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Freikirchlich · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Predigtreihe: Aufbruch zur Ehre Gottes |Thema: “Wie kann ich fokussiert leben?” | Jan-Carsten Krämer

FeG Würzburg – Predigt-Podcast · FeG Würzburg – Predigt-Podcast · 2026-09-20 · Würzburg · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Verantwortung · tragend

Ein fokussiertes Leben gelingt nicht durch bloße Effizienz, sondern durch die bewusste Ausrichtung des Herzens auf Gott und die liebevolle Präsenz gegenüber dem Nächsten innerhalb der Gemeinschaft.

Fokussiertes Leben definiert. Es bedeutet für das zu leben, was wirklich wichtig ist, orientiert an den höchsten Werten. Der Mensch, der so lebt, hat Feuer in seinem Herzen.

Der Prediger Jan-Carsten Krämer thematisiert in dieser Predigt der FeG Würzburg die Herausforderung, nach dem Urlaub wieder in den Alltag einzukehren und dabei fokussiert zu leben. Er definiert Fokussierung nicht als bloße Effizienz, sondern als Orientierung an den höchsten Werten und einer inneren Ruhe, die er mit einem Lagerfeuer vergleicht. Als Vorbild für diese Konzentration dient der Tennisspieler Alexander Zverev, der durch seinen ungeteilten Blick auf den Ball Erfolg hat. Der Prediger verknüpft dies mit biblischen Texten wie Sprüche 4 und dem Gebot, Gott von ganzem Herzen zu lieben, um zu zeigen, dass Fokus eine Frage der Herzrichtung und der Präsenz gegenüber dem Nächsten ist. Er ermutigt die Gemeinde, in der vollen Herbstsaison der Gemeinde nicht nur als Zuschauer, sondern als Handelnde zu agieren. Ein zentraler Appell richtet sich an die Zuhörer, durch Gebet und Stille herauszufinden, was Gott für sie im kommenden Herbst wichtig ist. Die Predigt schließt mit der Einladung, Gottes Gastfreundschaft zu empfangen und weiterzugeben, was die Gemeinschaft als tragendes Element hervorhebt.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Leere, Orientierungslosigkeit, Verzweiflung; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Sprüche 4 · Sprüche 4,23

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Ein wunderschönen guten Morgen. Schön, dass ihr alle wieder da seid nach den Ferien. Und ich möchte an dieser Stelle mal alle neuen begrüßen. Schön, dass ihr hier seid, wenn du vielleicht ganz neu nach Würzburg zogen bist. Mein Name ist Jankasten Kramer. Ich bin einer der drei Pastoren hier in der Gemeinde. Ja, was hast du erlebt im Sommer? Was sind die Geschichten, die du mitgebracht hast? Ich habe euch ebenso beim Einstiegstück so gelauscht, das gab mir je ein Menge zu erzählen, oder? Es wurde viel gemurmelt und gequatscht und das auch gut so. Nimm den Urlaub mit. Wir haben eine große Gemeinschaft. Erzähl dir deine Geschichten, die du erlebt hast. Wir haben ganz viele Zeltauf- und Abbaugeschichten erlebt. Viel auf die Kinder aufpassen. Sonniges Wetter, riesen Qualen. Wir sind bergeerstiegen, haben Sternen, klaren Himmel gesehen und haben richtig gut aufgetankt. Es war wunderschön im Urlaub. Und ich hoffe, dass dieses Urlaubsgefühl bei mir, aber vielleicht auch bei dir noch anhält, dass du das mitnehmen kannst jetzt in diesen Herbst. Und wenn du vielleicht nicht weg warst, sondern deinen Urlaub im Dallenbergbad verbracht hast, das ist genauso wertvoll wie irgendwelche fremden Länder. Ja, ich habe die gleiche Anmoderation meiner Predigt wie du gewählt, liebe Claudia. Denn ich finde so, nach dem Urlaub kommt man zurück und das ist wie so eine Tür, die man öffnet und man ist in der neuen Welt. Vorher wurde kroatisch geredet oder so ein bisschen bayerisch in den Alpen. Und jetzt sind wir im Mitten im Alltag so dran. Im Urlaub hatte mein Tag gefühlt 24 Stunden und jetzt ist er irgendwie geschrumpft auf 12 Stunden. Kennst du dieses Gefühl, du versuchst diese ganzen To-dos einzusammeln, deinen Terminkalender zu ordnen, dich selber so zu ordnen. Und manche sagen so gar kein Problem, jetzt sind die Kinder wieder verräumt, ich greif voll an. Aber andere sagen, ich gehört hab, ich hab Angst davor. Das ist ein schweres Gefühl auf meinem Herzen. Ich weiß nicht, ob ich das alles packe. Wenn es dir heute so geht, dann bist du herzlich eingeladen in dieser Predigt dabei zu sein und zuzuhören. Und die anderen dürfen auch mal hören. Ja, Wishingsunday. Wir haben diese Reihe Wishingsunday, das geht vom letzten Sonntag bis in den Oktober hinein. Und da wollen wir uns ein bisschen dieses Big Picture anschauen. Wozu sind wir eigentlich als Gemeinde da? Wer sind wir? Wer bist du? Und heute, das Thema lautet, wie kann ich fokussiert leben? Ein Aufbruch zu Ehre Gottes. Dieser Satz wird immer wieder vorkommen, denn der ist uns ganz wichtig geworden. Am Jahresanfang haben wir den zusammen entwickelt, als Gemeindeleitung, als Bereichsleiter. Ja, was ist denn wirklich so wichtig im Leben? Ich hab gedacht, vielleicht nehmen wir uns mal ein Vorbild am Anfang und da hab ich diesen hier gefunden. Kennt denn jemand von euch? Okay, ihr nickt, schweigt. Genau, Alexander Swereth ist das. Ja, genau. 2 Cran Slams. Er war der Unvollendete. Er wurde ganz viel kritisiert. Aber jetzt hat er es geschafft, in einem Jahr 2 große Masters-Titel zu gewinnen. Und ich bewundere den echt für seine Fokussierung. Ihr seht, wie er auf den Ball schaut, der irgendwo nichts ist. Aber der ist so fokussiert, dass er nicht mal gemerkt hat, dass er die US Masters gewonnen hat. Der tippt 25-mal beim zweiten Aufschlag auf. Alle Gegner sind genervt und alle Reporter, weil er so fokussiert auf den nächsten Punkt. Er blickt auf den Ball. Aber worauf blickst denn du gerade? Jetzt bin ich ernst gemeint. Wo schaust du gerade hin in deinem Leben? Was ist so, dass der nächste wichtige Ball, den du schlagen willst? Was für dich dran ist? Die Frage ist doch, wie kann ich in deinem vollen Leben fokussiert und zielorientiert leben? Ich meine, im Urlaub, da hat man so freigedanken, du sitzt da und du denkst nach und das Leben ist irgendwie so einfach. Aber wenn man dann zurückkommt und die Anforderungen, Erwartungen sind da, dann ist die Frage, wie blicke ich da durch? Wie kann ich zwischen diesen unwichtigen Dingen und den wichtigen Dingen unterscheiden? Ich habe meister nachgelesen, nämlich Johannes Hartl, der hat nämlich das Buch geschrieben, die Kraft eines fokussierten Lebens. Und er hat fokussiertes Leben definiert. Es bedeutet für das zu leben, was wirklich wichtig ist, orientiert an den höchsten Werten. Der Mensch, der so lebt, hat Feuer in seinem Herzen. Der ist irgendwie nicht nur so nach dem Wichtigsten to do, irgendwie die trinkste Aufgabe, das, was am größten ist, was alle von mir erwarten, sondern das hat was mit dem Herzen, mit dem Glauben zu tun. Woran glaube ich denn? Was ist denn wichtig in meinem Leben? Das ist so diese Frage nach Gott, wofür bin ich hier? Was hat er in mein Herz hineingelegt? Was hieß es denn nicht, fokussiert zu leben? Ich meine, das ist ja die Gegenfrage. Das heißt, ich hechel einfach jedem hinterher, was vor mir vor die Nase kommt. Ich tue Dinge, die ich eigentlich gar nicht tun will. Jemand hat mir das gesagt, wenn man sich nicht ganz bewusst danach ausstreckt, fokussiert zu leben, dann entgleitet einem das Wichtige in der Flut des Trinken. Klar, dringende Dinge müssen auch getan werden, aber habe ich dann wirklich das Wesentliche erkannt? Ein Freund hat mit mir erklärt, viele Menschen leben nach dieser Taktik hier. Ich weiß nicht, ob du auch danach lebst. Also ich habe mich da manchmal wieder erkannt. Wir stimmen einfach auf das Leben los und setzen uns irgendwelche Ziele oder wir gehen irgendwo hin und dann haben wir Punkte in unserem Leben, die wir erreicht haben. Und weil wir merken, irgendwie zielorientiert hat, ist ja wichtig, malen wir einfach Ziel so, Ding herum. Das ist dann einfach das Ziel gewesen. Das ist dann einfach so gekommen, ich habe mich vom Leben treiben lassen und ich habe mein Ziel erreicht. Das ist mega effektiv, wenn du dein Ziel erreichen willst, aber du wirst wahrscheinlich nicht dein richtiges, dein wirkliches Herzensziel erreichen. Fokus ist der Ort, an dem das Feuer brennt. Johannes Hartl beschreibt in seinem Buch dieses Buch Fokus, dieses Wort Fokus von Feuer kommt, von Herd. Das, was dein Leben wärmt, wo du dich anlehnen kannst, wo du dich, ich liebe Lagerfeuer, mich davor zu setzen, das zu genießen. Ich weiß nicht, ob du das auch genießt. In der Bibel sagt Jesus mal, das Allerwichtigste ist, liebe Gott von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Verstand und liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Das ist das wichtigste Gebot. Und ich merke, wenn ich fokus so als Feuer, als was wir haben, das See, dann ist diese Nähe, diese Liebe zu anderen Menschen, wird irgendwie wichtiger, dass dann nicht irgendwie nur Aufgaben, die wichtig sind, sondern diese Beziehung, diese Zeit mit dem Nächsten zu verbringen. Und jemand hat mich mal gelehrt, ich kann nur einen anderen lieben, wenn ich da bin. Wenn ich nicht in meinem Kopf irgendwo bin, in der nächsten Predigt, das merken meine Kinder mal relativ schnell, dann sagt die Friedi schon zu ihnen, der Papa denkt an seine Predigt, okay. Wo schweifst du manchmal ab, wo fällt es dir schwer präsent zu sein für den Nächsten? Ich denke gerade an einen zurück, das war eine besondere Person bei uns im Urlaub, wir waren am Campingplatz und er hat Flaschen gesammelt. Und jetzt jeden Tag dreimal zu unserem Platz gekommen. Und ich musste mich dann immer so ein bisschen mit ihm Gespräch anzufangen, am Anfang wollte ich nicht, aber nachher habe ich gemerkt, wie wertvoll das ist, Zeit mit diesen Kroaten zu verbringen, der sich unseren Sohn kümmert, der hat uns Geschenke mitgebracht, der hat uns Mirabellen aus seinem Garten mitgebracht und es war eine ganz wertvolle Zeit. Aber das konnte ich nur wahrnehmen, weil ich präsent war. Ich möchte euch einen fährsten der Bibel vorstellen, der vielleicht so eine kleine Lehre über Fokussiertheit darstellt. Da steht in Sprüche 4, lasst deine Augen gerade aus Blicken. Deine Blicke gerade vor dich gehen. Gib acht auf die Bahn deines Fußes und alle deine Wege seien geordnet. Nochmal, lasst deine Augen gerade aus Blicken und deine Blicke gerade vor dich gehen. Gib acht auf die Bahn deines Fußes und alle deine Wege seien geordnet. Das ist irgendwie nicht nur was, was im Kopf ist, mit Gedanken, die ich ordne, sondern mein Körper, der muss in eine bestimmte Richtung gehen. Ich gehe dahin, wo ich hinblicke. Bei unserem Sohn mit dem kleinen Pucke merke ich das, der guckt überall hin und wüsch in den Graben rein oder von der Mauer ist er gestürzt oder was auch immer ihm passiert, schlechte Eltern. Aber wohin blickst du gerade? Wo schaust du hin? Und dieser Pferd, der fängt nicht bei den Gedanken an, sondern er fängt beim Herzen an. Zwei Pferde davor steht, bewahre deinen Herz, denn aus ihm entspringt das Leben. Wir müssen achten, was ist in deinem Herzen drin? Was ist das Wesentliche da drin? Welche Person, welcher Gedanke, welche Beziehung sollen wir hinschauen? Ich habe ein paar Fragen für dich mitgebracht. Was verdient gerade nicht deinen Fokus? Das heißt, wo schaust du hin? Aber es ist gerade gar nicht wichtig. Es können Nachrichten, E-Mails, WhatsApps sein, Gespräche, arbeiten. Was verdient nicht deinen Fokus? Und was oder wem möchtest du deine Aufmerksamkeit schenken? Wer verdient den Fokus? Aber er bekommt ihn gerade nicht. Ein fokussiertes Leben in der Bibel ist nicht einfach nur ein Leben, was einfach nur zielorientiert ist, wo ich irgendwie meiner Volkszieler reiche, sondern ist ein Leben, das ich in die Verbindung mit Gott setze. Wo ich mit ihm rede. Gott, was ist denn dir wichtig? Was willst du mir zeigen? Wo geht's hin? Wie siehst du das, wie ich gerade unterwegs bin? Eine Freundin von mir, die war im Kloster jetzt, und die hatte vorher doll Angst gehabt, dass sie die Stille nicht erträgt, dass sie nicht weiß bei all den Sorgen und Fragen, die sie rumtreiben. Und die kam ganz glücklich und zufrieden zurück. Und dann hat gesagt, ich wusste gar nicht, dass es so gut ist, mit Jesus Zeit zu verbringen, ihm das zu sagen, dass das allein mir so einen Frieden geschenkt hast, dass ich gut wieder aus diesem Kloster rausgehe. Wo hast du diese Urlaubszeit mit Jesus verbracht, der dich geerdet hat, der dir Klarheit gegeben hat? Die letzte Frage ist im ersten Punkt. Jesus zeige mir, was dir wichtig ist. Worauf darf ich in diesem Herbst meine Aufmerksamkeit richten? Jesus, du bist jetzt hier, du siehst unser Herz. Du kennst unsere Gedanken und du weißt, wo wir gerade hin und her nicht wissen, wo wir unseren Blick drauf richten. Heiliger Geist, ich bitte dich, dass du jedem schenkst, dass wir unseren Blick auf unseren Weg richten können. Auf das, was dir wichtig ist. Wir werden am Ende der Predigt noch ein kleines Zeugnis hören, wo jemand sich auf diesen Weg eingelassen hat, wo Gott tatsächlich etwas Überraschendes gezeigt hat. Aber dazu gleich mehr. Wir gehen in das größere Big Picture gemeinsam bauen. Wir arbeiten an einem gemeinsamen Ziel. Wir waren jetzt irgendwie so in dieser kleinen Welt, die jeden von uns beschäftigt, wo wir in die Schule gehen, wo wir Studidenzen oder Arbeiten oder Familienbusiness haben oder einfach nur zum nächsten Arzt terminen müssen. Aber da gibt es hier noch ein bisschen mehr. Es gibt ja eine Gemeinschaft um uns herum, nämlich die Gemeinde. Und ich freue mich riesig, euch zu sehen. Ich habe euch vermisst und es schön, wieder hier zu sein. Und wir haben eben so ein bisschen gehört, in der Effigie Würzburg ist was los. Also es kommt wie ein vollgepackter Herbst. Wir tun uns keinen Gefallen. Wir lassen keinen Programm sausen, sondern es gibt Konzerte, die uns als Puls Gottes dienste Frühstück im Mittagessen vornehmen und also eine ganze Menge es geboten. Aber wenn du hier bist, bist du nicht als Erstes als Zuschauer da, sondern wir laden dich da, als Handelner hier zu sein. Du bist wichtig in unserer Gemeinde. Denn wir als Gemeinde haben Auftrag, wir wollen Gottes Gastfreundschaft uns durchtrinken lassen und an die Welt so weitergeben. Und ich sage euch mal, Gottes Gastfreundschaft durchtrinkt uns in unsere Welt. Das ist die Vision unserer Gemeinde. Und ich habe dich schon ganz oft erlebt, dürfen in guten Essen, aber auch in lieberen Gesprächen, in megacooler Deku, die ganz oft hier am Sonntag zu finden ist. Gott will dich beschenken und er will dich einladen, das weiterzugeben, am Nächsten. Und dann, Jesus gibt uns einen Auftrag, darum geht hin, um Macht zu jüngern alle Völker. Du bist nicht einfach nur irgendwie im Urlaub, du bist raus nix zu tun, nichts zu denken und einfach nur Entschlackungen. Alle wichtigen Aufgaben werden einfach vom Schreibtisch gefegt, sondern Jesus gibt dir einen Auftrag. Geh hin und mache andere zu jüngern, geh zu allen Völkern, auch zu den Kroaten oder wo du auch immer gewesen bist. Wir haben einen Auftrag. Und manchmal vergesse ich das selber, da denke ich so, ja, so der Gemeindealltag, dass so alles herum geht. Nein, wir haben größeres Ziel. Wir sind eine lebendige frei-fangelische Gemeinde mitten in einer Großstadt, wo Menschen darauf warten, dass wir das Evangelium hören. Vielleicht durch dich. Genieß Gottes Gnade und breite seine Ehre aus. Das ist das Motto, mit dem wir in diesen Herbst gehen wollen. Und ich will euch jetzt einladen zu einer Geschichte, die das widerspiegelt. Wir haben uns immer überlegt, eine Geschichte, die so ein bisschen diesen Aufbruch widerspiegelt. Kastna hat erzählt von den Israeliten, die aus Ägypten aufgebrochen sind, die die Sklaverei hinter sich gelassen haben, aber auch Versorgung und Dinge, die ihn gut getan haben. Und sie sind in das Unbekannte mit Gott aufgebrochen zu seiner Ehre. Und so eine Geschichte wollen wir uns heute auch anschauen. Und die kennt ihr vielleicht noch nicht, zumindest nicht diesen Abschnitt. Ich bin gespannt, was ihr darüber sagen würdet. Denn es wird ein sehr herausfordernder Abschnitt sein. Er könnte ein bisschen langweilig sein, aber ich sage dir, um meine Predigt nicht völlig down to craden, da steckt eine Menge drin. Und ihr seid eingeladen hinzuhören, und was Gott durch diesen Abschnitt sagen will. Und wir starten in die Vorgeschichte. Es gab ein riesen, schwieriges Jahr für die Israeliten. Im Jahr 586 vor Christus ist die ganze Welt für sie zusammengebrochen. Dass das Volk der Babylonier gekommen aus dem Norden und hat sie verschleppt nach Babel. Die Elite des Volkes und die junge Generation musste gehen. Und die Mauern von Jerusalem wurden zerstört, der Tempel wurde ausgeraubt, der König wurde mitgekommen und sie sind mit nichts zurückgelassen worden. Aber dann gab es eine Wende, also wir machen ein bisschen Geschichtsunterricht hier. 538 vor Christus gab es das Edictus Chyrus. Die persische Macht ist dran gekommen. Ein riesiges Weltreich ist neu errichtet worden. Und er hat eine ganz andere Politik als der Nebukapnitzer gehabt. Der hat gesagt, ihr Völker dürft wieder zurück an euren Heimatort. Ihr dürft zurückgehen in eure Länder. Und er hat den Israeliten wieder die Schätze des Tempels mitgegeben. Und sie durften zurückgehen nach Jerusalem. Aber in Jerusalem, jetzt sind wir schon wieder 80 Jahre weiter, war nicht alles gut. Und das hörte Nehemiah. Und sein Bruder, der Hananias, der berichtet ihm von der Riesennot, dass die Leute da verzweifelt sind, dass sie nicht wissen, wie sie sich schützen können, wie sie ihr Leben gestalten. Und er hört von dem Nehemiah, dass er geweint hat, dass er so traurig darüber war. Und ich finde es so cool, wie er damit umgeht. Der Nehemiah geht total tiefst geistlich damit um. Der geht zu Gott und bittet um Vergebung der Schuld, die das Volk auf sich geladen hat. Er wendet sich an dem, der alles in seiner Hand hat. Also Nehemiah, der ist ganz weit weg, viele 1.000 Kilometer von seinem Heimatland entfernt. Und trotzdem nimmt er sich das zu Herzen. Und diese ganze Geschichte, die startet mit diesem Umkehrgebet. Im Gebet liegt Kraft. Gebet verbindet uns mit unserem Papa im Himmel. Und wir wollen jetzt schauen, was dann passiert ist. Denn der Nehemiah wurde von diesem persischen König ausgesandt. Er ist Attaxiaxis. Und er bekam Baumaterial mit, um nach Jerusalem zurückzukommen und diese Mauer wieder zu errichten. Und hier tauchen wir jetzt in diesem Bericht auf. Und nochmal euer Auftrag. Ich möchte mal genau hin. Was nimmst du auf? Was will dir Jesus zeigen? Der Hohepriester Eliaschib und die anderen Priester bauten das Schaftor wieder auf. Sie weiten es dem Herrn und setzten die Torflügel ein. Auch den angrenzenden Mauerabschnitt weiten sie bis zum Turm der 100 und zum Hananel-Turm. Die Männer von Jericho besserten das anschließende Teilstück aus und Sakuur, der Sohn Imris, den darauffolgenden Abschnitt. Das Fischtor errichtete die Sippe Sena. Sie setzten Balken ein, brachten Torflügel an und versahen sie mit Regeln und Sperrbalken. Den Wiederaufbau des nächsten Mauerabschnitts leitete Meremot, der Sohn Urias und Enkel von Hakos. Daneben arbeitete Meschulam, der Sohn Berrechias und Enkel Meschisabels. Sardoc, der Sohn Banas, besserte das folgende Teilstück aus. Am nächsten Abschnitt bauten die Einwohner von Tekoa. Doch die führenden Männer jener Stadt waren zu stolz, um sich an der Arbeit für den Herrn zu beteiligen. Das Jeshanator errichteten Newyada, der Sohn Pesias und Meschulam, der Sohn Besodias. Sie setzten Balken ein, brachten Torflügel an und versahen sie mit Regeln und Sperrbalken. Das nächste Stück bis zum Turm der Sohn Bessodias und der Sohn Berrechias. Das nächste Stück bis zum Sitz des Stadthalters für das Gebiet westlich des Euphrat bauten Melatia aus Gibeon, Jadon aus Mero-Nott und einige Männer aus Gibeon und Mispar. Für den daneben liegenden Abschnitt war der Goldschmidt Usil, der Sohn Harhajas verantwortlich. Der Salbemische Hannania leitete die Arbeiten am nächsten Stück. Diese beiden befestigten Jerusalem bis zur Breitenmauer. Daneben baut der Refaya der Sohn Hurs, dem die eine Hälfte des Bezirks Jerusalem unterstand. Jedaya, der Sohn Harumafs, leitete die Arbeit am folgenden Mauerabschnitt, der an seinen eigenen Haus entlangführte. Das nächste Stück besserte Hathush, der Sohn Hashabneas aus. Den anschließenden Teil der Mauer und den Ofenturm stellten Malkia, der Sohn Harims und Hashub, der Sohn Bahad-Mohabs wieder her. Shalom, der Sohn Lohesh, dem die zweite Hälfte des Bezirks Jerusalem unterstand, besserte den nächsten Abschnitt aus und seine Töchterhelfen mit. Das Taltor bauten Hanun und die Einwohner von Sanuach. Sie hängen die Torflügel ein und versahen sie mit Riegeln und Sperrbalken. Außerdem errichteten sie die Mauer von dort bis zum Misttor, eine Strecke von ungefähr 500 Metern. Das Misttor baute Malkia, der Sohn Rechabs, der Vorsteher des Bezirks Bede Kerem. Er setzte hier die Tore ein und befestigte Riegel und Sperrbalken. Für den Wiederaufbau des Quelltors übernahm Shalom, der Sohn Kohlhosis, die Verantwortung. Er war der Vorsteher des Bezirks Mespar. Er überdachte das Tor, hängte die Torflügel ein und brachte Riegel und Sperrbalken an. Unter seiner Aufsicht wurde auch die Mauer am Teich beim Königlichen Garten ausgebessert, zudem die Wasserleitung führte. Dieses Teilstück reichte bis zu den Stufen, die von der Stadt Dawids herabkommen. Vielen Dank, Respekt, Laudi. Du hast das sehr gut gelesen. Ich wollte euch missen diesen Klang, dieses Textes. Den ließt man manchmal so schnell hinweg und denkt, die Story soll weitergehen. Aber das ist die Geschichte der Stadtmauer, die in den 50 Tagen aufgebaut wurde. Da kann man so viel lernen für die Gemeinde, wie wir unterwegs sind für den Bau, an dem wir beteiligt sind. Was habt ihr denn gehört? Was ist euch denn aufgetaucht? Du dürft mal reinrufen, ich sag das laut ins Mikrofon. Hat jemand zugehört? Ja, da. Es wurde was gemacht, es wurde geschafft gearbeitet. Genau, die wurden erwähnt. Viele Namen, viele einzelne Namen, die unaussprechlich sind. Arbeitsteilung, ein geordneter System, das passiert nicht irgendwie, sondern gibt es einen Plan. Jeder hat Verantwortung für einen Mauerstück übernommen. Es gab Arbeitsverweigerer, wer wandelt in die