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Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Greenpeace threatens legal action against Crown Estate over ‘extortionate’ fees for offshore wind farm in Irish Sea

ohne Namen · Greenpeace UK · 2026-10-01 · London · Quelle

Gerechtigkeit · Hauptbotschaft Verantwortung · tragend

Die nicht gedeckelten Auktionsgebühren der Crown Estate für Offshore-Windflächen führen zu einer ungerechten Kostenverlagerung auf die Verbraucher und behindern die wirtschaftliche Machbarkeit erneuerbarer Energien.

Die Crown Estate verhält sich wie die Katze, die die Sahne bekommen hat. Ihre Rolle mag darin bestehen, Profit aus dem Land des Königs zu ziehen, aber das darf nicht zulasten des Gemeinwohls geschehen.

Greenpeace UK droht der Crown Estate mit rechtlichen Schritten, da diese laut der Organisation ihr Monopol über den britischen Meeresboden ausnutzt, um 'erpresserische' Gebühren von Offshore-Windkraftentwicklern zu verlangen. Der Fokus liegt auf dem Morgan Offshore Wind Project in der Irischen See, dessen Auktionsprozess als nicht gedeckelt und damit kostentreibend kritisiert wird. Greenpeace argumentiert, dass diese hohen Optionsgebühren die Strompreise für Haushalte um bis zu 38 Pfund pro Jahr erhöhen könnten. Zitierte Forschungsergebnisse der Universität Oxford belegen, dass die Gebühren zu Strompreisen führen, die 30 bis 59 % höher liegen als ohne diese Kosten. Die Organisation wirft der Crown Estate vor, ihre Einnahmen massiv gesteigert zu haben, während die Kosten für Verbraucher und Entwickler steigen. Greenpeace fordert den Schatzkanzler auf, eine Obergrenze für die Gebühren festzulegen und die übermäßigen Gewinne in den Schutz des Meeresbodens zu investieren. Der Text stellt die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Spannungen zwischen Umweltorganisation, staatlichem Vermögensverwalter und Energiepolitikern dar.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse; Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns (erschlossen)
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
-1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
1 von 3, benannt: Crown Estate und deren Management
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Greenpeace UK hat heute einen Brief an die Crown Estate gerichtet, in dem sie rechtliche Schritte androht, da die Art und Weise, wie die Crown Estate Flächen auf dem Meeresboden an Offshore-Windkraftentwickler verpachtet, beanstandet wird. Die Umweltorganisation erklärte, der Auktionsprozess führe dazu, dass die Entwickler „erpresserische“ Gebühren für die Flächen zahlen, auf denen neue Windparks errichtet werden sollen, und dass die Crown Estate ihr Monopol über den Meeresboden ausnutze. [1] Diese Maßnahme erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem neue Forschungsergebnisse darauf hindeuten, dass der nicht gedeckelte Auktionsprozess die durchschnittliche Haushaltsenergierechnung in Großbritannien um bis zu 38 Pfund pro Jahr erhöhen könnte. [2] Ab heute steigt die von Ofgem festgelegte Obergrenze für Energiepreise auf etwa 1.723 Pfund pro Jahr für eine typische Haushaltsenergierechnung – eine Erhöhung von rund 60 Pfund. Die rechtliche Herausforderung von Greenpeace UK konzentriert sich auf das Morgan Offshore Wind Project vor der Küste von Lancashire in der Irischen See. Die bisherigen Entwickler zogen sich im Januar aus dem 1,5-GW-Projekt zurück, und die Crown Estate kündigte im Juli an, sie suche vor Ende dieses Jahres nach einem neuen Entwickler. Greenpeace ist jedoch der Auffassung, dass der „vereinfachte Prozess“ weiterhin nicht gedeckelte Gebühren umfasst. Im Oktober letzten Jahres hatte Greenpeace die Alarmglocke geläutet, dass die Crown Estate ihre Monopolstellung als rechtliche Eigentümerin des gesamten britischen Meeresbodens außerhalb Schottlands ausnutze, um hohe Gebühren für Pachtverträge auf dem Meeresboden zu erheben. Für ihre vierte Verpachtungsrunde im Jahr 2019 wechselte die Crown Estate zu einem nicht gedeckelten Auktionsprozess, in dessen Folge die Entwickler deutlich höhere Optionsgebühren zahlten. Dies hat die Gewinne der Crown Estate und die Einnahmen des königlichen Haushalts massiv gesteigert, zulasten des Windkraftsektors und der Zahler von Energierechnungen. Die Crown Estate erzielte im Jahr 2024/25 einen Umsatz von über 1 Milliarde Pfund, und ihre Gewinne sind in die Höhe geschossen, wodurch der Meeresboden zu ihrer lukrativsten Einnahmequelle wurde. Gleichzeitig ist das Gehalt des Commissioners der Crown Estate fünfmal so hoch gestiegen, von rund 385.000 Pfund pro Jahr im Zeitraum 2015–2020 auf eine beachtliche Summe von 1,9 Millionen Pfund im Jahr 2024/25. Will McCallum, Co-Geschäftsführer von Greenpeace UK, sagte: „Die Crown Estate verhält sich wie die Katze, die die Sahne bekommen hat. Ihre Rolle mag darin bestehen, Profit aus dem Land des Königs zu ziehen, aber das darf nicht zulasten des Gemeinwohls geschehen. Die Beschleunigung der heimischen erneuerbaren Energien ist das Ziel dieser Regierung und die Lösung für die astronomisch hohen Energierechnungen, also warum erhöht die Crown Estate die Kosten für Entwickler und Haushalte? Ihr neuester Plan, die Morgan-Fläche zu versteigern, zeigt, dass sie weiterhin bestrebt ist, aus dem Meeresboden jeden letzten Pfennig Profit herauszuholen. Der Schatzkanzler sollte eingreifen und eine Obergrenze für diese Gebühren festlegen, um die Rechnungen zu senken und diese skandalöse Profiteinnahme zu stoppen.“ Ein in dieser Woche veröffentlichter Bericht der Smith School of Enterprise and the Environment, die an der Universität Oxford angesiedelt ist, stellt fest, dass die an die Crown Estate gezahlten Optionsgebühren dazu führen, dass die Entwickler Strom zu Preisen verkaufen müssen, die 30 bis 59 % höher liegen als ohne diese Gebühren. Der Bericht stellt auch fest, dass, wenn alle neuen Offshore-Windprojekte, die das 2030er-Ziel der Regierung für saubere Energie erfüllen, diese zusätzlichen Preise auf die Rechnungen umlegen würden, dies den Verbrauchern zwischen 2035 und 2054 zusätzliche Kosten von 36 bis 72 Milliarden Pfund verursachen würde. Dies würde die Haushaltsenergierechnungen im Jahr 2035 um etwa 19 bis 38 Pfund erhöhen, mit einem Rückgang auf 14 bis 29 Pfund bis 2054. Zum Vergleich: Die von Andy Burnham an seinem ersten Tag als Premierminister angekündigte Senkung der Mehrwertsteuer auf Stromrechnungen, die heute in Kraft tritt, sollte die Rechnungen um etwa 45 Pfund pro Jahr senken. Trotz Verhandlungen mit Greenpeace, die zu einigen geringfügigen Änderungen führten, behauptet die Organisation in ihrem „pre-action protocol“-Brief an die Crown Estate, dass die Morgan-Auktion „an materiell denselben Rechtsmängeln leidet“ wie frühere Auktionsrunden und dass dieser Ansatz eine „Fortsetzung ihrer kurzsichtigen und verantwortungslosen Missachtung der Auswirkungen, die erpresserische Pachtvertragspreise auf den Offshore-Windmarkt haben würden“, darstelle. Greenpeace befürchtet, dass die Bedingungen der Morgan-Auktion in zukünftigen Verpachtungsrunden für viel größere Meeresbodenflächen nachgeahmt werden könnten. Die Kampagnengruppe fordert den Schatzkanzler auf, einzugreifen, um sicherzustellen, dass die Crown Estate eine Obergrenze für Optionsgebühren festlegt, einschließlich in der sechsten Runde, deren Start in der ersten Hälfte des nächsten Jahres erwartet wird. Die übermäßigen Gewinne aus der letzten Auktionssrunde sollten in Maßnahmen zur Erhaltung des Meeresbodens um die Britischen Inseln investiert werden. Ende Für Interviews oder eine Kopie des an die Crown Estate gesendeten Rechtsanwaltsbriefs wenden Sie sich bitte an press.uk@greenpeace.org / 020 7865 8255 Hinweise: [1] Die Crown Estate verwaltet alle dem König gehörenden Ländereien und Immobilien und stellt Einnahmen für das Schatzamt und den königlichen Haushalt bereit. Als rechtlicher Eigentümer des gesamten britischen Meeresbodens außerhalb von Schottland führt sie Auktionen durch, um Meeresbodenblöcke an Offshore-Windkraftentwickler zu verpachten, wobei Einnahmen aus Optionsgebühren und Pachtzinsen generiert werden. [2] Der Bericht der Smith School of Enterprise and the Environment, „Headwinds: how seabed leasing risks adding costs to clean energy“ (Gegenwinde: Wie die Verpachtung des Meeresbodens dazu führen kann, dass Kosten für saubere Energie hinzukommen), ist hier zu finden. Der Beitrag „Greenpeace droht mit rechtlichen Schritten gegen die Crown Estate wegen ‚erpresserischer‘ Gebühren für einen Offshore-Windpark in der Irischen See“ erschien zuerst auf Greenpeace UK.
Wortlaut im Original
Greenpeace UK has today written to the Crown Estate threatening legal action over the way it leases plots on the seabed to offshore wind developers. The environmental group said the bidding process leads to developers paying ‘extortionate’ fees for plots on which to build new wind farms, and that the Crown Estate is exploiting its monopoly of the seabed. [1] The move comes as new research suggests the uncapped bidding process could add up to £38 per year onto the average household energy bill in the UK. [2] From today, the Ofgem energy price cap rises to approximately £1,723 per year for a typical household energy bill – an increase of about £60. Greenpeace UK’s legal challenge focuses on the Morgan Offshore Wind Project off the coast of Lancashire in the Irish Sea. The previous developers pulled out of the 1.5GW project in January, and the Crown Estate announced in July it was seeking a new developer before the end of this year. But Greenpease understands the ‘streamlined process’ still includes uncapped fees. Last October, Greenpeace raised the alarm that the Crown Estate is exploiting its monopoly position as legal owner of the entire UK seabed outside of Scotland to charge hefty fees for leases of the seabed. For its fourth leasing round in 2019, the estate moved to an uncapped bidding process that resulted in developers paying much higher option fees. This has massively boosted the estate’s profits and the Royal Household’s income, at the expense of the wind power sector and energy bill payers. The estate made over £1 billion in 2024/25 and its profits have skyrocketed, turning the seabed into its most lucrative source of revenue. At the same time, the Crown Estate Commissioner’s pay has risen fivefold from around £385,000 a year in the period 2015-2020 to a staggering £1.9m in 2024/25. Will McCallum, co-executive director of Greenpeace UK said: “The Crown Estate is acting like the cat that got the cream. Its role may be to extract profit from the King’s land, but that must not be at the expense of the common good. Accelerating homegrown renewable energy is the aim of this government and the solution to sky-high energy bills, so why is the estate cranking up costs for developers and households? Its latest plan to auction the Morgan site shows it remains intent on milking the seabed for every last penny of profit. The Chancellor should step in and put a cap on these fees to help lower bills and stop this outrageous profiteering” A report published this week by the Smith School of Enterprise and the Environment, based at the University of Oxford, finds that the option fees paid to the Crown Estate mean that developers need to sell electricity at prices 30-59% higher than they would without the fees. It also finds that if all new offshore wind projects to meet the government’s 2030 Clean Power target passed these additional prices on to bills, it would cost consumers an extra £36-£72 billion between 2035 and 2054. This would add roughly £19 to £38 to household energy bills in 2035, falling to £14 to £29 by 2054. For comparison, the cut in VAT on electricity bills that Andy Burnham announced on his first day as prime minister, which comes into force today, should reduce bills by about £45 a year. Despite negotiations with Greenpeace leading to some minor changes, the group alleges in its ‘pre-action protocol’ letter to the Crown Estate that the Morgan auction “suffers from materially the same legal defects” as previous auction rounds, and that this approach represents a “continuation of their short-sighted and irresponsible disregard for the impact that extortionate lease pricing would have on the offshore wind market”. Greenpeace is concerned the conditions of the Morgan auction could be replicated in future leasing rounds for much larger areas of the seabed. The campaign group is calling for the Chancellor to intervene to ensure the Crown Estate puts a cap on option fees including in the sixth round expected to launch in the first half of next year. The excess profits from the last auction round should be invested in measures to conserve the seabed around the British isles. Ends For interviews, or a copy of the legal letter sent to the Crown Estate, contact press.uk@greenpeace.org / 020 7865 8255 Notes: [1] The Crown Estate manages all of the land and property belonging to the King, and provides revenue to the Treasury and the Royal Household. As the legal owner of the entire UK seabed outside of Scotland, it runs auctions to lease blocks of seabed to offshore wind developers, generating income from option fees and leasehold rents. [2] The Smith School of Enterprise and the Environment report, Headwinds: how seabed leasing risks adding costs to clean energy , can be found here . The post Greenpeace threatens legal action against Crown Estate over ‘extortionate’ fees for offshore wind farm in Irish Sea appeared first on Greenpeace UK .