Katholisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Homilia do D. José Maria Pereira – XXVIII Domingo do Tempo Comum – Ano A
ohne Namen ·
Presbíteros – Sonntagshomilien brasilianischer Bischoefe ·
2026-10-05
· Quelle
Umkehr · Hauptbotschaft
Fürsorge · tragend
Geduld · tragend
Die Ablehnung der göttlichen Einladung gefährdet die ewige Seligkeit, und jeder Mensch ist aufgerufen, diese Einladung anzunehmen und andere zur Bekehrung zu führen.
Das Ablehnen der göttlichen Einladung ist etwas sehr Schweres; zu leben, als hätte Gott keine Bedeutung und als wäre die Begegnung mit Ihm so fern, dass es sich nicht lohnen würde, sich darauf vorzubereiten, bedeutet, die ewige Seligkeit zu gefährden.
Die Homilie interpretiert das Gleichnis vom Hochzeitsmahl (Mt 22,1–14) als Botschaft der göttlichen Einladung und der Möglichkeit, diese abzulehnen. Sie verknüpft das Gleichnis mit Jesaja 25,6–10a und dem paulinischen Brief an die Korinther, um die Erlösung als göttliches Bankett zu deuten. Die Ablehnung wird zunächst auf das jüdische Volk bezogen, dann auf alle Menschen, die Gott zugunsten irdischer Anliegen ablehnen. Der Text mahnt zur Selbstprüfung, zur Pflege des Gebets und zur Ordnung im geistlichen Leben. Er ruft die Zuhörer auf, sich selbst und andere zur Bekehrung zu führen. Die universale Heilsbotschaft wird betont: Niemand ist von vornherein ausgeschlossen. Der Text endet mit einem Appell zur Fürsorge für die Seelen und zur Nachfolge Christi in Geduld und Liebe.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst; Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
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innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
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gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
- Wohin geht die Geschichte?
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eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Gewissensprüfung durchführen (innerlich)
- Gebet pflegen (innerlich)
- Andere zur Bekehrung führen (zwischenmenschlich)
Genannte Stellen
Mt 22,1–14 · Jes 25,6–10a · 2 Kor 1,19–20 · Eph 5,25ff · Gal 2,20 · Lk 10,42 · Off 3,20 · Ps 118,113
Gemessen
- Grundhaltung
- -1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 3 von 3
- Reichweite
- 1 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 2, künftig 2
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Die Ablehnung der göttlichen Einladung! Schwere.
Eine große Verkündigung der Hoffnung und der Freude durchzieht von Anfang bis Ende das Wort Gottes (Mt 22, 1 – 14) dieses Sonntags: Es ist eine Botschaft der Trostspendung Gottes an sein Volk. Der Prophet Jesaja (Jes 25,6 – 10a) sagt: Gott wird den Trauer Schleier wegnehmen, den Tod vernichten, jede Träne abwischen.
In allen Kulturen gibt es den Symbolgehalt des Beisammenseins an einem Tisch zu einer Mahlzeit als Mittel, die Freundschaft, den Dialog, die Freude und die Intimität auszudrücken. Im Text des Propheten Jesaja, Kap. 25, wird ein von Gott dargebotenes Bankett beschrieben. Ein prächtiges, königliches Bankett, Symbol der großzügigen Gaben Gottes, seiner weitreichend allen angebotenen Heilung. Es beschreibt auch den göttlichen Willen, dem Kummer, dem Bösen und dem Tod ein Ende zu setzen. Gott öffnet uns sein Haus, deckt den Tisch und will, dass wir seine Tischgenossen sind.
Alle Verheißungen Gottes fanden ihre Erfüllung mit der Ankunft Jesu Christi. Er, so wird der heilige Paulus sagen, ist das „Ja" Gottes zu all seinen Verheißungen (vgl. 2 Kor 1, 19-20). Das Reich der Himmel, das Er auf die Erde brachte, ist zugleich der große Saal, in dem das Bankett gefeiert wird, und ist das Bankett selbst: Es ist die Kirche und ist die in ihr gereichte Erlösung.
Warum wird es Hochzeitsbankett genannt? Weil das Hochzeitsbankett das vorzügliche Zeichen der Freude ist, und die Erlösung, die durch Christus gewirkt wurde, „die große Freude für das ganze Volk" ist. Hochzeitsbankett vor allem, weil Jesus Christus in die Welt gekommen ist, um die Menschheit auf eine so neue, so intime Weise an sich zu binden, dass man von einer Ehe zwischen ihm und der Kirche sprechen kann (vgl. Eph 5, 25ff).
In der Parabel bezog sich die Ablehnung der geladenen Gäste, der ersten Stunde, auf die Ablehnung, die das jüdische Volk Jesus und seiner Botschaft entgegengesetzt hatte. Sie, die die Ersten waren, werden die Letzten sein; andere, die Heiden, werden ihren Platz einnehmen.
Jesus ist unser Hirte und lädt uns auf tausend Arten ein, ihm zu folgen, aber er will uns nicht gegen unseren Willen zwingen, ihm zu folgen. Darin besteht das Geheimnis des Bösen: Die Menschen können diese Einladung ablehnen. Das Evangelium (Mt 22, 1 – 14) spricht uns von dieser Ablehnung an. Das Reich der Himmel ist einem König gleich, der die Hochzeit seines Sohnes feierte. Und gemäß dem Brauch sandte er seine Diener in die Häuser der geladenen Gäste, um ihnen einzureden, dass alles bereits vorbereitet war und er sie erwartete. Zu seiner Überraschung wollten die geladenen Gäste nicht gehen. Und der Herr, der die Fürsorge Gottes für seine Kinder zum Ausdruck bringen wollte, erzählt in der Parabel, dass der Herrscher seine Diener erneut sandte: Er sandte erneut andere Diener und gebot ihnen: Sagt den geladenen Gästen: Seht, mein Bankett ist bereitet… Die Güte Gottes wird in dieser göttlichen Beharrlichkeit und in der Fülle der Köstlichkeiten offenbar: Meine jungen Stiere und gemästeten Tiere sind bereits geschlachtet und alles ist bereit.
Trotzdem schenkten die geladenen Gäste keine Aufmerksamkeit und gingen einer auf sein Landgut, der andere zu seinen Geschäften.
Traurige Feststellung! Alles wird dargeboten und wird abgelehnt! Jesus muss diese Parabel mit viel Schmerz erzählt haben. Es ist die Ablehnung der Liebe Gottes durch die Jahrhunderte.
Die geladenen Gäste können heute unter anderem durch jene Männer dargestellt sein, die, in ihren irdischen Angelegenheiten und Geschäften aufgegangen, zu scheinen, als bräuchten sie Gott zu nichts. Und wenn sie gewarnt werden, dass der Himmel sie erwartet, reagieren sie mit Gewalt, wie in der Parabel. Wir alle müssen uns fragen: Wie ist unsere Antwort auf die tausend Rufe, die der Herr uns erreichen lässt? Wie ist unser Gebet, das uns die Intimität mit Gott erschließt? Entziehen wir uns nicht mit leichten Ausreden einer Verpflichtung, die uns zu einer festeren Liebe, zu einer tieferen Antwort einlädt?
Das Ablehnen der göttlichen Einladung ist etwas sehr Schweres; zu leben, als hätte Gott keine Bedeutung und als wäre die Begegnung mit Ihm so fern, dass es sich nicht lohnen würde, sich darauf vorzubereiten, bedeutet, die ewige Seligkeit zu gefährden. Vor der Seligkeit, dem absoluten Gut, gibt es keine vernünftige Entschuldigung: weder Felder, noch Geschäfte, noch Gesundheit, noch Wohlbefinden… Heute sind die Vorwände, die einige anführen, um den liebenswerten Einladungen des Herrn nicht zu folgen, gleich oder ähnlich denen, die wir im Gleichnis lesen. Jedenfalls „bleibt die Tatsache dieselbe: Sie nehmen die Seligkeit Gottes nicht an und schließen sich von ihr aus, freiwillig, weil sie etwas anderes vorziehen. Sie behalten, was sie wählen, und verlieren, was sie ablehnen".
Aber der Herr will, dass sein Haus voll wird; seine Haltung ist immer heilbringend: Geht also hinaus an die Kreuzwege und ladet alle ein, die ihr findet, zu den Hochzeitsmahlzeiten. Die Knechte gingen hinaus auf die Wege und versammelten alle, die sie fanden, Böse und Gute. Niemand ist von der göttlichen Intimität ausgeschlossen. Nur der bleibt draußen, der sich von sich aus entfernt, der dem liebenswerten Einladung des Herrn widersteht, die beständig wiederholt wird.
„Hilf uns, Herr – rief heiliger Augustinus –, uns schlechter und eitle Entschuldigungen zu entledigen und zu diesem Gastmahl zu erscheinen… Möge die Hochmut kein Hindernis sein, zum Festmahl zu gehen, mögen wir uns nicht mit Prahlerei schmücken, möge uns nicht eine schlechte Neugier an die Erde binden und uns von Gott entfernen, möge nicht die Sinnlichkeit die Freuden des Herzens behindern. Lass uns erscheinen… Wer erschien beim Gastmahl, wenn nicht die Bettler, die Kranken, die Hinkenden, die Blinden? Wir werden als Arme hingehen, denn der uns einlädt, der reich ist, hat sich um unseretwillen arm gemacht. Wir werden als Kranke hingehen, denn die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die, die nicht gesund sind. Wir werden als Gebrechliche hingehen und werden sagen: Richte meine Schritte nach deinem Wort (Ps 118, 113). Wir werden als Blinde hingehen und werden dich bitten: Erleuchte meine Augen, damit ich niemals im Tode schlafe (Ps 12, 4)".
Geht also hinaus an die Kreuzwege und ladet alle ein, die ihr findet, zu den Hochzeitsmahlzeiten… Es sind Worte, die an uns gerichtet sind, an alle Christen, denn der heilsame Wille Gottes ist universal; er umfasst alle Menschen aller Zeiten. Christus sucht in seiner Liebe zu den Menschen mit unendlicher Geduld die Bekehrung jeder Seele und geht so weit, am Kreuz zu sterben. Jeder Mensch kann von Jesus sagen: „Er (Christus) hat mich geliebt und sich für mich hingegeben" (Gal 2,20).
Von dieser heilbringenden Haltung des Meisters nehmen alle teil, die seine Jünger sein wollen. Die Knechte gingen hinaus auf die Wege und versammelten alle, die sie fanden… Wir müssen uns wie Christus für die Seligkeit aller Seelen einsetzen. Wir können uns für niemanden uninteressiert zeigen.
Wir müssen die ganze Dringlichkeit spüren, die Seelen, eine nach der anderen, zum Herrn zu führen. Dieselbe Sorgfalt, mit der Christus uns ermutigt und tröstet, ist die, die wir gegenüber denen haben müssen, mit denen wir täglich zusammenleben, indem wir dem Rat folgen, der uns aus dem 2. Jahrhundert kommt: „Trage alle in dir, wie der Herr dich trägt" (heiliger Ignatius von Antiochien). Niemand darf an uns vorübergehen, ohne dass unsere Worte und unsere Werke ihm von Gott sprechen. Der Gedanke an seine ewige Seligkeit und an sein zeitliches Glück – die sie außerhalb Gottes nicht erreichen werden – wird uns anspornen, alle Gelegenheiten zu suchen – ohne Angst, unpassend zu sein, aber immer liebenswert –, damit mit Geduld der Ruf des Herrn bis zu ihnen gelangt. Ihre religiöse Unwissenheit und ihre arme und irdische Sicht der Dinge müssen uns schmerzen.
Das Gleichnis Jesu spricht von der Antwort, die auf die Einladung Gottes gegeben wird, einschließlich Gleichgültigkeit, Ärger, Verachtung und Feindseligkeit. Jesus hat das erfahren.
Das Gleichnis spricht von der Beharrlichkeit Gottes und offenbart Seine Großzügigkeit. Es ist erstaunlich, doch der Herr bietet viele Gaben, viel Freude an, und wir verachten häufig Seine Angebote, indem wir mehr Interesse an anderen Dingen zeigen. Die göttliche Großzügigkeit bedarf unserer Mitwirkung. Das Gastmahl stellt das Wichtigste des Lebens dar: Was nützt es, die ganze Welt zu gewinnen, wenn man dabei die Seele verliert? Der Fehler der Geladenen bestand darin, das Wesentliche beiseitezuschieben. Gott kann nicht reinigen, wer die Gnade ablehnt, am Bösen Gefallen findet oder die Mittel der Heiligung, die Er hinterlassen hat – die Sakramente, das Gebet – verachtet. Im Lichte all dessen ist es angebracht zu fragen: Was ist das Wichtigste im Leben? Was ist das Wichtigste am Tag? Dein Leben ist so viel wert, wie dein Gebet. Es ist nötig, die heiligmachende Gnade zu bewahren und zu mehren. Dafür ist ein Plan des geistlichen Lebens mit Vorsätzen des Kampfes zur Erlangung der Tugenden erforderlich. „Wer aufhört, besser sein zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein", sagte der heilige Bernhard.
„Gott über alle Dinge lieben", Gott in das Zentrum unseres Lebens stellen. Dafür ist es dringend nötig, einen Lebensplan zu haben. Nun werden wir immer Dutzende wichtiger Dinge zu tun haben und falsche Ausreden, uns nur mit den materiellen Dingen zu beschäftigen. „Maria, Maria, du hast so viel zu tun, doch nur eines ist nötig" (Lk 10,42), absolut wichtig und notwendig im Leben: Vertrautheit mit Gott und das ewige Leben zu gewinnen. Das beiseitezuschieben ist Wahnsinn. Wir können als Eltern, Studierende, Berufstätige versagen… Doch wenn wir auf dem Weg zum Himmel versagen…! „Bewahre die Ordnung, und die Ordnung wird dich bewahren", lehrte der heilige Augustinus.
Es wird dir sehr guttun, und deshalb empfehle ich die Lektüre des Buches „Die Tugend der Ordnung" von Francisco Faus, Verlag Quadrante. Das Buch behandelt die Ordnung als eine demütige, bescheidene und grundlegende Tugend, um das moralische und geistliche Leben zu stützen.
Was ist die Priorität meines Lebens? Unser eigenes Leben ist dafür zuständig, zu antworten. Jeden Tag, Gewissensprüfung zur Überprüfung. Während wir unsere Realität überprüfen, erinnern wir uns: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört…" (Off 3,20).
Die Jungfrau Maria, Unsere Frau, wird uns lehren, jeden Menschen mit der Zuneigung zu behandeln, mit der Sie auf Ihren Sohn blickt, denn all diese Menschen, mit denen wir in Beziehung stehen, sind Kinder Gottes, Kinder der heiligen Maria.
Dom José Maria Pereira
Der Beitrag Homilie von Dom José Maria Pereira – 28. Sonntag im Jahreskreis – Jahr A erschien zuerst auf Presbíteros.
Wortlaut im Original
A Rejeição ao Convite Divino! Gravidade.
Um grande anúncio de esperança e de alegria perpassa, do início ao fim, a Palavra de Deus (Mt 22, 1 – 14) deste domingo: é uma mensagem de consolação de Deus ao seu povo. O Profeta Isaias (Is 25,6 – 10a) diz: Deus tirará o véu de luto, fará desaparecer a morte, enxugará toda lágrima.
Em todas as culturas, há o simbolismo de estar juntos à mesa para uma refeição como meio de expressar a amizade, o diálogo, a alegria e a intimidade. No texto do Profeta Isaías, cap.25, é descrito um banquete oferecido por Deus. Um banquete suntuoso, real, símbolo dos dons generosos de Deus, de sua salvação amplamente oferecida a todos. Descreve ainda a intenção divina de pôr fim à tristeza, ao mal e à morte. Deus abre-nos a sua casa, prepara a mesa e quer que sejamos seus comensais.
Todas as promessas de Deus encontraram seu cumprimento com a vinda de Jesus Cristo. Ele, dirá São Paulo, é o “Sim” de Deus a todas as suas promessas (cf. 2Cor 1, 19-20). O Reino dos Céus que Ele trouxe sobre a terra é, ao mesmo tempo, a grande sala em que se celebra o banquete e é o próprio banquete: é a Igreja e é a redenção nela servida.
Por que é chamado banquete de núpcias? Porque o banquete nupcial é o sinal por excelência da alegria, e a redenção, operada por Cristo, é “a grande alegria para todo o povo”. Banquete de casamento, sobretudo, porque Jesus Cristo veio ao mundo para unir a si a humanidade numa maneira tão nova, tão íntima, a ponto de se poder falar de um matrimônio entre ele e a Igreja (cf. Ef 5, 25ss).
Na parábola, a recusa dos convidados, da primeira hora, referia-se à recusa que o povo hebreu tinha oposto a Jesus e à sua mensagem. Eles, que eram os primeiros, passarão a ser os últimos; outros, os pagãos, tomarão seu lugar.
Jesus é o nosso Pastor e convida-nos de mil maneiras a segui-lo, mas não quer obrigar-nos a acompanhá –lo contra a nossa vontade. Nisto consiste o mistério do mal: os homens podem recusar esse convite. O Evangelho (Mt 22, 1 – 14) fala-nos dessa recusa. O reino dos céus é semelhante a um rei que celebrou as bodas de seu filho. E, segundo o costume, mandou os seus servos à casa dos convidados para recordar-lhes que já estava tudo preparado e que os esperava. Para sua surpresa, os convidados não quiseram ir. E o Senhor, desejando expressar a solicitude de Deus para com os seus filhos, relata, na parábola, que o soberano tornou a enviar os seus servidores: Enviou de novo outros servos, ordenando-lhes: Dizei aos convidados: Vede que o meu banquete está preparado… A bondade de Deus fica patente nesta divina insistência e na exuberância das iguarias: Os meus novilhos e animais cevados já foram abatidos e tudo está pronto.
Apesar disso, os convidados não fizeram caso e foram um para a sua casa de campo, outro para os seus negócios.
Triste a constatação! Tudo é oferecido e é rejeitado! Jesus deve ter relatado essa parábola com muita pena. É a recusa ao amor de Deus através dos séculos.
Os convidados podem estar representados hoje, entre outros, por esses homens que, absorvidos nos seus assuntos e negócios terrenos, parecem não necessitar de Deus para nada. E, quando são avisados de que o Céu os espera, reagem com violência, como na parábola. Todos devemos nos perguntar: Como é a nossa correspondência às mil chamadas que o Senhor nos faz chegar? Como é a nossa oração, que nos franqueia a intimidade com Deus? Não nos esquivamos com desculpas fáceis a um compromisso que nos convida a um amor mais firme, a uma correspondência mais profunda?
Rejeitar o convite divino é algo muito grave; viver, como se Deus não tivesse importância e o encontro com Ele estivesse tão distante que não valesse a pena preparar-se para ele, é pôr em risco a salvação eterna. Perante a salvação, bem absoluto, não há nenhuma desculpa que seja razoável: nem campos, nem negócios, nem saúde, nem bem-estar… Hoje, os pretextos que alguns invocam para não atender aos amáveis convites do Senhor são iguais ou parecidos aos que lemos na parábola. De qualquer modo, “o fato continua a ser o mesmo: não aceitam a salvação de Deus e excluem-se dela, voluntariamente, por preferirem outra coisa. Ficam com o que escolhem, perdem o que rejeitam”.
Mas, o Senhor quer que a sua casa fique cheia; a sua atitude é sempre salvadora: Ide, pois, às encruzilhadas dos caminhos, e a quantos encontrardes, convidai-os para as núpcias. Os servos saíram pelos caminhos e reuniram todos os que encontraram, maus e bons. Ninguém é excluído da intimidade divina. Só fica de fora aquele que se afasta por vontade própria, aquele que resiste ao amável convite do Senhor, insistentemente repetido.
“Ajuda-nos, Senhor – exclamava Santo Agostinho –, a deixar-nos de desculpas más e vãs e a comparecer a esse banquete… Que a soberba não seja impedimento para irmos ao festim, que não nos emproemos com jactância, nem uma má curiosidade nos apegue à terra, distanciando-nos de Deus, nem a sensualidade estorve as delícias do coração. Faz que compareçamos… Quem se apresentou ao banquete a não ser os mendigos, os doentes, os coxos, os cegos? Iremos como pobres, pois convida-nos Aquele que, sendo rico, se fez pobre por nós. Iremos como doentes, porque não precisam de médico os sãos, mas os que não estão bem de saúde. Iremos como aleijados e diremos: Endireita os meus passos conforme a tua palavra (Sl 118, 113). Iremos como cegos e te pediremos: Ilumina os meus olhos para que jamais durma na morte (Sl 12, 4)”.
Ide, pois, às encruzilhadas dos caminhos, e a quantos encontrardes, convida-os para as núpcias… São palavras dirigidas a nós, a todos os cristãos, pois a vontade salvífica de Deus é universal; abarca todos os homens de todas as épocas. Cristo, no seu amor pelos homens, procura com paciência infinita a conversão de cada alma, chegando ao extremo de morrer na Cruz. Cada homem pode dizer de Jesus: “ Ele (Cristo) me amou e se entregou por mim” (Gal 2,20).
Dessa atitude salvadora do Mestre, participamos todos os que desejamos ser seus discípulos. Os servos saíram pelos caminhos e reuniram todos os que encontraram… Devemos empenhar-nos, como Cristo, na salvação de todas as almas. Não podemos desinteressar-nos de ninguém.
Temos de sentir toda a urgência de levar as almas, uma a uma, até o Senhor. A mesma solicitude com que Cristo nos anima e conforta é a que devemos ter em relação àqueles com quem convivemos diariamente, seguindo o conselho que nos vem do século ll: “Leva a todos sobre ti, como a ti te leva o Senhor” (Santo Inácio de Antioquia). Ninguém deve passar ao nosso lado sem que as nossas palavras e as nossas obras lhe falem de Deus. O pensamento da sua salvação eterna e da sua felicidade temporal – que não alcançarão à margem de Deus – animar-nos-á a procurar todas as ocasiões – sem medo de sermos inoportunos, mas sempre amavelmente – para que, com paciência, a chamada do Senhor chegue até eles. A sua ignorância religiosa e a sua visão pobre e terrena das coisas devem doer – nos.
A parábola de Jesus fala da resposta que se dá ao convite de Deus, inclusive de indiferença, irritação, desprezo e hostilidade. Jesus experimentou isso.
A parábola fala da insistência de Deus e manifesta a sua generosidade. É incrível, mas o Senhor propõe muitos dons, muita alegria, e nós desprezamos com frequência suas ofertas, mostrando mais interesse por outras coisas. A generosidade divina tem necessidade de nossa colaboração. O banquete representa o mais importante da vida: de que adianta ganhar o mundo inteiro, se perdemos a alma? O erro dos convidados foi deixar o essencial de lado. Deus não pode purificar quem recusa a graça, compraz – se no mal ou despreza os meios de santificação que Ele deixou, os sacramentos, a oração. À luz disso tudo, cabe perguntar: o que é mais importante na vida? O que é mais importante no dia? A sua vida vale o que vale a sua oração. É preciso conservar e aumentar a graça santificante. Para isso, é necessário um plano de vida espiritual com propósitos de luta para adquirir virtudes. “Quem deixa de querer ser melhor, já deixou de ser bom”, dizia São Bernardo.
“Amar a Deus sobre todas as coisas”, colocar Deus no centro de nossa vida. Para isso é urgente termos um plano de vida. Ora, sempre teremos dezenas de coisas importantes para fazer e falsas desculpas para nos ocuparmos só das coisas materiais. “Marta, Marta, tu te ocupas com tantas coisas, uma só coisa é necessária” (Lc 10,42), absolutamente importante e necessária na vida: ganhar intimidade com Deus e a vida eterna. Deixar isso de lado é loucura. Podemos falhar como pais, estudantes, profissionais… Mas, se falharmos no caminho do Céu…! “Guarda a ordem, e a ordem te guardará”, ensinava Santo Agostinho.
Fará muito bem e por isso sugiro a leitura do Livro “A Virtude da Ordem”, de Francisco Faus, Ed. Quadrante. O livro aborda a ordem como uma virtude humilde, discreta e fundamental para sustentar a vida moral e espiritual.
Qual a prioridade de minha vida? Nossa própria vida encarrega-se de responder. Todos os dias, exame de consciência para verificar. Enquanto verificamos a realidade nossa, lembremos: “Eis que estou à porta e bato, se alguém ouvir…” (Ap 3,20).
A Virgem Nossa Senhora ensinar-nos-á a tratar cada pessoa com o afeto com que Ela olha para o seu Filho, pois todas essas pessoas, com quem estamos em relação, são filhos de Deus, filhos de Santa Maria.
Dom José Maria Pereira
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