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Katholisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Homilia do D. Henrique Soares da Costa – XXV Domingo do Tempo Comum – Ano A

ohne Namen · Presbíteros – Sonntagshomilien brasilianischer Bischoefe · 2026-09-14 · Quelle

Umkehr · Hauptbotschaft Barmherzigkeit · tragend Demut

Der Mensch ist in Selbstgenügschaft und Zynismus gefangen und kann nur durch Bekehrung in den Gedanken Gottes eintreten, der ihn zu jeder Stunde mit großzügiger Liebe und Vergebung sucht.

Kehre zurück, o Mensch des 21. Jahrhunderts, zum Herrn! Lass deine Selbstgenügschaft, deinen Zynismus, lass deine Illusion, alles zu wissen, reif genug zu sein, auf Gott verzichten zu können!

Die Homilie nimmt die Lesung aus Jesaja 55 als Leitfaden und ruft auf, Gott zu suchen, anzurufen und zu ihm zurückzukehren. Der Mensch wird als selbstgenügsam, zynisch und auf eigene Ideen vertrauend beschrieben, während Gottes Gedanken und Wege von den menschlichen abweichen. Als Heilmittel wird die Bekehrung genannt, die den Menschen in den Gedanken Gottes erhebt und seine Wege zu den göttlichen macht. Das Gleichnis vom Weingarten (Mt 20) wird als Bild der beharrlichen, großzügigen Liebe Gottes gedeutet, die zu jeder Stunde sucht und belohnt. Paulus' Aussage, das Leben sei Christus, wird als Erfahrung der Bekehrung vorgestellt, in der Tod als Gewinn bei Christus verstanden wird. Der Text grenzt sich dabei von protestantischen Sekten ab, die den Zustand der Verstorbenen als Schlaf deuten. Der Appell richtet sich an die Menschheit, die Welt und den Einzelnen, jetzt umzukehren und an die großzügige Vergebung Gottes zu glauben.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird; innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
ausdrücklich auf beide

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Jes 55,6-9 · Ps 144 · Phil 1,20c-24.27a · Mt 20,1-16a

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
3 von 3
Reichweite
5 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3, benannt: protestantische Sekten
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Jes 55,6-9 Ps 144 Phil 1,20c-24.27a Mt 20,1-16a Nehmen wir als Richtlinie für unsere Meditation des Wortes, das der Herr uns in diesem Sonntag zuspricht, die erste Lesung dieser heiligen Liturgie, entnommen aus der Prophetie des Jesaja. Der Prophet lädt uns ein, richtet uns einen Ruf zu, dass wir den Herrn suchen, ihn anrufen, zu ihm zurückkehren. Hier ist, ihr Liebsten, ein so notwendiger Ruf in diesen Zeiten des Menschen, der sich selbst voll ist, der sich um sich selbst sorgt, berauscht von seinen eigenen Taten und so vertrauend auf seine eigenen Ideen! Der Prophet ruft uns zu, beinahe uns warnend, uns bedrohend: „Suchet den Herrn, ruft ihn an! Kehret zum Herrn zurück!" Aber das bedeutet, den Mut zu haben, aus sich selbst herauszugehen, um die Gedanken und Wege des Herrn zu umarmen. Denkt wohl nach, ihr Liebsten, welche Glückseligkeit, welche Gnade: die Pläne Gottes zu umarmen, in seinen Plan einzutreten, seinen Vorschlag zu leben! Denkt wohl nach: Wäre das nicht die vollkommene Weisheit, die wahre Glückseligkeit der Menschheit und der Welt? Und dennoch ist das nicht möglich ohne einen schmerzhaften und großzügigen Prozess der Bekehrung. Denn leider sind die Gedanken des Herrn nicht die unseren und unsere Wege nicht die des Herrn! Wie traurige Uneinigkeit, wie verfluchtes Missverständnis! Hört: „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr!" Das ist kein Scherz: Der Mensch allein denkt nicht wie Gott, er geht nicht auf dem Weg Gottes: weder bei den Vereinten Nationen noch im Weißen Haus noch im Palácio do Planalto noch im Kongress noch einmal in unserem Herzen! Nur die Bekehrung kann uns zum Gedanken Gottes erheben und unsere Wege zu seinen machen: „Verlasse, o Gottloser, deinen Weg und der ungerechte Mensch seine Pläne; kehre zum Herrn zurück!" Zum Herrn zurückkehren! Kehre zurück, o Mensch des 21. Jahrhunderts, zum Herrn! Lass deine Selbstgenügschaft, deinen Zynismus, lass deine Illusion, alles zu wissen, reif genug zu sein, auf Gott verzichten zu können! „Suchet den Herrn, solange er gefunden werden kann; ruft ihn an, solange er nahe ist; kehre zum Herrn zurück, der Barmherzigkeit haben wird, kehre zu unserem Gott zurück, der großzügig im Vergeben ist!" Der Herr sucht uns, wie der Besitzer des Weingartens im Evangelium von heute – und sucht uns mit Beharrlichkeit: Er geht frühmorgens auf die Suche nach uns, denn die Liebe hat Eile, die Liebe sehnt sich danach, die geliebte Person zu finden. Und da die Liebe beharrlich ist, kommt der Herr immer, zu jeder Stunde, bei jeder Gelegenheit, immer auf der Suche nach uns: um neun, um zwölf, um drei… und sogar um fünf Uhr nachmittags, wenn die Sonne sich bereits verbirgt, kommt der Herr wieder! Es ist immer Zeit der Bekehrung, es ist immer Zeit, zum Herrn zurückzukehren! Dann werden wir erfahren, dass alles Gnade ist, dass der Gedanke Gottes für uns Liebe ist, die nicht kleinlich ist, die weiß, alle mit Großzügigkeit zu behandeln, indem sie in seinem Reich zuerst den belohnt, der den Mut hat, an die Liebe zu glauben, dem Herrn entgegenzugehen, selbst wenn es die letzte Stunde ist! O Welt, o Menschheit, o Christ, kehret zum Herrn zurück! Das Einzige, was er von euch verlangt, ist, dass ihr an seine großzügige Liebe und seinen überfließenden Vergebung glaubt und euch von ganzem Herzen bekehrt! Wendet euch um, ihr Lieben, das bedeutet, in die wunderbare Erfahrung einzutreten, die der heilige Paulus in der zweiten Lesung von heute bezeugt: auf neue Weise zu leben, ein anderes Leben zu leben: „Für mich ist das Leben Christus! Christus wird in meinem Leib verherrlicht werden, sei es durch mein Leben, sei es durch meinen Tod!" Welche schönere Idee gibt es als die Bekehrung: in Christus leben! Beachten wir die Schritte des Gedankengangs des Apostels. Er ist so mit Christus verbunden, so von ihm beseelt, dass er, sei es im Leben, sei es im Tod, weiß, dass er mit seinem Herrn verbunden ist und in allem der Herr in ihm verherrlicht wird. Was ist das Leben für den, der zum Herrn zurückgekehrt ist? Das Leben ist Christus! Was ist der Tod für den, der versunken im Herrn lebt? Der Tod ist, bei Christus zu sein, und deshalb ist er Gewinn! Deshalb wird das Leben des Paulus – und das des Christen, mit Paulus – zu seinem Herrn hingezogen: „Ich habe das Verlangen, abzuscheiden und bei Christus zu sein!" Darum lebt Paulus, darum lebt er: um bei Christus zu sein! Hier eine Bemerkung: Achtet darauf, dass der heilige Paulus sehr gut weiß, dass er, sobald er stirbt, bei Christus sein wird. Deshalb sagt er gerade, dass dies „für mich von weitem das Beste wäre!" Der Apostel würde niemals die falsche Behauptung der protestantischen Sekten teilen, die glauben, dass die, die in Christus sterben, schlafen. Wenn sie schliefen, wäre es für Paulus nicht besser, abzuscheiden und bei Christus zu sein; es wäre besser, weiterzuleben und für die Brüder zu arbeiten. Daher können uns weder das Leben noch der Tod mehr vom Liebesband Christi trennen. Wir müssen nur zum Herrn zurückkehren, wir müssen ihn nur von ganzem Herzen mit unserer Zuneigung, mit unseren Taten, mit unserem aufrichtigen Verlangen, uns ihm von ganzem Herzen zuzuwenden, suchen! Ihr Lieben, sucht den Herrn, kehrt zum Herrn zurück, ruft den Herrn an! Und denkt daran: Er ist so gut, dass er sich finden lässt! Zuerst zieht er uns an und dann lässt er uns ihn finden und, wie der Herr im Gleichnis, füllt er uns mit Gaben, ohne Rücksicht auf die Stunde, in der wir zu Arbeitern seines Weinbergs werden. Aber, wollt ihr wissen, welche Stunde die der Bekehrung ist? Diese, jetzt! Kehrt zum Herrn zurück! Amen. Dom Henrique Soares da Costa Der Beitrag Homilie von D. Henrique Soares da Costa – 25. Sonntag im Jahreskreis – Jahr A erschien zuerst auf Presbíteros.
Wortlaut im Original
Is 55,6-9 Sl 144 Fl 1,20c-24.27a Mt 20,1-16a Tomemos como norte de nossa meditação da Palavra que o Senhor nos dirige neste Domingo a leitura primeira desta Liturgia sagrada, retirada da profecia de Isaías. O profeta convida-nos, dirigi-nos um apelo para que busquemos o Senhor, o invoquemos, voltemos para ele. Eis aqui, caríssimos, um grito tão necessário nesses tempos do homem cheio de si, preocupado consigo, embriagado pelos seus próprios feitos e tão confiado em suas próprias ideias! O profeta grita-nos, quase que nos prevenindo, ameaçando-nos: “Buscai o Senhor; invocai-o! Que volte para o Senhor!” Mas, isso significa ter a coragem de sair de si mesmo para abraçar os pensamentos e caminhos do Senhor. Pensem bem, caríssimos, que felicidade, que graça: abraçar os desígnios de Deus, entrar no seu projeto, viver a sua proposta! Pensem bem: não seria isso a sabedoria plena, a felicidade verdadeira da humanidade e do mundo? E, no entanto, isso não é possível sem um doloroso e generoso processo de conversão. Porque, infelizmente, os pensamentos do Senhor não são os nossos e os nossos caminhos não são os do Senhor! Que triste desacordo, que desencontro danado! Escutem: “Meus pensamentos não são como os vossos pensamentos, e vossos caminhos não são como os meus caminhos, diz o Senhor!” Isto não é brincadeira: o homem sozinho não pensa como Deus, não caminha no caminho de Deus: nem na ONU nem na Casa Branca nem no Palácio do Planalto nem no Congresso nem mesmo no nosso coração! Somente a conversão pode nos elevar ao pensamento de Deus e fazer com que nossos caminhos sejam os dele: “Abandone o ímpio seu caminho e o homem injusto, suas maquinações; volte para o Senhor!” Voltar para o Senhor! Volte, ó homem do século XXI, para o Senhor! Deixe sua autossuficiência, seu cinismo, deixe sua ilusão de pensar que sabe tudo, que é maduro o bastante para prescindir de Deus! “Buscai o Senhor, enquanto pode ser achado; invocai-o, enquanto está perto; volte para o Senhor, que terá piedade, volte para o nosso Deus, que é generoso no perdão!” O Senhor nos procura, como o dono da vinha do Evangelho de hoje – e procura-nos com insistência: sai de madrugada à nossa procura, porque o amor tem pressa, o amor anseia encontrar a pessoa amada. E, como o amor é insistente, o Senhor vem sempre, a cada momento, em cada ocasião, sempre à nossa procura: pelas nove, ao meio-dia, pelas três… e até mesmo às cinco da tarde, quando o sol já se esconde, o Senhor vem novamente! Sempre é tempo de conversão, sempre é tempo de voltar para o Senhor! Aí, então, experimentaremos que tudo é graça, que o pensamento de Deus para nós é amor que não é mesquinho, que sabe tratar a todos com generosidade, fazendo primeiro no seu Reino aquele que tem coragem de crer no amor, de ir ao encontro do Senhor mesmo que seja a última hora! Ó mundo, ó humanidade, ó cristão, voltai para o Senhor! A única coisa que vos pede é que acrediteis no seu amor generoso e no seu perdão abundante e vos convertais de todo o coração! Converter-se, caríssimos, significa entrar na maravilhosa experiência que São Paulo testemunha na segunda leitura de hoje: viver de um modo novo, de um viver diferente: “Para mim, viver é Cristo! Cristo vai ser glorificado no meu corpo, seja pela minha vida, seja pela minha morte!” Para que ideia mais bela do que seja a conversão: viver em Cristo! Notemos os passos do pensamento do Apóstolo. Ele é tão unido a Cristo, tão apaixonado por ele, que seja na vida seja na morte sabe que está unido ao seu Senhor e em tudo o Senhor é nele glorificado. Que é a vida para quem voltou para o Senhor? A vida é Cristo! Que é a morte para quem vive mergulhado no Senhor? A morte é estar com Cristo e, por isso, é lucro! Por isso, a vida de Paulo – e a do cristão, com Paulo – é atraída para o seu Senhor: “Tenho o desejo de partir para estar com Cristo!” Eis por que Paulo vive, eis para que vive: para estar com Cristo! Aqui, uma observação: prestem atenção que São Paulo sabe muito bem que assim que morrer vai estar com Cristo. Por isso mesmo ele diz que isso “para mim, seria de longe o melhor!” Jamais o Apóstolo compartilharia a afirmação errônea das seitas protestantes, que pensam que os que morrem em Cristo ficam dormindo. Se ficassem, não seria melhor para Paulo partir para estar com Cristo; seria melhor continuar vivendo e trabalhando pelos irmãos. Portanto, nem a vida nem a morte nos podem mais separar do amor de Cristo. É só voltarmos para o Senhor, é só procurá-lo de todo o coração com nosso afeto, com nossos atos, com nosso desejo sincero de a ele nos converter de todo coração! Caríssimos, buscai o Senhor, voltai para o Senhor, invocai o Senhor! E, lembrai-vos: ele é tão bom, que se deixa encontrar! Primeiro nos atrai e, depois, deixa que o encontremos e, como o senhor da parábola, nos enche de dons, sem levar em conta a hora em que nos convertemos em trabalhadores da sua vinha. Mas, querem saber qual é a hora da conversão? Esta, agora! Voltai para o Senhor! Amém. Dom Henrique Soares da Costa O post Homilia do D. Henrique Soares da Costa – XXV Domingo do Tempo Comum – Ano A apareceu primeiro em Presbíteros .