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Sunnitisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

خطبة: ( إن ربك لبالمرصاد )

ohne Namen · Alukah – Freitagspredigten (Riad) · 2026-10-04 · Riad · Quelle

Verantwortung · Hauptbotschaft Gerechtigkeit · tragend Umkehr · tragend

Das Universum folgt unveränderlichen göttlichen Gesetzen, und der Untergang von Nationen und Individuen ist stets die Folge von Sünden, Ungerechtigkeit und Abkehr von Gott.

So haben wir jeden wegen seiner Sünde erfasst

Die Predigt betont, dass das Universum nach festen göttlichen Gesetzen verläuft, die sich nicht ändern. Der Aufstieg und Fall von Nationen hänge nicht vom Zufall oder von Stärke ab, sondern vom Befolgen oder Verstoßen gegen diese Gesetze. Der Text zitiert mehrere Koranverse, die die Unveränderlichkeit des göttlichen Gesetzes betonen. Die Geschichten vergangener Nationen wie Nuh, Ad, Thamud und Pharaon dienen als Warnung und Ermahnung. Gehorsam, Gerechtigkeit und Dankbarkeit werden als Mittel zur Erhöhung und zum Bestehen genannt, während Ungehorsam und Ungerechtigkeit zum Untergang führen. Der Text mahnt zur Gottesfurcht und zur Selbstkritik, da niemand durch Namen, Abstammung oder Amt gerettet werde. Die zentrale Botschaft ist, dass jeder Mensch für seine Taten verantwortlich ist und das göttliche Gesetz über alle Zeiten hinweg gilt.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott; Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Gebote befolgen, Ordnung einhalten, Pflichten erfüllen; innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
Wiederkehr, kein Ziel, immer dasselbe Muster
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Koran 35:43 · Koran 3:137 · Koran 4:123 · Koran 7:6 · Koran 42:30 · Koran 29:40

Gemessen

Grundhaltung
-1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
3 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 3, jetzt 1, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Predigt: „Wahrlich, dein Herr ist auf der Lauer" Die erste Predigt Gepriesen sei Allah, der Mächtige, der Gewaltige, der Eine, der Überwältigende, der die Nacht über den Tag wälzt, die Angelegenheiten lenkt, wie Er will und wählt, der dem, den Er will, Ehre verleiht und dem, den Er will, Demut auferlegt, der den, den Er will, erhöht und den, den Er will, erniedrigt. In Seiner Hand ist die Herrschaft, und Er ist über alle Dinge Allmächtig. Und ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah, dem Einzigen, dem es keinen Gleichgesinnten gibt, der in Seiner Schöpfung feststehende Gesetze gesetzt hat, die sich weder ändern noch wandeln. Und ich bezeuge, dass unser Herr und Prophet Muhammad Sein Diener und Sein Gesandter ist, der die Botschaft überbracht, die Vertrauenssache erfüllt, der Gemeinschaft den guten Rat erteilt und für Allah mit dem rechten Kampf gekämpft hat. Allah sende Segen und Frieden auf ihn, auf seine Familie und all seine Gefährten. Was nun: So ermahne ich euch, O Diener Allahs, und meine eigene, versagende Seele zur Gottesfurcht, denn sie ist das beste Reisegepäck für den Tag der Wiederkehr. O Gläubige... Zu den größten Dingen, auf die der edle Koran erzieht, gehört, dass dieses Universum göttliche Gesetze hat, die niemanden bevorzugen, und dass der Aufstieg der Nationen und ihr Fall nicht dem Zufall unterworfen ist, noch der Stärke der Starken, noch der Schwäche der Schwachen, sondern dass es nach feststehenden Gesetzen verläuft, die sich nicht ändern und nicht wandeln. Wer also die Mittel des Bestehens ergreift, der bleibt bestehen, und wer die Mittel des Untergangs ergreift, der geht zugrunde, selbst wenn er den Glauben behauptet. Und wer den Gesetzen Allahs widerspricht, der hat niemanden zu beschuldigen außer sich selbst. Er, der Erhaben ist, sprach: „Du wirst für das Gesetz Allahs keine Änderung finden, und du wirst für das Gesetz Allahs keine Wendung finden" [Fâtir: 43]. Und Er, der Erhaben und Erhaben ist, sprach: „Es sind vor euch bereits Gesetze vorübergegangen, so wandelt auf der Erde und seht, wie das Ende der Lügner war" [Âl ʿImrân: 137]. Darum hat Allah uns die Geschichten der vergangenen Nationen nicht zur Unterhaltung erzählt, sondern zur Ermahnung und Belehrung. Und zu den größten Versen, die die Herzen in dieser Hinschaft erschüttern, gehört die Aussage Allahs, des Erhabenen: „Erwarten sie also nur das Gesetz der Ersten? Du wirst für das Gesetz Allahs keine Änderung finden, und du wirst für das Gesetz Allahs keine Wendung finden" [Fâtir: 43]. Das heißt: Erwartet der Unrechtschaffende denn nicht das, was über die Unrechtschaffenden hereingebrochen ist? Und erwartet der Hochmütige denn nicht das, was über die Hochmütigen hereingebrochen ist? Und erwartet der Verderber denn nicht das Ende der Verderber? O Diener Allahs... Zwischen Allah und einem Seiner Geschöpfe besteht keine Verwandtschaft, und niemand rettet sich allein durch seinen Namen oder seine Abstammung oder sein Amt, und niemand geht zugrunde ohne Vergehen. Allah, der Erhabene, sprach: „Es ist nicht nach euren Wünschen noch nach den Wünschen der Leute des Buches. Wer ein Übel tut, dem wird es vergolten" [An-Nisâʾ: 123]. Darum sprach Er, der Erhaben ist: „Wir werden gewiss die fragen, zu denen die Gesandten gesandt wurden, und wir werden gewiss die Gesandten fragen" [Al-Aʿrâf: 6]. O Geliebte... Der Koran stellt eine große Tatsache fest, nämlich dass der Gehorsam ein Mittel zur Erhöhung ist, die Gerechtigkeit ein Mittel zum Bestehen, die Dankbarkeit ein Mittel zur Vermehrung, und dass der Ungehorsam ein Mittel zur Demut ist, die Ungerechtigkeit ein Mittel zum Untergang und die Übermut ein Mittel zum Verlust der Segnungen. Und wie überliefert wurde von ʿAlî ibn Abî Tâlib, der sagte: „Kein Unglück ist herabgekommen außer durch eine Sünde, und es ist nicht aufgehoben worden außer durch Buße." Allah, der Erhabene, sprach: „Und was euch an Unglück trifft, so trifft es euch wegen dessen, was eure Hände vollbracht haben, und Er vergibt vieles" [Asch-Schûrâ: 30]. O Muslime... Lest die Geschichte der Nationen im Koran. Was hat Adam aus dem Paradies getrieben? Und was hat das Volk Nûhs ertränkt? Und was hat ʿÂd und Thamûd vernichtet? Und was hat die Wohnstätten des Volkes Lûts auf den Kopf gestellt? Und was hat Firʿaun ertränkt und Qârûn in die Erde sinken lassen? O Diener Allahs... Der Koran erwähnt die Untergänge der Nationen nicht zur Unterhaltung, sondern um zu verkünden, dass das Gesetz, das über ʿÂd und Thamûd und Firʿaun herrschte, dasselbe Gesetz ist, das über jede Nation bis zum Jüngsten Tag herrscht, und dass das Gesetz Allahs sich nicht durch den Wechsel der Namen und Zeiten ändert. Allah hat die gesamte Antwort in einem einzigen Vers zusammengefasst und sprach: „So haben wir jeden wegen seiner Sünde erfasst" [Al-ʿAnkabût: 40]. Die Strafen waren verschieden, aber die Ursache war eine: die Sünden und Vergehen, die Tyrannei und das Abwenden von Allah. Wo ist ʿÂd? Und wo ist Thamûd? Und wo ist Firʿaun? Und wo ist Qârûn? Und wo ist jeder Tyrann, der die Erde mit Ungerechtigkeit und Hochmut füllte? Wo ist Namrûd und Kanaan und wer
Wortlaut im Original
خطبة: ﴿ إِنَّ رَبَّكَ لَبِالْمِرْصَادِ ﴾ الخطبة الأولى الحمد لله العزيز الجبار، الواحد القهار، مكور الليل على النهار، مصرف الأمور كيف يشاء ويختار، يعز من يشاء ويذل من يشاء، ويرفع من يشاء ويضع من يشاء، بيده الملك وهو على كل شيء قدير. وأشهد أن لا إله إلا الله وحده لا شريك له، جعل في خلقه سننًا ثابتةً لا تتبدل ولا تتحول، وأشهد أن سيدنا ونبينا محمدًا عبده ورسوله، بلغ الرسالة، وأدى الأمانة، ونصح الأمة، وجاهد في الله حق جهاده، صلى الله وسلم وبارك عليه، وعلى آله وصحبه أجمعين؛ أما بعد: فأوصيكم عباد الله ونفسي المقصرة بتقوى الله، فإنها خير زاد ليوم المعاد. أيها المؤمنون... إن من أعظم ما يربي عليه القرآن الكريم أن لهذا الكون سننًا ربانيةً لا تحابي أحدًا، وأن قيام الأمم وسقوطها ليس خاضعًا للمصادفات، ولا لقوة الأقوياء، ولا لضعف الضعفاء، وإنما يجري وفق سنن ماضية، لا تتغير ولا تتبدل. فمن أخذ بأسباب البقاء بقيَ، ومن أخذ بأسباب الهلاك هلك، ولو كان يدعي الإيمان، ومن خالف سنن الله فلا يلومن إلا نفسه. قال سبحانه: ﴿ فَلَنْ تَجِدَ لِسُنَّتِ اللَّهِ تَبْدِيلًا وَلَنْ تَجِدَ لِسُنَّتِ اللَّهِ تَحْوِيلًا ﴾ [فاطر: 43]. وقال جل وعلا: ﴿ قَدْ خَلَتْ مِنْ قَبْلِكُمْ سُنَنٌ فَسِيرُوا فِي الْأَرْضِ فَانْظُرُوا كَيْفَ كَانَ عَاقِبَةُ الْمُكَذِّبِينَ ﴾ [آل عمران: 137]. ولهذا لم يقصَّ الله علينا أخبار الأمم الماضية للتسلية، وإنما للعبرة والاتعاظ. ومن أعظم الآيات التي تهز القلوب في هذا الباب قوله تعالى: ﴿ فَهَلْ يَنْظُرُونَ إِلَّا سُنَّتَ الْأَوَّلِينَ فَلَنْ تَجِدَ لِسُنَّتِ اللَّهِ تَبْدِيلًا وَلَنْ تَجِدَ لِسُنَّتِ اللَّهِ تَحْوِيلًا ﴾ [فاطر: 43]. أي: هل ينتظر الظالم إلا ما نزل بالظالمين؟ وهل ينتظر المتكبر إلا ما حل بالمتكبرين؟ وهل ينتظر المفسد إلا عاقبة المفسدين؟ عباد الله... ليس بين الله وبين أحد من خلقه نسب، ولا ينجو أحد بمجرد اسمه أو نسبه أو منصبه، ولا يهلك أحد بغير جرم. قال تعالى: ﴿ لَيْسَ بِأَمَانِيِّكُمْ وَلَا أَمَانِيِّ أَهْلِ الْكِتَابِ مَنْ يَعْمَلْ سُوءًا يُجْزَ بِهِ ﴾ [النساء: 123]. ولذلك قال سبحانه: ﴿ فَلَنَسْأَلَنَّ الَّذِينَ أُرْسِلَ إِلَيْهِمْ وَلَنَسْأَلَنَّ الْمُرْسَلِينَ ﴾ [الأعراف: 6]. أيها الأحبة... إن القرآن يقرر حقيقةً عظيمةً، وهي أن الطاعة سبب للرفعة، والعدل سبب للبقاء، والشكر سبب للزيادة، وأن المعصية سبب للذلة، والظلم سبب للهلاك، والبطر سبب لزوال النعم. وكما ورد عن علي بن أبي طالب قال: (ما نزل بلاء إلا بذنب، ولا رُفع إلا بتوبة). قال تعالى: ﴿ وَمَا أَصَابَكُمْ مِنْ مُصِيبَةٍ فَبِمَا كَسَبَتْ أَيْدِيكُمْ وَيَعْفُو عَنْ كَثِيرٍ ﴾ [الشورى: 30]. أيها المسلمون... اقرؤوا تاريخ الأمم في القرآن. ما الذي أخرج آدم من الجنة؟ وما الذي أغرق قوم نوح؟ وما الذي أهلك عادًا وثمود؟ وما الذي قلب ديار قوم لوط؟ وما الذي أغرق فرعون، وخسف بقارون؟ عباد الله... إن القرآن لا يذكر مصارع الأمم للتسلية، وإنما ليعلن أن القانون الذي حكم عادًا وثمود وفرعون هو القانون نفسه الذي يحكم كل أمة إلى قيام الساعة، فلا تتغير سنة الله بتغير الأسماء والأزمنة. إن الله جمع الجواب كله في آية واحدة فقال: ﴿ فَكُلًّا أَخَذْنَا بِذَنْبِهِ ﴾ [العنكبوت: 40]. فاختلفت العقوبات، ولكن السبب واحد: الذنوب والمعاصي، والطغيان والإعراض عن الله، أين عاد؟ وأين ثمود؟ وأين فرعون؟ وأين قارون؟ وأين كل جبار ملأ الأرض ظلمًا واستكبارًا؟ أين نمرود وكنعان ومن