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Hinduismus · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Die ganze Welt ist ein Schauspiel - Tägliche Inspiration

Sukadev Bretz · Yoga Vidya – Tägliche Inspirationen · 2026-10-11 · Horn-Bad Meinberg · Quelle

Hoffnung · Hauptbotschaft Demut · tragend Dankbarkeit

Die Welt ist ein göttliches Schauspiel, und das Göttliche ist auf drei Wegen erfahrbar: als Herrscher des Universums, als inneres Selbst und als Lehrer, dem man vertrauen kann.

Ishvaro Guru Radh Meethi. Das heißt, Gott ist zu finden, zum einen als Ishwara, als Gott als Herrscher des Universums. Ishwara heißt auch der Herrscher. Er ist zu finden als Atman, als das selbst. Und er ist auch zu finden, dieses Gottliches auch zu finden, als Guru, als Spürerter der Lehrer.

Der Text beschreibt die Welt als kosmisches Schauspiel und Tanz, der von Shiva als göttlichem Prinzip geleitet wird. Shiva wird als König der Tänzer und als gütiges, segensreiches Wesen vorgestellt. Die zentrale Aussage ist, dass das Göttliche auf drei Wegen erfahrbar ist: als Herrscher des Universums (Ishwara), als inneres Selbst (Atman) und als Lehrer (Guru). Der Sprecher verweist auf die Shankaracharya-Dohra und betont, dass hinter dem Universum eine kosmische Intelligenz wirkt, der man vertrauen kann. Die menschliche Perspektive wird als klein und kurz im Vergleich zum kosmischen Maßstab dargestellt. Gleichzeitig wird die Fähigkeit des Menschen zu Mitgefühl und Liebe als Ausdruck des Göttlichen in ihm hervorgehoben. Der Text lädt dazu ein, das Göttliche in der Schöpfung, im Guru und in der eigenen Tiefe zu erkennen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis; persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
Wiederkehr, kein Ziel, immer dasselbe Muster
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf ein gegenwärtiges Oberhaupt, Lehrer, Amt; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
der Text kritisiert nicht

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Shankaracharya-Dohra

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 2, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Um Nama Shiva, ja. Werden gehört. Nataraja. Wir haben gesungen. Shiva Rajah. Nataraja ist der König der Tänzer. Aber auch das königliche Schauspiel. Natar heißt sowohl Tanz, als auch Schauspiel. Ganze Welt ist wie ein Schauspiel. Und von wem? Von Gott. Shiva. Shiva Rajah. Er ist der. Shiva heißt auch Glücksverheißen, heißt Segensreich, heißt liebevoll, heißt Güthig. Kannst du dir sagen, wenn wir die Welt anschauen, ist sie wirklich so Güthig. Wir schauen uns natürlich immer so einen kleinen, ganz kleinen Teil an, so die Erde, ein kleiner Planet um die Sonnen, relativ kleine Sternen, in einem relativ kleinen Galaxie. In einem relativ kurzen Zeitraum. Trotzdem, alles was hier ist, ist auch wie kosmischer Tanz. Und irgendwo auch ein anliebevoller Tanz. Und in der Shankarachayas Dothra, die ich nachher gesungen hatte, bis er letzte Strophe beginnt mit, Ishvaro Guru Radh Meethi. Das heißt, Gott ist zu finden, zum einen als Ishwara, als Gott als Herrscher des Universums. Ishwara heißt auch der Herrscher. Er ist zu finden als Atman, als das selbst. Und er ist auch zu finden, dieses Gottliches auch zu finden, als Guru, als Spürerter der Lehrer. Und so können wir als aspiranten zum einen uns immer wieder sagen, hinter dem ganzen Universen gibt es eine kosmische Intelligenz, die alles irgendwie lenkt. Und es mag uns nicht immer so klar sein, warum und wieso alles so ist, wieso ist. Aber wir können irgendwie vertrauen, der das Universum geschaffen hat, der wird auch irgendwie wissen, was er macht. Vom kleinen Zeitraum her, den wir haben, Verhältnis zu die Kosmologen oder die Astronomen sagen, Universum ist irgendwie 20 Milliarden alt. Aber es ist, wie manche sagen, ne, ist eigentlich, was wir als Universum hier bezeichnen, ist nur so eine kleine Blaser in einem viel größeren Geschehen. Dann kommt man schnell, die Inders sprechen ja von 311 Trillionen Jahre, was ein Schöpfungszyklus ist. Da ist das, was wir so erleben, ist relativ kurz. Trotzdem, wir erleben etwas und wir können aber darauf vertrauen, irgendwo hinter allem steckt eine kosmische Intelligenz. Wir können es sich ganz verstehen, aber wir können darauf vertrauen, wir können zu Gott beten. Wir können ihn manchmal sehen in der Schönheit, der Schöpfung, in der Großartigkeit, der Natur, in der Großartigkeit, wenn wir nachts den Sternenhimmel anschauen oder die Wolken oder den Regen oder vieles andere. Gott ist auch zu erkennen als Guru. Und Guru, können wir zum einen natürlich sehen, Guru als der Meister, der Lehrer, Samishivananda. Der hat Gott verwirklicht und wenn wir seine Biografie studieren, lesen, dann spüren wir das. Wenn man sein Bild anschaut, kann man spüren, da ist etwas. Und Gutsch hatte noch den großen Glück gehabt, mit vielen seiner direkten Schüler sprechen zu können. Wann immer Sie über Samishivananda gesprochen haben, ihre Augen aufgeleuchtet, da hat man gemerkt, da ist eine Power, die da ist. Und diese Power fließt dann auch durch seine Schüler hindurch. Aber Gottes Gatlich ist auch zu erfahren als Atma. Und Atma ist das höhere Selbst. Die Schriften sagen eben auch, in der Tiefe unseres Wesen sind wir auch eins mit dem Gatlichen. Der Körper mag seine Begrenzungen haben, unsere Psychomarks, ihre Spezialitäten haben, unsere Reizreaktionsmechanismen, Magen manchmal etwas schräg sein, unsere Fähigkeit, uns gekränkt zu fühlen und Ängste zu haben, uns zu ärgern ist auch, könnte auch sagen, es ist auch irgendwas Fantastisches, nicht so überlegte, was der Mensch dort an Emotionen produziert. Aber wir produzieren eben auch Mitgefühl eher vor Liebe und wir spüren auch das Gatliche in uns und in allem. Und so können wir bewusst machen, ich war ein Guru Ratmiti, muti bedarvi bagene. Letztlich ist alles eine Verkörperung des Gatlichen. Das Gatliche können wir merken als herrschendes Prinzip hinter dem Universum. Wir können es spüren als das, was durch den Guru hindurch wirkt und wir können spüren, es ist die Tiefe unseres Seelen.