Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
A Truly Well-Rounded Man
ohne Namen ·
Orthodox Christian Network (OCN) ·
2026-10-18
· Quelle
Demut · Hauptbotschaft
Dankbarkeit · tragend
Gemeinschaft
Wahre Freude im Glauben besteht nicht in irdischer Macht oder Leistung, sondern in der Gewissheit, im Himmel von Gott erinnert zu sein, und erfordert Demut statt Arroganz.
Doch freut euch nicht darüber, dass euch die Geister untertan sind; sondern freut euch darüber, dass eure Namen geschrieben sind im Himmel.
Der Text zitiert Lukas 10,16-21 und stellt den heiligen Lukas als wohlgerundeten Menschen vor, der als Arzt, Redner, Evangelist, Kirchenhistoriker und Künstler gilt. Er wird als Mitglied der Siebzig und als ungenannter Jünger auf dem Weg nach Emmaus identifiziert. Die Evangeliumslesung wird ausgelegt: Jesus bestätigt seine Existenz vor der Inkarnation, gewährt Vollmacht über den Feind und lenkt die Freude von irdischen Erfolgen auf die himmlische Berufung um. Die zentrale Botschaft ist, dass wahre Freude nicht in der Unterwerfung der Geister liegt, sondern darin, dass die eigenen Namen im Himmel geschrieben sind. Der Text rät zu Zuversicht ohne Arroganz und betont, dass irdische Leistung vorübergehend ist, der himmlische Lohn aber dauerhaft. Am Ende steht eine Fürbittgebete für Vergebung und der Wunsch, im Glauben so wohlgerundet zu sein wie Lukas.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird; innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
- Wohin geht die Geschichte?
-
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
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Wozu der Text aufruft
- sich über die himmlische Berufung freuen (innerlich)
- im Glauben wohlgerundet sein (innerlich)
Genannte Stellen
Lk 10,16-21 · Lk 24,35
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 1, künftig 2
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
„Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich; und wer mich verachtet, der verachtet den, der mich gesandt hat." Die Siebzig kehrten mit Freude zurück und sprachen: „Herr, auch die Dämonen unterwerfen sich uns in deinem Namen!" Und er sprach zu ihnen: „Ich sah den Satan wie Blitz vom Himmel fallen. Siehe, ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und über alle Kraft des Feindes; und nichts wird euch schaden. Doch freut euch nicht darüber, dass euch die Geister untertan sind; sondern freut euch darüber, dass eure Namen geschrieben sind im Himmel." In derselben Stunde freute er sich im Heiligen Geist und sprach: „Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies den Weisen und Verstandigen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast; ja, Vater, denn so war es dein gnädiger Wille."
Lukas 10: 16-21
Der heilige Lukas war vielleicht der intelligenteste unter den frühen Kirchenführern. Er wird als Schutzpatron der Anwälte, Ärzte, Historiker und Künstler beansprucht. Der heilige Lukas war von Beruf Arzt. Er war ein Redner. Er ist einer der vier Evangelisten, da er sowohl das Evangelium verfasst hat, das seinen Namen trägt, als auch die Apostelgeschichte. Da die Apostelgeschichte eine Geschichte der frühen Kirche ist, wird der heilige Lukas als der erste Kirchenhistoriker gepriesen. Und der heilige Lukas war auch ein Künstler. Er malte die erste Ikone der Jungfrau Maria.
Der heilige Lukas trägt den Titel „Apostel" und war Mitglied einer Gruppe, die als „die Siebzig" bekannt war. Es gab zwei Gruppen von Aposteln, die Zwölf und die Siebzig. Mitglieder beider Gruppen waren von entscheidender Bedeutung für die Gründung der frühen Kirche.
Der heilige Lukas ist höchstwahrscheinlich der ungenannte Jünger, zusammen mit Kleopas (der namentlich genannt ist und ebenfalls einer der Siebzig ist), dem der auferstandene Christus am Abend nach der Auferstehung auf dem Weg nach Emmaus erschien. Es waren Lukas und Kleopas, die den anderen Jüngern bezeugten, dass sie den auferstandenen Herrn gesehen hatten und „wie er sich ihnen in der Brechung des Brotes offenbarte." (Lukas 24:35)
Die Evangeliumslesung, die an seinem Gedenktag gelesen wird, bezieht sich auf „die Siebzig", weshalb sie an diesem Gedenktag gelesen wird. In der Evangeliumslesung wendet sich Jesus an die Siebzig und sagt ihnen, dass sie seine Vertreter sind. Daher: Wer die Jünger hört, hört Christus, und wer die Jünger verachtet, verachtet Christus, und wer Christus verachtet, verachtet auch Gott, den Vater, der Christus gesandt hat.
Die Siebzig freuen sich über die Kraft Christi, da sie besessene Menschen in seinem Namen geheilt gesehen haben. Christus sagt ihnen dann drei wichtige Dinge:
„Ich sah den Satan wie Blitz vom Himmel fallen." (Lukas 10:18) Dies bestätigt die Existenz Christi vor der Inkarnation.
„Siehe, ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und über alle Kraft des Feindes; und nichts wird euch schaden." (Lukas 10:19) Dies ist eine Bestätigung nicht nur der Macht Gottes, sondern dass seine Macht für alle zugänglich ist, die an ihn glauben, und durch diejenigen wirken kann, die glauben. Dies ist auch eine Aussage, um diejenigen zu trösten, die Christus nachfolgen, dass uns nichts schaden kann. Das bedeutet nicht, dass wir nie Schmerz empfinden werden oder dass Menschen uns nicht verletzen oder sogar Christen töten werden (wie es in jedem Jahrhundert geschehen ist). Es bedeutet, dass nichts von irgendeinem Feind unseren Glauben oder die Liebe Gottes von uns nehmen kann.
„Doch freut euch nicht darüber, dass euch die Geister untertan sind; sondern freut euch darüber, dass eure Namen geschrieben sind im Himmel." (Lukas 10:20) Wir sollten Zuversicht, aber keine Arroganz in Bezug auf unseren Glauben haben. Wir sollten nicht auf eine elitäre Weise über unseren Glauben freuen. Oder dass der Glaube uns irgendeinen Vorteil im Leben gibt. Vielmehr sollten wir uns freuen, dass wir von Gott im Himmel erinnert werden. Denn jede irdische Leistung ist vorübergehend. Es ist der himmlische Lohn, der dauerhaft ist.
O heiliger Apostel und Evangelist Lukas, tritt für uns bei unserem barmherzigen Gott ein, dass er unseren Seelen Vergebung der Übertretungen gewähre. (Apolytrion des hl. Lukas, Übers. von Pfr. Seraphim Dedes)
Mögen wir in unserem Glauben so wohlgerundet sein wie der hl. Lukas in seinem Leben!
Der Beitrag Ein wahrhaft wohlgerundeter Mann erschien zuerst auf OCN.
Wortlaut im Original
“He who hears you hears Me, and he who rejects you rejects Me, and he who rejects Me rejects Him who sent Me.” The seventy returned with joy, saying, “Lord, even the demons are subject to us in Your name!” And he said to them, “I saw Satan fall like lightning from heaven. Behold, I have given you authority to tread upon serpents and scorpions, and over all the power of the enemy; and nothing shall hurt you. Nevertheless do not rejoice in this, that the spirits are subject to you; but rejoice that your names are written in heaven.” In that same hour He rejoiced in the Holy Spirit and said, “I thank thee, Father, Lord of heaven and earth, that thou hast hidden these things from the wise and understanding and revealed them to babes; yea, Father, for such was Thy gracious will.”
Luke 10: 16-21
Saint Luke may have been the most intelligent of the early church leaders. He is claimed as the patron saint of lawyers, doctors, historians and artists. Saint Luke was a physician by trade. He was an orator. He is one of the Four Evangelists, having authored both the Gospel that bears his name as well as the Book of Acts. Since the Book of Acts is a history of the early church, Saint Luke is hailed as the first church historian. And Saint Luke was also an artist. He painted the first icon of the Virgin Mary.
Saint Luke has the title “Apostle” and was a member of a group known as “the seventy.” There were two groups of Apostles, the Twelve and the Seventy. Members of both were pivotal in the establishment of the early church.
Saint Luke is most likely the unnamed disciple, along with Cleopas (who is named and is also one of the seventy), to whom the Resurrected Christ appeared on the road to Emmaus on the evening after the Resurrection. It was Luke and Cleopas who testified to the other disciples that they had seen the Risen Lord and “how He was made known to them in the breaking of the bread.” (Luke 24:35)
The Gospel lesson that is read on his feastday references “ The seventy ” which is why it is read on this feastday. In the Gospel lesson, Jesus is addressing the seventy, telling them that they are His representatives. Therefore, whoever hears the disciples hears Christ and whoever rejects the disciples rejects Christ and whoever rejects Christ rejects also God the Father who sent Christ.
The seventy rejoice at the power of Christ, having seen demon-possessed people cured in His name. Christ then tells them three important things:
“I saw Satan fall like lightning from heaven.” (Luke 10:18) This confirms the existence of Christ before the Incarnation.
“Behold, I have given you authority to tread upon serpents and scorpions, and over all the power of the enemy; and nothing shall hurt you.” (Luke 10:19) This is an affirmation not only of God’s power, but that His power is accessible to all who believe in Him and can work through those who believe. This is also a statement to comfort those who follow after Christ that nothing can hurt us. That doesn’t mean that we won’t ever feel pain or that people won’t hurt us or even kill Christians (as has happened in every century). It means that nothing from any enemy can take away our faith or God’s love from us.
“Nevertheless do not rejoice in this, that the spirits are subject to you; but rejoice that your names are written in heaven.” (Luke 10:20) We should have confidence, but not arrogance about our faith. We shouldn’t rejoice in an elitist way about our faith. Or that having faith gives us any kind of an edge in life. Rather, we should rejoice that we are remembered by God in heaven. For any earthly accomplishment is temporary. It is the heavenly reward that is permanent.
O holy Apostle and Evangelist Luke, make intercession to our merciful God, that He grant our souls forgiveness of offenses. (Apolytikion of St. Luke, Trans. by Fr. Seraphim Dedes)
May we be as well rounded in our faith as St. Luke was in his life!
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