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Bahaitum · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

A country of many worlds, weaving a shared future

ohne Namen · Bahá'í World News Service (BWNS) · 2026-09-24 · Haifa · Quelle

Wissen · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Gerechtigkeit · tragend

Indigene Wissensüberlieferung, insbesondere durch Frauen, ist eine gleichwertige und ergänzende Bildungsquelle, die mit formeller Bildung verbunden werden sollte, um Frieden und Entwicklung zu fördern.

Ihre Mutter hatte nie die Schule besucht und weder Spanisch gelesen noch gesprochen, doch durch Weben, Beobachtung, Geschichten, Arbeit und Spiel hatte sie einen reichen Wissensschatz weitergegeben.

Der Text beschreibt ein Forum, das indigene Gemeinschaften, Regierung, Wissenschaft, Glaubensgemeinschaften und Zivilgesellschaft zusammenbrachte. Im Mittelpunkt stand der Beitrag indigener Frauen zu Bildung, Familienleben, Gemeinschaftsführung und Wissensbewahrung. Die Teilnehmer reflektierten das andine Konzept chacha-warmi, das Männer und Frauen als voneinander abhängige Partner versteht, und stellten es der bahá'í-Lehre gegenüber, die beide Geschlechter wie die Flügel eines Vogels beschreibt. Frau Pachacopa berichtete, dass ihre Mutter ohne formale Schulbildung durch Weben, Geschichten, Arbeit und Spiel einen reichen Wissensschatz weitergegeben habe. Ein Muster könne eine Lektion in Ausdauer sein, das Spinnen von Wolle eine Gelegenheit, über ein aufrichtiges Leben zu sprechen. Wissen über Land, Familie, Mathematik und Kultur werde so von Generation zu Generation weitergegeben. Andere Teilnehmer sprachen davon, dieses vererbte Wissen mit formeller und geistiger Bildung zu verbinden, besonders für Mädchen und Frauen, die früher wenig Zugang zur Schule hatten.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
der Text kritisiert nicht

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Die Foren haben Menschen aus indigenen Gemeinschaften, der Regierung, der Wissenschaft, den Glaubensgemeinschaften und den Organisationen der Zivilgesellschaft zusammengebracht – einige von ihnen repräsentieren Sektoren, die es nicht immer leicht hatten, miteinander ins Gespräch zu kommen. Das erste Forum, „Indigene Frauen als Gestalterinnen von Frieden und Entwicklung“, untersuchte den Beitrag indigener Frauen zu Bildung, Familienleben, Gemeinschaftsführung und der Bewahrung von Wissen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer reflektierten das Verständnis von Komplementarität, das in indigenen Kulturen zu finden ist, einschließlich des andinen Konzepts von chacha-warmi, das Männer und Frauen als voneinander abhängige Partner betrachtet, und seine Verbindungspunkte mit der bahá'í-Lehre, dass Frauen und Männer wie die beiden Flügel eines Vogels sind, dessen Flug davon abhängt, dass beide gleich stark sind. Die Diskussion erweiterte auch konventionelle Vorstellungen über Bildung. „Bildung hat immer existiert", sagte Frau Pachacopa. Ihre Mutter hatte nie die Schule besucht und weder Spanisch gelesen noch gesprochen, doch durch Weben, Beobachtung, Geschichten, Arbeit und Spiel hatte sie einen reichen Wissensschatz weitergegeben. Ein Muster kann zu einer Lektion in Ausdauer werden; das Spinnen von Wolle, eine Gelegenheit, darüber zu sprechen, wie man ein aufrichtiges Leben führt. Wissen über Land, Familie, Mathematik und Kultur wird natürlich von einer Generation zur nächsten weitergegeben. Andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer sprachen davon, dieses vererbte Wissen mit formeller und geistiger Bildung zu verbinden, insbesondere für Mädchen und Frauen, die in früheren Generationen oft nur wenig Zugang zur Schule hatten.
Wortlaut im Original
The forums have brought together people from Indigenous communities, government, academia, faith communities, and civil society organizations—some representing sectors that have not always found it easy to enter into conversation with one another. The first forum, “Indigenous Women as Builders of Peace and Development,” explored the contribution of Indigenous women to education, family life, community leadership, and the preservation of knowledge. Participants reflected on the understanding of complementarity found in Indigenous cultures, including the Andean concept of chacha-warmi , which views men and women as interdependent partners, and its points of connection with the Bahá’í teaching that women and men are like the two wings of one bird, whose flight depends on both being equally strong. The discussion also broadened conventional ideas about education. “Education has always existed,” Mrs. Pachacopa said. Her mother had never attended school and neither read nor spoke Spanish, yet through weaving, observation, stories, work, and play, she had passed on a rich body of knowledge. A pattern can become a lesson in perseverance; spinning wool, an occasion to speak about how one lives an upright life. Knowledge of land, family, mathematics, and culture passes naturally from one generation to the next. Other participants spoke of combining this inherited knowledge with formal and spiritual education, particularly for girls and women who in previous generations often had little access to schooling.