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Hinduismus · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Ethische Disziplin - Tägliche Inspiration

Sukadev Bretz · Yoga Vidya – Tägliche Inspirationen · 2026-10-18 · Horn-Bad Meinberg · Quelle

Wahrhaftigkeit · Hauptbotschaft Barmherzigkeit · tragend Geduld · tragend

Ethische Disziplin, insbesondere wahrhaftiges und freundliches Sprechen sowie die Beherrschung von Zorn durch Gelassenheit, ist das zentrale Mittel, um in der modernen, oft von Wut geprägten Kommunikation ethisch zu handeln und inneren Frieden zu bewahren.

Sprich die Wahrheit, sprich wenig, sprich freundlich, sprich sanft. Beleidige niemanden, noch nicht mal in Gedanken, ist recht nicht in Wort oder Tat.

Der Text zitiert aus dem Buch 'Saadhana' von Svamishivananda und beleuchtet das Kapitel der ethischen Disziplin. Die Kernforderungen umfassen wahrhaftiges, freundliches und sanftes Sprechen sowie das Vermeiden von Beleidigungen in Wort und Tat. Es wird dazu aufgerufen, den Lebensunterhalt ehrlich zu verdienen und keine unehrlichen Geschenke anzunehmen, um die eigene Freiheit zu wahren. Zorn soll durch Gelassenheit, Geduld und Barmherzigkeit beherrscht und verziehen werden. Der Sprecher bezieht diese antiken Weisheiten auf die heutige Online-Kommunikation, in der oft Wut und Beleidigung vorherrschen. Er rät Anfängern, mit kleinen Schritten zu beginnen und Freundlichkeit im Alltag zu kultivieren. Auch bei ethischen Konflikten solle man nicht aus persönlicher Kränkung handeln, sondern mit Mitgefühl und Toleranz reagieren.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Saadhana, Kapitel Ethische Disziplin

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 0

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Oh, Namashiva ja. Es ist etwas aus dem Buch Saadhana von Samishiva Nanda. Aus dem Kapitel die 7 Disziplinen Saadhana Tattva aus dem Kapitel Ethische Disziplin. Sprich die Wahrheit, sprich wenig, sprich freundlich, sprich sanft. Beleidige niemanden, noch nicht mal in Gedanken, ist recht nicht in Wort oder Tat. Sei zu allen freundlich. Sei aufrichtig, ehrlich und offen in deinem Sprechen und Handeln. Sei ehrlich. Verdiene deinen Lebensunterhalt im Schweißer deines Angesichts. Nimm kein Geld, keine Geschenke und keine Begünstigungen an, die du nicht mit ehrlichen Mitteln verdienst hast. Entwicle Edelmut und Rechtschaffenheit. Beherrsche Zorn aus Brüche, durch Gelassenheit, Geduld, Liebe, Barmherzigkeit und Toleranz. Vergib und vergiss. Stimme dich ein auf Menschen und Ereignisse. Kurzer Abschnitt, aber mit Svamishiva das genialer Feder in meinen wenigen Sätzen steckt eigentlich immer alles drin. Natürlich auch mit hohen Anforderungen, aber sagt, der am Anfang Beginner, also bei dem, was ich von ein paar Tagen gelesen habe, nimm dir erst etwas Kleines vor und langsam baue es aus. Wahrhaftig sein. Nicht zu viel sprechen, aber freundlich sprechen und sanft sprechen. Heutzutage leben wir im Zeitalter, man sagt vom Zorn und vom Wutbürger. Gut, es ist schon ein paar Jahre her, dass man davon gesprochen hat. Das gilt sowohl, natürlich heutzutage sprechen die Menschen weniger physisch miteinander, sie sprechen mehr online miteinander oder oft gegeneinander. Ich glaube, das, was Vamishiva dort gesagt hat, vor wahrscheinlich 80 Jahren gilt heute genauso auch für die Online-Kommunikation. Freundlich sprechen, sanft sprechen und nicht einfach jemanden gleich beleidigen. Und auch im Inneren eine Freundlichkeit kultivieren und natürlich auch freundlich zu anderen Menschen zu sein. Ob das immer in jeder Situation angemessen ist, sei es da hingestellt, aber man kann sagen, in der Mehrheit der Situation ist es gut, freundlich, mitführend zu sein. Gut, dann das eine. Apparikra habe ich auf Sanskrit nimmt kein Geld, Geschenke, keine Begünstigungen an, die du nicht mit ehrlichen Mitteln verdienst hast. Also, nicht sich korrumpieren lassen, keine Gefallen annehmen, wo nachher Hintergedanken sind und man nachher seiner ethische Freiheit verliert. Edelmut Rechtschaffenheit. Gut, und all das nochmal zusammengefasst, Baharische Zorn aus Brüche. Manchmal bedarf es auch der ethischen Klarheit und manchmal muss man auch Dinge tun, die dem anderen nicht immer nur freundlich sind, weil der hat, um zu verhindern, dass der andere schlimme Dinge tut. Auch das muss man manchmal machen. Aber selbst dann kann man es versuchen, das zu machen. Nicht mit Wutausbruch, nicht mit Zorn, sondern wir können probieren es durch Gelassenheit, wie er sagt, Geduld, auch Liebe beim Herzsickheit und Toleranz. Alltag ist nicht immer einfach, ethische Konflikte sind auch da und wie geht man mit einem unethischen Verhalten eines anderen um? Und wie macht man all das? Das sind immer schwierige Dinge. Manchmal kann man versuchen, nicht aus persönlicher Kränkung zu handeln. Grundsätzlich können wir davon ausgehen, dass ein Mensch ernsthaft ist, dass ein Mensch es grundsätzlich gut meint. Und selbst wenn er mal Dinge, die gemacht hat, die nicht gut sind, ist er das, müssen wir deshalb nicht hassen. Wir müssen nicht versuchen, ihn vollständig zu vernichten, sondern wir können schauen, wie können wir damit weiter umgehen. Und in meisten Situationen gilt es eher, Freundlichkeit zu zeigen.