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Hinduismus · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Erfahre nun wie ein Yogi mit Brahman, der Gottheit eins wird - Bhagavad Gita XVIII 50

Sukadev Bretz · Yoga Vidya – Tägliche Inspirationen · 2026-09-22 · Horn-Bad Meinberg · Quelle

Wissen · Hauptbotschaft Hoffnung · tragend

Dauerhafte Zufriedenheit und Glück sind nur durch die Erkenntnis der eigenen wahren Natur und die Einheit mit Brahman erreichbar, nicht durch weltliche Errungenschaften.

Denn letztlich wirst du zufrieden und glücklich nur dann sein, wenn du deine wahre Natur erkennst, Vollkommenheit erreicht hast, brammern geworden bist.

Der Text kommentiert Bhagavad Gita 18,50, in dem Krishna Arjuna über den Zustand der Vollkommenheit und das Erreichen von Brahman spricht. Sukadev Bretz betont, dass es wichtig ist, sich dieses höchste Ideal vor Augen zu führen, auch wenn es weit entfernt vom Alltag erscheint. Er argumentiert, dass keine weltlichen Erfolge dauerhafte Zufriedenheit bringen können. Die wahre Erfüllung liege in der Erkenntnis der eigenen wahren Natur und der Einheit mit dem Ewigen. Der Sprecher verweist darauf, dass die Probleme der Menschen heute dieselben seien wie vor 4000 Jahren. Mit einem Zitat von Juan de Sanz-Sypery vergleicht er die Botschaft der Gita mit dem Schwärmen vom Meer, um Menschen zum Segeln zu inspirieren. Krishna tue dasselbe, indem er von der Unendlichkeit und Ewigkeit spricht, um zum Streben nach dem Höchsten zu ermutigen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis; persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen
Was ist der Mensch nach diesem Text?
in Täuschung oder Begehren verfangen, aber befreibar
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Bhagavad Gita 18,50

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 2, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Bhagavad Gita 18. Kapitel 50. Vers. Siddhim prapto yata brahmata tab noti ne bodhame sammase naiva kaunteya nishthag nyanasya yapara Namaste und herzlich Willkommen zum YogaVitya Bhagavad Gita Podcast als Teil der täglichen Inspirationen. Mein Name ist Sukadev, Gründer und Leiter von YogaVitya www.yoga-vitya.de Ich spreche über die Bhagavad Gita, jeden Tag lese ich einen Vers und gebe dazu einen Kommentar. Was in dem 18. Kapitel im 50. Vers Krishna der Lehrer spricht zu Arjuna. Höhre kurz von mir Arjuna, wie ein Mensch der Vollkommenheit erlangt hat, brammern das ewige diesen höchsten Bewusstseinszustand erreicht. Krishna spricht hier zu Arjuna, wie ist ein Vollkommener und wie kommt man von höheren Bewusstseinszuständen zum höchsten Bewusstseinszustand? Auch wenn man manchmal denken mag, das spricht Krishna bei etwas, was noch weit jenseits meiner Reichweite ist, ist es immer wieder gut, sich die Vollkommenheit vor Augen zu führen. Es ist wichtig, dass du dir selbst bewusst bist, das kann meine Zukunft sein, das wird meine Zukunft sein. Ich kann einiges tun und dort hinzukommen. Und wenn ich dieses Höchste erreicht habe, darin erfüllen sich all meine Bestrebungen. Denn letztlich wirst du zufrieden und glücklich nur dann sein, wenn du deine wahre Natur erkennst, Vollkommenheit erreicht hast, brammern geworden bist. Man kann natürlich sagen, du bist schon brammern und du bist jetzt schon vollkommen, aber du weißt es nicht. Es ist gut, immer wieder sich zu vergegenwärtigen. Ich bin da so nendlich und das ewige. Bewusst oder unbewusst strebe ich danach. Nichts Begrenztes wird mich zufriedenstellen. Egal wie Menschen sich verhalten werden, egal wie großartig andere sein könnten, egal was ich alles erreichen könnte, egal was ich alles haben könnte, ich werde nie zufrieden sein. Und die Welt ist auch nicht so, dass Menschen sich so verhalten, wie man es gerne hätte. Die Welt ist nicht so, dass man das bekommt, was man gerne hätte. Und wenn man es bekommt, dauert es nicht sehr lange. Und wenn man es bekommt und es dauert eine Weile, wird man feststellen, man wird damit nicht zufrieden sein. So ist es immer wieder hilfreich, sich bewusst zu machen, es ist gut, nach dem Höchsten zu streben. Und damit du nach dem Höchsten strebst und dieses hohe Ideal nicht aus den Augen verlierst, bricht Christen an allen Stellen der Bhagavad Gita über Vollkommenheit. Natürlich ist klar, diese höheren Stufen der Vollkommenheit erscheinen oft sehr weit entfernt vom praktischen Leben des Alltags. Manchmal scheint das sehr abstrakt und man sagt, oh, das hat Christen vor 4.000 Jahren gesagt. In meinem heutigen Leben hat das nicht so viel zu sagen. Aber das stimmt nicht. Die Probleme heute sind die Probleme wie früher. Die Lösung von früher ist die gleiche Lösung wie heute. Die Erfüllung des menschlichen Bestrebens ist die Gottverwirklichung, die Selbstverwirklichung, Brammern. Und es ist gut, sich dieses immer wieder zu vergegenwärtigen, das immer wieder bewusst zu machen. And Juan de Santex-Sypery hat mal gesagt, wenn du Menschen beibringen willst, wie sie sehfahren, dann erzähle ihn zunächst nicht so viel über verschiedene Arten von Schiffen, verschiedene Arten von Schiffsknoten, verschiedene Arten von Segel und Motoren, sondern schwarme ihnen vom Meer vor. Und so macht es Krishna. Er schwammt uns vor vom Meer, von der Unendlichkeit, von der Ewigkeit und wie wichtig es ist, dieses Ewige auch zu verwirklichen.