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Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Ο Νυμφίος της Εκκλησίας

ohne Namen · Pemptousia (Kloster Vatopedi, griechisch) · 2026-09-26 · Quelle

Barmherzigkeit · Hauptbotschaft Umkehr · tragend Geduld

Die Vereinigung des Menschen mit Christus ist eine geistliche Hochzeit, die Wachsamkeit, Tugend und Barmherzigkeit erfordert, um in das ewige Leben einzutreten.

Der Text behandelt das kirchliche Bild vom Christus als Bräutigam und der Kirche als Braut. Er erklärt, dass die Vereinigung mit Christus geistig und mystisch geschieht und nicht an Geschlechtergrenzen gebunden ist. Der Autor verweist auf Psalmstellen, in denen die Seele nach Gott lechzt, und auf die Parabel der zehn Jungfrauen. Mehrere orthodoxe Troparien und Hymnen werden zitiert und ausgelegt, insbesondere die Motive der Wachsamkeit, der Tugendlampe und des Brautgemachs. Die Seele muss sich durch Tugend und Glaube vorbereiten, um in die geistliche Hochzeit mit Christus einzutreten. Der Text betont die Barmherzigkeit Christi, der die Seelen reinigt und mit einem Gewand der Herrlichkeit bekleidet. Am Ende wird die Auferstehung Christi als Ausgang aus der Brautkammer gedeutet, die die Welt erretten soll.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott; Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird; innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Joh 3,16-18 · Ps 41 · Ps 62 · Ps 83 · Ps 131

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 1, künftig 3

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Der Bräutigam der Kirche Gedichte 26.09.2026 Michalis Koutsos, Philologe – Schriftsteller In der kirchlichen Sprache ist der Bräutigam der Christus und die Braut die Kirche, das heißt alle Gläubigen, Männer und Frauen, die getauft wurden und den Willen Gottes befolgen. Und die Frage ist, wie ein Mann zur Braut Christi werden kann. Die Antwort ist, dass in den Augen Christi keine Männer und Frauen existieren, sondern Seelen. Das „Es ist nicht mehr Mann und Weib, denn wir alle sind eins in ihm" findet seine Vollendung im Himmelreich, wo an einer anderen Stelle Christus sagte, dass dort „sie weder heiraten noch verheiratet werden, sondern wie die Engel Gottes sind". Folglich ist unsere Vereinigung mit dem Christus geistig. Selbst wenn wir seinen Leib essen und sein Blut trinken, ist die Vereinigung nicht nur seelisch und körperlich, sondern auch mystisch. Unser Verhältnis zum Christus Unser Verhältnis zum Christus ist wiederum kein Verhältnis der Gleichheit, obwohl er selbst zugestimmt hat, uns Freunde und Brüder zu nennen. Es ist ein liebendes oder besser gesagt ein erotisches Verhältnis, je nach der Gesinnung unserer Vereinigung. Natürlich vollzieht sich die Vereinigung mit Gott nicht „wesensmäßig", sondern durch die Energien Gottes, die sich in den Menschen als Liebe, als Langmut, als Barmherzigkeit usw. offenbart. Diese Liebe des Christus zur Seele, wie wir sie auch in der Mythologie und im Hohelied der Lieder beobachteten, verwandelte sich in den christlichen Zeiten in Liebe und zwar bis zum Kreuz. „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben" (Joh. 3, 16-18). Der Christus also wird nach seiner Auferstehung zum Bräutigam und sucht jede Seele, um sich mit ihr zu vereinen und ihr Leben von seinem unerschöpflichen Leben mitzuteilen und ewig zu leben. Dasselbe geschieht auch mit der Seele, die die Vereinigung mit Gott begehrt. Dieses Verlangen hatte David in unbesorgter Zeit in seinen Psalmen zum Ausdruck gebracht. Zahlreich sind diese Verweise. Sehen wir einige: 1. Wie die Hirschkuh nach den Wasserquellen lechzt, so lechzt meine Seele nach dir, o Gott. Durstig ist meine Seele nach Gott, dem Lebendigen; wann komme ich und stehe vor dem Angesicht Gottes? (41.) 2. Gott, mein Gott, nach dir trachte ich früh; nach dir dürstet meine Seele, nach dir lechzt mein Fleisch auf einer dürren, öden und wasserlosen Erde (62.). 3. Lechzend und sehnend ist meine Seele nach den Vorhöfen des Herrn; mein Herz und mein Fleisch freuen sich auf den lebendigen Gott (83.). 4. Wenn ich meinem Auge Schlaf gebe und meinen Lidern Schlummer und Ruhe meinen Schläfen (131). 5. Wenn ich an dich gedenke auf meinem Lager, in den Frühen grüble ich über dich nach (62.). Sehen wir nun diese liebende Beziehung des Menschen zu Gott in den verschiedenen kirchlichen Texten. Wir beginnen mit der Parabel der zehn Jungfrauen, die eine Fülle von Troparien um den Bräutigam Christus einleitet. Diese Parabel und die Troparien begegnen wir im Orthros der Großen Woche. DER BRÄUTIGAM DER KIRCHE Siehe, der Bräutigam kommt in der Mitte der Nacht, und selig der Knecht, den er wachend findet, und unglücklich der andere, den er träge findet. Dieses Troparion ist von der Parabel der zehn Jungfrauen inspiriert und ermahnt, nicht träge zu sein, sondern wachsam, denn in der evangelischen Perikope sagte Christus: „Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde, da der Sohn des Menschen kommt." Deinen Hochzeitsraum, o mein Retter, erblicke ich geschmückt, und ich habe keine Kleidung, um in ihm einzugehen, erleuchte mir die Gewandung meiner Seele, o Lichtspender, und errette mich. Der Hymnographer versinnbildlicht den Hochzeitsraum des Christus, wo für die Brautseelen des Christus vorbereitet wurde, für den man jedoch die passende Gewandung haben muss, um in diese Freude einzutreten. Er flieht also zum lichtspendenden Christus, um seine Gewandung zu erleuchten, um ihn zu verzeihen und die Gewandung der Seele zu reinigen, die wir später durch die Taufe anlegten, aber die wir beschmutzten. Nur so mit der reinen Seele wird jemand in den Hochzeitsraum eintreten können, wo alle festlich gekleidet sind, denn ihre Seele ist geheiligt. Etwas Ähnliches betont der Hymnendichter in einem anderen Troparion. In den Herrlichkeiten deiner Heiligen, wie werde ich, der Unwürdige, eintreten? Denn wenn ich es wagen werde, in den Brautgemach einzutreten, wird das Gewand mich beschämen, weil es nicht des Bräutigams ist, und ich werde als Schuldiger von den Engeln hinausgeworfen werden. Bestimme, Herr, die Trägheit meiner Seele und errette mich als Menschenfreund. Der Hymnendichter spricht im folgenden Hymnus nicht von einem Gewand, sondern von einer Lampe der Tugenden, mit der wir in die Freude des Bräutigams eintreten können. Den Bräutigam, Brüder, lasst uns lieben, unsere Lampen lasst uns zurechtstatten, indem wir in Tugenden erstrahlen und in rechtem Glauben, damit wir, wie die klugen Jungfrauen des Herrn, bereit seien, mit ihm in die Hochzeitsfeier einzugehen; denn der Bräutigam schenkt als Gott allen den unsterblichen Kranz. Wenn wir den Bräutigam Christus lieben, dann werden wir auch unsere Lampen pflegen, die nichts anderes sind als unsere Tugenden und vor allem unser Glaube, und so werden wir bereit sein, in den Brautgemach einzutreten und nicht draußen zu bleiben, wie die törichten Jungfrauen. Im Brautgemach finden alle Hochzeiten des Bräutigams Christus mit den Braut-Seelen der heiligen Menschen statt, und das Geschenk Gottes für ihr reines und makelloses Leben ist der unsterbliche Kranz, den Christus den Kämpfern der Tugend schenkt, der nichts anderes ist als das ewige Leben bei dem süßesten Jesus. So ist die Anrufung an den Bräutigam Christus absolut gerechtfertigt: Aber o Bräutigam Christus, zähle uns mit den klugen Jungfrauen zusammen und füge uns deiner auserwählten Herde hinzu und erbarme dich unser. Amen. Der, der in der Trägheit der Seele eingeschlafen ist, bin ich nicht, Bräutigam Christus, die brennende Lampe aus Tugenden, und ich bin den törichten Jungfrauen gleichgeworden, in der Zeit der Arbeit umherschweifend, die Eingeweide deiner Barmherzigkeit, schließe sie mir nicht, Herr, sondern wecke mich aus meinem finsteren Schlaf auf und führe mich mit den klugen Jungfrauen ein, in deinen Brautgemach, wo eine klare Stimme der Feiernden und der Ununterbrochen Rufenden: Herr, dir sei die Herrlichkeit. Neben dem lehrhaften und auch bittenden Charakter der Troparien ist die Behandlung jedes Hymnendichters bei ähnlichen Themen beeindruckend, die darin besteht, dass auch andere Elemente des Themas betont werden. Konkret werden in diesem Troparion die folgenden zusätzlichen Elemente betont. 1. Die Trägheit lässt die Seele gähnen und nicht wach sein, in dem Moment, in dem sie nicht weiß, wann der Bräutigam kommen wird, um uns zu besuchen. Dieser Moment ist für jeden Menschen sicher der Moment des Todes, wenn uns die Engel zwangsläufig zum Thron Gottes führen werden, um gerichtet zu werden. Aber der Besuch Christi im gegenwärtigen Leben geschieht in vielen Momenten, und es liegt an uns, ihn zu spüren und ihn in unsere Seele aufzunehmen. 2. Die Lampe der zehn Jungfrauen, die ständig brennen muss, ist unsere Liebe zu Christus, die niemals erlöschen darf, sondern die wir zu jeder Zeit durch die Übung in den Tugenden bekunden müssen. Wenn uns der Schlaf der Sünde überkommt und wir gähnen oder Trägheit zeigen in der Zeit, in der wir geistlich arbeiten müssen, dann werden wir den törichten Jungfrauen gleichen und „außerhalb des Brautgemachs Christi bleiben". 3. Die geistliche Müdigkeit, wie die körperliche, ist es natürlich, dass sie oft vorkommt, deshalb brauchen wir, dass der Bräutigam uns in ständiger Wachsamkeit hält, der „Eingeweide der Barmherzigkeit" für alle „Mühseligen und Beladenen" hat und sie ruhen lässt. Er wird uns wach und aufrecht halten im guten Kampf und so wird er uns zusammen mit den klugen Jungfrauen, mit den kämpfenden Gläubigen, in den Brautgemach des Herrn bringen, wo ein richtiges Fest gefeiert wird. Dort werden klare, fröhliche Stimmen und Gesänge gehört, die den Retter Christus aus unendlicher Dankbarkeit preisen und verherrlichen. Der Bräutigam, der schöner ist als alle Menschen, der uns zu einer geistlichen Hochzeit in deinen Brautgemach geladen hat, meine unglückliche Gestalt, befreie sie von den Sünden, durch die Vergebung deiner Leidenschaften und schmücke sie mit einem Gewand der Herrlichkeit, deiner Schönheit, und zeige mich als strahlenden Gast, deiner Königin als barmherzig. Eine weitere Variante desselben Themas, aber mit einigen neuen Elementen: 1. Alle Bräutigame sind zur Zeit der Hochzeit schön, doch der Bräutigam Christus ist der Schönste von allen Bräutigamen, er ist „der Schönste über alle Menschen". Dies bestätigt uns die Allheiligste selbst, die vor dem vorübergehend toten Christus die Schönheit gedenkt, die er in seinem ganzen Leben hatte. 2. Der Hymnograph des Troparions spricht nicht von einer Kleidung, sondern von einer geistlichen Sammlung. Dies erinnert uns an Evangelienstellen, in denen der Herr Menschen zu einem Mahl einlädt, die auf seine Einladung nicht antworten, und er gezwungen ist, sich an andere zu wenden, die zwar demütig, aber auserwählt sind. 3. Der Hymnograph empfindet nicht, dass er seine Kleidung beschmutzt hat, sondern dass er eine Hässlichkeit hat, die seine Sünden verursacht haben. Er bittet also mit der Kraft, die die Heiligen Leiden haben, ihm seine beschmutzte Kleidung abzunehmen und ihm ein anderes Gewand anzulegen, ein Gewand der Herrlichkeit und Schönheit, wie es der Lichtspender Christus besitzt. 4. So wird er in der Lage sein, ein Mitgenosse am Tisch mit dem Herrn Christus zu werden, der aus unermesslicher Barmherzigkeit den leidenden Menschen bekleidete und ihn zu einem strahlenden Mitgenossen am Tisch machte. Bräute sind jedoch nicht nur die klugen Jungfrauen der Gleichnis, sondern auch viele Seelen, die sich durch diese göttliche Liebe heiligten. Eine von ihnen ist auch die Heilige Irene, wie sie uns der Oikos der Liturgie zu ihrem Gedächtnis beschreibt. Der Oikos: Durch die Liebe des Bräutigams Christus, Allheiligste, von der Wiege an ehrfürchtig entflammt, hast du geeilt, wie eine durstige Hirschkuh nach ewigen Quellen, und durch deinen Kampf dich selbst im wahrhaft unverderblichen Gemach deines Herrn bewahrt, hast du verherrlicht, wie eine ruhmreiche Braut, geschmückt, verziert, bist du als Auserwählte eingetreten, als bekränzte gesehen, vom unverderblichen Bräutigam empfangen, wie ein goldenes Preis für den Kampf deines Kampfes. Der süßeste Jesus O mein süßer Frühling, mein süßestes Kind, wo hast du deine Schönheit verloren. (aus der 3. Strophe der Enkomien des Großen Freitags) Der Schönste über alle Sterblichen, wie ein unversehrter Toter wird er niedergelegt, der die Natur des ganzen verschönert hat. (aus der 1. Strophe der Enkomien des Großen Freitags). Der Hymnograph hat eine große Frage: Wie ist es möglich, dass Er, der die ganze Schöpfung mit Schönheit bekleidet, jetzt entstellten daliegt ohne die frühere Schönheit seiner Gestalt. Logische Frage, aber hier handelt es sich nicht um einen einfachen Toten, sondern um einen lebendigen Toten, der drei Tage diese Demütigung erlitten hat, um unsere Seelen schön zu machen. Elogien, 1. Ton Du hast gelitten wie ein Mensch, und freiwillig hast du das Kreuz ertragen, Du bist aus dem Grab auferstanden, wie aus einer Brautkammer hervorgekommen, damit du die Welt errettest, Herr, Ehre sei dir. Die Leichenkammer für den lebendigen Christus wird zur Brautkammer, um die geliebten Seelen aufzunehmen, nachdem auch sie durch seine lebendige Kraft auferstehen, und so „selbst der Herr wird im Befehl, in der Stimme eines Erzengels und in der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen, dann wir, die Lebenden, die übrig bleiben, werden zusammen mit ihnen entrückt werden in den Wolken zur Begegnung des Herrn in der Luft, und so werden wir allezeit mit dem Herrn sein" (1. Thessalonicher 4: 13-17). Die Stunde, Seele, den Tod bedenkend, und den Schnitt des Feigenbaums fürchtend, das dir gegebene Talent, eifrig arbeite, Leidende, wachend und urteilend; Lass uns nicht außerhalb des Brautgemachs Christi bleiben. Anlässlich des Austrocknens des Feigenbaums und seines Schnitts für das Feuer sowie der Gleichnis der Talente betont der Hymnograph, dass man eifrig im geistlichen Kampf arbeiten muss für die Erlangung der Tugenden, weil man sonst in Gefahr ist, geschnitten zu werden und wie ein trockener Zweig ins Feuer der Hölle geworfen zu werden. Man muss daher stets in Wachsamkeit sein: „Lass uns nicht außerhalb des Brautgemachs Christi bleiben". In den Troparien der Göttlichen Kommunion begegnen wir einem Vers, der von einem glühenden Verlangen nach Christus spricht, der den Menschen zum Guten verändert, es ist die gute Veränderung, und ihn zu einem leichteren Empfänger der Göttlichen Gnade macht. „Du hast mich mit Verlangen angezogen, Christus, und du hast mich mit deiner göttlichen Liebe verändert; In der Göttlichen Eucharistie bekennt der Priester die übersteigende Liebe Christi, um uns zu retten: «Du hast uns aus dem Nichtsein ins Sein geführt und, nachdem wir gefallen waren, uns wiederum auferweckt und bist nicht abgewichen, alles vollbringend, bis du uns in den Himmel erhoben und uns das kommende Königreich geschenkt hast» (Gebet der Göttlichen Liturgie). Die Ansichten des Christos Giannaras über die Liebe. Es lohnt sich, auch die Ansichten eines jungen Denkers, des Christos Giannaras, zu betrachten, der sich sehr viel mit dem Thema der Liebe befasst hat. Er glaubt, dass die Liebe ein Prozess ist, der in den ersten Stadien des Lebens des Menschen erscheint und mit dem Stillen des Säuglings beginnt. Die Milch der Mutter ist nicht nur Nahrung des Säuglings, sondern auch eine Beziehung der Liebe, durch die das Säugling sozialisiert wird, das heißt in das gesellschaftliche Leben des Menschen eingefügt wird. Im Gegenteil erzeugt die Entfernung von dieser Nahrung Unsicherheit beim Säugling und das Weinen beginnt. Diese Beziehung ist die erste Liebesbeziehung des Menschen und wird nicht nur als Mittel des Überlebens, sondern auch als Mittel des Lebens markiert. Sie ist eine Möglichkeit des Lebens, eine dynamische Fülle der Beziehung, was das Kennzeichen der wahren Liebe ist. In dieser Beziehung ist auch die Rolle des Vaters von entscheidender Bedeutung, um die lebenswichtige Beziehung in eine gesellschaftliche zu erweitern und zu öffnen. Das angeborene Bedürfnis des Säuglings nach Überleben in der Gegenwart der Mutter verwandelt sich allmählich von einer Forderung in eine Umfassung, von einem Drang in ein Verlangen und ein seelisches Bedürfnis. In späteren Liebeserfahrungen wiederholt sich diese Verflechtung des natürlichen Bedürfnisses mit der persönlichen Beziehung. Die Gefahr, dass die Beziehung in eine Nutzung umschlägt, die Umfassung in eine Forderung, besteht stets in diesen Beziehungen. Das feste Band in diesen Beziehungen ist die liebende Kraft, die Übung der Liebe, die Aufgabe der Forderung, die Verfolgung der Beziehung und nicht die Befriedigung des Bedürfnisses. Giannaras betont nur eine Seite der Liebe in Bezug auf die Ehe. Und die Welt sagt, dass «die Ehe die Liebe tötet». Natürlich führen die rechtliche Beziehung innerhalb der gesellschaftlichen Gegebenheiten der Epoche den verpflichtenden Charakter in die Beziehungen der Ehegatten ein, aber es ist nicht genau so. Es ist möglich, dass die Ehegatten, sofern sie sich liebend verbunden haben, ihre Liebe in eine Liebe verwandeln, die viel tiefer und wesentlicher ist. Die Liebe löst alle erscheinenden Probleme, die oft Anlässe werden, damit das Paar enger miteinander verbunden wird. Der Apostel Paulus setzt die ehelichen Beziehungen auf feste Grundlagen, die von liebender Liebe gekennzeichnet sind: «Die Frauen seien ihren eigenen Männern untertan wie dem Herrn, denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Kirche ist, und er selbst ist der Retter des Leibes. Aber wie die Kirche dem Christus untertan ist, so seien es auch die Frauen in allem ihren eigenen Männern. Die Männer, liebt eure Frauen, wie auch der Christus die Kirche geliebt hat. Die Frau aber, dass sie den Mann fürchte» (Eph. 5, 22-33). Die Worte «untertan», «fürchte» dürfen nicht missverstanden werden, denn diese Unterwerfung ist eine freiwillige Aufgabe des Ichs, eine freiwillige Aufgabe von individuellen Rechten, ein bewusster Respekt um eines Menschen willen, der seine Frau liebt, wie der Christus die Kirche geliebt und sich für sie geopfert hat. Diese bewusste Unterwerfung und die unerschöpfliche Liebe sind es, die den Mann und die Frau verbinden, und so ist ihr Band unauflöslich. Leider gibt es eine große Verfälschung der Bedeutung der wahren Liebe, wenn sie nur in die Befriedigung oder Nichtbefriedigung der geschlechtlichen Lust umkommt. Und wir sprechen nicht von der käuflichen Liebe, die unglücklich, quälend und fruchtlos ist, sondern auch von den gewohnheitsmäßigen Anordnungen in den ehelichen Beziehungen innerhalb bestimmter kirchlicher Kreise. Diese Kreise haben die Liebe mit der Furcht vor der Sünde, die Tugend mit der Abscheu vor ihrem eigenen Körper, den körperlichen Ausdruck der Zärtlichkeit mit den niedrigen Zugeständnissen an das Fleisch gleichgesetzt. Die Liebe, wie auch die Liebe, wurden im Geist des Christus geheiligt und wurden Anlass für eine engere Beziehung des Menschen mit Gott, die als Ergebnis die absolute Seligkeit hat.
Wortlaut im Original
Ο Νυμφίος της Εκκλησίας Δοκίμια 26.09.2026 Μιχάλης Κουτσός, Φιλόλογος – Συγγραφέας Στην εκκλησιαστική γλώσσα Νυμφίος είναι ο Χριστός και νύμφη η εκκλησία, δηλαδή όλοι οι πιστοί, άνδρες και γυναίκες, που βαπτίστηκαν και εφαρμόζουν το θέλημα του Θεού. Και το ερώτημα είναι πώς ένας άνδρας μπορεί να γίνει νύμφη Χριστού. Η απάντηση είναι ότι στα μάτια του Χριστού δεν υπάρχουν άνδρες και γυναίκες αλλά ψυχές. Το « ουκ ένι άρσεν και θήλυ, πάντες γαρ ημείς εν εσμέν » βρίσκει την ολοκλήρωσή του στην βασιλεία των ουρανών, όπου σε άλλο σημείο ο Χριστός είπε ότι εκεί « ούτε γαμούσι ούτε εκμγαμίζονται αλλά ως πνεύματα Θεού περιφέρονται». Συνεπώς η ένωσή μας με τον Χριστό είναι πνευματική. Ακόμη κι όταν τρώμε το Σώμα Του και πίνουμε το Αίμα Του, η ένωση είναι όχι μόνο ψυχική και σωματική αλλά και μυστική Η σχέση μας με τον Χριστό Η σχέση μας πάλι με τον Χριστό δεν είναι σχέση ισοτιμίας, αν και ο ίδιος συγκατένευσε να μας αποκαλεί φίλους και αδελφούς. Είναι σχέση αγαπητική ή καλύτερα ερωτική ανάλογα από την διάθεση ένωσής μας. Φυσικά η ένωση με τον Θεό δεν γίνεται « κατ’ ουσίαν » αλλά με τις ενέργειες του Θεού που εκδηλώνεται στους ανθρώπους ως αγάπη, ως μακροθυμία, ως ευσπλαχνία κλπ. Ο έρωτας αυτός του Χριστού προς την ψυχή, όπως την παρακολουθήσαμε και στην Μυθολογία και στο Άσμα Ασμάτων μετατράπηκε στα χριστιανικά χρόνια σε αγάπη και μάλιστα μέχρι σταυρού. « Οὕτως γὰρ ἠγάπησεν ὁ θεὸς τὸν κόσμον ὥστε τὸν υἱὸν αυτού τὸν μονογενῆ ἔδωκεν, ἵνα πᾶς ὁ πιστεύων εἰς αὐτὸν μὴ ἀπόληται ἀλλὰ ἔχῃ ζωὴν αἰώνιον» (Ιωαν. 3, 16-18). Ο Χριστός λοιπόν μετά την Ανάστασή του γίνεται Νυμφίος και αποζητά την κάθε ψυχή για να ενωθεί μαζί του και να της μεταδώσει ζωή από την δικιά του αστείρευτη ζωή και να ζήσει αιώνια. Το ίδιο συμβαίνει και με την ψυχή που ποθεί την ένωσή της με τον Θεό. Αυτόν τον πόθο τον είχε εκφράσει σε ανύποπτο χρόνο ο Δαυίδ στους ψαλμούς του. Είναι πολυάριθμες αυτές οι αναφορές. Ας δούμε μερικές: 1 ο ον τροπον ἐπιποθεῖ ἡ ἔλαφος ἐπὶ τὰς πηγὰς τῶν ὑδάτων, οὕτως ἐπιποθεῖ ἡ ψυχή μου πρός σέ, ὁ Θεός. Εδίψησεν ἡ ψυχή μου πρὸς τὸν Θεὸν τὸν ζῶντα· πότε ἥξω καὶ ὀφθήσομαι τῷ προσώπῳ τοῦ Θεοῦ;(41 ος ) 2 ο ο Θεος ὁ Θεός μου, πρὸς σὲ ὀρθρίζω· ἐδίψησέ σε ἡ ψυχή μου, ποσαπλῶς σοι ἡ σάρξ μου ἐν γῇ ἐρήμῳ καὶ ἀβάτῳ καὶ ἀνύδρῳ (62 ος ). 3 ο ἐπιποθεῖ καὶ ἐκλείπει ἡ ψυχή μου εἰς τὰς αὐλὰς τοῦ Κυρίου, ἡ καρδία μου καὶ ἡ σάρξ μου ἠγαλλιάσαντο ἐπὶ Θεὸν ζῶντα (83 ος ) 4 ο εἰ δώσω ὕπνον τοῖς ὀφθαλμοῖς μου καὶ τοῖς βλεφάροις μου νυσταγμὸν καὶ ἀνάπαυσιν τοῖς κροτάφοις μου (131) 5 ο εἰ ἐμνημόνευόν σου ἐπὶ τῆς στρωμνῆς μου, ἐν τοῖς ὄρθροις ἐμελέτων εἰς σέ (62ος) Ας δούμε τώρα αυτήν την αγαπητική σχέση του ανθρώπου με το Θεό στα διάφορα εκκλησιαστικά κείμενα. Ξεκινάμε από την παραβολή των Δέκα παρθένων, η οποία εγκαινιάζει μια πληθώρα τροπαρίων γύρω από τον Νυμφίο Χριστό. Την παραβολή αυτήν και τα τροπάρια τα συναντούμε στον Όρθρο της Μ. Τρίτης Ο ΝΥΜΦΙΟΣ ΤΗΣ ΕΚΚΛΗΣΙΑΣ Ἰδοὺ ὁ Νυμφίος ἔρχεται ἐν τῷ μέσῳ τῆς νυκτός, καὶ μακάριος ὁ δοῦλος, ὃν εὑρήσει γρηγοροῦντα, ἀνάξιος δὲ πάλιν, ὃν εὑρήσει ῥαθυμοῦντα. Το τροπάριο αυτό εμπνέεται από την παραβολή των δέκα παρθένων και προτρέπει να μην είμαστε ράθυμοι αλλά γρηγορούντες, διότι στην ευαγγελική περικοπή ο Χριστός είπε: « ὅτι οὐκ οἴδατε τὴν ἡμέραν οὐδὲ τὴν ὥραν ἐν ᾗ ὁ υἱὸς τοῦ ἀνθρώπου ἔρχεται. Τὸν νυμφῶνά σου βλέπω, Σωτήρ μου κεκοσμημένον, καὶ ἔνδυμα οὐκ ἔχω, ἵνα εἰσέλθω ἐν αὐτῷ, λάμπρυνόν μου τὴν στολὴν τῆς ψυχῆς, Φωτοδότα, καὶ σῶσόν με. Ο υμνογράφος οραματίζεται τον Νυμφώνα του Χριστού, όπου ετοιμάστηκε για τις νύφες ψυχές του Χριστού, για τον οποίο όμως πρέπει να έχει κανείς την κατάλληλη ενδυμασία, για να μπει σε αυτήν την χαρά. Καταφεύγει λοιπόν στον Φωτοδότη Χριστό να λαμπρύνει την στολή του, να τον συγχωρήσει και να καθαρίσει την στολή της ψυχής, την οποία εμείς αργότερα ντυθήκαμε με το Βάπτισμα αλλά την λερώσαμε. Μόνο έτσι με την ψυχή καθαρή θα μπορέσει να μπει κανείς μέσα στον Νυμφώνα, όπου όλοι είναι λαμπροφορεμένοι, γιατί ψυχή τους είναι αγιασμένη. Κάτι ανάλογο τονίζει ο υμνογράφος σε άλλο τροπάριο. Ἐν ταῖς λαμπρότησι τῶν Ἁγίων σου, πῶς εἰσελεύσομαι ὁ ἀνάξιος; ἐὰν γὰρ τολμήσω συνεισελθεῖν εἰς τὸν νυμφῶνα, ὁ χιτών με ἐλέγχει, ὅτι οὐκ ἔστι τοῦ γάμου, καὶ δέσμιος ἐκβαλοῦμαι ὑπὸ τῶν Ἀγγέλων, καθάρισον Κύριε, τὸν ῥύπον τῆς ψυχῆς μου, καὶ σῶσόν με ὡς φιλάνθρωπος. Ο υμνογράφος στον παρακάτω ύμνο μιλάει όχι για χιτώνα αλλά για λαμπάδα αρετών, με την οποία θα μπορέσουμε να μπούμε μέσα στη χαρά του Νυμφίου. Τὸν Νυμφίον ἀδελφοὶ ἀγαπήσωμεν, τὰς λαμπάδας ἑαυτῶν εὐτρεπίσωμεν, ἐν ἀρεταῖς ἐκλάμποντες καὶ πίστει ὀρθῇ, ἵνα ὡς αἱ φρόνιμοι, τοῦ Κυρίου παρθένοι, ἕτοιμοι εἰσέλθωμεν, σὺν αὐτῷ εἰς τοὺς γάμους· ὁ γὰρ Νυμφίος δῶρον ὡς Θεός, πᾶσι παρέχει τὸν ἄφθαρτον στέφανον. Αν αγαπήσουμε τον Νυμφίο Χριστό, τότε θα περιποιηθούμε και τις λαμπάδες μας, που δεν είναι άλλο από τις αρετές μας και κυρίως από την πίστη μας κι έτσι έτοιμοι θα εισέλθουμε μέσα στον Νυμφώνα και δεν θα μείνουμε απ’ έξω, όπως οι μωρές παρθένες. Μέσα στον Νυμφώνα γίνονται όλοι οι γάμοι του Νυμφίου Χριστού με τις νύφες ψυχές των αγίων ανθρώπων και το δώρο του Θεού για την αγνή και καθαρή ζωή τους είναι το άφθαρτο στεφάνι που χαρίζει ο Χριστός στους αγωνιστές της αρετής, που δεν είναι άλλο από την αιώνια ζωή κοντά στο γλυκύτατο Ιησού. Έτσι είναι απόλυτα δικαιολογημένη η επίκληση στον Νυμφίο Χριστό: Ἀλλ’ ὦ Νυμφίε Χριστέ, μετὰ τῶν φρονίμων ἡμᾶς συναρίθμησον Παρθένων, καὶ τῇ ἐκλεκτῇ σου σύνταξον ποίμνῃ, καὶ ἐλέησον ἡμᾶς. Ἀμήν. Ὁ τῇ ψυχῆς ῥαθυμίᾳ νυστάξας, οὐ κέκτημαι Νυμφίε Χριστέ, καιομένην λαμπάδα τὴν ἐξ ἀρετῶν, καὶ νεάνισιν ὡμοιώθην μωραῖς, ἐν καιρῷ τῆς ἐργασίας ῥεμβόμενος, τὰ σπλάγχνα τῶν οἰκτιρμῶν σου, μὴ κλείσῃς μοι Δέσποτα, ἀλλ’ ἐκτινάξας μου τὸν ζοφερὸν ὕπνον ἐξανάστησον, καὶ ταῖς φρονίμοις συνεισάγαγε Παρθένοις, εἰς νυμφῶνα τὸν σόν, ὅπου ἦχος καθαρὸς ἑορταζόντων, καὶ βοώντων ἀπαύστως· Κύριε δόξα σοι. Εκτός από τον διδακτικό αλλά και ικετευτικό χαρακτήρα των τροπαρίων είναι εντυπωσιακός ο χειρισμός του κάθε υμνογράφου σε παρόμοια θέματα, ο οποίος συνίσταται στον τονισμό και άλλων στοιχείων του θέματος. Συγκεκριμένα στο τροπάριο αυτό τονίζονται τα εξής επιπλέον στοιχεία. 1 ο Η ραθυμία κάνει την ψυχή να νυστάζει και να μην είναι σε εγρήγορση, την στιγμή που δεν ξέρει πότε θα έρθει ο Νυμφίος να μας επισκεφτεί. Η στιγμή αυτή για κάθε άνθρωπο είναι σίγουρα η στιγμή του θανάτου, όταν αναγκαστικά θα μας οδηγήσουν οι άγγελοι στο θρόνο του Θεού, για να δικαστούμε. Όμως η επίσκεψη του Χριστού στην παρούσα ζωή γίνεται σε πολλές στιγμές και σε εμάς επαφίεται να τον νιώσουμε και να τον βάλουμε μέσα στην ψυχή μας. 2 ο Η λαμπάδα των δέκα παρθένων, που πρέπει να καίει συνεχώς, είναι η αγάπη μας προς τον Χριστό, η οποία δεν πρέπει να σβήσει ποτέ αλλά πρέπει να την δηλώνουμε ανά πάσα στιγμή με την άσκηση στις αρετές. Αν μας πάρει ο ύπνος της αμαρτίας και νυστάξουμε ή δείξουμε ραθυμία τον καιρό που πρέπει να εργαζόμαστε πνευματικά, τότε θα μοιάσουμε τις μωρές παρθένες και « θα μείνουμε έξω του νυμφώνος Χριστού ». 3 ο Η πνευματική κούραση, όπως η σωματική, είναι φυσιολογική να συμβαίνει πολλές φορές, γι’ αυτό έχουμε την ανάγκη να μας κρατάει ο Νυμφίος σε συνεχή επαγρύπνηση, αυτός που έχει « σπλάχνα οικτιρμών» για όλους τους « κοπιώντας και πεφορτισμένους » και τους αναπαύει. Αυτός θα μας κρατάει ξύπνιους και όρθιους στον αγώνα τον καλό κι έτσι θα μας βάλει μαζί με τις φρόνιμες παρθένες, με τους αγωνιζόμενους πιστούς, στον Νυμφώνα του Κυρίου, όπου γίνεται σωστό πανηγύρι. Εκεί ακούγονται καθαρά χαρούμενες φωνές και ψαλμωδίες που υμνούν και δοξολογούν από άπειρη ευγνωμοσύνη τον Σωτήρα Χριστό. Ὁ Νυμφίος ὁ κάλλει ὡραῖος, παρὰ πάντας ἀνθρώπους, ὁ συγκαλέσας ἡμᾶς, πρὸς ἑστίασιν πνευματικὴν τοῦ νυμφῶνός σου, τὴν δυσείμονά μου μορφήν, τῶν πταισμάτων ἀπαμφίασον, τῇ μεθέξει τῶν παθημάτων σου, καὶ στολὴν δόξης κοσμήσας, τῆς σῆς ὡραιότητος, δαιτυμόνα φαιδρὸν ἀνάδειξον, τῆς Βασιλείας σου ὡς εὔσπλαγχνος. Άλλη μια παραλλαγή του ίδιου θέματος αλλά με αρκετά καινούργια στοιχεία: 1 ο Όλοι οι νυμφίοι είναι ωραίοι την ώρα του γάμου, όμως ο Νυμφίος Χριστός είναι ο πιο ωραίος από όλους τους νυμφίους, είναι « ὁ κάλλει ὡραῖος, παρὰ πάντας ἀνθρώπους». Αυτό μας το επιβεβαιώνει η ίδια η Παναγία που μπροστά στον προσωρινά νεκρό Χριστό αναπολεί την ομορφιά που είχε σε όλη του την ζωή. 2 ο Ο υμνογράφος του τροπαρίου δεν μιλάει για ένδυμα αλλά για εστίαση πνευματική. Αυτό μας θυμίζει ευαγγελικές περικοπές με τον δεσπότη να καλεί σε γεύμα ανθρώπους που δεν ανταποκρίνονται στο κάλεσμά του και αναγκάζεται να απευθυνθεί σε άλλους ταπεινούς μεν αλλά εκλεκτούς. 3 ο Ο υμνογράφος αισθάνεται όχι ότι έχει λερωμένο το ένδυμά του αλλά ότι έχει μια κακομορφία, την οποία προκάλεσαν τα πταίσματά του. Παρακαλεί λοιπόν με την δυναμική που έχουν τα Άγια Πάθη να του βγάλει το λερωμένο του ένδυμα και να του βάλει μια άλλη στολή, στολή δόξας και ομορφιάς σαν κι αυτή που διαθέτει ο Φωτοδότης Χριστός. 4 ο Έτσι θα μπορέσει να γίνει συνδαιτημόνας με τον Δεσπότη Χριστό, ο οποίος από άπειρη ευσπλαχνία έντυσε τον ταλαίπωρο άνθρωπο και τον έκανε λαμπρό συνδαιτημόνα. Νύμφες όμως δεν είναι μόνο οι φρόνιμες παρθένες της παραβολής αλλά και πολλές ψυχές που αγίασαν με αυτόν τον θείο έρωτα. Μια από αυτές είναι και η Αγία Ειρήνη, όπως μας την περιγράφει ο οίκος της ακολουθίας επί της μνήμης της. Ὁ Οἶκος: Τοῦ νυμφίου Χριστοῦ ἔρωτι, Παναοίδιμε, ἀπὸ βρέφους σεμνὴ πυρποληθεῖσα ἔδραμες, δορκὰς ὡς διψῶσα πηγαῖς ἀειρύτοις, καὶ τῇ ἀθλήσει σαυτὴν συντηρήσασα ἐν τῷ ἀφθάρτῳ ὄντως τοῦ Κτίστου σου θαλάμῳ, ἔνδοξε, ὡς νύμφη εὐκλεής, ἐστολισμένη, πεποικιλμένη, εἰσῆλθες ὡς ἐκλεκτή, στεφανηφόρος ὁραθεῖσα, ἐξ ἀφθάρτου νυμφίου δεξαμένη, ὡς χρυσίον, βραβεῖον νίκης τῆς σῆς ἀθλήσεως. Ο γλυκύτατος Ιησούς Ω γλυκύ μου έαρ, γλυκύτατόν μου τέκνον, πού έδυς σου το κάλλος. (από την Γ΄ Στάση των Εγκωμίων της Μ. Παρασκευής) Ὁ ὡραῖος κάλλει, παρὰ πάντας βροτούς, ὡς ἀνείδεος νεκρὸς καταφαίνεται, ὁ τὴν φύσιν ὡραΐσας τοῦ παντός (από την Α΄ Στάση των Εγκωμίων της Μ. Παρασκευής). Ο υμνογράφος έχει μια μεγάλη απορία: Πώς είναι δυνατόν Αυτός που ντύνει με ομορφιά όλη την κτίση, τώρα να κείτεται παραμορφωμένος χωρίς το προηγούμενο κάλλος της μορφής του. Λογική η απορία αλλά εδώ δεν πρόκειται για έναν απλό νεκρό αλλά για έναν ζωοδότη νεκρό, που για τρεις μέρες υπέστη αυτήν την ταπείνωση, για να κάνει όμορφες τις δικές μας ψυχές. Αίνοι Α΄ Ήχος Ἔπαθες ὡς ἄνθρωπος, καὶ ἑκουσίως ὑπέμεινας σταυρόν, Ἀνέστης ἐκ τοῦ τάφου, ὡς ἐκ παστάδος προελθὼν, ἵνα σώσῃς τὸν κόσμον, Κύριε, δόξα σοι Ο νεκρικός θάλαμος για τον ζωοδότη Χριστό γίνεται νυφική παστάδα, για να υποδεχθεί τις αγαπημένες ψυχές, αφού αναστηθούν και αυτές με την ζωοποιό του δύναμη και έτσι « αὐτὸς ὁ Κύριος ἐν κελεύσματι, ἐν φωνῇ ἀρχαγγέλου καὶ ἐν σάλπιγγι Θεοῦ καταβήσεται ἀπ’ οὐρανοῦ, καὶ οἱ νεκροί ἐν Χριστῷ ἀναστήσονται πρῶτον, ἔπειτα ἡμεῖς οἱ ζῶντες οἱ περιλειπόμενοι ἅμα σὺν αὐτοῖς ἁρπαγησόμεθα ἐν νεφέλαις εἰς ἀπάντησιντοῦ Κυρίου εἰς ἀέρα, καὶ οὕτω πάντοτε σὺν Κυρίῳ ἐσόμεθα» (Α΄Θεσσαλονικείς 4: 13-17. Τὴν ὥραν ψυχή, τοῦ τέλους ἐννοήσασα, καὶ τὴν ἐκκοπήν, τῆς συκῆς δειλιάσασα, τὸ δοθέν σοι τάλαντον, φιλοπόνως ἔργασαι ταλαίπωρε, γρηγοροῦσα καὶ κράζουσα· Μὴ μείνωμεν ἔξω τοῦ νυμφῶνος Χριστοῦ Με αφορμή την ξήρανση της συκής και την κόψιμό της για την φωτιά αλλά και την παραβολή των ταλάντων ο υμνογράφος τονίζει ότι πρέπει να εργαστεί φιλότιμα στον πνευματικό αγώνα για την απόκτηση των αρετών, γιατί διαφορετικά κινδυνεύει να τον κόψουν και σαν ξερό κλαδί να τον ρίξουν στο πυρ της κολάσεως. Πρέπει συνεπώς να είμαστε πάντοτε σε εγρήγορση « Μὴ μείνωμεν ἔξω τοῦ νυμφῶνος Χριστοῦ ». Στα τροπάρια της Θείας Μεταλήψεως συναντάμε ένα στίχο που μιλάει για φλογερό πόθο για τον Χριστό, ο οποίος αλλοιώνει προ το καλό τον άνθρωπο, είναι η καλή αλλοίωση, και τον κάνει εύκολο αποδέκτη της Θείας Χάριτος. «Ἔθελξας πόθῳ με, Χριστέ, καὶ ἠλλοίωσας τῷ θείῳ σου ἔρωτι· Στην Θεία Ευχαριστία ο ιερέας ομολογεί την υπερβάλλουσα αγάπη του Χριστού, για να μας σώσει: «Σύ εκ του μη όντος εις το είναι ημάς παρήγαγες και παραπεσόντας ανέστησας πάλιν και ουκ απέστης πάντα ποιών, έως ημάς εις τον ουρανόν ανήγαγες και την βασιλείαν σου εχαρίσω την μέλλουσαν» (Ευχή της Θείας Λειτουργίας). Οι απόψεις του Χρίστου Γιανναρά για τον έρωτα. Αξίζει να δούμε και τις απόψεις ενός νέου στοχαστή, του Χρίστου Γιανναρά, ο οποίος έχει ασχοληθεί πάρα πολύ με ο θέμα του έρωτα. Πιστεύει ότι ο έρωτας είναι μια διαδικασία που εμφανίζεται στα πρώτα στάδια της ζωής του ατόμου και αρχίζει από το θήλασμα του βρέφους. Το γάλα της μάνας δεν είναι μόνο τροφή του βρέφους αλλά και μια σχέση αγάπης, με την οποία το βρέφος κοινωνικοποιείται, δηλαδή εντάσσεται στην κοινωνική ζωή του ανθρώπου. Αντίθετα η απομάκρυνση από αυτήν την τροφή δημιουργεί ανασφάλεια στο βρέφος και αρχίζει το κλάμα. Η σχέση αυτή είναι η πρώτη ερωτική σχέση του ανθρώπου και σηματοδοτείται όχι μόνο ως μέσο επιβίωσης αλλά και ως μέσο ζωής. Είναι μια δυνατότητα ζωής, μια δυναμική πληρότητα σχέσης, πράγμα που είναι το χαρακτηριστικό του αληθινού έρωτα. Στη σχέση αυτή αποφασιστικής σημασίας είναι και ο ρόλος του πατέρα στην διεύρυνση και την διάνοιξη της ζωτικής σχέσης σε κοινωνική. Η ορμέμφυτη ανάγκη του βρέφους για επιβίωση με την παρουσία της μητέρας μεταμορφώνεται προοδευτικά από απαίτηση σε περιχώρηση, από ορμή σε επιθυμία και ψυχική ανάγκη. Σε επόμενες ερωτικές αναζητήσεις επαναλαμβάνεται αυτή η διαπλοκή της φυσικής ανάγκης με την προσωπική σχέση. Κίνδυνος να μεταπέσει η σχέση σε χρήση, η περιχώρηση σε απαίτηση υπάρχει πάντοτε στις σχέσεις αυτές. Ο σταθερός σύνδεσμος στις σχέσεις αυτές είναι η αγαπητική δύναμη, η άσκηση της αγάπης, η παραίτηση από την απαίτηση, η επιδίωξη της σχέσης και όχι η ικανοποίηση της ανάγκης. Ο Γιανναράς τονίζει μόνο μία πλευρά του έρωτα σχετικά με τον γάμο. Και ο κόσμος λέει ότι « ο γάμος σκοτώνει τον έρωτα ». Φυσικά η νομική σχέση μέσα στα κοινωνικά δεδομένα της εποχής εισάγουν τον υποχρεωτικό χαρακτήρα στις σχέσεις των συζύγων, όμως δεν είναι ακριβώς έτσι. Μπορεί οι σύζυγοι, εφόσον συνδέθηκαν ερωτικά, να μετατρέψουν τον έρωτά τους σε αγάπη, η οποία είναι πολύ πιο βαθιά και ουσιαστική. Η αγάπη επιλύει όλα τα εμφανιζόμενα προβλήματα, τα οποία πολλές φορές αυτά γίνονται αφορμές να δεθεί περισσότερο μεταξύ τους το ζευγάρι. Ο Απόστολος Παύλος βάζει σε γερές βάσεις τις συζυγικές σχέσεις , που χαρακτηρίζονται από ερωτική αγάπη: «Αι γυναίκες τοις ιδίοις ανδράσιν υποτάσσονται ως τω Κυρίω, ότι ο ανήρ εστί κεφαλή της γυναικός, ως και ο Χριστός κεφαλή της Εκκλησίας, και αυτός εστί σωτήρ του σώματος. Αλλ’ ώσπερ η Εκκλησία υποτάσσεται τω Χριστώ ούτω και αι γυναίκες τοις ιδίοις ανδράσιν εν παντί. Οι άνδρες αγαπάτε τας γυναίκας εαυτών, καθώς και ο Χριστός ηγάπησε την Εκκλησίαν, Η δε γυνή ίνα φοβήται τον άνδρα» (Εφεσ. ε’, 22-33). Οι λέξεις « υποτάσσονται», «φοβήται» δεν πρέπει να παρερμηνεύονται, διότι αυτή η υποταγή είναι εκούσια απόταξη του Εγώ, εθελοντική παραίτηση από ατομικά δικαιώματα , συνειδητός σεβασμός για χάρη ενός ανθρώπου, ο οποίος αγαπά την γυναίκα του, όπως ο Χριστός αγάπησε την εκκλησία και θυσιάστηκε για αυτήν. Αυτή η ενσυνείδητη υποταγή και η ανεξάντλητη αγάπη είναι εκείνα που δένουν τον άνδρα και την γυναίκα κι έτσι ο δεσμός τους είναι ακατάλυτος. Δυστυχώς υπάρχει μεγάλη παραχάραξη του νοήματος του αληθινού έρωτα, όταν καταντάει σε ικανοποίηση ή μη της γενετήσιας ορμής και μόνο. Και δεν μιλάμε για τον αγοραίο έρωτα, που είναι άχαρος, βασανιστικός και ατελέσφορος, αλλά ακόμη και για τις εθιμικές διατάξεις στις συζυγικές σχέσεις μέσα στους κόλπους ορισμένων εκκλησιαστικών κύκλων. Οι κύκλοι αυτοί ταύτισαν τον έρωτα με τον τρόμο της αμαρτίας, την αρετή με την απέχθεια για το ίδιο τους το κορμί, την σωματική έκφραση της στοργής με τις ταπεινές παραχωρήσεις στην σάρκα. Ο Έρωτας, όπως και αγάπη καθαγιάστηκαν μέσα στο πνεύμα του Χριστού και αποτέλεσαν αφορμή για μια πιο στενή σχέση του ανθρώπου με τον Θεό, η οποία έχει ως αποτέλεσμα την απόλυτη ευτυχία.