Die allsehende Gegenwart Gottes befreit die Gemeinde von der Notwendigkeit, sich selbst oder anderen etwas vorzumachen, und ruft zur ehrlichen Selbstprüfung auf.
Der Text ist eine Predigt über den Brief an die Gemeinde in Thyatira aus der Offenbarung des Johannes. Der Prediger stellt den Kontext der sieben Gemeindebriefe her und betont, dass Jesus als der Auferstandene und Herrscher über die Gemeinde spricht. Die Bildsprache von Feuerflammen und glühendem Erz wird mit der Metallverarbeitung in Thyatira verknüpft und als Prüfung auf Reinheit gedeutet. Die Zuhörer werden eingeladen, sich selbst als Teil der Warteschlange vor dem Gerichtsthron zu verstehen. Der Prediger ermutigt, vor Gott ehrlich zu sein und nicht mehr zu tun, als ob, weil Jesus alles sieht. Die Predigt verbindet die biblische Auslegung mit konkreten Alltagsbeispielen aus der Gemeinde und der eigenen Biografie. Sie ruft dazu auf, die eigenen Herzen brandschutzsicher zu machen, damit alles Verbrennt, was nicht dem Wesen Gottes entspricht.
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
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Herzlich willkommen zur Predigt der FHG Dresden. Wir wünschen dir eine gewinnbringende Zeit. Mehr Informationen zu unserer Gemeinde findest du unter dresden.fhg.de Guten Morgen noch mal an der Stelle. Wir als Gemeinde befinden uns gerade in einer Predigt-Serie. Das heißt, sie hat unterschiedliche Teile und da geht es um den Teilen der Offenbarung, wo SEND schreiben, also Briefe an verschiedene Gemeinden geschrieben sind sozusagen. Gemeinden, die in der damaligen Zeit real existiert haben, also so was wie FHG Dresden, wäre dann beispielsweise die Gemeinde in Ephesus schon gewesen und heute eben die Gemeinde in Türiatira, auch eine Stadt in der heutigen Türkei. Und da diese Briefe nicht einzeln verschickt wurden, so wie du bekommst halt einen Brief, sondern das war ein Gesamtpaket. Das ganze Buch, wo es in der Offenbarung, also das letzte Buch in unserer Bibel, dort, das wurde als Gesamtpaket an die verschiedenen Gemeinden in dieser Region sozusagen verschickt. Und so wie man natürlich in jedem Buch oder Brief nicht nur einen kleinen Teil liest, braucht es, um das vielleicht zu verstehen oder gute Dinge zu entdecken, immer mal wieder, man würde sagen, den Kontext, also das Gesamtpaket auch anzugucken. Und deswegen, bevor ich euch gleich Stück für Stück mit euch durchgehe, die einzelnen Elemente des heutigen Textes, einmal ganz kurz, wo kommen wir her, wenn wir diesen Text heute lesen? Wo kommt der Schreiber, also Johannes, der von Gott diese Offenbarung gekriegt hat und das aufgeschrieben hat, einer der Jünger von Jesus, wo hat er vorher einen Schwerpunkt draufgelegt? Und wenn du dir dieses erste Kapitel nochmal zu Hause anguckst, mache ich dir Mut dazu, das Parallel im Übrigen immer mal wieder mit zu diesen Predigtzerien zu machen, zu lesen, zu Hause nachzugucken. Stimmt das wirklich, was die hier erzählen? Was entdeckst du vielleicht, was Gott dir dadurch auch noch aufschließt und wo er dich leitet, da drin? Also wenn du anfängst nochmal das erste Kapitel zu lesen, dann siehst du, dass dieser Jesus, der Auferstandene, der den Sieg am Kreuz getragen hat, der Lebendige, als ein feuriger Auferstandener vor den Menschen steht. Und das ist ein Komis, um zu herrschen und zu regieren. Und das kann beispielsweise bewirken, dass du wieder neu merkst, oh, wer bin ich und wer ist er? Und dann siehst du eine Stelle, dass er sagt, auch dich habe ich zum Mitregieren als ein König eingesetzt und ein Priester. König Jesus sagt, guten Morgen, guten Morgen, FWG Dresden. Ich bin König, ich regiere, aber ich habe euch auch mit dazu eingesetzt. Wir werden uns gleich anschauen, warum das wichtig ist und welche Auswirkungen das vielleicht hat. Das erste Kapitel bringt vielleicht aber auch wieder neu dich in die Haltung zu sagen, Herr, ich bin absolut angewiesen auf das, was du vorbereitet hast. Wieder neu zu erkennen, was es heißt, dass er gut ist. Und dann kommst du in das zweite Kapitel und dort fangen diese Briefe an. Drei Briefe davor an drei verschiedene Gemeinden. Die Melinda hatte ja schon ein schönes Beispiel. Jetzt kannst du dir mal vorstellen, guck doch mal kurz in deine Reihe nach rechts und links. Wer sitzt denn heute so neben dir, kennst du die, falls nicht, bevor ihr heute auseinandergeht, stellt euch doch mal kurz dann vor. Guck mal kurz, jetzt kannst du dir das vorstellen. Deine Bankreihe ist heute Morgen eine Art Wartezimmer. Du sitzt in der Bankreihe und du weißt, heute Morgen bist auch du noch dran. Warum sage ich das? Eine Predigt lässt sich ganz leicht für eine andere Person hören. Also du kannst sagen, ach ja, heute spricht er mal zu dem, endlich sagt das dem auch mal. Oder manchmal auch für andere Gemeinden. Du kannst vielleicht irgendeine Gemeinde in deinem Geburtsort oder so und sagst, ja, die müssten das auch mal hören. Heute hier, wir sind hier. Also guck noch mal nach rechts und links und dann guckst du mal kurz auf dich. Ach so, ich bin auch da, genau. Du sitzt nämlich in einem Wartezimmer. Du sitzt vielleicht gerade wirklich in diesem Wartezimmer und jetzt ist es so, dass du langsam realisierst dieses Gebäude, das Wartezimmer eines Gerichtsgebäudes. Ein Gebäude, wo der oberste Richter selbst sitzt und einen nach den anderen einlädt. Und jetzt bist du froh, du bist an vierter Stelle, so wie die Gemeinde in Thürthierer. Zuerst kommt drei andere und du hörst auch was denen gesagt wird und denkst so, ja super, das musste denen mal gesagt werden. Ein bisschen Kritik, aber auch Pullob und auch Ermutigung, haben wir die letzten Wochen gehört, kannst du gerne noch mal nachhören. Immer wieder Punkt und denkst so, ja was denkst du eigentlich gerade? Wenn du an deine Gemeinde oder deine Situation denkst, geht es dir vielleicht wie Melinda, die sagt, Mister, diese Katze, das habe ich nie bereinigt. Jetzt wird das gleich ansprechen, diese kleine Sache damals. Und du guckst deine letzte Woche an und weißt, was du für Gedanken gedacht hast. Oder für Taten getan hast. Oder was dich geprägt hat und du denkst so, habe ich genug Rechtfertigung vor diesem Richter, kann ich ihm erklären, warum mein Chef oder mein Frau oder mein Ehemann verdient hat, dass ich ihm wirklich mal lieblos begegne. Also lieblos, kann man ja auch nicht so nennen, aber fängst du an Dinge schon dir zu Recht zu legen und zu erklären, oder wirst du hibbelig? Oder du sind zu nah und so und denkst so, naja, soll er mal kommen. Wenn ich meine Weste so angucke, habe ich eigentlich jetzt nichts zu befürchten. Oder freust du dich drauf? Freust du dich drauf, gleich reinzukommen und dieses Gespräch mit dem obersten Richter auf seinem Thron zu führen? Als ich vorhin diesen Thron aufgebaut habe, haben meine Kinder das gesehen und die haben was Lustiges gesagt. Ich habe gesagt, darf ich mich draufsetzen und mir die Krone nehmen? Ich dachte, na, das ist ja wieder wir Menschen, genau. So schön. Deswegen liebe ich Kinder, weil sie unverblümt manchmal sagen, was ich manchmal denke. Ich komme zu Jesus in diesen Thronsaal. Er ist Richter und das Erste, was ich ihm vielleicht vorschlagen würde, ist zu sagen, darf ich mal, ich erkläre dir, wie mein Leben funktioniert. Wenn du wüsstest, welche Ungerechtigkeit ich erlebt habe. Wenn du wüsstest, was meinest, ja Jesus weiß es. Gleich bist du dran, was würde das mit dir machen? Einem Richter, der eh alles weiß, der Dinge auf Herz und Nieren geprüft hat und alles erkannt hat. Der weiß, was war, der weiß, was ist und der auch noch weiß, was sein wird. Weißt du was? Diese Gegenüberstellung ist der beste Ort, an den du kommen kannst. Weißt du warum? Weil du aufhören darfst, dir selber oder irgendjemand anders etwas vorzumachen. Du kannst dort eintreten, oder wir als Gemeinde können dort auch eintreten und wir brauchen keine Angst davor zu haben, was dort rauskommt, weil er die Liebe in Person ist. Ja, die Gerechtigkeit auch, aber die Liebe zugleich. Und das ist so befreiend. Melinda hat es vorhin ein schönes Beispiel dazu erzählt. Deswegen lasse ich meinst mal weg, sondern greift das auf. Wie befreiend ist es, wenn es ins Licht kommt? Wie befreiend ist es, dem gegenüberzustehen und nicht mehr so tun zu müssen als ob? Es ist der beste Ort, weil du ganz du sein darfst. Ich habe mir das Ganze hier mit dem Richter und dem Saal nicht ausgedacht, sondern dieses Schreiben, um das es heute geht, das Schreiben an Tüertiere und allgemein dieses Schreiben lassen in der Bildsprache und auch in den Formulierungen, die dort gebraucht werden zu, dass es sozusagen Formulierungen sind, die ein Richter auch genutzt hat in der damaligen Zeit. Es ist also wie eine richterliche Bestandsaufnahme. Und dann kommt er zu Tüertiera. Tüertiera ist dran und diese Stadt, das war eine bedeutende Handelsstadt. Industrie, Purpur, Textilherstellung und aber auch Metallverarbeitung. Dort haben viele Handwerker und Geschäftsleute gelebt und waren in Gilden sozusagen organisiert. Und jede Handwerkergilde, also alle Metaller sozusagen, wir haben heute die IG Metall, die waren, sozusagen hatte jeder immer einen Schutzpatron, also eine Gottheit, was nicht Jesus und nicht der Gott der Bibel war, sondern ein Götzen in dem Fall, wo sie geglaubt haben, dem zur Ehre arbeiten und leben sie und der schützt sie dafür. Also Leistung gegen Leistung. Und so war jede einzelne dieser Branchen organisiert und auch die Christen dieser Stadt waren durch ihr normales Leben, wie du und ich vielleicht, durch die Mitarbeit in der Stadt, durch das Gestalten, Teil von diesen Systemen, von diesen Denkweisen. Und dann beginnt unser Bibeltext und ich habe euch immer die Ausschnitte mitgebracht aus Aufmbarung 2, Abferst 18. Und er beginnt damit und dem Engel der Gemeinde in Thürer-Tierer schreibe. So spricht der Sohn Gottes. Der Augen hat wie Feuerflammen und dessen Füße schimmerndes Goldärztgleichen. Es ist interessant. Aus jedem dieser Schreiben geht es ins Kapitel 1 zurück und es wird eine Eigenschaft oder eine Beschreibung von Jesus nochmal wiederverwendet. Interessant finde ich hier, dass in Thürer-Tierer Jesus als der, dessen Augen wie Feuerflammen und dessen Füße wie Goldärzt oder feuriges Erz könnte man auch lesen, sozusagen wie sie glänzen. In einer Gemeinde, wo Metallverarbeitung, wo die genau vor Augen haben, was Feuer ist. Ich weiß nicht, ob ihr schon mal bei der Metallverarbeitung wart. Ich habe mal in der Eisengießerei gearbeitet, eine Zeit lang für einen Job damals, immer mit dem Moped früh zur Nachtschicht rübergefahren, im Erzgebirge. Und da habe ich mal erlebt, was Hitze ist. Ich weiß nicht, ob du mal vor so einem Schmelzofen, ob du das mal gesehen hast, das ist Feuer, Hitze. Und wozu, damit das Metall schmilzt, damit es neu gegossen und geformt werden kann, aber auch, dass alles verbrennt, was unrein ist. Wenn also eine Stadt oder eine Gemeinde, einem Jesus gegenübergestellt wird, oder vor ihm steht, dessen Augen wie Feuer sind und dessen Füße so heiß wie dieses glühende Erz sind, geht bei den Menschen höchstwahrscheinlich sehr viel im Kopf zusammen, weil sie ein Bild vor Augen hatten, was das bedeutet. Textil würde nicht halten. Textil und Feuer, kannst du mal zu Hause probieren. Bitte nicht nachmachen. Also immer nur theoretisch, geh raus, wenn du es ausprobieren willst. Das brennt. Das geht alles, was kein Bestand hat vor diesem Gott. Geht in Feuer auf. Aber das, was bleibt, ist dafür rein und wie gold und klar. Johannes schreibt diese Offenbarung und er hat den Auftrag von Jesus. Er gibt das wieder, was er sieht und er sieht, dass sie sozusagen vor diesem Jesus, vor seinen vollen Augen, vor diesen heißen Füßen steht. Ihnen war diese Bedeutung bewusst. Feuer steht für Reinheit, habe ich gerade erklärt. Und das zweite Feuer steht auch immer für Gericht. Es prüft etwas. Feuerfest, dient Norm. Ist es Feuerfest oder nicht? Da werden sehr viele Tests gemacht. Wir arbeiten gerade seit einiger Zeit an unseren Räumen aufgrund von Brandschutzauflagen. Damit das Bestand hat, wenn Feuer kommt. Weißt du was? Ich glaube, das ist auch eine Einladung an uns als Gemeinde. Nicht nur zu sagen, wir machen unsere Räume brandschutzsicher, sondern auch unsere Herzen. Ist dort drinne, darf dort drin alles brennen, was nicht dem Wesen Gottes entspricht. In unserer Sprache, in unseren Gedanken. Und deswegen sage ich, das ist der schönste Ort. Weil Jesus sieht. Es ist so den ersten Punkt, den ich da drin sammeln kann. Jesus sieht, das ist eine Bestandsaufnahme von ihm. Eine Bestandsaufnahme, die keine Angst dir machen braucht. Sondern eine Befreiung ist, zu sagen, er weiß es doch eh. Jetzt brauche ich, kann ich aufhören, irgendwas so zu tun, als ob. Jesus sieht, er macht diese Bestandsaufnahme. Und er kommt zu dieser Bestandsaufnahme. Und er schreibt im nächsten Vers. Und ich sehe deine Werke. Und ich sehe deine Werke. Ich sehe deine Werke. Ich kenne deine Werke. Doppelpunkt. Ich kenne deine Werke. Mit Werken ist nicht jeden, was wir jetzt vielleicht denken, was die so gebaut haben, gemeint. Es ist auch nicht gemeint die einzelnen Taten, sondern mit Werken ist gemeint die Gesamtheit dieser Gemeinde. Die Frucht sozusagen, das was sichtbar ist, aber auch im Zusammenhang mit der Wurzel. Und das ist eine Befehle, die Jesus dazu vorherzieht. Im Matthäus 7 ist das ja immer von dieser Wurzel und dieser Fruchtbeziehung spricht. Er nimmt das Beispiel von Bäumen. Logisch. Wenn du einen Apfelbaum hast, der Wurzeln hat eines Apfelbaumes, der bringt keine Erdbeeren hervor. Richtig? Oder hat es schon mal jemand gesehen? Und deswegen, wenn er Werke betrachtet und sagt, ich sehe deine Werke, sehe ich sowohl dein Herz als du es daraus folgt. Beides. Das ist doch schön. Jesus sieht ganzheitlich. Er sieht Herz und Frucht. Und das ist so gut, weil du nicht ankommen musst und sagen, aber ich habe doch letzte Woche. Hast du mal gesehen, Jesus, was wir alles für Ansagen haben? Du hast gesagt, es ist viel los im Herbst. Guck mal, Jesus, wie viel wir machen. Jesus guckt sich beides an. Herz und Frucht. Wir brauchen, die Gemeinden brauchen, nichts zu verschönern. Wenn wir den Mut haben, immer wieder vor dieses Angesicht zu trägen. Dort brennt alles und darf brennen, was nicht göttlich ist. Und dieses Schema, was dort kommt, siehst du in dieser Gegenüberstellung von diesen Worten, die nach dem Doppelpunkt folgen. Auf der nächsten Folie habe ich es euch aufgeschrieben. Dort steht einmal, ich kenne deine Werke. Doppelpunkt, deine Liebe und deine Treue. Deine Hilfsbereitschaft und dein standhaftes Ausharm. Und ich weiß, dass deine Werke in letzter Zeit noch zahlreicher sind als die ersten. Richterliche Bestandaufnahme, ich habe alles geprüft und ich sehe, ich kenne deine Werke. Ich kenne diese Liebe, es ist diese Agabe, diese hingebungsvolle Liebe. Und auch deine Treue trotz Anfechtung, trotz Druck. Und ich sehe dein Diakonie, das Wort, was daraus dich ableidet, was du schaffst. Ich sehe den Dienst am nächsten. Und ich sehe auch die Ausdauer, die du darin hast. Jesus erfasst das erst mal. Interessant ist, dass es erst mal keine Bewertung gibt. Es ist eine Aufnahme. Ich sehe das. Ich sehe das. Jesus macht diese Bestandsaufnahme und er sieht auch das Wachstum. Wir haben viele Gemeinde mit Gliederbeis beispielsweise aufgenommen. Es ist etwas mehr geworden. Und dann können wir sagen, ja, ist doch alles gut. Pack mal die Bibel zu und hören auf. Da kommen wir uns gut identifizieren, oder? Das klingt doch nicht schlecht. Teutierer ist super, bis Vers 20 gelesen. Und es reicht uns. Wenn wir Senn schreiben, angeschauen, dann vertraue ich Gott, dass er zu uns spricht und durch sein Wort. Weil das Wort ist lebendig und wird durch den Heiligen Geist lebendig. Und deswegen lesen wir weiter. Weil dieser Jesus sieht war Punkt 1. Jesus deckt auf und wandt, ist Punkt 2. Weil er fährt fort und sagt, aber ich habe gegen dich oder wieder dich. Ich habe an dir auszusetzen, im Vers 20, dass du, und jetzt lese ich es euch vor, dort steht, doch ich habe an dir auszusetzen, dass du die Frau Isabel gewähren lässt, die sich für eine Prophetin ausgibt und als Lehrerin wirkt und meine Knechte dazu verführt, Unzucht zu treiben und Götzen Opferfleisch zu essen. Es geht um das Wort, oder die Frau Isabel, die scheinbar als Verführerin in dieser Gemeinde durch leere Auftritt, die von sich behauptet, ich bin eine Prophetin. Also ich empfange, reden Gottes und ich glaube, so sollen wir es machen und dann glauben die Leute und folgen ihr. Es gibt verschiedene Ansätze, ob da jetzt wirklich genau eine Frau gemeint ist oder eine dieser Schutzpatronen in Göttinnen oder ob es um einen Mindset geht, gibt es verschiedene Ansätze. Auf jeden Fall ist es sehr interessant, dass dieses Wort Isabel dort steht. Jetzt wird für mich die Bibel so schön, weil zu gucken, was ist denn ein Isabel oder eine Isabel, schließt uns die Bibel auf und das hilft uns manchmal, diese komplizierten Texte im Alten Testament zu verstehen, weil sie in Geschichten und Berichten, also realen Berichten über Geschehnisse, uns vielleicht vor Augen halten, was denn passiert, wenn einer Isabel Raum gegeben wird? Und dann landest du im Buch der ersten Könige, im Alten Testament, viele, viele Jahre davor, vor dem, wo wir jetzt stehen, circa 900 Jahre vorher. Und dort wird Jesus, sprich diese Isabel an und wenn ich so ein Wort lese, dann lohnt es sich natürlich mal nachzugucken, was hat die denn gemacht, wie hat die denn agiert, warum ist denn das das Problem, dass sich sozusagen der Isabel, das Theatira dieser Isabel Raum gegeben hat zur Verführung, ja, das ist das Ergebnis, aber was ist das Problem dahinter? Es geht hier nicht darum, erst mal eine gottlose Gemeinde anzuprangen, sondern dass diese Gemeinde etwas zulässt, was Jesus als Verführung bezeichnet. Diese Gemeinde hat scheinbar den Bereich der Lehre, also des Verkündigens und des Verkündigen der Wahrheit und der reinen Wahrheit, hat sie aus der Hand gegeben. Die tun jede Menge Gutes, die tun jede Menge richtig, richtig viel Gutes, aber gleichzeitig dulden sie etwas, was Jesus nicht entspricht. Geht zurück in das Bild, bricht das Stuhl, Jesus macht Bestandsaufnahme mit Gemeinde, vielleicht mit dir, und du sagst, aber ich hab doch, aber ich hab doch, aber ich, wie oft kommen wir schnell in dieses solanges Dinge gibt, wo du etwas Duldes in deinem Leben, was Jesus nicht entspricht, deckt er das auf, aber nicht um dich zu ärgern, sondern dir die Chance zu geben, umzukehren. Wir schauen uns das gleich an. Lass uns einmal einen kleinen Schwenk zu dieser Isäbel im Alten Testament machen. Im Unterschied zu vorgewochen, da ging es auch um einen Bezug zum Alten Testament, war das sozusagen ein Feind für das Volk Israel, also das Erwählte, die Erwählten Kinder Gottes von außen. Da sollte jemand kommen und von außen ein Fluch hineinsprechen, das Volk war der Bileam. Diese Woche, die Isäbel, das ist noch ein bisschen schärfer, weil der damalige König von Israel, der hat sozusagen eine Fremde, die Gott nicht kannte und nicht als Herm angenommen hat, geheiratet, eine Königstochter, der Vater hieß so Etbal, also das war ein Priesterbal, und sie war diese Königstochter und kommt in das Land und sie kommt nicht nur in das Land, sondern sie bringt ca. 850 ihrer Priester mit in das Land. Priester, die dafür sorgt haben, dass das Volk gelernt hat, nicht mehr Gott allein anzubeten, sondern den Baal und die Erscherer, die Fruchtbarkeitsgöttin und den Sonnengott. Das hat die Isäbel mitgebracht. Die Isäbel bringt etwas hinein, was nicht in dieses Volk gehört hat. Und sie ist sozusagen feind im Inneren, nicht von außen, wenn es von außen eine große Armee kommt und sagt so, jetzt hopp oder top, da weißt du, okay, da müssen Feinde sein, weil, genau, ganz leicht. Aber im Inneren, sie gehört ja irgendwie eigentlich dazu, sie ist ja Teil dessen, aber sie macht Dinge, warte mal, die widersprechen doch dem ganzen Wurtgottes, die sollten keine Frau heiraten, die aus einem anderen Voll kommt. Und er macht es einfach, der Ahr hat. Er heiratet und nimmt sie hinein, er lässt sie an den Königshof und sie sorgt dafür, dass diese Priester versorgt werden und ihre Religion, ihren Glauben ausleben und voll entfalten können. Und auf einmal kommt es zur Not für das Volk, weil diese Notlage ist schwerer abzuwenden. Von außen ist leicht, oder? Wenn jemand dein Haus zu Hause bedroht, dann hältst du als Ehepaar zusammen. Wenn du weißt, da kommt irgendjemand, der will dir das Haus wegnehmen beispielsweise, oder deine Wohnung, dann steht ihr zusammen, ihr betet gemeinsam vielleicht, oder mit Freunden, sagst du, im Hauskreis, oh, hier ist irgendwas, das kommt von außen, das ist leicht. Aber wenn du ständig im Miteinander an deine Grenzen kommst, wenn du ständig in Gesprächen merkst, oh, der nervt mich nur und ich kann ihn nicht mehr lieben und so weiter, das zu beseitigen, ist im ersten Moment schwieriger als das, was von außen kommt. Und dafür steht unter anderem diese Isäbel ein Feind, der im Inneren einen Mindset, einen Gedanken mitbringt und mitgibt, der im Endeffekt gottlos ist. Der dazu verführt z