Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Patriarch Daniel: God responds with mercy when human suffering reaches its limit
ohne Namen ·
Basilica News Agency - Romanian Patriarchate (English) ·
2026-10-20
· Bucharest
· Quelle
Barmherzigkeit · Hauptbotschaft
Fürsorge · tragend
Gemeinschaft · tragend
Wenn menschliches Leiden die Grenze der Erträglichkeit erreicht, greift Gott barmherzig ein, und die Kirche ist berufen, diese Barmherzigkeit durch konkrete Fürsorge für Trauernde und die Stärkung familiärer Gemeinschaft weiterzugeben.
Der auferstandene Christus leidet fortwährend mit allen, die leiden
Patriarch Daniel der Rumänisch-Orthodoxen Kirche referiert über das Evangelium von der Auferweckung des Sohnes der Witwe zu Nain. Er betont, dass Jesus Christus von sich aus auf das Leiden der trauernden Mutter einging, ohne dass diese ihn darum bat. Die namenlose Witwe stehe dabei für alle trauernden Mütter. Das Wunder offenbare die barmherzige Liebe Christi, die als Mitleid verstanden wird, also das gemeinsame Leiden mit den Leidenden. Der auferstandene Christus leide fortwährend mit allen, die leiden. Die Kirche habe die Aufgabe, trauernde Familien durch Anwesenheit und geistliche Unterstützung zu begleiten, da ungetröstete Trauer zu seelischer Not führen kann. Abschließend betont er die Bedeutung der Familie und echter Freundschaften für die geistliche Reifung junger Menschen und warnt davor, persönliche Freiheit mit Entfremdung von der Familie zu verwechseln.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Krankheit, Tod, Vergänglichkeit als Grundproblem
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
vor allem als Angenommener und Beschenkter beschrieben
- Wohin geht die Geschichte?
-
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
der Text kritisiert nicht
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Wozu der Text aufruft
- Neben trauernden Familien stehen und sie trösten (zwischenmenschlich)
- Geistliche Unterstützung anbieten (zwischenmenschlich)
- Familienleben schätzen und Freundschaften pflegen (gesellschaftlich)
Genannte Stellen
Lk 7,11-17
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 2, künftig 0
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
„Wenn das menschliche Leiden die Grenzen der Erträglichkeit erreicht, greift Gott mit Seiner Barmherzigkeit ein", betonte Seine Heiligkeit Patriarch Daniel am Sonntag in der historischen Kapelle des heiligen Großmärtyrers Georg in der Patriarchalresidenz.
Der rumänische Patriarch erläuterte das Wunder der Auferweckung des Sohnes der Witwe zu Nain und zeigte, wie der Retter Jesus Christus die Initiative ergriff, auf das Leiden einer Mutter zu reagieren, die ihren einzigen Sohn zu dessen Beerdigung begleitete.
Seine Heiligkeit wies darauf hin, dass die Evangelienstelle die Namen der Witwe von Nain oder ihres Sohnes nicht nennt, „weil die trauernde Mutter, die ihren einzigen Sohn auf dem Friedhof begleitet, alle trauernden Mütter vertritt".
Christ leidet mit denen, die leiden
Der Primat der Rumänisch-Orthodoxen Kirche erklärte, dass das vom Retter vollbrachte Wunder Seine barmherzige Liebe zur Menschheit offenbart, „die Mitleid genannt wird, was bedeutet, zusammen mit denen zu leiden, die aufgrund seelischen Schmerzes leiden".
Unter Verweis auf die Lehre des heiligen Maximus des Bekennters erklärte Seine Heiligkeit, dass die opferbereite Liebe des Retters auch nach Seiner Auferstehung weiterhin gegenüber Menschen zum Ausdruck kommt, die Leiden erfahren.
„Der auferstandene Christus leidet fortwährend mit allen, die leiden", sagte der rumänische Patriarch.
Trost für trauernde Familien als Ausdruck der christlichen Liebe
Patriarch Daniel hob die Rolle der Kirche bei der Unterstützung von Menschen hervor, die geliebte Menschen verloren haben, und erklärte, dass Trauerfeiern und Gedenkfeiern für die Verstorbenen von Fürsorge für die Lebenden begleitet werden.
„Die Anwesenheit von Christen neben trauernden Familien oder Einzelpersonen ist für sie sehr notwendig und förderlich."
„Manchmal sind trauernde Menschen, die nicht rechtzeitig getröstet oder geholfen wurden, in ihrem Leiden einen Sinn zu finden, seelisch in Not geraten", warnte Seine Heiligkeit.
Der Primat der Rumänisch-Orthodoxen Kirche erklärte, dass das Näherkommen an trauernde Menschen und das Angebot geistlicher Unterstützung konkrete Erscheinungsformen der barmherzigen Liebe Gottes durch Menschen sind.
Die Familie ist wesentlich für die Entwicklung junger Menschen
Seine Heiligkeit Patriarch Daniel betonte die Bedeutung der familiären Gemeinschaft und der Freundschaften für die geistliche Entwicklung junger Menschen.
„Die Gemeinschaft der Liebe zwischen Eltern und Kindern, zwischen Geschwistern und durch aufrichtige Freundschaft hilft jungen Menschen, geistlich zu wachsen und zu reifen."
Der rumänische Patriarch betonte die Rolle der Familie, der Schule und der Gesellschaft, die „dazu berufen sind, Kindern und jungen Menschen zu helfen, persönliche Freiheit nicht mit Entfremdung von ihren eigenen Familien zu verwechseln".
„Heute besteht ein großes Bedürfnis, neben trauernden Familien zu stehen und sie zu trösten, aber auch allen jungen Menschen zu helfen, das Familienleben tiefer zu schätzen und Freundschaften mit anderen jungen Gläubigen zu pflegen.
„Auf diese Weise können sie verstehen, dass das Leben selbst ein Segen Gottes ist, der jungen Menschen durch ihre Eltern gegeben wird, und dass wahre Freude in der Gemeinschaft mit ihren Familien und den Menschen um sie herum gefunden wird", betonte Seine Heiligkeit Patriarch Daniel abschließend.
Fotocredit: Lumina Zeitung
Wortlaut im Original
“When human suffering reaches the limits of endurance, God intervenes with His mercy,” His Beatitude Patriarch Daniel emphasised on Sunday at the historic Chapel of St George the Great Martyr at the Patriarchal Residence.
The Romanian Patriarch explained the miracle of the raising of the widow’s son at Nain, showing how the Saviour Jesus Christ took the initiative to respond to the suffering of a mother accompanying her only son to his burial.
His Beatitude pointed out that the Gospel passage does not mention the names of the widow of Nain or her son, “because the grieving mother accompanying her only son to the cemetery represents all bereaved mothers”.
Christ suffers with those who suffer
The Primate of the Romanian Orthodox Church explained that the miracle performed by the Saviour reveals His merciful love for humanity, “which is called compassion, meaning suffering together with those who suffer because of emotional pain”.
Referring to the teaching of St Maximus the Confessor, His Beatitude explained that the Saviour’s sacrificial love continues to be manifested towards people experiencing suffering even after His Resurrection.
“The risen Christ continually suffers with all those who suffer,” the Romanian Patriarch said.
Comforting bereaved families as an expression of Christian love
Patriarch Daniel highlighted the Church’s role in supporting people who have lost loved ones, explaining that funeral services and commemorations of the departed are accompanied by care for those who remain alive.
“The presence of Christians alongside bereaved families or individuals is very necessary and beneficial to them.”
“Sometimes, bereaved people who were not comforted or helped in time to find meaning in their suffering have become spiritually distressed,” His Beatitude warned.
The Primate of the Romanian Orthodox Church explained that drawing close to bereaved people and offering spiritual support are concrete manifestations of God’s merciful love through human beings.
Family is essential to young people’s development
His Beatitude Patriarch Daniel emphasised the importance of family communion and friendships for the spiritual development of young people.
“The communion of love between parents and children, between siblings, and through sincere friendship helps young people grow spiritually and mature.”
The Romanian Patriarch stressed the role of the family, school and society, which “are called to help children and young people avoid confusing personal freedom with estrangement from their own families”.
“There is a great need today to stand alongside bereaved families and comfort them, but also to help all young people appreciate family life more deeply and cultivate friendships with other young believers.
“In this way, they can understand that life itself is a blessing from God, given to young people through their parents, and that true joy is found in communion with their families and the people around them,” His Beatitude Patriarch Daniel emphasised in conclusion.
Photo credit: Lumina Newspaper