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Sunnitisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

The Rule of the Fifth Rightly Guided Caliph

ohne Namen · Jamiatul Ulama KZN – Council of Muslim Theologians (Suedafrika) · 2026-10-20 · Durban · Quelle

Gerechtigkeit · Hauptbotschaft Demut · tragend Fürsorge · tragend

Wahre Herrschaft besteht nicht in Macht und Luxus, sondern in Gerechtigkeit, Askese und dem Verzicht auf weltlichen Reichtum, wie ʿUmar ibn ʿAbd al-ʿAziz es in seiner kurzen Kalifatszeit vorlebte.

Deine Theorie, dass nichts als die Peitsche und das Schwert dein Volk kontrollieren könne, ist absolut grundlos. Wahrheit und Gerechtigkeit können sie kontrollieren; verbreite Wahrheit und Gerechtigkeit in deiner Herrschaft.

Der Text erzählt das Leben des umayyadischen Kalifen ʿUmar ibn ʿAbd al-ʿAziz und stellt ihn als Vorbild für Askese, Gerechtigkeit und Schlichtheit dar. Er wird als der Fünfte der rechtleitenden Kalifen bezeichnet und mit den vier vorangegangenen Khulafāʾ verglichen. Der Text beschreibt, wie er nach seiner Ernennung den luxuriösen Lebensstil aufgab, Sklaven befreite, konfiszierte Güter zurückgab und seine Familie zur Aufgabe von Schmuck aufforderte. Mehrere Anekdoten illustrieren seine Bescheidenheit, seine Gerechtigkeit gegenüber Untergebenen und seine Fürsorge für Bedürftige. Die zentrale Botschaft ist, dass wahre Herrschaft durch Wahrheit und Gerechtigkeit, nicht durch Gewalt, ausgeübt wird. Der Text endet mit der Feststellung, dass der Prophet Muhammad die eigentliche Quelle aller edlen Eigenschaften der Sahābah war.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr; Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Genügsamkeit, Fasten, freiwilliges Opfer, Loslassen; gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Koran 16:90

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
1 von 3, benannt: Umayyaden als luxuriöse Dynastie
Zeitbezug
früher 3, jetzt 1, künftig 0

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Gloria sei Allāh und Segenswünsche dem Heiligen Propheten Muhammad (Sallallāhu ‘Alayhi Wa Sallam) ‘UMAR BIN ‘ABD AL-’AZIZ (RAHIMAHULLĀH) Eines Tages bemerkte ‘Umar bin ‘Abd Al-’Aziz (Rahimuhullāh) etwas sehr Seltsames, während er ein Gespräch mit seinen Töchtern führte. Jedes Mal, wenn eine seiner Töchter mit ihm sprach, sorgte sie dafür, dass sie ihren Mund mit ihrer Hand bedeckte. Als er nach dem Grund für ihr Verhalten fragte, wurde ihm gesagt, dass sie nicht mit ihm sprechen wollten, während aus ihren Mündern ein übler Geruch ausging, da sie eine Mahlzeit gegessen hatten, die nur aus einer rohen Zwiebel und Dal bestand, da sie nichts anderes zu essen hatten. Wenn wir über Hadhrat ‘Umar bin ‘Abd Al-’Aziz sprechen, müssen wir uns vergegenwärtigen, dass wir nicht über einen gewöhnlichen Mann sprechen, der nur von der Hand in den Mund lebt. Noch weniger sprechen wir über einen Mann der Mittelschicht, und was das betrifft, auch nicht über jemanden, der einer Elitegruppe angeh Die Umayyaden hatten das Kalifat zu einem Familienunternehmen gemacht, sie lebten in Luxus und Pracht wie Könige und Prinzen und sie nutzten den Reichtum der Ummah, um ihre gierigen Begierden zu stillen. Bevor ʿUmar ibn ʿAbd Al-ʿAziz das Kalifat erlangte, war auch er an einen äußerst prunkvollen Lebensstil gewöhnt, wie er im Haushalt der Umayyaden gepflegt wurde. Doch seine Ernennung zum Kalifen hatte eine radikale Wirkung auf ihn und das Gewicht, das er nun auf seinen Schultern spürte, veranlasste ihn, sich in etwas zu verwandeln, über das noch Jahrhunderte hinweg gesprochen werden würde. Er setzte Maßstäbe für Askese und Schlichtheit und folgte den Fußstapfen von ʿUmar ibn Al-Khattāb (RadhiAllāhu ʿanhu). Es heißt, dass es, wenn es je einen edlen Herrscher nach den Khulafāʾ-e-Rāshidūn (den rechtleitenden Kalifen) gab, ein solcher Mann ʿUmar bin ʿAbd Al-ʿAziz war. Er hatte eine perfekte Mischung der tugendhaften Eigenschaften der Milchmagd, die mit dem Sohn von ʿUmar ibn Al-Khattāb (RadhiAllāhu ʿanhu) verheiratet war, und derjenigen von ʿUmar Al-Fārūq selbst geerbt, dem, der das Auge besaß, die edlen und vorzüglichen Eigenschaften im Charakter einer armen Milchmagd zu erkennen. Bei seiner Ernennung wurde dem Kalifen seine Kutsche herbeigeholt und er lehnte ab, indem er sagte, dass sein Esel für ihn ausreiche. Er entließ 600 Leibwächter, die dazu bestimmt waren, sein Leben zu schützen, und zog aus dem königlichen Palast aus, um mit seiner Familie in einem kleinen bescheidenen Haus zu leben, das aus zwei Zimmern bestand. Er befreite alle seine Sklaven und stellte den rechtmäßigen Eigentümern die von den Umayyaden konfiszierten Güter zurück. Er wandte sich an seine Frau Fātimah, die Schmuck besaß, der ihr von ihrem Vater geschenkt worden war und dessen Gleichnis niemand gesehen hatte, und er sagte zu ihr: „Entweder du gibst dies an den Bait ul Māl (die Staatskasse) zurück, oder du erlaubst mir, mich von dir zu trennen, denn ich kann eine Situation nicht ertragen, in der du und ich im selben Haus bleiben, während du den Schmuck besitzt." Diese Tochter eines Kalifen und Schwester zweier ehemaliger Monarchen kam seinem Ruf nach und gab die Juwelen zurück. Dann rief er die Leute seines Haushalts zusammen und nahm ihnen ihre Besitztümer ab und hinterlegte sie im Bait ul Māl. Einige Historiker haben ihm den Titel „der Fünfte der Rāshidūn-Kalifen" verliehen. Der große Gelehrte Sufyān Ath-Thawrī sagte, dass die Kalifen fünf zählten: Abū Bakr, ʿUmar, Uthmān, ʿAlī und ʿUmar ibn ʿAbd Al-ʿAziz. ʿUmar bin ʿAbd Al-ʿAziz wurde schließlich von einem Diener vergiftet, der von jemandem aus dem Hause der Umayyaden bestochen worden war. Es heißt, dass er in seinen letzten Augenblicken dabei ertappt wurde, wie er sagte: „Marḥaba! Marḥaba zu den Gesichtern, die weder von Mensch noch Dschinn sind." Er hinterließ angeblich nur 17 Dinare, mit einem Testament, das besagte, dass aus diesem Betrag die Miete des Hauses, in dem er starb, und der Preis des Landes, in dem er begraben werden sollte, bezahlt werden solle. ʿUmar bin ʿAbd Al-ʿAziz war nur zwei Jahre und vier oder fünf Monate lang ein Kalif. Seine kurze Herrschaft war wie ein barmherziger Regen, der universelle Segnungen brachte. Eines seiner besonderen Merkmale war, dass fast alle Berber in Nordafrika sowie die Adligen von Sindh (Indien) den Islam von sich aus annahmen. EINIGE PERLEN DER WEISHEIT AUS DEM LEBEN VON ʿUMAR BIN ʿABD AL-ʿAZIZ (RAḤIMUHULLĀH) Er verbot jede Beleidigung von ʿAlī (RadhiAllāhu ʿanhu) und seiner Familie, die innerhalb der Freitagspredigt weit verbreitet geworden war, und stattdessen fügte er die Rezitation der Aya 90 aus der Sūra An-Naḥl ein. Bis heute wird diese Aya in nahezu jeder Predigt rezitiert, die jeden Freitag in allen vier Ecken der Welt gehalten wird. <<<>>> Dscharrāh ibn ʿAbdullāh, der Gouverneur von Chorasan, schrieb einst an den umayyadischen Kalifen ʿUmar ibn ʿAbd Al-ʿAziz und erklärte, dass die Menschen von Chorasan wild und auflehnend seien und nichts als die Peitsche und das Schwert sie kontrollieren könne. ʿUmar antwortete: „Deine Theorie, dass nichts als die Peitsche und das Schwert dein Volk kontrollieren könne, ist absolut grundlos. Wahrheit und Gerechtigkeit können sie kontrollieren; verbreite Wahrheit und Gerechtigkeit in deiner Herrschaft." <<<>>> Ein Schneider besuchte einst ʿUmar und brachte ihm ein Thawb (eine Jubba oder ein Kanzu) im Wert von 8 Dirham mit, und ʿUmar sagte: „Es ist schön, aber es ist zu luxuriös für mich." Da sagte der Mann: „Ich kam zu dir, als du in Al-Madinah (als Wali) warst, mit einem Thawb, der 5.000 Dirham wert war, und du sagtest zu mir: „Es ist schön, obwohl es ein bisschen zu grob ist!" Muhammad Bin Mobad befand sich einst zufällig im Durbar (dem Staatsgerichtshof) des römischen Kaisers jener Zeit. Er berichtet, dass er den Kaiser in einer sehr nachdenklichen Stimmung und mit niedergeschlagenem Mut vorfand. Als er nach den Gründen fragte, antwortete der Kaiser: „Ich habe die Nachricht erhalten, dass eine tugendhafte Person verstorben ist. Das ist ʿUmar bin ʿAbd Al-ʿAziz… Ich bin kaum überrascht, einen durchschnittlichen Menschen zu sehen, der die Welt aufgibt und sich ganz der Unterwerfung Allāhs widmet. Aber ich bin gewiss erstaunt über einen Menschen, der alle Freuden der Welt zu seinen Füßen hatte und dennoch seine Augen davor verschloss und ein Leben der Frömmigkeit und Entsagung führte." Eine weibliche Besucherin kam einst in das Haus von ʿUmar und suchte Almosen und sah einen fadenscheinig gekleideten Mann, der Löcher in den Wänden des Gebäudes flickte. In dem Glauben, dass der Mann ein Diener des Khalifen sei, fragte sie ʿUmars Frau: „Fürchtet ihr nicht Gott? Warum deckt ihr euch nicht vor diesem Mann zu?" Die Frau war schockiert zu erfahren, dass der „Diener" in Wirklichkeit der Khalif selbst war! Während seiner kurzen Herrschaft erhielt er ein geringeres Gehalt als das, das seine eigenen Untergebenen erhielten. Trotz der Tatsache, dass ʿUmar Bin ʿAbd Al-ʿAziz ein liebevoller Vater war, versorgte er seine Kinder nie mit Luxus und Komfort. Seine Tochter Aminah war sein Lieblingskind. Einst rief er sie zu sich, aber sie konnte nicht kommen, da sie nicht ordentlich gekleidet war. Ihre Tante erfuhr davon und kaufte die notwendigen Kleidungsstücke für seine Kinder. Er verrichtete seine privaten Angelegenheiten nie im Licht einer Lampe, die das Staatsöl verbrannte. Nach ʿUmars Tod bot Yazid, der Bruder seiner Frau Faatimah, der ihn als Khalif ablöste, an, ihr Schmuck zurückzugeben. „Ich habe diese Wertgegenstände zu Lebzeiten meines Mannes aufgegeben; warum sollte ich sie nach seinem Tod zurücknehmen", sagte sie zu ihm. Es wird gesagt, dass ʿUmar Ibn Al Khattaab von einem Traum sprach, in dem er sah, dass einer seiner Nachkommen ein Anführer würde, der die Erde mit Gerechtigkeit füllen würde und der eine Narbe im Gesicht haben würde. Nun wurde im Jahr 99 Hijrah sein Urenkel ʿUmar bin ʿAbd Al-ʿAziz, der in seiner Kindheit von dem Tier, das er ritt, getroffen wurde und das eine Narbe auf seiner Stirn hinterließ, zum Khalifen. Allāh weiß am besten über die Authentizität dieser Überlieferung, aber es gibt keinen Streit darüber, dass ʿUmar Ibn ʿAbd Al-ʿAziz die Erde während der Zeit seines Khilaafat mit Gerechtigkeit füllte. Einige Historiker haben gesagt, dass der tugendhafte Charakter von ʿUmar bin ʿAbd Al-ʿAziz (Rahimuhullāh) die Wahrhaftigkeit von Hadhrat Abubakr Siddique (RadhiAllāhu ʿanhu), die Gerechtigkeit und Fairness von Hadhrat ʿUmar Ibn Al-Khattaab (RadhiAllāhu ʿanhu), die Bescheidenheit und Keuschheit von Hadhrat Uthman ibn Affaan (RadhiAllāhu ʿanhu) und die Enthaltsamkeit und Frömmigkeit von Hadhrat ʿAli ibn AbiTalib (RadhiAllāhu ʿanhu) widerspiegelte. Es ist jedoch sehr wesentlich, uns ständig daran zu erinnern, dass der erhabene und höchste Charakter unseres geliebten Propheten Muhammad (Sallallāhu ʿalaihi Wasallam) der eigentliche Quell all dieser und vieler weiterer edler Eigenschaften war, die die Sahābah (Ridhwanullāhi Ajmaʿīn) besaßen. von muslimvillage.com Veröffentlicht von: MV Media
Wortlaut im Original
Glory be to Allāh and Salutations on the Holy Prophet Muhammad (Sallallāhu ‘Alayhi Wa Sallam) ‘UMAR BIN ‘ABD AL-’AZIZ ( RAHIMAHULLĀH ) One day ‘Umar bin ‘Abd Al-’Aziz ( Rahimuhullāh ) noticed something very strange while having a conversation with his daughters. Whenever any one of his daughters spoke to him she made sure she covered her mouth with her hand. When he inquired about the reason for their action he was told that they did not want to talk to him while their mouths emitted a bad odour as they had eaten a meal consisting of a raw onion and dal only since they had nothing else to eat. When we talk about Hadhrat ‘Umar bin ‘Abd Al-’Aziz, we have to bear in mind that we are not talking about an ordinary hand-to-mouth man. Neither are we talking about a middle-class man, and for that matter, not even someone belonging to an elite group. Far more than that! We are actually talking about Khalifah ‘Umar bin ‘Abd Al-‘Aziz, the Umayyad ruler of that time! The above mentioned incident takes place when he was a Khalifah whose empire stretched from the shores of the Atlantic to the highlands of Pamir in Central Asia! Royal blood ran in his veins, and more so, in those of his daughters’, as he was the nephew of the former Umayyad Khalifah ‘Abd Al-Malik bin Marwan and the cousin of two subsequent Umayyad rulers Waleed and Sulaiman; while his wife Faatimah, the first lady of the time, was the daughter of ‘Abd Al-Malik bin Marwan and a sister to the above referred rulers Waleed and Sulaiman. When he heard their reason for covering their mouths he started crying and said to his daughters in an apologetic tone, “…would it please you that you eat delightful and costly dishes while your father goes to Jahannam ?” When the daughter heard this they too burst into tears. ‘Umar ibn ‘Abd Al-’Aziz (26th Safar, 63 to 16th Rajab, 101 Hijrah – 2 November 682 to 31 January 720 AD) – was the celebrated Umayyad Khalifah who ruled from 99 to 101 Hijrah (718 to 720 AD), for a period less than three years. Ironically, it was during the time of his Khilaafat that, while he and his family members were almost starving, wealth flowed among the Muslims so much so that when the town-criers called on people throughout the Muslim domain to come and collect Zakāt , no one was found in need to respond. While he ruled the largest empire in his time, he personally did not possess enough money that he could perform Hajj. The historians called him ”Umar Thani’ (‘Umar the Second). Besides being the namesake of the Second Rashideen Khalifah , Hadhrat ‘Umar Ibn Al-Khattaab Al-Farooq ( RadhiAllāhu ‘anhu ), there is another spectacular reason why he was given this title. To know this reason we will have to turn back the pages of history till we arrive at the ‘Golden Age’ of Islam when Hadhrat ‘Umar Ibn Al-Khattaab Al-Farooq ( RadhiAllāhu ‘anhu ) was the Khalifah . As Allāh Ta’ala would have it, in the course of his Khilaafat , during one of his frequent disguised journeys to survey the condition of his people, ‘Umar overheard a milkmaid refusing to obey her mother’s orders to sell adulterated milk, for the reasons that Hadhrat ‘Umar had strictly instructed his subjects not to add water to the milk. The mother reportedly told her daughter that Khalifah ‘Umar was not looking at them at that time. The girl shot back that though Khalifah ‘Umar was not looking at them, Allāh is always watching over everyone. The next day he sent an officer to purchase milk from the girl and he learned that she had kept her resolve; the milk was unadulterated. ‘Umar summoned the girl and her mother to his court and told them what he had heard. He offered to marry the girl to his son Aasim and she accepted. From this union was born a girl named Layla (or umm Aasim Layla) that would in due course become the mother of ‘Umar ibn ‘Abd Al-’Aziz. The Umayyads had turned the Khilaafat into a family business, they lived in luxury and extravagance like kings and princes and they would use the wealth of the Ummah to satisfy their greedy desires. Before ‘Umar ibn ‘Abd Al-’Aziz acquired the Khilaafat he too was accustomed to an extremely lavish lifestyle as lived by the Ummayad household. However his appointment to the position of a Khalifah had a radical effect upon him and the weight that he now felt upon his shoulders made him change into something that would be spoken about for centuries to come. He set up standards for austerity and simplicity following in the footsteps of ‘Umar Ibn Al-Khattaab ( RadhiAllāhu ‘anhu ). It is said that if ever there was a noble ruler after the Khulafaah-e-Rashideen (the Rightly Guided Caliphs), such a man was ‘Umar bin ‘Abd Al-’Aziz. He had inherited a perfect blend of the virtuous qualities of the milkmaid who was married to ‘Umar Ibn Al-Khattaab ( RadhiAllāhu ‘anhu )’s son, and those of ‘Umar Al-Farooq himself, the one who had the eye to discern the noble and sterling qualities in the character of a poor milkmaid. Upon his appointment the Khalifah ‘s carriage was brought for him and he refused saying that his mule was sufficient for him. He disbanded 600 bodyguards meant for guarding his life, and moved out of the royal palace to live with his family in a small modest house comprising two rooms. He freed all his slaves and restored to their rightful owners the properties confiscated by the Umayyads. He approached his wife Faatimah who had jewellery that was given to her by her father which no one had seen the like of and he said to her: ‘Either you return this to the Bait ul Maal (the State treasury) or you permit me to separate from you because I cannot stand a situation wherein you and I remain in the same house while you have the jewellery.’ This daughter of a Khalifah and a sister to two former monarchs responded to his call and returned the jewels. He then summoned the people of his household and took away from them their possessions and deposited them to the Bait ul Maal . Some historians have given him the title of ‘the Fifth of the Rashidun Khalifah ‘. The great Scholar Sufyan Ath-Thawri said that the K hulafaah numbered five: Abu Bakr, ‘Umar, Uthmaan, ‘Ali and ‘Umar Ibn ‘Abd Al-’Aziz. ‘Umar bin ‘Abd Al-’Aziz was eventually poisoned by a servant who had been bribed by someone from within the House of the Ummayads. It is said in his final moments he was overheard saying: “ Marhaba! Marhaba to the faces, which are neither of man nor Jinn.” He reportedly left behind only 17 dinars, with a will that stated that out of this amount the rent of the house in which he died and the price of the land in which he was to be buried should be paid. ‘Umar bin ‘Abd Al-’Aziz was a Khalifah for only two years and four or five months. His short reign was like a merciful rain which brought universal blessings. One of its special features was that almost all Berbers in Northern Africa as well as the nobility of Sindh (India) embraced Islam of their own accord. SOME PEARLS OF WISDOM FROM THE LIFE OF ‘UMAR BIN ‘ABD AL-’AZIZ ( RAHIMUHULLĀH ) He prohibited any insults upon ‘Ali ( RadhiAllāhu ‘anhu ) and his family which had become widespread within the Friday Khutbah and instead he inserted the recitation of the Aayah 90 from Sura An-Nahl . Until today this Aayah is recited in nearly every Khutbah that is given every Friday in all four corners of the world. <<<>>> Jarrah Ibn Abdullāh, Governor of Khorasan, once wrote to the Umayyad Khalifah ‘Umar ibn ‘Abd Al-’Aziz stating that the people of Khorasan were wild and rebellious, and nothing but the whip and the sword could control them. ‘Umar replied: “ Your theory that nothing but the whip and the sword could control your people is absolute baseless. Truth and justice can control them; spread truth and justice in your reign”. <<<>>> A Tailor once visited ‘Umar and brought to him a Thawb (a Jubba or a Kanzu ) worth 8 dirham and ‘Umar said: “It is nice but it is too luxurious for me.” So the man said: “I came to you when you were in Al-Madinah (as Wali) with a Thawb which was worth 5,000 dirham and you said to me: “It is nice although it is a bit too rough!” <<<>>> Muhammad Bin Mobad once happened to be in the Durbar (the state court) of the Roman Emperor of that time. He reports that he found the Emperor in a very pensive mood and drooping spirits. On inquiring about the reasons, the Emperor replied, “I have got the news that a virtuous person has passed away. This is ‘Umar bin ‘Abd Al-’Aziz… I am hardly surprised to see an average person renouncing the world and giving himself fully to the submission of Allāh. But I am certainly astonished about a person who had all the pleasures of the world at his feet and yet he shut his eyes against them and passed a life of piety and renunciation.” <<<>>> A female visitor once came to ‘Umar’s house seeking charity and saw a raggedly-dressed man patching holes in the building’s walls. Assuming that the man was a servant of the Khalifah , she asked Umar’s wife, “Don’t you fear God? Why don’t you veil in presence of this man?” The woman was shocked to learn that the ‘servant’ was in fact the Khalifah himself! <<<>>> During his short rule he received lesser salary than that received by his own subordinates. <<<>>> In spite of the fact that ‘Umar Bin ‘Abd Al-‘Aziz was a loving father, he never provided his children with luxuries and comforts. His daughter Aminah was his favourite child. Once he sent for her, but she could not come as she was not properly dressed. Her aunt came to know of it and she purchased necessary garments for his children. <<<>>> He never performed his private work in the light of a lamp which burned the State oil. <<<>>> After ‘Umar’s death, his wife Faatimah’s brother Yazid who succeeded him as Khalifah offered to return her jewellery to her. “I gave up these valuables during my husband’s lifetime; why should I take them back after his death”, she told him. <<<>>> It is said that that ‘Umar Ibn Al Khattaab used to speak of a dream where he saw one of his progeny becoming a leader that would fill the earth with justice and that he would have a scar on his face. Now in the year 99 Hijrah his great grandson ‘Umar bin ‘Abd Al-’Aziz, who had been struck in his childhood by the animal that he was riding and that left a scar on his forehead, became the Khalifah . Allah knows best about the authenticity of this narration but there is no disagreement that ‘Umar Ibn ‘Abd Al-’Aziz filled the earth with justice during the time of his Khilaafat . <<<>>> Some historians have said that the virtuous character of ‘Umar bin ‘Abd Al-’Aziz (Rahimuhullāh) reflected the Truthfulness of Hadhrat Abubakr Siddique ( RadhiAllāhu ‘anhu ), Justice and Fairness of Hadhrat ‘Umar Ibn Al-Khattaab ( RadhiAllāhu ‘anhu ), Modesty and Chastity of Hadhrat Uthman ibn Affaan ( RadhiAllāhu ‘anhu ) and Abstinence and Piety of Hadhrat ‘Ali ibn AbiTalib ( RadhiAllāhu ‘anhu ). However, it is very essential to constantly remind ourselves that the sublime and the supreme character of our Beloved Prophet Muhammad ( Sallallāhu ‘alaihi Wasallam ) was the actual fountainhead of all these and many more noble qualities that the Sahābah ( Ridhwanullāhi Ajma’ ī n) possessed. by muslimvillage.com Posted by: MV Media