omnist.world

English

Katholisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Homilia do D. Henrique Soares da Costa – XXVIII Domingo do Tempo Comum – Ano A

ohne Namen · Presbíteros – Sonntagshomilien brasilianischer Bischoefe · 2026-10-05 · Quelle

Verantwortung · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Umkehr · tragend

Die Berufung zum christlichen Glauben allein sichert nicht die Rettung; entscheidend ist, dass der Getaufte sein Leben so führt, dass er das Taufgewand rein bewahrt und würdig am Eucharistiefeil teilnimmt.

Niemand täusche sich, denkend, dass, weil er Christ ist, er schon gerettet ist! Das ist Unsinn und Überheblichkeit! Dem Herrn gehört das Gericht; uns, das Gewand unserer Taufe rein und bei uns zu bewahren!

Die Homilie interpretiert das Gleichnis vom Hochzeitsmahl (Mt 22,1-14) als Heilsgeschichte: Gott bereitet seit der Schöpfung das Fest des neuen Bundes vor, Israel lehnt die Einladung ab, und die Heiden werden an ihre Stelle berufen. Der Prediger verknüpft das Gleichnis mit der Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 und mit der Eucharistie als gegenwärtigem Festmahl. Das Festgewand wird als Taufe und als ein Leben verstanden, das dem Evangelium entspricht. Die zentrale Mahnung lautet, dass nicht allein die Berufung, sondern die treue Bewahrung des Taufgewandes entscheidend sei. Der Text warnt vor der Selbsttäuschung, als Christ automatisch gerettet zu sein, und ruft zur Selbstprüfung auf. Die Zuhörer werden aufgefordert, würdig an der Eucharistie teilzunehmen und ihr christliches Leben zu überdenken.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott; Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Jes 25,6-10a · Ps 22 · Phil 4,12-14.19-20 · Mt 22,1-14

Gemessen

Grundhaltung
-1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
3 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Jes 25,6-10a Ps 22 Phil 4,12-14.19-20 Mt 22,1-14 Das Wort Gottes vom letzten Sonntag sprach uns von der Weinberge; das Wort Gottes von heute spricht uns vom Festmahl! Wie oft wird in der Heiligen Schrift das Reich der Himmel mit einem Festmahl verglichen! Für die Orientalen ist das Festmahl, das Fest um den Tisch, Zeichen des Segens, denn es ist Ort des Zusammenlebens, das Freude am Dasein schenkt, der Fülle, die das Leben sichert, und des Weines, der das Herz erfreut. Deshalb sagt uns Jesus heute, dass „das Reich der Himmel gleich ist dem König, der das Hochzeitsfest seines Sohnes vorbereitete". Nun, sehr geliebte Brüder, das ist es, was Gott seit der Schaffung des Menschen tut: nach und nach bereitete er das Hochzeitsfest seines Sohnes, Jesus, unseres Herrn, mit der Menschheit vor! Davon handelt die erste Lesung von heute: Schon im Alten Testament sprach Gott zu Israel über das Ziel des Lebens, des Lichts und des Friedens, das er für die gesamte Menschheit vorbereitete: „Der Herr wird auf diesem Berg für alle Völker ein Festmahl mit reichen Speisen geben, getränkt mit reinem Wein, bedient mit köstlichen Gerichten und den feinsten Weinen. Er wird auf diesem Berg die Spitze der Kette entfernen, die alle Völker verband. Der Herr, der Gott, wird für immer den Tod beherrschen und die Tränen von allen Gesichtern abwischen…" Siehe, sehr geliebte, es ist Frieden, der Gedanke des Herrn für uns; es ist Leben, Freiheit, Glück! Wenn der Herr Israel als sein Volk erwählt hatte, so war es, um Diener dieser Heilung zu sein. Der Berg Zion wäre der Ort, von dem die Heilung und der Segen Gottes für die gesamte Menschheit hervorsprudeln würden. Leider verstand Israel seine Mission nicht. Das erklärt uns Jesus im Gleichnis von heute (das dritte, das diese Frage behandelt: das erste war das des älteren Bruders, der sagte, er würde den Willen des Vaters tun, und es nicht tat; das zweite war das der mörderischen Weingärtner, das dritte ist das von heute). Im Gleichnis ist der König der Vater; die Hochzeit des Sohnes Jesus ist das neue Bund, das Gott mit der gesamten Menschheit zu besiegeln wünscht; die Diener sind die Propheten und die Apostel. Gott bereitete alles vor; in Jesus tat er die Einladung: „Kommt zum Fest!", aber Israel akzeptierte nicht! Das Fest, den Messias, den geliebten Sohn, den, der das Leben der gesamten Menschheit bringt, aufzunehmen! „Der König wurde zornig und schickte Truppen, um diese Mörder zu töten und ihre Stadt in Brand zu stecken" – hier bezieht sich Jesus auf die Brandstiftung von Jerusalem, der Heiligen Stadt, die die Römer im Jahr 70, vierzig Jahre nach seinem Tod und seiner Auferstehung, vollziehen würden. Siehe! Die Eingeladenen wollten nicht am Fest teilnehmen, Israel lehnte die Einladung des Messias ab! Was tun? Der König befiehlt den Dienern: „Geht zu den Kreuzungen der Wege und ladet zum Fest alle ein, die ihr findet!" Und der Saal wurde voll von Eingeladenen. Wir sind es, die zuvor Heiden waren und den Gott Israels nicht kannten. Durch die Stimme der Apostel und der Prediger des Evangeliums hat uns der Herr aus allen Völkern der Erde, von den Kreuzungen der Wege des Lebens, versammelt und zu seinem Volk gemacht, dem neuen Volk, der Kirche! So wurde der Saal des Festmahls, der Saal des neuen und ewigen Bundes, gefüllt, denn der Wunsch Gottes ist, dass alle gerettet werden! Sehr geliebte, wir sollten nie vergessen, dass die Kirche, der wir als Mitglieder und Söhne angehören und die wir selbst sind, Frucht eines Liebesplanes des ewigen Vaters ist, der uns in der Fülle der Zeiten in Christus Jesus berufen und versammelt hat! Wir sollten nie vergessen, dass dieses Eucharistische Festmahl, an dem wir jetzt teilnehmen, das Festmahl ist, das der König, der ewige Vater, uns vorbereitet hat: Festmahl des Bundes seines Sohnes, des Bräutigams, mit der Kirche, seiner Braut! Siehe: wir sind die Eingeladenen zum Festmahl der Hochzeit des Bundes Christi mit seiner geliebten Braut… und die Speise, das Lamm, ist der eigene Jesus, gegeben und in der Kommunion empfangen! Denken wir ein wenig über die Verantwortung nach, Gottes Volk zu sein, die Erwählten zu sein, das Volk des Bundes zu sein… Hören wir noch das Ende der Gleichnis: „Als der König hereinkam, um die Geladenen zu betrachten, sah er dort einen Mann, der nicht das Festgewand trug!" Christ, geladen zum Bankett der Eucharistie, Bankett der Kirche, Bankett der Hochzeit des Lammes, welches ist das Festgewand? Es ist das Gewand deiner Taufe, jenes weiße Gewand, das du durch dein Leben, durch deine Werke, durch dein Verhalten rein bewahren musst! Es geschehe nicht, dass du jener Mann bist, der ohne das angemessene Gewand auf das Fest kam! Das wäre, was geschehen würde, wenn du kämest, das wäre, was geschehen wird, wenn du zu dieser heiligen Eucharistie kommst mit einem Leben, das durch Taten beschmutzt ist, die dem widersprechen, was dir das Evangelium des Reiches lehrt! „Freund, wie bist du hier hereingekommen ohne das Festgewand?" – siehe, welche furchtbare Frage stellt uns der Herr! Was werden wir ihm antworten? „Der Mann antwortete nichts!" Es gibt nichts zu antworten! Geliebte, Gerufene, Geladene, warum bemühen wir uns nicht, würdig zu sein eines solchen Königs, eines solchen Sohnes, eines solchen Festes? „Darauf sagte der König zu denen, die dienten: 'Bindet ihn und werft ihn hinaus in die Finsternis! Dort wird Heulen und Zähneklappern sein!' Siehe, sehr Geliebte, das ist unsere Verantwortung! Der Herr hat uns das Geschenk gegeben, Christen zu sein; er wird auf entschlossene Weise abfordern, was wir mit unserem Glauben tun, mit unserem Leben in Christus! Jesus selbst warnt uns auf sehr klare Weise, dass „viele sind berufen und wenige auserwählt"… Niemand täusche sich, denkend, dass, weil er Christ ist, er schon gerettet ist! Das ist Unsinn und Überheblichkeit! Dem Herrn gehört das Gericht; uns, das Gewand unserer Taufe rein und bei uns zu bewahren! Lassen wir gut darüber nachdenken, wie wir unser christliches Leben leben und, auf besondere Weise, unsere Eucharistie! Und dass der Herr uns die Gnade gebe, würdig am Bankett des Herrn teilzunehmen, in diesem Leben, in den Messen, die wir feiern, und eines Tages für die ganze Ewigkeit! Amen. Henrique Soares da Costa Der Beitrag Homilie von D. Henrique Soares da Costa – 28. Sonntag im Jahreskreis – Jahr A erschien zuerst auf Presbíteros.
Wortlaut im Original
Is 25,6-10a Sl 22 Fl 4,12-14.19-20 Mt 22,1-14 A Palavra de Deus do Domingo último falava-nos da vinha; a Palavra de Deus deste hoje fala-nos de banquete! Quantas vezes, na Sagrada Escritura, o Reino dos Céus é comparado a um banquete! Para os orientais, o banquete, a festa ao redor da mesa, é sinal de bênção, pois é lugar da convivência que dá gosto de existir, da fartura que garante a vida e do vinho que alegra o coração. É por isso que Jesus hoje nos diz que “o Reino dos Céus é como a história do rei que preparou a festa de casamento do seu filho”. Ora, caríssimos irmãos, foi isso que Deus faz desde a criação do homem: pouco a pouco, ele foi preparando a festa de casamento do Filho seu, Jesus nosso Senhor, com a humanidade! Disso nos trata a primeira leitura de hoje: já no Antigo Testamento, Deus falava a Israel sobre o destino de vida, luz e paz que Ele preparava para toda a humanidade: “O Senhor dará neste monte, para todos os povos, um banquete de ricas iguarias, regado com vinho puro, servido de pratos deliciosos e dos mais finos vinhos. Ele removerá, neste monte, a ponta da cadeia que ligava todos os povos. O Senhor Deus dominará para sempre a morte e enxugará as lágrimas de todas as faces… ” Eis, caríssimos, é de paz o pensamento do Senhor para nós; é de vida, de liberdade, de felicidade! Se o Senhor havia escolhido Israel como seu povo, era para que fosse ministro dessa salvação. O monte Sião seria o lugar donde brotariam a salvação e a bênção de Deus para toda a humanidade. Infelizmente, Israel não compreendeu sua missão. É o que Jesus nos explica na parábola de hoje (a terceira que trata desta questão: a primeira foi a do irmão mais velho que disse que faria a vontade do pai e não fez; a segunda foi a dos vinhateiros homicidas, a terceira é a de hoje). Na parábola, o rei é o Pai; o casamento do Filho Jesus é a Aliança nova que Deus quer selar com toda a humanidade; os empregados são os profetas e os apóstolos. Deus preparou tudo; em Jesus fez o convite: “Vinde para a Festa!” , mas Israel não aceitou! A festa de acolher o Messias, o Filho amado, Aquele que traz a vida a toda a humanidade! “O rei ficou indignado e mandou tropas para matar aqueles assassinos e incendiar a cidade deles” – aqui Jesus se refere ao incêndio de Jerusalém, a Cidade Santa, que os romanos iriam realizar no ano 70, quarenta após a sua morte e ressurreição. Eis! Os convidados não quiseram participar da festa, Israel rejeitou o convite do Messias! Que fazer? O rei ordena aos servos: “’Ide até às encruzilhadas dos caminhos e convidai para a festa todos os que encontrardes!’ E a sala ficou cheia de convidados”. Somos nós, os que antes éramos pagãos e não conhecíamos o Deus de Israel. Pela voz dos Apóstolos e dos pregadores do Evangelho, o Senhor nos reuniu de todos os povos da terra, das encruzilhadas dos caminhos da vida, e nos fez o seu povo, o novo povo, a Igreja! Assim, a sala do banquete, a sala da aliança nova e eterna, ficou repleta, porque o desejo de Deus é que todos se salvem! Caríssimos, nunca deveríamos esquecer que a Igreja, da qual fazemos parte como membros e filhos, e que somos nós mesmos, é fruto de um desígnio de amor do Pai eterno que, na plenitude dos tempos, nos chamou e reuniu em Cristo Jesus! Nunca deveríamos esquecer que este Banquete Eucarístico do qual participamos agora é o Banquete que o Rei, o Pai eterno, nos preparou: Banquete da aliança do seu Filho, o Esposo, com a Igreja, sua Esposa! Eis: somos os convidados para o Banquete das núpcias da aliança do Cristo com a sua amada Esposa… e o alimento, o Cordeiro, é o próprio Jesus dado e recebido em comunhão! Pensemos um pouco na responsabilidade de sermos Povo de Deus, de sermos os escolhidos para ser o povo da Aliança… Escutemos ainda, o final da parábola: “Quando o rei entrou para ver os convidados, observou aí um homem que não estava usando traje de festa!” Cristão, convidado para o Banquete da Eucaristia, Banquete da Igreja, Banquete das núpcias do Cordeiro, qual é o traje de festa? É a veste do teu Batismo, aquela veste branca, que deves conservar pura pela tua vida, pelas tuas obras, pelo teu procedimento! Não aconteça ser tu esse homem que entrou na festa sem o traje apropriado! É o que aconteceria se viesses, é o que acontecerá se vieres para esta Eucaristia santa com uma vida enodoada pelas ações contrárias ao que o Evangelho do Reino te ensina! “Amigo, como entraste aqui sem o traje de festa?” – eis, que pergunta tremenda o Senhor nos faz! O que lhe responderemos? “O homem nada respondeu!” Não há o que responder! Amados, chamados, convidados, por que não nos esforçamos para ser dignos de tal Rei, de tal Filho, de tal festa? “Então, o Rei disse aos que serviam: ‘Amarrai-o e jogai-o fora, na escuridão! Aí haverá choro e ranger de dentes!” Eis, caríssimos, a nossa responsabilidade! O Senhor nos deu o dom de ser cristãos; cobrará de modo decidido o que fizermos com nossa fé, com nossa vida em Cristo! O próprio Jesus nos previne, de modo muito claro, que “muitos são chamados e poucos são escolhidos”… Ninguém se iluda, pensando que porque é cristão já está salvo! Isso é bobagem e prepotência! Ao Senhor pertence o julgamento; a nós, conservar pura e conosco a veste do nosso Batismo! Pensemos bem no modo como estamos vivendo nossa vida cristã e, de modo especial, nossa Eucaristia! E que o Senhor nos dê a graça de participar dignamente do Banquete do Senhor, nesta vida, nas missas que celebramos, e um dia, por toda a Eternidade! Amém. Henrique Soares da Costa O post Homilia do D. Henrique Soares da Costa – XXVIII Domingo do Tempo Comum – Ano A apareceu primeiro em Presbíteros .