Das Vergessen Gottes in Zeiten des Wohlstands führt zu Stolz und Isolation, während das Erkennen aller Güter als göttliches Geschenk Demut, Dankbarkeit und eine offene, großzügige Lebenshaltung ermöglicht.
Der Predigttext thematisiert die biblische Warnung Mose an die Israeliten, Gott in Zeiten des Wohlstands nicht zu vergessen. Der Prediger interpretiert dieses Vergessen nicht primär als Unverfrorenheit, sondern als psychologischen Schutzmechanismus, um schmerzhafte Erinnerungen an Abhängigkeit und Not zu vermeiden. Er verknüpft dies mit seiner eigenen Erfahrung als Strafverteidiger und als Kind von Immigranten, die in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auf Gott vertrauen mussten. Die zentrale These lautet, dass das Vergessen Gottes in guten Zeiten zu Stolz, Besitzdenken und emotionaler Verengung führt. Im Gegensatz dazu wird das Erkennen aller Güter als göttliches Geschenk als Quelle von Demut, Dankbarkeit und Großzügigkeit dargestellt. Der Text ruft dazu auf, Gott auch in der Fülle zu gedenken, um die Verbindung zu ihm und die Freude am Leben zu bewahren. Es wird betont, dass Gott Nähe in guten wie in schlechten Zeiten sucht.
5. Mose 8,11-18
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Frohes Thanksgiving, alle zusammen. Frohes Thanksgiving. Wie ihr wisst, halten wir am Thanksgiving-Wochenende inne, um nachzudenken und Dank zu geben. Wir wissen, dass die Welt nicht perfekt ist. Unser eigenes Leben ist voller vieler Herausforderungen und vieler Probleme. Aber an diesem Wochenende nehmen wir alles, wofür wir dankbar sein können, in den Blick. In der heutigen Bibelstelle legte Mose eine wunderschöne Vision davon dar, wie das Leben im verheißenen Land sein würde. Lasst mich sie euch noch einmal vorlesen. Ein Land mit Olivenöl und Honig. Ein Land, in dem ihr Brot ohne Mangel essen könnt. Wo euch nichts fehlen wird. Ein Land, dessen Steine Eisen sind und aus dessen Hügeln ihr Kupfer abbauen könnt. Ihr werdet satt essen und den Herrn, euren Gott, für das gute Land segnen, das er euch gegeben hat. Das ist Mose an die Israeliten. Wie ihr wisst, als die Israeliten einmal der Sklaverei in Ägypten entflohen, liefen die Dinge nicht so, wie sie es sich gewünscht hatten. Vierzig Jahre lang irrten sie in der Wüste umher. Sie erlebten Hunger und Durst. Vierzig Jahre lang hatten sie keinen festen Ort, den sie als Zuhause bezeichnen konnten. Aber schließlich, es ist, als stünden sie am Vorabend eines Wandels. Bald werden sie das verheißene Land betreten. Bald werden sie Fülle haben. Bald wird es keinen Durst und keinen Hunger mehr geben. Und bald werden sie alles haben, was sie in den letzten vierzig Jahren nicht hatten. Aber wenn ihr bei der Lektüre dieser Stelle dabei wart, gibt es eine zugrunde liegende Sorge, die sich durchzieht. Und das ist Folgendes: Dass sie in ihrer Fülle Gott vergessen würden. Man sieht es immer und immer wieder in dieser Stelle. Seht zu, dass ihr den Herrn, euren Gott, nicht vergesst. Erhebt euch nicht, indem ihr den Herrn, euren Gott, vergesst. Gedenkt des Herrn, eures Gottes. Gedenkt Gottes. Vergesst nicht. Sobald sie alles hatten, was sie brauchten. Würden sie an Gott denken? Das ist die Frage in Mosés Sinn. Also fragte ich mich, hatte Mose einfach Angst, dass die Israeliten, sind sie einfach nur wie verwöhnte Kinder, die Gott nicht zu schätzen wissen und alles vergessen, was Gott für sie getan hat? Das ist durchaus möglich. Aber ich denke, es gibt hier ein tieferes Problem. Es ist nicht so, dass sie notwendigerweise nur verwöhnte Menschen sind, die vergessen würden. Denkt darüber nach. Vierzig Jahre, das ist länger als, nun, bei einigen von euch, nicht bei allen, aber vierzig Jahre lang war das Leben nicht in ihrer Kontrolle. Sie waren in der Wüste extrem verwundbar. Es war also eine sehr schwierige Zeit für sie. Wisst ihr, wenn man schwierige Dinge und schwierige Erfahrungen durchgemacht hat, will man nur, dass es vorbei ist und man es hinter sich lässt, oder? Man will es einfach in der Vergangenheit belassen. Man möchte nicht zurückkehren und diese schwierigen Erinnerungen aufwühlen. Deshalb habe ich mich immer gefragt, wisst ihr, die ältere Generation, warum reden sie nicht wirklich viel über ihre Vergangenheit? Wir wissen nichts. Wir wissen nicht viel. Ich denke, ein Teil davon ist, dass sie viele schwierige Dinge erlebt haben und sie nicht aufwühlen wollen. In der Wüste hatten die Israeliten keine Wahl, als auf Gott zu vertrauen. Und ja, durch diese Abhängigkeit kamen sie Gott näher. Aber auch das Gedenken an Gott konnte die schlechten Erinnerungen an diese schwierigen Zeiten zurückbringen. Und durch das Gedenken an Gott, weil Gott so eng mit diesen schwierigen Erfahrungen verbunden ist. Es ist also fast so, als wollten sie nicht unbedingt dorthin zurückkehren. Wisst ihr, in meinem früheren Leben, als ich Strafverteidiger war, war ich oft der einzige Freund meiner Mandanten. Wisst ihr, für viele von ihnen war das Durchlaufen der Strafanzeigen die stressigste und angstvollste Zeit ihres Lebens. Denn wirklich, ihre Zukunft und was sie erwartet, liegt nicht mehr in ihrer Kontrolle. Sie mussten sich vollständig auf mich verlassen. Und oft waren sie entweder sehr verlegen oder sogar beschämt, mit Familienmitgliedern oder Menschen, die sie kannten, zu sprechen. Also hielten viele Leute es sogar geheim. Ich war der Einzige, der sie in dieser Situation wirklich helfen konnte. Und mit vielen von ihnen entwickelte ich in diesem Sinne eine gute Beziehung. Aber sobald der Fall erledigt war, war das ein Kapitel ihres Lebens, das sie hinter sich lassen wollten. Das verstehe ich vollkommen. Also eines Tages, ich erinnere mich, ich war in einem Lebensmittelgeschäft und ich tatsächlich
Ich bin auf einen ehemaligen Kunden von mir gestoßen. Und es kam zu einer Art bewusstem Blickkontakt. Es war ein Blick des Erkennens. Doch sofort danach konnte ich eine Art verlegenen oder schmerzhaften Ausdruck erkennen. Ich meine, ich verstand es. Es war nicht so, dass sie mich nicht mochten. Es war einfach so, dass ich denke, sie an diese schwierige, dunkle Zeit in ihrem Leben erinnerte. Deswegen habe ich, um dieser Person willen, auch einfach den Blick abgewandt. Und ich bin einfach weitergegangen. Und die Dinge wurden gut. Oft wollen wir einfach nur das genießen und nicht zurückblicken. Das ist verständlich. Aber was passiert, wenn du Gott vergisst, der bei dir war, während all dieser schwierigen Zeiten? Das ist es, was Mose sagt. Wenn du dich satt gegessen und schöne Häuser gebaut und darin wohnst und wenn deine Herden und Herden gemehrt und dein Silber und Gold vermehrt und alles, was du hast, vermehrt ist, dann erhebe dich nicht über den Herrn, deinen Gott. Sage nicht zu dir selbst: Meine Macht und die Kraft meiner eigenen Hand haben mir diesen Reichtum verschafft. Siehst du, wenn du Gott vergisst, kannst du stolz werden. Du beginnst zu denken, dass es allein ich war, der mein Glück geschaffen hat. Wenn du diese Haltung hast, dann passiert Folgendes: Du beginnst, alles wie dein Besitz zu behandeln. Ich habe hart dafür gearbeitet. Ich habe mir das verdient. Das gehört mir. Und wenn du anfängst, alles wie deinen Besitz zu behandeln, kann es etwas mit dir anfangen. Einerseits kannst du anfängst, ängstlicher zu werden, was du hast und den Verlust davon. Und es kann dich weniger großzügig machen, urteilender gegenüber anderen, weniger mitfühlend und weniger barmherzig gegenüber anderen, die durch eine schwierige und harte Zeit gehen. Und so kann es dich zu einem kleineren Menschen machen, der auch mehr von anderen entfremdet ist. Mit anderen Worten, ich denke nicht, dass es dich zu einem glücklicheren Menschen macht. Nun, viele von euch können sich mit dem Leben als Immigranten identifizieren. Das Leben als Immigrant ist und war sehr hart. Immigranten mussten durch ihre Klugheit und ihre zähe Widerstandsfähigkeit überleben. Das schließt meine Familie ein. Sie haben hart gearbeitet, und ich denke, für eine Weile ging es ihnen recht gut. Ich wurde geboren, genau als meine Eltern einwanderten. Und also, als mein Kind das tat, war es in Ordnung. Das Geschäft lief in Ordnung und so weiter. Aber dann, für diejenigen von euch, die damals dabei waren, gab es eine große wirtschaftliche Rezession, die in den 1990er Jahren zuschlug. Und unser Familienunternehmen erlitt auch einen enormen Schlag. Also wurde es immer schwieriger, nur die Hypothekenzahlungen und Ausgaben und die Instandhaltung des Gebäudes, das wir hatten, aufrechtzuerhalten. Es gab also die Angst, werden wir alles verlieren? Um mehr Umsatz und Einkommen zu erzielen, kauften meine Eltern einen zweiten Laden und begannen, ihn zu beaufsichtigen. Es wurde wirklich schlecht nach meinem ersten Jahr an der Universität. Also begann ich, mein eigenes Fensterreinigungsunternehmen zu führen, um Geld zu verdienen und meinen Weg durch die Schule selbst zu finanzieren. Aber danach hatten wir einen zweiten Laden, also ging ich abends dorthin, um diesen Laden zu beaufsichtigen und meine Eltern zu entlasten. Und dann, um noch mehr Geld zu verdienen, sobald das Geschäft lief, beauftragte ich jemanden, es zu verwalten, und ich bekam einen weiteren Job, einen Büro-Tagesjob, richtig, um noch mehr Umsatz zu erzielen. Ich meine, das sind die Dinge, die das Leben als Immigrant mit sich bringt, die man tun musste, um zu überleben. Zum Glück haben wir das überwunden, und danach wurden die Dinge besser. Es hätte leicht sein können zu denken, es sei alles an uns gewesen. Ja, wir haben alles geschafft. Gott leugnet nicht die harte Arbeit, die all von euch leistet. Und es gibt diesen Teil, den wir spielen. Deshalb treibe ich meine eigenen Kinder in Dingen wie Sport und was auch immer wirklich hart, um den Wert harter Arbeit zu lernen. Aber Mose teilt eine große Einsicht und Wahrheit. Sage nicht zu dir selbst: Meine Macht und die Kraft meiner eigenen Hand haben mir diesen Reichtum verschafft. Gedenke des Herrn, deines Gottes, denn er ist es, der dir die Kraft gibt, Reichtum zu erlangen, damit er seinen Bund, den er deinen Vorfahren geschworen hat, bestätigen kann, wie er es heute tut. Siehst du das? Ja, wir mussten hart arbeiten, wir alle. Es brauchte Mut und harte Arbeit unserer Hände, um zu überleben. Aber ich glaube wirklich, es war Gott, der uns die Kraft gab, weiterzumachen. Die Ausdauer, niemals aufzugeben und die
Gute Gesundheit, um weiterzuarbeiten, als wir nicht wussten, was wir sonst tun sollten. Es war Gott, der uns diese Kraft gab. Wenn du Gott erkennst, wenn du an Gott denkst, wenn die Zeiten gut oder schlecht sind, dann ist alles ein Geschenk. Was du hast, verwandelt sich von deinem Besitz in ein dir gegebenes Geschenk. Hast du je ein unerwartetes Geschenk erhalten? Wie hat sich das für dich angefühlt? Ich werde den Tag nie vergessen, an dem ich hier, vor sieben Jahren, zum Geistlichen ordiniert wurde. Ich meine, es war ein wunderschöner, wunderbarer Gottesdienst voller Menschen. Und ich erhielt viele Geschenke von Menschen. Ich meine, ich weiß nicht mehr genau, wie viel ich bekommen habe, aber was ich mir erinnere, ist die unglaubliche Liebe und Unterstützung, die ich spürte. Also, wenn ich daran zurückdenke, bin ich erfüllt von Demut, Wertschätzung und Dankbarkeit. Und es erinnert mich daran, dass das geistliche Amt und meine Berufung ein wahres Geschenk von Gott sind. Und das gibt mir dann die Kraft, weiterzumachen. Wenn du das Leben als Geschenk erlebst, wenn alles, was du hast, sich wie ein Geschenk anfühlt, dann öffnet sich dein Leben. Du lebst mit mehr Dankbarkeit, Wertschätzung und Großzügigkeit, und es scheint mehr Freude aus einer unendlichen Quelle zu fließen. Du empfängst alles als ein Geschenk, das zu genießen und zu teilen ist. Wenn die Zeiten schlecht und herausfordernd sind, wenn du verwundbar bist und die Dinge nicht unter deiner Kontrolle stehen, haben wir manchmal keine Wahl, als auf Gott zu vertrauen. Aber wenn die Zeiten gut sind, ist es leicht, Gott zu vergessen. Als die Israeliten in der Wüste litten, kam Gott zu ihnen auf eine mächtige Weise. Gott hat dich aus dem Land Ägypten herausgebracht, aus dem Haus der Sklaverei, der dich durch die große und furchtbare Wüste führte. In einer trockenen Wüste mit giftigen Schlangen und Skorpionen ließ er Wasser für dich aus Flintenstein fließen. Er speiste dich in der Wüste mit Manna, das deine Vorfahren nicht kannten. Ich meine, sie erlebten so viele erstaunliche neue Dinge. Gott ließ Wasser aus einem trockenen Felsen fließen. Er gab Manna, eine Art von Nahrung, die sie nie gegessen, nie zuvor geschmeckt hatten. Sie kamen Gott nahe und erlebten Gott auf wunderbare neue Weisen. Also ja, viele von uns erleben, dass Gott uns tröstet und stärkt, wenn die Zeiten schwierig sind. Aber Gott möchte nicht nur dann nahe bei dir sein, wenn die Zeiten schwierig sind. Gott möchte nahe bei dir sein, wenn die Zeiten gut sind. Gott freut sich daran, dich mit Fülle in allem zu segnen, was Gott geben kann. Und Gott möchte diese Freude mit dir teilen. Gottes Wunsch ist es, uns nahe zu sein, ob die Zeiten gut oder schlecht sind. Es gibt einen jüdischen Ritus, und er heißt auf Hebräisch Birkat HaMazon. Und die Übersetzung lautet „Gnade nach den Mahlzeiten“. Und dies ist ein Lied oder ein Gebet, das sie nach dem Essen ihrer Mahlzeiten singen oder beten. Und dieser Ritus stammt direkt aus der heutigen Textstelle. Du sollst dich satt essen und den Herrn, deinen Gott, für das gute Land segnen, das er dir gegeben hat. Siehst du die Reihenfolge in diesem Vers? Was kommt zuerst? Du sollst dich satt essen. Du wirst essen. Sei zuerst gesättigt. Und dann wirst du den Herrn segnen. Du wirst Gott danken. Ich fand das so toll. In unserer christlichen Tradition beten wir oft vor den Mahlzeiten, was gut ist. Wir danken dir für die Nahrung. Aber dieser Ritus, den sie praktizieren, ist ein Gebet nach der Mahlzeit. Und ich erkenne, dass dort eine unglaubliche geistliche Weisheit liegt. Wenn du nach deiner Mahlzeit betest, erinnert es dich daran, dass das, was du hast, das, was dich gesättigt hat, all das von Gott kommt. Das kommt nicht nur aus meinen eigenen Händen. Gott hat all dies für mich bereitgestellt. Also habe ich es diese Woche versucht, aber neue Gewohnheiten sind wirklich schwer umzusetzen. Ich vergaß es ständig. Also ist es nicht leicht, aber ich denke, dies ist eine sehr gute geistliche Praxis, die wir versuchen können. Nach jeder Mahlzeit, versuche daran zu denken. Sag: Danke, Gott, für diese erstaunliche Nahrung, die ich habe. Denn wir essen und wollen dann einfach los, zum nächsten Ding. Lasst uns essen und Gott danken. Und auf diese Weise erinnern wir uns daran, dass Gott die Quelle aller guten Dinge in unserem Leben ist. An diesem Dankeswochenende und jeden Tag danach, genieße alle wunderbaren Segnungen, die Gott dir gegeben hat. Aber erinnere dich immer an Gott. Tu das, und du wirst leben und das Leben als ein wunderbares Geschenk erleben. Frohen Dank.
Wortlaut im Original
Happy Thanksgiving everyone. Happy Thanksgiving. You know on Thanksgiving weekend we pause to reflect and give thanks. We know the world is not perfect. Our own lives are filled with many challenges and many problems. But on this weekend we take stock of all that we do have to be thankful for. In today's passage, Moses laid out a beautiful vision of what life would be like in the promised land. Let me read it again for you. A land of olive oil and honey. A land where you may eat bread without scarcity. Where you will lack nothing. A land whose stones are iron and from whose hills you may mine copper. You shall eat your fill and bless the Lord your God for the good land that he has given you. This is Moses to the Israelites. You know the Israelites, once they escaped a slavery from Egypt, things didn't go how they wanted. For 40 years they wandered in the wilderness. They experienced hunger and thirst. They had no permanent place to call home for 40 years. But finally, it's like they are on the cusp of change. Soon they are about to enter the promised land. Soon they will have abundance. Soon there will be no more thirst and hunger. And soon they will have everything they need that they didn't have for the last 40 years. But if you were with me in the reading of this passage, there is one underlying concern that runs throughout. And that is this. That in their abundance they would forget God. You see it over and over throughout this passage. Take care that you do not forget the Lord your God. Do not exalt yourself forgetting the Lord your God. Remember the Lord your God. Remember God. Do not forget. Once they had everything that they needed. Would they remember God? That is the question in Moses' mind. So I was wondering, was Moses just afraid that the Israelites would, are they just like spoiled brats who would be unappreciative of God and forget everything that God did for them? That's certainly possible. But I think there is a deeper issue here. It's not that they are necessarily just spoiled people who would forget. Think about it. For 40 years, that's longer than, well, some of you, not everyone, but for 40 years life was not in their control. They were extremely vulnerable in the wilderness. So it was such a difficult time for them. You know when you've been through difficult things and difficult experiences, all you want is to get over it and leave that behind, isn't it? You just want to leave that in the past. You do not want to go back and rehash those difficult memories. That's why I always wondered, you know, the older generation, why don't they really talk much about their past? We don't know anything. We don't know much. I think part of it is they experienced a lot of difficult things and they don't want to rehash that. In the wilderness, the Israelites had no choice but to rely on God. And yes, through that dependence, they grew closer to God. But also remembering God, that could also bring back the bad memories of those difficult times. And by remembering God, because God is so closely associated with those difficult experiences. So it's almost like they don't necessarily want to go back to that. You know, in my former life, when I was a criminal defense lawyer, I was often my client's only friend. You know, for a lot of them, going through the criminal charges, it was the most stressful and anxious time of their life. Because really, their future and what lies that it's not in their control anymore. They had to rely completely on me. And oftentimes, they were either very embarrassed or even ashamed to talk to family members or people they knew. So a lot of people just even kept it a secret. I was the only one who could really help them in that situation. And with a lot of them, I developed a good relationship with them in that sense. But once the case was done, that was a chapter of their life they wanted to leave behind. I totally understand. So one time, I remember I was at a grocery store and I actually bumped into a former client of mine. And there was a kind of made eye contact. There was a look of recognition. But then right away, I could see kind of a like a, oh, you know, like a embarrassed or pained look. I mean, I understood. It's not that they didn't like me. It's just, I think seeing me reminded them of that difficult dark time in their life. So for that person's sake, I just kind of looked away too. And I kind of kept walking on. And things become good. Many times we just want to enjoy that and not go back. So that is understandable. But what happens though, when you forget God who was with you during all those difficult times? This is what Moses says. When you have eaten your fill and have built fine houses and live in them and when your herds and flocks have multiplied and your silver and gold is multiplied and all that you have is multiplied, then do not exalt yourself for getting the Lord your God. Do not say to yourself, my power and the might of my own hand have gotten me this wealth. You see, when you forget God, you can become proud. You start thinking that it was all me who created my good fortune. When you have this attitude, and what happens is you start treating everything like your possession. I worked hard for this. I earned this. This is mine. And when you start treating everything like your possession, it can start doing something to you. On the one hand, you can start becoming more anxious about what you have and losing that. And it can start making you less generous, more judgmental of others, less sympathetic and less compassionate to others who are going through a struggle and difficult time. And so it can make you a smaller person that is also more disconnected with others. In other words, I don't think it makes you a happier person. Now, for many people here can relate to immigrant life. Immigrant life is and was very hard. Immigrants had to survive by their wits and their tough resilience. That includes my family. They worked hard and I think for a while they were doing reasonably well. I was born right when my parents immigrated. And so when my child did, it was okay. The business was doing okay and whatnot. But then for those of you who were around then, there was a big economic recession that hit in the 1990s. And our family business also took a huge hit. So just keeping up with mortgage payments and expenses and upkeeping the building that we had, it became more and more difficult. So there was a fear, are we going to lose everything? So to try to make up more revenue and income, my parents purchased a second store and started watching that. So it got really bad after my first year of university. So I started to run my own window cleaning business to try to make money and pay my own way through school. But after that we have a second store, so I would go there in the evening to watch that store relieve my parents. And then just to make even more money, once the business was running, I got someone to manage it and I got another job, an office day job, right, to even more revenue. I mean these are the things that immigrant life that you had to do to survive. Fortunately we got over that and then things became better after that. It could have been easy to think it was all us. Yeah, we did it all. God does not deny the hard work that all of you do. And there is that part we play. That's why I push my own kids really hard in things like sports and whatever to learn the value of hard work. But Moses shares a great insight and truth. Do not say to yourself, my power and the might of my own hand have gotten me this wealth. Remember the Lord your God, for it is he who gives you power to get wealth so that he may confirm his covenant that he swore to your ancestors as he is doing today. Do you see that? Yes, we had to work hard, all of us. It took guts and hard work of our hands to survive. But I really believe it was God who gave us the strength to carry on. The perseverance never to give and the good health to keep toiling when we didn't know what else to do. It was God who gave us that strength. When you recognize God, when you remember God, when times are good or bad, then everything is a gift. What you have turns from your possession to a gift given to you. Have you ever received an unexpected gift? How did that make you feel? I will never forget the day that I was ordained as a minister right here, seven years ago. I mean it was just a beautiful, wonderful service full of people. And I received many gifts from people. I mean I know recollection of how much I got, but what I do remember is the incredible love and support that I felt. So when I think back on that, I'm filled with humility, appreciation and gratitude. And it reminds me that ministry and my calling is a true gift from God. And then that gives me strength to carry on. When you experience life as a gift, when everything that you have feels like a gift, then your life opens up. You live with more gratitude, appreciation and generosity and there's just more joy that seems to flow from an unending fountain. You receive everything as a gift that is to enjoy and to share. When times are bad and challenging, when you are vulnerable and things are not in your control, sometimes we have no choice but to rely on God. But when times are good, it is easy to forget God. When the Israelites suffered in the wilderness, God came to them in a powerful way. God brought you out of the land of Egypt, out of the house of slavery, who led you through the great and terrible wilderness. In arid wasteland with poisonous snakes and scorpions, He made water flow for you from flint rock. He fed you in the wilderness with manna that your ancestors did not know. I mean they experienced so many amazing new things. God made water flow from a dry rock. He gave manna the kind of food that they had never eaten, tasted before. They became close to God and experienced God in wonderful new ways. So yes, a lot of us experience that when times are difficult, God comforts us and strengthens us. But God doesn't want to only be close to you when times are difficult. God wants to be close to you when times are good. God delights in blessing you with abundance in everything that God could give. And God wants to share in that joy with you. God's desire is to be close to us whether times are good or bad. There is a Jewish ritual and it's called in Hebrew Burkat Hamazon. And the translation is Grace After Meals. And this is a song or a prayer that they sing or pray after they've eaten their meals. And this ritual comes directly from today's passage. You shall eat your fill and bless the Lord your God for the good land that He has given you. Do you see the order in this verse? What comes first? You shall eat your fill. You will eat. Be satisfied first. And then you will bless the Lord. You will give thanks to God. I thought that was so cool. In our Christian tradition, we often pray before meals, which is good. We thank you for the food. But this ritual that they do, it's a prayer after the meal. And I realize there's incredible spiritual wisdom there. When you pray after your meal, it reminds you that what you have, what has satisfied you, all that is from God. That's not just from my own hands. God has provided all this for me. So I tried doing that this week, but new habits are really hard to do. I kept forgetting. So it's not easy, but I think this is a very good spiritual practice that we can try. After every meal, try to remember. Say, thank you God for this amazing food I have. Because we eat and we just want to boom, we're off to our next thing. Let's eat and give thanks to God. And this way, remind ourselves that it is God who is the source of all good things in our life. On this Thanksgiving weekend and every day after, enjoy all the wonderful blessings that God has given to you. But always remember God. Do that and you will live and experience life as a wonderful gift. Happy Thanksgiving.