Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Intimacy and Contentment
ohne Namen ·
Orthodox Christian Network (OCN) ·
2026-10-08
· Quelle
Geduld · Hauptbotschaft
Dankbarkeit · tragend
Gemeinschaft · tragend
Intimität – sowohl mit Gott als auch mit anderen Menschen – ist nur möglich, wenn Zufriedenheit an die Stelle transaktionaler Agenda tritt, und diese Zufriedenheit wird durch Konsum und digitale Stimulation untergraben.
Das gesamte Konzept der Intimität basiert auf Zufriedenheit. Weil wir in einer Welt der sofortigen Befriedigung leben, verlieren wir die Geduld. Weil so viel unseres Lebens vom Handy dominiert wird, verlieren wir die Konzentration. Weil wir immer mehr wollen und nichts je genug zu sein scheint, verlieren wir unser Konzept der Zufriedenheit.
Der Text verbindet den Bibelvers 1. Timotheus 6,6-8 mit einer psychologischen Betrachtung von Intimität. Intimität wird als vollständige Annahme eines Menschen ohne Agenda definiert und auf die Spiritualität übertragen. Die Heilige Kommunion, die Beichte und das Gebet werden als intime Begegnungen mit Gott beschrieben, die Zufriedenheit erfordern. Der Text kritisiert transaktionale Beziehungen und verweist auf moderne Störfaktoren wie Handys und Konsumgesellschaft. Die zentrale These lautet, dass Intimität auf Zufriedenheit basiert und in einer Welt der sofortigen Befriedigung verloren geht. Der Text schließt mit einem Gebet, das um Zufriedenheit und intime Beziehungen bittet.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr; Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
Genügsamkeit, Fasten, freiwilliges Opfer, Loslassen; persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
- Wohin geht die Geschichte?
-
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Zufriedenheit in den Segnungen finden (innerlich)
- Intime Beziehungen mit anderen Menschen aufbauen (zwischenmenschlich)
- Die Schönheit der Schöpfung schätzen (innerlich)
Genannte Stellen
1. Timotheus 6,6-8
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 1 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 3, künftig 1
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Es ist ein großer Gewinn in der Gottseligkeit mit Zufriedenheit; denn wir haben nichts in die Welt mitgebracht, und wir können auch nichts aus der Welt mitnehmen; aber wenn wir Nahrung und Kleidung haben, so sollen wir uns mit diesen zufrieden geben.
1. Timotheus 6:6-8
In einigen Betrachtungen zuvor haben wir die Bausteine einer Beziehung besprochen. Der erste ist Respekt/Sicherheit, Gemeinsamkeit (etwas gemeinsam zu haben), Aufbau von Anziehung oder Rapport (nicht unbedingt romantisch), Vertrauen, Liebe und schließlich Verletzlichkeit/Intimität. (Sofern nicht anders angegeben, bezieht sich „Intimität" in dieser Betrachtung nicht auf sexuelle Intimität.)
Intimität bedeutet für die Zwecke dieser Betrachtung eine vollständige Annahme eines Menschen ohne Agenda. Intimität ist ein Ort, an dem Gedanken und Gefühle frei und tief ausgedrückt werden. Als Beispiel: Jemandem vertrauen zu können, in dem Wissen, dass er nicht plaudern oder unser Vertrauen brechen oder uns sogar verurteilen wird, ist „intim."
In der orthodoxen Welt sollte es Intimität in der Spiritualität geben. Das Intimste, das eine Person in ihrem Leben tun kann, ist, die Heilige Kommunion zu empfangen. Damit wir Gott berühren und damit Gott uns berührt. Damit wir zu Gott kommen, in unserer Zerbrochenheit und Sündigkeit, ohne Stolz oder Heuchelei, und uns zu seinen Füßen legen, und ihn mit Demut empfangen, aber auch mit Hoffnung und mit Freude. Wenn wir eingeladen werden, die Heilige Kommunion zu empfangen, sollte die Einladung auf persönliche Weise gehört werden: „Mit der Furcht Gottes, mit Glauben und mit Liebe (deinen Namen einfügen) tritt herzu." Die Einladung ist nicht qualifiziert mit „komm in deiner Zerbrochenheit, komm in Buße, komm mit einer Spende" oder mit irgendetwas anderem außer „komm mit Furcht, Glauben und Liebe." Gott hat keine Agenda in dem Angebot dieser Einladung, wir haben keine Agenda in der Antwort darauf. Was für diese intime Begegnung nötig ist, ist Zufriedenheit – wir müssen mit Gott zufrieden sein, wir müssen mit uns selbst zufrieden sein, wir müssen glauben, dass Gott mit uns zufrieden ist. Wenn wir nicht mit Gott zufrieden sind, wenn wir nicht mit uns selbst zufrieden sind und wenn wir nicht glauben, dass Gott mit uns zufrieden ist, kann diese Begegnung stattfinden, wir können immer noch die Heilige Kommunion empfangen, aber es wird eine transaktionale Begegnung sein, keine intime. Natürlich kann jeder zur Heiligen Kommunion herantreten. Wir verlangen keine öffentliche Beichte oder Prüfung, um dies zu tun. Es sei denn, man bezieht den Priester in das Sakrament der Beichte ein, so gibt es für ihn keinen Weg, die Gesinnung des Herzens eines Menschen zu kennen, oder ob die Begegnung mit Gott transaktional oder intim ist.
Was die Beichte betrifft, so ist dies auch eine intime Begegnung zwischen jemandem und Gott in Gegenwart eines Priesters. Damit diese Begegnung funktioniert, muss es auf Seiten des Menschen, der zur Beichte geht, eine wahrhaftige und transparente Beichte der Sünde geben, ohne etwas zurückzuhalten. Es muss ein Vertrauen geben, dass Gott Sünden vergeben kann. Es muss ein Vertrauen in den Priester geben, dass er angemessen leiten wird, nicht wiederholen, was gesagt wird, und nicht verurteilen. Auf Seiten des Priesters muss es Empathie, Mitgefühl, Freundlichkeit, kein Verurteilen, kein Wiederholen dessen, was gehört wird, und kein Geringerhalten einer Person geben, unabhängig davon, was sie teilt. Der einzige Weg, wie die Beichte funktioniert, ist, wenn Priester und Bußender ein Gefühl der Zufriedenheit miteinander haben, ohne Agenda.
Das Gebet ist ein Akt der persönlichen und privaten Begegnung mit Gott. Es sollte auch intim sein. Das Konzept der Intimität, wie ihr es hoffentlich seht, basiert auf Zufriedenheit und nicht auf einer Agenda. Ein Teil des Grundes, warum das Gebet so herausfordernd ist, liegt darin, dass wir, wenn wir im Gebet zu Gott gehen, oft ein gewünschtes Ergebnis erbitten, sodass eine Agenda vorliegt, und wenn wir das gewünschte Ergebnis nicht erhalten, gibt es eine Enttäuschung, die das Gegenteil von Zufriedenheit ist. Das ideale Gebet besteht einfach darin, in der Gegenwart Gottes zu sein, dass wir bei Gott sind und dass Gott bei uns ist. Es gibt ein Bild, das im Buch „Beginning to Pray" des Erzbischofs Anthony Bloom dargestellt ist und das mir immer im Gedächtnis geblieben ist. Es ist das Bild einer Person, die vor einer Ikone Christi sitzt, in einem dunklen Raum, mit einer brennenden Kerze vor der Ikone, und dass man auf Christus blickt und dass Christus zurück auf einen blickt, und dass in diesem Moment Glück und Zufriedenheit herrschen. Stellt euch das Gebet als einen Moment des Friedens, der Freude und der Zufriedenheit mit Christus vor. Das kann nicht geschehen, wenn eine Agenda vorliegt. Wenn es eine Agenda gibt, dann wäre es, uns der Agenda des Herrn zu unterwerfen, mit den vier schwierigsten Worten des Gebets: „Dein Wille geschehe."
Schauen wir uns die zwischenmenschliche Intimität an. Dass zwei Menschen ein tiefes Gespräch führen. Dass man Ängste und Zweifel anvertraut. Dass man Unterstützung, Ermutigung und Empathie bietet. Dass man sich in seiner Haut wohlfühlt, mit seiner Zerbrochenheit. Dass man nicht auf Eierschalen gehen oder sich herabgewürdigt oder weniger fühlen muss. Deshalb funktioniert Intimität in vielen Beziehungen nicht, wie in einer Beziehung mit einem Chef oder mit dem Verkäufer im Geschäft. Intimität ist entweder riskant (mit dem Chef, der die Macht hat, jemanden zu entlassen) oder nicht angemessen (mit dem Verkäufer, es ist eine Transaktion, das Ziel der Interaktion ist eine Transaktion). Das Problem für uns in dieser Welt ist, dass wir transaktionale Beziehungen mit jedem haben und Intimität mit kaum jemandem, und das liegt daran, dass wir unser Konzept der Zufriedenheit verlieren. Und ein großer Grund dafür sind unsere Handys.
Es fällt uns schwerer zu beten, in der Kirche still zu sitzen oder eine schöne Szene wie einen Sonnenuntergang aufzunehmen, weil das Verlangen nach dem Handy unseren Geist fast ständig nagt. Ich war mit meiner Familie in Restaurants und wir sehen Leute, entweder mit ihren Familien oder ein junges Paar auf einem Date, und sie haben ihre Handys heraus. Es gibt wenig Gespräch, und unter solchen Umständen kann keine Intimität bestehen. Kurz zum Dating-Kreis: Wenn ein junges Paar, das sich datet, zusammen einen Sonnenuntergang betrachtet und alles, was sie tun, ist, dass sie sitzen, Händchen halten und etwas Schönes zu schätzen wissen, dann gibt es etwas sehr Intimes daran. Wenn man eine Agenda hat und hofft, dass diese Szene zu anderen Dingen führt, dann ist der Moment des Sonnenuntergangs nicht mehr intim, sondern eine Transaktion, die zu einer anderen Transaktion führt.
Früher in dieser Studie schrieben wir, wie die Liebe geduldig und gütig ist und nicht auf dem Eigenen besteht. Intimität ist organisch, sie kann nicht erzwungen, gefordert oder verlangt werden. Das gesamte Konzept der Intimität basiert auf Zufriedenheit. Weil wir in einer Welt der sofortigen Befriedigung leben, verlieren wir die Geduld. Weil so viel unseres Lebens vom Handy dominiert wird, verlieren wir die Konzentration. Weil wir immer mehr wollen und nichts je genug zu sein scheint, verlieren wir unser Konzept der Zufriedenheit. Und deshalb verlieren wir unsere Fähigkeit, intim zu sein – mit Gott im Gebet, miteinander im Gespräch, mit uns selbst und der Fähigkeit, zu sitzen (allein oder mit jemand anderem) und die Schönheit der Natur zu genießen.
In Paulus' erstem Brief an Timotheus (6,6-8) schreibt er: Große Gewinn ist die Frömmigkeit mit Zufriedenheit; denn wir haben nichts in die Welt gebracht, und wir können auch nichts aus der Welt mitnehmen; aber wenn wir Nahrung und Kleidung haben, so wollen wir uns mit diesen begnügen. Wenn wir diese Verse in den modernen Kontext umschreiben, wie liest sich Vers 8 für uns: Aber wenn wir (lückenhaft) haben, so wollen wir uns mit diesen begnügen. In der Welt scheint es, als sollte Vers 8 so lauten: Wir sind mit nichts zufrieden, denn sobald wir etwas erwerben, wollen wir etwas mehr erwerben. Tatächlich haben wir nichts in die Welt gebracht, und wir können auch nichts aus der Welt mitnehmen, außer unserem Glauben und unserer Lebensleistung im Dienst an anderen. Deshalb müssen wir treu und großzügig sein, und diese wachsen aus einem Fundament der Zufriedenheit.
Herr, danke Dir für das Geschenk des Lebens, des Glaubens, der Hoffnung, der Erlösung. Hilf mir, Zufriedenheit in den Segnungen zu finden, die ich habe, und die Neigung zu beruhigen, unersättlich zu sein, wenn es um Ziele geht, die materieller Natur sind. Hilf mir, zu einem Gefühl der Zufriedenheit zu kommen, damit ich eine intime Beziehung mit Dir aufbauen kann, die Schönheit Deiner Schöpfung schätze und intime Beziehungen mit anderen Menschen aufbaue, damit ich mit Liebe umgehe, nicht nur mit Transaktion. Amen.
Intimität basiert auf Zufriedenheit. Wir alle könnten mehr von beidem gebrauchen, mit Gott und miteinander.
Der Beitrag Intimität und Zufriedenheit erschien zuerst auf OCN.
Wortlaut im Original
There is great gain in godliness with contentment; for we brought nothing into the world, and we cannot take anything out of the world; but if we have food and clothing, with these we shall be content.
I Timothy 6:6-8
Several reflections ago, we discussed the building blocks of a relationship. The first is respect/safety, commonality (sharing something in common), building attraction or rapport (not necessarily romantic), trust, love and finally vulnerability/intimacy. (Unless otherwise stated, “intimacy” in this reflection does not refer to sexual intimacy.)
Intimacy, for the purposes of this reflection, means a complete acceptance of someone without agenda. Intimacy is a place where thoughts and feelings are expressed freely and deeply. As an example, being able to confide in someone, knowing they won’t gossip or break our confidence or even judge us is “intimate.”
In the Orthodox world, there should be intimacy in spirituality. The most intimate thing a person can do in his or her life is to receive Holy Communion. For us to touch God, and for God to touch us. For us to come to God, in our brokenness and sinfulness, without pride or pretense and lay ourselves at His feet, and to receive Him with humility, but also with hope and with joy. When we are invited to receive Holy Communion, the invitation should be heard in a personal way, “With the fear of God, with faith and with love (insert your name) draw near.” The invitation is not qualified with “come in your brokenness, come in repentance, come with a donation,” or with anything else other than “come with fear, faith and love.” God has no agenda in offering this invitation, we have no agenda in answering it. What is needed for this intimate encounter is contentment—we have to be content with God, we have to be content with ourselves, we have to believe that God is content with us. If we are not content with God, if we are not content with ourselves and if we do not believe God is content with us, this encounter might happen, we might still receive Holy Communion, but it will be a transactional encounter, not an intimate one. Of course, anyone can approach for Holy Communion. We don’t require public confession or examination to do so. Unless one engages the priest in the sacrament of confession, there is no way for him to know the disposition of one’s heart, or whether the encounter with God is transactional or intimate.
Regarding confession, this is also an intimate encounter between someone and God in the presence of a priest. In order for this encounter to work, there has to be on the part of the person going to confession, a truthful and transparent confession of sin, without holding things back. There has to be a trust that God can forgive sins. There has to be a trust in the priest that he will guide appropriately, not repeat what is said and will not judge. On the part of the priest, there must be empathy, compassion, kindness, no judgment, no repeating of what is heard, and no thinking less of a person regardless of what they share. The only way confession works is if priest and penitent have a sense of contentment with one another, no agenda.
Prayer is an act of personal and private interaction with God. It should also be intimate. The concept of intimacy, as you are hopefully seeing, is based on contentment and not agenda. Part of the reason prayer is so challenging is that when we go to God in prayer, we are often asking for a desired outcome, so there is an agenda, and when we don’t get the desired outcome, there is a disappointment, which is opposite of contentment. The ideal prayer is just being in the presence of God, for us to be with God, and for God to be with us. There is in image depicted in the book “Beginning to Pray” by Archbishop Anthony Bloom which has always stayed with me. It is the image of someone sitting in front of an icon of Christ, in a dark room, with a candle burning in front of the icon, and for one to look at Christ, and for Christ to look back and him, and for there to be happiness and contentment in that moment. Imagine prayer as having a moment of peace, joy and contentment with Christ. This cannot happen when there is an agenda. If there is any agenda, it would be submitting ourselves to the agenda of the Lord, with the four most difficult words of prayer, “Thy will be done.”
Let’s look at interpersonal intimacy. For two people to have a deep conversation. To confide fears and doubts. To offer support, encouragement and empathy. To feel okay in one’s skin, with one’s brokenness. To not have to walk on eggshells or feel belittled or less than. This is why intimacy doesn’t work in many relationships, such as a relationship with a boss, or with the clerk at the store. Intimacy is either risky (with the boss, who has the power to fire someone), or not appropriate (with the clerk, it is a transaction, the desire goal of the interaction is a transaction). The problem for us in this world is we are having transactional relationships with everyone, and intimacy with hardly anyone, and this is because we are losing our concept of contentment. And a big reason for that is our phones.
We are having a harder time praying, sitting still in church, or taking in a beautiful scene like a sunset, because the desire for the phone gnaws at our minds almost constantly. I’ve been to restaurants with my family and we see people either with their families, or a young couple out on a date, and they have their phones out. There is little conversation, and there can’t be any intimacy under circumstances like these. Going briefly to the dating circle, if a young couple who are dating watches a sunset together, and all they do is sit and hold hands and appreciate something beautiful, there is something very intimate about that. When one has an agenda and hopes this scene leads to other things, then the moment watching sunset is no longer intimate, but a transaction that leads to another transaction.
Earlier in this study, we wrote how love is patient and kind and doesn’t insist on its own way. Intimacy is organic, it cannot be forced, or demanded, or required. The whole concept of intimacy is based on contentment. Because we live in a world of instant gratification, we are losing patience. Because so much of our lives are dominated by the phone, we are losing focus. Because we are always wanting more, and nothing ever seems to be enough, we are losing our concept of contentment. And because of this, we are losing our ability to be intimate—with God in prayer, with one another in conversation, with ourselves and the ability to sit (alone or with someone else) and enjoy the beauty of nature.
In St. Paul’s first letter to Timothy (6:6-8), he writes, There is great gain in godliness with contentment; for we brought nothing into the world, and we cannot take anything out of the world; but if we have food and clothing, with these we shall be content. If we rewrite these verses in the modern context, how does verse 8 read for us: But if we have (fill in the blank), with these we shall be content. In the world, it seems like verse 8 should read we are not content with anything, because once we acquire something, we want to acquire something more. Indeed we brought nothing into the world, and we cannot take anything out of the world, except for our faith and our record of serving others. This is why we need to be faithful and generous, and these grow from a foundation of contentment.
Lord, thank You for the gift of life, of faith, of hope, of salvation. Help me to find contentment in the blessings I have, and calm the tendency to be insatiable when it comes to goals that are material in nature. Help me to come to a sense of contentment, so that I may build an intimate relationship with You, appreciate the beauty of Your creation, and build intimate relationships with other people, so that I interact with love, not just with transaction. Amen.
Intimacy is based on contentment. We all could stand to have more of both, with God and with one another.
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