Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Justice for Sagunto 11: Inside a court victory for our rights and freedoms
ohne Namen ·
Greenpeace International ·
2026-10-08
· Amsterdam
· Quelle
Gerechtigkeit · Hauptbotschaft
Gemeinschaft · tragend
Wahrhaftigkeit · tragend
Das Rechtssystem wird von staatlichen und wirtschaftlichen Akteuren instrumentalisiert, um friedlichen Klimaprotest strafrechtlich zu verfolgen und so die Ausübung eines Grundrechts abzuschrecken.
Der Fall Sagunto zeigt, wie leicht das Rechtssystem genutzt werden kann, um Menschen davon abzuschrecken, ein Grundrecht auszuüben, selbst wenn das Gesetz am Ende zugibt, dass sie nichts Falsches getan haben.
Der Text berichtet über einen spanischen Gerichtsprozess gegen elf Greenpeace-Aktivist:innen, die 2021 im Hafen von Sagunto friedlich gegen die Ankunft eines LNG-Tankers mit Fracking-Gas protestiert hatten. Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst fünf Jahre Haft wegen qualifizierter Störung der öffentlichen Ordnung gefordert, später auf zweieinhalb Jahre reduziert. Das Gericht wies die Anklage am 6. Oktober 2026 zurück, weil keine Gewalt oder Einschüchterung nachgewiesen werden konnte. Der Text rahmt den Fall in einen globalen Kontext von Angriffen auf das Recht auf friedlichen Protest und die freie Meinungsäußerung. Zitiert werden der UN-Sonderberichterstatter Michel Forst und die Sonderberichterstatterin Gina Romero, die den Fall als Teil eines breiteren Musters der Einschränkung des zivilgesellschaftlichen Raums beschreiben. Der Text benennt als treibende Kräfte Industrien, Oligarchen und staatliche Akteure, die Proteste strafrechtlich verfolgen, um ihre Gewinne und Macht zu wahren. Er schließt mit einem Appell, sich gegen Unternehmens-Bullys und Einschüchterung durch Milliardäre zu engagieren.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse; Bedrängnis der eigenen Gemeinschaft von außen
- Wo sitzt das Übel?
-
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
- Was hilft dagegen?
-
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
- Wohin geht die Geschichte?
-
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf Argument, Logik, Wissenschaft
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen
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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- den Namen hinzufügen (gesellschaftlich)
- die Alarmglocke läuten und die Stimme erheben (gesellschaftlich)
- die Aktivisten in weiteren Verfahren verteidigen (gesellschaftlich)
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 3 von 3
- Abgrenzung
- 2 von 3, benannt: Oligarchen, Unternehmensverschmutzer und ihre Unterstützer in der Regierung
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 3, künftig 1
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
„Aktivismus ist kein Verbrechen."
Diese Botschaft wurde von Greenpeace Spanien in Valencia enthüllt, bevor 11 Aktivist:innen einem beispiellosen Prozess wegen einer Protestaktion aus dem Jahr 2021 gegen eine Fossilgas-Lieferung im Hafen von Sagunto gegenüberstanden. Dies war auch eine Botschaft, die durch die schnelle Ablehnung der harten Strafen durch das spanische Gericht, die von der Staatsanwaltschaft gefordert worden waren, nachdrücklich bekräftigt wurde.
11 Greenpeace-Aktivist:innen, die 2021 an einer friedlichen Protestaktion im Hafen von Sagunto gegen ein Schiff mit Gas teilgenommen hatten, standen am 23. September 2026 vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft forderte fünf Jahre Haft wegen des Verbrechens der qualifizierten Störung der öffentlichen Ordnung – eine der härtesten Strafen, die je für Umweltaktivismus gefordert wurden. © Greenpeace / Pedro Armestre
Mitten in einer globalen Welle von Angriffen auf die Rechte auf freie Meinungsäußerung und Protest forderte die Staatsanwaltschaft zunächst fünf Jahre Haft für 11 der Greenpeace-Aktivist:innen, die an einer friedlichen Protestaktion im Oktober 2021 gegen Fossilgas beteiligt waren, an der das Greenpeace-Schiff MY Esperanza beteiligt war, eine der härtesten Strafen, die je in Europa für friedlichen Umweltprotest gefordert wurden. Die Forderung wurde im Prozess auf zweieinhalb Jahre reduziert, blieb aber eine unverhältnismäßige Strafe, die offenbar dazu dienen sollte, Klimamaßnahmen abzuschrecken. Das Urteil des Gerichts vom 6. Oktober 2026 wies die Anklage der qualifizierten Störung der öffentlichen Ordnung zurück und stellte fest, dass die Anklagebehörde nicht nachweisen konnte, dass die Aktivist:innen irgendeine Gewalt oder Einschüchterung ausgeübt hatten, die den öffentlichen Frieden störte.
Um mehr über den Prozess in Sagunto, die friedliche Protestaktion und die globalen Implikationen dieses Moments zu erfahren, haben wir mit Daniel Simons, Senior Legal Counsel Strategic Defence bei Greenpeace International, gesprochen, der sich seit 2021 mit dem Fall befasst:
Warum haben die Klimaktivist:innen am Hafen von Sagunto protestiert?
Daniel Simons: Im Oktober 2021 fuhr das damals größte Greenpeace-Schiff, die Esperanza, in den Hafen von Sagunto ein, um die Gefahren von Fossilgas aus Fracking zu protestieren, indem sie die Ankunft eines massiven LNG-Tankers, der Merchant, blockierte. Das Schiff war aus den Vereinigten Staaten gekommen und trug 138.000 Kubikmeter Fossilgas, etwa 41 olympische Schwimmbecken voll komprimiertem Methan, das durch Fracking gewonnen wurde, eine der umweltschädlichsten Fördermethoden.
Der nicht-öffentliche Protest wurde von hochdisziplinierten Aktivist:innen durchgeführt, die während der gesamten Zeit eine klare, ruhige Kommunikation mit den lokalen See- und Hafenbehörden aufrechterhielten. In einer friedlichen Handlung des Widerstands kettete sich ein Aktivist am Anker der Esperanza fest, um die Ankunft des Tankers im Hafen zu verzögern. Er hielt 12 Stunden durch, bevor die spanische Zivilgarde das Schiff bestieg, die Ankerketten durchschnitt und es in den Hafen brachte. Niemand wurde während der gesamten Aktion verletzt.
© Pedro Armestre / Greenpeace
Auf welcher Grundlage versuchte die spanische Regierung, die Aktivist:innen von Sagunto zu bestrafen?
Zunächst hatte die spanische Regierung 2022 für diese Aktion Geldstrafen in Höhe von mehr als 160.000 Euro verhängt, weil sie ein anderes Schiff behindert und die Esperanza keine Lotsen- und Schleppdienste im Hafen von Sagunto angefordert hatte. Diese Geldstrafen werden noch angefochten. Dann, in einem Schritt, der wegen seiner Schwere internationale Aufmerksamkeit erregte, beschuldigte die spanische Staatsanwaltschaft jede einzelne Person der qualifizierten Störung der öffentlichen Ordnung und fordete eine fünfjährige Haftstrafe, eine beispiellose Strafe für friedlichen Klimaprotest in Europa.
Wie hat die Richterin entschieden?
Ein Prozess fand am 23. September vor einer einzelnen Richterin statt, bei dem die 11 Angeklagten aussagten. In einem am 6. Oktober ergangenen Urteil wies das Gericht die Anklage der qualifizierten Störung der öffentlichen Ordnung zurück und stellte fest, dass die Anklagebehörde nicht nachweisen konnte, dass die Aktivist:innen irgendeine Gewalt oder Einschüchterung ausgeübt hatten, die den öffentlichen Frieden störte.
Zum Abschluss des Prozesses war klar, dass es keine Grundlage für die geforderte beispiellose Strafe gab. Nicht nur beschreiben Polizeibeamte und der Reeder, der den Tanker vertrat, die Aktion als friedlich, sondern der Staatsanwalt räumte sogar ein, dass die Forderung nach fünf Jahren Haft ein Fehler war, da sie das in 2021 geltende Höchststrafmaß überstieg (das Gesetz wurde 2023 geändert).
26. Oktober 2021: Mitglieder der spanischen Zivilgarde an Bord des Greenpeace-Schiffs MY Esperanza nach zehn Stunden Blockade des Hafens von Sagunto. © Pedro Armestre / Greenpeace
Warum hat der Prozess in Sagunto Interesse aus der ganzen Welt geweckt?
Der Prozess in Sagunto zog eine große Menschenmenge nach Valencia, darunter die Crew der Arctic Sunrise, eine Delegation von Greenpeace International, den UN-Sonderberichterstatter für Umweltverteidiger, Michel Forst, und viele Journalisten.
So beschrieb Gina Romero, Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für das Recht auf friedliche Versammlung und Vereinigung, die eine Vertreterin zur Verhandlung entsandte, die Bedeutung des Prozesses:
„Der Fall Sagunto zeigt, wie leicht das Rechtssystem genutzt werden kann, um Menschen davon abzuschrecken, ein Grundrecht auszuüben, selbst wenn das Gesetz am Ende zugibt, dass sie nichts Falsches getan haben. Es ist Teil eines breiteren, globalen Musters, das Rechtssystem, strafrechtliche Anklagen, strafende Geldstrafen und restriktive Gesetze einzusetzen, um den zivilgesellschaftlichen Raum einzuschränken. Ich werde weiterhin die Alarmglocke läuten und meine Stimme erheben, um sicherzustellen, dass friedlicher Protest nicht als Verbrechen behandelt wird – weder in Spanien noch irgendwo anders."
Was passiert als Nächstes?
Die Staatsanwaltschaft hat das Recht, Berufung gegen den Freispruch einzulegen, obwohl wir hoffen, dass sie stattdessen ihre Aufmerksamkeit auf diejenigen richtet, die das Leben auf diesem Planeten gefährden, nicht verteidigen. Bei Bedarf werden wir die Aktivisten in allen weiteren Verfahren weiterhin verteidigen.
Sind andere Greenpeace-Aktivisten wegen friedlichen Klimahandels mit harten Anklagen konfrontiert worden?
Seit mehr als 50 Jahren engagieren sich Greenpeace-Aktivisten für friedlichen Protest im Namen der Menschen und des Planeten. Dabei haben sich Greenpeace-Organisationen und Aktivisten manchmal mit Geldstrafen und Kriminalisierung konfrontiert gesehen. Die Nutzung des Gerichtssystems durch Oligarchen und Unternehmensverschmutzer und ihre Unterstützer in der Regierung, um Proteste abzuschrecken, hat solche Herausforderungen in den letzten Jahren häufiger gemacht, mit mehr als 30 Greenpeace-Aktivisten, die allein in Spanien verschiedenen strafrechtlichen Verfahren wegen ihrer Teilnahme an Protesten ausgesetzt sind.
In den seltenen Fällen, in denen sich Aktivisten länger als ein paar Tage in Haft wiederfanden – wie im Fall der Arctic 30, die nach einer gewaltfreien Aktion gegen die Ölbohrung in der Arktis zwei Monate in Untersuchungshaft in Russland gehalten wurden – haben sich Menschen aus der ganzen Welt nicht nur für die Aktivisten, sondern auch für die Rechte, die sie ausüben, solidarisch gezeigt.
Solidaritätsaktionen von Energy Transfer im Rahmen einer SLAPP (Strategische Klage gegen öffentliche Beteiligung) in Madrid, Spanien, als Reaktion auf ein Urteil im Energy-Transfer-Fall gegen Greenpeace-Organisationen. © Carlotta Gambato / Greenpeace
Warum werden die Rechte auf freie Meinungsäußerung und Protest angegriffen?
Das ist eine gute Frage. Ein Teil davon mag der Cassandra-Komplex sein, bei dem Regierungen Klimaktivisten für ihre unbequeme, aber wissenschaftlich fundierte Botschaft bestrafen. In einigen Ländern sind sinistrierere Motive im Spiel. Industrien, die viel auf dem Spiel haben, wissen, dass Protest wirkt, und investieren heavily in die Unterdrückung von Dissens, die Neuverortung von Protestierenden als Sicherheitsbedrohung und die Gestaltung von Gesetzen, damit friedliche, aber störende Proteste strafrechtlich verfolgt werden können. Je mehr Länder in die Autokratie abrutschen, einschließlich einiger etablierter Demokratien, desto mehr wird die Unterdrückung der Zivilgesellschaft zu einem zentralen Instrument für staatliche Akteure und die wohlhabenden Eliten, die sie unterstützen, um ihre Gewinne und ihre Macht zu wahren.
Lindsay Bigda ist stellvertretende Leiterin der Kommunikation für das Greenpeace-Programm „Time to Resist" und befasst sich mit missbräuchlichen Klagen, die zur Einschüchterung der öffentlichen Beteiligung eingesetzt werden.
Hört auf mit den Unternehmens-Bullys
Handeln Sie, um den Übernahmever such durch Milliardäre und die Einschüchterung durch Unternehmen zu bekämpfen.
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Wortlaut im Original
“Activism is not a crime.”
This message was unveiled by Greenpeace Spain in Valencia before 11 activists faced an unprecedented trial over a 2021 protest against a fossil gas shipment at the Port of Sagunto. This was also a message emphatically affirmed by the Spanish court’s quick rejection of the harsh punishments sought by the Public Prosecutor’s Office.
11 Greenpeace activists who participated in a peaceful protest in 2021 at the port of Sagunto against a ship carrying gas faced trial on September 23, 2026. The Public Prosecutor’s Office was seeking five years in prison for the crime of aggravated public disorder — one of the harshest sentences ever sought for environmental activism. © Greenpeace / Pedro Armestre
Amid a global wave of attacks on the rights to free speech and protest , the Public Prosecutor’s Office initially sought five years in prison for 11 of the Greenpeace activists involved in a peaceful October 2021 protest against fossil gas involving Greenpeace ship MY Esperanza , one of the harshest sentences ever demanded in Europe for peaceful environmental protest. The demand was reduced to two and a half years at trial, but this remained a disproportionate punishment apparently intended to deter climate action. The court’s judgment on 6 October 2026 rejected the charge of aggravated public disorder, finding the prosecution had failed to prove the activists engaged in any violence or intimidation that altered public peace.
To learn more about the Sagunto trial, the peaceful protest, and the global implications of this moment, we spoke with Daniel Simons, Greenpeace International Senior Legal Counsel Strategic Defence, who has been working on the case since 2021:
Why did the climate activists protest at the Port of Sagunto?
Daniel Simons: In October 2021, the largest Greenpeace ship at the time, the Esperanza, entered the Port of Sagunto to protest the dangers of fracked fossil gas by blocking a massive LNG tanker, the Merchant , from arriving. The ship had come from the United States carrying 138,000 cubic meters of fossil gas, roughly 41 Olympic swimming pools’ worth of compressed methane, extracted through fracking, one of the most environmentally damaging extraction techniques.
The non-violent protest was undertaken by highly-disciplined activists who maintained clear, calm communication with local maritime and port authorities throughout. In a peaceful act of resistance, one activist chained himself to the Esperanza’s anchor to delay the tanker’s arrival into port. He held out for 12 hours before Spain’s Civil Guard boarded the ship, cut the anchor chains, and brought it to port. No one was injured for the duration of the action.
© Pedro Armestre / Greenpeace
On what basis did the Spanish government seek to punish the Sagunto activists?
Initially, in 2022, the Spanish government had imposed fines of more than €160,000 for this action for obstructing another vessel and the Esperanza’s failure to request pilotage and towing services in the Port of Sagunto. These fines are still being appealed. Then, in a move that drew international attention for its severity, Spain’s Public Prosecutor charged each individual with aggravated public disorder and sought a 5-year prison sentence, an unprecedented punishment for peaceful climate action in Europe.
How did the judge rule?
A trial was held before a single judge on 23 September, which included testimony from the 11 defendants. In a judgment returned on 6 October, the court rejected the charge of aggravated public disorder, finding the prosecution had failed to prove the activists engaged in any violence or intimidation that altered public peace.
By the conclusion of the trial, it was clear that there was no basis for the unprecedented punishment sought. Not only did police officers and the shipping agent representing the tanker describe the action as peaceful, but the prosecutor even conceded that the demand for five years’ imprisonment was an error, since it exceeded the maximum penalty in force in 2021 (the law changed in 2023).
26 October 2021: Members of the Spanish Civil Guard board the Greenpeace ship MY Esperanza after ten hours of blockade of the port of Sagunto. © Pedro Armestre / Greenpeace
Why did the Sagunto trial draw interest from around the world?
The Sagunto trial drew a large crowd in Valencia, including the crew from the Arctic Sunrise, a Greenpeace International delegation, the UN Special Rapporteur on Environmental Defenders, Michel Forst, and many journalists.
Here’s how Gina Romero, United Nations Special Rapporteur on the Rights to Freedom of Peaceful Assembly and of Association, who sent a representative to the hearing, described the significance of the trial:
“The Sagunto case demonstrates how easily the legal system can be used to deter people from exercising a fundamental right, even when the law agrees in the end they did nothing wrong. It’s part of a broader, global pattern of using the legal system, criminal charges, punitive fines, and restrictive laws to shrink civic space. I will continue to raise the alarm and raise my voice to ensure that peaceful protest is not treated as a crime — in Spain or anywhere else.”
What happens next?
The Public Prosecutor’s Office has the right to appeal the acquittal, though we hope it instead turns its attention towards those endangering, not defending, life on this planet. If needed, we will continue defending the activists through any further proceedings.
Have other Greenpeace activists faced harsh charges for peaceful climate action?
For more than 50 years , Greenpeace activists have engaged in peaceful protest on behalf of people and planet. In doing so, Greenpeace organisations and activists have sometimes found themselves facing fines and criminalisation . The use of the court system by oligarchs and corporate polluters and their enablers in government to deter protest has made such challenges more common in recent years, with more than 30 Greenpeace activists facing various criminal proceedings in Spain alone for taking part in protests.
In the rare instances when activists have found themselves detained for more than a few days — such as the case of the Arctic 30, who were held in pre-trial detention for two months in Russia after a nonviolent action against Arctic oil drilling — people from all over the world have rallied in support, not just for the activists but for the rights they are exercising.
Energy Transfer’s SLAPP (Strategic lawsuit against public participation) solidarity activities in Madrid, Spain in response to a judgment in the Energy Transfer case against Greenpeace entities. © Carlotta Gambato / Greenpeace
Why are the rights to free speech and protest under attack?
That is a good question. Part of it may be the Cassandra complex, where governments punish climate activists for their uncomfortable, but science-based message. In some countries, more sinister motives are at play. Industries that have a lot at stake know that protest works, and invest heavily in curbing dissent, reframing protesters as a security threat, and shaping laws so that peaceful but disruptive protests can be prosecuted. As more countries slide into autocracy, including some established democracies, repression of civil society becomes a central tool for government actors and the wealthy elites that back them to maintain their profits and power.
Lindsay Bigda is Deputy Communications Lead for Greenpeace’s Time to Resist programme, focusing on abusive lawsuits used to silence public participation.
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