Katholisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Homilia do D. Henrique Soares da Costa – XXVI Domingo do Tempo Comum – Ano A
ohne Namen ·
Presbíteros – Sonntagshomilien brasilianischer Bischoefe ·
2026-09-21
· Quelle
Umkehr · Hauptbotschaft
Demut · tragend
Gemeinschaft · tragend
Die Beziehung zu Gott ist kein statischer Besitz, sondern ein dynamischer Weg, der durch ständige Wachsamkeit, Umkehr und die Nachfolge der demütigen Hingabe Christi lebendig bleibt und wächst.
Unsere Beziehung zum Herrn ist ein Weg, ein dynamischer Weg, der sich in unserem Leben gestaltet, wächst oder schrumpft, vertieft sich oder stirbt, je nach unserer Haltung in jeder Phase unserer Existenz.
Die Homilie interpretiert die Lesungen des 26. Sonntags im Jahreskreis (Jahr A) mit dem zentralen Thema der dynamischen und wachsenden Beziehung zu Gott. Der Sprecher betont, dass der Glaube kein statischer Besitz ist, sondern ein Weg, der durch Nachlässigkeit sterben oder durch Umkehr neu beginnen kann. Am Beispiel des Propheten Ezechiel wird dargelegt, dass sowohl der Gerechte, der abfällt, als auch der Gottlose, der umkehrt, Konsequenzen für ihr Handeln tragen. Das Gleichnis von den beiden Söhnen im Matthäus-Evangelium wird genutzt, um den Unterschied zwischen bloßem Versprechen und gelebtem Gehorsam zu verdeutlichen. Als Wegweisung dient das Christushymnus aus dem Philipperbrief, das die Nachfolge Christi durch Demut, Entleerung und Gehorsam bis zum Kreuz aufruft. Die Gemeinde wird ermutigt, die 'Gefühle Christi' zu teilen und in der Einheit und Liebe zu wachsen, um so das ewige Leben zu erlangen.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst; Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung; persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
- Wohin geht die Geschichte?
-
es wird besser, Entwicklung zum Guten
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Die Gesinnung Christi in sich tragen (innerlich)
- In Demut und Einheit leben (zwischenmenschlich)
- Auf das Kreuz schauen und die Lektion lernen (innerlich)
Genannte Stellen
Ez 18,25-28 · Ps 24 · Phil 2,1-11 · Mt 21,28-32
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 3 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3, benannt: Schriftgelehrte und Pharisäer
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 3, künftig 2
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Ez 18,25-28
Ps 24
Phil 2,1-11
Mt 21,28-32
Das Wort Gottes dieses Sonntags erinnert uns daran, dass unsere Beziehung zum Herrn nicht etwas Statisches, Gefrorenes ist, das einmal für immer erworben wurde. Niemand kann behaupten, eine dauerhafte Freundschaft mit dem Herrn zu besitzen, eine Freundschaft, die für immer garantiert ist und niemals verloren gehen könnte. Nein! So ist es nicht! Unsere Beziehung zum Herrn ist ein Weg, ein dynamischer Weg, der sich in unserem Leben gestaltet, wächst oder schrumpft, vertieft sich oder stirbt, je nach unserer Haltung in jeder Phase unserer Existenz. Der Herr ist immer treu, er ändert sich niemals; was uns betrifft, so müssen wir darauf achten, immer weiter zu wachsen, von Glauben zu Glauben, von Hoffnung zu Hoffnung, von Liebe zu Liebe, in unserer Beziehung zum Herrn. Dies ist es, was uns die Lesungen aus dem Buch des Propheten Ezechiel und aus dem Evangelium nahelegen. Der Prophet Ezechiel warnt im Namen Gottes: „Wenn der Gerechte von der Gerechtigkeit abfällt, Böses tut und stirbt, so stirbt er wegen des Bösen, das er getan hat!“ Hier ist ein tragisches Beispiel: der Freund Gottes, der für das Leben mit Gott stirbt! Und warum? Weil er nachlässig war und die Beziehung zum Herrn allmählich getötet hat, bis hin dazu, Gott in seinem Herzen zu töten und für die Beziehung zu Gott zu sterben! Niemand kann sagen: „Ich habe schon so viel getan, ich habe dem Herrn schon so viel gegeben, ich habe schon so viel aufgegeben. Jetzt reicht es! Ich werde mich festsetzen!“ Das wäre ein Rückschritt, ein Verwelken auf dem Weg des Herrn, ein Sterben für das Leben mit Gott! Aber das Gegenteil ist ebenfalls wahr. Hören wir: „Wenn ein Gottloser von dem Unrecht, das er getan hat, umkehrt und Recht und Gerechtigkeit übt, so erhält er sein Leben. Wenn er von all seinen Sünden umkehrt, wird er gewiss leben; er wird nicht sterben!“ Hier ist die Güte des Herrn, der uns nicht in der sündigen Vergangenheit festhält: Herr des Lebens, deine Liebe lässt uns immer wieder neu beginnen! Es gibt keine Entschuldigung, unser Leben nicht zu ändern, nicht neu zu beginnen, nicht unser Sumpf aus Sünde, aus der Gewohnheit der geistigen Faulheit zu verlassen! Der Herr erwartet uns immer heute, im Hier und Jetzt; auch wenn wir oft nicht mehr an uns selbst glauben, glaubt er weiterhin an uns, er gibt uns immer die Chance, seine Vergebung und seine Barmherzigkeit zu erfahren!
Was der Herr durch den Mund Ezechiels sprach, bestätigt Jesus in der Gleichnis des heutigen Evangeliums. Wer sind die beiden Söhne? Der erste, der nicht gehorchen wollte, aber später umkehrte, sind die Sünder, die, umgekehrt und gedemütigt, Jesus und das Reich, das er zu verkünden kam, von Herzen aufnahmen; der zweite Sohn, der versprach, den Willen des Vaters zu tun, und dann tat, was er für gut und richtig hielt, sind jene Schriftgelehrten und Pharisäer, die in ihren eigenen Augen gerecht, launisch und selbstgenügsam waren und das Reich Gottes verloren, weil sie es ablehnten, Jesus und sein Wort aufzunehmen. Hier, ihr Lieben: Was sind wir vor Gott? Sind wir großzügig gegenüber ihm? Haben wir seinen Willen in unserem Leben aufgenommen? Sind wir aufmerksam gegenüber seinen Rufen? Wir sollten immer auf dem Weg des Herrn voranschreiten… Wir schreiten voran, wenn wir ihn lieben, wenn wir seinen Willen tun, wenn wir uns ihm widmen; wir schreiten voran, wenn wir in der Tugend wachsen, wir schreiten voran, wenn wir unseren Verpflichtungen gegenüber ihm treu bleiben… Aber unter uns gibt es solche, die zurückfallen, die nachlassen, die erkalten und sich entfernen… solche, die denken, sie könnten Christen in einer Haltung bürgerlichen Bequemlichkeitsdenkens sein…
Was tun, um nicht zu stoppen? Was tun, um auf dem Weg des Herrn zu wachsen? Paulus weist uns einen Weg von großer Schönheit, Einfachheit und Wirksamkeit, einen Weg, der für uns alle unentbehrlich ist! Wollt ihr auf dem Weg Gottes wachsen? Wollt ihr seine Liebe erfahren? Wollt ihr wirklich leben? Dann „habt in euch dieselbe Gesinnung, die auch in Christus Jesus war!“ Welcher Rat! Jesus betrachten, von ihm lernen, von seinem Herzen, seinen Gefühlen der totalen Liebe und totalen Hingabe gegenüber dem Vater und uns; seine Sanftmut, seine Demut, seine radikale Gehorsamkeit gegenüber dem Vater lernen: „Er, der in göttlicher Gestalt war, entleerte sich selbst, indem er die Gestalt eines Knechtes annahm, wurde den Menschen gleich, erniedrigte sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, und zwar zum Tod am Kreuz.“ Liebste, in Christus, haben wir die Gewohnheit, an Jesus zu denken, diese seine Haltung zu betrachten? Schauen wir auf das Kreuz, lernen wir die Lektion des Herrn! Christus suchte nie sich selbst, sondern entleerte sich vollständig, indem er nur den Willen des Vaters begehrte. Deshalb war er frei, deshalb war er die vollkommenste und vollständigste Offenbarung des Reiches Gottes, denn deshalb hat der Vater ihn erhöht, ihn verherrlicht, ihn mit vollem Leben erfüllt!
Nun, der Apostel lädt uns ein, Jesus zu betrachten, Jesus zu hören, um die Gefühle Jesu zu erlangen und so das Leben Jesu zu leben. So zu leben, heißt, Freund Gottes zu sein, wirklich zu leben und ein Zeichen des göttlichen Lebens für die anderen zu werden. Das sollten die Christen sein; das muss die Kirche sein! Denkt an das bezaubernde Bild, das Paulus zeichnet: „Wenn es Trost gibt im Leben in Christus, wenn es Erquickung gibt in der gegenseitigen Liebe, wenn es Gemeinschaft gibt im Geist, wenn es Zärtlichkeit und Mitleid gibt… strebt nach demselben, vereint in derselben Liebe; lebt in Eintracht, indem ihr nach der Einheit strebt. Tut nichts aus Eitelkeit oder Ruhlsucht, sondern in Demut, und jeder achte nicht nur auf das, was das Seine ist, sondern auch auf das, was das des anderen ist!“ Seht, liebste, das ist es, die Gefühle Christi zu haben; das ist es, für Gott zu leben; das ist es, bereits jetzt Zeuge jenes wahren Lebens zu sein, das der Herr uns für die ganze Ewigkeit geben wird! Wachsen wir auf diesem Weg, schreiten wir in diesem Leben voran, damit wir wirklich leben. Wie die Anfangsbitte dieser Heiligen Messe bittet: „O Gott, schenke uns deinen Gnaden, damit wir, auf dem Weg zu deinen Verheißungen, die Güter erreichen, die du uns vorbestimmt hast!“ Amen.
Henrique Soares
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Wortlaut im Original
Ez 18,25-28
Sl 24
Fl 2,1-11
Mt 21,28-32
A Palavra de Deus deste Domingo recorda-nos que nossa relação com o Senhor não é algo estático, congelado, adquirido uma vez por todas. Ninguém pode dizer que possui uma amizade permanente com o Senhor, amizade que é garantida para sempre e não poderia jamais ser perdida. Não! Não é assim! Nossa relação com o Senhor é um caminho, caminho dinâmico, que vai se configurando na nossa vida, crescendo ou diminuindo, aprofundando-se ou morrendo, conforme nossa atitude em cada fase de nossa existência. O Senhor é sempre fiel, não muda jamais; quanto a nós, devemos cuidar de ir sempre crescendo, de fé em fé, de esperança em esperança, de amor em amor, na nossa relação com o Senhor. É isto que as leituras de Ezequiel e do Evangelho nos sugerem. O profeta Ezequiel, em nome de Deus, previne: “Quando o justo se desvia da justiça, pratica o mal e morre, é por causa do mal praticado que ele morre!” Eis, que exemplo trágico: o amigo de Deus que morre para a vida com Deus! E por quê? Porque se descuidou e foi matando a relação com o Senhor, a ponto de matar Deus no seu coração e morrer para a relação com Deus! Ninguém pode dizer: “Já fiz tanto, já dei tanto ao Senhor, já renunciei tanto. Agora basta! Vou estacionar!” Isso seria regredir, definhar no caminho do Senhor, morrer para a vida com Deus! Mas, o contrário também é verdadeiro. Escutemos: “Quando um ímpio se arrepende da maldade que praticou e observa o direito e a justiça, conserva a própria vida. Arrependendo-se de todos os seus pecados, com certeza viverá; não morrerá!” Eis a bondade do Senhor, que não nos prende no passado pecaminoso: Senhor da vida, teu amor nos faz recomeçar sempre! Não há desculpas para não mudarmos de vida, para não recomeçarmos, para não deixarmos nosso atoleiro de pecado, de vício de preguiça espiritual! O Senhor nos espera sempre hoje, no aqui e no agora; ainda que não muitas vezes não acreditemos mais em nós mesmos, ele continua crendo em nós, ele nos dá sempre a chance de experimentar seu perdão e sua misericórdia!
O que o Senhor falou pela boca de Ezequiel, Jesus confirma na parábola do Evangelho deste hoje. Quem são os dois filhos? O primeiro, que não queria obedecer ao pai, mas depois se arrependeu, são os pecadores que, arrependidos e humilhados, de coração acolheram Jesus e o Reino que ele veio anunciar; o segundo filho, que prometeu fazer a vontade do pai e, depois, fez como bem quis e entendeu, são aqueles escribas e fariseus, justos aos seus próprios olhos, caprichosos e autossuficientes, que terminaram perdendo o Reino de Deus por recusarem acolher Jesus e sua palavra. Eis, caríssimos: o que estamos sendo diante de Deus? Estamos sendo generosos para com ele? Temos acolhido sua vontade na nossa vida? Temos sido atentos aos seus apelos? Deveríamos sempre progredir no caminho do Senhor… Progredimos quando o amamos, quando fazemos sua vontade, quando a ele nos dedicamos; progredimos quando crescemos na virtude, progredimos quando somos fiéis aos nossos compromissos para com ele… Mas, entre nós, há aqueles que regridem, que esmorecem, que esfriam e se afastam… aqueles que pensam que podem ser cristãos numa atitude de comodismo burguês…
Que fazer para não parar? Que fazer para crescer no caminho do Senhor? São Paulo nos indica um caminho de grande beleza, simplicidade e eficácia, um caminho indispensável a todos nós! Quereis crescer na estrada de Deus? Quereis experimentar seu amor? Quereis viver de verdade? Então, “tende em vós o mesmo sentimento de Cristo Jesus!” Que conselho! Contemplar Jesus, aprender dele, do seu coração, seus sentimentos de total amor e total doação em relação ao Pai e a nós; aprender sua doçura, sua humildade, sua obediência radical ao Pai: “Ele, existindo na condição divina, esvaziou-se a si mesmo, assumindo a condição de escravo, tornando-se igual aos homens, fazendo-se obediente até à morte, e morte de cruz”. Caríssimos, em Cristo, temos o hábito de pensar em Jesus, de contemplar essa sua atitude? Olhemos a cruz, aprendamos a lição do Senhor! Cristo nunca se buscou a si próprio, mas esvaziou-se totalmente, desejando somente a vontade do Pai. Por isso foi livre, por isso foi a mais perfeita e completa manifestação do Reino de Deus, pois isso o Pai o exaltou, o glorificou, encheu-o de vida plena!
Pois, bem, o Apóstolo nos convida a contemplar Jesus, escutar Jesus, para adquirir os sentimentos de Jesus e, assim, viver a vida de Jesus. Viver assim, é ser amigo de Deus, é viver de verdade e tornar-se sinal de vida divina para os outros. Isso os cristãos deveriam ser; isso a Igreja deve ser! Pensem no quadro encantador que São Paulo traça: “Se existe consolação na vida em Cristo, se existe alento no mútuo amor, se existe comunhão no Espírito, se existe ternura e compaixão… aspirai à mesma coisa, unidos no mesmo amor; vivei em harmonia, procurando a unidade. Nada façais por competição ou vanglória, mas, com humildade, e cada um não cuide somente do que é seu, mas também do que é do outro!” Eis, caríssimos, o que é ter os sentimentos do Cristo; eis o que é viver para Deus; eis o que é ser já agora, testemunha daquela verdadeira vida que o Senhor nos dará por toda a eternidade! Cresçamos nesse caminho, progridamos nessa vida, para vivermos de verdade. Como pede a oração inicial desta Santa Missa: “Ó Deus, derramai em nós a vossa graça, para que, caminhando ao encontro das vossas promessas, alcancemos os bens que nos reservais!” Amém.
Henrique Soares
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