1561-Wohin gehen wir Teil 1 - Buddhismus im Alltag - Achtsamkeit im täglichen Leben
Der Tod ist aus buddhistischer Sicht kein endgültiges Ende, sondern ein Übergang eines Bewusstseinsstroms, der durch karmische Prägungen neue Bedingungen findet, und die Angst vor dem Tod ist überwindbar, wenn man erkennt, dass es kein festes Ich gibt, das vernichtet werden könnte.
Du gehst nirgendwo hin. Und doch geht etwas weiter.
Der Text erklärt aus buddhistischer Sicht, was nach dem Tod geschieht. Es gibt keine unveränderliche Seele, sondern einen Bewusstseinstrom, der sich durch karmische Prägungen fortsetzt. Der Tod wird als Übergang und nicht als endgültiges Ende beschrieben. Die Lehre von Anatta, dem Nicht-Selbst, wird als Grund genannt, warum die Angst vor dem Tod überwindbar sei. Das Bardo, der Zwischenzustand, wird als Phase der Umformung des Bewusstseinsstroms dargestellt. Die zentrale Botschaft ist, dass der Tod eine Rückkehr in einen ursprünglichen, formlosen Zustand darstellt. Das eigentliche Ziel des Buddhismus geht über den Trost hinaus und zielt auf die Erkenntnis der Vergänglichkeit und das Loslassen des Anhaftens an ein festes Ich. Der Text schließt mit den letzten Worten des Buddha über die Vergänglichkeit aller bedingten Dinge.
Weltbild
was das heißt- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
- Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
- Wo sitzt das Übel?
- im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
- Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis; Genügsamkeit, Fasten, freiwilliges Opfer, Loslassen
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
- in Täuschung oder Begehren verfangen, aber befreibar
- Wohin geht die Geschichte?
- Wiederkehr, kein Ziel, immer dasselbe Muster
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
- auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
- jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
- auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
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Wozu der Text aufruft
- das eigene Heil erarbeiten (innerlich)
- das Anhaften an ein festes Ich lösen (innerlich)
Genannte Stellen
Bardo Thödol
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 1 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 1, künftig 3