Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
«ὁ Τίμιος Σταυρός, τὸ ὑπέρτατο σύμβολο τῆς θυσίας καὶ τῆς ἀγάπης τοῦ Κυρίου μας»
ohne Namen ·
Pemptousia (Kloster Vatopedi, griechisch) ·
2026-09-20
· Quelle
Umkehr · Hauptbotschaft
Barmherzigkeit · tragend
Gemeinschaft · tragend
Die christliche Nachfolge besteht darin, sich freiwillig dem Weg Christi anzuschließen, sich vom Egoismus zu lösen und das eigene Kreuz als Abbild des Kreuzes Christi zu tragen, indem man Wunden heilt, ohne Schuldige zu suchen.
Wer mich folgen will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf und folge mir
Der Text ist eine Festrede zum Fest der Kreuzerhöhung und erklärt das Kreuz als zentrales Symbol des Opfers und der Liebe Christi. Der Prediger stützt sich auf die Evangeliumsperikope Markus 8,34, in der Jesus zur Nachfolge ruft. Er betont, dass die Nachfolge freiwillig ist und auf menschlicher Freiheit beruht. Die Selbstverleugnung wird als Abkehr vom Egoismus und nicht als Selbstablehnung gedeutet. Das eigene Kreuz wird als Abbild des Kreuzes Christi verstanden, das die Sünden der Menschheit trägt. Der Prediger ruft dazu auf, Wunden zu heilen, ohne Schuldige zu suchen, und die Liebe Christi in der Lebensweise zu leben. Die Rede schließt mit einem Gebet, die unendliche Liebe Christi zu erleben und Apostel dieser Liebe zu werden.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können; Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
- Wohin geht die Geschichte?
-
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
ausdrücklich auf beide
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
„Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst!“
Katholisch · 2025-11-24 · 87 %
Der Text deutet das Kreuz Jesu als Sieg über den Tod und ruft zur Umkehr, Einheit und Feier der Eucharistie auf, um Frieden und Erlösung zu finden.
Gottesdienst mit anschließender Taufe
Freikirchlich · 2026-09-13 · 85 %
Eine Taufpredigt zu Kolosser 2,8–15, die in Christus die wahre Erfüllung sieht und die Taufe als Tausch des alten gegen ein neues Leben deutet.
Changed by Grace: Living All of Life for Jesus
Evangelisch · 2026-08-23 · 84 %
Der Text lehrt, dass Christen durch den Heiligen Geist verwandelt werden, um ihr ganzes Leben als lebendiges Opfer zur Ehre Gottes zu gestalten.
Unsere Wiedergeburt: Die Geburt des Propheten
Sunnitisch · 2026-08-21 · 83 %
Die Predigt feiert die Prophetengeburt als Weg zu Gerechtigkeit und ruft auf, den prophetischen Charakter im Alltag zu leben.
1552-Woher kommen wir (Christlich)- Buddhismus im Alltag - Achtsamkeit im täglichen Leben
Mahayana · 2026-09-08 · 83 %
Der Text vergleicht die christliche Lehre von der unsterblichen, von Gott geschaffenen Seele mit dem buddhistischen Konzept eines fließenden Bewusstseins und betont die lineare Erlösung des Individuums.
Wozu der Text aufruft
- sich selbst verleugnen (innerlich)
- sein Kreuz auf sich nehmen (zwischenmenschlich)
- Wunden heilen ohne Schuldige zu suchen (gesellschaftlich)
Genannte Stellen
Mk 8,34 · Joh 1,29
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3, benannt: Die Welt, die auf Richten und Schuldzuweisung besteht
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 2, künftig 2
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
«Das Ehrwürdige Kreuz, das höchste Symbol des Opfers und der Liebe unseres Herrn»
Festreden - Heiliger Ambo
20.09.2026
Metropolit von Ätolien und Akarnanien Damaskenos
In der Mitte des Septembers wird das Ehrwürdige Kreuz erhoben, das höchste Symbol des Opfers und der Liebe unseres Herrn Jesus Christus. Im Wesentlichen ist der gesamte Monat ihm gewidmet. Beweis dafür ist der Wunsch unserer Kirche, den Sonntag vor diesem großen Fest „Sonntag vor der Erhöhung des Ehrwürdigen Kreuzes" und den darauffolgenden „Sonntag nach der Erhöhung des Ehrwürdigen Kreuzes" zu nennen. In diesem Sonntag befinden wir uns also heute.
Das heutige Evangelium ist zugleich Einladung und Offenbarung. Der Herr selbst wendet sich in der Perikope des Evangeliums des Evangelisten Markus an uns, die wir uns entschieden haben, Christen genannt zu werden. Mit Schlichtheit, aber auch mit voller Klarheit lädt er uns ein und offenbart uns zugleich, was der Inhalt des Wortes „Christ" ist.
Dieses Beiname erschien zum ersten Mal in Antiochia und seitdem haben Milliarden von Menschen es zum Synonym ihrer Identität gemacht, indem sie der Welt bekundeten, dass sie dem Christus angehören, dass seine Lehre und sein Beispiel ihr Leben bestimmen und dass sie seinen Weg gehen wollen.
Dieser Weg jedoch wurde nicht von der menschlichen Vernunft gezeichnet, noch einmal von seiner Kirche, sondern von Ihm, der ihn uns heute offenbart, ohne uns irgendeine Fehldeutung oder Zweifel zu gestatten:
«Wenn jemand hinter mir herkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir» (Mk 8,34). Das heißt: «Wer mich folgen will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf und folge mir».
Dieser Satz beantwortet die Fragen jedes Christen darüber, was er tun soll, welchen Weg er gehen soll und was der Sinn des Lebens ist. Jedes Wort umschließt geistige Tiefe und bildet einen sicheren Kompass des Lebens. Wie viel Höflichkeit, Respekt vor der menschlichen Freiheit und Feingebildetheit verbergen die ersten Worte! «Wer will».
Der Christus bleibt stets gegenwärtig und verfügbar, wünschend eine Begegnung mit uns, die auf der menschlichen Freiheit beruht. Er zwingt nicht, droht nicht und nötigt nicht. Er lädt ein, Ihn anzunehmen, der nichts von uns erwartet, aber bereit ist, uns alles zu bieten.
Lassen wir uns aber fortsetzen: Der Christus ruft uns auf, Ihm zu folgen. Jedes Mal, wenn wir an einem Kreuzweg des Lebens stehen, ist es vernünftig, dass uns eine Frage, vielleicht auch eine Besorgnis durchdringt: «Wohin führt der Weg, den ich wählen werde? Welche Gefahren birgt er? Gibt es jemanden, der ihn gegangen ist und mir Wegweisungen geben kann?»
Der Christus, meine Brüder, schickt uns nicht auf einen Weg. Er ruft uns auf, seine Weggefährten auf einer fortwährenden Reise durch die Geschichte zu werden. «Fürchtet euch nicht», sagt er uns, «Wenn ihr nach vorne schaut, werdet ihr mich gehen sehen. Wenn ihr nach unten schaut, werdet ihr meine blutigen Schritte sehen». Der Weg, auf den ich euch rufe, ist nicht leicht. Ich kann euch jedoch über zwei Dinge versichern: Erstens, dass ihr niemals allein und hilflos bleiben werdet. Und zweitens, dass am Ende dieses Weges, der manchmal schwierig und manchmal schmerzhaft ist, die Freude meiner Auferstehung und die unendliche Seligkeit des Reiches liegt.
Also? Was müssen wir tun, ab dem Moment, in dem wir frei entscheiden, dem Christus zu folgen? Zwei Dinge: Zunächst müssen wir uns selbst verleugnen! Wahrlich, was bedeutet das? Wie kann jemand das verleugnen, was er ist?
Die Verleugnung, meine Brüder, bedeutet nicht die Ablehnung unseres Selbst, sondern seine Absetzung vom hochmütigen Thron des Egoismus.
Der Christus ruft uns auf, aufzuhören, uns selbst als das Zentrum der Welt zu betrachten und als erstes und oft einziges Motiv unseren persönlichen Nutzen und unsere eigene Bedienung zu haben. Im Gegenteil, ruft er uns in die Freude, die unsere Bereitschaft bietet, den Nutzen und die Bedienung unseres Bruders zu unserem Willen zu machen.
Und danach? Unser Kreuz auf uns zu nehmen! Und was bedeutet das? Wir sagen oft über einen leidenden Menschen, dass er „sein Kreuz trägt". Das heutige Perikop bietet jedoch eine breitere und höhere Dimension: Das Kreuz, das wir aufzunehmen berufen sind, ist kein menschliches Gebilde, das nur uns betrifft, sondern eine Abbildung des Kreuzes unseres Herrn.
Erinnert euch an den Weg Christi zum Golgatha, an den Moment, in dem Seine Knie unter dem Gewicht des Kreuzes nachgeben und Simon der Kyrenäer gerufen wird, Ihn zu helfen? Was war es eigentlich, das das Kreuz Christi so schwer machte? Die Antwort liegt in den Worten Johannes des Täufers, als er den herannahenden Christus erblickt, der sich taufen lässt: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt" (Joh. 1,29).
Jesus, auf Seinem Weg zum Golgatha, bricht irgendwann unter dem Gewicht der Sünden einer ganzen Menschheit zusammen. Er, der unschuldig ist, trägt die Folgen unserer eigenen Fehler.
Diese oberste theologische Wahrheit ist auch das Wesen unseres Kreuzes: Wer Christus nachfolgt, trägt nicht nur das Gewicht seiner eigenen Fehler, sondern bietet, so weit er vermag, der gesamten Gesellschaft eine helfende Hand, ohne zu prüfen, wer schuld ist, sondern indem er sucht, was er denen geben kann, die leiden, selbst wenn es aus ihren eigenen Fehlern rührt.
Die Welt besteht oft darauf, zu richten und Schuld zuzuweisen. Der Christ jedoch ist stets bereit, Wunden zu heilen, ohne ständig die Schuldigen zu suchen.
Das Wort „Christ" ist nicht bloß ein Identitätsmerkmal, sondern eine konkrete Lebensweise, wie sie der Gekreuzigte gelehrt hat. Wer Ihm nachfolgt, lernt, was ein „echter Christ" bedeutet: Es ist eine große Umarmung, die jenen allheiligen und blutgetränkten Händen gleichen will, die einst am Kreuz ausgebreitet wurden. Eine Umarmung, bereit, die ganze Welt zu trösten, zu pflegen und zu stützen, ohne zu zwingen und ohne die Menschen zu trennen.
Streben wir also danach, den wahren Sinn des Wortes „Christ" zu leben. Halten wir unseren Blick auf die Gestalt dessen gerichtet, der vorausgeht und auf Seinen Schultern das Kreuz der Sünden aller Menschen trägt. Bitten wir Ihn unablässig, uns würdig zu machen, auch nur Funken von Seiner unendlichen Liebe zu erleben. Lasst auch wir durch unsere Lebensweise Apostel und Evangelisten dieser Liebe werden.
Wortlaut im Original
«ὁ Τίμιος Σταυρός, τὸ ὑπέρτατο σύμβολο τῆς θυσίας καὶ τῆς ἀγάπης τοῦ Κυρίου μας»
Εορταστικοί λόγοι - Ιερός Άμβων
20.09.2026
Μητροπολίτης Αιτωλίας και Ακαρνανίας Δαμασκηνός
Στὸ μέσον τοῦ Σεπτεμβρίου, ὑψώνεται ὁ Τίμιος Σταυρός, τὸ ὑπέρτατο σύμβολο τῆς θυσίας καὶ τῆς ἀγάπης τοῦ Κυρίου μας Ἰησοῦ Χριστοῦ. Οὐσιαστικά, ὁλόκληρος ὁ μῆνας εἶναι ἀφιερωμένος σ΄ αὐτόν. Ἀπόδειξη ἀποτελεῖ ἡ ἐπιθυμία τῆς Ἐκκλησίας μας νὰ ὀνομάσει τὴν μὲν Κυριακὴ πρὶν ἀπὸ τὴ μεγάλη αὐτὴ ἑορτὴ «Κυριακὴ πρὸ τῆς Ὑψώσεως τοῦ Τιμίου Σταυροῦ», τὴν δὲ ἑπομένη «Κυριακὴ μετὰ τὴν Ὕψωση τοῦ Τιμίου Σταυροῦ». Σὲ αὐτὴ τὴν Κυριακή, λοιπόν, βρισκόμαστε σήμερα.
Τὸ σημερινὸ Εὐαγγέλιο ἀποτελεῖ συγχρόνως πρόσκληση ἀλλὰ καὶ ἀποκάλυψη. Ὁ ἴδιος ὁ Κύριος, μέσα ἀπὸ τὴν περικοπὴ τοῦ Εὐαγγελίου τοῦ E’υαγγελιστοῦ Μάρκου, ἀπευθύνεται πρὸς ἐμᾶς, οἱ ὁποῖοι ἔχουμε ἐπιλέξει νὰ ὀνομαζόμαστε Χριστιανοί. Μὲ λιτότητα ἀλλὰ καὶ μὲ πλήρη σαφήνεια μᾶς προσκαλεῖ καὶ συγχρόνως μᾶς ἀποκαλύπτει ποιό εἶναι τὸ περιεχόμενο τῆς λέξεως «Χριστιανός».
Τὸ προσωνύμιο αὐτὸ ἐμφανίστηκε γιὰ πρώτη φορὰ στὴν Ἀντιόχεια καί, ἀπὸ τότε, δισεκατομμύρια ἄνθρωποι τὸ ἔκαναν συνώνυμο τῆς ταυτότητός τους, δηλώνοντας πρὸς τὸν κόσμο πὼς ἀνήκουν στὸν Χριστό, πὼς ἡ διδασκαλία καὶ τὸ παράδειγμά Του ρυθμίζουν τὴν ζωή τους καὶ πὼς ἐπιθυμοῦν νὰ ἀκολουθήσουν τὸν δικό Του δρόμο.
Ὁ δρόμος αὐτός, ὅμως, δὲν ἔχει χαραχθεῖ ἀπὸ τὴν ἀνθρώπινη διάνοια, οὔτε κἂν ἀπὸ τὴν Ἐκκλησία Του, ἀλλὰ ἀπὸ Ἐκεῖνον, ὁ ὁποῖος σήμερα μᾶς τὸν ἀποκαλύπτει, μὴν ἐπιτρέποντάς μας καμία παρερμηνεία ἢ ἀμφιβολία:
«Εἴ τὶς θέλει ὀπίσω μου ἀκολουθεῖν, ἀπαρνησάσθω ἑαυτὸν καὶ ἀράτω τὸν σταὺρὸν αὐτοῦ καὶ ἀκολουθείτω μοι» (Μρκ. 8:34). Δηλαδή: «Ὅποιος θέλει νὰ μὲ ἀκολουθήσει, ἂς ἀπαρνηθεῖ τὸν ἑαυτό του, ἂς σηκώσει τὸν σταυρό του κι ἂς μὲ ἀκολουθεῖ».
Ἡ φράση αὐτὴ ἀπαντᾶ στὰ ἐρωτήματα τοῦ κάθε Χριστιανοῦ γιὰ τὸ τί πρέπει νὰ κάνει, ποιόν δρόμο νὰ ἀκολουθήσει καὶ ποιό εἶναι τὸ νόημα τῆς ζωῆς. Κάθε λέξη της ἐμπερικλείει πνευματικὸ βάθος καὶ ἀποτελεῖ ἀσφαλῆ πυξίδα ζωῆς. Πόση εὐγένεια, σεβασμὸ στὴν ἀνθρώπινη ἐλευθερία καὶ διακριτικότητα κρύβουν οἱ πρῶτες λέξεις της! «Ὅποιος θέλει».
Ὁ Χριστὸς παραμένει πάντα παρὼν καὶ διαθέσιμος, ἐπιθυμῶντας μία συνάντηση μαζί μας, ἡ ὁποία νὰ στηρίζεται στὴν ἀνθρώπινη ἐλευθερία. Δὲν ἐκβιάζει οὔτε ἀπειλεῖ οὔτε ἐξαναγκάζει. Προσκαλεῖ νά ἀποδεχθοῦμε Ἐκεῖνον, ὁ Ὁποῖος δὲν περιμένει ἀπὸ ἐμᾶς τίποτα, ἀλλὰ εἶναι Ἕτοιμος νὰ μᾶς προσφέρει τὰ πάντα.
Ἂς συνεχίσουμε, ὅμως: Ὁ Χριστὸς μᾶς καλεῖ νὰ Τὸν ἀκολουθήσουμε. Κάθε φορὰ ποὺ βρισκόμαστε σὲ ἕνα σταυροδρόμι τῆς ζωῆς, εἶναι λογικὸ νὰ μᾶς διακατέχει ἕνα ἐρώτημα, ἴσως καὶ μία ἀγωνία: «Ποῦ ὁδηγεῖ ὁ δρόμος ποὺ θὰ ἐπιλέξω; Τί κινδύνους κρύβει; Ὑπάρχει κάποιος ποὺ τὸν περπάτησε καὶ μπορεῖ νὰ μοῦ δώσει ὁδηγίες πορείας;»
Ὁ Χριστός, ἀδελφοί μου, δὲν μᾶς στέλνει σὲ ἕναν δρόμο. Μᾶς καλεῖ νὰ γίνουμε συνοδοιπόροι Του σὲ ἕνα διαρκὲς ταξίδι στὴν ἱστορία. «Μὴ φοβᾶστε», μᾶς λέει, «Ἂν κοιτάξετε μπροστά σας, θὰ μὲ διακρίνετε νὰ περπατῶ. Ἂν κοιτάξετε κάτω, θὰ δεῖτε τὰ ματωμένα μου βήματα». Δὲν εἶναι εὔκολος ὁ δρόμος, στὸν ὁποῖο σᾶς καλῶ. Μπορῶ, ὅμως, νὰ σᾶς διαβεβαιώσω γιὰ δύο πράγματα: Πρῶτον, πὼς ποτὲ δὲν θὰ μείνετε μόνοι καὶ ἀβοήθητοι. Καὶ δεύτερον, πώς, στὸ τέλος αὐτοῦ τοῦ δρόμου, ποὺ ἄλλοτε εἶναι δύσκολος καὶ ἄλλοτε ἐπώδυνος, βρίσκεται ἡ χαρὰ τῆς Ἀναστάσεώς μου καὶ ἡ ἀτέρμονη μακαριότητα τῆς Βασιλείας».
Λοιπόν;. Τί πρέπει νὰ κάνουμε, ἀπὸ τὴν στιγμὴ ποὺ ἐπιλέγουμε ἐλεύθερα νὰ ἀκολουθήσουμε τὸν Χριστό; Δύο πράγματα: Κατ’ ἀρχὰς νὰ ἀπαρνηθοῦμε τὸν ἑαυτό μας! Ἀλήθεια, τί σημαίνει αὐτό; Πῶς μπορεῖ κάποιος νὰ ἀπαρνηθεῖ αὐτὸ ποὺ εἶναι;
Ἡ ἀπάρνηση, ἀδελφοί μου, δὲν σημαίνει ἄρνηση τοῦ ἑαυτοῦ μας, ἀλλὰ ἐκθρόνισή του ἀπὸ τὸν ἀλαζονικὸ θρόνο τοῦ ἐγωισμοῦ.
Ὁ Χριστὸς μᾶς καλεῖ νὰ πάψουμε νὰ θεωροῦμε τὸν ἑαυτό μας ὡς τὸ κέντρο τοῦ κόσμου καὶ νὰ ἔχουμε ὡς πρῶτο καί, συχνά, μοναδικὸ κίνητρο τὴν ἀτομική μας ὠφέλεια καὶ ἐξυπηρέτηση. Ἀντίθετα, μᾶς καλεῖ στὴν χαρὰ ποὺ προσφέρει ἡ προθυμία μας νὰ μετατρέπουμε σὲ θέλημά μας τὴν ὠφέλεια καὶ τὴν ἐξυπηρέτηση τοῦ ἀδελφοῦ μας.
Καὶ κατόπιν; Νὰ σηκώσουμε τὸν σταυρό μας! Καὶ αὐτό, τί σημαίνει; Λέμε συχνὰ γιὰ κάποιον ἄνθρωπο ποὺ ὑποφέρει πὼς «σηκώνει τὸν σταυρό του». Ἡ σημερινὴ περικοπή, ὅμως, προσφέρει μιὰ εὐρύτερη καὶ ὑψηλότερη διάσταση: Ὁ σταυρὸς ποὺ καλούμαστε νὰ σηκώσουμε δὲν ἀποτελεῖ ἀνθρώπινη κατασκευή, ποὺ ἀφορᾶ μόνον ἐμᾶς, ἀλλὰ ἀντίγραφο τοῦ Σταυροῦ τοῦ Κυρίου μας.
Θυμᾶστε, ἀπὸ τὴν πορεία τοῦ Χριστοῦ πρὸς τὸν Γολγοθᾶ, τὴν στιγμή, κατὰ τὴν ὁποία, ἀπὸ τὸ βάρος τοῦ Σταυροῦ, τὰ γόνατά Του λυγίζουν καὶ καλεῖται ὁ Σίμων ὁ Κυρηναῖος νὰ Τὸν βοηθήσει; Ἀλήθεια, τί ἦταν αὐτὸ ποὺ ἔκανε τόσο βαρὺ τὸν Σταυρὸ τοῦ Χριστοῦ; Ἡ ἀπάντηση βρίσκεται στὰ λόγια τοῦ Ἰωάννου τοῦ Προδρόμου, ὅταν ἀντικρίζει τὸν Χριστὸ ποὺ προσέρχεται νὰ βαπτιστεῖ: «Ἰδού ὁ ἀμνὸς τοῦ Θεοῦ, ὁ αἴρων τὴν ἁμαρτίαν τοῦ κόσμου» (Ἰω. 1:29).
Ὁ Ἰησοῦς, στὴν πορεία Του πρὸς τὸν Γολγοθᾶ, κάποια στιγμὴ λυγίζει ἀπὸ τὸ βάρος τῶν ἁμαρτιῶν μιᾶς ὁλόκληρης ἀνθρωπότητος. Αὐτός, ὄντας ἀθῶος, ἐπωμίζεται τὶς συνέπειες τῶν δικῶν μας σφαλμάτων.
Ἡ κορυφαία αὐτὴ θεολογικὴ ἀλήθεια ἀποτελεῖ καὶ τὴν οὐσία τοῦ δικοῦ μας σταυροῦ: Ὅποιος ἀκολουθεῖ τὸν Χριστό, δὲν ἐπωμίζεται μόνο τὸ βάρος τῶν δικῶν του λαθῶν, ἀλλὰ προσφέρει, ὅσο ἀντέχει, χέρι βοηθείας σὲ ὁλόκληρη τὴν κοινωνία, μὴν ἐξετάζοντας ποιός φταίει, ἀλλὰ ἀναζητῶντας τί μπορεῖ νὰ προσφέρει σὲ ἐκείνους ποὺ ὑποφέρουν, ἔστω καὶ ἀπὸ τὰ δικά τους λάθη.
Ὁ κόσμος συχνὰ ἐπιμένει νὰ δικάζει καὶ νὰ καταλογίζει εὐθύνες. Ὁ Χριστιανός, ὅμως, εἶναι πάντα διαθέσιμος νὰ γιατρέψει πληγές, χωρὶς νὰ ἀναζητᾶ διαρκῶς τοὺς ἐνόχους.
Ἡ λέξη «Χριστιανὸς» δὲν ἀποτελεῖ ἁπλῶς στοιχεῖο ταυτότητος, ἀλλὰ συγκεκριμένο τρόπο ζωῆς, ὅπως τὸν δίδαξε ὁ Ἐσταυρωμένος. Ὅποιος Τὸν ἀκολουθεῖ, μαθαίνει τί σημαίνει «ἀληθινὸς Χριστιανός»: Εἶναι μιὰ μεγάλη ἀγκαλιὰ ποὺ θέλει νὰ μοιάσει σὲ ἐκεῖνα τὰ πάνσεπτα καὶ αἱματοβαμμένα χέρια ποὺ ἁπλώθηκαν κάποτε πάνω στὸν Σταυρό. Μιὰ ἀγκαλιά, ἕτοιμη νὰ παρηγορήσει, νὰ περιθάλψει καὶ νὰ στηρίξει ὅλον τὸν κόσμο, χωρὶς νὰ ἐξαναγκάζει καὶ χωρὶς νὰ διαχωρίζει τοὺς ἀνθρώπους.
Ἂς ἀγωνιστοῦμε, λοιπόν, νὰ βιώσουμε τὸ ἀληθινὸ νόημα τῆς λέξεως «Χριστιανός». Ἂς ἔχουμε τὸ βλέμμα μας προσηλωμένο στὴν μορφὴ Ἐκείνου ποὺ προπορεύεται, φέροντας στοὺς ὤμους Του τὸν Σταυρὸ τῶν ἁμαρτιῶν ὅλων τῶν ἀνθρώπων. Ἂς Τοῦ ζητοῦμε διαρκῶς νὰ μᾶς ἀξιώσει νὰ βιώσουμε, ἔστω καὶ ψήγματα, ἀπὸ τὴν δική Του ἀπέραντη ἀγάπη. Ἂς γίνουμε κι ἐμεῖς, μὲ τὸν τρόπο τῆς ζωῆς μας, ἀπόστολοι καὶ εὐαγγελιστὲς αὐτῆς τῆς ἀγάπης.