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Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Keeping Safe from Fires and Liars

ohne Namen · 350.org · 2026-09-29 · Quelle

Wissen · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Verantwortung · tragend

Extremwetterereignisse werden durch gezielte Desinformation in sozialen Medien politisch und gesellschaftlich instrumentalisiert, was durch den Aufbau von Informationsresilienz und kritischer Medienkompetenz entgegengewirkt werden muss.

Letztlich ist verlässliche Information genauso ein Teil der notwendigen Klimainfrastruktur wie Solarenergie und Windkraft oder Hochwasserschutz.

Der Text analysiert die Verbindung zwischen extremen Wetterereignissen durch den Klimawandel und einer parallelen Krise der Desinformation. Er argumentiert, dass Lügen und Verzerrungen in sozialen Medien die Bewältigung von Katastrophen behindern und Gesellschaften spalten. Drei Hauptkategorien von Täuschungen werden beschrieben: das Angreifen der Klimawissenschaft, politische Instrumentalisierung und extremistische Schuldzuweisungen an Minderheiten. Als Motive für diese Desinformation werden wirtschaftliche Interessen von Öl- und Tech-Konzernen sowie politische Ideologien genannt. Der Text empfiehlt, sich durch das Antizipieren von Lügen und den Aufbau offline-basierter Kommunikationsnetzwerke zu schützen. Konkrete Strategien wie 'Pre-Bunking' und das 'Wahrheitssandwich' werden vorgeschlagen, um Fehlinformationen zu entkräften. Zudem fordert der Text systemische Reformen der Technologieplattformen, um die Online-Umgebung vertrauenswürdiger zu machen. Verlässliche Information wird dabei als essenzielle Infrastruktur für den Klimaschutz dargestellt.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit; Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
2 von 3, benannt: Desinformierende Akteure, Big Oil, Big Tech, politische Extremisten und autokratische Regierungen
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Dies ist ein Gastbeitrag von Tom Ellison, stellvertretendem Direktor des Center for Climate and Security (CCS), einem Forschungsinstitut, das sich mit systemischen Klima- und Ökosicherheitsrisiken befasst, und Phil Newell, Mitvorsitzender der Kommunikation bei Climate Action Against Disinformation (CAAD), einer globalen Koalition von über 50 führenden Klima- und Anti-Desinformationsorganisationen, die sich mit klimabezogenen Fehlinformationen und Desinformation befassen. Die extremen Wetterereignisse des vergangenen Sommers haben vielen von uns auf der ganzen Welt die Intensität der Klimakrise vor Augen geführt: von den verheerenden Überschwemmungen in Nepal über die tödlichen Hitzewellen in Europa und Indien bis hin zu den erstickenden Waldbränden in Nordamerika, Frankreich und Spanien. Als wäre das nicht genug, sehen wir, wie diese extremen Wetterkrisen Hand in Hand mit Informationskrisen gehen. Die Gefahr von Hitzewellen wird heruntergespielt. Für Überschwemmungen werden ausländische Nachbarn verantwortlich gemacht. Waldbrände werden einer Verschwörung zur Rodung von Land zugeschrieben. Während das durch fossile Brennstoffe angetriebene extreme Wetter anhält, befeuert es auch eine Informationskrise, die Klimaleugnung, KI-generierten Müllinhalt, politische Propaganda, Extremismus und online verbreitete Wutköder hervorbringt. Dies hat Folgen, die Leben gefährden, Gesellschaften spalten und den Klimaschutz untergraben. Wir müssen uns und unsere Mitmenschen nicht nur vor den physischen Auswirkungen extremer Wetterereignisse schützen, sondern auch vor der damit einhergehenden Desinformation. Die gute Nachricht ist, dass wir uns schützen können, indem wir Lügen und Verzerrungen antizipieren und deren Verbreitung unterbinden. Ein neues Werkzeugpaket namens „Weathering Extremes“ von Jennie King vom CCS skizziert einige praktische Schritte nach vorn: Eine spanische Militäreinheit bekämpft im August 2026 Waldbrände, die in Spanien und Frankreich mehr als 300.000 Menschen vertrieben haben. (Einheit für militärische Notfälle, spanisches Verteidigungsministerium) Das Bedrohungsbild verstehen Waldbrände, Überschwemmungen und andere extreme Ereignisse bringen eine Vielzahl problematischer Behauptungen und Erzählungen mit sich. Experten sprechen manchmal von Fehlinformationen, die wissentlich verbreitet werden (Desinformation), oder von Fehlinformationen, die unwissentlich verbreitet werden (Fehlinformation), oder sogar von selektiv ausgewählten Fakten, die zur Manipulation verbreitet werden (Schadinformation). Aber das Wichtigste ist die Wirkung, die diese Art von Information hat, nicht die Gesinnung der Person, die auf „Teilen“ klickt. In der Praxis können wir drei Hauptkategorien von Täuschungen im Zusammenhang mit extremem Wetter antreffen. Diese können sich vom traditionellen Leugnungsverhalten in Klimadebatten unterscheiden. Aber sie haben eine Vielzahl schädlicher Auswirkungen. Die erste Kategorie ist umweltbezogen und greift die Wissenschaft an oder wählt Fakten selektiv aus, um eine Katastrophe von ihren klimabezogenen Ursachen zu trennen. Um Waldbrände als Beispiel zu nehmen, könnte das bedeuten, zu behaupten, dieser Waldbrand sei von einem Brandstifter gelegt worden, nicht vom Klimawandel. Das mag zwar stimmen, aber es verschleiert die Tatsache, dass der Klimawandel Waldbrände wahrscheinlicher und intensiver macht, unabhängig davon, wie sie entstehen. Auf lange Sicht kann dies unser Verständnis des Klimawandels schwächen und den Klimaschutz verlangsamen. Die zweite Kategorie ist politisch und greift die Katastrophenreaktionsbemühungen an, oft um eine nicht zusammenhängende parteipolitische oder geopolitische Achse zu schleifen. Zum Beispiel behauptete Russland fälschlicherweise, der Waldbrand wäre nicht so schlimm gewesen, wenn die USA ihre Ressourcen nicht für die Unterstützung der Ukraine verschwendet hätten, oder der US-Präsident argumentierte irreführend, dass die Waldbrände in Los Angeles die Schuld der Wasserpolitik seines politischen Rivalen seien. Diese Behauptungen können die Regierungsführung polarisieren, die Katastrophenhilfe oder -wiederherstellung untergraben oder autoritären Führern Macht verleihen. Die dritte Kategorie ist hass- und extremistisch motiviert und macht Minderheiten für Katastrophen verantwortlich oder fördert Verschwörungstheorien. Diese Täuschungen könnten so aussehen, als seien die Waldbrände durch jüdische Wetterkontrolle verursacht worden, oder dass Ausländer die gesamte Katastrophenhilfe stehlen. Solche Falschbehauptungen können Gesellschaften spalten oder die Sicherheit verwundbarer Personen gefährden. Die Täter und ihre Motive Diese Behauptungen drehen sich größtenteils darum, die Schuld zu verteilen, sei es auf „natürliche“ Ursachen, Verschwörungen, Minderheiten, politische Rivalen oder ausländische Feinde – im Grunde auf alles, nur nicht auf den Klimawandel. Was also steckt wirklich hinter den Lügen? Es kommt auf Geld und Macht an, die von Interessengruppen bei chaotischen, viralen Klimakatastrophen auf dem Spiel stehen. Big Oil & Big Tech Private Interessen haben viel Geld zu schützen oder zu gewinnen, das bei hochkarätigen Extremwetterereignissen auf dem Spiel steht. Am offensichtlichsten ist, dass Öl, Gas, Kohle, die Tierhaltung und andere verschmutzende Sektoren nicht wollen, dass Katastrophen zu Klimaschutzmaßnahmen führen, die ihre Gewinne bedrohen. Die Rolle des Lobbyismus, der Werbung und der Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen bei der Klimadesinformation und bei der Blockade des Klimaschutzes, d. h. bei der Erzeugung von Zweifeln an der Schwere der Klimakrise, ist seit Jahrzehnten dokumentiert. In jüngerer Zeit jedoch sind die Interessen von Big Oil zunehmend mit denen von Big Tech in Einklang geraten. Social-Media-Algorithmen Einst versprachen soziale Medien einen offenen Kurzweg, um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, seien es Freunde, Familie oder Fremde. Doch auf dem Weg dorthin wurden soziale Medien zu einem Brei aus süchtig machenden Algorithmen, in denen Nutzer endlos im Kreis scrollen, wobei Aufmerksamkeit an Werbetreibende verkauft wird, anstatt ein offenes Web zu durchsuchen. Jetzt begünstigt die Online-Debatte um Katastrophen alles, was Klicks und Geld einbringt – egal ob es sich um Gerüchte, Wutköder, KI-Müll, Propaganda oder Hassrede handelt. Infolgedessen wurde der Social-Media-Kanal für die öffentliche Beteiligung von unehrlichen Influencern, Verschmutzern und Bots entführt. Das lässt Politikmacher und die Öffentlichkeit während Katastrophen darum kämpfen, verlässliche Informationen zu finden, genau dann, wenn sie sie am dringendsten brauchen. Politische Ideologie Neben dem Geld wird Desinformation über Extremwetter auch von Ideologie und Politik angetrieben. Autokratische Regierungen sehen in Extremwetter eine Chance, ihre Botschaft an ein großes Nachrichtenereignis zu koppeln und Gegner und Kritiker zu untergraben. Politische Extremisten, insbesondere die extreme Rechte, haben begonnen, den Klimawandel nicht nur als eine Debatte über Energie, sondern als eine feindliche kulturelle Identität zu betrachten. Diese Akteure sind nicht die Ursache unserer toxischen Informationsumgebung, sondern nutzen sie aus und formen sie, um ihre Ziele zu erreichen. Oft sind all diese Motive vermischt. Zum Beispiel hat Russland heimlich rechtsextreme Klima-„Disinfluencer“ in den Vereinigten Staaten gesponsert, und die staatliche Gasgesellschaft besitzt den größten Medienkonzern Russlands, was zeigt, wie direkt fossile Brennstoffinteressen, soziale Medien und die globale Politik miteinander verflochten sind. Während des Hurrikans Helene im Jahr 2024 verbreiteten die extreme Rechte, Online-Provokateure und russische Medien Klimaleugnung, parteipolitische Angriffe und xenophobe Botschaften, was Sicherheitsbedrohungen für öffentliche Beamte und FEMA-Hilfskräfte (FEMA) anheizte. Was können wir tun? Es gibt Wege, wie wir uns und unsere Gemeinschaften vor diesen Bedrohungen schützen können: Wir als Gemeinschaften und klimabewusste Bürger sollten Desinformation während Extremwetter als die Regel und nicht als die Ausnahme erwarten. Leider können diese Informationskrisen überall auftreten, da lokale Ereignisse in virale Narrative einbezogen werden. Indem Sie dies und die Ressourcen hier lesen, sind Sie bereits einen Schritt voraus. Zweitens müssen wir den Algorithmus umgehen und uns nicht nur auf soziale Medien verlassen. Es ist verlockend, all unsere Energie online zu konzentrieren, aber soziale Medien belohnen tendenziell Lügen und Unsinn mehr als die Wahrheit. Wie Jennie King in „Weathering Extremes“ schreibt: „Informationsresilienz wird auf Netzwerken aufgebaut, nicht auf Newsfeeds.“ Das bedeutet, dass reale Verbindungen wichtig sind – persönliche Beziehungen, Verbindungen zu lokalen Regierungen oder einfache Werkzeuge wie E-Mail-Listen, Telefonketten und Gruppennachrichten – die wir aufbauen können, bevor eine Katastrophe zuschlägt. Und es lohnt sich, sich daran zu erinnern: Wie die Klimakarten der Yale-Universität zeigen, unterstützen die meisten Menschen in den USA beispielsweise wichtige Klimaschutzmaßnahmen – auch wenn man das auf den ersten Blick aus den sozialen Medien nie erraten würde. Drittens können wir Verteidigungsmaßnahmen im Voraus aufbauen, anstatt in einer Krise hektisch darauf zu reagieren, jede Gerücht und jede Lüge zu entkräften oder zu überprüfen. Eine Möglichkeit ist das „Pre-Bunking“ – das Vorwarnen der Menschen vor bestimmten Narrativen, Überbringern oder Taktiken, auf die sie wahrscheinlich stoßen werden. Tatsächlich sind die Beispiele für Desinformation, die zuvor in diesem Beitrag genannt wurden, selbst eine Form des Pre-Bunkings. Ein weiteres Werkzeug ist der „Wahrheitssandwich“ – man beginnt mit der Wahrheit, widerlegt dann eine falsche Behauptung oder eine schlechte Quelle, bevor man die Fakten erneut wiederholt. Wir können auch daran arbeiten, genaue Informationen in die Daten zu bringen, aus denen KI-Chatbots lernen und schöpfen – auch als „Generative Engine Optimization“ bezeichnet. Dies wird zunehmend wichtiger, da die Nutzung von KI wächst und weil listige Regierungen und Unternehmen bereits versuchen, ihre eigenen Botschaften in Chatbots einzuspeisen. Eine Ressource zu Pre-Bunking und Generative Engine Optimization, aus „Weathering Extremes: A Toolkit for Information Resilience Amid Disaster“ (CCS). Schließlich können wir als Bürger und Zivilgesellschaft für die globalen, systemischen Reformen eintreten, die nötig sind, um unsere Online-Umgebung vertrauenswürdiger zu machen. Reformen, die verbesserte Standards für Sicherheit, Transparenz, Datenschutz und Rechenschaftspflicht für Technologieplattformen fordern, die von der CAAD unterstützt werden, sind ein guter Ausgangspunkt und können bei Bedarf einige der toxischen Anreize aufheben, die Lügen und Empörung den Vorrang geben. Auf dem Weg zur Informationsresilienz Klimawandel und Desinformation sind zwei der systemischen Herausforderungen unserer Zeit, und sie kollidieren auf schädliche Weise. Weder wird leicht gelöst werden. Aber weltweit setzen sich immer mehr Menschen und Institutionen mit der Herausforderung auseinander, von den Vereinten Nationen über Forscher bis hin zu bestimmten Regierungen. Letztlich ist verlässliche Information genauso ein Teil der notwendigen Klimainfrastruktur wie Solarenergie und Windkraft oder Hochwasserschutz. Und jeder hat eine Rolle zu spielen, von Redaktionen über soziale Algorithmen bis hin zu Familien-Gruppenchats. Referenzen und Ressourcen: Weathering Extremes: A Toolkit for Information Resilience Amid Disaster Koalition „Climate Action Against Disinformation“ Der Beitrag „Keeping Safe from Fires and Liars“ erschien zuerst auf 350.
Wortlaut im Original
This is a guest blog by Tom Ellison, Deputy Director, Center for Climate and Security (CCS) , a research institute tackling systemic climate and ecological security risks, and Phil Newell, Communications co-chair, Climate Action Against Disinformation (CAAD), a global coalition of over 50 leading climate and anti-disinformation organizations dealing with climate misinformation and disinformation. This past summer’s extreme weather has brought home the intensity of the climate crisis for many of us around the world: from the catastrophic floods in Nepal, to the lethal heatwaves across Europe and India, to the choking wildfires in North America, France, and Spain. As if that isn’t enough, we are seeing these extreme weather crises going hand-in-hand with information crises . The danger of heatwaves is being downplayed . Flooding is getting blamed on foreign neighbors. Wildfires are being attributed to a land-clearing conspiracy. As fossil-fueled extreme weather continues, it is also fueling an information crisis, bringing climate denial, AI slop content, political propaganda, extremism, and online rage bait. This has ramifications that endanger lives, divide societies, and undermine climate action. We must protect ourselves and those around us not only from the physical impacts of extreme weather but also from the disinformation that comes with it. The good news is, we can keep ourselves safe by anticipating and short-circuiting lies and distortions. A new toolkit ‘Weathering Extremes,’ by Jennie King from CCS lays out some practical steps forward: A Spanish military unit battles wildfires in August 2026, which displaced more than 300,000 people across Spain and France. (Military Emergencies Unit, Spanish Ministry of Defense) Understanding the Threat Wildfires, floods, and other extreme events bring a host of problematic claims and narratives. Experts sometimes talk about false information that is spread knowingly (disinformation), or false information spread unknowingly (misinformation), or even cherry-picked facts that are spread to manipulate (malinformation) . But the most important thing is the impact this kind of information has, not the mindset of the person clicking “share.” In the wild, we might encounter three main categories of deception around extreme weather. These can look different from traditional denialism in climate debates. But they have a variety of harmful impacts. The first category is environmental , which attacks science or cherry picks facts to separate a disaster from its climate-related causes. To use wildfires as an example, this could mean saying this wildfire was started by an arsonist, not climate change . That may be true, but it obscures the fact that climate change is making wildfires more likely and intense, regardless of how they start. Over time, this can weaken our understanding of climate change, and slow down climate action. The second category is political , which attacks disaster response efforts, often to grind an unrelated partisan or geopolitical axe. For example, Russia falsely claimed the wildfire wouldn’t have been so bad if the US hadn’t wasted resources supporting Ukraine , or the US President misleadingly argued that the LA wildfires are the fault of his political rival’s water policies . These claims can polarize governance, undermine disaster relief or recovery, or empower authoritarian leaders. The third category is hateful and extremist , which blames disasters on minorities or promotes conspiracy theories . These deceptions might look like the wildfires were caused by Jewish weather control or that foreigners are stealing all the disaster aid . Such falsehoods can divide societies or endanger the safety of vulnerable people. The Perpetrators and Motives These claims are mostly about directing blame, whether to “natural” causes, to conspiracies, to minorities, to political rivals or foreign enemies–basically, anything but climate change. So what is really behind the lies? It comes down to money and power that vested interests have on the line during chaotic, viral climate disasters. Big Oil & Big Tech Private interests have a great deal of money to protect or gain from high-profile extreme weather events. Most obviously, oil, gas, coal, animal agriculture, and other polluting sectors don’t want disasters to motivate climate action that threatens their profits . The role of corporate lobbying, advertising, and PR in climate disinformation and on climate obstruction , i.e. creating doubt on the severity of the climate crisis has been documented for decades. But more recently, the interests of Big Oil are increasingly aligned with those of Big Tech. Social Media Algorithms Once upon a time, social media promised an open shortcut for connecting with other people, be they friends, family, or strangers. But along the way, social media became a stew of addictive algorithms, with users forever scrolling in circles, where attention is sold to advertisers rather than browsing an open web. Now, online conversation around disasters favors whatever earns clicks and cash– whether it’s rumors, rage bait, AI slop, propaganda, or hate speech. As a result, the social media channel for public engagement has been hijacked by dishonest influencers, polluters, and bots. That leaves policymakers and the public struggling to find reliable information during disasters, right when they need it most. Political Ideology Besides money, disinformation about extreme weather is also motivated by ideology and politics. Authoritarian governments see extreme weather as a chance to attach their message to a major news event and to undermine opponents and critics . Political extremists, especially the far right, have started treating climate change not just as an energy debate but as an enemy cultural identity. These actors are not the cause of our toxic information environment, but exploit and shape it to serve their goals. Often, all these motives are mixed. For example, Russia has covertly sponsored far-right climate ‘disinfluencers’ in the United States, and the state-owned gas company owns Russia’s largest media conglomerate , showing how directly fossil fuel interests, social media, and global politics are intertwined. During Hurricane Helene in 2024, the far right, online provocateurs, and Russian media spread climate denial, partisan attacks, and xenophobic messages, fueling security threats to public officials and FEMA relief workers (FEMA). What Can We Do? There are ways we can protect ourselves and our communities from these threats: We as communities and climate concerned citizens should expect disinformation during extreme weather as the rule, not the exception. Unfortunately, these information crises can happen anywhere, as local events are co-opted into viral narratives. By reading this and the resources here, you are already ahead of the curve. Second, we need to sidestep the algorithm and not rely only on social media. It’s tempting to focus all our energy online, but social media tends to reward lies and nonsense over truth. As Jennie King writes in Weathering Extremes , “ information resilience is built on networks, not newsfeeds .” That means real-world connections matter – personal relationships, ties with local governments, or simple tools like email lists, phone trees, and group texts – that we can build before a disaster strikes. And it’s worth remembering: as Yale’s Climate Maps show , most people in the U.S, for example, support key climate actions – even if you’d never guess that from social media. Third, we can build defenses ahead of time , rather than scrambling to counter or fact-check every rumor and lie during a crisis. One way is “pre-bunking”– warning people in advance about certain narratives, messengers, or tactics they are likely to run into. In fact, the disinformation examples earlier in this piece are themselves a form of pre-bunking. Another tool is the “truth sandwich” – leading with the truth, then knocking down a false claim or bad source, before reiterating the facts again. We can also work to get accurate information into the data AI chatbots learn and draw from – also called “generative engine optimization”. This is increasingly important as AI use grows, and because cunning governments and companies are already trying to feed their own messages into chatbots. A resource on prebunking and generative engine optimization, from Weathering Extremes: A Toolkit for Information Resilience Amid Disaster (CCS). Finally, as citizens and civil society, we can push for the global, systematic reforms needed to make our online environment more trustworthy. Reforms that call for improved safety, transparency, privacy, and accountability standards for tech platforms endorsed by CAAD are a great starting point, and at will unwind some of the toxic incentives that give lies and outrage the upper hand. Toward Information Resilience Climate change and disinformation are two of the systemic challenges of our time, and they are colliding in harmful ways. Neither will be solved easily. But more people and institutions globally are tackling the challenge, from the UN to researchers to certain governments . Ultimately, reliable information is just as much a part of necessary climate infrastructure as is solar and wind power or flood defences. And everyone has a part to play from newsrooms to social algorithms and even family group chats. References and resources: Weathering Extremes: A Toolkit for Information Resilience Amid Disaster Climate Action Against Disinformation coalition The post Keeping Safe from Fires and Liars appeared first on 350 .