Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
The Observer of Unspeakable Things: Saint John the Theologian
ohne Namen ·
Orthodox Christian Network (OCN) ·
2026-09-23
· Quelle
Demut · Hauptbotschaft
Fürsorge · tragend
Wissen · tragend
Wahre Theologie ist kein akademischer Beruf, sondern eine seltene geistliche Gabe, die durch mystische Begegnung mit Christus und demütiges Leben erwiesen wird, wie es der Heilige Johannes verkörpert.
Johannes, der von der Tiefe des Meeres, wo er fischte, auf die Höhe der Theologie aufstieg, fand in Christus statt eines Thrones Seine eigene Brust, an der er „sich lehnte“, und von wo er, als mystischer Beobachter unaussprechlicher Dinge, uns die tiefen Geheimnisse der hohen Theologie brachte.
Der Text definiert den Titel 'Theologe' als eine seltene, von der orthodoxen Kirche nur drei Vätern verliehene Ehre, die über akademische Abschlüsse hinausgeht. Er stellt den Apostel Johannes als den ersten und wichtigsten Theologen vor, der durch seine Nähe zu Christus und seine mystische Erfahrung die tiefsten Geheimnisse offenbarte. Die Erzählung beschreibt Johannes' Leben, von der Berufung als Fischer bis zu seinen Wundern in Ephesos und seinem Exil auf Patmos. Besonders hervorgehoben wird seine Rolle als Beschützer der Jungfräulichkeit und seine Demut, die er durch das Spiel mit einer Wachtel demonstrierte. Der Text betont, dass wahre Theologie nicht aus Intellekt, sondern aus der Liebe und der Begegnung mit dem Göttlichen entsteht. Es wird kritisch auf die heutige Häufung akademischer Theologen ohne geistliche Tiefe eingegangen. Die Wundergeschichten dienen als Beleg für die anhaltende Wirksamkeit und Heilskraft des Heiligen. Abschließend wird das friedliche Sterben des Heiligen im hohen Alter geschildert.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen; innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
- Wohin geht die Geschichte?
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die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
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auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
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den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Den Titel Theologe sparsam verwenden (gesellschaftlich)
- Um Hilfe für die Bewahrung der Reinheit beten (innerlich)
Genannte Stellen
Lk 9,54-56
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 3 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3
- Zeitbezug
- früher 3, jetzt 1, künftig 1
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Das Folgende ist ein Auszug aus „Eros der Orthodoxie“, übersetzt von Pater Nicholas Palis und verfasst von Herrn Pantelis Paschou.
Heutzutage ist der gewichtige Titel „Theologe“, begleitet von einem Universitätsdiplom, allgegenwärtig; man sollte wahrscheinlich gewisse Vorbehalte haben, entweder gegenüber dem Titel oder gegenüber der Person, die ihn trägt. Heute sind wir alle nur dem Namen nach Theologen geworden, um andere zu lehren, und wir wundern uns, wie eine Gesellschaft mit einer so großen Anzahl von Theologen im selben Zustand bleibt oder sich verschlechtert.
Wüssten wir nur, wie tiefgründig das Wort Theologe in der Sprache unserer Kirche ist, würden wir uns selbst oder einen religiösen Redner oder spezialisierten Gelehrten nur sparsam so bezeichnen. Um Missverständnisse und Angriffe von Kollegen zu vermeiden, werde ich mich auf die Geschichte unserer orthodoxen Kirche berufen. Wie vielen ihrer Lehrer oder Väter wurde von unserer heiligen Kirche der Titel Theologe verliehen? Die Antwort muss einen innehalten lassen, ob man nun die Schwere des Titels glaubt oder nicht: Theologe.
In einer Tradition, die 20 Jahrhunderte kirchlichen Lebens umfasst, verlieh unsere Kirche den Titel Theologe nur drei heiligen Vätern: dem hl. Johannes dem Theologen, dem hl. Gregor dem Theologen und dem hl. Symeon dem Theologen! Unsere Kirche verlieh diesen hochpreisigen Titel sparsam, was die Seltenheit derer zeigt, die Theologen genannt werden, aber auch, dass das Kriterium, ein echter Theologe zu sein, über Titel und Diplome hinausgeht, wie es die Tradition unserer orthodoxen Kirche anordnet und will. Ich hoffe, diese Worte rechtfertigen die Strenge bei der Verwendung der vorherigen Terminologie vollständig.
Die Begründung für die vorangegangene Einleitung wird historisch dem ersten Theologen unserer Kirche zugeschrieben, den wir am 8. Mai und am 26. September feiern. Aus dem Hymnus, der ihm vom Patriarchen von Jerusalem Sophronius gewidmet ist, erfahren wir, dass der hl. Johannes der Theologe, Apostel und Evangelist, der das „geistliche“ 4. Evangelium, die drei gleichnamigen Briefe und die „Offenbarung“ verfasste, die das Neue Testament abschließt, Zebedäus als Vater hatte und Fischer war.
Seine Mutter war Salome, die Tochter von Josef dem „Verlobten“. Es ist beabsichtigt zu erwähnen, dass die Tradition Josef dem „Verlobten“ vier Söhne (Jakobus, Symeon, Juda und Jose) und drei Töchter (Esther, Martha und Salome) zuschreibt. Seine dritte Tochter, Salome, war die Frau von Zebedäus und die Mutter von Johannes und Jakobus. Angesichts dessen nennen einige antike Autoren Christus den Onkel von Johannes.
Der hl. Johannes, wie fast alle Apostel, die „ungebildeten Fischer“, hatte wenig Bildung. Er lebte und arbeitete mit seinem Bruder und Vater am Meer. Er war Fischer. Obwohl er sehr jung war, ging er mit dem Apostel Andreas zu dem hl. Johannes dem Vorläufer, der am Jordan predigte: „Bereut, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen“, und damit die Ankunft Christi vorhersagte. Kurz nachdem Er Andreas und Petrus zu sich rief, rief Christus Jakobus und Johannes am See Genezareth. Mit ihrem ganzen Herzen verließen sie die Netze, die Fische fingen, um gemäß dem Wort Christi „Fischer von Menschen“ zu werden.
Der Apostel Johannes, der jüngste Apostel, war erregbar und erfüllt von feurigem Eifer und Enthusiasmus, den er oft zeigte. Lasst uns daran erinnern, was er zusammen mit Jakobus zu Christus sagte, als sie an einem Dorf in Samarien vorbeikamen, das sie nicht gut aufgenommen hatte. Jakobus und Johannes sagten: „Herr, willst du, dass wir befehlen, Feuer vom Himmel herabkommen zu lassen und sie zu vernichten, wie Elia es tat?“ Aber Christus, der den Geist der Liebe und Nachsicht lehrte, tadelte sie und sagte: „Ihr wisst nicht, was ihr tut. Der Menschensohn ist nicht gekommen, um die Seelen der Menschen zu vernichten, sondern um sie zu retten“ (Lukas 9:54-56).
Die beiden Brüder zeigten auch oberflächliche Begeisterung, als ihre Mutter Christus bat, ihre Kinder – welch Stolz die Mütter auf ihre Kinder haben! – einen zu seiner Rechten und einen zu seiner Linken in Sein Reich zu setzen. Aber Johannes, der von der Tiefe des Meeres, wo er fischte, auf die Höhe der Theologie aufstieg, fand in Christus statt eines Thrones Seine eigene Brust, an der er „sich lehnte“, und von wo er, als mystischer Beobachter unaussprechlicher Dinge, uns die tiefen Geheimnisse der hohen Theologie brachte. Fortan übermittelte Christus den „Boanerges“ (Söhne des Donners) den Inhalt seiner geistlichen und christlichen Predigt, ohne die Macht zu verändern, was ein wahrer Donner war, wie auch heute noch in seinem Evangelium, seinen Briefen und der Offenbarung ersichtlich ist.
Der heilige Johannes der Theologe blieb der am meisten geliebte Jünger Christi. Und er war der einzige Jünger, der, als alle anderen aus Furcht zerstreut wurden, zusammen mit der Panagia bei der Kreuzigung anwesend war, wo Jesus ihm Seine Allerheiligste Mutter gab, sie als „seine eigene“ zu nehmen, indem er ihm sagte: „Siehe, das ist deine Mutter“. So wurde Johannes das Kind mit drei Müttern: zuerst der Sohn der Salome, danach „der Sohn des Donners“ nach dem Wort des Herrn, und dann Sohn nach Gnade und Stellung der Allerheiligsten Gottesmutter.
Während der ganzen Reise des göttlichen Martyriums Christi blieb der heilige Johannes in der Nähe. Bei der Abnahme vom Kreuz half er zusammen mit Josef und Nikodemus und legte zum letzten Mal seine Stirn auf die durchbohrte Brust Christi. Nach der Auferstehung, als die Myrrhenträgerinnen „den Aposteln predigten“, kam er als Erster, laufend zum leeren heiligen Grab. Er erkannte Christus, als dieser am Ufer des Sees Tiberias erschien. Und zusammen mit dem heiligen Petrus wurde er ein Pfeiler, der die neue Kirche stärkte, die mit den „feurigen Zungen“ der heiligen Pfingsten geboren wurde.
Ephesos, Exil auf Patmos und das Schreiben des Evangeliums
Nach der Einschlafung der Panagia verließ Johannes Jerusalem und erreichte nach viel Mühe Ephesos, wo er lange Zeit blieb und die neue Kirche mit seiner Lehre unterstützte. Verfolgt vom römischen Kaiser Domitian, wurde er gefesselt und nach Rom überführt, wo er angeklagt und zum Tode verurteilt wurde. Seine Todesstrafe begann mit Geißelung. Johannes ertrug sie tapfer. Dann warfen sie ihn in kochendes Öl, um ihn zu töten. Aber nichts schadete ihm und er blieb im Gefängnis, um andere Folterungen abzuwarten.
Etwas veränderte sich jedoch im Leben des Kaisers und er beschloss, Johannes zusammen mit anderen Verurteilten ins Exil zu schicken, um in den Minen von Patmos zu arbeiten. Dort, auf dem heiligen Felsen, wo Johannes für ziemlich lange Zeit blieb, sah er das Ende und das Finale der Welt. In der geheiligten Höhle von Patmos, zu der viele Menschen auch heute noch kommen, um sie zu verehren, diktierte der geistliche und mystische Evangelist-Theologe in göttlicher Ekstase seinem Jünger dem heiligen Prochorus die Offenbarung.
Nerva, der Domitian folgte, erlaubte Johannes, frei nach Ephesos zurückzukehren. Dort schuf ein Häretiker namens Kirinthos mit seinen häretischen Lehren in Bezug auf die zweite Person der Heiligen Dreifaltigkeit einen Bruch. Dann schrieb Johannes mit der Gnade und der Erleuchtung des Heiligen Geistes sein berühmtes Evangelium, aus dem die Göttlichkeit Christi vom Donner seines tiefen Wortes leuchtet. Alle Theologen, die ihm nachfolgten, ziehen aus seinem Evangelium das „Wort Gottes“.
Wunder in Ephesos
In Ephesos vollbrachte der heilige Johannes unendliche Wunder und kämpfte mit ganzen Legionen von Dämonen der „Kynopa“, die, bei dem Anblick der totalen Zerstörung der heidnischen Tempel des Apollon und der Artemis, sich darauf verlegten, den Heiligen mit all ihren Kräften zu vernichten. Durch seine Wunder und die siegreichen Kämpfe mit Dämonen wandten sich Myriaden von Götzendienern dem rechten Weg des Evangeliums zu.
Er vollbrachte auch ein Wunder an einem jungen Mann, der seine Jungfräulichkeit bewahren wollte, was dazu führte, dass alle jungen Männer, die theologisieren und danach streben, ihre körperliche und geistige Reinheit zu bewahren, um Hilfe zu der Jungfrau, dem heiligen Johannes dem Evangelisten-Theologen, beten. Es gab einst eine Frau namens Prokliani, die einen Sohn namens Sosipater hatte. Sosipater war so schön wie eine Statue und sehr schlicht im Auftreten. Satan drang in seine Mutter ein, die mit ihrem Kind sündigen wollte. Weil sie ihren Sohn nicht dazu bringen konnte, mit ihr zu sündigen, verleumdete sie ihn beim örtlichen Statthalter und behauptete, er wolle sie entehren. Der Herrscher glaubte der lustvergnügten Frau und bereitete die Märtyrerschaft für den besonnenen Sosipater vor.
Dann betete der Apostel Johannes, um den jungfräulichkeitsliebenden jungen Mann zu helfen, zu Gott, den Herrscher und die sündige Mutter zu bestrafen. Und oh, ein Wunder geschah! In demselben Augenblick, als der Herrscher bereit war, den neuen Josef der Märtyrerschaft zu übergeben, erschütterte ein großes Erdbeben die Erde, und sofort wurden die rechte Hand des stellvertretenden Herrschers und die der anstachelnden Prokliane trocken und unbrauchbar gemacht. Als sie sahen, dass die Erde nicht aufhören würde zu beben, bereuten der stellvertretende Herrscher und Prokliani und begannen zu weinen. Der Heilige betete dann, und die Erde hörte auf zu beben. Danach heilte er ihre Hände, die kurz zuvor gelähmt gewesen waren.
Das Manna seines Grabes und andere Wunder
Die Überlieferung der Kirche hat eine unendliche Anzahl von Wundern des heiligen Johannes des Theologen bewahrt, die in besonderen Büchern der Kirche zu finden sind. Ein Beispiel, das am 26. September geschah, waren seine Kämpfe mit den dämonischen Reihen und den anderen dunklen Mächten. Am 8. Mai geschieht jedes Jahr ein seltsames Wunder an seinem Grab. Dort bricht auf göttliche und seltsame Weise ein Pulver hervor, das die Einheimischen „Manna“ nennen. Die Leidenden nehmen dieses „Manna“ und „verwenden es mit großem Glauben zur Erlösung von jedem Leiden bis zur Heilung der Seelen und zur Gesundheit der Körper“, wie in dem charakteristischen Distichon des Synaxarions des Tages gesagt wird:
Nicht Nahrung, sondern Gesundheit wird den Menschen zuteil,
Manna aus deinem Grab, o Mysterium des Herrn.
Ein weiteres Wunder, das sich auf die Jahre nach dem Exil des Heiligen bezieht, betrifft einen Dieb. Während seines Exils war einer der besten Schüler des Apostels zu einem großen Dieb geworden, und alle Menschen fürchteten ihn wegen seiner Tötungen und großen Ungerechtigkeiten. Als der heilige Johannes zurückkehrte und davon erfuhr, ritt er auf einem Tier zu den Bergen, um „das verlorene Schaf“ zu finden. Als der grausame Dieb mit seinen vielen Verbrechen den weißhaarigen Ältesten sah, geschah in ihm plötzlich etwas wie ein Erdbeben. Er rannte, umarmte ihn und fiel weinend bereuend zu seinen Füßen. Nach kurzer Zeit folgte er ihm, wie das Schaf, das sich von der Herde entfernt, dem Hirten folgt.
Dieses Ereignis aus seinem heiligen Leben ist auch sehr lehrreich. Ein Jäger sah einst den heiligen Mann, der im hohen Alter war, mit einer gezähmten Wachtel spielen. Er staunte, dass ein solcher heiliger Mann seine Zeit so verschwendete, und fragte ihn überrascht, warum er das tue. Der Heilige antwortete ihm: So wie du, mein Jäger, nicht immer deinen Bogen straff gespannt hältst, damit die Sehne nicht schwächer wird und ihre Elastizität verliert, so braucht auch der Geist Lockerung, um zu ruhen und nicht unter großer und ständiger Intensität zusammenzubrechen.
Die Hingabe des Heiligen
Das Ende des Heiligen war wunderbar. Als er fast das Alter von 120 Jahren erreicht hatte, erahnte er sein Ende und ging mit sieben seiner Schüler spazieren. Es war Tagesanbruch, und er sagte ihnen, sie sollten sich irgendwo hinsetzen. Er stand auf, ging ein Stück weiter und betete. Danach kehrte er zurück und sagte ihnen, sie sollten ein Loch seiner Größe in Form eines Kreuzes graben. Er breitete seinen Kapuzenmantel aus, legte sich hinein und sagte ihnen, sie sollten ihn bis zu den Knien bedecken. Sie begannen, ihn mit Tränen zu küssen und gaben ihm mit Traurigkeit den letzten Gruß.
Anschließend gebot er ihnen, ihn bis zur Brust, bis zum Hals, zuerst mit dem weißen Leichentuch und dann mit Erde zu bedecken. Als die Sonne aufging, übergab er seine geheiligte Seele in die Hände seines geliebten Lehrers. Alle Menschen trauerten um ihn, denn sie hatten von ihm profitiert, und sie eilten, sein Grab zu verehren. Der Bischof von Ephesus, Polykrates, schrieb in einem Brief: „In Asien ist eine große Säle entschlafen, die auch am letzten Tag der Wiederkunft des Herrn auferstehen wird, der Freund im Schoß Christi … der ein Lehrer in Ephesus wurde.“
Der Beitrag „The Observer of Unspeakable Things: Saint John the Theologian“ erschien zuerst auf OCN.
Wortlaut im Original
The following in an excerpt from “Eros of Orthodoxy,” translated by Fr. Nicholas Palis and written by Mr. Pantelis Paschou.
Today, the weighty title of “theologian” accompanied by a University diploma is pervasive; one should probably have certain reservations either about the title or about the person who bears it. Today we have all become theologians by name only in order to teach others and we wonder how a society with such a great number of theologians remains in the same condition or worsens.
If we only knew how profound the word Theologian is in the language of our Church, we would title ourselves, or reference a religious speaker or specialized scholar, thus sparingly. In order to avoid misunderstandings and attacks from colleagues I will take recourse in the history of our Orthodox Church. How many of its teachers or Fathers were given the title theologian by our holy Church? The answer must give one pause, whether or not one believes the weight of the title: theologian.
In a tradition spanning 20 centuries of ecclesiastic life, our Church granted the title theologian to only three holy Fathers: to St. John the Theologian, to St. Gregory the Theologian and to Saint Symeon the Theologian! Our Church bestowed this heavily priced title sparingly, demonstrating the rarity of those named theologians but also that the criterion to be a real theologian goes beyond titles and diplomas, as the tradition of our Orthodox Church ordains and wants. I hope these words thoroughly justify the severity of the use of the previous terminology.
The rationale for the preceding introduction is attributed historically to the first theologian of our Church, whom we celebrate on May 8th and September 26th. From the encomium which is dedicated to him by the Patriarch of Jerusalem Sophronius, we learn that Saint John the Theologian, apostle and evangelist who wrote the “spiritual” 4th Gospel, the three homonymous Epistles and the “Revelation” which closes the New Testament, had Zebedee as his father and was a fisherman.
His mother was Salome, who was the daughter of Joseph the “betrothed”. It is purposeful to mention that tradition attributes to Joseph the “betrothed” four sons (James, Symeon, Juda, and Jose) and three daughters (Esther, Martha, and Salome). His third daughter, Salome, was the wife of Zebedee and the mother of John and James. Given this, some ancient authors call Christ the uncle of John.
Saint John, like almost all the Apostles, the “unlettered fishermen”, had little education. He lived and worked with his brother and father by the sea. He was a fisherman. Although very young he went with the Apostle Andrew close to Saint John the Forerunner, who was preaching at the Jordan River, “Repent, for the Kingdom of the heavens has come,” thus prophesying the coming of Christ. Shortly after He called Andrew and Peter to him, Christ called James and John near the lake of Gennesaret. With all their hearts they left the nets that caught fish to become “fishermen of men” according to Christ’s word.
Apostle John, the youngest Apostle, was excitable and infused with fiery zeal and enthusiasm that he often displayed. Let us remember what he said to Christ along with James when passing by a village of Samaria that had not received them well. James and John said, “Lord, do you want us to command fire to descend from heaven and destroy them as Elijah did?” But Christ, who taught the spirit of love and forbearance, scolded them, saying, “Do you not know of what you are? The son of man did not come to destroy the souls of men, but to save them” (Luke 9:54-56).
The two brothers also demonstrated superficial enthusiasm when their mother asked Christ to put her children—what pride mothers have for their children!—one at his right and one at his left, in His Kingdom. But John, who left the depth of the sea where he fished ascending to the height of theology, found in Christ, instead of a throne, His own chest where “he leaned on” and from where, as a mystic observer of unspeakable things, he brought us the deep mysteries of high theology. Henceforth, Christ relayed to the “Voanerges” (son of thunder), without altering power, the content of his spiritual and Christian preaching, which was a true thunder, as is apparent even today in his Gospel, Epistles and the Revelation.
Saint John the Theologian remained the most beloved disciple of Christ. And he was the only disciple, when all the others scattered from fear, who along with the Panaghia was present at the Crucifixion, where Jesus gave to him His All-holy Mother, to take her as “his own,” telling him: “Behold your Mother”. Thus John became the child with three mothers: first the son of Salome, afterwards “the son of thunder” according to the word of the Lord, and then son by grace and position of the All-holy Mother of God.
Throughout the journey of the divine martyrdom of Christ, Saint John remained near by. In the Un-nailing along with Joseph and Nikodemos he helped and for the last time leaned his forehead upon the pierced chest of Christ. After the Resurrection, when the Myrrh-bearers “preached to the Apostles,” he arrived first, running to the empty holy Tomb. He recognized Christ, when he appeared on the seashore of Tiberias. And along with Saint Peter, he became a pillar, strengthening the new Church that was born with the “fiery tongues” of Holy Pentecost.
Ephesus, Exile on Patmos, and the Writing of the Gospel
After the Dormition of the Panaghia, John left Jerusalem, and after much toil he reached Ephesus, where he stayed for a long time supporting the New Church with his teaching. Persecuted by the Roman Emperor Dometian, he is chained and transferred to Rome, where he is tried and condemned to death. His death punishment began with whipping. John bore it bravely. Then they threw him into scalding oil to kill him. But nothing harmed him and he remained in jail to await other tortures.
Something changed, however, in the life of the emperor and he decided to send John, along with other convicts, in exile to work in the mines of Patmos. There in the sacred rock where John remained for quite some time, he envisioned the end and finale of the world. In the sanctified cave of Patmos, where many people go even today to venerate, the spiritual and mystical evangelist-Theologian, in divine ecstasy, dictated to his disciple Saint Prochorus the Revelation.
Nervos, who followed Dometian, allowed John to return to Ephesus free. There a heretic named Kirinthos created a fracture with his heretical teachings in relation to the second person of the Holy Trinity. Then with the grace and enlightenment of the Holy Spirit, John wrote his famous Gospel, out of which the divinity of Christ shines from the thunder of his deep word. All theologians following him draw from his Gospel the “Word of God”.
Miracles in Ephesus
In Ephesus Saint John performed infinite miracles and fought with entire legions of demons of “Kynopa,” who, upon seeing the total destruction of the pagan temples of Apollo and Artemis, set themselves to annihilate the Saint with all their powers. Through his miracles and the victorious battles with demons, myriads of idolaters turned to the righteous road of the Gospel.
He also performed a miracle on a youth who wanted to keep his virginity, resulting in all youths who want to theologize and desire to keep their physical and spiritual purity to pray for help to the virgin Saint John the Evangelist-Theologian. There was once a woman who was called Prokliani and had a son called Sosipater. Sosipater was as handsome as a statue and very simple in manners. Satan entered his mother, who wanted to sin with her child. Because she couldn’t get her son to sin with her, she slandered him to the local governor, saying that he wanted to dishonor her. The ruler believed the pleasure-loving woman and prepared martyrdom for the prudent Sosipater.
Then the apostle John, to help the virginity-loving youth, prayed to God to punish the ruler and the sinful mother. And oh, a miracle occurred! At the same moment that the ruler prepared to submit the new Joseph to martyrdom, a great earthquake shook the earth, and immediately the right hand of the assistant-ruler and that of the provocative Prokliane were rendered dry and useless. When they saw that the earth wouldn’t stop trembling, the assistant ruler and Prokliane repented and started crying. The saint then prayed and the earth stopped shaking. Afterward, he healed their hands that were shortly before paralyzed.
The Manna of His Tomb and Other Miracles
The tradition of the Church has preserved an infinite number of miracles of Saint John the Theologian that can be found in special books of the Church. One example occurring on September 26th was his battles with the demonic ranks and the other dark powers. On May 8th an odd miracle occurs every year at his tomb. There, in a divine and strange manner, a powder that the locals call “Manna” suddenly gushes forth. Those who are afflicted take this “manna” and with great faith “use it for the deliverance from every suffering unto the healing of souls and health of bodies,” as is said in the characteristic distich of the synaxarion of the day:
Not food but health is distributed to men
Manna from your tomb, o mystic of the Lord.
Another miracle that refers to the years after the exile of the saint concerns a thief. During his exile, one of the best students of the Apostle had become a great thief and all the people were afraid of him because of his killings and great injustices. When Saint John returned and learned of it, he rode an animal up to the mountains to find “the lost sheep”. When the cruel thief with his many crimes saw the white-haired elder, something like an earthquake suddenly occurred inside him. He ran and hugged him and crying fell at his feet repenting. After a short time he followed him, as the sheep that strays from the flock follows the shepherd.
This event from his holy life is also most didactic. A hunter once saw the saint, advanced in age, playing with a tamed partridge. He wondered at such a holy man wasting his time like this, and, surprised, asked him why he did this. The saint answered him: just as you, my hunter, don’t always have your bow strung taut so that the cord doesn’t weaken and lose its elasticity, thus the spirit as well has need of loosening in order to rest and not buckle under great and constant intensity.
The Repose of the Saint
The saint’s end was wondrous. When he had almost reached 120 years of age, he foresaw his end and went for a walk with seven of his students. It was daybreak and he told them to sit down someplace. He got up, went a little further on and prayed. Afterwards he returned and told them to dig a hole his size, in the shape of a cross. He spread out his cowl, lay inside and told them to cover him up to his knees. They started kissing him with tears and, with sadness, gave him the final greeting.
Afterwards he told them to cover him up to the chest, up to the neck, first with the white shroud and then with dirt. At the time the sun was rising, he gave his sanctified soul into the hands of his beloved Teacher. All the people mourned him, because they had benefited by him and they ran to venerate his tomb. The Bishop of Ephesus Polycratis wrote in an epistle: “In Asia a great pillar has fallen asleep, who also will arise in the last day of the Lord’s coming, the bosom friend of Christ…who became a teacher in Ephesus.”
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