Sunnitisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Overcoming Tests From ALLAH
ohne Namen ·
Jamiatul Ulama KZN – Council of Muslim Theologians (Suedafrika) ·
2026-09-21
· Durban
· Quelle
Geduld · Hauptbotschaft
Dankbarkeit · tragend
Hoffnung · tragend
Göttliche Prüfungen sind kein Zeichen des Zorns, sondern eine Gelegenheit, durch Geduld und festen Glauben an Allah näher zu Gott zu kommen und die ewige Belohnung im Paradies zu erlangen.
So wisse, dass Allah uns prüft, weil Er Gutes für uns will und weil Er sehen will, ob wir Ihm näher kommen oder noch weiter von Ihm wegkommen.
Der Text behandelt die islamische Lehre, dass Menschen von Allah geprüft werden, und erklärt, wie ein fester Glaube (Eemaan) als Stabilität in schwierigen Zeiten dient. Als zentrales Bild wird der Vers aus Sure Ibrahim (14:24-26) über den schönen und den bösen Baum ausgelegt: Der Gläubige ist wie ein fest verwurzelter Baum, dessen Äste in den Himmel ragen und der stets Früchte trägt, während der Ungläubige wie ein entwurzelter Baum ohne Stabilität dargestellt wird. Der Text verknüpft diese Auslegung mit der islamischen Geschichte, insbesondere mit den Märtyrern Sumayyah, Yasir und ihrem Sohn Ammar, die unter Folter ihren Glauben nicht aufgaben. Es werden mehrere Hadithe zitiert, die Leiden als Sündenvergebung und Zeichen göttlicher Gunst deuten. Die zentrale Botschaft ist, dass Geduld (Sabr) und Vertrauen (Tawakkul) in Prüfungen zu innerer Stärke, Dankbarkeit und letztlich zur Belohnung im Paradies führen. Der Text richtet sich an die muslimische Gemeinschaft und ermutigt, Prüfungen nicht als Strafe, sondern als Gelegenheit zur Annäherung an Allah zu verstehen.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst; Bedrängnis der eigenen Gemeinschaft von außen (erschlossen)
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
Gebote befolgen, Ordnung einhalten, Pflichten erfüllen; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
- Wohin geht die Geschichte?
-
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Geduldig ausharren (innerlich)
- Auf Allah vertrauen (innerlich)
- Gehorsam gegenüber Allah üben (innerlich)
Genannte Stellen
Koran 14:24-25 · Koran 14:26 · Koran 2:155 · Sahîh al-Bukhârî und Sahîh Muslim · Sahîh al-Bukhârî · Koran 2:256 · Fiqh-us-Sunnah, Band 4, #1a
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3, benannt: Ungläubige
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 2, künftig 2
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Vermöge dessen, dass wir als Menschen erschaffen wurden, werden wir geprüft werden. Wir werden in unzählige Prüfungen geworfen werden, in Situationen, die unangenehm und peinlich erscheinen mögen, und in Zeiten der Schwierigkeit, in denen es so scheint, als gäbe es wenig Grund zur Hoffnung.
Prüfungen werden uns aus jeder Richtung treffen; Ereignisse werden den Kern unseres Charakters und die Stärke unserer Überzeugungen auf die Probe stellen. Und dies sind die Prüfungen, die wir uns nicht leisten können, zu scheitern. Und Allah, Gepriesen sei Er, hat uns nicht leer ausgehen lassen.
Den Aufbau unseres Wissens und unseres Charakters als Muslime ist der einzige Weg, die milden bis schweren Prüfungen zu überwinden, denen wir jeden Tag bis zu unserem Tod begegnen werden. Er sagt: „Habt ihr nicht gesehen, wie Allah das Gleichnis eines schönen Wortes wie eines schönen Baumes gegeben hat, dessen Wurzeln fest verankert sind und dessen Äste in den Himmel ragen? Er trägt seine Früchte zu jeder Zeit mit der Erlaubnis seines Herrn, und Allah bringt den Menschen Gleichnisse bei, damit sie sich erinnern" (Quran, 14: 24-25).
Ein „schönes Wort" in diesem Vers bezieht sich auf die islamische Glaubensbekundung: la illaha ill Allah (es gibt keinen Gott, der anbetungswürdig wäre, außer Allah). Und der Vers geht weiter und bezieht sich auf einen schönen Baum, der den Charakter eines Gläubigen veranschaulicht.
Gemäß diesem Vers ist ein Gläubiger jemand, dessen Eemaan, oder Glaube, unerschütterlich und fest verankert ist. Er oder sie kann von den Winden der Prüfungen nicht vom geraden Weg abgewichen werden, egal wie heftig der Sturm ist. Zu wissen und zu glauben, dass es kein Wesen gibt, das anbetungswürdig wäre, außer Allah, Gepriesen sei Er, und Seinen Geboten zu folgen, verleiht einem Gläubigen die Stabilität und das Selbstvertrauen, die er oder sie braucht, um erfolgreich zu sein.
Die Äste eines Gläubigen ragen ebenfalls „in den Himmel" wie die des schönen Baumes. Durch diese Analogie kann der Eemaan eines Gläubigen nicht verborgen bleiben. Ein Muslim kann nicht behaupten, Eemaan nur im Herzen zu haben, ohne ihn in seinen oder ihren Handlungen zu zeigen.
Im Gegensatz dazu ist Eemaan etwas so Bedeutendes, dass er seiner Natur nach von jedem gesehen werden muss, der einen Muslim betrachtet oder mit ihm interagiert. Dein Eemaan erhebt dich auf eine höhere moralische Ebene, genau wie die Äste des schönen Baumes nach oben zum Himmel ragen.
Diese Verse erwähnen auch, dass dieser Baum, der mit einem wahren Gläubigen verglichen wird, „seine Früchte zu jeder Zeit mit der Erlaubnis seines Herrn trägt." Der Baum des Eemaan ist immer fruchtbar, im Gegensatz zu einem echten Baum, der nur zu bestimmten Zeiten des Jahres Früchte trägt.
Dein Glaube und deine Überzeugung in la illaha ill Allah tragen dich Tag und Nacht, in jeder Jahreszeit, in Zeiten der Leichtigkeit und in Zeiten großer Not. Dies ist das Gleichnis des Gläubigen, dessen gute Taten nie in den Urlaub gehen – sie sind durchgehend den ganzen Tag und die ganze Nacht. Das Kapitel geht weiter und sagt: „Und das Gleichnis eines bösen Wortes ist das eines bösen Baumes, der aus der Erdoberfläche ausgerissen ist und keine Stabilität hat" (Quran 14: 26). Ein „böses Wort" in diesem Vers bezieht sich auf Unglauben.
Der Vers beschreibt die Machtlosigkeit und die Volatilität des Unglaubens – er hat keine Grundlage, und er oder sie, der ungläubig ist, hat wenig Stabilität im Leben. Die Prüfungen und Schwierigkeiten des Lebens können eine solche Person leicht ausreißen.
Möge Allah, Gepriesen sei Er, uns zu denen machen, die fest in ihren Überzeugungen verwurzelt sind.
Die islamische Geschichte ist voller Beispiele von Muslimen, die Prüfungen bestanden haben, die heute undenkbar schwierig erscheinen würden.
Die Muslime der Vergangenheit hatten eine Fülle von Geduld und Ausdauer, die zwei wichtige Eigenschaften dieses schönen Baumes des Iman sind.
Zwei Muslime, die zu den festesten verwurzelten Gläubigen zählten, waren Sumayyah und Yasir, möge Gott mit ihnen zufrieden sein. Nachdem sie zu den ersten Muslimen gehört hatten und zugestimmt hatten, den Islam in einer sehr turbulenten Zeit anzunehmen, wurden Sumayyah und Yasir zusammen mit ihrem Sohn Ammar von Abu Jahl gnadenlos gefoltert. Die Familie war schutzlos gelassen, da sie keine Stammeszugehörigkeiten in Makkah hatten.
Da er zu der Zeit nicht in der Lage war, ihnen körperlich zu helfen, besuchte der Prophet Muhammad, Friede sei mit ihm, sie und sagte: „Seid geduldig, o Familie Yasirs, denn euer verheißener Ort ist der Paradiesgarten." Dann wandte er sein Gesicht zum Himmel und sagte: „O Herr! Vergebe der Familie Yasirs." Der Prophet (Friede sei mit ihm) betete auch um die Linderung von Ammars Leiden, indem er Ammars Kopf auf seinen Schoß legte und sagte: „O Feuer! Sei kühl und harmlos für Ammar, auf dieselbe Weise, auf die du kühl und harmlos für Ibrahim wurdest."
Sumayyah und Yasir wurden beide Märtyrer auf dem Weg Allahs, Preis Seiner Majestät, nachdem sie es abgelehnt hatten, ihren Glauben zu verlassen, der ihnen teurer war als ihr eigenes Leben. Die Familie wurde mit der besten aller Ehrungen geehrt: der Zusicherung des Propheten ihres Heimes im Paradies. Dies sind die Beispiele, die wir als Leitbilder für unser eigenes Leben nehmen sollten. Zu oft opfern wir das, woran wir glauben, um den ungebildeten Annahmen anderer Rechnung zu tragen. Zu oft vergessen wir die immense Geschichte des Islams und der Muslime.
Einer der Gründe, warum wir das Geschenk des Islams haben, ist, dass wir mit den Beispielen von Menschen wie Sumayyah und Yasir, möge Allah mit ihnen zufrieden sein, stehen können. Menschen, die nicht wankten, die ihren Eemaan nicht opferten, um andere zu gefallen, oder um ihr eigenes Leben zu retten. So wie in unserer islamischen Geschichte kann unsere Stärke als Gemeinschaft und als Einzelpersonen heute nur aus der Erinnung an Allah und dem Gehorsam gegenüber Allah, Preis Seiner Majestät, stammen. Diese Zeiten sind schwierig und der Schmerz trifft oft nahe am Herzen. Aber indem wir fest an unseren Glauben an la illaha ill Allah festhalten, werden wir fest verwurzelt bleiben, unsere Zweige werden hoch zum Himmel ragen, und unsere Herzen werden nie an Nahrung mangeln, so Allah will.
Allah sagt uns, dass wir geprüft werden. Er macht uns auch klar, was von uns erwartet wird, wenn wir diese Prüfungen durchlaufen, und was unsere Belohnung sein wird, wenn wir erfolgreich sind.
Er sagt: „Gewiss werden Wir euch mit etwas von Furcht und Hunger, mit einem Verlust an Gütern, Leben und Früchten (eurer Mühe) prüfen, aber bringe denjenigen, die geduldig ausharren, frohe Botschaft. Diejenigen, die, wenn sie von Unglück getroffen werden, sagen: 'Gewiss gehören wir Allah an und zu Ihm ist unsere Rückkehr.' Diese sind diejenigen, über die Segnungen und Barmherzigkeit von ihrem Herrn sind, und es sind diese, die rechtgeleitet sind." [Sûrah al-Baqarah: 155]
Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Keine Müdigkeit, Krankheit, Angst, Traurigkeit, Schaden oder Trauer trifft einen Muslim, selbst bis zu dem Ausmaß, dass ein Dorn ihn sticht, ohne dass Allah dadurch seine Sünden tilgt." [Sahîh al-Bukhârî und Sahîh Muslim]
In einer anderen Überlieferung sagte der Prophet (Friede sei mit ihm): „Kein Muslim wird von Schaden heimgesucht, sei es nur der Stich eines Dorns oder etwas Schlimmeres, ohne dass Allah dadurch seine bösen Taten auslöst und seine Sünden von ihm abfallen wie Blätter von einem Baum." [Sahîh al-Bukhârî]
Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Wenn Allah Jemandem Gutes will, prüft Er ihn mit Schwierigkeiten." [Sahîh al-Bukhârî]
In Wirklichkeit ist das gesamte Heilige Gesetz ein gewaltiger Segen für uns in diesem Leben und im nächsten.
Pflichten, die anfangs schwer zu erfüllen scheinen, haben eine polierende Wirkung auf das Herz, bis schließlich die gesamte Perspektive eines Menschen sich verändert. Äußerer Gehorsam führt zu innerem Gehorsam, und das Herz füllt sich mit Liebe und Dankbarkeit für Allah.
Pflichten sollen nicht widerwillig herausgehämmert werden; sie sollen im Geiste herzlicher Dankbarkeit gegenüber Allah dargebracht werden für die unzähligen Segnungen, die jeder von uns erhalten hat. Jemand, der diesen Zustand erkannt hat, wird alles für Allah tun; „weltliche" Aktivitäten wie Essen, Trinken und das Gespräch mit Freunden werden alle mit der Absicht ausgeführt, Allah näher zu kommen.
Ein solcher Mensch wird sich keine Sorgen über mögliche zukünftige Probleme machen, noch wird er über vergangene Schwierigkeiten trauern, denn er ist beschäftigt mit dem, den er liebt. Dies ist wahres Glück, und wer es verpasst, wird die Bedeutung der Zufriedenheit nie kennen.
So wisse, dass Allah uns prüft, weil Er Gutes für uns will und weil Er sehen will, ob wir Ihm näher kommen oder noch weiter von Ihm wegkommen.
Shaytaan will, dass wir schwach werden und die Prüfungen von Allah nicht bestehen. Werden wir also Shaytaan gewinnen lassen? Oder werden wir das Beste aus diesen Gelegenheiten machen und Allah näher kommen, als wir JE zuvor waren?
Denn wenn wir geduldig (Sabr) und vertrauend (Tawakkul) sind, dann ist Allah bei uns, und NICHTS kann uns verletzen oder beeinträchtigen!
Allah erwähnt im Qur'an: "Wahrlich, Allah ist bei den Geduldigen."
Wenn einer geduldig ist und zu denen gehört, die im Qur'an (al-Baqarah (2): 256) auf folgende Weise beschrieben werden:
Die Belohnung für Geduld ist das Paradies
'Ata ibn Rabah überlieferte, dass er Ibn 'Abbas sagen hörte: "Soll ich dir eine Frau aus dem Paradies zeigen?" Ich sagte: "Ja, wahrlich." Er sagte: "Eine schwarze Frau kam zum Propheten, Friede sei auf ihm, und sagte: 'Ich leide unter epileptischen Anfällen, und wegen dieser wird (manchmal) mein Körper entblößt. Würdest du Allah, den Erhabenen, anrufen, mich von dieser Krankheit zu heilen?'"
Der Prophet, Friede sei auf ihm, sagte: "Wenn du willst, so sei geduldig, und du wirst das Paradies (für dieses Leiden) erlangen. Aber wenn du es vorziehst, so werde ich zu Allah, dem Erhabenen, beten, dass Er dich davon heilt."
Die Frau sagte: "Ich werde geduldig sein," und fügte hinzu: "Ich werde entblößt (wenn ich Anfälle habe), so rufe Allah für mich an, dass ich nicht entblößt werde." Der Prophet, Friede sei auf ihm, betete dann für sie. [Quelle: Fiqh-us-Sunnah, Band 4, #1a]
Daher können Prüfungen und Unglücke wirklich ein Segen im Verborgenen sein. Wenn wir diese Prüfungen mit Geduld ertragen und auf eine Belohnung von Allah hoffen, Allah wolle es, so können wir das Paradies der Freuden mit voller Glückseligkeit und Freude erlangen…
Wortlaut im Original
By virtue of being created as human beings, we will be tested. We will be thrown into countless trials, into situations that may arise unpleasant and awkward, and into times of difficulty when it seems as though there is little reason to hope.
Tests will come at us from every direction; events will test the very core of our character and the strength of our beliefs. And these are the tests we cannot afford to fail. And Allah, Glory be to Him, has not left us empty-handed.
Building our knowledge and our characters as Muslims is the only way to overcome the mild to the severe trials we will face every day until we die. He says, “Have you not seen how Allah has given the parable of a beautiful word like a beautiful tree whose roots are firmly established, and whose branches tower in the sky? It gives its fruits at all times by the permission of its Lord, and Allah sets forth parables for mankind in order that they may remember” (Quran, 14: 24-25).
A “beautiful word” in this verse refers to the Islamic statement of belief: la illaha ill Allah (there is no deity worthy of worship except Allah). And the verse goes on to refer to a beautiful tree, which illustrates the character of a believer.
According to this verse, a believer is one whose Eemaan, or faith, is unwavering and firmly established. He or she cannot be swayed from the straight path by the winds of trials, no matter how fierce the storm. Knowing and believing that there is no being worthy of worship except Allah, Glory be to Him, and following His commandments provides a believer with the stability and confidence he or she needs to succeed.
A believer’s branches also, “tower in the sky” like that of the beautiful tree. By this analogy, a believer’s Eemaan cannot remain hidden. A Muslim cannot claim to have Eemaan solely in the heart, without showing it in his or her actions.
Contrary to that, Eemaan is something so significant that by its nature, it must be seen by anyone who looks at or interacts with a Muslim. Your Eemaan raises you up to a higher moral level, just as the branches of the beautiful tree reach upwards towards to the sky.
These verses also mention that this tree that is compared with a true believer, “gives its fruits at all times by the permission of its Lord.” The tree of Eemaan is ever fruitful, unlike a real tree that only gives fruits at certain times of the year.
Your faith and your belief in la illaha ill Allah sustains you night and day, in every season, during times of ease and times of great hardship. This is the parable of the believer whose good deeds never take a vacation – they are continuous throughout the day and the night. The chapter goes on to say, “And the parable of an evil word is that of an evil tree uprooted from the surface of earth having no stability” (Quran 14: 26). An “evil word” in this verse refers to disbelief.
The verse describes the powerlessness and volatility of disbelief – it has no basis and he or she who disbelieves has little stability in life. The trials and difficulties of life can easily uproot such a person.
May Allah, Glory be to Him, make us be of those who are firmly rooted in their beliefs.
Islamic history is riddled with examples of Muslims who withstood tests that would seem unimaginably difficult today.
The Muslims of the past had an abundance of patience and perseverance which are two important traits of this beautiful tree of Iman.
Two Muslims who were of the most firmly rooted of believers were Sumayyah and Yasir, may God be pleased with them. After being among the first Muslims and agreeing to accept Islam in a very tumultuous period, Sumayyah and Yasir along with their son Ammar were tortured mercilessly at the hands of Abu Jahl. The family was left unprotected since they had no tribal affiliations in Makkah.
Unable to physically help them at the time, the Prophet Muhammad, peace be upon him, would visit them and say, “be patient, O family of Yasir, because your promised place is Paradise.” He would then turn his face to the sky and say, “O Lord! Forgive the family of Yasir.” The Prophet (peace be upon him) also prayed for the alleviation of Ammar’s suffering by placing Ammar’s head in his lap and saying, “ O fire! Be cool and harmless for Ammar in the same manner in which you became cool and harmless for Ibrahim.”
Sumayyah and Yasir were both martyred in the cause of Allah, Glory be to Him, after refusing to leave their faith which was dearer to them than life itself. The family was honoured with the best of honours: the Prophet’s guarantee of their home in paradise. These are the examples we should take as guides to our own lives. Too often do we compromise what we believe in to accommodate the uneducated assumptions of others. Too often do we forget the immense history of Islaam and Muslims.
One of the reasons we have the gift of Islaam is because we can stand with the examples of people like Sumayyah and Yasir, may Allah be pleased with them. People who did not waver, did not compromise their Eemaan to please others or even to save their own lives. Just like in our Islamic history, our strength as a community and as individuals today can only stem from the remembrance of and obedience to Allah, Glory be to Him. These times are difficult and the pain often hits close to home. But by holding fast to our belief in la illaha ill Allah, we will stay firmly rooted, our branches will tower high towards the sky, and our hearts will never lack sustenance, Allah willing.
Allah tells us that we will be tested. He also makes it clear to us what is expected from us when we undergo these trials and what our reward will be if we are successful.
He says: “Be sure we shall test you with something of fear and hunger, some loss in goods, lives and the fruits (of your toil) but give glad tidings to those who patiently persevere. Those who, when misfortune strikes them, say: ‘Indeed we belong to Allah and to Him is our return. Those are the ones upon whom are blessings and mercy from their Lord and it is those who are rightly guided.” [Sûrah al-Baqarah: 155]
The Prophet (peace be upon him) said , “No fatigue, illness, anxiety, sorrow, harm or sadness afflicts any Muslim, even to the extent of a thorn pricking him, without Allah wiping out his sins by it.” [Sahîh al-Bukhârî and Sahîh Muslim]
In another narration, the Prophet (peace be upon him) said, “ No Muslim is afflicted by harm, whether it is but the prick of a thorn or something worse, without Allah expiating his evil deeds on account of it and his sins falling away from him like leaves off a tree.’ ” [Sahîh al-Bukhârî]
The Prophet (peace be upon him) said, “When Allah desires good for someone, He tries him with hardships. ” [Sahîh al-Bukhârî]
In reality, the entire Sacred Law is a tremendous blessing for us in this life and the next.
Obligations that initially seem difficult to fulfill have a polishing effect on the heart until eventually the one’s entire perspective changes. Outward submission leads to inward submission and heart fills with love and gratitude for Allah.
Obligations are not meant to be hammered out reluctantly; they are meant to be offered in the spirit of heartfelt gratitude to Allah for the myriad blessings that each of us has been given. Someone who has realized this state will do everything for Allah; “worldly” activities such as eating, drinking, and conversing with friends are all performed with the intention of drawing closer to Allah.
Such a person will not worry over possible future problems, nor will he grieve over past difficulties, for he is busy with the One he loves. This is true happiness and anyone who misses out on it will never know the meaning of contentment.
So know that Allah is testing us because he wants good for us and he wants to see if we are going to come closer to him or more further away from him.
Shaytaan is wanting us to weaken and fail the tests from Allah so will we let shaytaan win? Or will we make the best of these opportunities and get closer to Allah than we have EVER been?
For if we are patient (Sabr) and trusting (Tawakkul) , then Allah is with us so NOTHING can hurt or effect us!
Allah mentions in the Qur’an , “Indeed Allah is with those who are patient.”
If one is patient, and is among the ones described in the following manner in the Qur’an (al-Baqarah (2): 256)
The Reward for Patience is Paradise
‘Ata ibn Rabah related that he heard Ibn ‘Abbas say, “Shall I show you a woman of Paradise?” I said: “Yes, indeed.” He said: “A black woman came to the Prophet, peace be upon him, and said: ‘I suffer from epileptic fits, and because of these, (at times) my body becomes uncovered. Would you invoke Allah, the Exalted One, to cure me of this disease?‘
The Prophet, peace be upon him, said, ‘If you wish, you can be patient and you will attain Paradise (for this suffering). But if you prefer, I will pray to Allah, the Exalted, to cure you of it?’
The woman said, ‘I will be patient,’ then added: ‘I become uncovered (when I have fits), so invoke Allah for me that I do not become uncovered.’ The Prophet, peace be upon him, then prayed for her.” [Source: Fiqh-us-Sunnah, volume 4, #1a]
Therefore, tests and calamities can really be a blessing in disguise. If we bear with these tests, with patience and hoping for a reward from Allah, Allah willing, we may attain the Paradise of delights with complete happiness and joy…