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Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Orthodoxy Live September 27, 2026

Ancient Faith Radio - Orthodoxy Live (Fr. Evan Armatas) · Ancient Faith Radio - Orthodoxy Live (Fr. Evan Armatas) · 2026-09-28 · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Verantwortung · tragend Demut

Der Eintritt in das klösterliche Leben während einer Ehe ist eine legitime, aber seltene und verantwortungsvolle Praxis, die als bewusste Vorbereitung auf den Tod und die Ewigkeit dient und nicht als Flucht aus der ehelichen Verantwortung verstanden werden darf.

Man kann in ein Kloster eintreten, während man noch verheiratet ist. Und genau dort fragt diese Person diese Frage: Kann ich in ein Kloster eintreten, während ich noch verheiratet ist? Das passiert nicht oft, aber es ist eine alte, angesehene und respektierte Tradition der Kirche.

Der Text behandelt die Frage, ob verheiratete Menschen in das orthodoxe klösterliche Leben eintreten können, wobei der Sprecher erklärt, dass dies eine alte und respektierte Tradition ist, die jedoch viel Besinnung und gegenseitige Vereinbarung erfordert. Er stellt klar, dass in der Orthodoxie keine unterschiedliche sakramentale Stellung für Verheiratete und Ledige besteht, beide empfangen die Sakramente gleichberechtigt. Der Sprecher betont, dass ein solcher Schritt meist im späteren Leben erfolgt, oft als Vorbereitung auf den Tod und zur intensiveren Hinwendung zu Gebet und Fasten. Er warnt ausdrücklich davor, dass ein Ehepartner ohne Absprache und ohne Rücksicht auf die Familie einfach das Kloster betreten kann, was als untragbar bezeichnet wird. Als Beispiele nennt er Paare, die gemeinsam oder getrennt in Klöstern leben, sowie eine Geschäftsfrau, die im mittleren Alter Nonne wurde. Der Text schließt mit einem Appell an die Zuhörer, unabhängig von einem klösterlichen Eintritt, selbst über die Vorbereitung auf den eigenen Tod und die Ewigkeit nachzudenken. Es wird darauf hingewiesen, dass die Verwaltung der Kirche in verschiedenen Jurisdiktionen wie der OCA oder der Griechischen Archidiözese zwar unterschiedlich ist, aber dieselbe theologische Grundlage hat.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung; Genügsamkeit, Fasten, freiwilliges Opfer, Loslassen
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

1 Kor 7,5

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 2, künftig 3

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Dies ist Orthodoxy Live mit Vater Evan Armitage, eine live interaktive Anruf-Sendung, in der Ihre Fragen zum orthodoxen Glauben beantwortet werden. Vater Evan ist der Priester der St. Spirit and Greek Orthodox Church in Loveland, Colorado. Rufen Sie Ihre Frage unter 1-855-AF RADIUM ein, das ist 1-855-237-2346. Hier ist nun Vater Evan. Guten Abend und willkommen zu Orthodoxy Live, Ihrer Live-Anruf-Sendung über den orthodoxen Glauben, Ihre Lehren und Traditionen. Ich bin Ihr Gastgeber, Vater Evan, und wir streamen heute Abend hier auf Ancient Faith mit Ihnen. Ich freue mich, dass Sie bei uns sind. Und ich habe meinen Freund Mike auf der anderen Seite, der normalerweise diese Sendung produziert und technisch betreut, denn heute werden wir eine weitere Mailbag-Folge anbieten. Mike, wir haben viele davon gemacht, und ich muss Ihnen sagen, und ich habe das schon einmal gesagt, ich habe diese Sonderausgaben der Sendung mit Ihnen wirklich genossen. Ich weiß, dass wir eine Liste von Fragen haben, die wir entweder per E-Mail erhalten haben oder wenn wir live auf Sendung sind und Leute über den Chatraum und YouTube oder Facebook schreiben, und so weiß ich, dass wir eine Reihe von Fragen haben, die wir hoffentlich behandeln werden, aber es hat Spaß gemacht, diese zu machen. Ja, ebenso, Vater. Ich habe an diesem Punkt so viele davon gemacht. Ich denke, ich kann „Industrie-Veteran“ in meine Online-Biografie aufnehmen, vielleicht in mein LinkedIn. Ja, kurz bevor wir auf Sendung gingen, teilten Sie das Startdatum der Sendung, das dem Datum entsprach, an dem Ihre Großmutter im Herrn einschlief, und natürlich ewige Erinnerung an sie, und als Sie das Datum erwähnten, war ich selbst ein wenig überrascht. Ich denke einfach nicht daran, dass die Sendung so weit zurückreicht, aber in einem Monat hier werden wir, ich sollte sagen, unser 15. Jahr des Sendens erreichen, was mich überrascht. Es scheint nicht, als wären 15 Jahre vergangen, aber ich nehme an, doch. Ja, es ist einfach ein Segen, dies den Menschen zu bringen. Ich denke, dass Sie viele Herzen berühren und vielen Seelen mit all den Antworten, die Sie ihnen geben, helfen. Danke Gott dafür. Als wir uns vorbereiteten, habe ich durch einige der Fragen gescrollt, und ich habe immer noch E-Mails, die bis zurück zu 2016 reichen, die ich nicht beantwortet habe, was Ihnen ein Gefühl davon gibt, wie viele Fragen immer noch unbeantwortet da sind, aber dennoch. Also setzen Sie sich heute Abend zurück und hören Sie uns zu, während wir einige dieser Fragen behandeln, zu denen wir während unserer Live-Anruf-Sendungen keine Gelegenheit hatten. Sie hören also wieder diese Sonderausgabe von Orthodoxy Live, eine Mailbag-Folge. Mike, lass uns in unsere erste Frage einsteigen. Gut, wir haben eine ziemlich interessante Art von Ehefrage, die ich auf dieser Sendung nicht sehr oft sehe, mit der ich uns einleiten wollte. Ein YouTube-Zuhörer schreibt: „Hallo Vater Evan, können in der OCA verheiratete Menschen mit den richtigen Segnungen und der richtigen Unterscheidung Mönche werden? Wenn ja, kann ein Ehepartner in der Welt bleiben und der andere ins Kloster eintreten?“ Ja, nun, es ist interessant, der Anfangsteil der Frage, in der OCA, was sie damit andeuten, die Leute sind wie, ich weiß nicht einmal, was diese Abkürzung bedeutet, Orthodox Church of America, und Sie wissen, das ist auf dieser Sendung viele Male vorgekommen, wo in Amerika und in einigen anderen Ländern auf der Welt, hauptsächlich Ländern, die wir im orthodoxen Sinne als Aspera bezeichnen, wir verschiedene Jurisdiktionen haben. Also typischerweise, wie Sie wissen, in einem Land wie Rumänien haben Sie keine verschiedenen administrativen Strukturen, richtig, es ist einfach die Rumänisch-Orthodoxe Kirche, richtig, oder in Griechenland, Sie wissen, die Kirche Griechenlands, aber in Amerika, aufgrund der Art und Weise, wie das Christentum in das Land kam und der verschiedenen, Sie wissen, Menschen, die einwanderten, haben Sie diese verschiedenen Jurisdiktionen, richtig, also bin ich Teil der Griechischen Archidiözese, Sie besuchen eine Kirche, die unter der Antiochenischen Archidiözese steht, und diese Person besucht offensichtlich eine Kirche, die unter der Orthodox Church of America steht, alles dieselbe Kirche, hat nur eine andere administrative Struktur, also würden wir auf eine Weise sagen, wir könnten, wir könnten die „in der OCA“ streichen, weil dies eine Eine Frage wie fast alle Fragen, die wir erhalten, fragt im Grunde nur nach der Praxis in der Kirche, oder? Und so sagt beispielsweise in dieser Frage jemand: Ist es in einer Ehe möglich, dass irgendwann ein Teil der Ehe, also entweder der Mann oder die Frau, in das klösterliche Leben eintritt? Ist das möglich? Und für die Zuhörer dieser Aussage, insbesondere für Menschen, die das Christentum und die Kirche untersuchen, könnte das klingen wie: Wovon reden die überhaupt? Und offensichtlich gibt es Menschen, die als Christen in der Welt leben und verheiratet sind; ich gehöre zufällig zu ihnen. Es gibt Menschen in der Kirche, die nicht verheiratet sind und ledig sind. Mike, ich glaube, du bist ledig, oder? Ich bin es tatsächlich. Ja, es gibt keinen Unterschied darin, wie du oder ich in der Kirche leben, und die Kirche behandelt uns nicht unterschiedlich. Eine verheiratete Person ist weder vor noch zurück; es gibt nichts wie im US-Steuerrecht, wo es eine Veranlagung für Verheiratete und eine für Ledige gibt. Nein, wir beide empfangen die Sakramente, wir beide leben im Leben der Gemeinschaft als Mitglieder der Kirche. In der Kirche gibt es auch diejenigen, die ein Leben in der Keuschheit wählen und in das klösterliche Leben eintreten und in einem Kloster leben. Und überraschenderweise, zumindest für manche, die es vielleicht nicht wissen: Man kann ein Kloster betreten, nachdem man verheiratet war, vielleicht ist man verwitwet; man kann als Lediger, der nie verheiratet war, in ein Kloster eintreten; oder man kann in ein Kloster eintreten, während man noch verheiratet ist. Und genau dort fragt diese Person diese Frage: Kann ich in ein Kloster eintreten, während ich noch verheiratet bin? Das passiert nicht oft, aber es ist eine alte, angesehene und respektierte Tradition der Kirche. Wie man sich vorstellen kann, muss viel Besinnung vor etwas derartigem stattfinden. Mike, es ist in der Kirche nicht akzeptabel, wenn ich eines Tages aufwache und einfach abhauke und in das Kloster gehe; meine Frau schaut auf die andere Seite des Bettes und ich bin nicht da, und sie sucht nach mir und erfährt, dass er einfach ins Kloster gegangen ist, als hätte er sie und die Kinder verlassen. Nein, nein, nein, so funktioniert das nicht. Sicherlich haben wir keine tragfähigen Beispiele dafür bei frisch Verheirateten; es ist nicht so, dass wir sechs Monate in unserer Ehe sind und ich einfach beschließe, dass ich lieber in der Keuschheit leben möchte. Fast alle Fälle dieser Art treten spät in der Ehe auf, vielleicht ist jemand in seinen Sechzigern oder Siebzigern. Tatsächlich habe ich einen Schulkameraden aus dem Seminar, der verheiratet ist und ein Pfarrpriester mit mehreren Kindern; sowohl er als auch seine Frau haben beschlossen, dass es, wenn die Kinder in ihr Erwachsenenleben eintreten und sie älter werden, einen Zeitpunkt geben wird, an dem beide in das klösterliche Leben eintreten werden. Das ist eine gegenseitige Vereinbarung, die sie getroffen haben; beide haben Beziehungen zu den Klöstern aufgebaut, in die sie gehen werden. Tatsächlich besuchte ich vor nicht allzu langer Zeit ein Kloster, und einer der Diakone dort dient im Kloster, während seine Frau im Schwesternkloster etwa 50 Meilen entfernt ist. Sie sind Anfang Siebzig. Es ähnelt dem, was der heilige Paulus über verheiratete Menschen sagt, dass sie für eine Zeit vom Ehebett absehen sollten, damit sie sich mehr dem Gebet widmen können. Und wirklich wird dies so verstanden, dass, wenn wir älter werden und von Gott mit einem längeren Leben gesegnet sind, wir wissen, dass sich unsere Aufmerksamkeit immer mehr auf das Ende unseres Lebens richtet. Und der Grund, warum ich das sage, ist, dass ich Menschen betreue, die älter werden, und das ist eine sehr häufige Sache: Wenn sie älter werden, beginnen sie mehr über ihren Tod nachzudenken; sie erkennen, dass sie eine begrenzte Menge an Zeit haben. Natürlich sind du und ich jünger; du bist jünger als ich. Ich denke nicht ständig über meinen Tod nach, aber es kreuzt meinen Verstand, und ich denke gewiss über die Tatsache nach, dass ich die Mitte überschritten habe. Meines Lebens, weißt du, ich bin 57. Ich glaube nicht, dass ich 114 Jahre alt werde, das wäre höchst ungewöhnlich. Also erkenne ich, dass ich weniger Zeit vor mir habe, als ich in diesem Leben bereits hinter mir habe, und so kommt es mir immer mehr in den Sinn. Aber wie mein Vater, er ist Ende 80, und weißt du, oft, wenn ich ihn anrufe, sage ich: „Hey, Papa, wie geht’s dir?“ Und er sagt: „Ganz gut für einen alten Mann.“ Und dann sagt er so etwas wie: „Ich habe noch einen weiteren Tag, und in meinem Alter ist das wirklich gut.“ Also erkennt er, dass ihm eine begrenzte Menge an Zeit bleibt. Und wenn das der Fall ist, dann konzentrierst du dich hoffentlich stärker auf die Vorbereitung auf den Übergang von diesem Leben in das nächste. Und deshalb würde man das klösterliche Leben in Betracht ziehen, um sich vollständig dem Gebet, dem Fasten und der Almosen zu widmen und sich auf seinen Tod vorzubereiten. Nun, es gibt eine Nuance in ihrer Frage, die lautet: Was, wenn einer von uns nicht ins klösterliche Leben eintreten möchte, während der andere es tut? Die Nuance, die diese Person anspricht, besagt im Grunde, dass es viel mehr Gespräch und pastorale Überlegung geben muss. Es ist zweifellos möglich, dass es Paare gibt, bei denen einer eintritt und der andere zu Hause bleibt, vielleicht um sich um die Kinder zu kümmern. Und ich rede nicht von kleinen Kindern, aber vielleicht gibt es ein Kind, das Pflege braucht, ein Kind mit besonderen Bedürfnissen, das zu Hause bleibt und Pflege braucht. Oder vielleicht ist ihre familiäre Situation so beschaffen, oder es besteht einfach kein Wunsch eines der beiden Teile des Paares, das klösterliche Leben einzugehen, aber sie unterstützen es vollständig. Es ist ein wenig ungewöhnlich, aber nicht unbekannt. Nun, wie würde sich all dies auf dich oder mich auswirken? Nun, wahrscheinlich nie, oder? Aber manchmal leben und arbeiten einzelne Menschen den Großteil ihres Lebens in der Welt und entscheiden sich dann im späteren Leben, dasselbe zu tun. Das ist auch nicht ungewöhnlich. Ich habe eine Freundin und Kollegin, die in ihren mittleren 50ern eine sehr erfolgreiche Geschäftskarriere hatte, ein Kloster, das sie häufig im Ausland besuchte, und vor kurzem wurde sie, nun ja, verspottet, oder? Sie wurde eine Nonne und es war etwas, auf das sie sich vorbereitet hatte, und sie räumte ihre weltlichen Besitztümer weg und tat dies. Aber vor allem hilft dir das vielleicht, du und ich, darüber nachzudenken: Wenn jemand durch den Eintritt in ein Kloster den Fokus auf das Ende seines Lebens in schärferes Relief rückt, stellt sich die Frage, warum du und ich nicht dasselbe tun, selbst wenn wir nicht in ein Kloster eintreten. Du und ich leben mit der Illusion, dass wir einfach für immer leben werden, was wahr ist, und wie bereiten wir uns also auf den Tag unseres Todes vor, um diesen Übergang von diesem Leben in das nächste friedvoll zu gestalten? Ja, Mike, ich nehme an, du hast wahrscheinlich von diesem Entscheidungsbaum gehört, den manche Leute durchlaufen. Oh ja, kirchliche Scheidungen. Ich denke, wie so viele andere Elemente der Orthodoxie werden sie viel online diskutiert, aber als praktische Vorkommnisse geschehen sie sehr, sehr selten. Ich würde sagen, es ist eng damit verbunden, dass es offenbar viele Priester gibt, die Menschen exkommunizieren, ohne sich gegenüber jemandem zu erklären. Ich meine, oh wirklich, das ist ein Online-Thema. Ja, offenbar geschehen all diese Vorkommnisse online ständig. Ich bin mir nicht sicher, ich bezweifle die Häufigkeit dieser Behauptungen, aber ja, kirchliche Scheidungen sind ein weiteres Thema, über das die Leute ständig sprechen, und es ist einfach, dass dies eine so bedeutsame Entscheidung in deinem Leben ist. Ich denke, es kommt nicht sehr oft vor. Ich denke, es ist eine sehr gesegnete, schöne Sache. Nun, lass mich etwas sagen, Mike. Es kann für Menschen eine Verwirrung geben, wenn man das klösterliche Leben eingeht. Die Kirche vollzieht deine Ehe nicht durch eine kirchliche Scheidung. Du bleibst verheiratet. Oh, wow, ja, aber die Idee einer kirchlichen Scheidung, die du angesprochen hast und die in der Kirche tatsächlich vorkommt, ist eine lange und ein wichtiger und geistlicher Prozess, der mich wirklich fasziniert, ist die Idee, dass Priester Menschen exkommunizieren. Wie ich bereits dutzende Male in der Sendung gesagt habe: Wir exkommunizieren uns selbst, und die Kirche mag anerkennen, dass wir das getan haben. Aber in meiner Pfarrei, in den Jahren, in denen ich als Pfarreipriester gedient habe, über zwei Jahrzehnte hinweg, gab es nur einen einzigen Fall, in dem ich mit einem Pfarreimitglied Kontakt aufgenommen habe, um sie darauf hinzuweisen, dass sie in dieser Phase nicht mehr in Gemeinschaft mit der Kirche waren. Es war eine pastorale Entscheidung, die ich traf, und sie haben tatsächlich darauf reagiert und es berichtigt. Aber ja, ich würde es für verdächtig halten, wenn Priester herumgingen und, nun ja, sie würden anfangen, Menschen zu exkommunizieren. Ich denke, wir versuchen doch gerade, Menschen dazu zu bringen, der Kirche beizutreten. Nun, vielleicht lassen wir uns zu unserer nächsten Frage veranlassen. Ja, der Online-Raum ist ein sehr interessierter Ort, und ich habe diese Form der Orthodoxie nie wirklich im wirklichen Leben erlebt, aber sie existiert dort für sie. Ich nehme an, ja, ich nehme an, das ist lustig. Okay, diese Frage wird ein wenig theoretischer, aber ich denke, das tun wir normalerweise, und ich denke, sie ist dennoch eine interessante, eine historische. Ein YouTube-Zuschauer schreibt: Während der Zeit im Westen, in der es keine orthodoxe Kirche gab, hatte niemand Zugang zur wahren Kirche, was bedeutet, dass sie keinen Zugang zum Leib Christi hatten, richtig? Wie konnten sie dann gerettet werden? Nun, okay, es ist eine wichtige und aufrichtige Frage. Aber es gibt tatsächlich eine sehr, sehr einfache Antwort: Gott ist ein perfekter Richter, und sein Urteil wird sowohl in Gerechtigkeit als auch in Barmherzigkeit vollzogen, was dasselbe ist. Seine Gerechtigkeit ist seine Barmherzigkeit, seine Barmherzigkeit ist seine Gerechtigkeit. Er setzt die Dinge zurecht und er liebt die Menschheit. Es ist also nicht so, dass wir uns ein Szenario in unseren Köpfen ausmalen, das wir vielleicht durchdacht haben, wie Gott dort sitzt und jemand stirbt und sofort gerichtet wird, weil er auf der amerikanischen Grenze gelebt hat oder in einem Teil der Welt war, der keinen Kontakt mit der Kirche hatte, und Gott sagt: Nun, ich würde dich gerne im Reich haben, aber hier ist die Sache: Du wurdest nie als orthodoxer Christ getauft, also muss ich dich vom Eintritt in das Reich abhalten. Klingt das überhaupt plausibel? Nein, wirklich nicht. Nein, nein, es ist eine Art von Legalismus, der in vielen unserer Köpfe noch existiert. Wir beschränken Gott irgendwie auf einen Satz von Regeln, die wir irgendwie selbst konstruiert haben. Nein, Gott ist in keiner Weise, zu keiner Zeit und durch keine Form oder Idee begrenzt. Ich hatte diese Woche ein wunderschönes Gespräch mit einem neuen Freund, Pastor Eric, und es ist ein Thema, über das wir gesprochen haben, wenn es darum ging, wie die Orthodoxen den Kreuzesweg betrachten und wie vielleicht Protestanten den Kreuzesweg betrachten, in Bezug auf das Nachdenken über Gott, den Vater, seine Gerechtigkeit. Und ich, nun, das sind keine theologischen Konzepte, mit denen ich gelebt habe, also werden sie für mich vage. Aber diese Idee, dass Christus am Kreuz eine Zahlung leistet, und ich sagte ihm, dass das für eine orthodoxe Person, für die orthodoxe Theologie, ein schwer zu erfassendes theologisches Konzept für uns ist, weil wir sagen, dass Gott nichts braucht, er ist perfekt und unveränderlich. Aber das wäre eine ähnliche Art von Idee, etwas weniger aufgeladen und im Laufe der Zeit durch theologische Konzepte aufgebaut, im Sinne von: Nun, Gott kann jemanden nicht retten, der die eine wahre Kirche nicht erlebt hat, und das ist einfach eine falsche Aussage. Gott kann retten, wen er will. Wenn wir auf etwas in der Schrift verweisen würden, das das andeutet, könnten wir natürlich auf den Dieb am Das Kreuz, ja, wurde nicht getauft, empfing nie die Eucharistie, durchlief nie sozusagen den formellen Prozess des Bekenntnisses seiner Sünden, ja, aber ihm wird klar gesagt, dass er bei seinem Tod in das Reich mit Christus eintreten wird, und so, ja, weißt du, die göttliche Vorrechte sind so, dass sie immer die Idee schützen, dass jeder überall Gott begegnen und das Heil empfangen kann, und so, ja, danke Gott für Gott und dafür, dass er, weißt du, nicht eingeschränkt ist, ja, absolut, ich bin dafür, ja, ich, ich bin selbst ein Konvertit, ich habe viele Freunde und Familienangehörige, die protestantisch sind und andere, und, ja, ich bete für sie alle, ich, danke Gott, ich sitze nicht herum und lasse mich von Sorgen um sie verzehren, ja, ich weiß, ja, ich weiß, dass Gott, ja, sich um jeden kümmern wird, um ihre eigene Zeit, und er wird sie dort treffen, wo sie stehen, ja, ja, ich hatte dieses Gespräch, wir hatten diese Woche ein Männergemeinwesen in der Pfarrei, und also machen wir Liturgie und danach essen wir zusammen, und es war eine neue Person, die kam, und er teilte mit mir seine Freude, die Kirche gefunden zu haben, aber teilte auch mit mir seine Sorge, weißt du, um seine Eltern, die er sagte, weißt du, sie leben in einer kleinen Stadt, es gibt dort keine orthodoxe Kirche, es gibt keine Meilen weit, und er, weißt du, Gedanken kreuzten seinen Verstand, weißt du, was ist mit ihnen, und, und natürlich, weißt du, wir sprachen darüber, und, weißt du, ich denke, er selbst verstand, dass, weißt du, Gott groß genug ist, um mit dieser Situation umzugehen, und, weißt du, ich versicherte ihm natürlich auch, dass, weißt du, das nicht etwas ist, das, weißt du, wie du erwähnt hast, ich habe Familienangehörige, ich habe Familienangehörige, weißt du, die überhaupt nicht Teil der Kirche sind, nicht einmal protestantisch oder katholisch, oder, weißt du, sie sind einfach nicht Teil der Kirche, und, weißt du, ich bete und ich vertraue sie Gott an, ich versuche ein Beispiel zu sein, und ich bin offensichtlich nicht ein gutes genug Beispiel, also mache ich mir mehr Sorgen um mein eigenes Urteil als um ihres, ja, aber, weißt du, Gott ist barmherzig und liebend, und wir, wir vertrauen uns gewiss seinem barmherzigen Urteil an, also warum machen wir nicht eine kurze Pause und dann nehmen wir mit unserer nächsten Frage wieder auf, klingt gut, Vater, hallo, dies ist Vater Evan Armitas, in meinem Buch „Toolkit for Spiritual Growth“ behandelte ich drei Grundlagen der orthodoxen Praxis für diejenigen, die die Grundlagen ihres Glaubens stärken möchten: Gebet, Almosen und Fasten, und im Folgebuch „Toolkit for Spiritual Growth 2“ behandle ich drei weitere: ein besseres Verständnis des Sakraments der Beichte, die Bedeutung des Lesens der Bibel und die Bedeutung, in der Gegenwart zu leben, wo das Ewige die gewöhnliche Zeit berührt, meine Bücher stützen sich auf die Weisheit des Alten und Neuen Testaments, der orthodoxen Kirche, der Heiligen und Jahre der pastoralen Erfahrung, sie mischen Theologie mit praktischen Ratschlägen und persönlichen Geschichten, um dich über geistliche Werkzeuge zu lehren, die dir helfen werden, geheilt zu werden und wahrhaftig menschlich zu werden, wenn du Unterstützung suchst, ein verwandeltes Leben in Christus zu leben, versuche „Toolkit for Spiritual Growth 2“, jetzt erhältlich un
Wortlaut im Original
This is Orthodoxy Live with Father Evan Armitage, a live interactive call-in program where your questions about the Orthodox faith are addressed. Father Evan is the priest at St. Spirit and Greek Orthodox Church in Loveland, Colorado. Call in your question at 1-855-AF RADIUM That's 1-855-237-2346. Here now is Father Evan. Good evening and welcome to Orthodoxy Live, your live call-in show about the Orthodox faith, your teachings and traditions. I'm your host Father Evan and we're streaming with you tonight here on Ancient Faith. I'm glad you're with us. And I've got my friend Mike on the other side who usually is producing and engineering this show because tonight we're going to be offering another mailbag episode. Mike, we've done a number of these and I have got to tell you and I've said this before I really have enjoyed doing these special editions of the show with you. I know we've got a list of questions that we've gotten either through email or when we're on air live and people are writing in using the chat room and YouTube or Facebook and so I know we've got a host of questions that hopefully we'll get to but it's been fun to kind of do these. Yeah likewise Father. I've done so many of them at this point. I think I can put industry veteran on my bio online, maybe my LinkedIn. Yeah just before we got on air you were sharing the start date of the show which corresponded to the date that your grandmother fell asleep in the Lord and of course eternal memory to her and when you mentioned the date I was a little surprised myself. I just don't think about the show going back that far but in another month here we'll be hitting starting our I should say our 15th year of broadcasting which is surprising to me. It doesn't seem like 15 years have gone by but I guess so. Yeah it's just a blessing to bring this to people. I think that you touch a lot of hearts and you help a lot of souls out with all the answers that you give them. Thank God for that. As we were preparing I was scrolling through some of the questions and I've still got emails going all the way back to 2016 that I haven't answered so it gives you a sense of just how many questions are still out there that haven't been answered but nonetheless. So tonight sit back and listen in with us as we take some of these questions that we haven't had a chance to get to while we've been live taking calls. So you are again listening to this special edition of Orthodoxy Live, a mail bag episode. Mike let's jump into our first one. Alright we got kind of a interesting sort of marriage question that I don't really see very often on this show I wanted to start us out with. YouTube listener writes, Hi Father Evan in the OCA can married people become monastics with correct blessings and discernment? If so can one spouse stay in the world and the other enter the monastery? Yeah well it's interesting the opening part of the question in the OCA what they're indicating there for people are like I don't even know what that means that acronym Orthodox Church of America and you know that's come up on this show many times where in America and in a few other countries around the world mainly countries of what we would you know in the Orthodox mindset called the Aspera we have various jurisdictions. So typically like you know in a country like Romania you don't have different administrative structures right it's just the Romanian Orthodox Church right or in Greece you know the Church of Greece but in America because of the way Orthodoxy arrived in the country and the various you know people who are immigrating you have these different jurisdictions right so I'm part of the Greek Archdiocese you attend a church that's under the Antiochian Archdiocese and this person obviously attends a church that's under the Orthodox Church of America all the same church just has a different administrative structure so in one way we would say we could we could kind of strike the in the OCA out because this is a question like almost all questions we get that just is really asking you know what is the practice in the church right and so for example in this question someone's saying you know in a marriage is it possible that at some point one part of the of the marriage you know either the guy or the or the woman could enter into the monastic life right is that is that possible and for people listening to that you know statement you know especially people who are you know investigating Christianity and the church that might sound like what what are they even talking about right and obviously there are people who live as Christians in the world that are married I happen to be one of them there are people who are in the church who are not married and are single Mike I think you're single right I'm in fact yeah there's no difference in in how you or I live within the church and the church doesn't treat us differently right a married person isn't you know ahead of or behind right there's there's nothing sort of like in the US tax code where there's a you know a marriage filing and a single filing right no we both partake in the sacraments we both live within the life of the of the community as members of the church right within the church there's also those who choose a life of celibacy and enter into the monastic life and live in a monastery and surprisingly at least for for some who may not know it you can enter a monastery having been married maybe you're widowed you can enter a monastery single having never been married or you can enter a monastery while you are still married okay and that's really where this person's asking this question right can I enter a monastery while I'm still married this happens not a lot but it is a an old and and venerable and respected tradition of the church lots of discernment needs to take place before something like that occurs as you can imagine Mike you know you know it's it's not acceptable in the church for you know if I wake up one day and and I just take off and go into the monastery my wife looks over on the other side of the bed and I'm not there and and she she goes looking for me and finds out well he just went to the monastery like he he abandoned you and the kids like no no no that's not how it works certainly we don't really have any viable examples of this with newlyweds you know it's not like oh we're you know six months into our marriage and you know I just decided I think I'd rather be celibate right um almost all of the instances of this occur late in marriage you know maybe someone's in their 60s or 70s in fact I have a schoolmate from seminary married is a parish priest several kids both he and his wife have decided that as the kids move into their adult lives and as they age there'll be a time where they're both going to enter into the monastic life now that's that's a mutual agreement they've made they both have connected and built relationship with relationships with the monasteries are going to go to in fact not too long ago I was visiting a monastery in one of the deacons there he is serving at the monastery and his wife is at the sister monastery about 50 miles away right and they're in their early 70s it's it's similar to what st paul's talking about when he says to married people how they should for a time refrain from the marital bed so that they can dedicate themselves more to prayer and so really the way that this is understood is that as we age if we're blessed by God with a longer life we know that our attention turns more and more toward the end of our life and and the reason I say that is because I am pastoring people who age and that is a very common thing as they get older they start thinking more about their death they recognize they have a limited amount of time of course you and I are younger you're younger than I I don't think about you know my death I would say all the time it does cross my mind and I certainly think about the fact that I've passed the midpoint of my life you know I'm 57 I don't think I'm gonna live to 114 that would be highly unusual so I recognize I have less time in front of me than I have already passed in this life and so it comes up in my mind more and more but like my father he's in his late 80s and you know often when I call him you know and I'll say hey dad how you doing he goes he goes pretty good for an old man and then he'll say something like you know I've got another day and you know at my age that's really good you know so he's he recognizes he's got a limited amount of time and so when that happens you know you may hopefully be more focused on that preparation from the passage from this life into the next and so that's why one would consider the monastic life right to dedicate oneself fully to prayer and fasting and alms right and prepare for their death now there's a nuance to their question which says what if one of us doesn't want to go into the monastic life you know and one of us does well the nuance here that this person brings up like it just basically stipulates that there has to be a lot more conversation and pastoral consideration it's possible there's no doubt that there are couples where one enters and one remains let's say at home maybe caring for the children and and I'm not talking about young children but perhaps maybe there's a child that needs care right a special needs child that stays in the home that needs care or perhaps their family situation is such or there's just not a desire of one of the of the part of the couple to enter monastic life but they're fully supportive of right it's a it's a little unusual but not unheard of right now how would any of this apply to you or I well it probably never would right but sometimes single people will spend the majority of their life you know living and working in the world and then late in life decide to do the same that's not unusual either I have a friend and colleague who in her mid 50s had a very successful business career had a monastery that she visited frequently overseas and just recently he was uh uh tauntured right she became a monastic and is you know it was something she prepared herself for and she you know got rid of her worldly possessions and did this but but mostly what what this helps you know maybe you and I consider is you know if someone brings that focus of the end of their life into you know sharp relief by entering into a monastery it begs the question why aren't you and I doing the same even if we don't enter a monastery right um you and I live with this illusion that well we're just going to live forever which is a true and so how is it that we are preparing ourselves you know for the day of our death to make that transition from from this life into the next you know peacefully so yeah Mike I'm assuming you've probably heard of of this this decision tree that some people go down oh yes uh ecclesiastical divorces I think like um like so many other elements of orthodoxy are much talked about online but as a practical occurrence you know very very rarely happen I would say it's tied right up there with apparently there's a lot of priests excommunicating people without ex explaining themselves to anybody I mean oh really that's an online topic yeah apparently all these occurrences happen online all the time I'm not sure I'm kind of doubting the you know the the commonality of these claims but yeah ecclesiastical divorces are another one that people are talking about all the time and it's just like that's such a momentous decision in your life um I don't think it happens very often I think it's a very blessed beautiful thing um well let me say something Mike there may be a confusion for people you know when you enter into the monastic life the church doesn't process your marriage through that ecclesiastical divorce you remain married oh wow yeah but but the idea of an ecclesiastical divorce which you know you brought up that does occur in the church it's it's a long and important and spiritual process the one that's really got me intrigued this is the idea of of of you know priests excommunicating people as I've said I don't know dozens of times on the show we excommunicate ourselves right and and the church may recognize that we've done that but like in my parish in the years that I've served as a parish priest uh you know over two decades there's only been one instance where I have connected with a parishioner to alert them to the fact that that they at the stage were no longer in communion with the church and um it was a pastoral decision uh that I made that they actually responded to and and rectified but but yeah I I would find it suspect that priests are going around you know like we've got time you know they start excommunicating people I think we're trying to get people to join the church anyway well maybe let's move on to our next question yeah the uh the online space is a very interesting place and uh I've never really experienced their form of orthodoxy in real life but uh but it's out there for them I I suppose so I suppose so that's hilarious okay uh this question gets a little bit more theoretical but I think that then we normally do it but uh I think it's nonetheless an interesting uh an interesting one it's a historical one uh YouTube viewer writes during the period in the west where there was no orthodox church no one had access to the true church meaning they did not have access to the body of Christ correct how could they be saved well you know okay it's a it's a important and and and and an earnest question right um but there's actually a very very simple answer God's a perfect judge and his judgment is executed both in justice and mercy right which are the same thing you know his justice is his mercy his mercy mercy is his justice he sets things right and he and he loves humanity right so it's not like you know let's just play out a scenario in our minds that you know maybe we thought through like so God's sitting there and and you know someone passes uh and they and they immediately are judged because they lived you know in in the American frontier you know or or they were in some part of the world that that wasn't in contact with the church and God says well you know I'd love for you to be part of the kingdom but here's the deal say you were never baptized as as an orthodox christian so I've gotta I've gotta keep you from entering the kingdom I mean does that even sound remotely plausible yeah not really no no it's it's it's uh it's a type of uh legalism actually that that still sort of exists in many of our minds like we we uh we we kind of confine God to a set of rules that you know we we've sort of constructed on our own you know um no God doesn't he's not limited in any way at any time and any by any form or idea you know uh I had a beautiful conversation this week with a a new friend uh pastor Eric and it's you know it's a topic we kind of spoke about when it came to how the orthodox approach the cross and how maybe protestants approach the cross in terms of thinking about you know God the father nini uh his his righteousness you know and I you know these are not theological concepts I've lived with so you know they get fuzzy for me but this idea that christ you know makes payment on the cross and I said to him you know for an orthodox person uh for orthodox theology that that's a hard theological concept for us to grasp right because we we say you know God doesn't need anything he's perfect and immutable um but this would be a similar kind of idea a little bit less charged and and built up over time you know with through theological concepts you know in the sense that you know okay well God can't save someone who didn't encounter the one true church and that's just you know a false statement you know um God can save whoever he wants um if we were to point to something in scripture that kind of indicates that of course we could we could point to the thief on the cross right uh wasn't baptized never received the Eucharist never sort of went through the formal process of confessing that his his sins right but he is clearly told that at his death he'll enter into the kingdom with christ and so uh you know the the divine prerogative is such that it always protects the idea that anyone anywhere can encounter God and receive salvation um and so yeah thank thank God for God and the fact that you know he's not constrained right absolutely I'm into that yeah I uh have many I'm a convert myself I have many friends and family Protestant and otherwise and um yeah I mean I pray for them all I don't uh thank God I don't you know sit around and get consumed by worry about them um yeah I know that yeah I know that God is uh going to take care of everybody um on their own time and he's going to meet them where they're at yeah yeah I had this conversation we had a men's fellowship this week at the parish and so we'll do liturgy and then afterwards we'll have dinner together and it was a new person who came and he was sharing with me his joy of having found the church but also sharing with me his concern you know about his parents who he said you know they live in a small town there is no orthodox church there there isn't one for miles and he's you know thoughts crossed his mind you know what about them and um and of course you know we talked about it and you know I think he himself understood that you know God's God's big enough to handle that situation and you know I of course reassured him as well that you know that that's not something that you know as you mentioned I have family members I have family members you know that that aren't part of the church at all even a Protestant or Catholic or you know they're just not part of the church and you know I pray and I entrust them to God I try to be an example and and I'm not a good enough example obviously so I'm worried about more my judgment than theirs um but you know you know God is merciful and loving and we we certainly entrust ourselves to his merciful judgment so why don't we take a short break and then we'll pick up with our next question sounds good father hello this is father Evan Armitas in my book toolkit for spiritual growth I covered three fundamentals of orthodox practice for those seeking to strengthen the foundations of their faith prayer almsgiving and fasting and the sequel volume toolkit for spiritual growth too I cover three more gain a better understanding of the sacrament of confession the importance of reading the bible and the importance of living in the present where the eternal touches ordinary time my books draw upon the wisdom of the old and new testaments the orthodox church the saints and years of pastoral experience they mix theology with practical advice and personal stories to teach you about spiritual tools that will help you heal and become truly human if you are seeking support living a transfigured life in Christ try toolkit for spiritual growth too available now at store.ancientfaith.com again that is store.ancientfaith.com well we're back and if you're joining us you're listening to orthodoxy live here on ancientfaith radio we are recording in advance this special mailbag episode which is an opportunity for us to take some of the questions that get emailed to us or get left in the chat room after one of our live shows and so if you dial in at the number that our announcer just shared with you you're not going to get us because we pre-recorded tonight's episode but we're glad you're with us and of course if you've got one of those questions that has been on your mind and you want answered you can always email us at orthodoxyliveatancientfaith.com if that's too hard to remember you don't have pen and paper handy you could just write inside your own mind the email address ask at ancientfaith.com well Mike we've covered a couple let's get to our next question all right this one comes from Ian who emailed in the question