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Hinduismus · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

So mit mir vereint sehe alle Menschen gleich - Bhagavad Gita XVIII 54

Sukadev Bretz · Yoga Vidya – Tägliche Inspirationen · 2026-10-02 · Horn-Bad Meinberg · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Demut · tragend Wissen

Die spirituelle Vollkommenheit, gekennzeichnet durch Gleichmut und Hingabe, ist im Alltag erreichbar, indem man sich aktiv vorstellt, wie ein verwirklichter Meister in konkreten Situationen handeln würde.

Wenn ich Brahman verwirklicht habe und heiter im Selbstwald werde, dann empfinde ich weder Kummer noch Wunsch. Allen Wesen gegenüber werde ich gleichgesinnt und ich werde höchste Hingabe erlangen an Gott.

Der Text analysiert Bhagavad Gita 18,54 und beschreibt die Eigenschaften eines spirituell Vollkommenen: Heiterkeit, Gleichmut gegenüber allen Wesen und höchste Hingabe an Gott. Sukadev Bretz erklärt, dass der Mensch sich inkarniert, bis er diese Vollkommenheit erreicht. Als alltagstaugliches Vorbild wird Swami Sivananda genannt, dessen Leben die in der Schrift beschriebenen Eigenschaften widerspiegelt. Der Sprecher empfiehlt, sich in konkreten Alltagssituationen vorzustellen, wie ein Vollkommener oder Sivananda handeln, denken und fühlen würde. Diese Praxis soll helfen, die spirituellen Ideale im täglichen Leben zu verwirklichen. Es wird darauf hingewiesen, dass diese Gleichmütigkeit und Heiterkeit nicht nur in Rückzug, sondern im aktiven Leben gelebt werden kann. Der Text dient als Anleitung zur inneren Haltung und zum ethischen Handeln im Alltag.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Was ist der Mensch nach diesem Text?
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf ein gegenwärtiges Oberhaupt, Lehrer, Amt
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
der Text kritisiert nicht

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Bhagavad Gita 18,54

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Bhagavad Gita, 18. Kapitel 54. Faas Wenn er Brahman wird und heiter im Selbstwald, empfindet er weder Kummer noch Wunsch. Allen Wesen gegenüber ist er gleichgesinnt und erlangt höchste Hingabe an mich. Auf Sanskrit. Krishna der Lehre spricht in diesem 54. Faas des 18. Kapitels darüber, wie ist ein Vollkommener anders ausgedruckt, wie wirst du irgendwann sein? Denn die Aussage der Bhagavad Gita und der großen Jogerschriften ist ja, du wirst dich so lange inkarnieren, bis du die Vollkommenheit erlangt hast. Und du kannst dir dessen bewusst sein, ja? Wenn ich Brahman verwirklicht habe und heiter im Selbstwald werde, dann empfinde ich weder Kummer noch Wunsch. Allen Wesen gegenüber werde ich gleichgesinnt und ich werde höchste Hingabe erlangen an Gott. Es ist auch eine schöne Praxis im Alltag. Da kannst du auch überlegen, in der Situation angenommen ich wäre Vollkommen. Wie würde ich mich verhalten? Angenommen ich wäre jetzt ein Heiliger. Wie würde ich mich verhalten? Angenommen ich wäre Gott verwirklicht. Was würde ich denken und fühlen in der Situation? Das ist gar nicht mal so schwer, wie du das denkst. Nicht mal geht es auch leichter. Ich kenne einige Menschen, die überlegen, wie würde ich sie voneinander in der Situation verhalten? Wie würde ich sie voneinander in der Situation reagieren? Samishivananda in seiner ruhigen, gleichmütigen und gleichzeitig enthousiastischen, heiteren und freudevollen Art kann ein sehr gutes Beispiel sein, kann der ein sehr gutes Ideal sein. Und der den vielen großen Jogermeistern ist vielleicht Samishivananda, einer der auch besonders alltagstauglich war. Er hat sich nicht zurückgezogen von allem. Er hat sich nicht eigenartig verhalten wie die sogenannten Heiligen Narren, auch eine Tradition von selbst verwirklichten Meistern. Er hat den Alltag gelebt und er hat vermutlich, kann man sagen, Samishivananda ist das beste Beispiel für alle Eigenschaften, die Krishna und der Bhagavad Gita als Eigenschaften eines Vollkommenen beschreibt. Ich kann wirklich sagen, wer und immer ich mit jemandem gesprochen habe, der Samishivananda gekannt hat, wie sie Samishivananda beschrieben haben, ist immer exakt, wie es in der Bhagavad Gita steht. Es gibt nichts, etwas, was davon abgewischen hat. Und so kannst du dich auch mit dem Leben von Samishivananda beschäftigen. So kannst du sehen, wie hat sich das dann im Alltag verwirklicht? Es gibt viele Biografien von Samishivananda. Auch im Yoga-Vitya-Verlag gibt es die mehrere Biografien. Samishivananda, ein moderner, heiliger, integriere Yoga. Samishivananda ist Botschaft des gottlichen Lebens. So siehst du, wie es Samishivananda im Alltag war. Überlege öfters mal in der Situation, der ich bin, wie hätte sich Samishivananda verhalten? Wie hätte er gefühlt? Wer hätte gedacht? Oder überlege, angenommen ich wäre jetzt vollkommen. Wie würde ich mich jetzt verhalten? Angenommen ich wäre ein heiliger. Wie würde ich mich verhalten? Vielleicht hast du sogar schon Phasen gehabt in deinem Leben, wo du sehr spirituell warst. Vielleicht gab es schon Phasen, wo du dich Gott sehr nahe gefühlt hast. Dann kannst du das noch mehr spüren. Angenommen diese Vollkommenheit, die ich mal erfahren und erahnt hatte, wäre jetzt noch stärker als zu dem an dem Moment. Wie würde ich jetzt handeln? Angenommen ich wäre in einer sehr spirituellen Stimmung. Wie würde ich mich fühlen? Wie würde ich mich entscheiden? Was würde ich tun?