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Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

سلسلة “قوانين روحية للحياة” (١٩).. “قانون القدوة” في اجتماع الأربعاء

ohne Namen · Koptisch-Orthodoxe Kirche – woechentliche Mittwochspredigt von Papst Tawadros II. · 2026-10-14 · Kairo · Quelle

Verantwortung · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Wahrhaftigkeit · tragend

Christlicher Dienst besteht nicht primär in Lehre, sondern im persönlichen Vorbild, das durch aufbauendes Wort und aufrichtigen Wandel sichtbar wird und in stetem Wachstum bestehen muss.

Lass niemand deine Jugend verachten, sondern sei den Gläubigen ein Vorbild in Wort, in Wandel, in Liebe, in Geist, in Glauben, in Reinheit.

Der Text berichtet über eine wöchentliche Predigt von Papst Tawadros II. der koptisch-orthodoxen Kirche in Kairo. Er setzt die Reihe 'Geistliche Gesetze für das Leben' fort und behandelt das 'Gesetz des Vorbilds'. Der Papst unterscheidet drei Stufen des Dienstes: Lehrer, Diener und vorbildhafter Diener, wobei das Ideal ist, alle drei in einer Person zu vereinen. Das Vorbild wird als Leben und stetes Wachstum beschrieben. Sechs Bereiche des Vorbilds werden genannt: Wort, Wandel, Liebe, Geist, Glaube und Reinheit. Die Predigt widmet sich dem Wort und dem Wandel, wobei aufbauende Sprache, Zornbeherrschung, Wahrung der Würde anderer, Treue, Aufrichtigkeit und Verzicht auf Machtmissbrauch als zentrale Eigenschaften hervorgehoben werden. Der Text schließt mit dem Versprechen göttlicher Gnade für sorgfältiges Leben.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf ein gegenwärtiges Oberhaupt, Lehrer, Amt; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

1. Tim 4,12 · 1. Tim 4,15 · 1. Petr 5,3 · Apg 1,1 · Eph 4,29 · Spr 15,1 · Spr 17,9 · Offb 2,10

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Seine Heiligkeit Papsta Tawadros II. hielt seine wöchentliche Predigt bei der Mittwochssammlung am heutigen Abend vom päpstlichen Sitz in Kairo aus, in Anwesenheit einer Reihe von Würdenträgern der Kirche, von Priestern der Kirchen des Sektors Stadt des Friedens und der Handwerker sowie deren Ehefrauen, und die Predigt wurde über die christlichen Satellitenkanäle und den Kanal C.O.C, der dem Medienzentrum der Kirche auf dem Internet gehört, übertragen. In der Predigt setzte Seine Heiligkeit die Reihe „Geistliche Gesetze für das Leben" fort und sprach heute über das „Gesetz des Vorbilds" und las einen Teil aus dem vierten Kapitel des ersten Briefes des heiligen Apostels Paulus an seinen Schüler Timotheus, die Verse (12–16), und besann sich über die beiden Verse: „Lass niemand deine Jugend verachten, sondern sei den Gläubigen ein Vorbild in Wort, in Wandel, in Liebe, in Geist, in Glauben, in Reinheit. Achte auf dich selbst und auf die Lehre, bleibe darin, damit du durch deinen Fortschritt dich und die, die dich hören, selig machst." (1. Tim 4: 12, 15). Seine Heiligkeit der Papst erklärte, dass der Dienst nicht nur in der Lehre besteht, sondern auch im Vorbild, und dies ist der wichtigste Aspekt, und es gibt drei Stufen in diesem Bereich, und zwar: Ein Lehrer, der das Wissen an andere weitergibt. Ein Diener, der die Arbeit für andere darbringt. Der vorbildhafte Diener, der sein Leben als Zeugnis für Christus vor anderen darbringt. Und er wies darauf hin, dass es am besten ist, wenn alle drei in der Person des Dieners zusammenkommen. Seine Heiligkeit erläuterte einige Eigenschaften des Vorbilds, wie folgt: Das Vorbild ist Leben: Vorbild bedeutet Modell, und jeder Diener und jeder Priester ist ein Modell in seiner Kirche, deshalb ist das Wort „Unser Vater" das Schlüsselwort für den Bestand und die Stärke der Kirche, und er ist ein Mitglied in jeder Familie in der Kirche, „nicht als die Herren über die Anvertrauten, sondern als Vorbilder der Herde" (1. Petr 5: 3). Das Vorbild ist stetes Wachstum: Im Vorbild gibt es ein stetes Wachstum von Jahr zu Jahr, „Achte auf dich selbst und auf die Lehre, bleibe darin, damit du durch deinen Fortschritt dich und die, die dich hören, selig machst" (1. Tim 4: 15), und darin liegt der Versuch, den Heiligen nachzueifern, um der Seele hinzuzufügen. Und er wies darauf hin, dass der Diener diese Eigenschaften vom Wort des Herrn Jesus selbst erhält, „alles, was Jesus begann zu tun und zu lehren" (Apg 1: 1). Seine Heiligkeit der Papst behandelte sechs Bereiche des Vorbilds, und zwar: das Wort, der Wandel, die Liebe, der Geist, der Glaube und die Reinheit. Und er teilte sie in zwei Gruppen auf: Zwei davon zeigen sich im Äußeren (das Wort und der Wandel), während die anderen vier sich im Inneren des Dieners oder Lehrers zeigen. Seine Heiligkeit widmete das heutige Gespräch dem Wort und dem Wandel, wie folgt: 1. Das Wort: Es ist die aktivste Tätigkeit, die der Diener ausübt, und es ist nicht angemessen, dass die Zunge, die Gott heiligt, unangemessene Worte ausspricht, „Es gehe kein böses Wort aus eurem Munde hervor, sondern was nützlich ist zum Aufbau" (Eph 4: 29), sondern das Wort muss sich durch Folgendes auszeichnen: Es soll aufbauend sein und nicht abreißen, denn das kleine Wort von „Unser Vater" erhebt den Menschen, stützt ihn und hilft ihm, und macht die Seele auf das Leben zugehen. Die Beherrschung des Zorns, denn das freundliche Wort löst die Hälfte des Problems, „Sanfte Antwort wendet den Zorn ab, aber harte Worte reizen zum Grimm" (Spr 15: 1). Die Wahrung der Würde der anderen Person, denn dem Menschen ist sein Name und sein Rang wichtig, es ist also nicht angemessen, die Gestalt des anderen zu kritisieren, „Wer Sünden bedeckt, der sucht Liebe, wer aber Reden wiederholt, der trennt die besten Freunde" (Spr 17: 9), und das Ermutigen des anderen. 2. Der Wandel: Der Wandel soll mit Treue geschehen, „Sei treu bis zum Tod (der Erde), so will ich dir die Krone des Lebens (des Himmels) geben" (Offb 2: 10), Treue in der Kirche und Verpflichtung in allem, was den Vater Priester betrifft. Mit Aufrichtigkeit, „Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und erneue in mir ein festes Geistesgemüt" (Ps 51: 10), so wie Daniel die Aufrichtigkeit in der Gefangenschaft bewahrte, denn die Aufrichtigkeit rettet den Menschen in seinem Leben. Die Macht nicht auszunutzen, die Macht des Vaters Priesters ist geistlich, daher soll der Vater helfen, stützen, vergeben und vergessen. Seine Heiligkeit der Papst schloss mit folgenden Worten: „Das Wort und der Wandel erfordern, dass der Mensch sorgfältig ist, in deinem Leben und der Reinheit deines Herzens und deinem klaren Wort, dann gibt dir Gott Gnade im Wort, das du sprichst, und er erhört dich und erfüllt dein Verlangen und gibt dir nach deinem Herzen."
Wortlaut im Original
ألقى قداسة البابا تواضروس الثاني عظته الأسبوعية في اجتماع الأربعاء مساء اليوم من المقر البابوي بالقاهرة، وبحضور عدد من أحبار الكنيسة، وكهنة كنائس قطاع مدينة السلام والحرفيين وزوجاتهم، وبُثت العظة عبر القنوات الفضائية المسيحية وقناة C.O.C التابعة للمركز الإعلامي للكنيسة على شبكة الإنترنت. وفي العظة استكمل قداسته سلسلة “قوانين روحية للحياة”، وتحدّث اليوم عن “قانون القدوة”، وقرأ جزءًا من الأصحاح الرابع في رسالة القديس بولس الرسول الأولى إلى تلميذه تيموثاوس والأعداد (١٢ – ١٦)، متأملاً في الآيتين: “لَا يَسْتَهِنْ أَحَدٌ بِحَدَاثَتِكَ، بَلْ كُنْ قُدْوَةً لِلْمُؤْمِنِينَ فِي الْكَلاَمِ، فِي التَّصَرُّفِ، فِي الْمَحَبَّةِ، فِي الرُّوحِ، فِي الإِيمَانِ، فِي الطَّهَارَةِ. اهْتَمَّ بِهَذَا. كُنْ فِيهِ، لِكَيْ يَكُونَ تَقَدُّمُكَ ظَاهِرًا فِي كُلِّ شَيْءٍ.” (١تي ٤: ١٢، ١٥). وشرح قداسة البابا أن الخدمة ليست فقط في التعليم ولكن أيضًا بالقدوة، وهي الجانب الأهم، وتوجد ثلاثة مستويات في هذا المجال، هي: مُعلِّم ينقل المعرفة للآخرين. خادم يقدم العمل للآخرين. الخادم القدوة الذي يقدم حياته شهادة للمسيح أمام الآخرين. وأشار أنه الأفضل أن يجتمع الثلاثة معًا في شخص الخادم. وأوضح قداسته بعض صفات القدوة، كالتالي: القدوة حياة: قدوة تعني نموذج، وكل خادم وكاهن هو نموذج في كنيسته، لذلك كلمة “أبونا” هي الكلمة المفتاحية في بقاء وقوة الكنيسة، وهو عضو في كل أسرة في الكنيسة، “وَلَا كَمَنْ يَسُودُ عَلَى الأَنْصِبَةِ، بَلْ صَائِرِينَ أَمْثِلَةً لِلرَّعِيَّةِ” (١بط ٥: ٣). القدوة نمو مستمر: القدوة فيها نمو مستمر من سنة لسنة، “اهْتَمَّ بِهَذَا. كُنْ فِيهِ، لِكَيْ يَكُونَ تَقَدُّمُكَ ظَاهِرًا فِي كُلِّ شَيْءٍ” (١تي ٤: ١٥)، وفيها محاولة التشبه بالقديسين للإضافة إلى النفس. وأشار أن الخادم يحصل على تلك الصفات من كلام السيد المسيح نفسه، “جَمِيعِ مَا ابْتَدَأَ يَسُوعُ (يَفْعَلُهُ وَيُعَلِّمُ بِهِ)” (أع ١: ١). وتناول قداسة البابا ستة مجالات للقدوة، وهي: الكلام، والتصرف، والمحبة، والروح، والإيمان، والطهارة. وقسّمهم إلى مجموعتين: اثنتان منهما يتضحان في الظاهر (الكلام والتصرف)، بينما الأربعة الآخرين يتضحون في داخل الخادم أو المُعلِّم. واختصَّ قداسته حديث اليوم عن الكلام والتصرف، كالتالي: ١- الكلام: وهو أكثر نشاط يقوم به الخادم، ولا يليق أن اللسان الذي يُقدس الله ينطق بكلام غير لائق، “لَا تَخْرُجْ كَلِمَةٌ رَدِيَّةٌ مِنْ أَفْوَاهِكُمْ، بَلْ كُلُّ مَا كَانَ صَالِحًا لِلْبُنْيَانِ” (أف ٤: ٢٩)، بل لا بد أن يتصف الكلام بما يلي: أن يكون بنّاءً ولا يهدم، فالكلمة الصغيرة من “أبونا” ترفع الإنسان وتسنده وتساعده، وتجعل النفس تُقبل على الحياة. ضبط الغضب، لأن الكلمة الطيبة تحل نصف المشكلة، “اَلْجَوَابُ اللَّيِّنُ يَصْرِفُ الْغَضَبَ، وَالْكَلاَمُ الْمُوجِعُ يُهَيِّجُ السَّخَطَ” (أم ١٥: ١). حفظ لكرامة الشخص الآخر، فالإنسان يهمه اسمه ورسمه، فلا يليق نقد شكل الآخر، “مَنْ يَسْتُرْ مَعْصِيَةً يَطْلُبِ الْمَحَبَّةَ، وَمَنْ يُكَرِّرْ أَمْرًا يُفَرِّقْ بَيْنَ الأَصْدِقَاءِ” (أم ١٧: ٩)، وتشجيع الآخر. ٢- التصرف: أن يكون التصرف بأمانة، “كُنْ (تحمل صيغة استمرار) أَمِينًا إِلَى الْمَوْتِ (الأرض) فَسَأُعْطِيكَ إِكْلِيلَ الْحَيَاةِ (السماء)” (رؤ ٢: ١٠)، أمانة في الكنيسة والالتزام في كل ما يخص الأب الكاهن. باستقامة، “قَلْبًا نَقِيًّا اخْلُقْ فِيَّ يَا اَللهُ، وَرُوحًا مُسْتَقِيمًا جَدِّدْ فِي دَاخِلِي” (مز ٥١: ١٠)، مثلما حفظت الاستقامة دانيال في السبي، فالاستقامة تنقذ الإنسان في حياته. عدم استغلال السلطة، سلطة الأب الكاهن روحية، فيجب أن الأب يساعد ويسند ويغفر وينسى. واختتم قداسة البابا: “إن الكلام والتصرف يحتاجان إلى أن يكون الإنسان مدققًا، في حياتك ونقاوة قلبك وكلمتك الواضحة، فيعطيك الله نعمة في الكلمة التي تقولها، ويستجيب لك، ويحقق رغبتك، ويعطيك حسب قلبك”