„Tiere für die Tonne“ und „Trog statt Teller“: Vom Wert des Lebens in der tierhaltenden Landwirtschaft
Die tierhaltende Landwirtschaft erzeugt durch systemische Ineffizienz und mangelnde Transparenz massive, unsichtbare Tierverluste und Ressourcenverschwendung, die als ethisches und politisches Problem benannt werden müssen.
Der Text thematisiert die Verschwendung von Lebensmitteln und die damit verbundene systemische Problematik in der tierhaltenden Landwirtschaft. Er verweist auf Daten der FAO und des BMLEH, wonach ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel nicht konsumiert wird, wobei in Deutschland jährlich elf Millionen Tonnen weggeworfen werden. Ein zentraler Aspekt ist der Tod von Tieren vor der Schlachtung, sogenannten 'Falltieren', die aufgrund von Haltungsbedingungen, Zucht auf Leistung oder Seuchen sterben. Eine Kleine Anfrage der Bundesregierung aus dem Februar 2026 zeigt, dass präzise Daten zu Sterblichkeitsraten bei Nutztiern fehlen, mit Ausnahme von Rindern. Thomas Schröder vom Deutschen Tierschutzbund kritisiert diese mangelnde Transparenz, da das tatsächliche Ausmaß der Tierverluste unsichtbar bleibt. Der Text betont, dass die Produktion von Tieren 'für die Tonne' ein systembedingtes Problem der Ressourcenvernichtung darstellt. Es wird gefordert, die unsichtbaren Verluste und tierwohlrelevanten Probleme in der Landwirtschaft sichtbar zu machen.
Weltbild
was das heißt- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
- Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
- Wo sitzt das Übel?
- in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
- Was hilft dagegen?
- Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis; gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
- selbstbestimmt, Urheber seines Handelns (erschlossen)
- Wohin geht die Geschichte?
- es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende (erschlossen)
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
- auf Argument, Logik, Wissenschaft
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
- auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
- auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen
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Wozu der Text aufruft
- Tierverluste in der Landwirtschaft sichtbar machen (gesellschaftlich)
- Daten zu Sterblichkeitsraten erheben (gesellschaftlich)
Gemessen
- Grundhaltung
- -1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
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- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 3 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 0, jetzt 3, künftig 1