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Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Pre-COP31 in Fiji: The Pacific matters, and solidarity must mean more than speeches

ohne Namen · Greenpeace International · 2026-10-05 · Amsterdam · Quelle

Gerechtigkeit · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Verantwortung · tragend

Der Pazifik ist der Ort, an dem die Glaubwürdigkeit der globalen Klimadiplomatie auf die Probe gestellt wird, und echte Solidarität muss sich durch ambitioniertes Klimahandeln ausdrücken, nicht durch Symbolik oder strategisches Branding.

Den Pazifik aufzufordern, Overshoot zu ertragen, bedeutet, Gemeinschaften aufzufordern, Schaden für die anhaltenden Emissionen der Verursacher auf sich zu nehmen.

Der Text beschreibt die Eröffnung des Pre-COP31-Klimagipfels in Nadi, Fidschi, und betont, dass der Pazifik kein bloßer Hintergrund der globalen Klimadiplomatie ist, sondern der Ort, an dem deren Glaubwürdigkeit geprüft wird. Die Erwartungen des Pazifiks an die COP31 werden als klar formuliert: 1,5 °C in Reichweite halten, Klimafinanzierung für Frontline-Gemeinschaften zugänglich machen und den Ozean in das Zentrum der Agenda stellen. Der Text argumentiert, dass für junge Menschen im Pazifik 1,5 °C eine Überlebensschwelle ist und dass Overshoot keinen vorübergehenden Temperaturanstieg bedeutet, sondern dauerhaften Schaden, Vertreibung und Bedrohung von Kulturen und Souveränität. Die Aussagen Australiens, pazifische Stimmen zu stärken, werden als willkommene Worte, aber auch als Beleg für Doppelzüngigkeit gedeutet, weil Australien weiterhin Kohle- und Gasprojekte genehmige. Der Text fordert, dass die COP31 mehr als Dialog und Konsens liefern muss und einen glaubwürdigen Pfad für einen gerechten Übergang weg von fossilen Brennstoffen aufzeigen muss. Der Pazifik habe am wenigsten zum Klimawandel beigetragen und biete dennoch Führung, Wissen und Lösungen, brauche aber echte Solidarität, die sich durch ambitioniertes Klimahandeln ausdrücke. Die zentrale Frage ist, ob Australien und der Rest der Welt entsprechend handeln werden.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse; Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
-1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
3 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 0, jetzt 2, künftig 3

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Die Eröffnung des Pre-COP31-Klimagipfels in Nadi, Fidschi, trug eine klare Botschaft in sich: Der Pazifik ist kein Hintergrund für die globale Klimadiplomatie. Er ist der Ort, an dem die Glaubwürdigkeit dieser Diplomatie auf die Probe gestellt wird. Die Pre-COP ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur COP31 in der Türkei, wo Australien die Zügel der Klimaverhandlungen in Partnerschaft mit dem Pazifik übernehmen wird. Die Pre-COP in Fidschi und Tuvalu ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur COP31 und eine Gelegenheit für Australien, seine in Partnerschaft mit dem Pazifik entwickelte COP31-Agenda weiter zu umreißen und zu definieren. © Greenpeace / Bianca Vitale Die Erwartungen des Pazifiks an die COP31 sind eindeutig: 1,5 °C in Reichweite halten, Klimafinanzierung für Gemeinschaften an der Frontlinie zugänglich machen und den Ozean in das Zentrum der Klimatagordnung stellen. Für junge Menschen im Pazifik ist 1,5 °C kein abstraktes Ziel, sondern eine Überlebensschwelle. Ihre Botschaft war ebenso direkt: Der Pazifik ist keine Opferzone. Für die Gemeinschaften des Pazifiks ist 1,5 °C eine Lebensader, und „Overshoot" ist kein harmloses technisches Szenario, in dem die Temperaturen vorübergehend steigen und dann wieder gesenkt werden. Jeder Bruchteil eines Grades bedeutet größeren Verlust und Schaden, mehr Vertreibung und tiefgreifendere Bedrohungen für Kulturen, Lebensgrundlagen und Souveränität. Den Pazifik aufzufordern, Overshoot zu ertragen, bedeutet, Gemeinschaften aufzufordern, Schaden für die anhaltenden Emissionen der Verursacher auf sich zu nehmen. Australiens Chris Bowen sprach davon, pazifische Stimmen zu stärken, die Umsetzung zu beschleunigen und mit globalen Führern nach Tuvalu zu reisen, damit sie mit eigenen Augen sehen können, was auf dem Spiel steht. Das sind willkommene Worte. Aber sie entlarven auch Australiens Doppelzüngigkeit. Aktivisten von Greenpeace Australia Pacific haben das Kohleschiff Yangze 16, das auf dem Weg zum weltweit größten Kohlehafen, dem Hafen von Newcastle, war, bestiegen und blockiert, während der Rising Tide People's Blockade, und ein Banner mit einer Botschaft an die australische Regierung ausgebreitet: „Phase Out Coal and Gas". © Bianca Vitale / Greenpeace Australien kann sich nicht als Teil der pazifischen Familie bezeichnen, während es weiterhin Kohle- und Gasprojekte genehmigt oder verlängert, die die Krise verschärfen, die diese Familie bedroht. Es kann nicht die Verwundbarkeit Tuvalus nutzen, um im Ausland die Dringlichkeit des Klimas zu demonstrieren, während es zu Hause die Ausweitung fossiler Brennstoffe verteidigt. Den Geschichten des Pazifiks zuzuhören, begründet die Verantwortung, darauf zu handeln, und nicht einfach, sie in eine weitere Konferenzrede zu tragen. Die COP31 muss mehr liefern als Dialog, Konsens und eine weitere Aktionsagenda. Das Elektrifizierungsziel, das von der COP31-Präsidentschaft angeboten wird, ist willkommen, aber es darf nicht vom zentralen Thema ablenken: das Ende der Förderung und Ausweitung fossiler Brennstoffe. Die COP31 muss einen glaubwürdigen Pfad für einen gerechten Übergang weg von Kohle, Öl und Gas aufzeigen, einen, der Arbeiter und Gemeinschaften schützt, den Zugang zu bezahlbarer erneuerbarer Energie ausweitet und Länder unterstützt, die am wenigsten zur globalen Erwärmung beigetragen haben. Ein lokaler Mann beobachtet die Küstenerosion auf der Insel Kakula. © Niki Kuautonga / Greenpeace Der Pazifik hat am wenigsten zum Klimawandel beigetragen, und dennoch bietet er weiterhin Führung, Wissen und Lösungen auf der globalen Bühne. Was er jetzt braucht, ist nicht Mitleid, Symbolik oder strategisches Branding. Er braucht echte Solidarität, die sich durch ambitioniertes Klimahandeln ausdrückt. Die Stimmen des Pazifiks sind klar. Die Frage ist, ob Australien und der Rest der Welt entsprechend handeln werden. Jasper Inventor ist stellvertretender internationaler Programmleiter für Greenpeace International — aus Nadi, Fidschi
Wortlaut im Original
The opening of the Pre-COP31 climate meeting in Nadi, Fiji carried a clear message: the Pacific is not a backdrop for global climate diplomacy. It is where the credibility of that diplomacy will be tested. The Pre-COP is an important milestone on the road to COP31 in Türkiye, where Australia will take the reins of the climate negotiations in partnership with the Pacific. The Pre-COP in Fiji and Tuvalu is an important stepping stone on the path towards COP31 and an opportunity for Australia to outline and define more of its COP31 agenda developed in partnership with the Pacific. © Greenpeace / Bianca Vitale Pacific expectations for COP31 are straightforward: keep 1.5°C within reach, make climate finance accessible to frontline communities, and place the ocean at the heart of the climate agenda. For Pacific youth, 1.5°C is not an abstract target, it is a survival threshold. Their message was equally direct: the Pacific is not a sacrifice zone. For Pacific communities, 1.5°C is a lifeline and “overshoot” is not a harmless technical scenario in which temperatures rise temporarily before being brought back down. Every fraction of a degree means greater loss and damage, more displacement, and deeper threats to cultures, livelihoods and sovereignty. Asking the Pacific to endure overshoot is asking communities to absorb harm for the continued emissions of polluters. Australia’s Chris Bowen spoke of elevating Pacific voices, accelerating implementation and visiting Tuvalu with global leaders so they can witness what is at stake. These are welcome words. But they also expose Australia’s double talk. Greenpeace Australia Pacific activists have scaled and blocked the coal ship Yangze 16, bound for the world’s largest coal port, the Port of Newcastle, during the Rising Tide People’s Blockade, deploying a banner with a message to the Australian government: “Phase Out Coal and Gas”. © Bianca Vitale / Greenpeace Australia cannot call itself part of the Pacific family while continuing to approve or extend coal and gas projects that intensify the crisis threatening that family. It cannot use Tuvalu’s vulnerability to demonstrate climate urgency abroad while defending fossil-fuel expansion at home. Listening to Pacific stories creates a responsibility to act on them, not simply carry them into another conference speech. COP31 must deliver more than dialogue, consensus and another action agenda. The Electrification target offered by the COP 31 Presidency is welcome, but it must not distract from the central issue: ending the extraction and expansion of fossil fuels. COP31 must establish a credible pathway for a just transition away from coal, oil and gas, one that protects workers and communities, expands access to affordable renewable energy, and supports countries that have contributed least to global warming. A local man observes coastal erosion on Kakula Island. © Niki Kuautonga / Greenpeace The Pacific has contributed least to climate change, yet it continues to offer leadership, knowledge and solutions on the global stage. What it needs now is not sympathy, symbolism or strategic branding. It needs genuine solidarity expressed through ambitious climate action. Pacific voices are clear. The question is whether Australia, and the rest of the world, will act accordingly. Jasper Inventor is the Deputy International Program Director for Greenpeace International — speaking from Nadi, Fiji