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Freikirchlich · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

How Community Serves Us | Real Talk with Benjamin Schumacher and Vanessa

ICF Mannheim · ICF Mannheim · 2026-09-30 · Mannheim · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Demut · tragend Wahrhaftigkeit · tragend

Christliche Gemeinschaft gelingt nicht durch Leistung oder Perfektion, sondern durch ehrliche Verletzlichkeit, gegenseitiges Tragen und die Überzeugung, dass Gott die Lücken zwischen den Menschen ausfüllt.

Der Text ist ein Gespräch zweier Christinnen über die Schwierigkeiten und Chancen christlicher Gemeinschaft. Ausgangspunkt ist eine Sonntagspredigt, die Ängste, Individualismus und Idealismus als Hindernisse für Gemeinschaft benannt hat. Die Sprecherinnen reflektieren, wie die Furcht vor Beurteilung und Ablehnung sie daran hindert, sich verletzlich zu zeigen. Sie verweisen auf die biblische Überzeugung, dass Gott den Menschen für Gemeinschaft geschaffen hat und unterschiedliche Gaben einander ergänzen sollen. Als Ursache für Reibungen nennen sie den Sündenfall und die daraus folgende Selbstbezogenheit. Sie betonen, dass Gemeinschaft nicht als Leistung verstanden werden darf, sondern Raum für Ehrlichkeit, Schwäche und gegenseitiges Tragen schafft. Am Ende sprechen sie ein Segensgebet aus, das Gemeinschaft als göttliche Gabe feiert und Heilung in Beziehungen bittet.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott; Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird
Was ist der Mensch nach diesem Text?
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Jak 5,14

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Wir sind alle für Gemeinschaft gemacht und wir haben in der Predigt am Sonntag gehört: "Hey, Gemeinschaft wird schwierig durch Ängste, Individualismus und was war Dritte? Idealismus. Idealismus. Ich habe mich so dabei ertapp gefühlt, dass dieser Idealismus mich tatsächlich am meisten davon abhält in meiner Smallklub oder anderen Sachen aufzublühen. Was hat dich getriggert? Ich fand den Punkt Ängste richtig gut. Also ich glaube so sich verletzlich zu machen ist eine Entscheidung, gell? Ich glaube, es fällt uns irgendwie allen nicht leicht oder fällt mir zumindest nicht leicht. Ähm ja, also ich finde es war sehr ermutigend. Ja, ich fand bei Ängste habe ich mich auch wiedergefunden, aber habe irgendwie gedacht, ich ich teile mich schon gerne äh mit, weil ich wirklich schon oft in Gemeinschaft erlebt habe, wie sie mich durchgetragen hat, aber habe auch in der Predig habe ich so einen Punkt entdeckt, dass ich immer noch so ein bisschen die Angst habe, oh nein, hoffentlich wird es nicht mal gegen mich verwendet. Also, wenn ich jetzt keine Ahnung von XY erzähle, dann kommt in D Wochen jemand und sagt: "Ja, deswegen ist ja auch das und das so." Und habe ich gemerkt, ja, das sind so versteckte Ängste da. Und das habe ich dann am Sonntag gleich auch beim Abend mal abgegeben. Ja, es gibt ja dieses klassische Wort Menschenfurcht. Weiß nicht, ob ihr das mal gehört habt, so ein bisschen christliches Wort. Ja, aber gell, ich kenne das mega. Also wirklich die so diese Furcht, was du auch beschreibst vor Beurteilung, äh dass man genau nicht beurteilt werden möchte oder äh die Frage genau, bin ich dann noch angenommen? Bin ich noch irgendwie akzeptiert? Äh wenn ich wirklich so bin, wie ich bin? Ja, und das Spannende ist ja, warum wir auch diesen Talk hier machen, ist, dass Gemeinschaft ja was essentielles ist. Also Gott hat uns ja in Gemeinschaft hineingesetzt. Es ist nicht gut für den Mensch, ja, dass er alleine ist und hat uns dann äh ja auch im fünfffälligen Dienst zusammengetan. Hirte, Prophet, Lehrer, all diese Dinge und dann auch mit unterschiedlichen Gaben, wo nicht jeder alle hat. Also Gott ist der Meinung, dass wir uninander brauchen und trotzdem ist es so schwierig so eine ja, so eine Reibung manchmal. Was denkst du, warum ist es so? Boah, ich glaube ähm wir haben ganz unterschiedliche Brillen, wie wir die Welt sehen, wie wir Dinge beurteilen, wie wir auf Situationen blicken. Also, bestes Beispiel in meiner Ehe, gell, erlebe ich das ganz krass. Wir sind beide, ich würde sagen, ich bin so eher so aus der prophetischen Richtung. Mein Mann ist so bisschen aus der äh Lehrerrichtung äh da zählen Fakten und Argumente und äh was im Wort steht und ich komme dann mit meiner Richtung von ja, ich fühle, ich nehme wahr und trifft halt auf äh ja, aber es wird spannend, weil ich finde gerade bei euch beiden äh matcht es so krass, gell? Also Vanessa, wir kennen uns ja schon schon seit 7, 8 Jahren und das prophetisch ist bei dir wirklich so stark, warum du auch in dieser Kirche so eine große Rolle spielst, aber aber seit du den dein seitdem du deinen Mann hast, findet es auch plötzlich so ein, sag ich mal, mehr ein organisierendes Element, damit es noch mehr in die Breite hinaus kann. Also richtig gut. Ich ähm ich glaube, dass ich ähm, dass Gemeinschaft halt deswegen schwierig ist. logisch äh der Sündenfall und da heißt ja auch die die Frau wird am Mann hängen. Äh der Mann wird im Schweiß seines Ackerbodens äh im Schweiß seines Angesichts den Acker Boden bestellen. Das heißt, es gibt so eine Art äh Fokusverschiebung und dann kam natürlich mit Kein und Abel kam dann Neid dazu und all diese Dinge. Und ich glaube, dass wir in Beziehungen, dass Gott ja will, dass wir Jesus Christus kennenlernen durch die Defizite, die wir haben und dann merken, wow, krass, ich schaff es ja gar nicht selber und so schneller und öfters am Kreuz gehen. ist mir so vor äh ein paar Wochen einfach auch bewusst geworden, dass ich oft denke, ich bin in Beziehung und müss jetzt irgendwie besser werden oder ich wünsche mir, dass der andere besser wird, dass wir besser leben, aber dann ich weiß nicht mehr genau, wo ich den Impuls her hatte, war aber nein, nein, das ist genau der Punkt, dass ich ans Kreuz gehe, um dort heilt zu werden. Und das war nicht das äh seitdem mag ich Spannungen auch mehr. Ja. Ja. Zu merken, dass Jesus halt reicht oder dass er die Lücken ausfüllt. Ja. dass er die Lücken ausfüllt, die wir vielleicht nicht, also mein Mann wird halt wahrscheinlich, also er wird nicht wahrscheinlich, er wird wahrscheinlich nie die Dinge füllen können, die ich halt brauche oder halt auch äh mein Pastor auch nicht. [gelächter] Ja, und das ist halt auch mega entlastend für ihn und auch für dich, gell? Also, man muss halt aufpassen, dass man nicht sagt: "Hey, du Schatz, ich genüge dir nicht. Muss jetzt so Jes Kreuz gehen." Ja, [gelächter] ja, ja. Man darf sich auch verändern lassen für den anderen. Ja, genau. Man darf sich schleifen lassen. Fand ich so cool, wie Anekret es gesagt hat, äh Unreife muss erzogen werden, Schwäche ergänzt werden und dann zu unterscheiden, was ist es jetzt? Ist es jetzt eine Unreife, äh darf ich jetzt mich verändern, gell? Oder ist es eine Schwäche? Und da brauche ich einfach den Benny, der mir eine andere Perspektive gibt? Ja, und ich glaube, deswegen ist es so gut, dass wir darüber auch reden. Deswegen gut, dass du den Podcast anschaust und dass du dann vielleicht in deine Ehe, in deine Beziehung in eine Smallgroup reingehst, vielleicht mit ja mit dem Ding und sagen: "Hey, hey, ich werde ehrlich." Bei mir ist so bewusst geworden, ähm, dass ich ich habe meine Smallgroup Montag abends und ich habe dann mich schon bei der Predigt auch entf gefühlt, ja, ich perform dann schon so ein bisschen, weil ich natürlich es gut machen möchte für alle, logisch. Aber ganz ehrlich, ich bin Montag abends einfach sau müde, sau müde und nee, ich will mich jetzt nicht gehen lassen, aber ich habe schon irgendwie gedacht, wenn ich das den anderen einfach sagen kann und sagen kann: "Hey, ich bin Montagabends wirklich auch auch müde. Ich brauche euch da, dass ihr äh mit Stimmung prägt, dass ihr äh mit aktiv seid. Äh, das werde ich ihn morgen sagen." Ja, mega. Ja, und ich glaube, das ist ja auch irgendwie das ist, also es baut dann wieder Vertrauen, es baut Brücken, weil man lässt Schwäche zu. Das ist ja dann vielleicht auch ein Raum, wo andere Leute auch in Verantwortung treten können, gell, oder sagen können: "Hey, ich habe voll Bock, dich zu ergänzen, weil ich habe jetzt gerade voll die Freude. Ich habe gerade voll keine Ahnung Bock, diesen Bereich auszufüllen, wo du gerade schwach bist." Ähm und das bringt uns alle vorwärts. Ja. Ja. Ja. Das ist mega mega schön. Und ich finde ähm ähm Gemeinschaft ist ja eigentlich auch was sehr sehr schönes und erstrebenswertes, wo die Anekret auch den Punkt gebracht hat, äh oft suchen wir uns ja Gruppen aus. die dann eigentlich ja mir dienen und ich habe gemerkt, aber wie schön ist es, wenn ich in der Gruppe äh dienen kann mit dem was ich habe und nicht einfach immer so mein perfektes Krüppchen, wo ich mich wohlfühle und all diese Sachen. Ich glaube, diese Sachen darf's auch geben, aber ich glaube, dass wir auch viel mehr Stärke in uns haben, um für andere ähm da zu sein, äh anderen äh zuzuhören, auch ihre Defizite, sage ich jetzt mal so, so zu ertragen erstmal. Und das fand ich halt so spannend bei den Bibelversen am Ende der Predigt. Hey, er tragt einander in Liebe. Und dieser Jakobus 5, Vers 14 hat mich auch äh getroffen, äh wo es hieß äh seuft nicht über die anderen, ne? Weil manchmal säf man so wie die anderen, oh, ist das mühsam oder all diese Dinge. Und jetzt bin ich mal gespannt, was Jesus in meinem Leben tut, weil ich habe es am Kreuz abgegeben. Yes, let's go. Hat mich heraus herausgefordert, äh mein Leben zu öffnen, ähm mich verletzlicher zu machen und mehr äh ja Menschen zuzulassen. Ja, was man sehr oft hört ist, ich brauche jetzt aber auch meine Meetime. Ich brauche jetzt meine Meetime. Was sagst du dazu? Habe ich dich erwischt? Ähm, ich glaube, ich bin vom Typ her, dass ich äh das weniger brauche wie andere Menschen. Ja, genau. Aber ich kenne das ähm Ja. Ja, ich kenne das sehr gut. Ja. Ja. Ich fand das so spannend, den Punkt äh wie viel Raum lasse ich in meinem Alltag von Kraft und Zeit, um für Gemeinschaft da zu sein? Ich habe dann schon in mir eine Spannung festgestellt, ja, ich will viel und noch mehr Zeit mit Jesus verbringen. Ja. Äh ich habe einen Auftrag, wo ich auch gerne tatkräftig bin. Ja. Und aber das äh die Früchte, die ich bringe, sind fast alle einfach in Beziehung, dass ich Zeit und Kraft brauche ähm für Beziehung. Ja, was ich was ich krass finde, was du gerade angesprochen hast, so indem wenn ich also wenn ich Raum schaffe oder Kapazität schaff so G also mir Zeit nehme für Menschen und ich äh genau eigentlich denke so boah ich habe gerade nichts zu geben. Also finde ich manchmal krass dann zu merken, wie diese Menschen mir dienen, ja, also dann zu merken, gell ist irgendwie dann doch nicht oder so ein Smartgoup Abend oder ein Setting oder keine Ahnung, wo du mit Menschen bist und denkst, okay, jetzt noch ein Ort, wo ich irgendwie produzieren muss und so. Äh und dann genau. Ja, vielleicht vielleicht dürfen wir einfach lockerer sein. Ja. Äh, weil ich glaube, wenn wir die gleiche Kultur haben, hey Vanessa, dann weißt doch du, wenn wir als Familien uns gegenseitig einladen, äh hey, dann weiß man es, es muss nicht perform, es muss ich der inspirierende Abend aller Zeiten sein, aber es hat es aber es darf's auch sein. Und ich glaube, wenn wir dort Mut haben, ehrlich miteinander zu reden oder Mut haben, auch uns erstmal wieder wieder einzuladen, ähm unsere Wohnzimmer öffnen oder mal verbindlich in der Gruppe äh zu sein, ich glaube, dann kann wirklich ja wunderbares äh entstehen durch Ehrlichkeit, durch Ehrlichkeit und auch ähm durch Verletzbarkeit. Mhm. Mhm. Ja, tatsächlich ein Ort, wo ich das am meisten äh merke, ist z.B. die nur believergruppe. Ähm, genau. Und gerne man würde jetzt denken, ja krass, also Leute, ich liebe euch, [gelächter] aber ähm ja, gell? Also oder in in jeder Gruppe, wo du bist, du bist ja da als Leiter auch um zu dienen, gell? Und dann kommen die Themen der Menschen auch hoch, was ja mega schön ist, was sein darf. Und das Witzige ist, obwohl ich da bin als Leiter, also an den Abenden, wird mir am meisten gedient. Ja, und das ist so krass. Genau, weil wir erleben, wie Menschen Jesus begegnen. Äh und am Ende ist es dann kein was, wo ich diene, sondern ich werde am meisten beschenkt. Machst ja. Ja, du, das macht mega mega Sinn, weil es ja auch wieder so ein Bild ist von hey, ich gehe da mit einer Rolle rein und ich weiß nicht, der steckt schon ein bisschen drin. Ich muss ja jetzt performen, ich muss jetzt ein Vorbild sein, ich muss alles ausgleichen, ich bin für die Stimmung zuständig, ne? und da zu wissen, ja, ich bin zwar der Leiter wie ich, ich bin der Vater zu Hause von meiner Frau, also von meinen drei Kindern und meiner Frau, aber ich muss nicht alles aufgreifen, sondern ich darf mich auf die Unterstützung meiner Frau, ich darf auch das Positive der Kinder nehmen, wie sie Stimmung prägen, äh wie sie auch dann füreinander da sein dürfen und stark eigentlich ein Raum aufmachen, wo Leute dann Raum einnehmen können, wo Leute ihren Platz finden. Ja, ich würde sagen, wir segnen am Ende noch für Gemeinschaft. Ist gut. Vanessa, weil du bei uns das Gebet machst, sne du. Ja, Jesus, ich danke dir, dass du äh Gemeinschaft liebst und ich danke dir, Gott, weil du selber Gemeinschaft in dir bist und du bist Liebe in dir selber, in deiner äh ja, in dem Wesen, wie du bist. Und ich danke dir, Gott, dass du uns für Gemeinschaft geschaffen hast. Und ich segne euch ähm mit Beziehungen, mit Beziehungsfähigkeit. Ich danke dir, Gott, dass du äh einfach, wo Verletzungen passiert sind, bewunden auch oder Enttäuschung passiert ist, Gott, ich bete, dass du jetzt in diesem Moment wiederherstellst, dass du neue Hoffnung schenkst für Beziehung, für Gemeinschaft, die echt ist, die ehrlich ist, die verletzlich ist und ähm ja, die uns weiterbringt. Danke Jesus Jesu Namen. Amen. Hey, wie jeder gute Beziehung haben wir hier so eine Fliege gehabt. Ich weiß gar nicht, ob man die rausschneiden kann, die [gelächter] uns ständig hier reingfliegt hat. Hey, wie im echten Leben, ne? Aber wir haben uns nicht rausbringen lassen von dieser Fliege. Hey, bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Ne.