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Katholisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Apostolic Journey to France: Holy Mass at Saint Stephen’s Cathedral (Metz, 28 September 2026)

ohne Namen · Vatikan - Homilien von Papst Leo XIV. · 2026-09-28 · Vatikanstadt · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Gerechtigkeit · Hauptbotschaft Barmherzigkeit · tragend

Frieden und Gerechtigkeit in Europa sind nur durch Vergebung, gemeinsamen Einsatz und die Anerkennung der Würde jedes Menschen möglich, wobei die Wunden der Vergangenheit zu Öffnungen für das Licht werden können.

Der Text ist eine Homilie des Papstes bei einer Heiligen Messe in der Kathedrale St. Stephan in Metz am 28. September 2026. Er entfaltet drei Bilder aus Jesaja 32,15-18 – Wüste, Garten und Haus – als Stufen von Gerechtigkeit, Schönheit und Frieden. Das Evangelium (Mt 5,38-48) wird als Weg der Vergebung, Barmherzigkeit und Großmut gedeutet, der gerade in einer von Gewalt und Manipulation geprägten Welt Stärke erfordere. Die Region Mosel und Metz werden als Ort brudermörderischer Konflikte und zugleich als Beleg für Versöhnung benannt. Der Text verweist auf das geistliche und moralische Erbe Europas, auf das Mönchtum und auf Chrodegang. Die Kathedrale mit ihren Buntglasfenstern, darunter Werke von Marc Chagall, wird als Symbol für Ökumenismus und interreligiösen Dialog gedeutet. Die Gemeinde von Metz wird als Leuchtturm der Hoffnung für Europa und die Welt bezeichnet.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft; Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst
Wo sitzt das Übel?
in der Epoche selbst, im Zustand des Zeitalters
Was hilft dagegen?
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
ausdrücklich auf beide

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Jes 32,15-18 · Mt 5,38-48 · Mt 5,39-41 · Mt 5,42

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
5 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Homilie des Heiligen Vaters Worte des Dankes am Abschluss der Heiligen Messe _________________________________ Homilie des Heiligen Vaters Liebe Brüder und Schwestern, ich freue mich sehr, über diese eucharistische Feier zu präsidieren, in der wir die diözesane Gemeinschaft von Metz und ganz Europa dem Herrn anvertrauen. In dieser historischen Region der Mosel, die stets ein Kreuzungspunkt verschiedener Völker war und infolge ihrer Lage an der Grenze Europas gelitten hat, erklingt heute Gottes Verheißung mit außergewöhnlicher Kraft. In der ersten Lesung (vgl. Jes 32,15-18) spricht der Prophet Jesaja vom Kommen des Reiches Gottes in den Begriffen Gerechtigkeit, Recht und Friede. Er greift auf drei Bilder zurück: die Wüste, den Garten und das Haus. In der Wüste — einem Ort der Bescheidenheit und der Stille — wird Gerechtigkeit hergestellt; das heißt, das Gesetz, das den Menschen hilft, auf dem Weg des Guten zu wandeln. Dieses asketische Bild erinnert uns an die Bedeutung der Einfachheit und des Wesentlichen, indem es uns erlaubt, den Dingen ihren angemessenen Wert beizumessen, und lehrt uns zugleich Verzicht und Opfer. Das zweite Bild ist das eines Gartens, in dem Gerechtigkeit herrscht. Während die Wüste das Wesentliche darstellt, stellt der Garten die Schönheit dar. Es gibt Wasser, Samen keimen, Triebe schießen hervor, und Blumen blühen, jede mit ihrer eigenen besonderen Schönheit. Dies ist die Wirkung eines gerechten Lebens, das es einer Person ermöglicht, in vollem Maße aufzugehen, indem sie sich frei den Plänen des Herrn anvertraut. Das dritte Bild ist das des Hauses, eines Ortes des Friedens. Beachtet, dass die Wüste und der Garten settings sind, in denen Gottes Wirken vorherrscht und Dinge keimen und wachsen lässt, während der Bau eines Hauses hingegen einen direkteren und bedeutsameren Beitrag der Menschen erfordert. Es erfordert den Einsatz von Kraft und Geschick durch gemeinsamen Einsatz — ein wahres „Bauvorhaben". Ebenso erfordert der Friede, ein Geschenk Gottes, eine Antwort der Menschen durch gemeinsamen Einsatz. Denn ein Zuhause ist mehr als nur eine Steinstruktur; es ist ein Ort menschlicher Präsenz und Liebe. In diesem Sinne erinnern uns die Worte des Propheten daran, dass Harmonie in einer von Grenzen geprägten Welt nur durch Liebe aufgebaut werden kann, eine Liebe, die weiß, wie man Freuden und Sorgen teilt, die weiß, wie man ermutigt und vergibt, ohne Berechnung und ohne Grenze, so wie in einer Familie. Das Evangelium, das wir soeben gehört haben, befasst sich ebenfalls damit (vgl. Mt 5,38–48). In einer Welt, die von so viel Gewalt, Manipulation und Überheblichkeit auf verschiedenen Ebenen geprägt ist, lehrt uns Jesus, wie man Wüsten in Oasen verwandelt, Gärten anlegt und Häuser baut. Er zeigt uns den Weg, der durch Vergebung, Barmherzigkeit und Großmut führt: „Wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt, dann stell auch die andere hin; und wenn jemand mit dir vor Gericht gehen will, um dein Hemd zu bekommen, so lass ihm auch den Mantel; und wenn dich jemand eine Meile zwingen soll, einen Tag mit ihm zu gehen, so geh mit ihm zwei" (Mt 5,39–41). Manchem mögen diese Worte wie ein Zeichen von Schwäche oder wie ein Zugeständnis an das Böse erscheinen, aber dem ist nicht so. Lasst uns genau auf uns selbst und unsere Umgebung schauen: Was bringen Haltungen wie Rache, Vergeltung und Ablehnung hervor, sowohl in der Welt als auch in uns selbst? Welche Zukunft für die Menschheit halten Beziehungen und Systeme bereit, die von der gnadenlosen Mentalität durchdrungen sind, die aus diesen Haltungen stammt? Ihr, die Kinder dieses Landes seid, das in der Vergangenheit durch brudermörderische Konflikte zerrissen wurde, wisst genau, dass es nicht wahr ist, dass diejenigen, die Rache suchen, stärker sind als diejenigen, die vergeben. Es ist nicht wahr, dass diejenigen, die sich weigern nachzugeben, stärker sind als diejenigen, die Versöhnung suchen. Es ist nicht wahr, dass diejenigen, die sich abwenden, stärker sind als diejenigen, die die Herausforderung annehmen, gemeinsam zu gehen. Metz und die Mosel bezeugen der ganzen Welt, dass Versöhnung nur möglich ist, wenn man den Mut hat, die Ketten des Grolls zu brechen. Es bedarf Stärke und großer Integrität, nicht vom Bösen überwältigt zu werden, insbesondere wenn die zugefügten Wunden tief sind. Doch angesichts der Ungerechtigkeit ist der einzige Weg der Menschheit zur Rettung eine Liebe, die für andere sorgt und darauf bedacht ist, Vertrauen zu schenken, unabhängig von den Umständen, selbst wenn man dem schwierigsten Verhalten gegenübersteht, das man akzeptieren muss (vgl. Mt 5,42). So sind Recht, Gerechtigkeit und Frieden Etappen auf einem Weg der Umkehr, der als persönliche Reise beginnt und zunehmend gemeinschaftlich wird und zu einer Zivilisation führt, die den Menschen und ihren Schöpfer respektiert. Es ist kein Zufall, dass der heilige Augustin den Frieden der himmlischen Stadt als eine harmonische Gemeinschaft definierte, in der die Menschen in Gott und durch ihn Freude aneinander finden (vgl. De Civitate Dei, XIX, 13,1). Er beschrieb auch den Frieden unter den Menschen als Frucht einer tranquillitas ordinis, wobei jeder Mensch die einzigartige und heilige Würde und Rolle der anderen anerkennt und respektiert. Hier in Metz ist es wert, daran zu erinnern, dass es gerade diese Werte sind, auf denen das Europa, das wir kennen, über die Jahrhunderte hinweg aufgebaut wurde, mit seinem geistlichen und moralischen Erbe, das seinem wirtschaftlichen und politischen Erbe vorausgeht. Wie der heilige Johannes Paul II. mit Empfindsamkeit erinnerte, hat es seine Wurzeln im Leben und in den Taten von Männern und Frauen, die die Lehren des Evangeliums lebten, predigten und teilten (vgl. Ansprache bei der Pro-EU-Veranstaltung, Santiago de Compostela, 9. November 1982). Dies zeigt sich in den großen geistlichen, kulturellen und sogar landwirtschaftlichen und handwerklichen Beiträgen, die das Mönchtum zur Geschichte des Kontinents geleistet hat, sowie in der Arbeit von Heiligen wie dem großen Chrodegang, dem unermüdlichen Hirten dieser Gemeinschaft. Denn an genau diesem Ort gab er der kirchlichen Gemeinschaft in der Regel der Kanoniker sichtbare Form. Die moralischen Prinzipien, die die Welt regieren, in der wir leben, wurden uns von dort überliefert: Prinzipien wie die Vorrangstellung der Person und die heilige und unverletzliche Natur des menschlichen Lebens in allen Stadien und unter allen Umständen; der Schutz der individuellen Freiheit; die首要 Bedeutung der Familie als Fundament der Gesellschaft; die Fürsorge für die Armen und die am meisten Benachteiligten; die Aufnahme des Fremden; und der Respekt vor den Älteren. Eure Ortskirche, die aufgrund ihres besonderen Status das einzigartige Erbe eines fruchtbaren Dialogs zwischen Zivilgesellschaft und Glaube bewahrt, hat die Verantwortung, ein lebendiges Laboratorium dieser Treue zu sein. Die Treue zu diesen Prinzipien zu bewahren, war nie leicht, auch nicht für diejenigen, die vor uns kamen. Dennoch überlieferten uns unsere Vorfahren sie durch Treue und Beharrlichkeit als Schätze, die ihrerseits an zukünftige Generationen weitergegeben werden sollen, angereichert durch unsere Erfahrung, den Wert unserer Anstrengungen und unsere Geschichten. Die prächtige Kathedrale dieser Stadt, in der wir uns heute versammeln, veranschaulicht all dies sehr gut. Sie ist als die „Lanterne du Bon Dieu" bekannt, dank ihrer 6.500 Quadratmeter großen Buntglasfenster, die biblische Szenen darstellen. Es scheint, dass die Baumeister darauf bedacht waren, die Wände – die massiv bleiben – so zu minimieren, dass das Licht in Fülle zu den Gläubigen eindringen konnte. Jeder, der eintritt, ist somit in eine reiche „biblia pauperum" eingetaucht, eine Quelle des Gebets und der Meditation, durch die Reflexionen tausend Farben. An diesem Ort des Lichts ist der Glanz der historischen Buntglasfenster kürzlich durch das Genie von Marc Chagall bereichert worden. Die Werke dieses großen jüdischen Malers, die in die Wände der Kathedrale eingefügt sind, verwandeln die „Lanterne du Bon Dieu" in ein außergewöhnliches Symbol des Ökumenismus und des interreligiösen Dialogs. Diese Kathedrale lehrt uns, dass das Licht Gottes unsere einzigartigen Identitäten nicht ausradieren, sondern vielmehr verschiedene Geschichten und Kulturen in ein einziges wunderbares Mosaik des Friedens vereint – so notwendig in unserer Zeit, die von neuen Spaltungen und Konflikten zerrissen ist. Wenn wir diese Buntglasfenster betrachten, lernen wir, dass die Zukunft Europas nicht in der Gleichförmigkeit liegt, sondern in der Harmonie der Unterschiede, wo die Wunden der Vergangenheit zu Öffnungen werden, durch die das Licht scheint. Hierin liegt ein Symbol unserer Identität als Kirche. Auch wir machen Gebrauch von Strukturen, die nur dann einen Sinn haben, wenn sie uns helfen, das Licht des Evangeliums in die Welt zu bringen. Ohne diese Buntglasfenster wären die Fenster des Stephansdoms bloße Räume, die von blendendem Licht überflutet werden. Mit diesen Buntglasfenster jedoch werden sie zu „Büchern", die uns zusammenbringen, um wunderbare Geschichten voller Heldentum, Güte, Barmherzigkeit, Liebe und moralischer Schönheit in Erinnerung zu rufen, zu denen wir wiederum großzügige und mutige Zeugen sein müssen. Mit Dankbarkeit und Vertrauen, da meine Reise nach Frankreich zu Ende geht, ist dies der Wunsch, den ich mit euch teile für die Gemeinde in Metz, die heute mehr denn je berufen ist, ein Leuchtturm der Hoffnung für dieses Land, für Europa und für die Welt zu sein, und ich übertrage dies der Fürsprache der Jungfrau Maria und eurer Schutzheiligen an. _________________________ Worte des Dankes am Ende der Heiligen Messe Liebe Brüder und Schwestern, Diese Heilige Messe ist die letzte öffentliche Versammlung meines Besuchs in Frankreich, und so feiere ich sie mit einem tiefen Gefühl der Dankbarkeit dem Herrn gegenüber. Ich möchte auch meinen Dank all denen ausdrücken, deren Bemühungen meinen Besuch möglich gemacht haben. Ich danke dem Präsidenten der Republik und den verschiedenen zivilen Behörden, die die Aufnahme und Gastfreundschaft sicherten, die mir in Paris, Lourdes und hier in Metz entgegengebracht wurde. Ich erneue mit Zuneigung meinen Dank an den Präsidenten der Bischofskonferenz und an die Bischöfe, die am engsten beteiligt waren, sowie an die Priester, Diakone, geweihte Männer und Frauen, die Laien und alle Freiwilligen, die dazu beigetragen haben, diesen Besuch möglich zu machen. Danke euch allen. Liebe Freunde, lasst uns weiterhin zusammengehen, vereint als einer in der Heiligen Mutter Kirche, zur Ehre Gottes und im Dienst seines Reiches der Liebe, der Gerechtigkeit und des Friedens. Vielen Dank.
Wortlaut im Original
Homily of the Holy Father Words of Thanks at the Conclusion of Holy Mass _________________________________ Homily of the Holy Father Dear brothers and sisters, I am very pleased to preside over this Eucharistic celebration, in which we entrust the diocesan community of Metz and the whole of Europe to the Lord. In this historic Moselle region, which has always been a crossroads for different peoples and has suffered as a result of its location on Europe’s frontier, God’s promise resounds today with extraordinary power. In the first reading (cf. Is 32:15-18), the prophet Isaiah speaks of the coming of the Kingdom of God in terms of righteousness, justice and peace. He draws on three images: the desert, the garden and the house. In the desert — a place of sobriety and silence — justice is established; that is, the law that helps people to walk in the path of goodness. This austere image reminds us of the importance of simplicity and what is essential, allowing us to assign the proper value to things, while at the same time teaching us renunciation and sacrifice. The second image is that of a garden where justice reigns. While the desert represents what is essential, the garden represents beauty. There is water, seeds sprout, shoots emerge, and flowers bloom, each with their own particular beauty. This is the effect of a righteous life, which enables a person to flourish fully by freely adhering to the Lord’s plans. The third image is that of the house, a place of peace. Note that while the desert and the garden are settings where God’s action prevails, causing things to sprout and grow, building a house, on the other hand, requires a more direct and significant contribution from human beings. It involves applying strength and skill through shared effort — a true “construction project.” Similarly, peace, a gift from God, requires a response from human beings through combined effort. After all, a home is more than just a stone structure; it is a place of human presence and love. In this sense, the prophet’s words remind us that, in a world marked by limitations, harmony can only be built through charity, a charity that knows how to share joys and sorrows, that knows how to encourage and forgive, without calculation or limit, just as in a family. The Gospel we have just heard also addresses this (cf. Mt 5:38–48). In a world marked by so much violence, manipulation and arrogance at various levels, Jesus teaches us how to transform deserts into oases, to plant gardens, and to build homes. He shows us the path that leads through forgiveness, mercy and magnanimity: “If anyone strikes you on the right cheek, turn the other also; and if anyone wants to sue you and take your coat, give him your cloak as well; and if anyone forces you to go one mile, go also the second mile” ( Mt 5:39–41). To some, these words might seem like a sign of weakness, or a concession to evil, but that is not the case. Let us look carefully at ourselves and our surroundings: What do attitudes such as vengeance, retaliation, and rejection bring about, both in the world and within ourselves? What kind of future for humanity do relationships and systems imbued with the ruthless mentality stemming from these attitudes hold in store? Those of you, who are the children of this land torn apart in the past by fratricidal conflicts, know full well that it is not true that those who seek revenge are stronger than those who forgive. It is not true that those who refuse to yield are stronger than those who seek reconciliation. It is not true that those who walk away are stronger than those who face the challenge of walking together. Metz and Moselle bear witness to the whole world that reconciliation is only possible when one has the courage to break the chains of resentment. It takes strength and great integrity not to be overwhelmed by evil, especially when the wounds inflicted are deep. However, in the face of injustice, humanity’s only path to salvation is a love that cares for others and seeks to give trust regardless of the circumstances, even when confronted with the most difficult behavior to accept (cf. Mt 5:42). Thus, law, justice and peace are stages on a path of conversion that begins as a personal journey and becomes increasingly communal, leading to a civilization that respects human beings and their Creator. It is no coincidence that Saint Augustine defined the peace of the heavenly city as a harmonious communion in which people find joy in God and in one another through him (cf. De Civitate Dei, XIX, 13,1). He also described peace among people as the fruit of a tranquillitas ordinis, whereby each person recognizes and respects the unique and sacred dignity and role of others. Here in Metz, it is worth recalling that these are precisely the values upon which the Europe we know has been built over the centuries, with its spiritual and moral heritage preceding its economic and political heritage. As Saint John Paul II recalled with emotion, it has its roots in the lives and deeds of men and women who lived, preached, and shared the teachings of the Gospel (cf. Address at the Pro-EU Event , Santiago de Compostela, 9 November 1982). This can be seen in the great spiritual, cultural and even agricultural and artisanal contributions that monasticism has made to the continent’s history, as well as by the work of saints such as the great Chrodegang, the tireless shepherd of this community. Indeed, in this very place, he gave visible form to ecclesial communion in the Rule of the Canons . The moral principles that govern the world in which we live were handed down to us from there: principles such as the primacy of the person and the sacred and inviolable nature of human life at all stages and under all circumstances; the protection of individual freedom; the primary importance of the family as the foundation of society; caring for the poor and the most disadvantaged; welcoming the stranger; and respecting the elderly. Your local Church, which preserves the unique legacy of a fruitful dialogue between civil society and faith by virtue of its special status, has the responsibility to be a living laboratory of this fidelity. Remaining faithful to these principles has never been easy, even for those who came before us. Nevertheless, through faithfulness and perseverance, our ancestors bequeathed them to us as treasures to be passed on in turn to future generations, and enriched by our experience, the value of our efforts and our stories. The magnificent cathedral of this city where we gather today illustrates all of this very well. It is known as the “ Lanterne du Bon Dieu ” thanks to its 6,500 square meters of stained-glass windows depicting biblical scenes. It seems that the builders sought to minimize the walls — which remain solid — so that light might flood in abundantly to the faithful. Anyone who enters is thus immersed in a rich “ biblia pauperum ,” a source of prayer and meditation, through the reflections of a thousand colors. In this place of light, the splendor of the historic stained-glass windows has recently been enhanced by the genius of Marc Chagall. The works of this great Jewish painter, set into the cathedral’s walls, transform the “ Lanterne du Bon Dieu ” into an extraordinary symbol of ecumenism and interreligious dialogue. This cathedral teaches us that God’s light does not erase our unique identities but rather unites different histories and cultures into a single marvelous mosaic of peace — so necessary in our time, torn as it is by new divisions and conflicts. As we contemplate these stained-glass windows, we learn that Europe’s future does not lie in uniformity, but in the harmony of differences, where the wounds of the past become openings through which light shines. Herein lies a symbol of our identity as the Church. We, too, make use of structures that only have meaning insofar as they help us to bring the light of the Gospel to the world. Without these stained-glass windows, the windows of Saint Stephen’s Cathedral would be mere spaces flooded with blinding light. With these stained-glass windows, however, they become “books” that bring us together to remember wonderful stories full of heroism, goodness, mercy, love and moral beauty, to which we, in turn, must be generous and courageous witnesses. With gratitude and trust as my trip to France draws to a close, this is the wish I share with you for the community in Metz, which today more than ever is called to be a beacon of hope for this country, for Europe and for the world, and I entrust this to the intercession of the Virgin Mary and your patron saints. _________________________ Words of Thanks at the Conclusion of Holy Mass Dear brothers and sisters , This Holy Mass is the final public gathering of my visit to France , and so I celebrate it with a deep sense of gratitude to the Lord. I would also like to express my appreciation to all those whose efforts have made my visit possible. I thank the President of the Republic and the various civil Authorities who ensured the welcome and hospitality extended to me in Paris, Lourdes and here in Metz. I renew with affection my thanks to the President of the Bishops’ Conference and to the Bishops who were most closely involved, as well as to the priests, deacons, consecrated men and women, lay faithful and all the volunteers who have helped to make this visit possible. Thank you all. Dear friends, let us continue to walk together, united as one in Holy Mother Church, for the glory of God and in the service of his Kingdom of love, justice and peace. Thank you very much.