts, und man kann verstehen, warum! Was könnte bezaubernder sein als diese zwei unschuldigen Kinder, die vor dem Schlafengehen gebetet haben und von einer schwebenden Schar von Engeln beschützt werden? Es gibt keine Engel für die hungrigen und erschöpften Eltern (in Humperdincks Hänsel und Gretel gibt es keine böse Stiefmutter); tatsächlich werden keine Engel erwähnt oder gesehen, wenn ein Erwachsener auf der Bühne ist. Stattdessen sind sie mit dem Sandmann und der Morgentaube gepaart und sind letztlich nur für die Kinder da. Es ist bemerkenswert, dass in vielen Inszenierungen die Engel selbst von Kindern gespielt werden. Humperdincks Oper spiegelt einen breiteren kulturellen Trend wider, der bis heute anhält. Nämlich, dass Engel irgendwie für Kinder sind. Die Assoziation begann Jahrhunderte zuvor, mit geflügelten Putten und kleinen Putten, die in Gemälden und Buntglasfenstern erscheinen – wir haben einige hier in der Abtei – aber in den letzten zweihundert Jahren ist das Phänomen rasant gewachsen, begünstigt durch Kinder, die in Krippenspielen als Engel verkleidet sind, die Verkindlichung von Weihnachten und viktorianische sentimentale Bilder. Wir hängen sie an den Weihnachtsbaum, wir füllen Online-Quizze aus, um unseren Schutzengel zu finden, wir verzieren sie als Lebkuchen. An Engel zu glauben ist ein bisschen wie an Feen zu glauben – sehr niedlich, bis zu einem gewissen Punkt. Aber auf diese Weise über Engel nachzudenken, mindert nicht nur sie, sondern auch uns. Die Engel, die wir in der Bibel begegnen, sind alles andere als niedlich. Im besten Fall sind sie schwer zu erkennen (der Brief an die Hebräer warnt uns beispielsweise, dass wir Engel unversehens beherbergen könnten), im schlechtesten Fall sind sie Räder in Rädern, die überall mit Augen bedeckt sind. Es ist kein Zufall, dass, wenn Engel erscheinen, oft das Erste, was sie sagen, „Fürchte dich nicht“ ist. Sie sind erhaben und furchteinflößend, nicht zuletzt, weil jeder Engel, den wir in der Bibel begegnen, eine Aufgabe hat, die er zu erfüllen hat, eine Rolle, die er zu spielen hat. Die Cherubim und Seraphim singen unablässig um den Thron des Allmächtigen – wir schließen uns ihnen bei jeder Eucharistie an, wenn das Sanctus gesungen wird. Gabriel bringt Botschaften der Inkarnation, eines zu geborenen Kindes. Raphael bringt Heilung. Michael bewacht und kämpft und besiegt den Drachen, der hinabgestürzt wird. Jeder Engel ist eine Handlung, und diese Handlungen dienen nicht dem Wohl der Engel selbst, noch sind sie das Ergebnis eines engelhaften Launenhafts. Jeder Engel ist in eine Handlung Gottes hineingezogen, die uns mitgeteilt wird. Gott will mit uns kommunizieren, Gott will, dass wir geheilt werden, Gott will uns verteidigen und sendet uns seine dienenden Geister, damit er dies tun kann. Wie der Brief an die Hebräer schreibt: „Sind nicht alle Engel dienstbare Geister, die ausgesandt werden, um zu dienen um derwillen, die das Heil ererben sollen?“ Und wer soll das Heil ererben? Wenn wir Engel nur für kleine Kinder machen, riskieren wir, uns selbst als unfähig zu positionieren, die liebenden Absichten Gottes für uns zu empfangen – wir riskieren, uns selbst aus der Geschichte zu streichen. Jakob, als er die Vision der Himmelsleiter mit aufsteigenden und absteigenden Engeln hat, ist ein erwachsener Mann, der sich durch List und Lügen den Erbteil seines Bruders erschlichen hat und nun flieht. Anders als Hänsel und Gretel ist Jakob allein schuld an seiner misslichen Lage. Er flieht und wird getröstet, dass Gott bei ihm bleiben wird – die Engel werden weiterhin auf- und absteigen. Jahrhunderte später trifft Jesus einen anderen Mann, Nathanael. Ein Mann, dessen erste Reaktion auf die Nachricht vom Messias ein zynischer Spott über Menschen ist, die aus Nazareth kommen. So wie Gott Jakob kannte und zu ihm ausstreckte, zeigt Jesus Nathanael, dass er ihn kennt, und Nathanael antwortet mit der Erleuchtung, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Jakob wird die Leiter gezeigt; Nathanael wird gezeigt, dass die Leiter Jesus ist. Die Engel steigen weiterhin auf und ab, Gott streckt die Hand aus, wer wir auch sein mögen, und seine Engel werden gesandt, uns zu dienen. Wie Jakob sagt: „Sicherlich ist der Herr an diesem Ort – und ich wusste es nicht.“ All dies kann sich sehr schwierig anfühlen, zu einer Zeit, in der wir uns vielleicht wünschen würden, dass ein himmlisches Heer herabsteigt, um Frieden auf Erden, Heilung und das Wegwischen des Bösen zu verkünden. Es ist alles sehr gut, zu sagen, dass Engel uns dienen, aber wenn wir in der Verwüstung in den Wäldern unserer Dunkelheit zusammengekrümmt daliegen, kann es sehr schwer sein, zu beginnen zu verstehen, dass eine tröstende Gegenwart dort sein könnte. Aber wenn wir die Idee der Engel ernst nehmen, die Idee, dass Gott mit uns kommunizieren möchte ernst nehmen, müssen wir auch ernst nehmen, was die Engel uns über solche Dunkelheit sagen. Es ist kein Zufall, dass dieses Fest seit dem sechsten Jahrhundert als Bollwerk gegen die Dunkelheit des Jahres gesetzt wurde. Der Erzengel Michael, Verteidiger im Kampf, stellt sich der uralten Schlange, die Teufel und Satan genannt wird, und die Schlange wird hinabgestürzt. Engel ernst zu nehmen bedeutet, die Tatsache ernst zu nehmen, dass die Liebe siegt. Die Liebe am Kreuz, das Blut des Lammes, besiegt die Mächte der Dunkelheit, damit wir uns dem himmlischen Heer anschließen können, Gott zu preisen. Hänsel und Gretel erwachen bei Tagesanbruch, und die Engel sind fort – kein Erwachsener sieht sie je. Aber die Kirche hat nie geglaubt, dass Engel nur für Kinder sind. Jede Nacht beten Christen auf der ganzen Welt das alte Stundengebet der Komplet, den letzten Gottesdienst des Tages vor den langen, dunklen Stunden der Nacht. In diesem Gottesdienst beten sie das Gebet von Hänsel und Gretel: „Besuche diesen Ort, o Herr, wir bitten, und treibe fern von ihm die Schlingen des Feindes; mögen deine heiligen Engel bei uns wohnen und uns im Frieden bewahren, und möge dein Segen immer über uns sein.“ Es ist nicht nur ein Gebet für die „Unschuldigen“; es ist ein Gebet für alle, die sich verloren finden, für jene (wie Jakob), die vor dem fliehen, was sie getan haben, und für jene (wie Nathanael), die glauben, dass ihnen nie etwas Gutes widerfahren wird. Es ist ein Gebet für jene, die ernst nehmen, dass Gott unsere Versöhnung, unsere Heilung und unseren Frieden wünscht. Wir werden nicht vermindert, indem wir an Engel glauben, wir wissen uns geliebt. TEILEN < Zurück zu den Predigten Nach oben VORHERIGE Predigt gehalten beim Abendgebet am Dreizehnten Sonntag nach Trinitatis 2026 NÄCHSTE Predigt gehalten bei der Gesungenen Eucharistie am Allerseelenfest 2017 Westminster Abbey ist ein UNESCO-Weltkulturerbe Nützliche Links Mission und Werte FAQ Barrierefreiheit Kontaktieren Sie uns Presse Karriere Kontaktieren Sie uns Das Domkapitel Westminster Abbey 20 Dean's Yard London SW1P 3PA Folgen Sie uns Melden Sie sich für unseren Newsletter an Abonnieren Gestaltet von Entwickelt von © 2026 Domkapitel von Westminster Cookies Datenschutzerklärung Nutzungsbedingungen Erklärung zur Barrierefreiheit Tweete dies
Wortlaut im Original
Two children are sent off into the woods together. With no food in the house, the mother tells them to go and pick strawberries and not to return until their basket is full. As children do, they tarry, and they play until night starts to fall and they are lost. Afraid of the dark and the noises in the night, the benevolent sandman appears to help send them to sleep, but before they go to sleep, they must pray: When at night I go to sleep, fourteen angels watch do keep: two my head are guarding, two my feet are guiding, two are on my right hand, two are on my left hand, two who warmly cover, two who o'er me hover, two to whom 'tis given to guide my steps to Heaven. As the children fall asleep and music plays, the fourteen angels appear around the pair fast asleep on the ground and surround them in a protective embrace, until the dawn fairy comes to wake them. This is the end of the Second Act of the Opera Hansel and Gretel by Engelbert Humperdinck (the 19th-century composer, not the 20th-century singer!) This scene became one of the most popular moments in one of the most popular operas of the 19th century, and you can see why! What could be more adorable than these two innocent children who have said their prayers before bedtime, being protected by a hovering host of angels? There are no angels for the hungry and exhausted parents (no villainous stepmother in Humperdinck’s Hansel and Gretel); indeed, no angels are mentioned or seen when any adult is onstage. Instead, they are partnered with the Sandman and the Dawn Fairy and are, ultimately, just for the children. It’s notable that, in many productions, the angels themselves are played by children. Humperdinck’s opera reflects a wider cultural trend that persists to this day. That, somehow, angels are for kids. The association started centuries before, with winged cherubs and little putti appearing in paintings and stained glass – we have some here in the Abbey – but over the last two hundred years the phenomenon has grown apace, helped by children dressed as angels for Nativity plays, the kiddification of Christmas, and Victorian sentimental pictures. We put them on the Christmas tree, we fill in online quizzes to find your Guardian Angel, we ice them as gingerbread. Believing in angels has become a bit like believing in fairies – very cute, up to a point. But thinking about angels in this way not only diminishes them, it diminishes us. The angels we meet in the Bible are far from cute. At best, they are difficult to recognise (the letter to the Hebrews, for example, warns us that we may entertain angels unawares), at worst they are wheels within wheels all covered in eyes. It is no accident that when angels appear, so often the first thing they say is “do not be afraid.” They are awesome and awful, not least because each angel we meet in the Bible has some task that it is to accomplish, some role it is to play. The Cherubim and Seraphim sing ceaselessly around the throne of the Almighty – we join with them every Eucharist when the Sanctus is sung. Gabriel brings messages of incarnation, of a child to be born. Raphael brings healing. Michael guards and fights and defeats the dragon, which is thrown down. Every angel is an action, and those actions aren’t to benefit the angels themselves, or born of some angelic whim. Every angel is caught up in an action of God, communicated to us. God wants to communicate with us, God wants us to be healed, God wants to defend us and sends his ministering spirits to us that he might do so. As the Letter to the Hebrews writes: ‘Are not all angels spirits in the divine service, sent to serve for the sake of those who are to inherit salvation?’ And who is to inherit salvation? When we make angels only for little children, we risk positioning ourselves as incapable of receiving God’s loving purposes for us – we risk trying to write ourselves out of the story. Jacob, when he has the vision of the ladder to heaven with angels ascending and descending is a grown man, who has tricked and lied his way into his brother’s inheritance and is now running away. Unlike Hansel and Gretel, Jacob is entirely to blame for his predicament. He is running and is reassured that God will remain with him – the angels will continue to ascend and descend. Centuries later, Jesus meets another man, Nathanael. A man whose initial response to the news of the Messiah is a cynical put-down about people who come from Nazareth. Just as God knew Jacob and reached out to him, Jesus shows Nathanael that he knows him, and Nathanael responds with the epiphany that Jesus is the Son of God. Jacob is shown the ladder; Nathanael is shown that the ladder is Jesus. The angels still ascend and descend, God still reaches out no matter who we are, and his angels are sent to serve us. As Jacob says, ‘surely the Lord is in this place – and I did not know it.’ All this can feel very difficult at a time when we might feel we could do with a heavenly host descending to proclaim peace on earth, and healing, and the wiping away of evil. It’s all very well to say that angels minister to us, but when we are curled up in desolation in the forests of our darkness, it can be very hard to begin to understand that any comforting presence might be there. But if we take the idea of angels seriously, the idea that God wishes to communicate with us seriously, we must also take seriously what the angels say to us about such darkness. It is no accident that this feast, since the sixth century, has been placed as a bulwark against the darkness of the year. St Michael the Archangel, defender in battle, faces the ancient serpent, who is called the devil and Satan, and the serpent is thrown down. To take angels seriously is to take seriously the fact that love wins. Love on the cross, the blood of the Lamb, conquers the powers of darkness, so that we might join with the heavenly host in praising God. Hansel and Gretel wake at dawn, and the angels are gone – no adult ever sees them. But the church has never believed that angels are just for children. Every night, Christians across the world pray the ancient office of Compline, the last service of the day before the long, dark hours of the night. In that service, they pray Hansel and Gretel’s prayer: ‘Visit this place, O Lord, we pray and drive far from it the snares of the enemy; may your holy angels dwell with us and guard us in peace, and may your blessing be always upon us.’ It is not only a prayer for the “innocent”; it is a prayer for all those who find themselves lost, for those (like Jacob) who are running from what they have done and those (like Nathanael) who believe that nothing good will ever come to them. It is a prayer for those who take seriously that God wishes our reconciliation, our healing and our peace. We are not diminished by believing in angels, we know ourselves to be loved. 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