Das Leben des Gläubigen soll Christus in allem verherrlichen, und der Tod ist ein Gewinn, weil er die Vereinigung mit dem auferstandenen Jesus bedeutet, weshalb die Gemeinde einander persönlich ermutigen und im Glauben zusammenstehen soll.
Der Text ist eine Predigt aus der St. Pauls Anglican Cathedral in Rockhampton, die den Philipperbrief über eine fiktive Ich-Erzählung der Lydia aus der Apostelgeschichte neu erzählt. Lydia wird als Verkäuferin purpurner Waren in Philippi dargestellt, die durch die Predigt des Paulus zu Jesus als König bekehrt wird, getauft wird und mit ihrer Familie zur jungen Gemeinde gehört. Die Predigt verknüpft diese historische Rahmung mit dem Philipperbrief, insbesondere mit Philipper 1,18-26, und hebt Paulus' Haltung gegenüber Leben und Tod hervor. Die zentrale Aussage lautet, dass zu leben Christus ist und zu sterben ein Gewinn, weil der Tod die Vereinigung mit dem auferstandenen Jesus bedeutet. Die Predigt überträgt diese Botschaft auf die Gegenwart und ruft die Gemeinde auf, Christus in allem zu verherrlichen, im Glauben zusammenzustehen und einander von Angesicht zu Angesicht zu ermutigen. Dabei wird die digitale Distanz als unzureichend für die persönliche Gemeindeermutigung beschrieben. Die Predigt betont, dass die Gemeinde nicht individualistisch leben soll, sondern Paulus' Haltung annehmen soll, die auf den Aufbau der Gemeinschaft und die Ehre Christi gerichtet ist.
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Gnädiger Vater, wir danken Dir für die Heiligen Schriften, ihre Gebote, Verheißnisse, Anweisungen und ihr Licht. In ihnen dürfen wir von Christus lernen, Seine Wahrheit erfassen und Gnade empfangen, in Seinen Fußstapfen zu folgen. Amen. Der Abschnitt, den wir heute Morgen betrachten, stammt aus dem Philipperbrief. Mein Name ist Lydia. Ursprünglich komme ich aus der Stadt Thyatira. Ich bin nach Philippi gezogen wegen geschäftlicher Möglichkeiten. Siehst du, ich bin eine Verkäuferin von purpurnen Waren. Und Philippi, als römische Kolonie, treibt ein gutes Geschäft. Ich bin keine römische Bürgerin. Ich habe nicht diesen begehrten Status. Ich erhalte keine Steuerermäßigungen, keinen rechtlichen Schutz oder sozialen Vorteil. Aber ich vertraue auf Gott. Es gab keine Synagoge in der Stadt, weil es nicht genug männliche Juden gab, aber jede Woche trafen sich ein paar von uns gerade außerhalb der Stadt zu einer Zeit des Gebets. Dann kam eines Tages ein Besucher zu unserem Gebet. Sein Name war Paulus. Und er erzählte uns die erstaunlichste gute Nachricht. Er erzählte uns, dass es einen König gibt, Gottes König, der über Gottes Königreich regiert. Und der Name seines Königs war Jesus. Wir saßen aufmerksam da, als wir hörten, wie dieser König Jesus kam und wie er am Kreuz litt, für unsere Sünde starb und dann drei Tage später wieder zum Leben auferstand. Und hör dir das an: Eines Tages wird er wiederkommen. Und wir hörten, dass wir, wenn wir diesem König Jesus vertrauen, nicht nur die Vergebung der Sünde empfangen, sondern auch Bürger seines Königreichs werden mit Privilegien und einem Status, der über das hinausgeht, was wir uns je vorstellen könnten. Nun, Gott überführte mich an jenem Tag von der Wahrheit dieser Worte, und ich glaubte – dieser Tag war so süß. Meine Sünden wurden fortgewaschen, und ich wurde eine Bürgerin von Gottes Königreich. Wir waren am Fluss, und so wurde ich sofort getauft, meine Familie auch. Bald vertrauten andere Jesus, und unsere kleine Versammlung begann zu wachsen. Wir freuten uns über das, was Gott für uns durch seinen König Jesus getan hatte, während wir anderen die gute Nachricht mitteilten. Es ist aber nicht immer leicht. Zu Beginn verging nicht lange, bis Paulus und seine Gefährten geschlagen und ins Gefängnis geworfen wurden. Die Menschen fürchteten die Macht des Königs Jesus und statt ihm zu glauben und ihm zu vertrauen, flohen sie von ihm. Es gab eine ziemlich wundersame Gefängnisflucht, wo das Gefängnis einfach einstürzte, und der Gefängniswärter, der es miterlebte, er und seine Familie schlossen sich unserer Versammlung an, weil sie Jesus ihr Vertrauen schenkten. Denn Paulus, als das Gefängnis einstürzte, rannte er nicht weg, sondern er blieb dort und teilte dem Gefängniswärter die gute Nachricht mit. So aufregend. Jedenfalls, um es kurz zu machen, musste Paulus die Stadt verlassen. Es gibt noch immer Feindseligkeit. Einige von uns haben Spott, Missachtung und Gefängnis erlitten. Eine Reihe von Menschen kauft meine purpurnen Waren nicht mehr, weil ich dem König Jesus folge. Ich würde sagen, es lohnt sich, denn in Jesus habe ich so viel mehr gewonnen, als ich je in dieser Welt bekommen könnte. Wir sind Gott so dankbar, dass Paulus kam und uns die gute Nachricht mitteilte. Das war jetzt etwa 10 Jahre her. Wir beten für ihn, da wir wissen, dass er für uns betet. Wir sind jetzt Partner im Evangelium. Und wie Paulus tun wir es, erzählen wir jedem, den wir können, von der guten Nachricht von Gottes König Jesus. Wir haben vor ein paar Tagen einen Brief von Paulus erhalten. Wir haben ihn zusammen in unserer Versammlung gelesen. Er war so zeitgemäß und behandelte Bereiche, die wir hören mussten, wie über den Streit zwischen Yoder und Sintiki. Fang nicht damit an. Und diese sogenannten Prediger, die scheinbar mehr darum besorgt sind, Paulus zu untergraben, als das Evangelium zu predigen. Hier erinnert uns daran, was es bedeutet, ein Bürger von Gottes Königreich zu sein, und wie gut es ist. Die neueste Nachricht ist, dass Paulus immer noch im Gefängnis ist, immer noch leidet, weil er weiter den Leuten von Jesus erzählte. Dies könnte für ihn der Tod sein, je nach der Stimmung des Kaisers. Aber sein Glaube ist stark. Paulus wird durch unsere Gebete für ihn ermutigt. Und er ist zuversichtlich, dass Gott unsere Gebete erhören und er wieder kommen und uns besuchen kann. Wir hoffen, dass er in der Lage sein wird zu kommen und uns zu besuchen und zu ermutigen und uns in dem Glauben zu bestärken, dass wir weiter als treue Bürger von Gottes Königreich leben können. Wir sind so dankbar für diesen Brief, und wir werden sicher wieder und wieder lesen. Deine treue, Lydia, Gläubige in Jesus,
Bürger des Himmelreichs. Nun, wir haben uns heute als Gemeinde versammelt. Als der Brief des Paulus vorgelesen wurde, hat mich seine Haltung gegenüber Leben und Tod beeindruckt. Besonders die Worte: Ich hoffe inständig, dass ich in keiner Weise beschämt sein werde. Aber wir werden genügend Mut haben, damit nun wie immer Christus in meinem Leib verherrlicht wird, sei es durch Leben oder durch Tod, denn für mich zu leben, ist Christus, und zu sterben ist Gewinn. Die ganze Welt des Paulus wird von Jesus und seiner Auferstehung geformt. Und er weiß, dass der Tod Gewinn ist, denn wie er es ausdrückt: Ich begehre, abzuscheiden und bei Christus zu sein, was um ein Vielfaches besser ist. Er sehnt sich danach, bei dem auferstandenen König zu sein. Ich auch. Diese Welt ist hart, das Geschäft geht schlecht, die Römer können grausam sein. Wie gut wird es sein, bei Jesus zu sein? Und in dem Wissen, dass ich ein Bürger seines Königreichs bin, in dem Wissen, was kommen wird, und das bedeutet, dass ich, wie Paulus, mein Leben nicht für mich selbst leben muss. Ich kann es für Jesus leben. Das Leben soll genutzt werden, um Christus zu verherrlichen und zu ehren. Und Paulus, der danach strebt, für Jesus zu leben, will, dass Jesus verherrlicht und geehrt wird. Aber er will auch, dass unsere kleine Gemeinde hier in Philippi im Glauben voranschreitet, in unserer Freude an Jesus zunimmt. Ich hoffe wirklich, dass Gott unser Gebet erhört, dass er kommt und uns besucht. Wenn ich über mein Leben und den Unterschied nachdenke, den Jesus macht, habe ich früher nur um meine geschäftlichen Gewinne gesorgt. Aber seitdem ich dem König Jesus vertraue, haben sich meine Prioritäten geändert. Jetzt will ich dem Beispiel des Paulus folgen und in allem, was ich tue, will ich, dass König Jesus geehrt und verherrlicht wird. Ich will, dass alle das Evangelium hören. Und ich liebe es, die Gemeinde wachsen zu sehen und dass andere kommen, um Jesus nachzufolgen. Ich liebe es, dass meine geschäftlichen Gewinne genutzt werden können, um das Wachstum der Gemeinde zu fördern, um Paulus auf seinen Missionsreisen zu helfen und Christus zu ehren. Ich werde jetzt regelmäßig beten, dass mein Leben Christus in allem ehrt. Lydia. Eine Woche ist vergangen und ein anderer Teil des Briefes des Paulus ist uns heute geblieben, als wir ihn vorgelesen hörten. Es ging darum, wie wir uns in einer Weise verhalten sollen, die dem Evangelium des Königs Jesus würdig ist. Der Gefängnisaufseher hat es so ausgedrückt: Wenn wir verkünden, dass Jesus König ist, müssen wir so leben, als wäre Jesus König. Wir haben besprochen, dass das bedeutet, dass wir weiter für Jesus leben müssen, egal was passiert. Am Evangelium festhalten, egal was passiert. Darauf achten, dass wir Jesus in der Mitte behalten, egal was passiert. Und das passt zu den Worten des Paulus darüber, wie wir im Evangelium feststehen, zusammen, in einem Geist, zusammenstreben als einer für den Glauben des Evangeliums, und uns nicht vor Widerstand fürchten. Es gibt Widerstand. Paulus wurde aus der Stadt vertrieben. Es gibt Menschen, die uns wegen des Königs Jesus ablehnen. Und so müssen wir durch den Heiligen Geist zusammenstehen und für das Evangelium feststehen. Wir könnten einfach sagen, Jesus ist nicht wirklich mein König, oder aufhören, so zu leben, als wäre Jesus unser König, uns dem Götzendienst der Stadt anschließen. Es wäre so viel einfacher, sich einfach wieder in die Menge zu mischen, sich an den kaiserlichen Zeremonien zu beteiligen, mein Geschäft sicher zu halten. Aber das würde Christus nicht ehren. Es ist manchmal verlockend, aber ich bin so dankbar für die Ermutigung heute, weiter für Jesus zu leben und mich nicht zu schämen. Was ist der Sinn, einen König zu haben, wenn wir ihn beim ersten Anzeichen von Schwierigkeiten aufgeben? Und so ermutigen wir einander. Wir haben heute im Gebet nachgelegt, gebetet, dass wir für das Evangelium feststehen würden. Und dass wir als Menschen bekannt wären, die nicht nur über König Jesus sprechen, sondern für König Jesus leben. Es war aufwühlend. Ich bin jetzt begeistert von der Zukunft unserer Gemeinde. Alle waren es. Viel Brennstoff für meine Gebete diese Woche. Lydia. Nun, damit endet die Ich-Erzählung der Lydia. Vielleicht habt ihr bemerkt, dass es Verweise auf ihre Bekehrung gibt. Das ist für uns in der Apostelgeschichte, Kapitel 16, aufgezeichnet. Ihr könnt es später lesen. Die Worte des Paulus sind der Brief an die Philipper. Den wir vor uns haben, den wir früher vorgelesen haben. Und es gab einen Haufen historischen Kontext. Und ich habe ein wenig künstlerische Freiheit im Leben der Lydia angewandt. Dieser Brief an die Philipper war Gottes Wort an diese Gemeinde in einer bestimmten Zeit, an einem bestimmten Ort. Und er war für ihre
Ermutigung. Es war zu ihrem Aufbau. Es war so, dass sie leben würden, um Jesus zu erhöhen. Und Gottes Wort ist ewig. Und es übersteigt Zeit und Ort. Und so ist dieser Brief an die Philipper für uns. Damit wir Christus erhöhen und für ihn leben. Was also ist mit heute? Nun, hier sind ein paar Reflexionen aus den Teilen des Briefes, über die Lydia nachdachte. In Philipper Kapitel eins, Verse 18 bis 26, sollen wir das Leben für König Jesus leben. Nun, habt ihr den Wunsch dort nach persönlichem Dienst bemerkt? Paulus und die Philipper beten, dass sie wieder zusammen sein könnten. Sie nutzten die Technologie der Zeit, Briefe zu schreiben, um zu kommunizieren, und das war gut. Aber sie wollten einander von Angesicht zu Angesicht sehen. In unserem digitalen Zeitalter ist es möglich, sich nie zu treffen. Aber tatsächlich wird es das persönliche Treffen mit jemandem nie ersetzen. In Kununurra, im Norden von Nordwest-Australien, mitten im Nirgendwo, verbrachte ich viel Zeit damit, mit Menschen per Zoom oder FaceTime zu sprechen. Und das war gut. Es war hilfreich. Es war sogar notwendig. Aber es war immer so viel besser, wenn ich sie von Angesicht zu Angesicht sehen konnte. Wenn ich mit ihnen sitzen, mit ihnen plaudern, für sie beten konnte, während sie dort waren. Das Gleiche gilt heute. Wir müssen nicht aufhören, uns zusammenzutreffen, denn die Ermutigung von Angesicht zu Angesicht, für Jesus zu leben, ist so wertvoll. Und wir leben in der Ich-Generation, oder? Wir sind so auf uns selbst fokussiert. Wir sind sehr individualistisch. Aber es ist interessant festzustellen, dass Paulus, der im Gefängnis ist, wahrscheinlich auf der Todesstrafenabteilung, er ist darauf fokussiert, die philippische Gemeinde aufzubauen. Er ist auf die Gemeinde fokussiert, auf andere. Er möchte sehen, dass Jesus geehrt wird und Mitgläubige in ihrem Glauben wachsen. Stellt euch vor, wie es aussehen würde, wenn wir alle diese gleiche Haltung hätten, wenn wir in die Kirche gingen, um mit Gottes Volk zusammenzukommen. Wir gingen mit der Absicht ein, jemandem ein ermutigendes Wort aus der Bibel zu geben. Oder wir nahmen uns 15 Sekunden Zeit, um die Person zu ermutigen, die den Morgentee ausschenkt. Oder wir riefen die Person beiseite, von der wir wissen, dass sie kämpft, und ließen sie einfach wissen, dass wir für sie gebetet haben. Nun, wir können dies tun, wenn wir Paulus' Motto in Vers 21 annehmen: zu leben ist Christus, und zu sterben ist Gewinn. Durch den Glauben an Jesus sind wir Bürger des Reiches Gottes. Wir haben eine so privilegierte Stellung. Wir müssen nicht um uns selbst in unserer eigenen Stellung sorgen. Und es bedeutet, dass wir für König Jesus leben können. Wir können leben, um ihn zu erhöhen, um ihn zu ehren. Die Art, wie wir das tun, ist, indem wir seine Kirche lieben und dienen, für die er gestorben ist. Also lasst uns beten, dass wir dies mit unserem Leben tun werden. Zu leben ist Christus. Zu sterben ist Gewinn. Das ist der nächste Teil der Verse. Und zu leben ist Christus. Zu sterben ist Gewinn. Und für Paulus ist der Tod Gewinn. Weil der Tod nur der Anfang ist, mit Jesus zu sein. Vers 23, ich begehre, abzuscheiden und bei Christus zu sein, was um ein Vielfaches besser ist. Heute ist Gott gegenwärtig bei uns. Jesus ist gegenwärtig bei uns durch seinen Heiligen Geist. Aber er ist nicht körperlich gegenwärtig bei uns. Jesus ist an Gottes rechter Hand im Himmel. Und Paulus sehnt sich nach dem Tag, an dem er bei Jesus von Angesicht zu Angesicht sein wird. Nun, unsere Kultur vermeidet den Tod. Ein Teil des Denkens einiger Leute, wisst ihr, das Wort KI, alle reden diese Tage über KI. Einige Leute in der KI-Welt hoffen, dass KI das Ende des Todes sein wird. Dass wir so technologisch fortschrittlich werden, dass die Menschheit nie sterben würde. Aber der Christ, wir freuen uns tatsächlich darauf, was der Tod bringen wird. Weil er uns in die Herrlichkeit mit Jesus bringen wird. Wir werden bei ihm sein. Es ist etwas, das man nicht vermeiden sollte. Und so leben wir für Jesus. Und wenn wir sterben, gewinnen wir, weil wir bei Jesus sein dürfen. Und dann in Philipper Kapitel 1, Verse 27 bis 30, sollen wir das Leben für das Evangelium leben. Tatsächlich sind wir als Gemeinde berufen, ein Leben zu leben, das dem Evangelium würdig ist. Dies ist ein Leben, in dem die gute Nachricht von Jesu Tod und Auferstehung im Zentrum steht. Und wir sollen für diese Sache streben. In dieser Sache vereint sein. Und wir tun es wegen König Jesus. Der am Kreuz für unsere Sünde gestorben ist. Der für uns gelitten hat. Aber der
aufgehoben, um uns das ewige Leben zu geben. Der Grund, warum wir für das Evangelium streben, ist Jesus. Weil wir Bürger seines Königreichs sind. Ich denke an einen Schwarm Vögel, wie Kakadus oder Regenbogenloris. Ein einzelner Vogel für sich allein sieht nicht sehr beeindruckend aus. Aber wenn man einen Schwarm von Hunderten und Tausenden von Vögeln sieht. Einfach alle zusammen, die rasend und schlängelnd in eine Richtung fliegen. Das ist ein Anblick, der zu sehen ist, oder? Wo wir zusammen für das Evangelium streben sollen. Wie die Vögel. Und wir können es, weil Jesus uns seinen Heiligen Geist gegeben hat. Am 11. Oktober haben wir einen gemeinsamen Gottesdienst als Gemeinde. Gefolgt von einem Workshop. Um uns zu helfen, gemeinsam herauszufinden, wie es aussieht, wenn wir ein Leben leben, das dem Evangelium würdig ist. Wie es aussieht, wenn wir als eines für den Glauben des Evangeliums streben, ohne uns zu schämen. Nun tun wir es nicht in unserer eigenen Kraft. Wir tun es unter König Jesus. Also bitte betet für diesen Tag. Dass er uns helfen wird, als eines in Jesus Christus fest zu stehen. Ein Leben zu leben, das dem Evangelium würdig ist. Und in all dem ist unser Ziel, Christus zu erhöhen. Christus zu ehren. Für ihn zu leben. Damit die Menschen uns in unserem Leben sehen und Gott die Ehre geben. Und während wir für das Evangelium streben. Es könnte Leiden bedeuten. Wir sind gesegnet, in der Zeit und am Ort zu leben, an dem wir leben. Wo wir uns mit großer Freiheit versammeln können. Aber es gibt hier in den Schriften immer diese Warnung. Jesus litt für uns, indem er am Kreuz starb, um uns zu Gott zu bringen. Paulus litt, als er die gute Nachricht von Jesus weitergab. Paulus bringt es tatsächlich in Vers 29 in den Begriff, für Christus zu leiden zu dürfen. Als wäre es ein Geschenk der Gnade, dass Paulus das Privileg hat, für seinen Glauben an Jesus leiden zu können. Genau wie Jesus für uns litt. Die Gemeinde in Philippi wurde gesagt, Leiden zu erwarten. Wir sollten nicht überrascht sein, wenn wir irgendwann um des Evangeliums willen leiden. Und wir können dies tun, weil Jesus. Weil wir wissen, dass wir Bürger seines Königreichs sind. Und dass eines Tages, wenn wir bei ihm sind, wir nicht mehr leiden werden. Und so können wir für das Evangelium von Jesus Christus fest stehen. Nicht weil es alle mögen werden. Sondern weil es sich lohnt. So mögen wir Paulus nachsprechen: Für mich, zu leben, ist Christus, und zu sterben, ist Gewinn. Mögen sie unsere Worte und unser Gebet sein. Lasst uns beten. Himmlischer Vater, wir danken dir, dass Jesus kam. Und dass er für uns litt. Die Strafe für unsere Sünden zahlend, damit wir vor dir gerecht sein konnten. Und in Beziehung mit dir sein und Teil deines Königreichs sein. Bürger deiner Nation. Hilf uns, Herr, als Bürger deines Königreichs zu leben. Mögen diese Worte des Paulus für uns wahr sein. Mögen wir wissen, dass zu leben Christus ist und zu sterben Gewinn. Und wir bitten dich, Herr, dass in allem, was wir tun, wir Jesus erhöhen. Dass wir ihm die Ehre und den Lobpreis und die Ehrung bringen. Und wir bitten dies in Jesu Namen. Amen.
Wortlaut im Original
Gracious Father, we thank You for the Holy Scriptures, their precepts, promises, directions and light. In them may we learn of Christ, grasp His truth and have grace to follow in His steps. Amen. The passage that we're looking at this morning is from Philippians. My name is Lydia. Originally from the city of Thyatira. I moved to Philippi for business opportunities. You see, I'm a seller of purple goods. And Philippi, being a Roman colony, does a good trade. I'm not a Roman citizen. I don't have that coveted status. I don't get the tax breaks, the legal protection or the social privilege. I trust God though. There was no synagogue in town because there weren't enough male Jews, but every week a few of us would meet just outside the city for a time of prayer. Then one day we had a visitor join us for prayer. His name was Paul. And he told us the most amazing good news. He told us that there is a king, God's king, who reigns over God's kingdom. And his king's name was Jesus. We sat intently as we heard how this King Jesus came and how he suffered on the cross, died for our sin and then three days later came back to life again. And get this one day, he's going to return. And we heard that if we trust this King Jesus, we not only receive the forgiveness of sin, but we also become citizens of his kingdom with privilege and status beyond what we could imagine. Well God that day convicted me of the truthfulness of these words and I believed that day was so sweet. My sins were washed away and I became a citizen of God's kingdom. We were by the river and so I was baptized straight away, my family too. Soon others put their trust in Jesus and our little gathering began to grow. We rejoiced in what God had done for us through his King Jesus as we shared with others the good news. It's not always easy though. To start with, it wasn't long before Paul and his companions were beaten and thrown in prison. People feared the power of King Jesus and instead of believing him and trusting him, they ran away from him. There was a pretty miraculous prison escape where the jail just fell down and the jailer who witnessed it, he and his family joined our gathering because they put their trust in Jesus. Because Paul when the jail fell down he didn't run away, but he stayed there and he shared the good news with the jailer. So exciting. Anyway, needless to say Paul had to leave town. There is still some hostility. Some of us have suffered ridicule, disrespect, imprisonment. A bunch of people won't purchase my purple goods anymore because I follow King Jesus. I'd say it's worth it though because in Jesus I've gained so much more than I could ever get in this world. We're so thankful to God that Paul came and shared the good news with us. That was about 10 years ago now. We pray for him as we know that he prays for us. We're partners in the gospel now. And like Paul does, we tell anyone we can about the good news of God's King Jesus. We just received a letter from Paul the other day. We read it together in our gathering. It was so timely and addressing areas we needed to hear like about the argument between Yoder and Sintiki. Don't get me started on that. And these so-called preachers who seem to care more about undermining Paul than preaching the gospel. Here reminds us too of what it means to be a citizen of God's kingdom and how good it is. The latest news is that Paul is still in prison, still suffering because he kept telling people about Jesus. This one could be death for him depending on the mood of Caesar. But his faith is strong. Paul is encouraged by our prayers for him. And he is confident that God will answer our prayers and be able to come and visit us again. We're hopeful that he will be able to come and visit and encourage us and spare us on in the faith that we can continue to live as faithful citizens of God's kingdom. We're so thankful for this letter and we will be sure to read it again and again. Yours truly, Lydia, believer in Jesus, citizen of the kingdom of heaven. Well, we gathered as a church today. I was struck as Paul's letter was read out by his attitude towards life and death. Particularly the words I eagerly expect in hope that I will in no way be ashamed. But we'll have sufficient courage so that now as always Christ will be exalted in my body, whether by life or by death, for to me to live is Christ and to die is gain. Paul's whole world is shaped by Jesus and his resurrection. And he knows that death is gain because as he puts it, I desire to depart and be with Christ, which is better by far. He longs to be with the resurrected King. Me too. This world is tough, business is struggling, the Romans can be harsh. How good is it going to be to be with Jesus? And knowing that I am a citizen of his kingdom, knowing what is to come, and it means that like Paul, I don't have to live my life for myself. I can live it for Jesus. Life is to be used to exalt and honor Christ. And Paul, as he seeks to live for Jesus, he wants Jesus to be exalted and honored. But he also wants our little church here in Philippi to progress in our faith, to increase in our joy in Jesus. I really do hope that God answers our prayer for him to come and visit. As I think about my life and the difference Jesus makes, I used to only care about my business gains. But since trusting King Jesus, my priorities have changed. Now I want to follow Paul's example and in everything I do, I want King Jesus to be honored and exalted. I want everyone to hear the good news. And I love seeing the church grow and others come to follow Jesus. I love that my business gains can be used to help grow the church, to help Paul on his missionary journeys and honor Christ. I'm going to pray regularly now that my life would honor Christ in everything. Lydia. A week has passed and a different part of Paul's letter stuck with us today as we heard it read. It was about how to conduct ourselves in a manner worthy of the gospel of King Jesus. The jailer put it like this. If we proclaim that Jesus is King, we need to live as if Jesus is King. We discussed how that means we have to keep living for Jesus no matter what. Holding onto the gospel no matter what. Making sure we keep Jesus at the center no matter what. And this match Paul's words about how we understand firm in the gospel together, in one spirit striving together as one for the faith of the gospel, and not being frightened of opposition. There is opposition. Paul was driven out of town. There are people who are opposed to us because of King Jesus. And so we need to stick together by the Holy Spirit and stand firm for the gospel. We could just say, Jesus isn't really my King, or stop living as if Jesus was our King, join in the idol worship of the city. It'd be so much simpler just to blend back into the crowd, join in the imperial ceremonies, keep my business safe. But that would not honor Christ. It's tempting sometimes, but I'm so glad for the encouragement today, to keep living for Jesus and to not be ashamed. What's the point in having a King if we give up on him at the first sign of trouble? And so we're encouraged with each other. We doubled down today in prayer, praying that we'd stand firm for the gospel. And that we would be known as people who not only talk about King Jesus, but live for King Jesus. It was stirring. I'm excited now about the future of our church. Everyone was. Lots of fuel for my prayers this week. Lydia. Well, there ends the first person story of Lydia. You may have noticed that there is references to her conversion. That's recorded for us in Acts chapter 16. You can read it later. Paul's words are the letter to the Philippians. That we have before us, which we had read out earlier. And there was a bunch of historical context. And I used a little bit of creative license there in Libya's life. This letter to the Philippians was God's word to that church in a particular time, in a particular place. And it was for their encouragement. It was for their building up. It was so that they would live to exalt Jesus. And God's word is eternal. And it transcends time and place. And so this letter to the Philippians is for us. So that we would exalt Christ and live for him. So what about today? Well, here are a couple of reflections from the parts of the letter that Lydia was reflecting on. In Philippians chapter one, verses 18 to 26, we are to live life for King Jesus. Now, did you notice the desire there for face to face ministry? Paul and the Philippians are praying that they could be together again. They were using the technology at the time, writing letters to communicate and that was good. But they wanted to see each other face to face. In our digital age, it is possible to never meet. But actually, it is never going to replace meeting someone in person. In Canunara, top of Northwest Australia, smack bang in the middle of nowhere, I spent a lot of time speaking with people by Zoom or FaceTime. And that was good. It was helpful. It was necessary even. But it was always so much better when I could see them face to face. When I could sit with them, chat with them, pray for them while they were there. The same is true today. We need to not give up meeting together because face to face encouragement to live for Jesus is so valuable. And we live in the eye generation, don't we? We are so focused on ourselves. We're very individualistic. But it's interesting to note that Paul, who's in prison on likely on death row, he's focused on building up the Philippian church. He's focused on the church, on others. He wants to see Jesus honoured and fellow believers grow in their faith. Imagine what it would look like if we all had that same attitude as we walked into church to meet with God's people. We walked in with the intention to give a word of encouragement from the Bible to someone. Or we took 15 seconds to encourage the person who's serving morning tea. Or pulling aside that person that we know has been struggling and just letting them know that you've been praying for them. Well, we can do this as we embrace Paul's motto in verse 21, to live is Christ and to die is gain. Through faith in Jesus we are citizens of God's kingdom. We have such a privileged position. We don't need to worry about ourselves in our own position. And it means we can live for King Jesus. We can live to exalt him, to honour him. The way that we do that is by loving and serving his church, which he died for. So let's pray that we would do this with our lives. To live is Christ. To die is gain. That's the next part of the verses. And to live is Christ. To die is gain. And for Paul death is gain. Because death is just the beginning of being with Jesus. Verse 23, I desire to depart and be with Christ which is better by far. Today God is present with us. Jesus is present with us by his Holy Spirit. But he is not physically present with us. Jesus is at God's right hand in heaven. And Paul is longing for the day when he will get to be with Jesus face to face. Now our culture avoids death. Part of some people's thinking, you know the word AI, everyone's talking about AI these days. Some people in the AI world are hoping that AI is going to be the end of death. That we're going to become so technological advanced that humanity would never die. But the Christian, we actually look forward to what death will bring. Because it will bring us into glory with Jesus. We will be with him. It's not something to avoid. And so we live for Jesus. And when we die we gain because we get to be with Jesus. And then in Philippians chapter 1 verses 27 to 30 we are to live life for the Gospel. In fact we're called as a church to live a life worthy of the Gospel. This is a life where the good news of Jesus' death and resurrection is centre. And we are to strive for this cause. Be united in this cause. And we do it because of King Jesus. Who died on the cross for our sin. Who suffered for us. But who was raised to give us eternal life. The reason we strive for the Gospel is because of Jesus. Because we're citizens of his kingdom. I think of a flock of birds like cockatoos or rainbow lorikeets. A one bird on its own doesn't look very impressive. But when you see a flock of hundreds and thousands of birds. Just all together zipping and weaving going in one direction. That's a sight to behold isn't it. Where we're to strive together for the Gospel. Like the birds. And we can do it because Jesus has given us his Holy Spirit. On October 11 we're having a combined service as a church. Followed by a workshop. To help us work out together what does it look like for us to live a life worthy of the Gospel. What does it look like for us to strive as one for the faith of the Gospel unashamed. Now we don't do it in our own strength. We do it under King Jesus. So please be praying for this day. That it will help us to stand firm as one in Jesus Christ. Living a life worthy of the Gospel. And in all this our goal is to exalt Christ. To honour Christ. To live for him. So that people will see us in our lives and give glory to God. And as we strive for the Gospel. It might mean suffering. We are blessed to live in the time and place that we do. Where we can meet with great freedom. But there's always this warning here in the Scriptures. Jesus suffered for us dying on the cross to bring us to God. Paul suffered as he shared the good news of Jesus. Paul actually puts it in terms in verse 29 of being granted to suffer for Christ. Like it's a gift of grace that Paul has the privilege of being able to suffer for his faith in Jesus. Just like Jesus suffered for us. The Philippian church was told to expect suffering. We should not be surprised if at some point we suffer for the sake of the Gospel. And we can do this because of Jesus. Because we know that we're citizens of his kingdom. And that one day when we are with him we will suffer no more. And so we can stand firm for the Gospel of Jesus Christ. Not because everyone will like it. But because it's worth it. So may we echo Paul for me to live as Christ and to die as game. May they be our words and our prayer. Let's pray. Heavenly Father we thank you that Jesus came. And he suffered for us. Paying the penalty of our sins so that we could be right before you. And in relationship with you and be part of your kingdom. Citizens of your nation. Help us Lord to live as citizens of your kingdom. May these words of Paul's be true for us. May we know that to live is Christ and to die is game. And we ask Lord that in all that we do that we would exalt Jesus. That we would bring him the glory and the praise and the honour. And we ask this in Jesus name. Amen.