omnist.world

English

Evangelisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Navigating life with the mind of Christ

St. Pauls Anglican Cathedral Rockhampton · St Paul's Anglican Cathedral Rockhampton - Sermons · 2026-09-27 · Rockhampton · Quelle

Demut · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Hoffnung · tragend

Die Angst vor einer KI-Apokalypse lässt sich durch die Annahme der Gesinnung Christi – Demut, Dienst und Vereinigung mit ihm – überwinden, die seit Tausenden von Jahren Christen hilft, das Ende der Welt in den richtigen Rahmen zu setzen.

In euren Beziehungen zueinander habt dieselbe Gesinnung, die auch in Christus Jesus war.

Der Text ist eine Predigt aus der St. Pauls Anglican Cathedral Rockhampton, die mit einem Gebet beginnt und dann den Philipperbrief (Kapitel 2) auslegt. Ausgangspunkt ist die aktuelle Debatte um eine mögliche KI-Apokalypse, insbesondere ein behaupteter Hack von Medicare durch einen KI-Agenten. Der Prediger stellt die Frage, ob man in Angst leben oder eine andere Perspektive wählen soll. Die zentrale Botschaft ist, dass Christen die 'Gesinnung Christi' annehmen sollen: Demut, Dienst und die Interessen anderer über die eigenen stellen. Paulus wird als Autor des Briefs an eine junge Hausgemeinde vorgestellt, die seit etwa zehn Jahren existiert. Die Einheit der Gemeinde wird als Folge der Vereinigung mit Christus dargestellt, wobei doctrinale Kernwahrheiten als Grundlage gelten. Der Text schließt mit einem Appell, Jesus als Retter anzunehmen und sich ihm anzuvertrauen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
Was ist der Mensch nach diesem Text?
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Phil 2,1-11

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Gott, der treu ist, du hast alle Schriften für unsere Erkenntnis schreiben lassen. Hilf uns, sie zu hören, zu beachten, zu lernen und sie in uns aufzunehmen, damit wir durch Geduld und den Trost deines heiligen Wortes die selige Hoffnung auf das ewige Leben ergreifen und festhalten, die du uns in unserem Retter Jesus Christus gegeben hast. Amen. Stehen wir am Anfang einer KI-Apokalypse? Ein KI-Agent hat diese Woche Medicare gehackt. Unsere Weltführer auf der ganzen Welt jagen allen mit Endzeitszenarien die Angst in die Herzen. Es fühlt sich ein bisschen wie ein Science-Fiction-Film an, der Wirklichkeit geworden ist. Wir warten nur noch auf das talentierte Individuum wie Neo in Matrix oder Sarah Connor in Terminator, das aufstehen und die Welt retten wird. Schließen wir uns dem Chor der Endzeitverkünder an? Leben wir in Angst? Oder gibt es eine andere Option? Nun, wenn wir uns heute Philipper ansehen, zeigt Gott in seinem Wort, dass es einen anderen Retter und ein anderes Endzeitszenario gibt, das Christen seit Tausenden von Jahren geholfen hat und uns helfen wird, wenn wir über diese großen Fragen nachdenken, wie das Ende der Welt aussehen wird. Es wird uns helfen, die Vorstellung einer KI-Apokalypse in den richtigen Rahmen zu setzen. Nun, wenn wir zum Brief an die Philipper kommen, ist er vom Apostel Paulus geschrieben. Er wurde an eine junge Hausgemeinde geschrieben, die kaum 10 Jahre alt war. Bisher im Brief hat Paulus sich gefreut, dass diese Gemeinde in Philippi mit ihm zusammenarbeitet, das Evangelium zu teilen. Er teilt ihnen seine Denkweise mit, zu leben sei sein Gewinn und zu sterben sein Gewinn. Er hat sie ermutigt, Leben zu führen, die dem Evangelium Jesu Christi würdig sind, im Evangelium festzustehen und zusammen zu ringen. Im Kapitel 2 ermutigt Paulus die Philipper, Leben zu führen, die dem Evangelium würdig sind, in der Art, wie sie einander behandeln. Also werden wir uns heute unsere Denkweise ansehen, die Denkweise Christi und dann das Ende der Geschichte. Unsere Denkweise. Unsere Denkweise soll eine der evangelischen Einheit und der Ausrichtung auf den anderen Menschen sein. Es gibt einen Fokus auf Einheit im Brief an die Philipper. Einheit zuerst mit Christus, Vers 1, wenn euch irgendeine Ermunterung in Christus ist. Seht, wenn wir unseren Glauben auf Christus setzen, werden wir mit ihm vereint. Wir werden mit ihm verbunden. Von dem Moment an, in dem wir unseren Glauben auf Jesus setzen, sind unser Leben und unsere Zukunft untrennbar mit Jesu Zukunft und Leben verbunden. Wir sind verbunden. Es ist wie, als ich Beck geheiratet habe. Wir wurden verbunden, verknüpft. Nun, was meins ist, ist deins und was deins ist, ist meins, was zu Becks Gunsten gesagt sei, ich hatte damals nicht wirklich viel. Durch den Glauben an Jesus werden wir mit ihm verbunden, verknüpft. Das christliche Leben ist nicht eines, in dem wir von Gott getrennt sind, sondern mit Gott durch Christus verbunden. Und es ist nicht nur ein Stück intellektuelles Wissen, das wir kennen sollen, sondern es ist etwas, das verändert, wie wir hier und jetzt leben. Es verändert unsere Denkweise. Denn wenn wir mit Christus vereint sind, wie Paulus sagt, wenn wir am Geist Anteil haben, denn wenn wir Christen werden, wird uns der Heilige Geist gegeben, wenn wir irgendeine Zärtlichkeit und Barmherzigkeit haben, dann in Vers 2, macht meine Freude vollständig, indem ihr einmütig seid, dieselbe Liebe habend, einig im Geist und einmütig. Das ist die Logik des Paulus. Ihr seid mit Christus vereint, also lebt in evangelischer Einheit miteinander. Nun, evangelische Einheit bedeutet nicht Gleichförmigkeit. Es gibt Raum für unterschiedliche Meinungen innerhalb der Kirche. Es ist in Ordnung, unterschiedliche Meinungen zu Politik oder Kunst oder Kirchenmusikpräferenz zu haben. Allerdings, wo wir vereint bleiben müssen, ist bei den Kernwahrheiten der guten Nachricht von Jesus. Wir müssen bestätigen, wie wir es im Bekenntnis tun, die Wahrheit der Göttlichkeit Jesu, dass er in diese Welt gekommen ist, dass er gestorben ist, dass er auferstanden ist. Seht, unsere Einheit basiert auf der historischen Person Jesu und unserer Einheit mit ihm. Ohne Jesus gibt es keine christliche Einheit. Wenn eine Person Christus und seine Werke leugnet, wenn eine Kirche Jesus und das, was er am Kreuz und in seiner Auferstehung getan hat, leugnet, gibt es keine Einheit. Nicht die Einheit, die Paulus die Philipper zu haben ermutigt, zumindest nicht. Aber nicht nur sollen wir in der doctrinalen Wahrheit des Evangeliums vereint sein, es hat tatsächlich praktische Implikationen wie wir miteinander umgehen. Es ist möglich, sich im Evangelium einig zu sein und dennoch nicht in Einheit zu leben. Wir sehen dies in den Versen drei und vier. Tut nichts aus eigennütziger Absicht oder aus eitler Selbstherrlichkeit, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst, und statt nur an euren eigenen Interessen zu denken, denke jeder auch an die Interessen der anderen. Eine Gemeinde, in der jeder danach strebt, sich selbst zu verbessern, das Eigene zu tun und die eigene Agenda durchzusetzen, ist keine Gemeinde, die die Einheit lebt, die sie in Christus haben. Wenn wir die Einheit leben, von der Paulus spricht, werden wir auf andere Menschen ausgerichtet sein. Wir werden danach streben, die Interessen anderer über die unseren zu stellen. Das ist schwer, weil nicht jeder so denkt wie wir. Es ist schwer, weil wir sündige Menschen sind. Wir neigen dazu, uns selbst an die erste Stelle zu setzen. Es ist schwer, weil wir in einer Kultur leben, die betont, dass wir das, was wir wollen und was wir brauchen, vor alle anderen stellen sollen. Es ist schwer, weil auch andere sündig sind und zur Last fallen können und vielleicht nicht euer bestes Interesse im Blick haben. Aber stellt euch eine Gemeinde vor, in der wir diese Realität der evangelischen Einheit leben würden, in der wir an die Interessen des anderen denken und nicht an die unseren. Nun, wir sind eine Gemeinde, und wir tun dies. Wir sehen Menschen, die einander dienen, füreinander beten, die aus dem Weg gehen, um anderen zu dienen und zu helfen. Wenn wir das sehen, sollten wir Gott dafür loben. Aber es ist auch ein Bereich, in dem wir Ermutigung brauchen, so wie die Gemeinde in Philippi Ermutigung von Paulus brauchte. Wir müssen immer wieder daran erinnert, ermahnt und ermutigt werden, die Interessen anderer vor die unseren zu stellen, andere höher zu achten als uns selbst. Also müssen wir um Gottes Hilfe bitten. Wir müssen um Gottes Hilfe bitten, wenn wir uns übersehen fühlen. Wir müssen um Gottes Hilfe bitten, wenn Menschen anstrengend werden. Wir müssen um Gottes Hilfe bitten, dass wir unsere eigenen Interessen unter die anderer stellen. Und hier in den Philipperbrief gibt uns Gott seine Hilfe, indem er uns an die Gesinnung Christi erinnert. Vers 5: In euren Beziehungen zueinander habt dieselbe Gesinnung, die auch in Christus Jesus war. Also lasst uns einen Blick auf die Gesinnung Christi werfen. Der nächste Teil der Philipper ist ein Lied oder ein frühes Bekenntnis, das Paulus hier verwendet. Und so sagt uns Paulus, wie wir mehr wie Jesus werden können, wie wir die Gesinnung Jesu haben können. Es ist, indem er uns von Jesus erzählt. Wisst ihr, oft geraten wir in die Falle zu denken, dass wir nur härter versuchen müssen, um mehr wie Jesus zu werden. Aber tatsächlich ist der Weg, wie wir mehr wie Jesus werden, dass wir immer wieder das Gute Bekenntnis von Jesus hören, dass Gottes Worte in unsere Herzen und Gedanken eindringen und der Heilige Geist unser Leben verwandelt, indem er das Wort Gottes auf uns anwendet. Und so, wenn wir die Gesinnung Christi haben, müssen wir von Christus hören. Also lasst uns die Worte des Paulus hören. Was sagt er? In Vers 6 sehen wir die Gottheit Jesu. Jesus war von Natur aus Gott, aber er hielt die Gleichheit mit Gott nicht dafür, die er ausnutzen sollte zu seinem eigenen Vorteil. Jesus als Gott hätte im Himmel bleiben können. Er musste nicht in unsere Welt kommen. Er musste nicht so kommen, wie er kam, als Baby, das in Bethlehem geboren wurde. Jesus hätte in unsere Welt in Herrlichkeit und Macht kommen können und hätte jeden dazu zwingen können, auf ihn zu achten, eingeladen zu werden zu den VIP-Abenden, die von Kaiser abgehalten wurden, damit die Medien Titelseitenartikel über ihn schreiben, um alle Herrlichkeit für sich selbst zu suchen. Und er hätte darin recht gehabt. Aber das tat er nicht. Er hätte wie der VIP sein können, der das Beste verlangt. Aber nein, in Vers 7 machte er sich vielmehr zu nichts, indem er die Natur eines Dieners annahm. Er legte seine Privilegien als Gott beiseite. Nun, das bedeutet nicht, dass Jesus seine Gottheit zurückließ, dass er aufhörte, Gott zu sein. Das ist nicht, was hier gesagt wird. Sondern es bedeutet nur, dass er für eine Zeit seine Position der Herrlichkeit und alles, was damit verbunden ist, aufgab, um ein Mensch zu werden. Ein Diener, um nicht weniger zu sagen. So machte er sich zu nichts in Vers 7, indem er die Natur eines Dieners annahm, indem er in Menschengestalt gemacht wurde. Jesus, der ewige Sohn Gottes, wurde ein endliches Wesen in Zeit und Raum, genau wie wir. Es ist wie ein Undercover Boss-Szenario. Der CEO verlässt sein Büro in der Ecke im 70. Stock, sagt niemandem, dass er der CEO ist, und geht hin, um einen niedrigeren Job auf Ebene eins anzunehmen, vielleicht Kunden zu bedienen. Aber ohne es jemandem zu sagen. Nun, Jesus verlässt den himmlischen Thron und er kommt in unsere Welt als ein Mensch, als ein Diener. Nun, Jesus war noch immer göttlich. Wir sehen das in den Evangelien, oder? Jesus ging über das Wasser, Jesus beruhigte den Sturm, Jesus erweckte die Toten, aber er war vollends menschlich mit einem menschlichen Körper wie uns in unserem Ebenbild. Und er kam als ein Diener und was machen Diener? Sie dienen. Und Jesus kam, um uns zu dienen. Und wir sehen, wie in Vers 8, als er in Erscheinung als ein Mensch gefunden wurde, erniedrigte er sich, indem er gehorsam wurde bis zum Tod, sogar bis zum Tod am Kreuz. Jesus diente uns durch den Tod, unseren Verbrechertod. Und er tat es willentlich für uns, um uns zu dienen, um uns von unserer Sünde zu erretten. Sieh, Jesus ist nicht nur ein Beispiel für uns, dem wir folgen sollen, sondern er ist unser Retter, der für unsere Sünde starb. Am Kreuz nahm Jesus unseren Platz ein, nahm die Strafe von Gott, die wir verdienen, damit wir unsere Sünden vergeben haben, damit wir mit ihm vereint sein und Leben haben können. Dies ist die Gesinnung Christi. Dies ist Christus in Demut, die anderen höher schätzend als sich selbst. Dies ist Christus, der nicht auf seine eigenen Interessen schaut, sondern auf die Interessen der anderen. Jesus starb am Kreuz nicht für seinen eigenen Gewinn, sondern für unseren. Christus kam, um uns zu dienen, dich und mich. Und wir müssen ihn uns dienen lassen. Viele Menschen wollen nicht, dass Jesus ihnen dient. Viele Menschen denken, dass sie ohne Jesus in Ordnung sind. Für viele ist Jesus ein interessanter Wegweiser in der Geschichte, vielleicht ein guter moralischer Lehrer, aber kein Retter. Aber die Realität ist, dass wir eine Schuld der Sünde gegenüber Gott haben, die wir nicht bezahlen können, die Gottes Gericht verdient. Wir brauchen den Tod Jesu für uns. Wir brauchen den göttlichen Sohn im Fleisch, der für unsere Sünde stirbt, damit wir vergeben werden können. Also lass Jesus dich heute dienen. Wenn du es noch nicht getan hast, setze dein Vertrauen in ihn. Gott in der Person seines Sohnes kam in die Welt, damit du ihm vertrauen und ihn kennen und mit ihm vereint sein kannst. Denn wenn wir Jesus uns dienen lassen, dann geschieht das. Wir werden mit ihm vereint und wir werden mit seinem Volk vereint. Und er dient uns, egal was unsere Geschichte ist, egal unsere schlechten Entscheidungen, egal unsere Schuld oder Reue. Er dient uns, ob wir reich oder arm oder gebildet oder ungebildet sind. Er dient uns allen auf dieselbe Weise, indem er für uns am Kreuz stirbt. Und dies ist die Gesinnung, die wir in unseren Beziehungen zueinander haben sollen, die Gesinnung Christi. Die Gesinnung, in der wir uns selbst erniedrigen, in der wir etwas von uns für andere aufgeben. Jesus gab sein Leben für uns auf. Also ist Christus unser Retter, aber er blieb nicht tot, oder, als er am Kreuz starb. Er stand aus dem Grab auf. Und dies hat große Auswirkungen für uns, wenn wir über das Ende der Geschichte nachdenken. Jesus kam am dritten Tag von den Toten zurück. Ja, er erniedrigte sich, am Kreuz sterbend. Er besiegte den Tod und die Sünde und den Teufel. Aber in seiner Auferstehung sehen wir, dass Gott ihn auf den höchsten Ort erhöhte und ihm den Namen gab, der über jeden Namen ist. Sieh, Gott erniedrigt, sorry, Gott erhöht die, die sich selbst vor ihm erniedrigt haben. Jesus vorzüglich gesagt, Jesus wurde erniedrigt als der niedrigste der Schlimmsten der Menschheit, am Kreuz sterbend. Aber jetzt ist er auf dem höchsten Ort mit der größten Ehre, dem größten Ruhm, dem Namen über jeden Namen. Und in der Bibel sind Namen wichtig. Und den Namen zu haben, der über jeden Namen ist, das bedeutet, dass Jesus der wichtigste von allen ist. Tatsächlich derjenige, den wir anbeten sollen, Vers 10, dass beim Namen Jesu sich jedes Knie beugen soll im Himmel und auf der Erde und unter der Erde. Jesus uns dienen zu lassen bedeutet, Jesus als Herrn zu ehren, vor ihm niederzuknien, ihn anzubeten. Und Jesus ist nicht nur ein Retter der Bequemlichkeit. Wir können nicht einfach zu Jesus kommen und ihn wie eine Krankenversicherung behandeln, weißt du, nur für den Fall. Wir müssen Jesus so behandeln, wie er behandelt werden sollte, als Herr über alles. Er dient uns. Und dann in Antwort dienen wir ihm in Anbetung. Und manche Menschen sind bereit zuzugeben, dass Jesus der Retter dass sie es brauchen. Dass sie Jesus brauchen, der am Kreuz für ihre Sünde stirbt. Aber sie sind nicht bereit, Jesus den Herrn ihres Lebens sein zu lassen, den König. Und das bedeutet, den zu missverstehen, wer Jesus ist. Jesus ist von Gott als der göttliche menschliche Sohn erhöht worden. Er sitzt nun zur Rechten Gottes. Er ist der Anbetung würdig. Und da wir den Sinn Christi haben, da wir uns zusammenfinden, das ist eine der Dinge, die wir tun, nicht wahr? Wir beten Jesus gemeinsam an. Und ein Tag kommt, an dem beim Namen Jesu, dem Namen über alle Namen, sich jedes Knie beugen wird, jede Zunge bekennen wird, dass Jesus Christus Herr ist im Himmel und auf der Erde und unter der Erde. Die Geschichte wird nicht mit einer KI-Apokalypse enden, sondern mit jeder Zunge, die die Herrschaft Jesu Christi anerkennt. Das bedeutet nun nicht, dass alle glücklich leben werden bis in alle Ewigkeit. Diejenigen, die Jesus abgelehnt haben, die Jesus nie haben dienen lassen, die weiterhin ihr Leben gelebt haben, als wäre Jesus nicht Herr, sie werden anerkennen, dass Jesus Herr ist, dass er den Namen über alle Namen hat, wenn er wiederkommt, aber sie werden dennoch unter dem Gericht Gottes stehen, weil sie nicht mit Christus vereint sein werden. Deshalb ist es so wichtig für uns heute, unseren Glauben auf Jesus zu setzen, mit ihm vereint zu sein, an den Segnungen des Kreuzes teilzuhaben. Das ist einer der Gründe, warum Jesus noch nicht wiedergekommen ist. Er möchte, dass so viele, so viele, die es wollen, ihren Glauben auf den Herrn Jesus Christus setzen. Und verpasst dies nicht. Jesus ist erhöht. Er ist nicht irgendeine Person, die vor 2000 Jahren gelebt hat und die wir beiseite schieben sollten. Die Kirche sollte niemals aufhören, die gute Nachricht von Jesus in seinem Tod und seiner Auferstehung zu verkünden, denn nur Jesus hat den Namen, der über jeden Namen steht. Nun möchte ich nur einen Einwand ansprechen, den du vielleicht denkst, und er geht ungefähr so. Du sagst: Daniel, es sieht wirklich nicht so aus, als wäre Jesus Herr, oder? Laut den Medien stehen wir am Rande einer KI-Apokalypse. Es gibt Ungerechtigkeit und Leid, und was ist mit Verbrechen und Kriegen und Obdachlosigkeit oder Angst und der Einsamkeit, die so viele Leben betrifft? Es ist sehr leicht, auf die Welt zu schauen und den falschen Schluss zu ziehen. Und der falsche Schluss, den man aus dem Blick auf die Welt ziehen kann, ist, dass Jesus nicht erhöht ist. Wenn wir jedoch auf Jesus in der Geschichte schauen, sehen wir, dass Jesus von den Toten auferweckt wurde. Wir hören Gottes Wort an uns, dass Jesus erhöht ist, dass er zur Rechten Gottes sitzt. Und so gibt es eine unsichtbare Realität. Jesus ist Herr. Und da wir uns hier am Morgen versammeln, erkennen wir das. Wir erkennen die unsichtbare Realität, dass Jesus Herr ist. Wir beten ihn an, und eines Tages wird es jeder sehen. Inzwischen beten wir Jesus als Herr an in einer Welt, die gebrochen und leidend ist, während wir auf seine Wiederkunft warten, und drängen und ermutigen jeden, seinen Glauben auf den Herrn Jesus Christus zu setzen, bevor es zu spät ist. Und so haben wir diese großen Worte über Jesus, haben wir nicht? Wie er kam, wie er sich selbst erniedrigte am Kreuz, nun auferstanden und erhöht ist mit dem Namen über alle Namen. Und da diese Worte in unseren Ohren und Herzen widerhallen, werden auch wir in der Lage sein, denselben Sinn zu haben wie Christus. Das bedeutet, dass wir unsere Vorlieben in Bezug auf die Kirche zurückstellen können, um die Interessen anderer vor unsere eigenen zu stellen. Christus hat das getan. Wir können andere über uns ehren, ohne Angst, weil wir wissen, dass Christus sich selbst erniedrigt hat bis zum Tod. Wir können von uns geben und uns selbst opfern um der willen unserer brüderlichen und schwesterlichen Christen, weil Jesus das getan hat. Das ist es, was er für uns getan hat. Und da wir uns selbst erniedrigen, ist unsere Zukunft eng mit Jesus verknüpft. Da wir Jesus als den bekennen, der den Namen über alle Namen hat, und vor ihm niederfallen, ist unsere Zukunft, dass wir an seiner Herrlichkeit mit ihm teilhaben werden. Als ich diese Predigt schrieb, kam mir ein bekanntes Lied in den Sinn. Und ich werde einfach ein paar Strophen aus diesem Lied nehmen und es als Gebet für uns verwenden, dass wir den Sinn Christi haben mögen. Möge der Sinn Christi, meines Erlösers, in mir leben von Tag zu Tag, durch seine Liebe und Macht alles, was ich tue und sage, beherrschend. Möge das Wort Gott wohne reichlich in meinem Herzen von Stunde zu Stunde, damit alle sehen, dass ich nur durch seine Kraft triumphiere. Amen.
Wortlaut im Original
faithful God, you caused all scriptures to be written for our learning. Help us to hear them, mark, learn and inwardly digest them, that by patience and the comfort of your Holy Word we may embrace and always hold firmly to the blessed hope of everlasting life, which you have given us in our Savior Jesus Christ. Amen. Are we at the beginning of an AI apocalypse? An AI agent this week hacked Medicare. Our world leaders around the globe are striking fear into everyone's hearts with doomsday scenarios. Kind of feels like a little bit like a sci-fi movie, has become real. We're just waiting for the talented individual like Nia in The Matrix or Sarah Connor and Terminator, who's going to arise and save the world. Do we join the chorus of doomsayers? Do we live in fear? Or is there another option? Well as we look at Philippians today, God in His Word shows that there is a different Savior and a different end-of-world scenario, which has helped Christians for thousands of years and will help us as we think about these big questions of what the end of the world is going to look like. It will help us put the ideas of an AI apocalypse in perspective. Now as we come to the letter of Philippians, it's written by the apostle Paul. It was written to a young house church barely 10 years old. So far in the letter Paul has rejoiced that this church in Philippi partners with him in sharing the gospel. He shares with them his mindset to live his Christ and to die his gain. He's urged them to live the lives worthy of the gospel of Jesus Christ, to stand firm in the gospel, striving together. In chapter 2, Paul encourages the Philippians to live the lives worthy of the gospel in the way in which they treat each other. So we're going to look today at our mindset, Christ's mindset, and then the end of history. Our mindset. Our mindset is to be one of gospel unity and other person-centeredness. There is a focus on unity in the letter to the Philippians. Unity first with Christ, verse 1, if you have any encouragement from being united with Christ. See when we place our faith in Christ we are united to him. We are joined to him. From the moment that we place our faith in Jesus, our life and future are intricately tied to Jesus' future and life. We're connected. It's like when I married Beck. We became joined, connected. Now what's mine is yours and yours is mine, which to Beck's credit I didn't really have much at the time. Through faith in Jesus, we are joined to him, connected. The Christian life is not one where we are separated from God, but joined to God through Christ. And it's not just a piece of intellectual knowledge that we are to know, but it is something to change how we live in the here and now. It changes our mindset. For if we're united to Christ, as Paul says, if we share in the Spirit, because when we become Christians we are given the Holy Spirit, if we have any tenderness and compassion, then in verse 2, make my joy complete by being like-minded, having the same love being one in Spirit and one mind. This is Paul's logic. You're united to Christ, so live in gospel unity with one another. Now gospel unity doesn't mean uniformity. There is room for differences of opinion amongst the church. It's okay to have different opinions on politics or art or church music preference. However, where we do need to remain united is on the core truths of the good news of Jesus. We need to affirm, as we do in the Creed, the truth of the divinity of Jesus, that he came into this world, that he died, that he was raised. See, our unity is based on the historical person of Jesus and our unity with him. Without Jesus there is no Christian unity. If a person denies Christ and his works, if a church denies Jesus and what he did on the cross and in his resurrection, there is no unity. Not the unity that Paul urges the Philippians to have at any rate. But not only are we to be united in the doctrinal truth of the gospel, it actually has practical implications for how we treat each other. It's possible to be agreed on the gospel but still not live in unity. We see this in verses three and four. Do nothing out of selfish ambition or vain conceit. Rather in humility, value others above yourselves not looking to your own interests but each of you to the interests of others. A church where everyone is seeking to better themselves, to do their own thing, to put forward their own agenda is not a church living out the unity that they have in Christ. If we're living out the unity that Paul talks about, we will be other person-centered. We will be wanting to put other people's interests above our own. This is hard because not everyone thinks the same way we do. It's hard because we're sinful humans. We like to put ourselves first. It's hard because we live in a culture that emphasises that we should put what we want and what we need before everyone else. It's hard because others too are sinful and can be burdensome and they might not have your best interests in mind. But imagine a church where we lived out this reality of gospel unity where we were thinking of each other's interests, not our own. Now we are a church and we do do this. We see people serving each other, praying for each other, going out of each other's way to serve and help others. When we see it, we should praise God for that. But it's also an area where we need encouragement, just like the Philippian church needed encouragement from Paul. We need to keep being reminded and exhorted and encouraged to put others' interests before our own, to consider others better than ourselves. So we need to ask God's help. We need to ask God's help when we feel overlooked. We need to ask for God's help when people become exhausting. We need to ask for God's help that we would put our own interests below that of others. And here in Philippians, God gives us his help by reminding us of Christ's mindset. Verse 5, in your relationships with one another, have the same mindset as Christ Jesus. So let's have a look at Christ's mindset. The next part of Philippians is a song or early creed that Paul is used here. And this is how Paul tells us how to be more like Jesus, how to have the mindset of Jesus. It's by telling us about Jesus. You know, often we get caught in the trap of thinking that to become more like Jesus, we just have to try harder. But actually the way that we become more like Jesus is by hearing again and again the good news of Jesus, letting God's words soak into our hearts and minds and let the Holy Spirit transform our lives as it applies the Word of God to us. And so if we had the mindset of Christ, we need to hear about Christ. So let's hear Paul's words. What does he say? In verse 6, we see the divinity of Jesus. Jesus was in very nature God, but he did not consider equality with God something to be used to his own advantage. Jesus as God, he could have stayed in heaven. He did not have to come into our world. He did not have to come as he did as a baby born in Bethlehem. Jesus could have come into our world in glory and power demanding that everyone pay attention to him to be invited to the VIP dinners held by Caesar, to have the media write front page articles about him, to seek all the glory for himself. And he would be right in doing so. But that's not what he did. He could have been like the VIP that demands the best. But no, in verse 7, rather he made himself nothing by taking the very nature of a servant. He put aside his privileges as God. Now, this is not saying that Jesus left his Godhood behind, that he somehow stopped being God. This is not what this is saying. But rather it's just that for a time he gave up his position of glory and all added entails to become a human. A servant no less. That's how he made himself nothing in verse 7, by taking the very nature of a servant being made in human likeness. Jesus, the eternal Son of God, became a finite human being in time and space just like us. It's like an undercover boss scenario. The CEO leaves his corner office on the 70th floor, doesn't tell anyone he's the CEO, and goes and takes a more lowly job on level one, maybe serving customers. But without telling anyone. Well, Jesus leaves the heavenly throne and he comes into our world as a human, as a servant. Now, Jesus was still divine. We see that in the Gospels, don't we? Jesus walked on water, Jesus calmed the storm, Jesus raised the dead, but he was fully human with a human body like us in our likeness. And he came as a servant and what do servants do? They serve. And Jesus came to serve us. And we see how in verse 8, being found in appearance as a man, he humbled himself by becoming obedient to death, even death on a cross. Jesus served us through death, our criminal's death. And he did it willingly for us to serve us, to save us from our sin. See, Jesus is not just an example for us to follow, but he is our Savior, who died for our sin. On the cross, Jesus took our place, taking the punishment from God that we deserve so we can have our sins forgiven, so that we could be united to him and have life. This is the mindset of Christ. This is Christ in humility, valuing others above himself. This is Christ not looking to his own interests, but to the interests of others. Jesus died on the cross not for his own gain, but for ours. Christ came to serve us, you and me. And we need to let him serve us. Lots of people do not want Jesus to serve them. Lots of people think that they are fine without Jesus. For many, Jesus is an interesting guide in history, maybe a good moral teacher, but not a Savior. But the reality is we have a debt of sin to God that we cannot pay, which deserves God's judgment. We need Jesus's death for us. We need the divine Son in the flesh to die for our sin, so that we can be forgiven. So let Jesus serve you today. If you haven't already, put your faith in him. God in the person of his Son came into the world so that you can trust him and know him and be united to him. Because when we let Jesus serve us, that's what happens. We become united to him and we become united to his people. And he serves us no matter what our history, no matter our poor decisions, no matter our guilt or regrets. He serves us whether we're rich or poor or educated or uneducated. He serves us all in the same way by dying for us on the cross. And this is the mindset that we are to have in our relationships with each other, Christ's mindset. The mindset where we humble ourselves, where we give up something of us for others. Jesus gave up his life for us. So Christ is our Savior, but he didn't stay dead, did he, when he died on the cross. He rose from the grave. And this has huge implications for us as we think about the end of history. Jesus came back from the dead on the third day. Yes, he humbled himself, dying on the cross. He defeated death and sin and the devil. But in his resurrection, we see that God exalted him to the highest place and gave him the name that is above every name. See, God humbles, sorry, God exalts those who humbled themselves before him. Jesus preeminently said, Jesus was humbled as the lowest of the worst of humanity, dying on a cross. But now he's in the highest place with the most honor, the most glory, the name above every name. And in the Bible, names are important. And to have the name that is above every name, that means that Jesus is the most important of all. In fact, the one that we should worship, verse 10, that at the name of Jesus, every knee should bow in heaven and on earth and under the earth. Letting Jesus serve us means honoring Jesus as Lord, bowing before him, worshiping him. And Jesus is not just a savior of convenience. We can't just come to Jesus and treat him like health insurance, you know, just in case. We have to treat Jesus as he ought to be treated as Lord of all. He serves us. And then in response, we serve him in worship. And some people are willing to acknowledge that Jesus is the savior that they need. That they need Jesus to die on the cross for their sin. But they're not willing to let Jesus be Lord of their life, to be king. And that is to misunderstand who Jesus is. Jesus is exalted by God as the divine human son. He now sits at God's right hand. He is worthy of worship. And as we have the mind of Christ, as we meet together, that's one of the things that we do, isn't it? We worship Jesus together. And a day is coming when at the name of Jesus, the name above all names, that every knee will bow, every tongue will confess that Jesus Christ is Lord in heaven and on earth and under the earth. History is not going to end with an AI apocalypse, but with every tongue acknowledging the Lordship of Jesus Christ. Now that is not saying that everyone is going to live happily ever after. Those who have rejected Jesus, who have never let Jesus serve them, who have continued to live their life as if Jesus was not Lord, they will acknowledge that Jesus is Lord, that he has the name above all names when he returns, but they will still be under the judgment of God because they will not be united to Christ. That's why it's so important for us now today to put our faith in Jesus, to be united to him, to share in the benefits of the cross. It's one of the reasons Jesus hasn't come back yet. He wants as many, as many that will, to put their faith in the Lord Jesus Christ. And don't miss this. Jesus is exalted. He's not some person who just lived 2000 years ago that we should dismiss. The church should never move on from proclaiming the good news of Jesus in his death and resurrection because only Jesus has the name that is above every name. Now I just want to flag an objection that you might be thinking about and it goes a bit like this. You go, Daniel, it doesn't really look like Jesus is Lord, does it? According to the media, we're on the brink of an AI apocalypse. There is injustice and suffering and what about crime and about the wars and homelessness or anxiety and the loneliness that is affecting so many lives? It's very easy to look at the world and draw the wrong conclusion. And the wrong conclusion to draw from looking at the world is that Jesus is not exalted. However, if we look at Jesus in history, we see that Jesus is raised from the dead. We hear God's word to us that Jesus is exalted, that he is seated at God's right hand. And so there is an unseen reality. Jesus is Lord. And as we meet here this morning, we recognize that. We recognize the unseen reality that Jesus is Lord. We worship him and one day everyone will see it. Meanwhile, we worship Jesus as Lord in a world that is broken and suffering while we wait his return, urging and encouraging everyone to put their faith in the Lord Jesus Christ before it's too late. And so we have these great words about Jesus, don't we? How he came, he humbled himself on a cross, is now risen and exalted with the name above all names. And as these words ring in our ears and our hearts, we too will be able to have the same mindset as Christ. It means that we can forego our preferences when it comes to church for the sake of putting others' interests before our own. Christ did. We can honor others above ourselves without fear because we know that Christ humbled himself even to death. We can give of ourselves and sacrifice ourselves for the sake of our brother and sister Christians because Jesus did. That's what he did for us. And as we humble ourselves, our future is intricately tied with Jesus. As we declare Jesus as the one that has the name above all names and bow before him, our future is that we will get to share in his glory with him. As I was writing this sermon, there's a well-known hymn that came to my mind. And I'm just going to use a couple of the verses from this song and use it as a prayer for us that we would have the mind of Christ. May the mind of Christ my Savior live in me from day to day by his love and power controlling all I do and say. May the word of God dwell richly in my heart from hour to hour so that all may see I triumph only through his power. Amen.