omnist.world

English

Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Patriarch Daniel: Christ teaches us that goodness and mercy reflect the image of God

ohne Namen · Basilica News Agency - Romanian Patriarchate (English) · 2026-10-06 · Bucharest · Quelle

Barmherzigkeit · Hauptbotschaft Geduld · tragend Umkehr · tragend

Nur wer beständig gut, großzügig und barmherzig lebt und mit Gottes Hilfe den Hass überwindet, zeigt, dass er nach dem Bild Gottes geschaffen ist.

Der Herr Jesus Christus will uns lehren, dass nur eine Person, die beständig gut, großzügig und barmherzig ist, zeigt, dass sie oder er nach dem Bild des guten und barmherzigen Gottes geschaffen wurde

Patriarch Daniel von Rumänien predigt, dass nur wer beständig gut, großzügig und barmherzig lebt, das Bild Gottes in sich zeigt. Er stellt fest, dass Menschen Gutes schnell vergessen, aber Unrecht und Beleidigungen lange im Gedächtnis behalten. Dieses Festhalten an Unrecht wird als Krankheit der Seele beschrieben, die zu eigener Bosheit führt. Die Liebe zu den Feinden wird als unmöglich ohne die Hilfe Gottes dargestellt. Gebet, Fasten und Geduld werden als Mittel genannt, um Hass und Rachegelüste zu überwinden. Der Text betont, dass die Besserung eines Feindes nicht immer im gewünschten Zeitpunkt kommt und große Geduld erfordert. Die Hörenden werden ermutigt, ihre Hoffnung auf Gottes Hilfe zu setzen und mehr über die eigenen Fehler nachzudenken als über die Fehler anderer.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott; Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf ein gegenwärtiges Oberhaupt, Lehrer, Amt
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 2, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
„Der Herr Jesus Christus will uns lehren, dass nur eine Person, die beständig gut, großzügig und barmherzig ist, zeigt, dass sie oder er nach dem Bild des guten und barmherzigen Gottes geschaffen wurde", sagte Seine Heiligkeit Patriarch Daniel am Sonntag in der historischen Kapelle des heiligen Georg des Großen Märtyrers im Patriarchalischen Residenzgebäude. Seine Heiligkeit bemerkte, dass Gott zwar die Liebe zu den eigenen Feinden gebietet, manche Menschen jedoch fragen könnten: „Wie können wir unsere Feinde lieben, wenn wir sogar diejenigen, die uns viel Gutes getan haben, sehr oft vergessen?" „Wir vergessen oft unsere Eltern, die uns das Leben geschenkt und uns großgezogen haben, die Lehrer, geistlichen Väter und Professoren, die uns geformt haben, die Vorgesetzten, die uns auf eine höhere Stelle befördert haben, und wir vergessen schnell diejenigen, die uns in Zeiten von Armut, Krankheit oder Not geholfen haben. Doch wir erinnern uns lange an das Unrecht, das uns jemand angetan hat, an das Wort, das uns beleidigt oder verletzt hat, an die boshafte Handlung und an den Feind, der uns gedemütigt oder uns Schaden zugefügt hat." Der Patriarch von Rumänien sagte, dass all diese Formen des Unrechts, das andere uns gegenüber begehen, tief und lange in unserem kognitiven und emotionalen Gedächtnis bewahrt werden. Infolgedessen wird das Unrecht anderer, das in uns aufbewahrt wird, schließlich zu unserer eigenen Bosheit oder zu einer Krankheit unserer Seele. „Die Seele, die nicht vergibt und das Unrecht ihrer Feinde, das in ihr aufbewahrt ist, nicht vergisst — das heißt, die Seele, die sich nicht davon befreit —, ist weder frei noch gesund. Es ist sehr schwierig, dass die sündige oder egoistische Natur eines Menschen, die zur Rache neigt, sich so tiefgreifend verändert, dass jemand, der gedemütigt wurde, das Wohl der Person, die ihm Unrecht getan hat, begehren kann", betonte Patriarch Daniel. Gebet für die Feinde Seine Heiligkeit Patriarch Daniel nahm am Sonntag, dem 4. Oktober 2026, an der Göttlichen Liturgie teil, die in der historischen „Heiliger Georg"-Kapelle des Patriarchalischen Residenzgebäudes gefeiert wurde. Foto: Zeitung Lumina. Seine Heiligkeit erklärte, dass die Liebe zu den eigenen Feinden für einen sündigen Menschen ohne die Inanspruchnahme der Hilfe Gottes unmöglich sein kann. „Mit Hilfe der Gnade Christi kann eine Person, die in der Seele verwundet ist, die Dornen der Hasses und den Wunsch nach Rache aus dem Herzen entfernen, wie ein orthodoxes Gebet um Vergebung der Feinde sagt." Der Patriarch von Rumänien betonte auch, dass die aufrichtige, nicht aber die heuchlerische Liebe zu den eigenen Feinden mit dem Gebet um ihre Vergebung und Besserung beginnt. „Unsere liturgischen Bücher enthalten Gebete um die Vermehrung der Liebe und um die Vertreibung des Hasses und des Wunsches nach Rache", erinnerte Patriarch Daniel. Ein Aufruf zur Geduld Seine Heiligkeit Patriarch Daniel bemerkte, dass Gebet und Geduld notwendig sind, damit ein Feind seinen Weg ändert. „Die Veränderung zum Besseren oder die Besserung eines Feindes kommt nicht immer, wann oder wie wir es uns wünschen. Manchmal ist große Geduld nötig, und das Gebet muss vom Fasten begleitet werden. Oft kann die Wirkung des Gebets für einen Feind in einer Veränderung der Haltung dieser Person gegenüber uns gesehen werden, nicht weil wir sie bestraft haben, sondern weil sie selbst erkannt hat, dass sie ungerecht handelt oder falsch handelt." Patriarch Daniel ermahnte die Gläubigen, ihre Hoffnung auf die Hilfe Gottes zu setzen, wenn sie für diejenigen beten, die ihnen Unrecht antun. „Der Herr verändert manchmal das Verhalten der Feinde auf wunderbare Weise, wenn Er die große Geduld und den starken Glauben derer sieht, die leiden." „Wir verstehen, dass wir nicht barmherzig sein können, wie Gott barmherzig ist, es sei denn, wir bitten um Seine Hilfe und denken mehr über unsere eigenen Fehler als über die Fehler anderer nach", schloss Seine Heiligkeit Patriarch Daniel. Foto: Zeitung Lumina
Wortlaut im Original
“The Lord Jesus Christ wants to teach us that only a person who is consistently good, generous and merciful shows that he or she was created in the image of the good and merciful God,” His Beatitude Patriarch Daniel said on Sunday at the historic Chapel of St George the Great Martyr at the Patriarchal Residence. His Beatitude noted that although God commands love for one’s enemies, some people may ask: “How can we love our enemies if we very often forget even those who have done us much good?” “We often forget our parents who gave us life and raised us, the teachers, spiritual fathers and professors who formed us, the leaders who promoted us to a higher position, and we quickly forget those who helped us in times of poverty, illness or trouble. Yet we remember for a long time the wrong someone has done to us, the word that offended or wounded us, the malicious act and the enemy who humiliated us or caused us harm.” The Patriarch of Romania said that all these forms of wrongdoing by others towards us are retained deeply and for a long time in our cognitive and emotional memory. As a result, the wrongdoing of others, preserved within us, eventually becomes our own malice or a sickness of our soul. “The soul that does not forgive and does not forget the wrongdoing of its enemies stored within it — that is, the soul that does not free itself from it — is neither free nor healthy. It is very difficult for the sinful or selfish nature of a person, inclined towards revenge, to change so profoundly that someone who has been humiliated can desire the good of the person who wronged them,” Patriarch Daniel emphasised. Prayer for enemies His Beatitude Patriarch Daniel attended the Divine Liturgy on Sunday, October 4, 2026, celebrated in the historic “Saint George” Chapel of the Patriarchal Residence. Photo credit: Lumina Newspaper. His Beatitude explained that loving one’s enemies can be impossible for a sinful human being without seeking God’s help. “With the help of Christ’s grace, a person who has been wounded in the soul can remove from the heart the thorns of hatred and the desire for revenge, as an Orthodox prayer for the forgiveness of enemies says.” The Patriarch of Romania also emphasised that sincere, rather than hypocritical, love for one’s enemies begins with prayer for their forgiveness and correction. “Our liturgical books contain prayers for the increase of love and for the banishment of hatred and the desire for revenge,” Patriarch Daniel recalled. A call for patience His Beatitude Patriarch Daniel noted that prayer and patience are necessary for an enemy to change their ways. “The change for the better or correction of an enemy does not always come when or how we desire it. Sometimes great patience is needed, and prayer must be accompanied by fasting. Often, the effect of prayer for an enemy can be seen in a change in that person’s attitude towards us, not because we have punished them, but because they themselves have come to realise that they are unjust or acting wrongly.” Patriarch Daniel urged the faithful to place their hope in God’s help when praying for those who treat them unjustly. “The Lord sometimes changes the behaviour of enemies in a wonderful way when He sees the great patience and strong faith of those who suffer.” “We understand that we cannot be merciful as God is merciful unless we ask for His help and think more about our own faults than about the faults of others,” His Beatitude Patriarch Daniel concluded. Photo credit: Lumina Newspaper