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Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Enough is enough: over 2 million petition signatures at UNGA to Make Polluters Pay

ohne Namen · Greenpeace International · 2026-09-21 · Amsterdam · Quelle

Gerechtigkeit · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Verantwortung · tragend

Fossile Brennstoffunternehmen erzielen außergewöhnliche Gewinne, während die von ihnen verursachten Klimaschäden auf die schwächsten Gemeinschaften abgewälzt werden; Regierungen müssen bindende Maßnahmen ergreifen, um die Verursacher zur Zahlung ihrer fairen Anteile zu verpflichten.

Die größten Ölunternehmen jagen weiter dem Profit bis zum letzten Barrel nach, schüren genau die Katastrophen, die Leben zerstören, und sind bereit, alles hinter sich her zu verbrennen, anstatt den Kurs zu ändern.

Der Text berichtet über die Übergabe von über zwei Millionen Petitionsunterschriften an die Vereinten Nationen während der Generalversammlung in New York. Die Kampagne 'Make Polluters Pay' fordert Regierungen auf, fossile Brennstoffunternehmen stärker zu besteuern, damit diese für die von ihnen verursachten Klimaschäden aufkommen. Mehrere Organisationen wie Greenpeace, 350.org, Oxfam und GreenFaith werden zitiert, die die Dringlichkeit der Klimakrise betonen und die Ungerechtigkeit zwischen den Gewinnen der Ölkonzerne und den Leidtragenden im Globalen Süden herausstellen. Der Text verweist auf aktuelle Klimakatastrophen wie Waldbrände und Überschwemmungen sowie auf die Annäherung an die 1,5-Grad-Grenze. Die Forderung umfasst bindende Maßnahmen wie Klimaschädensteuern, Zuschläge auf Gewinne und Geldstrafen zur Finanzierung von Anpassung und gerechter Transformation. Die Vereinten Nationen unterstützen laut dem stellvertretenden Generalsekretär diesen Ansatz und ermutigen zur Nutzung aller rechtlichen Mittel. Der Text rahmt die Forderung auch moralisch, indem er auf religiöse Prinzipien des Schadensvermeidens verweist.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr; Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Argument, Logik, Wissenschaft; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
-1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
3 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
2 von 3, benannt: Fossile Brennstoffunternehmen und ihre superreichen Eigentümer und Investoren
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
New York, Vereinigte Staaten – Aktivisten von Organisationen aus der ganzen Welt haben heute Petitionen mit insgesamt über 2 Millionen Unterschriften an Selwin Hart, den stellvertretenden Generalsekretär für Klimamaßnahmen der Vereinten Nationen, übergeben und fordern die Regierungen auf, die Verursacher zahlen zu lassen und sicherzustellen, dass fossile Brennstoffunternehmen stärker besteuert werden, um ihren fairen Anteil für die Klimaschäden zu zahlen, die sie verursacht haben. Die Übergabe der Petitionen fand in New York statt, während sich die Weltführer zur Generalversammlung der Vereinten Nationen versammelten, nach einer Saison, die von verheerenden Waldbränden, Überschwemmungen und tödlichen Klimakatastrophen geprägt war, neben anhaltender Energieunsicherheit, die mit der Abhängigkeit von Öl und Gas zusammenhängt. Mads Christensen, Exekutivdirektor von Greenpeace International, sagte: „2026 wird ein Jahr sein, das die ganze Welt spüren wird. August war der heißeste Monat, der je aufgezeichnet wurde, und Wissenschaftler haben bestätigt, dass wir kurz davor sind, die 1,5-°C-Grenze zu überschreiten, die die Regierungen geschworen haben einzuhalten. Die Klimakrise ist da, und sie trifft am härtesten die Menschen, die am wenigsten zu ihrer Verursachung beigetragen haben. Die größten Ölunternehmen jagen weiter dem Profit bis zum letzten Barrel nach, schüren genau die Katastrophen, die Leben zerstören, und sind bereit, alles hinter sich her zu verbrennen, anstatt den Kurs zu ändern. Die wohlhabendsten Verursacher sollten dauerhaft stärker besteuert werden, um für die Schäden zu zahlen, die sie verursachen, nicht die Familien und Gemeinden, die mit der Rechnung zurückbleiben. Die Regierungen stehen nun vor einer klaren Wahl, und zu viele stehen noch auf der falschen Seite: die wohlhabendsten Verursacher weiter zu schützen oder sich zu uns zu stellen, die den Preis zahlen. So nehmen wir den Profit aus der Zerstörung und schützen die kommenden Generationen. Es ist uns oder ihnen." Die Aktion, die von der Internationalen Koalition „Make Polluters Pay" zusammen mit Aktivisten und Gemeinden an der Front organisiert wurde, hob die wachsende Lücke zwischen den Kosten hervor, die von gewöhnlichen Menschen getragen werden, und den außergewöhnlichen Gewinnen, die weiterhin an fossile Brennstoffunternehmen fließen. Die Kampagne fordert die Regierungen auf, bindende Maßnahmen einzuführen, die fossile Brennstoffunternehmen dazu verpflichten, zu den Kosten der Schäden beizutragen, die sie verursacht haben, einschließlich von Klimaschädensteuern, Zuschlägen auf fossile Brennstoffgewinne und Geldstrafen zur Finanzierung von Wiederherstellung, Anpassung und einer gerechten Transformation. Die über 2 Millionen Unterschriften repräsentieren Menschen aus Ländern und Regionen, die fordern, dass diejenigen, die von fossilen Brennstoffen profitiert haben, ihren fairen Anteil zur Bewältigung der Klimakrise beitragen. Die Vorstellung der Petitionen kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Regierungen auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen über globale Sicherheit, Widerstandsfähigkeit und wirtschaftliche Stabilität diskutieren, während internationale Verhandlungen über Klimafinanzierung und globale Steuerregeln ebenfalls bevorstehen. Selwin Hart, stellvertretender Generalsekretär der Vereinten Nationen für Klimamaßnahmen, sagte: „Die fossile Brennstoffindustrie erzielt derzeit außergewöhnliche Gewinne. Seit Russlands Invasion der Ukraine haben die fünf größten Ölunternehmen einen halben Billionen Dollar an Gewinnen erzielt. Während sich die Klimakrise beschleunigt, werden Entwicklungsländer der Ressourcen beraubt, die sie brauchen, um ihre Gemeinden zu schützen und Lebensgrundlagen vor einer Krise zu bewahren, die sie buchstäblich nicht verursacht haben. Das ist ungerecht. Das ist der Kern der Klimagerechtigkeit. Die Verursacher müssen zahlen, und die Vereinten Nationen unterstützen diesen Einsatz, wir stehen an eurer Seite. Wir ermutigen euch, jedes einzelne rechtliche und legale Werkzeug einzusetzen, das euch zur Verfügung steht. Reguliert, erlasst Gesetze und klagt. Die Zivilgesellschaft muss jedes Werkzeug einsetzen, das ihr zur Verfügung steht, um die Verursacher zur Rechenschaft zu ziehen. Ihr seid auf der richtigen Seite der Geschichte." Anne Jellema, Geschäftsführende Direktorin, 350.org, sagte: „Seit Jahren sagen Aktivisten und Gemeinschaften an der Frontlinie dasselbe: Die Unternehmen, die von fossilen Brennstoffen profitiert haben, müssen ihren fairen Anteil der Kosten der Krise zahlen, die sie mitverursacht haben. Heute wird diese Forderung in den Mainstream getragen. Wir haben mitangesehen, wie Häuser brannten, Gemeinschaften überflutet wurden und Familien mit den steigenden Kosten der Klima- und Energiekrisen zu kämpfen hatten, während fossile Brennstoffunternehmen weiterhin außergewöhnliche Gewinne erzielen. Wir zahlen. Sie profitieren. Es ist Zeit, das zu ändern. Jetzt werden die Stimmen von mehr als zwei Millionen Menschen vor die Vereinten Nationen gebracht. Regierungen haben die Macht, Verursacher zahlen zu lassen, und sie müssen sie nutzen." Amitabh Behar, Geschäftsführender Direktor, Oxfam International, sagte: „Superreiche Verursacher verursachen die größten Klimaschäden, während der Rest von uns den Preis dafür zahlt. Die Emissionen von nur fünf Ölkonzernen reichten aus, um seit 2000 etwa jede vierte Hitzewelle zu verursachen, und die sechs größten sind auf dem Weg, in diesem Jahr 147 Milliarden Dollar einzunehmen. Unterdessen verlieren Bauern, Frauen und Familien im Globalen Süden ihr Leben, ihre Ernten und ihre Häuser durch eine Klimanotlage, die sie nicht verursacht haben. Ohne die Milliardäre und Konzerne, die davon profitieren, anzugehen, lässt sich die Klimakrise nicht beheben. Frontline-Gemeinschaften und Millionen von Menschen haben ihre Forderung klar gemacht: Die reichsten Verursacher müssen zahlen. Jetzt müssen die Weltführer den Mut finden, Milliarden von Leben zu schützen, statt die Milliarden Dollar der Verursacher." Fletcher Harper, Geschäftsführender Direktor, GreenFaith, sagte: „Jede Religion lehrt dasselbe moralische Prinzip: Man darf seinem Nächsten nicht schaden und davonlaufen. Deshalb fordern religiöse Führer auf der ganzen Welt, dass Klimaverursacher für die Schäden zahlen, die sie verursacht haben. Seit 50 Jahren genießt die fossile Brennstoffindustrie 3 Milliarden Dollar tägliche Gewinne, während sie wissentlich die Verschmutzung erzeugt, die für einen von fünf Todesfällen weltweit verantwortlich ist. Gemeinschaften auf der ganzen Welt tragen die wachsenden Kosten der Klimaschäden. Diese Kosten wurden nicht von den Verursachern bezahlt. Sie wurden auf Familien, Gemeinschaften und Steuerzahler abgewälzt. In moralischer Hinsicht ist das Diebstahl." Regierungen haben jetzt einen klaren Auftrag von Millionen von Menschen: den Übergang weg von fossilen Brennstoffen beschleunigen, in saubere und bezahlbare erneuerbare Energien investieren und die Unternehmen, die von fossilen Brennstoffen profitiert haben, ihren fairen Anteil der Kosten der Krise zahlen lassen. ENDE Für weitere Informationen, Interviews und Fotos, bitte kontaktieren: Gaby Flores, cflores@greenpeace.org, +1 214 454 3871 Greenpeace International Press Desk, +31 (0)20 718 2470 (24 Stunden erreichbar), pressdesk.int@greenpeace.org Fotos und Videos sind in der Greenpeace Media Library verfügbar. Hinweise: Die Zahl ist die kombinierte Gesamtzahl der Unterschriften über alle beteiligten Petitionen hinweg. Einige Personen haben möglicherweise mehr als eine Petition unterschrieben und es kann zu Doppelzählungen kommen, daher stellt sie keine Zählung eindeutiger Personen dar. Die Petitionen werden durch das Prinzip vereint, dass diejenigen, die am meisten für den Klimakollaps verantwortlich sind – insbesondere fossile Brennstoffkonzerne und ihre superreichen Eigentümer und Investoren – nun stärker besteuert werden sollten, um ihren fairen Anteil zu zahlen.
Wortlaut im Original
New York, United States – Campaigners from organisations around the world today delivered petitions with a combined total of over 2 million signatures to Selwin Hart, Assistant Secretary-General for Climate Action at the United Nations, calling on governments to Make Polluters Pay and ensure fossil-fuel companies are taxed more to pay their fair share for the climate damage they have caused. The petition delivery took place in New York as world leaders gathered for the UN General Assembly, following a season marked by devastating wildfires, floods and deadly climate disasters, alongside continued energy insecurity linked to dependence on oil and gas. Mads Christensen, Executive Director, Greenpeace International said: “2026 is a year the whole world could feel. August was the hottest month ever recorded, and scientists confirmed we are close to breaking the 1.5°C limit governments swore to hold. The climate crisis is here, and it falls hardest on the people who did the least to cause it. The biggest oil companies keep chasing profit to the last barrel, fueling the very disasters wrecking lives, ready to burn everything behind them rather than change course. The wealthiest polluters should be permanently taxed more to pay for the damage they cause, not the families and communities left to pick up the bill. Governments now face a clear choice, and too many are still on the wrong side of it: keep shielding the wealthiest polluters, or stand with the rest of us paying the price. This is how we take the profit out of destruction and protect the generations to come. It is us, or them.” The action brought together by the Make Polluters Pay International Coalition alongside frontline campaigners and communities, highlighted the growing gap between the costs being borne by ordinary people and the extraordinary profits continuing to flow to fossil-fuel companies.The campaign is calling on governments to introduce binding measures that make fossil-fuel companies contribute to the costs of the damage they have caused, including climate damages taxes, surtaxes on fossil-fuel profits and fines to fund recovery, adaptation and a just transition. The over 2 million signatures represent people across countries and regions demanding that those who have profited from fossil fuels contribute their fair share to addressing the climate crisis. The petition presentation comes as governments discuss global security, resilience and economic stability at the UN General Assembly, with international negotiations on climate finance and global tax rules also approaching. Selwin Hart, UN Assistant Secretary-General for Climate Action said: “The fossil fuel industry right now is earning extraordinary profits. Since Russia’s invasion of Ukraine, the five largest oil companies have earned half a trillion in profits. As the climate crisis accelerates, developing countries are being starved of the resources they need to protect their communities and to safeguard livelihoods from a crisis they did literally nothing to cause. This is unjust. This is the heart of climate injustice. Polluters must pay, and the UN supports this effort, we are with you. We urge you to use every single legal and lawful tool at your disposal. Regulate, legislate and litigate. Civil society must use every tool at your disposal to hold the polluters accountable. You are on the right side of history.” Anne Jellema, Executive Director, 350.org said: “For years, campaigners and communities on the frontlines have been saying the same thing: the companies that have profited from fossil fuels must pay their fair share of the costs of the crisis they helped create. Today, that demand is moving into the mainstream. We have watched homes burn, communities flood and families struggle with the rising costs of climate and energy crises, while fossil-fuel companies continue to make extraordinary profits. We pay. They profit. It’s time to change that.Now the voices of more than two million people are being brought to the United Nations. Governments have the power to make polluters pay, and they must use it.” Amitabh Behar, Executive Director, Oxfam International said: “Super-rich polluters are causing the most climate damage while the rest of us are left to pay the price. The emissions of just five oil giants were enough to cause around one in four heatwaves since 2000, and the six biggest are on track to rake in $147 billion this year. Meanwhile, farmers, women and families across the Global South are losing their lives, harvests and homes to a climate emergency they did not create. There is no fixing the climate crisis without taking on the billionaires and corporations cashing in on it. Frontline communities and millions of people have made their demand clear: make the richest polluters pay. Now world leaders must find the courage to protect billions of lives instead of polluters’ billions of dollars.” Fletcher Harper, Executive Director, GreenFaith said: “Every religion teaches the same moral principle: you do not get to harm your neighbor and walk away. That is why religious leaders around the globe are calling for climate polluters to pay for the damage they have caused. For 50 years, the fossil fuel industry has enjoyed $3 billion in daily profits while knowingly creating pollution responsible for one in five deaths globally. Communities worldwide are absorbing the mounting costs of climate damage. Those expenses have not been paid by the polluters. They have been pushed onto families, communities, and taxpayers. In moral terms, that is theft.” Governments now have a clear mandate from millions of people: accelerate the transition away from fossil fuels, invest in clean and affordable renewable energy, and make the companies that have profited from fossil fuels pay their fair share of the costs of the crisis. ENDS For further information, interviews and photos, please contact: Gaby Flores, cflores@greenpeace.org , +1 214 454 3871 Greenpeace International Press Desk, +31 (0)20 718 2470 (available 24 hours), pressdesk.int@greenpeace.org Photo and video available in the Greenpeace Media Library. Notes: The figure is the combined total of signatures across participating petitions. Some people may have signed more than one petition and there may be some duplication, so it does not represent a count of unique individuals. The petitions are united by the principle that those most responsible for climate breakdown – in particular fossil fuel corporations and their super-rich owners and investors – should now be taxed more to pay their fair share.’