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Liberal · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

The Courage, Resilience, and Hope Found in the Waiting Room

ohne Namen · Central Synagogue New York - Predigten · 2026-10-16 · New York · Quelle

Hoffnung · Hauptbotschaft Geduld · tragend Gemeinschaft · tragend

Das Ausharren im Schmerz und das wiederholte Warten auf Heilung sind keine Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck von Mut, Liebe und der Fähigkeit, in der Gemeinschaft neue Hoffnung zu finden.

Ich war erstaunt, wie viele Menschen, mehr als wir denken, diesen Weg gehen müssen, um ihre Familien zu gründen. Genauso wie Noah sich wahrscheinlich über 150 Tage lang auf dem Meer treibend fühlte, fühlt man sich, als säße man in seiner eigenen Arche und beobachte, wie die Welt, die man kannte, um einen herum zerstört wird

Der Text nutzt die biblischen Erzählungen von Noah, Sara und dem Turm zu Babel als Metaphern für persönliche Krisenerfahrungen. Die Sprecherin verbindet die theologische Thematik der Unfruchtbarkeit und des Wartens mit ihrer eigenen Geschichte des Verlusts zweier Schwangerschaften und der Behandlung durch In-vitro-Fertilisation (IVF). Sie beschreibt das Wartezimmer der IVF-Klinik als einen Ort der stillen Solidarität und des gemeinsamen Leidens, in dem Mut und Widerstandskraft entstehen. Durch die Wiederholung des Auslassens der Taube symbolisiert sie den wiederholten Versuch, trotz Trauer und Angst Hoffnung zu wagen. Die zentrale Botschaft ist, dass das Ausharren im Schmerz und das erneute Hoffen eine Form der Liebe und des Mutes darstellen. Der Text schließt mit einem Gebet, das Trost und Gemeinschaft für alle wartenden und trauernden Menschen in der Gemeinde sucht.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Krankheit, Tod, Vergänglichkeit als Grundproblem
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
der Text kritisiert nicht

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

1. Mose 6-9 · 1. Mose 11

Gemessen

Grundhaltung
2 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
3 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Transkript Der Mut, die Widerstandskraft und die Hoffnung, die im Wartezimmer gefunden werden Von Kantorin Jenna Pearsall Gott kommt zu Noah, als dieser 600 Jahre alt ist, und teilt ihm Seinen Plan mit, die gesamte Existenz auf der Erde mit einer Flut zu überziehen, und warnt ihn, dass nur Noah und diejenigen, die mit ihm in seiner Arche sind, übrig bleiben würden. Wir erfahren nicht seine Reaktion, aber ich kann mir nur vorstellen, wie beunruhigend und lebensverändernd dieser Moment gewesen sein muss, alles, was man je in 600 Jahren gekannt hat, vor seinen eigenen Augen ausgelöscht zu sehen. Es gäbe das „Ich“ vor der Flut und das „Ich“ in der Nachwirkung, das „Ich“, das Zeuge war, das „Ich“, das um das Leben trauert, das man einst kannte. Viele von uns hatten einen ähnlichen prägenden Moment, der uns veranlasste, unsere Lebenskategorisierung zu ändern und sie in das Vorher und das Nachher zu trennen. Vielleicht war es der Verlust eines Menschen, den man liebte, oder etwas, das man erlebt oder bezeugt hat und das die eigene Perspektive für immer veränderte. Ich werde heute Nacht sehr verletzlich sein und mit euch teilen, was dieser prägende Moment für mich war. Ich verspreche jedoch, dass es auch für mich, wie in der Geschichte von Noah, eine Zeit gab, in der die rasenden Wellen der Wasser abebbten, die Gipfel der Berge wieder sichtbar wurden und ich auf der anderen Seite ausstieg, genau wie Noah es tat. Paraschat Noach handelt nicht nur von den Herausforderungen des Überlebens einer Flut, sondern auch von der Unfruchtbarkeit. Das Ende der Parascha stellt sehr offen fest: „Sara war unfruchtbar, sie hatte kein Kind.“ Die Tora erzählt nicht von ihrem Kampf, Kinder zu bekommen, oder von den Emotionen ihrer Reise zur Mutterschaft. Nur die Stille zwischen den Zeilen. Seit Tausenden von Jahren haben Frauen und hoffnungsvolle Eltern stille, isolierte Kämpfe, schwanger zu werden, ohne einen Ort, an den sie ihre Trauer und ihren Schmerz legen konnten. Und doch ist es eine Geschichte, so alt wie die Zeit selbst. Eine schmerzhafte Erzählung in einer Gemeinschaft, in der die Schaffung zukünftiger Generationen die ultimative Mitzwa ist. Sogar in dieser sehr Parascha ermutigt Gott Noahs Kinder nach der Flut, fruchtbar zu sein und sich zu vermehren, und tatsächlich ist dies das Hauptmerkent ihres Bundes. Ich kann mir nur vorstellen, welche Verwüstung und Trauer Sara durchging, als dies ausdrücklich das war, was Gott wollte. Traurigerweise kenne ich Saras Schmerz nur allzu gut. Noahs prägender Moment war die Flut. Für mich war es, als ich meine ersten beiden Schwangerschaften verlor. Ich bin nicht mehr dieselbe Person, die ich vor diesen Verlusten war, und mein Kampf wird nach heute Nacht nicht mehr still sein, denn ich möchte anderen helfen, die möglicherweise dasselbe erleben wie ich, und ich möchte mich zu Wort melden und meine Geschichte teilen, damit andere wissen, dass sie nicht allein sind. So lange ich mich erinnern kann, wollte ich eine Mutter sein. Jeder Knochen in meinem Körper weiß, dass ich dazu bestimmt bin, eine zu sein. Als wir also vor dem Betreten dieses Weges vernichtende genetische Testergebnisse erhielten, dass wir ein Match für eine tödliche, seltene Störung waren, nahm ich einfach an, dass sich alles von selbst regeln würde. Ich war naiv und überzeugt, dass wir irgendwie die Glücklichen sein würden, die die Vererbung der Störung, die wir tragen, vermeiden, obwohl bei jeder Schwangerschaft eine 25-prozentige Chance besteht, dass das Baby die Störung haben wird. Ich verlor meine erste Schwangerschaft am Tag nach meinem 30. Geburtstag und meine zweite Schwangerschaft im zweiten Trimester in der Woche, in der ich mit Central nach Kuba reisen sollte. Die Trauer war überwältigend, aber ich wusste, dass ich für unseren Traum, Eltern zu werden, weiterkämpfen musste. Ich stürzte mich kopfüber in die Welt der IVF. In diesem Abschnitt haben wir neben der Sintflut auch die Geschichte vom Turm zu Babel. Einst sprach die gesamte Menschheit auf der ganzen Erde dieselbe Sprache, doch als Strafe dafür, dass sie einen Turm bis in den Himmel errichteten, verwirrte Gott ihre Sprache, sodass sie einander nicht mehr verstanden. Alles fühlte sich plötzlich verwirrend und fremd an. Die Welt der IVF fühlte sich für mich so an. Ich musste eine völlig neue Sprache lernen, die mich von meinen übrigen Freunden und meiner Familie trennte, die keine Probleme hatten, eine Familie zu gründen: Eizellgewinnungen, Stimulationen, Embryotransfers, PGT-A- und PGT-M-Tests – Wörter, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie so intim kennen würde. Ich saß Ellenbogen an Ellenbogen, Schulter an Schulter mit unzähligen Frauen und Paaren, die durch dasselbe gingen, alle gleichermaßen verzweifelt, dort zu sein, manchmal mit Tränen, die ihre Wangen befleckten. Ich war erstaunt, wie viele Menschen, mehr als wir denken, diesen Weg gehen müssen, um ihre Familien zu gründen. Genauso wie Noah sich wahrscheinlich über 150 Tage lang auf dem Meer treibend fühlte, fühlt man sich, als säße man in seiner eigenen Arche und beobachte, wie die Welt, die man kannte, um einen herum zerstört wird, und der Zeitplan, den man sich für sein Leben vorgestellt hatte, nun jenseits jeder Wiedererkennung ruiniert ist. Trotz dieses trostlosen Gefühls war ich stolz, unter diesen Menschen in stiller Solidarität zu stehen, wissend um die Widerstandskraft, die Liebe und die Stärke, die in jenem Wartezimmer zu finden war – gefüllt mit denen, die den Mut hatten, weiter zu versuchen. Nach der Sintflut schickt Noah eine Taube aus, in der Hoffnung, dass die Flut vorbei ist, nicht einmal, nicht zweimal, sondern dreimal. Beim ersten Mal kehrt die Taube zu Noah an der Arche zurück, das Wasser erstreckt sich immer noch über die Erde, kein Ruheplatz ist zu finden. Noah wartet. Er schickt die Taube erneut aus, nachdem eine volle Woche vergangen ist, und die Taube bringt ein Olivenblatt zurück, und Noah wusste, dass die Wasser weiterhin abflossen. Wieder wartete Noah. Weitere 7 Tage vergehen, und er schickt die Taube aus, und diesmal kehrt sie nicht zurück. Sie finden den Mut, die Arche zu verlassen, und beginnen in einer völlig veränderten Welt von Neuem. Dies ist die perfekte Metapher für das, was Paare durchgehen, die Mühe haben, schwanger zu werden. Das Warten, die Hoffnung auf einen positiven Schwangerschaftstest, der Schmerz eines abklingenden Tests, die Angst, die zwischen jedem Besuch entsteht, die Enttäuschungen und die Verluste, aber letztlich der Mut, jene Taube erneut auszusenden, es erneut zu versuchen, trotz ihres Kummer und ihrer Angst. DAS ist eine Handlung der Liebe. Connor und ich haben jene Taube zweimal ausgesandt, und unsere Träume wurden beide Male zerschmettert. Aber ich verlor nie meine Entschlossenheit, mich aus jenem dunklen, engen, liminalen Raum zu befreien. Im August dieses Jahres, mit Hilfe von Ärzten und Wunder-Tests, die Embryonen auf die genetische Störung, die wir tragen, screenen, fanden wir den Mut, jene Taube ein weiteres Mal auszusenden, und es gelang. Ich bin nun schwanger mit einem gesunden Baby, das im nächsten Jahr zur Welt kommen wird. Ich werde bis zum Tag, an dem das Baby geboren wird, Angst und Besorgnis haben, und ich weiß nicht, was die Zukunft bringt. Ich werde mich weiterhin so fühlen, als säße ich in jenem Wartezimmer, bis ich mein Kind treffe, und die Angst aus meinen vergangenen Verlusten durchdringt mich immer noch. Aber trotz alledem ist meine Fähigkeit zu hoffen unverändert geblieben, und der Regenbogen, den Gott nach der Verwüstung über den Wolken setzte, kommt nun in Sicht. Unsere zweijährige Reise zu diesem Moment fühlte sich verheerend und ungerecht an, aber die Menschen, die mir am meisten auf dem Weg geholfen haben, waren diejenigen, die es selbst durchgemacht hatten. Einige von euch befinden sich vielleicht mitten auf dieser Reise. Einige von euch haben es vielleicht vor Jahren durchgemacht. Einige von euch tragen vielleicht einen Verlust, den niemand sonst kennt. Und einige von euch haben vielleicht eine völlig andere Art von Sintflut in ihrem eigenen Leben. Ich möchte, dass ihr wisst, dass ich euren Schmerz und euer Ringen sehe. Ich bin für euch da. Ich werde mit einem Gebet für diejenigen enden, die noch auf ihren Regenbogen warten, verfasst von Cantor Emily Simkin. Segne diejenigen, die warten. Segne diejenigen, die trauern. Segne diejenigen, die es erneut versuchen. Segne diejenigen, die keine Worte mehr zum Beten haben. Bringe ihnen Trost, umgib sie mit Gemeinschaft, halte sie in Liebe, und inmitten all dessen, was unsicher ist, lass sie Frieden wissen. Und lasst uns sagen: Amen.
Wortlaut im Original
Transcript The Courage, Resilience, and Hope Found in the Waiting Room By Cantor Jenna Pearsall God comes to Noah when he’s 600 years old, and tells him God’s plan to flood all existence on earth, warning him that only Noah and those with him in his ark would be left. We don’t get his reaction, but I can only imagine how unsettling and life-changing this moment would have been, to see everything you’ve ever known for 600 years be wiped out in front of your very eyes. There would be the ‘you’ before the flood, and the ‘you’ in the aftermath, the ‘you’ that bore witness, the ‘you’ that is grieving the life you once knew. Many of us have had a similar defining moment that made us change how we categorized our life, separating it into the before and the after. Maybe it was the loss of someone you loved, or something you experienced or witnessed that changed your perspective forever. I’m going to be very vulnerable tonight and share with you what that defining moment was for me. I promise though that like the story of Noah, there came a time for me too, when the rushing waves of the waters subsided, the tops of the mountains became visible again, and I disembarked on the other side, just as Noah did. Parshat Noach is not just about the challenges of surviving a flood, but that of infertility too. The end of the parasha very bluntly states “Sarai was infertile, she had no child.” The Torah does not tell of her struggle to have children, or the emotion of her journey to motherhood. Only the silence between the lines. For thousands of years, women and hopeful parents have had silent, isolated struggles to conceive, with nowhere to put the grief and the pain. Yet it is a tale as old as time itself. A painful narrative in a community where creating future generations is the ultimate mitzvah. Even in this very parasha, God encourages Noah’s children after the flood to be fruitful and multiply, and in fact, that is the main fixture of their covenant. I can only imagine the devastation and grief Sarah went through when this was explicitly what God wanted. Sadly, I know Sarah’s pain all too well. Noah’s defining moment was the flood. For me, it was when I lost my first two pregnancies. I am not the same person I was before these losses, and my struggle will no longer be silent after tonight, because I want to help others who may be experiencing the same thing I did, and I want to speak up and share my story to make others know they are not alone. For as long as I can remember, I wanted to be a mom. Every bone in my body knows that I am meant to be one. So when we received devastating genetic test results before venturing down this path, that we were a match for a fatal, rare disorder, I just assumed that everything would work itself out. I was naive and convinced that we would somehow be the lucky ones, avoiding passing on the disorder we carry even though there is a 25% chance with every pregnancy, the baby will have the disorder. I lost my first pregnancy the day after my 30th birthday, and my second pregnancy in the second trimester the week I was supposed to go to Cuba with Central. The grief was overwhelming, but I knew I had to keep fighting for our dream of becoming parents. I dove head first into the world of IVF. In this portion, in addition to the flood, we also have the story of the tower of Babel. Everyone once spoke the same language across the entire earth, but as punishment for building a tower to the heavens, God confounds their speech so that they do not understand one another. Everything suddenly felt confusing and foreign. The world of IVF felt like that to me. I had to learn an entirely new language that separated me from the rest of my friends and family who had no issue starting their families: Egg retrievals, stims, embryo transfers, pgt-a and pgt-m testing– words I never thought I’d know so intimately. I sat elbow to elbow, shoulder to shoulder with countless women and couples going through this, all looking equally as devastated to be there, sometimes with tears staining their cheeks. I was astounded how more people than we think have to go this route to build their families. Much like Noah probably felt adrift at sea for over 150 days, you feel as if you are in your own ark watching the world you thought you knew destroyed around you, the timeline you imagined for your life now ruined beyond recognition. Despite this desolate feeling, I was proud to stand amongst these people in silent solidarity, knowing the resilience, the love and the strength found in that waiting room–filled with those who had the courage to keep trying. After the flood, Noah sends out a dove in hopes that the flood is over, not once, not twice, but three times. The first time, the dove returns to Noah at the ark, water still spanning the earth, no resting place to be found. Noah waits. He sends the dove again after a full week passes, and the dove brings back an olive leaf, and Noah knew the waters were continuing to recede. Again, Noah waited. Another 7 days goes by, and he sends the dove out, and this time it does not return. They find the courage to leave the ark, and start anew in a completely changed world. This is the perfect metaphor for what couples who are struggling to conceive go through. The waiting, the hope of a positive pregnancy test, the pain of a fading one, the anxiety that ensues between each visit, the disappointments and the losses, but ultimately the courage to send that dove back out again, to try again despite their grief and their fear. THAT is an act of love. Connor and I have sent that dove out twice, and our dreams were crushed both times. But I never lost my determination to pull myself out of that dark, narrow, liminal space. In August of this year, with the help of doctors and miracle tests that screen embryos for the genetic disorder we carry, we got the courage to send that dove back out once more, and it worked. I am now pregnant with a healthy baby, due next year. I will still have fear and apprehension until the day the baby is born, and I don’t know what the future holds. I will still feel like I’m in that waiting room until I meet my child, and the fear from my past losses still permeates. But despite everything, my capacity to hope has remained unchanged, and the rainbow that God set above the clouds after the devastation is now coming into view. Our two year journey to this moment felt devastating and unfair, but the people who helped me most along the way were the ones who had gone through it themselves. Some of you may be in the middle of this journey. Some of you may have been through it years ago. Some of you may be carrying a loss no one else knows about. And some of you may have a completely different kind of flood in your own life. I want you to know that I see your pain and your struggle. I am here for you. I’ll end with a prayer for those still waiting for their rainbow, written by Cantor Emily Simkin. Bless those who are waiting. Bless those who are grieving. Bless those who are trying again. Bless those who have no more words to pray. Bring them comfort, surround them with community, hold them in love, and in the midst of all that is uncertain, let them know peace. And let us say, Amen.