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Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Focus on What Is Good and Profitable, Not What is Stupid and Controversial

ohne Namen · Orthodox Christian Network (OCN) · 2026-10-10 · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Demut

Der wahre christliche Dienst besteht nicht in der Verteidigung theologischer Details oder Symbole, sondern im aktiven Tun guter Werke und im Vermeiden unnötiger Spaltungen innerhalb der Gemeinde.

Ich erinnere mich an die Bitte, die wir in der Göttlichen Liturgie vorbringen: „Um das, was gut und nützlich für unsere Seelen ist, und um Frieden für die Welt, lasst uns den Herrn bitten.“

Der Text analysiert die Epistel an Titus (Tit 3,8-15) im Kontext des Gedenktags der Heiligen Väter des 7. Ökumenischen Konzils. Der Sprecher warnt davor, sich auf „törichte Streitigkeiten“ und unnötige Kontroversen, wie etwa die Debatte um Ikonen, zu konzentrieren. Stattdessen wird ein Fokus auf „gute Werke“ und nützliches Handeln für die Gemeinschaft gefordert. Es wird kritisiert, dass in orthodoxen Gemeinden oft mehr über Form und Symbole gestritten wird als über die Verbreitung des Evangeliums und die praktische Nächstenliebe. Der Text argumentiert, dass Ikonen nur dann sinnvoll sind, wenn sie als Gebetswerkzeuge dienen und nicht als bloße Dekoration oder Streitobjekt. Die zentrale Botschaft ist, dass das Vermeiden von unnötigen Konflikten und das aktive Tun des Guten dem Willen Gottes entsprechen. Der Sprecher ermutigt die Zuhörer, ihre Energie in konstruktive, seelennützliche Handlungen zu investieren, statt in zerstrittene Debatten.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
in der eigenen Gemeinde, Familie, Religion
Was hilft dagegen?
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Tit 3,8-15

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Die Aussage ist gewiss. Ich ermahne euch, auf diese Dinge zu bestehen, damit diejenigen, die an Gott geglaubt haben, darauf bedacht sind, sich guten Werken zu widmen; diese sind vorzüglich und nützlich für die Menschen. Meidet aber törichte Streitigkeiten, Geschlechtsregister, Zwistigkeiten und Streitigkeiten über das Gesetz, denn sie sind unfruchtbar und nutzlos. Was einen aufrührerischen Menschen betrifft, so sollst du, nachdem du ihn ein- oder zweimal ermahnt hast, nichts mehr mit ihm zu tun haben, wissend, dass ein solcher Mensch verdorben und sündig ist; er verurteilt sich selbst. Wenn ich Artemas oder Tychicus zu euch sende, so bestrebt euch, zu mir nach Nikopolis zu kommen, denn ich habe beschlossen, den Winter dort zu verbringen. Bestrebt euch, Zenas, den Juristen, und Apollos auf ihrem Weg zu fördern; sorgt dafür, dass es ihnen an nichts fehlt. Und lasst unsere Leute lernen, sich guten Werken zu widmen, um Fälle dringender Not zu unterstützen, und nicht unfruchtbar zu sein. Alle, die bei mir sind, grüßen euch. Grüßt die, die uns im Glauben lieben. Die Gnade sei mit euch allen. Titus 3:8-15 (Epistel des Sonntags der Heiligen Väter) Der Sonntag, der jedes Jahr zwischen dem 11. und 17. Oktober fällt, gedenkt der Heiligen Väter des 7. Ökumenischen Konzils, das im Jahr 787 in Nikaia abgehalten wurde. Die Hauptfrage, die das Konzil behandelte, war die Verwendung von Ikonen in den Kirchen. Es hatte eine Kontroverse darüber gegeben, ob Ikonen geschnitzte Bilder seien, von etwa dem Jahr 726 bis zum 7. Ökumenischen Konzil. Die Ikonen wurden schließlich im Jahr 843 in den Kirchen wiederhergestellt. Wir gedenken ihrer Wiederherstellung in den Kirchen am Ersten Sonntag der Großen Fastenzeit, der als „Sonntag der Orthodoxie“ bezeichnet wird, an dem wir aufwendige Prozessionen mit Ikonen abhalten. Die Epistel-Lektion von heute, das 7. Ökumenische Konzil, war auch dieselbe wie am Sonntag im Juli, als wir das 4. Ökumenische Konzil gedachten. (Die Evangeliums-Lektion ist jedoch eine andere.) Als ich im Juli über die Epistel-Lesung schrieb, sprach ich über die „törichten Streitigkeiten, Geschlechtsregister, Zwistigkeiten und Streitigkeiten über das Gesetz“, die unsere Kirche ständig aus der Bahn werfen scheinen. Und auch darüber, wie wir dazu neigen, dem nicht zu folgen, was der heilige Paulus an Titus schreibt, dass aufrührerische Menschen aus der Kirche ausgeschlossen werden sollten. Wir neigen dazu, das Gegenteil zu tun. Wir neigen dazu, ihnen zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. Der heilige Paulus erinnert uns daran, dass wir uns guten Werken widmen sollen, dass das Tun guter Werke vorzüglich und nützlich für andere ist. Ich erinnere mich an die Bitte, die wir in der Göttlichen Liturgie vorbringen: „Um das, was gut und nützlich für unsere Seelen ist, und um Frieden für die Welt, lasst uns den Herrn bitten.“ Wenn wir unser Leben so leben, dass wir jede Entscheidung nach diesem Maßstab treffen – ist es gut für meine Seele? Und fördert es den Frieden in der Welt? – stellt euch vor, wie anders unser Leben und unsere Welt sein könnten. Menschen streiten bis heute über Ikonen. Menschen außerhalb unserer Kirche sagen, dass sie das Gebot verletzen, keine geschnitzten Bilder zu haben. Doch in unseren eigenen Kirchen gibt es viele von uns, die in der Tat schuldig sind, sie nur als Bilder zu verwenden, anstatt sie als Werkzeuge zu nutzen, die uns näher zu Christus bringen. Wenn wir Ikonen an den Wänden unserer Häuser haben, aber nie vor ihnen beten, verwenden wir Ikonen als Dekoration, aber nicht als Werkzeuge für Gebet und geistliches Wachstum. Wenn wir Kreuze oder Gebetsstränge tragen, aber nicht christlich handeln, dann sehen die Menschen unsere Kleinodien nur als solche, als Kleinodien. Wenn ich in einer Auseinandersetzung mit jemandem über unsere Verwendung von Ikonen bin, sage ich, dass die Ikonen ein Werkzeug sind, das mir hilft zu beten. Sie geben mir nicht nur Bilder davon, wie die heiligen Menschen aussahen, sie helfen mir, mich beim Gebet zu konzentrieren und zu zentrieren. Das Gebet sollte mir helfen, Gott und meinen Nächsten besser zu lieben. Mein Punkt ist, dass, wenn ich ein Sammler von Ikonen bin, aber keine Person der Liebe, dann ist mein Plädoyer für Ikonen in der Tat ziemlich zwecklos, es erzeugt eine törichte Streitigkeit. Wenn jemand anders nicht orthodox ist und daher keine Ikonen hat, aber von Gott erfüllt ist und Liebe zu anderen zeigt, und ich ihn dafür herabsetze, dass er keine Ikonen hat, erzeugt auch dies eine törichte Streitigkeit. Die Verwendung von Ikonen als Werkzeuge, die uns beim Gebet helfen, und die Verwendung des Gebets, um auf positive Weise Zeugnis vom Evangelium Christi abzulegen, wird keine dummen Kontroversen erzeugen, sondern potenziell gewinnbringende Diskussionen. Es ist ironisch, dass in orthodoxen Kirchengemeinden mehr Streitigkeiten über Ikonen und Gebäude geführt werden als darüber, wie das Wort Gottes zu verbreiten ist. Wir müssen wirklich im Gedächtnis behalten, was in unseren Kirchengemeinden sowie in unserem persönlichen Leben wichtig ist. Oft wählen wir, Kontroversen über Dinge zu schaffen, die wirklich nicht wichtig sind. Und noch mehr erlauben wir, dass kontroverse Dinge, die nicht wichtig sind, uns niederdrücken oder ablenken. Jedes Mal, wenn ich die Schrift lese, nehme ich etwas Neues mit. Ich hoffe, dass Sie heute die Überzeugung mitnehmen werden, sich auf gute Taten zu konzentrieren, auf die Dinge, die vorzüglich und gewinnbringend für Ihre Seele und für andere sind. Denn es ist nicht nur das Vermeiden des Bösen, sondern auch das Suchen des Guten, das Gott gefällt. Überaus gesegnet bist Du, o Christus, unser Gott. Du hast die heiligen Väter auf der Erde als Leuchttürme eingesetzt und durch sie hast Du uns alle zum wahren Glauben geführt, o großbarmherziger, Ehre sei Dir. (Apolytikion der Väter des Siebten Ökumenischen Konzils, Plagal 4. Ton, Übers. von Pfr. Seraphim Dedes) Verrichte heute so viele gute Taten, wie du kannst! Der Beitrag „Fokus auf das, was gut und gewinnbringend ist, nicht auf das, was dumm und kontrovers ist“ erschien zuerst auf OCN.
Wortlaut im Original
The saying is sure. I desire you to insist on these things, so that those who have believed in God may be careful to apply themselves to good deeds; these are excellent and profitable to men. But avoid stupid controversies, genealogies, dissensions, and quarrels over the law, for they are unprofitable and futile. As for a man who is factious, after admonishing him once or twice, have nothing more to do with him, knowing that such a person is perverted and sinful; he is self-condemned. When I send Artemas or Tychicus to you, do your best to come to me at Nicopolis, for I have decided to spend the winter there. Do your best to speed Zenas the lawyer and Apol′los on their way; see that they lack nothing. And let our people learn to apply themselves to good deeds, so as to help cases of urgent need, and not to be unfruitful. All who are with me send greetings to you. Greet those who love us in the faith. Grace be with you all. Titus 3:8-15 (Epistle of the Sunday of the Holy Fathers) The Sunday that falls between October 11 and October 17 each year commemorates the Holy Fathers of the 7 th Ecumenical Council, which was held in Nicaea in the year 787. The main issue that the Council dealt with was the use of icons in the churches. There had been controversy over whether icons were graven images from about the year 726 up until the 7 th Ecumenical Council. The icons were finally restored to the churches in 843. We commemorate their restoration to the churches on the First Sunday of Great Lent, which has been called the “Sunday of Orthodoxy,” a day on which we make elaborate processions with icons. The Epistle lesson of today, the 7 th Ecumenical Council, was also the same as the Sunday in July when we commemorated the 4 th Ecumenical Council. (The Gospel lesson is different, however.) When I wrote on the Epistle reading back in July, I talked about the “ stupid controversies, genealogies, dissensions and quarrels over the law ” that seem to constantly derail our church. And also how we tend to not follow what St. Paul writes to Titus, that factious people should be excluded from the church. We tend to do the opposite. We tend to give too much attention to them. Saint Paul reminds us that we are supposed to apply ourselves to good deeds, that doing good deeds is excellent and profitable to others. I’m reminded of the petition that we offer in the Divine Liturgy, “ For that which is good and beneficial for our souls, and for peace for the world, let us ask the Lord.” If we lived out our lives, making every decision according to this metric—is it good for my soul? And does it promote peace in the world?—imagine how our lives and how our world could be different. People to this day argue about icons. People outside our church say that they violate the commandment to not have graven images. Yet, in our own churches, there are many of us who are in fact guilty of using them only as images, rather than as tools to help bring us closer to Christ. If we have icons on the walls of our homes but we never pray before them, we use icons as decorations, but not as tools for prayer and spiritual growth. If we wear crosses or prayer ropes but we don’t act Christian, then people see our trinkets as just that, trinkets. If I’m in an argument with someone about our use of icons, I say that the icons are a tool that help me to pray. They give me not only images of what the holy people looked like, they help keep me focused and centered when I am praying. Prayer should help me love God and love my neighbor better. My point is that if I am a collector of icons but not a person of love, then my arguing for icons is in fact, kind of pointless, it creates a stupid controversy. If someone else is not Orthodoxy, and thus has no icons, but if they are filled with God and demonstrate love for others and I put them down for not having icons, this also creates a stupid controversy. Using icons as tools to help us pray, and using prayer to help us witness in a positive way the Gospel of Christ, will not generate stupid controversy, but potentially profitable discussion. It is ironic that more arguments take place in Orthodox Church communities over icons and buildings than in over how to spread the word of God. We truly have to keep in mind what is important in our church communities as well as in our personal lives. Many times, we choose to create controversy over things that don’t really matter. And even more so, we allow controversial things that don’t matter to get us down or distract us. Each time I read Scripture, I take away something new. I hope today you will take away a conviction to focus on good deeds, the things that are excellent and profitable to your soul, and to others. Because it is not only avoiding the bad but seeking the good that pleases God. Supremely blessed are You, O Christ our God. You established the holy Fathers upon the earth as beacons, and through them You have guided us all to the true Faith, O greatly merciful One, glory be to You. (Apolytikion of the Fathers of the Seventh Ecumenical Council, Plagal 4 th Tone, Trans. by Fr. Seraphim Dedes) Do as many good deeds as you can today! The post Focus on What Is Good and Profitable, Not What is Stupid and Controversial appeared first on OCN .