Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
The Greatest Love of All
ohne Namen ·
Orthodox Christian Network (OCN) ·
2026-10-20
· Quelle
Barmherzigkeit · Hauptbotschaft
Demut · tragend
Fürsorge · tragend
Die größte Liebe besteht darin, sein Leben für andere hinzugeben, wie es Christus am Kreuz vorgelebt hat, und im Alltag durch selbstlosen Dienst und Opfer nachzuahmen.
Größere Liebe hat niemand als diese, dass jemand sein Leben hinlegt für seine Freunde.
Der Text nimmt Johannes 15,12-13 als Ausgangspunkt und erklärt, dass die größte Liebe darin besteht, sein Leben für andere hinzugeben. Jesus wird als Vorbild dargestellt, der durch Fußwaschung und Kreuzestod diese Liebe vorgelebt hat. Liebe wird als selbstloses Geben ohne Erwartung einer Gegenleistung definiert. Der Text verweist auf die Liturgie, in der für Menschen in gefährlichen Berufen gebetet wird, die bereit sind, für andere zu sterben. Ein populärer Song der 1990er-Jahre wird als Gegenbeispiel herangezogen, der die größte Liebe in der Selbstliebe sieht. Der Text korrigiert dies, indem er die größte Liebe in Gott und im Opfer für andere verortet. Abschließend wird ein Gebet eingelegt, das um Hilfe bittet, so zu lieben wie Christus.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können (erschlossen)
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; Genügsamkeit, Fasten, freiwilliges Opfer, Loslassen
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
- Wohin geht die Geschichte?
-
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
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Wozu der Text aufruft
- Für andere opfern (zwischenmenschlich)
- Schwache helfen (zwischenmenschlich)
- Beten (rituell)
Genannte Stellen
Joh 15,12-13 · Joh 13,34 · Apg 20,35
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 2, künftig 1
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
„Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe. Größere Liebe hat niemand als diese, dass jemand sein Leben hinlegt für seine Freunde."
Johannes 15,12-13
In der vorherigen Betrachtung haben wir über die eröffnenden Worte von Jesu „Abschiedsrede" mit seinen Jüngern gesprochen, am Ende des letzten Abendmahls. Er eröffnete diese ausgedehnte und letzte Lehre, indem er ihnen ein Gebot gab: „Dass ihr einander liebt; wie ich euch geliebt habe, so liebt auch ihr einander." (Johannes 13,34) Er fuhr fort zu sagen, dass durch DIESES, nämlich die Liebe, sie als seine Jünger erkannt würden.
Jesus erweitert dann die Idee, dass wir einander lieben sollen, auf dieselbe Weise, wie er uns geliebt hat. Und in Johannes 15,12 sagt Jesus: „Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe." Dies wiederholt, was er zuvor in Johannes 13,34 gesagt hatte. Als er diesmal fortfährt, in Johannes 15,13, sagt er den Jüngern nicht nur, einander zu lieben, sondern er geht viel weiter. Er sagt: „Größere Liebe hat niemand als diese, dass jemand sein Leben hinlegt für seine Freunde."
Liebe erfordert Opfer. Sie erfordert eine Entäußerung von etwas (Zeit, Mühe, Geld, Emotion usw.) und dass dies auf einen anderen projiziert wird. Es gibt keine Liebe ohne Opfer. Und man könnte argumentieren, es gibt keine Selbstliebe, denn das ist Narzissmus. Es gibt Selbstachtung, und diese steht dem Selbsthass gegenüber. Liebe erfordert, etwas zu entäußern und dies auf einen anderen zu übertragen.
Liebe bedeutet auch, dass es keine Absicht gibt. Wenn ein erwartetes Ergebnis vorliegt, kann es Zwang oder Tausch geben. Liebe bedeutet, etwas anzubieten ohne Erwartung einer Gegenleistung, eines Ergebnisses oder sogar einer Anerkennung. Es ist Geben, das nichts im Gegenzug erwartet.
Jesus sagt, dass der größte Ausdruck der Liebe darin besteht, dass jemand das ultimative Opfer bringt, für einen anderen zu sterben. Und Jesus hat dies nicht nur gesagt. Er hat es getan. Er hatte die Füße der Jünger gewaschen, um zu zeigen, dass selbst der Herr als Diener kam, selbst der Lehrer sich beugen und die Füße der Jünger waschen konnte. Somit sollten die Jünger, die die Leiter der Kirche sein würden, sich immer daran erinnern, dass sie auch Diener sind, und Liebe durch Dienst ausdrücken. Nun erhöhte er die Messlatte noch weiter und war dabei, durch seinen Tod am Kreuz zu zeigen, dass der Sohn Gottes bereit war, für sein Volk zu sterben. Und durch Beispiel und durch Ausdehnung ist es das, was er sie rief, und was er uns ruft, zu tun. Zu lieben bis zum Punkt, bereit zu sein, für einen anderen zu sterben. Das ist der höchste Ausdruck der Liebe.
Dies ist tatsächlich einer der Gründe, warum wir in unseren Göttlichen Liturgien für diejenigen in ziviler Autorität (Polizeibeamte, Feuerwehrleute, Rettungskräfte) und für die Männer und Frauen beten, die in unseren Streitkräften dienen. Dies sind Berufe, in denen man tatsächlich aufgerufen werden könnte, für einen anderen zu sterben. Somit erhalten sie ein besonderes Gebet und eine besondere Anerkennung in unseren Liturgien.
Sich von allem zu entäußern, einschließlich des Lebens, ohne etwas im Gegenzug zu erwarten – die meisten von uns können sich dieses Niveau der Liebe nicht einmal vorstellen. Und doch ist dies das höchste Niveau der Liebe, das Christus für uns beschreibt, und es ist die Art der Liebe, die er für uns bewies, als er am Kreuz starb.
In beinahe jeder Umstände ist diese Art der Liebe nicht nötig. Liebe beinhaltet ein gewisses Opfer, aber im Allgemeinen nicht das ultimative Opfer. Liebe kann es beinhalten, Zeit zu opfern, um einem Freund zu helfen, oder einen gewissen Wunsch aufzugeben, weil ein anderer etwas anderes wünscht. Es kann das Opfern von Geld oder Schlaf oder Essen oder etwas anderem beinhalten, das einer anderen Person zugutekommt. Unser Opfer sollte mit Freude und mit Absicht geschehen, ohne Zorn, Schuld oder Zwang. In Apostelgeschichte 20,35 lesen wir die Worte des heiligen Paulus, der sagte: „In allen Dingen habe ich euch gezeigt, dass man so mühsam arbeiten muss, um den Schwachen zu helfen, indem man sich der Worte des Herrn Jesus erinnert, wie er sagte: „Es ist seliger, zu geben als zu nehmen."
Es gab in den 1990er-Jahren einen populären Song namens „Greatest Love of All". Er ist noch immer ziemlich bekannt. Er besagt, dass „The greatest love of all is easy to achieve. Learning to love yourself, it is the greatest love of all." Die größte Liebe von allen ist, für einen anderen zu sterben. Die meisten von uns werden nicht dazu aufgefordert werden, das zu tun. Ein großer Schritt darunter ist die zweitgrößte Liebe von allen, nämlich einen anderen zu dienen, einem anderen zu geben. Der Song sagt: „I found the greatest love of all, inside of me." Das trifft zu, wenn man anerkennt, dass die größte Liebe von allen Gott ist, und dass Er in jeder Person zu finden ist. Andernfalls wird die größte Liebe, wiederum aus dem Song, „At least I'll live as I believe", was Glaube an Gott sein könnte oder Selbstdarstellung, je nach dem Glauben eines jeden. So zu leben, wie wir glauben, bedeutet, andere auf dieselbe Weise zu lieben, wie Christus uns geliebt hat und liebt.
Himmlischer Vater, Du hast eine sehr hohe Latte für uns gesetzt, als Du am Kreuz starbst und uns zeigtest, dass die größte Liebe von allen darin besteht, sich selbst für einen anderen aufzuopfern. Hilf mir, ein Herz der Liebe zu haben, mit Augen, die jene sehen, die in Not sind, mit Demut, für sie zu opfern, mit der Hoffnung, dass jedes Opfer, das ich bringe, Deine Liebe zum Ausdruck bringt und Dir gefällt. Danke, dass Du mich liebst, dass Du am Kreuz für mich gestorben bist und mir gelehrt hast, was es bedeutet, zu lieben. Hilf mir, auf die Weise zu lieben, wie Du liebst. Amen.
Die größte Liebe von allen wurde von Christus am Kreuz gezeigt. Die größte Liebe wird von uns gezeigt, wenn wir anderen dienen und für andere opfern.
Der Beitrag The Greatest Love of All erschien zuerst auf OCN.
Wortlaut im Original
“This is My commandment, that you love one another as I have loved you. Greater love has no man than this, that a man lay down his life for his friends.”
John 15:12-13
In the previous reflection, we spoke about the opening words of Jesus “Farewell Discourse” with His disciples, at the conclusion of the Last Supper. He opened this length and final teaching by giving them a commandment “That you love one another; even as I have loved you, that you also love one another.” (John 13:34) He went on to say that by THIS, meaning love, this would be how they would be identified as His disciples.
Jesus then expands on the idea that we are to love one another, in the same way that He has loved us. And in John 15:12, Jesus says “ This is My commandment, that you love one another as I have loved you.” This reiterates when He said earlier in John 13:34. When He continues this time, in John 15:13, He doesn’t tell the disciples only to love one another, but He takes it much further. He says “Greater love has no man than this, that a man lay down his life for his friends.”
Love requires sacrifice. It requires a divesting of something (time, effort, money, emotion, etc.) and for that to be projected onto someone else. There is no love without sacrifice. And, one could argue, there is no self-love, because that is narcissism. There is self-respect, and this stands opposite to self-loathing. Love requires divesting something and transferring that onto someone else.
Love also means that there is no agenda. When there is an expected outcome, there can be coercion, or exchange. Love means to offer something without expectation of return, or outcome or even acknowledgment. It is giving that expects nothing in return.
Jesus says that the greatest expression of love is for someone to make the ultimate sacrifice, to die for someone else. And Jesus didn’t just say this. He did it. He had washed the feet of the disciples to show that even the Lord came as a servant, even the Teacher could bend and wash the feet of the disciples. Thus, the disciples, who were going to be the leaders of the Church, were to always remember that they are servants also, and express love through service. Now, He upped the game even more and was about to show by His death on the cross that the Son of God was willing to die for His people. And by example and by extension, this is what He was calling them, and is calling us, to do. To love to the point of being willing to die for someone else. That is the highest expression of love.
This is actually one of the reasons why in our Divine services, we pray for those in civil authority (police officers, fire fighters, first responders) and the men and women who serve in our armed forces. These are jobs where one might actually be called upon to die for someone else. Thus, they receive a special prayer and recognition in our services.
No divest oneself of everything, including life, expecting nothing in return, most of us cannot even conceive of this level of love. And yet this is the highest level of love that Christ describes for us, and it the kind of love that He demonstrated for us when He died on the cross.
In just about every circumstance, this kind of love is not needed. Love involves some sacrifice, but generally not the ultimate sacrifice. Love might involve sacrificing time to help a friend, or sacrificing some desire because someone else may desire something different. It might involve sacrificing money or sleep or food, or something else that benefits another person. Our sacrifice should be made with joy and with purpose, without anger, or guilt or compulsion. In Acts 20:35, we read the words of St. Paul, who said “In all things I have shown you that by so toiling one must help the weak, remembering the words of the Lord Jesus, how He said ‘It is more blessed to give than to receive.’”
There was a popular song back in the 1990s called “Greatest Love of All.” It is still fairly well-known. It says that “The greatest love of all is easy to achieve. Learning to love yourself, it is the greatest love of all.” The greatest love of all is to die for someone else. Most of us won’t be required to do that. A long step down from that is the next greatest love of all, which is to serve someone else, to give someone else. The song says “I found the greatest love of all, inside of me.” This rings true if one acknowledges that the greatest love of all is God, and indeed He is to be found in each person. Otherwise, the greatest love becomes, again from the song, “At least I’ll live as I believe,” which could be faith in God, or self-promotion, depending on one’s belief. To live as we believe is to love others in the same way Christ loved and loves us.
Heavenly Father, You set a very high bar for us when You died on the cross and showed us that the greatest love of all is to sacrifice oneself for someone else. Help me to have a heart of love, with eyes to see those who are in need, with humility to sacrifice for them, with hope that whatever sacrifice I offer manifests Your love and is pleasing to You. Thank You for loving me, for dying on the cross for me and for teaching me what it means to love. Help me to love in the way that You love. Amen.
The greatest love of all was shown by Christ on the cross. The greatest love is shown by us when we serve others and sacrifice for others.
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